Stefano di Battista lässt sein Saxofon die Melodie aus Nicola Piovanis Filmmusik "La vita è bella" - "Das Leben ist schön" singen und verwandelt sie in ein packendes Stück Jazz.
Und tatsächlich - das Leben kann schön sein, besonders dann, wenn man sich mit großartiger Musik umgibt. Und davon bietet diese Hörbar-Ausgabe wieder reichlich.
"I think I like this little life" singt die junge Cordelia Clyne O’Driscoll - ihr Song "Little Life" hat im Netz Millionen Klicks gesammelt und sogar einen eigenen TikTok-Trend ausgelöst.
Der Kubaner Alejandro Valdés zeigt, weshalb er zu den herausragenden Flamenco-Gitarristen seines Landes zählt, und die WDR Bigband überrascht mit einer radikal neu gedachten Version der Aria aus Bachs Goldberg-Variationen.
All das und weitere "Musik grenzenlos", die das Leben schöner macht, gibt es in dieser Hörbar von hr2-kultur.
Mit ihrem neuen Album "Hoggar" kehren die legendären Tuareg-Musiker Tinariwen zu den Wurzeln ihres Sounds zurück.
Nach über 45 Jahren Bandgeschichte besinnen sie sich erneut auf das, was ihre Musik einst geformt hat: akustische Gitarren, ein gemeinsamer Gesang "und ums Lagerfeuer" und die spirituelle Kraft der Wüstenlandschaft zwischen Mali und Algerien.
"Hoggar" markiert zugleich die Weitergabe des Feuers an eine jüngere Generation - ein Album, das Rebellion, Nomadentum und kulturelle Identität bündelt, ohne seine tiefe Erdung im Tuareg-Blues zu verlieren. An der Hörbar begegnet uns diese Rückbesinnung in Stücken wie "Khay erilan", "Erghad afewo" und "Tad adounya".
Und: die sudanesische Künstlerin Sulafa Elyas hat einen Gastauftritt mit einem traditionellen Song ihres Landes, "Sagherat Assan".
Dazu gibt’s wie immer ein Panorama aus globalen Musikfarben: Mário Lúcio mit kapverdischer Eleganz, eine charmante Alpen-Miniatur von Rainer Fabich & Matthias Schriefl, die poeti...
Die Schriftstellerin Maren Wurster schreibt nicht, um persönliche Erschütterungen oder Dramen zu bewältigen, sondern weil sie einfach Erkenntnisse gewinnen will über ihr Leben und Dasein in der heutigen Gesellschaft. Und, wie diese auf sie einwirkt.
(Wdh. vom 09.12.2025)
Über 25 Jahre lang saß der SPD-Politiker Michael Roth für seinen Nordosthessischen Wahlkreis im deutschen Bundestag. Roth war in der großen Koalition auch viele Jahre Staatsminister für Europa. Bis er psychisch schwer erkrankte und es einfach nicht mehr weiter ging.
ab 1:31 Min. - Clara Leinemann: Gelbe Monster |
Gelesen von Lisa Hrdina |
5 Std. 33 Min. |
DAV ||
ab 11:32 Min. - Hasnain Kazim: Der Islam und ich - Was mich meine Familie, meine norddeutsche Heimat und mein Leben in muslimischen Ländern über den Islam gelehrt haben |
Gelesen vom Autor |
3 Std. 9 Min. |
Der Hörverlag ||
ab 21:58 Min. - Markus Kliewer: Die Besucher - Wenn du sie hereinlässt, werden sie nie wieder gehen |
Gelesen von Judith Toth, Shenja Lacher, Nora Schulte, Leonard Hohm |
9 Std. 15 Min. |
Der Hörverlag ||
ab 28:47 Min. - Sabine Städing: Petronella Apfelmus - Zaubertricks und Maulwurfshügel |
Hörspiel mit Simon Roden, Nana Spier, Milan Neustein, Malin Riegner u.v.a. |
1 Std. 19 Min. |
Ab 3 Jahren |
Bastei-Lübbe / Baumhaus
Liebe im Alter? Warum nicht! Anders als in früheren Zeiten stößt der Wunsch nach Zweisamkeit und Nähe an keine bestimmte Altersgrenze mehr. Nicht nur die Lebensentwürfe haben sich gewandelt, vergrößert hat sich auch die Lebensspanne, die Männer und Frauen nach Familie und Beruf noch vor sich haben und gestalten können. Der Wunsch nach einer späten Liebe ist vielfach da, dennoch fällt es im Alter schwerer als in jungen Jahren, jemanden zu finden und sich für eine neue Liebe zu öffnen.
Liegen Zweisamkeit und Nähe lange zurück, scheuen sich manche, es noch einmal zu versuchen. Oder es fehlt der Mut, sich nach Enttäuschungen oder Verletzungen noch einmal auf einen anderen Menschen einzulassen.
Und was werden die eigenen Kinder zu einer neuen Liebesbeziehung sagen? Dennoch bietet die späte Liebe nach Familien- und Berufsleben eine ganz eigene Erfüllung - eine Zeit bedachtsamen Für- und Miteinanderseins in dem Wissen um die Kostbarkeit eines solch späten Glücks zu zweit. In diesem ...
Sandro Veronesi: Schwarzer September | Aus dem Italienischen von Karin Krieger | Zsolnay Verlag 2026 | Preis: 24 Euro
Von der hr2-Partnerbuchhandlung „Büchergilde. Buchhandlung & Galerie“ in Wiesbaden
“Ich glaube nichts, mir fehlt nichts.” Unter diesem provokativen Titel gab es schon in früheren Jahren einzelne Veranstaltungen bei Kirchentagen. In der Zwischenzeit aber haben religionssoziologische Untersuchungen gezeigt, dass so eine religiöse Gleichgültigkeit zu einem Megatrend geworden ist. Die aktuellen Kirchenaustrittszahlen belegen das auf ihre Weise. Die Überzeugung, dass alle Menschen „irgendwie” religiös sind, stimmt offenbar nicht mehr.
Der in den Niederlanden lehrende katholische Pastoraltheologe Jan Loffeld rückt in seinem Buch “Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt” die größer werdende Zahl der Menschen in den Blick, die existentiell völlig unberührt sind von religiösen Fragen. Die christliche Botschaft werde heute nicht mehr “gebraucht”, um ein irdisches Leben in Freude und Fülle zu leben, schreibt Loffeld.
Welche Zukunft das Christentum dann noch haben könnte, erläutert Jan Loffeld im Gespräch mit den hr-Kirchenredakteuren Lothar Bauerochse und Klaus Hofmei...