Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Ein Fest im Spannungsfeld zwischen Glauben, Macht und Erneuerung". Ausgangspunkt der Reise von Elena Holzhausen, Diözesankonservatorin der Erzdiözese Wien, ist nicht die theologische Ausdeutung des Festes, sondern immer das Tun der Menschen. - Alexandra Mantler 60 Tage nach Ostern feiern katholische Christinnen und Christen Fronleichnam, ein Fest, das von facettenreichen Ritualen und Bräuchen begleitet wird: von den frischen Birken, die den Weg der Fronleichnamsprozession säumen, über die vielen Priester und Ordensgemeinschaften, die an der Prozession teilnehmen bis zu den weiß gewandeten Blumen streuenden Mädchen. Kern dieses Festes ist der katholische Glaube an die Wandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi während der Messe. Durch diese Wandlung ist Christus nach der katholischen Lehre real anwesend. Er wird von den Gläubigen aufgenommen und als Stärkung erfahren. Mit der Abhaltung von Prozessionen wurde dieser Glaube nach und nach sichtbar nach außen getragen. Deshalb bietet Fronleichnam aber auch immer eine Plattform des politischen Statements.So war etwa der Reformator Martin Luther ein erklärter Gegner des Fronleichnamfestes. Er reflektierte auf die mittelalterlichen Wurzeln, die er als "schädlich", "unbiblisch" und sogar als "Gotteslästerung" empfand. Elena Holzhausen, Kunstbeauftragte und Diözesankonservatorin der Erzdiözese Wien, begibt sich in fünf Miniaturen auf eine Reise zu sehr unterschiedlichen Facetten dieses Festes. Ausgangspunkt ihrer Reise ist nicht die theologische Ausdeutung des Festes, sondern immer das Tun der Menschen. Ziel ihrer Reise ist es, aus den jeweiligen Wendepunkten in Selbstreflexion zu treten und so letztlich etwas für ihre eigene Handlungsmaxime zu erfahren.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Mirjam Messa. Über allen Wipfeln ist Ruh Der Braunschweiger Komponist Hans Sommer (1837 - 1922) greift bei Goethe ein und vertont ihn trotzdem comme il faut. Die Märsche zu Beginn enden kläglich, die Tänze triumphieren. Mozart landet in Ägypten, Schubert in Frankreich, Scott Joplin in Deutschland, nur Herr Sommer verbringt sein gesamtes Leben in Braunschweig, was nicht heißt, dass er nicht international reüssierte - als Experte für Linsensysteme.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Meteorologe Erich Mursch-Radlgruber erläutert die Auswirkungen von Wetter und Klima auf Denkmäler. Teil 2: Romanische Fresken am Fuße des Grimmings. Gestaltung: Renate Pliem Der "Zahn der Zeit" nagt an Denkmälern: Bei Kirchen oder Kapellen sind die Oberflächen Tag für Tag unterschiedlichen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Wind, Niederschlag und Temperaturänderungen degradieren die Materialien über Jahrhunderte. Aber auch in den Innenräumen unterliegen zum Beispiel wertvolle Wandmalereien klimatologischen Faktoren: Jede/r Besucher/in ist eine Wärme- und Feuchtequelle. Diese Tatsache wirkt gemeinsam mit den äußeren Bedingungen. Außerdem gibt es einen ständigen Luftaustausch, wenn Türen geschlossen oder geöffnet werden. Auch das verändert die Strömungsmuster in einer Kirche oder in einem denkmalgeschützten Gebäude. Der Meteorologe und Klimatologe Erich Mursch-Radlgruber wird seit einigen Jahren vom Bundesdenkmalamt hinzugezogen, wenn es darum geht, klimatologische Faktoren bei Denkmälern zu verstehen. Er gibt sein Wissen auch bei der Ausbildung von Restaurator/innen weiter.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Geschichte der österreichischen Sozialarbeit

Helfen, ohne zu bevormunden (2). Gestaltung: Ute Maurnböck Helfen, ohne zu bevormunden. Das war das Credo der Protagonistinnen und Protagonisten, die neue Wege in der sogenannten Fürsorgewissenschaft beschreiten wollten. Bis dahin wurden sozial Bedürftige meist ignoriert oder unterdrückt. Eine dieser frühen Kämpferinnen war Ilse Arlt, die die Sozialarbeit ab den 1910er Jahren zu professionalisieren begann. Im "Roten Wien" wurden Kindergärten, Mütterberatungsstellen, Programme für Gesundheitserziehung oder der Ausbau der Familienfürsorge forciert. Hier konnten neue Modelle entwickelt und erprobt werden. Zugleich wollte die junge Sozialarbeit auch die Teilhabe der Frauen vorantreiben und eine gerechtere Gesellschaftsordnung erreichen. Als wegweisend ist auch die Arbeit von August Aichhorn, einem Freud-Schüler, zu sehen. Er baute die Sozialpädagogik auf und erzielte mit vernachlässigten Kindern und Jugendlichen aus schwierigen sozialen Verhältnissen große Erfolge, indem er sie professionell in Heimen betreute. Anstatt sie in Besserungsanstalten wegzusperren, begegnete er ihnen mit Aufmerksamkeit und Interesse. Er gilt als Gründer der psychoanalytischen Pädagogik. Auch Sozialarbeiter/innen wie Rosa Dworschak, Ernst Federn und Bertha Pappenheim gelten heute als Vorreiter/innen auf dem Gebiet - alle mit durchwegs schillernden Biographien. Sie einte ihr Engagement. Besonders in jener Zeit, als Austrofaschismus und danach Nationalsozialismus ihre sozialpolitischen Projekte bekämpften, zerstörten und sogar für eigene Zwecke missbrauchten. "Asoziale" und "lebensunwerte" Menschen wurden von den Fürsorgestellen weg "aussortiert", für medizinische Experimente missbraucht oder gleich getötet. Die heutige Sozialarbeit jedoch stützt sich nach wie vor auf die Ideale, Erfolge und wissenschaftlichen Forschungen dieser Zeit: sie will Menschen auf Bewährung genauso integrieren wie solche, die migrieren; sie motiviert Arbeitslose, gibt Menschen in Hospizen Zuwendung, findet sich in der aufsuchenden Jugendarbeit und gibt Obdachlosen oder von Delogierung Bedrohten praktische Unterstützung.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Erbe der Südtiroler Option

Zwischen Schweigen und Erinnern (2). Gestaltung: Anna Masoner Am 23. Juni 1939 kam es in Berlin zu einer ungewöhnlichen Abmachung. Gerade zwei Stunden Verhandlungen hatte der illustre Tross deutscher und italienischer Politiker und Diplomaten gebraucht um eine Lösung des sogenannten Südtirolproblems zu finden. Die deutsche und ladinische Bevölkerung der nördlichsten Provinz Italiens sollte vor die Wahl gestellt werden: entweder ins Dritte Reich umzusiedeln oder als italienische Staatsbürger ohne Minderheitenschutz im Land zu bleiben. Als "Option" sollte die daraus resultierenden Jahre der Abwanderung der Südtirolerinnen und Südtiroler in die Geschichtsbücher eingehen. Rund 200.000 stimmten für eine Umsiedlung ins Deutsche Reich, etwa 75.000 sollten schließlich gehen. Die Option hat schmerzhafte Spuren in der Lebensgeschichte vieler hinterlassen und das kollektive Bewusstsein der Südtiroler Gesellschaft nachhaltig geprägt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die erbitterten Auseinandersetzungen zwischen "Dableibern" und "Optanten" totgeschwiegen, erst sehr viel später begannen Schriftsteller, Historiker und Politiker mit der Aufarbeitung, die bis heute nicht abgeschlossen ist. Welchen Stellenwert hat die Option 80 Jahre später für das Geschichts- und Selbstbild des Landes?


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Mehr als nur CanCan

Jacques Offenbach und sein Einfluss auf die Wiener Operette (2). Gestaltung: Alexandra Faber Jacques Offenbach wird gemeinhin mit frivolen, Beine schwingenden und Unterwäsche zeigenden Damen assoziiert. Doch Offenbach ist mehr als nur Cancan. Das Leben und Werk des vor 200 Jahren in Köln geborenen Komponisten wird stark von der Politik beeinflusst, - sei es von der Französischen Revolution oder dem Deutsch-Französischen Krieg. Immer wieder kommt Offenbach gerne nach Wien: Hier löst der Satiriker Offenbach mit seinen grotesken Stücken einen wahren Hype aus und wird so zum Wegbereiter der Wiener Operette. Einen besonderen Erfolg landet er mit der Mythenparodie "Orpheus in der Unterwelt", die zum Ursprung einer neuen Gattung, der Operette, wird. Anläßlich des Jubiläums gehen Forscher verstärkt auf die Suche nach den "radikalen" Aspekten in Offenbachs Werken. Mit sozialkritischer Schärfe durchleuchtet er nämlich die Gesellschaft des Zweiten Kaiserreiches und entlarvt zudem die hohle Autorität der Mächtigen. Obwohl er über 100 Musiktheaterstücke geschrieben hat, werden nur wenige aufgeführt. Alexandra Faber geht der Frage nach, warum sie in Vergessenheit geraten sind und welche Operetten der Wiederentdeckung harren, wie etwa "Roi carotte", ein Werk, das eine Mischung aus Opéra-bouffe (Operette) und Grand Opéra, aus Féérie und Revolutionsoper ist.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

Nicht nur DER Mozart-Tenor seiner Zeit: Erinnerungen an Anton Dermota. Gestaltung: Robert Fontane. Die Zahlen in der Statistik der Wiener Staatsoper sprechen für sich: 167-mal hat Anton Dermota von 1948 bis 1981 Tamino in der "Zauberflöte" gesungen, 173-mal war er von 1938 bis 1972 Belmonte in der "Entführung aus dem Serail", 117-mal hat er von 1937 bis 1968 Don Ottavio in "Don Giovanni" verkörpert und 106-mal stand er von 1943 bis 1963 als Ferrando in "Così fan tutte" auf der Bühne seines Stammhauses - er war ohne Zweifel DER Mozart-Tenor seiner Zeit! Aber er war weit mehr als das: Als vielseitiges Ensemblemitglied hat er Rollen von Händel bis zur damaligen Moderne interpretiert, große Puccini- und Verdi-Rollen inklusive, genauso wie Offenbachs Hoffmanns, Tschaikowskys Lenski, Beethovens Jacquino und Florestan, Rossinis Graf Almaviva oder Pfitzners Palestrina. In den mittleren 1930er Jahren war der 1910 in Kropa geborene Künstler an die Wiener Staatsoper gekommen, der er als stilprägender Solist bis in die frühen 1980er Jahre verbunden war; 1936 hatte er bei den Salzburger Festspielen debütiert, wo er über zwei Jahrzehnte gefeiert wurde. Schon 1946 war er zum österreichischen Kammersänger ernannt worden, 1955 hat er als Florestan in "Fidelio" die nach dem Krieg wiedererrichtete Wiener Staatsoper miteröffnet, vor 30 Jahren, am 22. Juni 1989 ist er wenige Tage nach seinem 79. Geburtstag verstorben.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Das Schnäppchen" von Truman Capote (aus dem Englischen von Ursula-Maria Mössner). Es liest Brigitte Karner. Gestaltung: Edith Vukan. Präsentation: Nicole Dietrich Nur vage erinnert sich Mrs. Chase an Alice Severn und deren Familie, obwohl sie einander auf Cocktailpartys getroffen hatten und diese auch in ihrem Haus zu Gast war - damals, als sie noch in Greenwich wohnten. Umso erstaunter ist sie, dass Alice sie nun anruft, um ihr einen Nerzmantel zum Kauf anzubieten ...


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Daniela Knaller. Das Debüt-Album eines jungen Sängers. Als Duo haben der aus München stammende Bariton Ludwig Mittelhammer und sein amerikanischer Begleiter Jonathan Ware 2014 das Publikum und die Jury des Stuttgarter Hugo-Wolf-Liedwettbewerbs im Sturm gewonnen. Seither sind ihnen Einladungen zu Liederabenden in wichtigen Musikzentren wie London, Wien oder Köln sicher. Während sich Ludwig Mittelhammer seit der Saison 2017/2018 als Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg auch verstärkt der Oper widmet, ist Jonathan Ware als Liedbegleiter international unterwegs und außerdem als Dozent an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin tätig. Auf dem Debüt-Album des Baritons Ludwig Mittelhammer interpretieren die beiden Lieder von Franz Schubert, Hugo Wolf und auch unbekanntes Liedschaffen des russischen Komponisten Nikolai Medtner. Das Album "Schubert/Wolf/Medtner" erscheint am 21. Juni.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Aleksandra Mikulska, Klavier. Girardi Quartett; Julius Feldmeier, Lesung. Frédéric Chopin: a) Mazurken (Des-Dur op. 20/3, b-Moll op. 24/4; cis-Moll op. 63/3); b) Polonaise As-Dur op. 53; c) Andante spianato Grande Polonaise brillante Es-Dur op. 22; d) Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21 in der Fassung für Klavier und Streichquartett * Briefe von Chopin und Zeitgenossen (aufgenommen am 17. April in der Helmut List Halle in Graz im Rahmen von "Psalm 2019 in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Präsentation: Gerhard Hafner. Den Freiheitskampf der Polen unterstützte er aus dem Exil: Frédéric Chopins Meisterwerke entstanden zum großen Teil fern der verlorenen Heimat. Die polnische Pianistin Alexsandra Mikulska spielt seine berührenden Stücke meisterhaft für uns. Julius Feldmeier liest aus seinen Briefen. Als ihm der Polnische Aufstand 1830 die Rückkehr in die Heimat verwehrte, lebte Chopin in Wien seine Verzweiflung aus - in tief bewegender Musik und in erschütternden Briefen. In die Klänge seiner Mazurken legte der Zwanzigjährige die Sehnsucht nach Polen hinein, in die mitreißenden Rhythmen seiner Polonaisen den heroischen Kampf seiner Landsleute. Die polnische Pianistin Aleksandra Mikulska spannt einen Bogen von Chopins Wiener Winter bis zu seiner Ankunft in Paris. Dort spielte er sein f-Moll-Klavierkonzert zur Quartettbegleitung von Baillot so hinreißend, dass den polnischen Exilanten die Tränen in die Augen stiegen. (Pslam, styriarte)


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Von langer Suche und Umschulung Was das Geburtsdatum im Lebenslauf bewirkt Über 50-Jährige haben es schwer, eine neue Arbeit zu finden. Sie sind besonders häufig von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. Wer oft nur wenige Jahre vor dem Pensionsantritt eine neue Stelle sucht, macht dabei ganz neue Erfahrungen. Viele haben jahrelang in der gleichen Branche oder sogar der gleichen Firma gearbeitet und müssen sich nun neu orientieren - nicht zuletzt, weil es einige Berufe heute kaum mehr gibt. Dabei haben ehemalige Führungskräfte oft hohe Ansprüche. Nicht nur an das Gehalt, sondern sie wünschen sich auch anspruchsvolle Aufgaben. Mit den ersten Bewerbungen kommt oft die Ernüchterung: Sie gelten als alt. Sind Sie über 50 und auf Arbeitssuche? Glauben Sie, dass das Geburtsdatum im Lebenslauf eine Rolle spielt? Würden Sie in Ihrem Unternehmen einem neuen, älteren Angestellten Weiterbildungen oder Umschulungen ermöglichen? Nach der Sendung ist Ihre Meinung gefragt. Sie können eine Stunde lang unter 0800 226979 anrufen, oder ein E-Mail an moment@orf.at schreiben. Gestaltung: Elisabeth Stecker


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Garteln in der Stadt Rudi genießt die Erde an seinen Pfoten und die Sonnenstrahlen auf seiner Schnauzenspitze. Der Radiohund wühlt voller Freude in einem Beet. Vorsicht, warnen ihn die jungen Gärtnerinnen und Gärtner: die Pflanzen dürfen dabei nicht kaputt gehen. In der City Farm im Wiener Augarten greifen Kinder zu Spritzkrug und Rechen und kümmern sich um ihre Beete voller Paradeis- und Gurkenpflanzen. Rudi spricht mit ihnen über die Gärtnerplage Schnecken, über Erde unter den Fingernägeln und über den Geschmack von frisch geernteten Paradeisern. Gestaltung: Johanna Steiner


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Im Wort-Delta. Barbara Zemans überbordende Prosa. Feature von Sabine Nikolay Ein Mann sitzt in einem Fauteuil und starrt vor sich hin. Neben ihm ein "wallender" Vorhang, dahinter ein Park. Unter ihm edles Parkett, darüber wohl Stuckdecke und Luster. Bilder eines Traums, "weiße Tiere" ohne Gesichter zu seinen Füßen, plastisch und gleichzeitig in Auflösung. Der dort sitzt ist Immerjahn, der ratlose und hilflose Held von Barbara Zemans erstem Roman, in dem Gegenwart, Vergangenheit, Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Pläne, Ängste, Fragen und Beschreibungen der tatsächlichen Welt - aber was ist die wirklich? - gleichberechtigt nebeneinander stehen. Immerjahn hält ein Taschentuch in der Hand, in das seine Großmutter einst ein "I" gestickt hat. Das Wort "Kosmos" greift hier nicht, denn in Barbara Zemans Prosa ist alles im Fluss, jedoch nicht wie in einem kompakten Strom, eher wie in einem Delta: Die Handlung teilt sich in viele gleichberechtigte Ströme: manche schwellen an, andere versanden, einige finden wieder zusammen -sie fließen gleichzeitig, parallel oder auch überlagert. Am Ende mündet alles in ein Wort-Meer, so farbenfroh, bunt und üppig, dass man darin untergehen und nie wieder auftauchen möchte. Eine Tonspur im Strom des Lebens und Erzählens der jungen österreichischen Autorin Barbara Zeman. Sprecherin: Mona Moore Sprecher: Sven Dolinsky Technik: Fridolin Stolz Redaktion: Alfred Koch


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16.45 Uhr

 

 

Heimspiel


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Johann Kneihs. Ein zärtliches Alters- und Jugendwerk. "Ofertório" der vier Velosos, Caetano, Moreno, Zeca und Tom Caetano Veloso ist ein sanfter Riese. Der Sänger und Gitarrist, Komponist und Autor hat die Pop-Revolution der 1960er- und 1970er-Jahre nach Brasilien gebracht, und mehr noch: sie in eine eigenständige Musik- und Textkunst übersetzt, gemeinsam mit anderen Pionieren und Pionierinnen der Tropicália-Bewegung. Früh war Veloso international bekannt: Durch sein zeitweises Exil in London während der Militärdiktatur, durch seine Erfolge in den USA und durch Filme, die auf seine Lieder zurückgriffen. Wäre die Sprache seiner verspielten Songs Englisch und nicht Portugiesisch, wäre Veloso wohl noch mehr ein Weltstar. Velosos jüngstes Album Ofertório (Offertorium) dokumentiert die Zusammenarbeit auf der Bühne mit seinen Söhnen Moreno, Zeca und Tom. Moreno, der älteste, hat sich längst einen eigenen Namen gemacht, Zeca ist zuletzt mit seinem markanten Falsettgesang bekannt geworden. Entsprechend vielgestaltig präsentiert sich die Show der vier Velosos, zugleich ein entspanntes, abgeklärtes Alterswerk mit philosophischem Tiefgang und ein Jugendwerk. Die diesjährige Tournee bringt Caetano Veloso erst zum zweiten Mal in die Musikstadt Wien, nach einem viel beachteten Auftritt in der Staatsoper vor elf Jahren; diesmal mit seinen drei Söhnen.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Ein österreichisch-tschechisches Geschichtsprojekt. Mit Niklas Perzi und Hildegard Schmoller, Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Gestaltung: Isabelle Engels Als im Jahr 1989 der eiserne Vorhang zum Nachbarn im Norden Österreichs fiel, war die Euphorie über den Zusammenbruch des Kommunismus und die neue Freiheit "im Osten" zunächst groß. Verknüpft war damit auch die Hoffnung auf ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zur Tschechoslowakei resp. Tschechien, das nun durch die offenen Grenzen möglich schien. Bald aber stellte sich heraus, dass die Bilder vom Nachbarn durch Ressentiments geprägt waren. Besonders deutlich spürbar wurde dies bei Konflikten rund um den Bau des Atomkraftwerks Temelín oder die Diskussion der "Bene?-Dekrete" - Chiffre für das komplexe Thema der Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg. Beide Staaten verbindet bis ins 20. Jahrhundert eine über weite Strecken gemeinsame Geschichte. Durch die Entstehung der modernen Nationalgesellschaften bildeten sich jedoch unterschiedliche Deutungen heraus. In den Jahrzehnten der Trennung und Zugehörigkeit zu unterschiedlichen "Blöcken" hatten sich gegenseitige Stereotype und nationale Geschichtsnarrative verfestigt. Um dem entgegenzuwirken wurde ein Projekt ins Leben gerufen, das nun in der Publikation eines 400 Seiten starken gemeinsamen österreichisch-tschechischen Geschichtsbuchs gemündet ist. Daran mitgewirkt haben 20 Historiker/innen beider Länder. Ziel war es nicht, die unterschiedlichen Sichtweisen zu vereinheitlichen, sondern zusammenzuführen, indem sie miteinander in den Dialog treten und dadurch besser nachvollziehbar werden. Der Zeitrahmen der Betrachtung erstreckt sich über das 19. und 20. Jahrhundert. Von der Entstehung der modernen Nationalgesellschaften in der Monarchie und dem Ersten Weltkrieg, an dessen Ende die Gründung zweier vermeintlicher Nationalstaaten stand, die nach nur 20-jährigem Bestehen dem Expansionsdrang Hitler-Deutschlands zum Opfer fielen. Es folgte das unterschiedliche Erleben der deutschen Besatzung und des Nationalsozialismus und das besonders konfliktträchtige Thema der Vertreibung der deutschsprachigen Bevölkerung nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Durch die anschließende unterschiedliche Zugehörigkeit zu den zwei Lagern des Kalten Krieges kam es zu einer Periode der Entfremdung. Die Annäherung nach der Niederschlagung des "Prager Frühlings" 1968, in dessen Folge Österreich viele Flüchtlinge aufgenommen hatte, war nur von kurzer Dauer. In den Folgejahren wurde das Nachbarland für die meisten Österreicher/innen zur "terra incognita" und als großer Umweltverschmutzer wahrgenommen. Im Geschichtsbuch wird die Zeit bis zum Beitritt Tschechiens zur EU behandelt. Es werden trennende und verbindende Elemente der Geschichte aufgezeigt, es werden Kräfte, die das Trennende fördern ebenso identifiziert wie Bemühungen der Kooperation, die es parallel dazu immer gab und gibt.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Ein Blick auf die Flüchtlingssituation in Griechenland anlässlich des Welt-Flüchtlingstags am 20. Juni. Gestaltung: Alexander Behr Wie schon in den Vorjahren sind auch heuer deutlich weniger Flüchtlinge in die EU gekommen als 2015 oder 2016. Doch auf einigen griechischen Inseln gibt es nach wie vor riesige Flüchtlingslager, in denen teils schreckliche Zustände herrschen. Zum Beispiel auf Lesbos. Hier leben tausende Menschen zusammengepfercht in einem Camp und warten auf ihre Asylverfahren. Manche werden aufs griechische Festland gebracht, andere gemäß dem sogenannten EU-Türkei-Deal in die Türkei zurückgeschickt. Wieder andere müssen teils monate- oder jahrelang auf Lesbos bleiben und haben eine ungewisse Zukunft vor sich. Nach wie vor kommen fast täglich Menschen auf Lesbos an und erleben hier die Folgen einer europäischen Flüchtlingspolitik, die durch Uneinigkeit und mangelnde Solidarität geprägt ist. Wir haben Lesbos gemeinsam mit einer internationalen Menschenrechtsdelegation besucht.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Tumult um einen neuen Trisomie-Test Von Marlene Nowotny Ein kleiner Stich mit der Kanüle, ein Röhrchen voll Blut, und die Schwangere weiß mit hoher Wahrscheinlichkeit, ob ihr ungeborenes Kind eine chromosomale Veränderung hat. Die Trefferquote liegt über 99 Prozent. Drei Erbkrankheiten können mit dem neuen Bluttest festgestellt werden, der seit 2012 in Europa auf dem Markt ist: Die seltenen Trisomien 13 und 18 und Trisomie 21, das Down-Syndrom. Noch müssen zukünftige Eltern diesen Bluttest aus eigener Tasche finanzieren. Doch das könnte sich bald ändern. In einigen europäischen Ländern wird bereits darüber debattiert, diese Form der pränatalen Diagnostik von der Krankenkasse übernehmen zu lassen. Befürworter argumentieren, dass die wesentlich gefährlichere Fruchtwasseruntersuchung bereits heute eine Krankenkassenleistung ist. Zahlt die Kasse den Bluttest, könnte man außerdem eine verpflichtende Beratung daran binden. Die Gegner kontern, dass werdende Eltern unter Druck gesetzt würden und die Zahl der Abtreibungen steigen könnte. Wie steht es in Österreich um diese Debatte?


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

"Ö1 Musiksalon 2019". Koncz Ensemble; Mitglieder des RSO Wien, Leitung: Jaime Wolfson; Mirjam Jessa, Moderation. Ernst von Dohnányi: Serenade C-Dur op. 10 * Mathias J. Schmidhammer: Es riecht nach Winter ... (Uraufführung) * Ludwig van Beethoven: Serenade D-Dur op. 8 (aufgenommen am 29. Mai im MuTh in Wien) "Ich fange eigentlich nie zu komponieren an, bevor ich mir nicht einen Klang, eine Stelle im Detail vorstellen kann." - Der Gewinner des Ö1 Talentebörse-Kompositionspreises, Mathias Johannes Schmidhammer, stellt dem Publikum an diesem Konzertabend seine Komposition "Es riecht nach Winter ..." vor. Ein Ensemble des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien interpretiert das Stück. Zudem bringt das philharmonische Koncz Ensemble Serenaden von Ernst von Dohnányi und Ludwig van Beethoven zu Gehör.


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21.55 Uhr

 

 

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Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die Geschichte der österreichischen Sozialarbeit. Helfen, ohne zu bevormunden (2). Gestaltung: Ute Maurnböck Zwischen Schweigen und Erinnern. Das Erbe der Südtiroler Option (2). Gestaltung: Anna Masoner Mehr als nur CanCan. Jacques Offenbach und sein Einfluss auf die Wiener Operette (2). Gestaltung: Alexandra Faber


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Rostrum of Composers - der Songcontest der Neuen Musik (Teil 2). Gestaltung: Rainer Elstner Es ist der Song-Contest der Neuen Musik: Einmal im Jahr kommen Musikredakteur/innen aus aller Welt zusammen, um die besten Radioaufnahmen zeitgenössischer Musik zu hören und zu bewerten. Das jährlich stattfindende "Rostrum of Composers" hat eine möglichst umfangreiche Verbreitung von Aufnahmen zeitgenössischer Musik zum Ziel. Die zuletzt eingereichten Aufnahmen wurden weltweit 800-mal auf das Programm eines Radiosenders gesetzt. Ö1 sendet in den drei "Zeit-Ton"-Sendungen die interessantesten Werke des 66. Rostrums, das Mitte Mai erstmals außerhalb Europas stattgefunden hat, nämlich in San Carlos de Bariloche (Argentinien). Das Rostrum ist ein Programm des "International Music Council" der UNESCO unter Mitwirkung der European Broadcasting Union (EBU).


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Ursula Strubinsky Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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