Bayern 2

Breitengrad

SüdgeorgienWo einst die Walfänger hausten Das Fett der Wale war das "Schmiermittel" der Industriellen Revolution und des Ersten Weltkriegs. Nachdem die Meeressäuger im Nordatlantik und im Pazifik nahezu ausgerottet waren, fiel der Blick norwegischer Walfänger zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf Südgeorgien, eine 175 Kilometer lange und 35 Kilometer breite, menschenleere Insel im Südatlantik. Bis 1965 wurden alleine dort 175 250 Wale in riesigen Anlagen zerlegt und ihr Tran abgekocht. Heute leben Seeelefanten und Pinguine in den rostenden Ruinen der Walfangfabriken. Seit 2011 wird mit immensem Aufwand versucht, die von Menschen eingeschleppten Ratten zu vernichten. Südgeorgien ist bis heute Teil Großbritanniens. James Cook hatte die Insel 1775 zufällig entdeckt und sie in Besitz genommen. Zwei Regierungsgesandte leben mit ihren Familien auf Südgeorgien, dazu im Sommer Museumsangestellte und Forscher. Wirtschaftlich interessant ist heute vor allem der Fischreichtum in der antarktischen Konvergenzzone, einem Gebiet, in dem sich warmes Atlantikwasser und kalte Strömungen aus der Antarktis mischen und für jede Menge Krill sorgen.
Samstag 18:05 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Oper

adrianne pieczonkaLive aus der Metropolitan Opera New York Ludwig van Beethoven "Fidelio" Oper in zwei Akten Libretto: Joseph Sonnleithner Klaus Florian Vogt, Tenor - Florestan Adrianne Pieczonka, Sopran - Leonore Falk Struckmann, Bass - Rocco Hanna-Elisabeth Müller, Sopran - Marzelline David Portillo, Tenor - Jaquino Greer Grimsley, Bassbariton - Don Pizarro Günther Groissböck, Bass - Don Fernando Chor und Orchester der Metropolitan Opera New York Leitung: Sebastian Weigle ca. 20.00 Konzertpause Liebe mit Hindernissen Ludwig van Beethoven und seine Oper ,Fidelio" Von Uwe Friedrich Debüt an der MET Die Sopranistin Hanna-Elisabeth Mülller im Gespräch mit Elgin Heuerding Leonore am Broadway
Samstag 19:00 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

Birgit Kempker«Anwesenheit tut nichts zur Sache - Vier Hörspiele für Claude Pierre Salmony» von Birgit Kempker, Anatol Atonal, Jens Nielsen, Peter Stamm und Michael Stauffer Ein Regisseur verwandelt sich in eine Beatbox. Ein achtzigjähriger Student möchte endlich promovieren - doch die Professorin ist inzwischen Putzfrau. Vier Schauspieler geraten in eine Zeitschlaufe. Und ein Gespräch mit dem Büsiater droht aus dem Ruder zu laufen. Claude Pierre Salmony war - abzüglich einer kurzen Auszeit in den 80er Jahren - von 1976 bis 2017 Mitglied der Hörspielredaktion bei Schweizer Radio SRF. Zu seiner Pensionierung haben sich nun rund zwanzig Autoren, Musiker und Schauspieler - allesamt langjährige Weggefährten von Salmony - zusammengetan. Entstanden ist eine akustische Hommage, so vielstimmig, wie Salmonys Schaffen vielschichtig war. Und das ist ganz im Sinne Salmonys: Hörspiel darf alles - nur nicht langweilen! Mit: Birgit Kempker und Claude Pierre Salmony («Apophänie mit Y») Barbara Falter, Doris Wolters und Jodoc Seidel («Nicht Kohelet Kein Prediger»), Natalia Conde, Sylvana Krappatsch, Katja Reinke und Daniel Kashi («Was der Kuckuck»), Judith Wipfler, Klaus Brömmelmeier und Michael Stauffer («Beim Büsiater») Musik: Birgit Kempker und Anatol Atonal («Apophänie mit Y»), Philipp Schaufelberger («Nicht Kohelet»), Karl Atteln («Was der Kuckuck»), Thorsten Soltau («Beim Büsiater»), Julian Dillier, Hans Koch und Hans Feigenwinter («Beim Büsiater») - Regie: Johannes Mayr und Birgit Kempker/Anatol Atonal («Apophänie mit Y») - Produktion: SRF 2017 - Dauer: 41"50 Birgit Kempker, 1956 in Wuppertal geboren, wohnt in Basel. Sie schreibt Bücher, baut Hörspiele, Texte für die Kunst, Räume in der Kunst und vieles andere auch und ist Dozentin für Wort, Bild und Ton. Zuletzt schrieb sie das Hörspiel «SWING DEI DING - Praxis in Sweet Dislocation©» für SRF. Jens Nielsen, 1966 in Aarau geboren, absolvierte eine Schauspielerausbildung. Nielsen lebt als freier Schauspieler, Sprecher und Autor in Zürich. Sein Hörspiel «Frau Higgins - Anstelle von Erinnerung» wurde von SRF für den Deutschen Hörspielpreis 2016 vorgeschlagen. Peter Stamm wurde 1963 geboren und gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Autoren. Neben Prosa hat Stamm auch Hörspiele geschrieben, wie beispielsweise «Das Schweigen der Blumen». Michael Stauffer Dichterstauffer - wurde am 20. Juli 1972 um 14.55 Uhr in Winterthur geboren. Er macht: Prosa, Theaterstücke, Lyrik, Performances, Konzepte und Konzerte. Und immer wieder Hörspiele für SRF, aktuell «Du musst gewinnen» (2016).
Samstag 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

michel decarHörspiel des Monats Schere Faust Papier Von Michel Decar Regie: der Autor Mit Anne Kulbatzki, Josefine Israel, Juno Meinecke Musik: Lukas Darnstädt Ton: Alexander Brennecke, Eugenie Kleesattel Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016 Länge: 48"10 anschließend: Hörspielmagazin Neues aus der Welt der akustischen Kunst Begründung der Akademie der Darstellenden Künste: Drei Parzen gleich stürzen die Protagonistinnen dieses klanglich wie sprachlich überzeugenden Stückes durch den apokalyptischen Strudel der Menschheitsgeschichte - werden von ihm fortgerissen, treiben ihn an und fragen sich zugleich, wie das alles hat passieren können. Eine irrwitzig und unerbittlich bis in die Science-Fiction voranschreitende Geschichte der Kriege, Revolutionen, Entdeckungen und Landnahmen. Ohne Moral und zugleich voller Bedenken sind die drei sowohl Akteure wie distanzierte Beobachter und dies so beiläufig und zugleich absichtsvoll, dass es einem schwindelt. Dabei zeugen ihre Betrachtungen von einem weiteren Schlachtfeld: dem der Deutungshoheit, der Phrasen und sprachlichen Regelungen. Nuanciert realisieren die drei Sprecherinnen (Kulbatzki, Israel, Meineke) diese Perspektivwechsel, ohne den kühlen Grundton ihres Parforceritts je zu verlieren. Vor dem Hintergrund eines düsteren Piano Ostinato und daran aufgereihter akustischer Tableaus inszeniert Michel Decars "Trialog" mit Leichtigkeit und Hintersinn die unangenehme historische Trivialität: dass Täter, Opfer und Zuschauer immer am selben Faden spinnen und hängen. Schere Faust Papier
Samstag 20:05 Uhr

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Bayern 2

radioSpitzen

hg. butzkoMonatsrückblick von HG. Butzko "Kabarett ist Hirnprostitution - Moralverkehr auf dem Gedankenstrich", meint der Gelsenkirchener Kabarettist HG. Butzko, der - um im Bild zu bleiben - sehr eifrig und erfolgreich anschaffen geht. In acht Bühnenprogrammen und zwei Büchern hat er sich einen Ruf als kabarettistischer Finanzexperte, als "Hirnschrittmacher des deutschen Kabaretts" erspielt und erschrieben. Vielfach wurde er dafür ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Kleinkunstpreis und mit dem Bayerischen Kabarettpreis - weil er präzise, aufklärerisch und gnadenlos zu Werke geht, weil er das Kunststück zu Wege bringt, komplexe gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Zusammenhänge zu durchschauen und zu vermitteln, weil er nicht ideologisch, sondern logisch denkt und weil er dem deutschen Kabarett inhaltliche Tiefe verleiht. All das trifft auch auf sein neues Bühnenprogramm zu: "Menschliche Intelligenz oder: Wie blöd kann man sein?" In den radioSpitzen wirft HG. Butzko einen satirischen Blick auf die Ereignisse der vergangenen Wochen.
Samstag 20:05 Uhr

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NDR Info

Das Kriminalhörspiel

Carin BartoschDer Klang des Todes Nach dem gleichnamigen Roman von Carin Bartosch Edström Übersetzung aus dem Schwedischen: Holger Wolandt und Lotta Rüegger Bearbeitung und Regie: Sven Stricker Mit Kathrin Wehlisch, Tonia Maria, Zindel, Susanne Bormann, Judith Engel, Wilfried Hochholdinger, Frauke Poolman, Simone Kabst, Jörg Hartmann DKultur 2013 Herbst in Schweden: Der Stargeiger Raoul Liebeskind ist aus New York für Musikaufnahmen auf eine kleine Schäreninsel gereist, um mit vier Frauen eines Streichquartetts eine CD einzuspielen. Seine alte Freundin Louise, Erste Geigerin des Ensembles, hatte ihn darum gebeten. Ihr gehören die Insel und auch das moderne Tonstudio. Als Raoul tot aus dem Meer geborgen wird, fragt sich: Ist er auf den glitschigen Felsen ausgerutscht oder wurde er ermordet? Jede der vier Frauen könnte für den Tod des gut aussehenden, charismatischen Musikers verantwortlich sein, denn sie alle waren in ihn verliebt. Das Kriminalhörspiel
Samstag 21:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Jazztime

Stevie WonderWonderful Jazzmusiker interpretieren Stevie Wonder Von Ssirus W. Pakzad In seinen eigenen Konzerten macht Soul-Legende Stevie Wonder deutlich, wie sehr er auch vom Jazz geprägt ist. Oft eröffnet er seine Shows mit langen improvisierten instrumentalen Einleitungen, in denen er seine musikalische Nähe zu Künstlern wie Miles Davis zeigt. Der 66jährige hat umgekehrt großen Einfluss auf die Jazz Community - von seinen vielen Klassikern wie "Isn"t She Lovely", "Sir Duke" oder "Superstition" gibt es Hunderte Covers namhafter Künstler. In der SWR2 Jazztime präsentieren Improvisations-Asse wie der Pianist Aaron Goldberg, die Geigerin Regina Carter, der Saxofonist Michael Brecker, der Pianist Jaki Byard, der Gitarrist Jeff Beck, und die Gruppe Codona, wie kreativ sie mit dem Repertoire Stevie Wonders umzugehen verstehen.
Samstag 22:03 Uhr

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RBB kulturRadio

LATE NIGHT JAZZ

aki takasemit Ulf Drechsel Jazzfest Berlin 2016 - Brooklyn-Berlin-Dialogues 3 Im dritten der besonderen ""Begegnungs-Konzerte"" beim Jazzfest Berlin kam es zum allerersten musikalischen Miteinander der Pianistin Aki Takase und der Saxofonistin Charlotte Greve. Die junge Musikerin macht vor allem mit dem von ihr geleiteten ""Lisbeth Quartett"" auf sich aufmerksam und lebt und arbeitet seit einiger Zeit in New York und Berlin. Konzertmitschnitt vom 5. November 2016, Jazzclub A-TRANE bis 00:00 Uhr
Samstag 23:04 Uhr

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NDR Info

Nachtclub Classics

Gary MooreStill Got The Blues - Gitarrist Gary Moore wäre 65 Jahre Mit Uli Kniep Im Alter von nur 58 Jahren starb der Gitarrist Gary Moore am 6. Februar 2011 in Spanien. Im Laufe seiner Karriere spielte er Hardrock und Blues, seine Fans schätzten aber auch Balladen wie "Empty Rooms". Gary Moore arbeitete mit Thin Lizzy, Colosseum 2 und Jack Bruce. Er verehrte Peter Green und traf seine schwarzen Vorbilder Albert Collins und BB King. Schlagzeilen machte der Rechtsstreit um seinen größten Hit aus dem Jahr 1990. "Still Got The Blues" sei bei der deutschen Krautrock Gruppe Jud"s Gallery abgekupfert worden. Erst 2009 wurde der Plagiatsstreit mit einem Vergleich beigelegt. In den Nachtclub Classics sind noch einmal Gary Moores Gitarre und Ausschnitte aus Interviews, die Moderator Uli Kniep mit dem irischen Künstler führte, zu hören. Gary Moore würde am 4. April 65 Jahre alt.
Samstag 23:05 Uhr

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WDR3

WDR 3/Ö1 Jazznacht

kurt edelhagenMit Thomas Mau und Andreas Felber Das Orchester Kurt Edelhagen beim WDR (1957 - 1972) Orchester Kurt Edelhagen mit Martial Solal Aufnahme vom 20. Juni 1959 aus dem Gürzenich, Köln Orchester Kurt Edelhagen mit jean Luc Ponty Aufnahme vom 20. Oktober 1964 aus dem Kolping Saal Lippstadt Peter Trunk Sextett "Jazzsuite Triptychon" Aufnahme vom 10. September 1968 aus dem WDR Saal 7, Köln Orchester Kurt Edelhagen "Jazz im WDR" Aufnahme vom 10. Januar 1969 aus dem Theater Marl
Sonntag 00:05 Uhr

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