Es ist Gold, das seit Anbeginn der Dinge ruhte, aber nicht schlief, das nur darauf wartete, gefunden zu werden am Ufer eines Flusses irgendwo in den menschenleeren Weiten, das gelauert hat auf den Einen, der es blitzen sieht, dem es zublinzelt aus dem Wasser und der sich herunterbeugt, um es aufzuheben, Besitzer eines Geheimnisses, das keines bleiben kann. Und so rast das Gerücht von Dorf zu Stadt, über die Länder und Meere, bis die Fabriken und die Büros verstummt sind, die Schiffe leer in der Bucht schaukeln, nur noch die Hacken und Schaufeln Hunderttausender von Glücksuchern zu hören sind - "jeder für sich selbst allein, und der Teufel für uns alle".
Es ist Gold, das seit Anbeginn der Dinge ruhte, aber nicht schlief, das nur darauf wartete, gefunden zu werden am Ufer eines Flusses irgendwo in den menschenleeren Weiten, das gelauert hat auf den Einen, der es blitzen sieht, dem es zublinzelt aus dem Wasser und der sich herunterbeugt, um es aufzuheben, Besitzer eines Geheimnisses, das keines bleiben kann.
Bremen: Eigentlich lehnen die meisten Bremer Halloweenpartys ab. Nur eine findet standhaft jedes Jahr statt. Dieses Mal mit schweren Folgen. Ein Vampir fliegt in den Tod. Was erst wie Übermut im Drogenrausch aussieht, entpuppt sich schnell als Mordfall. Das Ermittlerteam Johnathan Brooks und Yelda Üncan gibt alles, um den Fall zu lösen. Doch als die beiden den Kleinkriminellen Oskar um Hilfe bitten wollen, stellen sie fest, dass der seit Tagen verschwunden ist. Seit dem Tag der Party 26 Von Natalie Tielcke Mit: Aysima Ergün, Jeremy Mockridge, Jens Wawrczeck, Julian Greis, Sascha Nathan u.va. Regie: Janine Lüttmann
- Realsatire - Einfach mal bleiben, wo man ist und sich irgendwo hinstellen - wider den Beschleunigungsimperativ der Gegenwartsmoderne und gegen effizientes Selbstmanagement. Der Autor probiert es aus und eckt an. Dabei tut er gar nichts. Die Aktiven, die Vorlauten, die Effizienten - sie haben in unserer Welt das Sagen. Doch was ist mit denen, die ganz (selbst)bewusst langsam machen? Die einfach dummrumstehen - vorm Club, im Museum, am Kiosk, im Büro. Das Dummrumstehen beginnt, wenn das Warten zu Ende ist. Wenn vom Warten nichts mehr erwartet wird. Time-Management und Effizienzwahn haben es zwar an den Rand gedrängt, aber dort kann das Dummrumstehen richtig gut gedeihen.
Luises Großmutter Selma kann den Tod voraussehen. Sobald in ihrem Traum ein Okapi erscheint, wird im Laufe des nächsten Tages ein Dörfler sterben. Unklar ist, wen es treffen wird.
Von Mariana Leky
Mit Jule Ronstedt, Elisabeth Schwarz, Hans Kremer, Petra Welteroth u.a.
Komposition: Mike Herting
Regie: Petra Feldhoff
WDR 2019
An einem trüben, dunklen Tag Anfang November schimpfen Raffaeles Eltern auf diesen hoffnungslosesten aller zwölf Monate: Der schöne Teil des Herbstes ist vorbei und die Tage werden immer kürzer und ungemütlicher. Dabei hat der Winter noch nicht einmal begonnen. Doch bei Raffaele kommt die Frustrede seiner Eltern nicht gut an, und das hat einen bedeutenden Grund: Er hat im November Geburtstag. Leider haben seine Eltern diese Tatsache in ihrem Novemberfrust vergessen. Nun gilt es für sie zu beweisen, dass auch Raffaeles Geburtsmonat ein Monat mit schönen Eigenschaften ist.
1931 führte Friedrich Bischoff, damals Intendant in Breslau, bei der "Rundfunk- und Phonoschau Berlin", dem Vorläufer der heutigen Funkausstellung, Ausschnitte aus neuen Hörspielproduktionen vor. Er gab seiner Beispiel-Sammlung aus der Entwicklungsarbeit der Radiokunst den Titel "Das Hörspiel vom Hörspiel". Unter diesem Titel stellt in diesem Jahr Thomas Meinecke, Mitglied der unabhängigen Jury, Werke aus dem jährlichen Wettbewerb um den Karl-Sczuka-Preis vor - Werke der autonomen Radiokunst. Werke aus dem Wettbewerb um den Karl-Sczuka-Preis vorgestellt von Thomas Meinecke Es sprach der Autor Ton und Technik: Robin Zwirner Regie: Thomas Meinecke Produktion: Südwestrundfunk 2025
Mit Dimitrij Schaad, Jannik Schümann, Bjarne Mädel, Murathan Muslu und Wilson Gonzalez. Eine Insel ohne Kontakt zur Außenwelt, 30 Gefangene und ein Wärter, der zunehmend die Kontrolle verliert: Jetzt geht es nicht mehr nur ums Überleben sondern um Schuld, Vergebung und zweite Chancen - Wem kann man vertrauen? Und was ist das für ein unheimliches Dröhnen, das immer wieder über die Insel wabert wie ein ewiger Nebel?
Hörspiel nach einer Streitschrift · Idiot und Diva, zwei Messiasse des Albernen und Überspannten, treten im gastlichen Haus "Zum fröhlichen Urständ" einer auf Hysterie und Effizienz getrimmten Welt entgegen. Woran krankt unsere Gesellschaft? Und kann Poesie Widerstand leisten? | Von Monika Rinck | Mit Anne Müller, Michael Dick, Dorothee Metz, Liese Lyon, Ulrich Marx, Meike Rötzer, Severin von Hoensbroech, Leopold von Verschuer, Jean Szymczak und Bo Wiget | Bearbeitung und Regie: Leopold von Verschuer | BR 2022
Wenn Tote reden könnten, würde der Klavierdozent Jürgen Rugh von seinem Unglück erzählen, das mit dem tyrannischen Vater begann und mit dem Tod in der Sauna endete. Ein ganz besonderes Gift war da im Spiel. Aber welche Ehe ist denn nie vergiftet, welche Karriere verlangt keine Opfer, welche Eifersucht schmeckt nicht bitter wie Mord? Der Kommissar findet viele Verdächtige in dieser Familie, in der musikalische und medizinische Talente versammelt sind und mancher beim anderen alte Rechnungen zu begleichen hat. Doch die Toten nehmen ihre Geheimnisse mit ins Grab, und dort erzählt jeder eine andere Geschichte.