Keine faire Bezahlung der Streamingdienste, schlechte Verträge mit den Plattenlabels und zusätzlich Druck von der KI, die Songs am Fließband komponiert: Für viele Kreative wird es zunehmend schwer, von ihrer Kunst zu leben. Die Musikindustrie steckt im Umbruch - und diejenigen, die eigentlich im Mittelpunkt stehen sollten, geraten immer stärker unter Druck.
Warum kommt von den Milliarden der Streamingplattformen so wenig bei den Künstlern an? Wie verschieben KI-Tools die Machtverhältnisse - und was bedeutet es, wenn Algorithmen Songs komponieren, Stimmen klonen oder Fans sich an der Erzeugung von „neuer Musik“ beteiligen? Und: Was müsste sich ändern, damit Musikschaffende auch künftig von ihrer Arbeit existieren können?
Darüber sprechen wir u. a. mit Christoph Hessler von der Band The Intersphere, Musikjournalistin Rike van Kleef und Wirtschaftswissenschaftlerin Jana Costas von der Viadrina in Frankfurt an der Oder. Eine Sendung über Wert, Wirtschaft und Würde in der Musik - ...
"Das Beschäftigen mit der Posaune ist eine ständige Suche… die Posaune ist eine Schaltstelle und das Posaunenspiel eine Beschäftigung mit mir selber, die jeden Tag neu erfunden werden kann" - so beschreibt der Frankfurter Musiker Uwe Dierksen sein Verhältnis zu seinem Instrument. Und dieses "Beschäftigen" mit der Posaune sei immer wieder eine Entdeckungsreise.
(Wdh. vom 03.05.2024)
Sie war eine der ersten Metropolen der Menschheit: Babylon. Ihr Image schillert zwischen Größe und Größenwahn. Autor Thomas Dörken-Kucharz zeigt, wie schlecht Babel in der Bibel wegkommt, und wie doch die Erforschung Babylons ein neues Licht auf die Bibel wirft.
Wir drehen am Globus: Heute mit Musik grenzenlos zwischen Madagaskar und Island, zwischen Guinea-Bissau und Armenien oder auch zwischen Ägypten und Berlin.
Der frische Musikmix - geschüttelt oder gerührt - auf jeden Fall prickelnd!
Ab diesem Jahr bekommen alle Achtzehnjährigen einen Fragebogen zugeschickt. Es geht um die Bereitschaft zum Wehrdienst. Wie man darauf antwortet, ist eine Frage des Gewissens.
Als die vier Finninnen vor 10 Jahren mit ihrer Mischung aus traditionellem nordischem Folk, Vocal-Pop und elektronischen Beats aufhorchen ließen, da waren sie noch Pionierinnen in der World- & Roots-Musikszene. Seitdem ist Tuuletar diesen Weg konsequent weitergegangen.
Ihr neues, mittlerweile drittes Album "Maammo" (Mutter Erde), vereint die zentralen Themen, die Tuuletars künstlerischen Werdegang geprägt haben: Wurzeln und Bewegung, die Heimat und die Welt, Tradition und Erneuerung. Und dabei gehen die Vier ihren Mix aus A-Cappella-Gesängen, Vokaleffekten und elektronischen Sounds noch progressiver an. Manche sprechen gar von einer neuen Ära… Wir hören rein in "Maammo".
Außerdem gibt’s diesmal: karibischen Jazz, barocke Klangkunst, Tango, einen König ohne Krone und ein kompliziertes Innenleben. Neugierig? Musik im grenzenlosen Mix - heute an der Hörbar!
Es waren vor allem die vielstimmigen Werke von Johann Sebastian Bach, die den Wallauer Pfarrerssohn Jonathan Hofmann schon früh für Musik begeisterten. Diese Begeisterung überträgt er heute als Dirigent von gleich mehreren Chören und deren Publikum.
(Wdh. vom 11.11.2025)
Artur Becker: Von Barschen, Augustäpfeln und anderen Menschen | Edition Faust 2025 | Preis: 24 Euro
Von der hr2-Partnerbuchhandlung „Dichtung und Wahrheit“ in Wächtersbach
ab 1:33 Min. - Julian Barnes: Abschied(e) |
Gelesen von Frank Arnold |
5 Std. 48 Min. |
Argon edition ||
ab 11:11 Min. - Kai Grehn: Die Causa Jeanne d’Arc - Hörspiel |
Mit Roxane Duran, Ulrich Noethen, Marie Lou-Sellem, Manuel Harder, Jens Wawrczeck, Sebastian Blomberg, David Bennent, Samuel Finzi u.v.a. |
4 Std. 17 Min.|
Zweitausendeins / SWR, rbb||
ab 20:12 Min. - Marion Poschmann: Die Winterschwimmerin |
Gelesen von Marit Beyer |
1 Std. 40 Min. |
Der Diwan ||
ab 26:34 Min. - Johan Rundberg: Mika Mysteries 2: Die Spur der Meisterdiebin |
Gelesen von Julia Nachtmann |
4 Std. 21 Min.|
Ab 10 Jahren |
Hörbuch Hamburg / Silberfisch ||
Jenische sind heute eine anerkannte Minderheit in der Schweiz. In den 1920er-Jahren jedoch wurden die Mitglieder dieser Gemeinschaft von Fahrenden als unerwünscht betrachtet und gedrängt, sesshaft zu werden. Das Projekt „Kinder der Landstraße“ zielte auf die Beseitigung der jenischen Minderheit: Kinder wurden ihren Familien entrissen und wuchsen in Heimen oder Pflegefamilien auf, entwurzelt von ihrer Kultur. Viele Eltern sahen ihre Kinder nie wieder. Das brachte der Schweiz den Vorwurf des kulturellen Genozids ein. Dorothea Brummerloh erzählt in Camino vom Lebensschicksal einiger dieser Kinder.