Deutschlandfunk Kultur

Feature

KokainIllegale Drogen töten Alternativen zum gescheiterten Prohibitionskrieg Von Christian Lerch Regie: der Autor Mit: Patrick Güldenberg, Christian Lerch, Mandy Rudski, Jörg Taszman, Barbara Becker Ton: Alexander Brennecke Produktion: Deutschlandradio Kultur/ORF 2016 Länge: 53"44 (Wdh. v. 03.09.2016) An jedem Gramm Kokain klebt Blut. Plädoyer für eine neue Drogenpolitik. Zum Feature gehört eine Webdokumentation, zu finden mit den Suchworten: "Pageflow Illegale Drogen töten". Das Feature begleitet Kokain: von einer Hölle aus giftigen Pflanzenvernichtungsmitteln in Kolumbien über mexikanische Städte, wo der Drogenkrieg bislang über 70.000 Tote forderte, nach Rotterdam, von wo aus der Stoff in die europäischen Zentren geschmuggelt wird. An jeder Nase Kokain klebt das Blut, das der erfolglose Krieg gegen seine Verbreitung kostet. Was wäre, wenn die Droge legal wäre? Zum Feature gehört eine Webdokumentation, zu finden mit den Suchworten: Pageflow Illegale Drogen töten. Christian Lerch, geboren 1978 am Bodensee, Journalist und Feature-Autor. Das Feature "Illegale Drogen töten" bildet nach "¡Viva la muerte!" (WDR/ORF 2012) und "Crystal Meth - Sucht nach Leistung" (RBB/MDR 2014) den Abschluss von Christian Lerchs Drogen-Trilogie. Die Sendung wurde 2017 beim New York Radio Festival mit dem silbernen Award ausgezeichnet, u.a. anderem wegen des Online Auftritts: http://deutschlandfunkkultur.pageflow.io/illegale-drogen-toten Zuletzt: "Papa, wir sind in Syrien!" (RBB/WDR 2016). Lerch lebt und schreibt synkopisch pendelnd zwischen Berlin und Wien. Illegale Drogen töten
Samstag 18:05 Uhr

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Ö1

Live aus dem Ö1 Kulturzelt auf der Donauinsel

martina schwarzmann"Wer nichts weiß, muss alles glauben", belehren die Science Busters live aus dem Ö1 Kulturzelt auf der Donauinsel, Martina Schwarzmann erzählt und singt "Genau richtig" vom Wahnsinn ihres ganz normalen Lebens. Ernst Molden Band versprechen mit "Hurra", einmalige Übertragungen von Klassikern der amerikanischen Blues Folkgeschichte ins Wienerische und die Jewish Monkeys rocken mit fröhlich-frivolen Klezmer-Punk das Ö1-Zelt.
Samstag 19:05 Uhr

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NDR Info

FIFA WM 2018

FIFA WMDeutschland - Schweden in Sotschi Vollübertragung 2. Gruppenspiel Anpfiff: 20:00 Uhr darin: Nachrichten, Wetter, Musik in der Halbzeitpause
Samstag 19:57 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

Guy Krneta«Dr Madam ihre Mössiö» von Guy Krneta Nach zehn Ehejahren trennen sie sich. Sie rechtfertigen sich, schreien, werden rührselig, aggressiv. Und all das in der indirekten Rede; nicht zueinander, sondern übereinander. Das tönt befremdend, kommt aber genau so emotional daher, als würden sie sich Auge in Auge gegenüberstehen. Das Hörspiel basiert auf dem gleichnamigen Theaterstück, das im Theater Neumarkt im Frühjahr 2013 uraufgeführt wurde. Dieses wiederum nimmt Bezug auf eine Sozialreportage von Fredi Lerch, auf eine reale Geschichte also: Die Geschichte zweier Menschen, die zehn Jahre aneinander vorbei gelebt haben, in ihre Träume und Sehnsüchte verstrickt. Und die dann aus allen Wolken fallen, als er ins Gefängnis und sie in die Klinik eingeliefert wird. Und nun wühlen sie verwundet in den Scherben ihrer zerbrochenen Welt, unter der sich immer neue Abgründe öffnen. Mit: Rahel Hubacher (Frau, Gesang) und Martin Hug (Mann, Gesang) Musik-Arrangements: Martin Bezzola - nach Schlagern von Alexandra, Christian Anders, Drafi Deutscher, Benny Schnier, Hildegard Knef - Regie: Geri Dillier - Produktion: SRF 2014 - Dauer: 47"
Samstag 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

Der BauFranz Kafka - Der Bau Hörspiel von Rebekka David Regie: Rebekka David Komposition: Matthias Erhard Mit Bernardo Arias Porras, Jenny König Produktion: Dlf in Kooperation mit der Schauspielschule Ernst Busch 2018 Mentorin: Elisabeth Panknin Länge: 45"09 Nach Venus Liebe Terror Hörstück von Dennis Metaxas Regie: Dennis Metaxas Mit Dennis Metaxas Produktion: Dlf in Kooperation mit der Schauspielschule Ernst Busch 2018 Mentorin: Elisabeth Panknin Länge: ca.25" Franz Kafka - Der Bau Die Tür hinter sich zuziehen, sich vor der Welt verschließen, sich einmal nur um sich selbst sorgen, taub und blind sein für eine immer bedrohlicher werdende Welt. einer undurchschaubaren Welt. Die Motive des Protagonisten aus Kafkas Erzählung ,Der Bau" sind nachvollziehbar. Und doch steigt Angst und die Panik, je mehr Sicherungsmaßnahmen getroffen werden... Nach Venus Liebe Terror Dennis Metaxas spricht und inszeniert seine eigenen Texte. Wortkaskaden, Sprechgesänge: "Sie haben keine Ahnung wovon Sie sprechen. Ich sterbe. Ich bin ein kranker Mensch. In meinem Leben habe ich versucht Universitäten zu gründen. Ich habe versucht fremde Planeten zu entdecken. Und ja Sie haben Recht, ich habe versucht eine Lokomotive zu werden. Ich habe versucht den Krieg der Völker in den Krieg der Klassen zu verwandeln. Ich war in Griechenland und habe Antigone kennengelernt. Ich habe an ihrer Seite gekämpft. Nachts. Unter dem schwefelnden Mondlicht, sind wir über Thebens Barrikaden geflogen und auf Venus gelandet um Polyneikes zu beerdigen ...." "Franz Kafka - Der Bau" und "Nach Venus Liebe Terror"
Samstag 20:05 Uhr

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Bremen Zwei

Sounds in Concert

Blue Rose CodeBlue Rose Code (GB) Konzertmitschnitt vom 25. April 2018, KITO, Bremen Er hat eine dieser Songwriter-Stimmen, bei denen man unweigerlich hinhört. Und: Ross Wilson weiß zu erzählen. In seinen Stücken schöpft der Schotte aus einer gehörigen Portion Lebenserfahrung. Man spürt: der sanfte Mann, der hinter dem Projekt-Namen Blue Rose Code steckt, hat schon so Einiges durch gemacht. Die dunkelsten Jahre liegen zum Glück lange hinter ihm. Aus seinen heutigen Songs spricht mehr Optimismus, als er sich selbst je zugetraut hätte. Ross Wilson gehört zu jenen beseelten Songwriter-Persönlichkeiten, deren Verletzlichkeit zum Schlüssel einer besonderen Kreativität wird. Wilson ist alles andere als ein Folk-Singer/Songwriter klassischer Prägung. Auf den Alben der letzten Jahre variieren die Zutaten und Besetzungen. Da gibt es Jazz-, Soul- und Pop-Einflüsse. Die Palette reicht vom intimen Solo- oder Duo-Stück bis zur großen Band. Ross Wilson stammt aus Edinburgh. Er wuchs ohne seine leiblichen Eltern bei seiner Großmutter auf. Die brachte ihm die Liebe zur Musik nahe, konnte aber nicht verhindern, dass Wilson als Teenager den Boden unter den Füßen verlor. Statt zur Schule zu gehen, hörte er lieber Jazzplatten. Drogen und Alkohol trugen das ihre dazu bei, dass Wilson von einer zutiefst unglücklichen Jugend spricht. Als die Großmutter starb, zog er nach London. Jahrelang sorgte seine schwere Alkoholabhängigkeit dafür, dass ihm alle Chancen durch die Finger glitten. Ein Aufenthalt in New York brachte die Wende. Wilson wurde trocken. Daheim in Großbritannien halfen ihm Kollegen und Branchenleute auf die Beine. Ersten nachhaltigen Erfolg brachte 2013 das Album "North Ten". Seither ist der Schotte am Ball geblieben. In Trio-Besetzung war Blue Rose Code jetzt erstmals in Deutschland.
Samstag 22:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Die besondere Aufnahme

Hanns EislerHanns Eisler Lieder und Balladen 1948-1962 Holger Falk, Bariton Steffen Schleiermacher, Klavier Gesänge eines Heimkehrers - vom Wienerlied bis zur Nationalhymne der DDR. Zweiter Teil einer Reihe mit preisgekrönten Aufnahmen aus dem umfangreichen Liedschaffen von Hanns Eisler. Er war Österreicher und schrieb die Nationalhymne der DDR; er ging bei dem Zwölfton-Pionier Arnold Schönberg in die Lehre und suchte den Kontakt zu den Massen; er komponierte linksradikale Kampflieder und besang deutsche Auen: Hanns Eisler ist eine ebenso widersprüchliche wie spannende Erscheinung der Musikgeschichte. Rund 500 Lieder hat er insgesamt komponiert, eine Auswahl daraus haben der Bariton Holger Falk und der Pianist Steffen Schleiermacher eingespielt. Die Koproduktion von Deutschlandfunk Kultur und der Plattenfirma Dabringhaus und Grimm ist auf vier CDs angelegt; im zweiten Teil dieser preisgekrönten Reihe stehen die Lieder im Mittelpunkt, die Eisler nach dem Zweiten Weltkrieg, nach der Rückkehr aus dem Exil schrieb: "Deutsche Heimat sei gepriesen / Du, im Leuchten ferner Höhn..."
Samstag 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Jazztime

count basieThe Kid From the Red Bank Der Pianist und Big-Band-Leiter Count Basie Von Gerd Filtgen Über ein halbes Jahrhundert prägte Count Basie (1904 - 1984) mit seinem Orchester den Sound des Swing. Gerne kokettierte er damit, dass er eigentlich kein richtiger Pianist sei. Aber wie kaum ein Anderer konnte Basie mit wenigen unnachahmlichen Motiven, deren Effektivität durch den Einsatz der Rhythmusgruppe noch gesteigert wurde, seiner Band lässigen Schwung verleihen. Elegante Themen wie "One O" Clock Jump" und "Jumpin" At The Woodside" verwiesen mit ihren Blues betonten Riffs auf den Kansas-City-Jazz. Eine weitere Attraktion waren die Solisten der Band, die wie die Tenoristen Herschel Evans und Lester Young mit unterschiedlich temperamentvollen Spielauffassungen die Musik dynamisierten. Ab den 1950er-Jahren sicherte sich Basie sporadisch die Mitarbeit fähiger Arrangeure. Besonders produktiv erwies sich die Zusammenarbeit mit Neal Hefti, die in dem zeitlosen Meisterwerk "Atomic Basie" gipfelte.
Samstag 22:03 Uhr

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SRF 2 Kultur

Late Night Jazz

milt hintonMilt Hinton «The Judge» wurde er genannt, wegen seines unbestechlichen Urteils in musikalischen Dingen, der Bassist Milt Hinton (1910-2000). Selber genügte er den hohen Anforderungen, die er an andere stellte, immer: Was dazu führte, dass er einer der meistaufgenommenen Bassisten des Jazz ist. 1931 begann seine Aufnahmekarriere und sie endete kurz vor seinem Tod mit 90 Jahren. Nebenbei war Milt Hinton einer der produktivsten Fotografen, seine Bilder dokumentieren den Jazzmusikeralltag authentisch.
Samstag 22:06 Uhr

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HR2

The Artist"s Corner

singapurFelix Leuschner: SoundCard Singapur Im Inselstaat Singapur leben viele Kulturen und Ethnien dicht nebeneinander. Und so besteht das Klangbild der Stadt aus Fusionen traditioneller chinesischer, indischer, malaiischer und indonesischer Musik - mit Einflüssen aktueller Pop-Stile.
Samstag 23:00 Uhr

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SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 Spätvorstellung

liza kosStuttgarter Besen(2/2) Mit Liza Kos, Tahnee, Herr Schröder, Frank Fischer, Tan Caglar, Marcel Mann, Sigrid Spörk und Lennart Schilgen (Preisverleihung vom 17. April im Renitenztheater Stuttgart) Zum 21. Mal wird der Kleinkunst-Wettbewerb "Stuttgarter Besen" im Renitenztheater Stuttgart verliehen. Aufgezeichnet wird er vom SWR Fernsehen und SWR2. Es sind die acht genannten Kandidaten nominiert, die am 17. April im Renitenztheater antraten. Als Gastgeber führt der Kabarettist Florian Schroeder (Preisträger Silberner Besen 2006) durch den Abend. Eine Fachjury aus Kabarettisten, Journalisten und Veranstaltern vergibt noch am Veranstaltungsabend die Preise, den Juryvorsitz hat dieses Jahr die Kabarettistin Sissi Perlinger inne.
Samstag 23:03 Uhr

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NDR Info

Nachtclub Classics

PsychedeliaIn A Gada Da Vida Eiserne Schmetterlinge und andere Hippieblüten Mit Goetz Steeger Während des psychedelischen Aufbruches in den 60er-Jahren veränderten sich Zeit und Raum: Songs wurden länger und hatten einen fließend improvisatorischen Verlauf oder folgten einer Erzählung, in der es meist darum ging, die Pforten der Wahrnehmung zu überschreiten: "Eight Miles High", "Journey To The Center Of The Mind" oder das in der Sendung in voller Länge gespielte 17-minütige "In A Gada Da Vida", das waren die Soundtracks für die Reise nach innen. Der Gebrauch von psychoaktiven Drogen wie LSD war zwar ein wesentlicher Inspirationsquell der Psychedelia, stand allerdings auch in einer Tradition, die so gar nichts mit Gegenkultur zu tun hatte: LSD, Amphetamine und anderes waren schon in den 50er-Jahren sowohl geheimdienstlich und militärisch als auch für therapeutische Zwecke eingesetzt worden. Die heutige Ausgabe der Nachtclub Classics erzählt eine kleine Geschichte der Psychedelia, dazu gibt es so manche in Vergessenheit geratene musikalische Hippieblüte. Erstsendung Sonnabend, Wiederholung am Mittwoch auf NDR Blue
Samstag 23:05 Uhr

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