Gewundenes Blech - Das Horn im Jazz Von Nina Polaschegg "Horn" - da denkt man an Jagdhorn, Naturhorn, an Anton Bruckner oder György Ligeti, aber an Jazz? Aber doch, es gibt sie, Hornistinnen und Hornisten, die improvisieren und mit ihrem Instrument experimentieren. Als "Vater des Jazzhorns" gilt Julius Watkins, der in den 1940er-Jahren das Instrument in den Jazz einführte. Nahm es in frühen Jazzorchestern eher eine unterstützende Funktion ein, wurde das Horn später immer mehr zum gleichwertigen (Solo-) Instrument. Musiker wie Gunter Schuller oder Arkady Shilkloper oder Sharon Freeman sind einige, die uns in der heutigen Sendung begegnen werden. Arkady Shilkloper: Kobra Shilkloper Corrêa Breinschmid Claudio Pontiggia, Uli Scherer: Interlude Vienna Art Orchestra Leitung: Mathias Rüegg
Moderation: Susanne Papawassiliu Shawn Mullins Der US Amerikaner gehört zu den unaufgeregten unter den besonderen Stimmen. Seit Anfang der 90er macht er Musik, Folk, Alternative Country, Americana. Beeinflusst von Musikerinnen wie Billie Holiday oder den Indigo Girls. Dann 1998 ein Hit: Lullaby. Aber als er sich danach wieder mehr in Richtung Singer Songwriter orientiert, verlieren die Plattenfirmen ihr Interesse. Zum Glück bedeutet "Erfolg" für Shawn Mullins etwas mehr als nur die Chart Position seiner Musik. Wir hören ihn solo und mit seiner Band The Thorns. Songs geprägt von echten Gefühlen, Erlebnissen und Beobachtungen.
Mit Mavis Staples, Jimmie Vaughan, Muddy Waters u. a. Jimmie Vaughan zum 75. Geburtstag | Debut auf eigenem Label: One Mississippi - neues Album von Eric Bibb | Große Verbeugung vor dem größten Bluesmann - B.B. King"s Blues Summit 100
Die kindischste aller Fragen Von Leon Engler Familiengeschichte mit Abgründen Kann der Wahnsinn einer Familie ansteckend sein? Noel blickt auf eine steinige Familiengeschichte voll psychischer Erkrankungen zurück: die Mutter alkoholkrank, der Vater depressiv, die Großmutter bipolar. Er läuft weg und will doch verstehen, studiert Psychologie und landet selbst dort, wo das Zuhören der wichtigste Faktor ist: in der Psychiatrie. Noel stellt sich die kindischste aller Fragen: Warum? Gemeinsam mit dem Roman "Botanik des Wahnsinns" und dem Hörspiel "Satellitenbilder deiner Kindheit" bildet das Hörspiel das Triptychon einer Familiengeschichte. Ab dem 30. Juli 2026 zum Download in ARD Sounds. Regie: Jörg Schlüter Produktion: WDR 2026
Verbier Festival Wolfgang Amadeus Mozart: "Così fan tutte" KV 588 Fiordiligi: Johanna Wallroth Dorabella: Rebecka Wallroth Despina: Anna El-Khashem Ferrando: Giovanni Sala Guglielmo: Konstantin Krimmel Don Alfonso: Bryn Terfel Choeur de l"telier Lyrique de la Verbier Festival Academy Verbier Festival Chamber Orchestra Leitung: Gábor Takács-Nagy (Aufnahme vom 18. Juli 2026 in Verbier)
dear algo, let me feed an apple to a horse Von Paulina Czienskowski und Julia Friese Regie: die Autorinnen Mit: Lisa Hrdina, Julia Riedler und Romina Küper Besetzung: Jutta Kommnick Komposition: Antonia Rug Ton: Jean Szymczak Regieassistenz: Tatjana Petschl Dramaturgie: Christine Grimm Deutschlandfunk 2026 Länge: 81"54 (Ursendung) Wenn alles zum Abo wird, verschwimmen die Konturen. Blaues Smartphone-Licht. Alltäglicher Kontrollverlust. Zwei Frauen, verbunden nur durch Sprachnachrichten, suchen nach Halt in einer diffusen Welt. Eines Morgens verschwinden 1,42 Euro von Theas Konto für ein längst gekündigtes Streaming-Abo. Eine scheinbar lächerliche Summe, die zum Symbol für Kontrollverlust wird. Während Thea in einer sich rasant wandelnden Stadt an ihrem Körper immer neue Symptome bemerkt, zieht sich ihre Freundin Walie vor emotionaler Überforderung in die Einsamkeit eines Waldes zurück. Doch das blaue Licht des Smartphones folgt ihr, und mit ihm die intrusiven Gedanken. Über Sprachnachrichten - ihre einzige Verbindung - suchen die beiden Frauen nach etwas, das bleibt in der digitalen Entkörperlichung. Paulina Czienskowski, geb. 1988 in Berlin, schrieb u. a. die Romane "Taubenleben" (2020) und "Dem Mond geht es gut" (2025). Julia Friese, geb. 1985 in Hagen, veröffentlichte die Romane "MTTR" (2022) und "delulu" (2025). dear algo, let me feed an apple to a horse
JazzBaltica 2025: Janning Trumann New York Quartet Eine Sendung von Thomas Haak Als Janning Trumann 2005 im Alter von 15 Jahren bei Nils Landgren eine Posaunenstunde nahm, war dem Lehrer sehr schnell klar, dass vor ihm ein großes Talent stand. Danach ging alles sehr schnell: Studium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln sowie an der New York University, J.J. Johnson Award plus Förderpreis Musik des Landes Nordrhein-Westfalen im Jahre 2016. Als Posaunist und Komponist tritt der Träger des Deutschen Jazzpreises 2024 international in Erscheinung. Zudem ist er künstlerischer Leiter der Cologne Jazzweek, kuratiert seine eigene Jazzreihe und ist kulturpolitisch aktiv.