Júlia Kozáková aus der Slowakei ist ungeheuer produktiv. Sie singt in gleich vier Bands, darunter im World Jazz Ensemble SOLE.
Mit dem Ensemble Manuša widmet sie sich komplett der Roma-Musik. Seit kurzem gibt‘s ein neues Manuša-Album - sein Motto: Freude!
"Die Musik ist davon durchdrungen", erklärt Júlia. "Einfache, tägliche, stille wie wilde Freude." Vor 3 Jahren erhielt das erste Manuša-Album den Preis des Slowakischen Radios für das beste slowakische Weltmusik-Album, und 2023 sorgte es auf der Weltmusik-Expo "Womex" für Begeisterung.
Die Sängerin hat Jazzgesang in London und Brno sowie Flamenco in Sevilla studiert, aktuell arbeitet sie an einem Master-Abschluss am Berklee College. Über ihren Zugang zur Musik von Manuša sagt sie: Ich, eine Person ohne Roma-Wurzeln, bin auf meiner Reise so sehr bereichert worden von traditionellen Roma-Songs. Ich habe diese Songs in mein Leben gelassen, sie sind nun ein Teil von mir.“
Dave Douglas: Four Freedoms | Rebecca Trescher: Changing Perspectives | Anja Mohr & Lorenz Hargassner: The Mare Sessions | Paulo Morello: Moving | Kenny Barron: Songbook (Sendung vom 8.1.)
Giovanni Palestrinas Geburtstag ist nicht genau auszumachen, muss sich aber in diesen Wochen zum 500. Mal jähren. Seine Bedeutung für die abendländische Musik ist immens.
Kompositionen von ihm selbst und von Komponisten späterer Jahre, die von ihm beeinflusst waren, können Sie heute in "Stimmenreich" hören. Außerdem erklingen Aufnahmen des bedeutenden Liedbegleiters Helmut Deutsch, der kürzlich seinen 80. Geburtstag feierte.
Fernsehbekannt als Leiter des "Literarischen Quartetts". Kulturkorrespondent der Zeit. Er sieht Literatur als erhellende, bereichernde, ordnende, stärkende, gesellschaftlich enorm relevante Kraft und will sie wieder ins Bewusstsein der Menschen bringen.
hr-Bigband cond. by Guido Jöris, Hessischer Rundfunk, hr-Sendesaal, Frankfurt, Mai 2025 | "Spotlight Jazz" ist ein besonderes Konzertformat zur After-Work-Zeit, das in gut einer Stunde zu einem besonderen Thema in die Welt des Jazz entführt. Und was liegt da näher als ein Abend rund um das zentrale Thema, das den Jazz ausmacht? Denn alles, was am Jazz neu war, war erst einmal rhythmisch neu. Wir erkunden mit Ihnen, wie afroamerikanische Einflüsse westliche Musik revolutioniert haben. (Sendung vom 4.1.)
In der kalten und dunklen Jahreszeit packt viele das Fernweh. Wer es nicht mehr aushält, kann heute mit Kaisers Klänge auf Globetrotter-Tour gehen. Wir reisen auf weißen Elefanten, singen chinesisch, tanzen Bossa Nova und trinken mit amerikanischen Ureinwohnern Manhattan. In einer großen Musikcollage führt die Reise rund um den Globus, durch Wüsten und über Meere, hinauf bis zum Gipfel der Welt und sogar darüber hinaus, denn: Mit Musik ist alles möglich und werden Träume wahr.
Jürgen Schebera ist einer der großen Weill-Kenner unserer Zeit. Seine Liebe zu dessen Musik entdeckte er in den 1960er Jahren über alte Schellackplatten. Mit Weills Witwe Lotte Lenya führte er einen regen Briefwechsel. Für seine Weill-Biografie recherchierte er in den 80er Jahren als "Ossi" in New York. Kurt Weill, ist für ihn viel mehr als nur die "Dreigroschenoper". Jürgen Schebera hat seine persönlichen Lieblingsaufnahmen mit der Musik des Komponisten mitgebracht, dessen Weg von Berlin bis zum Broadway führte.
Der Mensch ist im Kern gut, sagen die einen. Die anderen meinen, er sei von Grund auf böse. Was sagt der christliche Glaube dazu? Zwischen Bibel und Gegenwart fragt Autor Stephan Krebs, ob Vertrauen realistisch oder riskant ist.
Wenn Sie noch nicht ganz in 2026 angekommen sind, trifft sich das gut: Auch an der Hörbar schauen wir nochmal kurz zurück und präsentieren eine kleine Nachlese schöner Veröffentlichungen aus dem letzten Jahr: Bon Iver, Anne Paceo, Songhoy Blues und mehr.
2025 war zum Beispiel ein tolles Jahr für den Blues: mit dem gemeinsamen Album von Taj Mahal und Keb‘ Mo‘. Das in Belgien beheimatete Trio Peixe e Limão brachte paneuropäisch polyglotten Wind in den Global Pop. Songhoy Blues aus Bamako haben auf ihrem jüngsten Album "Héritage" ihr Verständnis von Tradition nochmal überdacht. Das Ergebnis war: weniger Wüstenrock, mehr zarte Akustik. Für die französische Schlagzeugerin Anne Paceo war es indes ein Jahr des Schwebens und Tauchens im Sound, nachzuhören auf ihrem aktuellen Album "Atlantis".