Deutschlandradio Kultur

Feature

Bundeswehr orchesterSchnelle Eingreiftruppe mit Musik Die neuen Aufgaben der Bundeswehrorchester Von Anja Kempe Ton und Regie: die Autorin Mit: Sascha Icks, Heinrich Giskes, Charles Ripley und Bruno Winzen Produktion: WDR/SWR 2015 Länge: 52"04 Musikfeldwebel als Soldaten im Kampfeinsatz. Nicht nur die Knöpfe der Uniformen blitzen in der Sonne, auch die Trommeln und Posaunen der Soldaten. Die Musikkorps der deutschen Streitkräfte üben für ihre Auftritte in Kriegs- und Krisengebieten. Sie sollen die einheimische Bevölkerung mit Musik unterhalten. Die Idee kommt aus den USA: Die gegenwärtigen Schlachten könnten nicht mehr allein mit Waffen geschlagen werden. Doch wie interpretiert man in Timbuktu oder Kabul ein Platzkonzert mit Schlagzeugsolo, im militärischen Auftrag dargeboten von deutschen Musikfeldwebeln? Anja Kempe, geboren 1956 in Bremerhaven, lebt in Siegburg bei Köln. Autorin und Regisseurin von Reportagen und Features für den Hörfunk. Zuletzt: "Der Spezialist ist Autist" (WDR/SWR 2014). Schnelle Eingreiftruppe mit Musik
Samstag 18:05 Uhr

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Bayern 2

Breitengrad

südsudanUN-Blauhelme im Südsudan Die Unabhängigkeitserklärung des Südsudan 2011 wurde von großen Hoffnungen begleitet. Doch inzwischen versinkt der jüngste Staat der Welt in einem grausamen Bürgerkrieg, dessen Ende nicht abzusehen ist. Zwar gibt es ein Friedensabkommen, aber keine der Kriegsparteien hält sich daran. Mehr als eine Million Einwohner sind bereits in Nachbarländer geflohen, auch die Zahl der Binnenflüchtlinge wächst ständig weiter. Diese Menschen sind auf den Schutz der mehr als 13 000 im Südsudan stationierten Blauhelme der UN angewiesen, die angesichts dieser Aufgabe jedoch oftmals völlig überfordert wirken.
Samstag 18:05 Uhr

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Bayern 2

radioSpitzen

mathias tretterMonatsrückblick von Mathias Tretter Einst zählte der gebürtige Würzburger gemeinsam mit seinen Kollegen vom "Ersten Deutschen Zwangsensemble" zu den jungen Wilden des Kabaretts. Zahlreiche Auszeichnungen später gehört Mathias Tretter zu den etablierten Kräften auf den deutschen Bühnen. In seinem aktuellen Soloprogramm "Selfie" geißelt er den allgegenwärtigen Zwang zur Selbstinszenierung in der digitalen Welt - um sich daraufhin, nach dem Inhalt befragt, selbst angemessen zu inszenieren: "Le Cabaret c"est moi!" Ohne das Internet und die sozialen Medien geht es heute einfach nicht mehr. Auch der Kabarettist Mathias Tretter braucht eine Website, um sich in der schönen neuen digitalen Welt behaupten zu können. Anders als viele seiner Zeitgenossen aber setzt er sich kritisch mit den neuen Medien auseinander. Mathias Tretter weiß um die demokratisierende Kraft des Internets und um die Gefährdung unserer Privatsphäre. Er beobachtet den kollektiven Hang zur virtuellen Selbstoptimierung und distanzierte sich in seinem letzten Programm dezidiert von der inflationären Zunahme virtueller Bekanntschaften: "Mathias Tretter möchte nicht dein Freund sein!" Nun führt Mathias Tretter seinen satirischen Feldzug gegen die allgegenwärtige Selbstinszenierung fort, in seinem aktuellen Solo "Selfie" - einem Kabarettprogramm, das wie die Faust aufs Auge des Digital-Zeitalters zielt. In den radioSpitzen wirft Mathias Tretter einen satirischen Blick auf die Ereignisse im Februar.
Samstag 20:05 Uhr

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NDR 4 Info

Jazz Klassiker

louis armstrong100 Jahre "Jazz on Record" Spannungsfelder 1/10 "Weißer" Dixieland und afroamerikanischer Hot Jazz Original Dixieland Jazz Band - Louis Armstrong Hot Five Hot Seven Mit Bert Noglik Die Sendereihe "Spannungsfelder" will mit ausgewählten Gegenüberstellungen nacherlebbar machen, wie stark sich Prozesse und Protagonisten im Verlaufe der Jazzgeschichte polarisiert und in dialektischer Verknüpfung zugleich gegenseitig beeinflusst haben. Es gab immer beides: den expressiven Schrei und die Verinnerlichung, den Drang zum Zusammenschluss und die Vereinzelung, das Streben nach Popularität und das Kunstwollen, das Entertainment und die Geste des Protestes.
Samstag 20:15 Uhr

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NDR 4 Info

Das Kriminalhörspiel

Endstation FriedhofEndstation Friedhof (1/2) Nach dem gleichnamigen Roman von Lawrence Block Übersetzung aus dem Amerikanischen: Sepp Leeb Bearbeitung und Regie: Walter Adler Mit Otto Sander, Susanne Lothar, Burghart Klaußner, Volker Hanisch, Andreas Grothgar, Sylvester Groth, Tim Knauer, Hermann Lause, Marc Hosemann u.a. NDR 1997 Matthew Scudder, Ex-Kommissar und Ex-Alkoholiker, wird von dem Libanesen Khoury um Hilfe gebeten. Seine Frau wurde bei einem Einkaufsbummel entführt, er wird von den Entführern erpresst. Da er selbst Drogen importiert, konnte er die Polizei nicht einschalten und gab den Forderungen der Erpresser nach. Doch er zahlte umsonst. Seine Frau fand er ermordet und zerstückelt im Kofferraum eines Autos wieder. Khoury will den Täter finden, um sich zu rächen. Scudder erklärt sich bereit, den Fall zu übernehmen. Eine Herausforderung nicht nur für seinen detektivischen Verstand. Das Kriminalhörspiel
Samstag 21:05 Uhr

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SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 Jazztime

Tadd DameronFeuer und Coolness Zum 100. Geburtstag des Pianisten und Arrangeurs Tadd Dameron Von Hans-Jürgen Schaal Der Pianist Tadd Dameron (1917 - 1965) gehörte neben Dizzy Gillespie, Thelonious Monk und Charlie Parker zur Kerngruppe der Bebop-Pioniere. Verschiedene "Klassiker" des frühen Bebop-Repertoires werden ihm zugeschrieben, darunter "Hot House" und "Good Bait", aber auch die Bop-Scat-Nummer "Dob Bla Bli". Seine besten Aufnahmen als Bop-Pianist machte Dameron 1947/48 im gemeinsamen Sextett mit dem Trompeter Fats Navarro. Daneben war er immer ein erfolg- und einflussreicher Arrangeur. Er half mit, den Bebop ins Bigband-Format zu übersetzen, arrangierte aber auch für Swing-Orchester und Sänger. Zu seinen bekanntesten Balladen-Kompositionen gehören "If You Could See Me Now" und "On A Misty Night". 1956 veröffentlichte er mit "Fontainebleau" und "Mating Call" seine ersten LP-Produktionen unter eigenem Namen. Mit 48 Jahren starb Tadd Dameron an Krebs.
Samstag 22:03 Uhr

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Ö1

Nachtbilder - Poesie und Musik

Müller-Wieland"Reisen Vergehen". Von Birgit Müller-Wieland. Gestaltung: Nikolaus Scholz. Redaktion: Edith-Ulla Gasser "Birgit Müller-Wieland ist keine der bekanntesten, aber eine der besten Autorinnen ihrer Generation" schrieb Karl-Markus Gauß in der Neuen Zürcher Zeitung. Die vielfach ausgezeichnete Autorin, Oberösterreicherin des Jahrgangs 1962, ist Verfasserin von Romanen, Erzählungen, Gedichten, Hörspielen und Libretti. In ihrem neuen Lyrikband wird das Thema "Reisen" in allen seinen Facetten ausgelotet. Unterschiedliche Orte und Gegenden werden ebenso wie Erinnerungen an die Kindheit, die Mutterschaft oder Ausflüge in mythische und imaginäre Zusammenhänge poetisch aufgeladen. Obwohl das Begleitpersonal dieser Reisen zuweilen aus Toten, Hexen, Fuchsfeen und unzuverlässigen bis rettenden Engeln besteht und allerlei Tiere von Eseln über Lipizzaner bis zu Seeungeheuern die Gedichte bevölkern, geht es um unsere Wirklichkeit, um das, was uns in seiner Gleichzeitigkeit immer wieder verstört: das Schöne, das Schreckliche.
Samstag 22:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Late Night Jazz

Carmen McRaeBlues «You cant loose if you sing the Blues», sagt die Sängerin Carmen McRae in einem Konzert. Wir machen die Probe aufs Exempel: Zwei Stunden Blues, von Bessie Smith bis Diana Krall, langsam und lasziv oder schnell und aggressiv, gesungen oder instrumental, vom Duo bis zur Big Band. Nun gut: Nicht überall, wo «Blues» draufsteht ist auch Blues drin, und umgekehrt gibt es ausserordentlich bluesige Blues?, die weit mehr als die geforderten zwölf Takte haben. In «Late Night Jazz» haben sie alle Platz, schliesslich wollen wir am Samstagabend nicht selber den Blues bekommen
Samstag 22:06 Uhr

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HR2

The Artist"s Corner

Gregor Glogowski Erinnerungen an eine Zeit vor dem LED-Regime (hr 2016) - Ursendung - Klingendes Licht - das ist kein Widerspruch. Theaterscheinwerfer, Neonröhren, Deckenfluter, Diaprojektoren, Stroboskope..., sie erzeugen nicht nur Helligkeit, sie tönen auch: leise und laut sowieso, sie surren in ganz verschiedenen Arten, ploppen, knallen zuweilen gar. Aus all diesen eigentlich stets nebensächlichen Klängen von technischen Lichterzeugern, die bei Konzerten auch vehement stören können, hat der in Frankfurt lebende Soundartist und Theatermacher Gregor Glogowski (* 1982) ein irisierendes Hörstück kreiert, eine akustische Archäologie von im Verschwinden begriffenen Dingen.
Samstag 23:00 Uhr

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RBB kulturRadio

LATE NIGHT JAZZ

Eric Schaefermit Ulf Drechsel Jazz Units 2016 - Eric Schaefer The Shredz Spätestens seit dem Miles Davis-Album ""Bitches Brew"" von 1969 weiß man, dass neue Musik in einem Spiel-Prozess entstehen kann. Musiker gehen ins Studio, jammen manchmal über Stunden, um einen gemeinsamen Sound, eine musikalische Idee zu finden, die dann in der Phase der Post-Produktion - quasi als Essenz dieses Prozesses - eventuell auf einem Tonträger festgehalten wird. Dieser Arbeitsweise bedienten sich auch THE SHREDZ unter der Regie von Eric Schaefer. Dass sie dabei immer auch Miles Davis im Kopf hatten, wird durch ihre Musik offenkundig. In der Besetzung mit John-Dennis Renken (Trompete), Volker Meitz (Keyboards), John Eckhardt (Bass) und Eric Schaefer (Schlagzeug, Electronics) verbinden THE SHREDZ den Geist des Ende der 1960er Jahre aufgekommenen Fusion-Jazz mit Einflüssen aus Dub und Elektronik. Konzertmitschnitt vom 27. November 2016, Berlin, Grüner Salon bis 00:00 Uhr
Samstag 23:04 Uhr

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NDR 4 Info

Nachtclub Classics

Brian JonesDer Sänger, Nicht der Song - Brian Jones wäre 75 geworden Mit Burghard Rausch Er gehörte 1962 zu den Mitgründern der - laut Rolling Stone - größten weißen Blues- und Rhythm Blues-Band, die je existiert hat und starb in der Nacht vom 3. auf den 4. Juli 1969 unter nie richtig geklärten Umständen. Das war knapp ein Monat, nachdem sich die Rolling Stones von ihm getrennt hatten. Gegen den Rat seines Mentors Alexis Korner, hatte sich Brian Jones damals darauf eingelassen, mit Mick Jagger und Keith Richards eine Band zu gründen - der ihm nämlich die Empfehlung gegeben hatte, nur einen (entweder Jagger oder Richards) - in die Band zu holen - auf keinen Fall alle Beide! Die Geschichte der Rolling Stones, die zu einer der populärsten, umstrittensten und mittlerweile ältesten Rockbands aufstiegen, ist oft erzählt worden. In der Zwischenzeit ist die Gruppe mit dem neuesten Album wieder zu den musikalischen Wurzeln zurückgekehrt - im 55. Jahr ihres Bestehens. Burghard Rausch erinnert im NachtClub Classics an Brian Jones, der am 28. Februar 75 Jahre alt geworden wäre.
Samstag 23:05 Uhr

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