Jetzt läuft auf Ö1:

Guten Morgen Österreich

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Deutung des Weltganzen". Der katholische Theologe Franz Josef Weißenböck stellt Fragen wie "Was ist Religion?", "Haben alle Menschen Religion?", "Verändert sich Religion?" - Gestaltung: Alexandra Mantler Was ist "Zeit"?, fragt Augustinus in seinen "Bekenntnissen". Und er stellt fest: "Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich es einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht." Ganz ähnlich ist es mit "Religion". Jede und jeder weiß, was damit gemeint ist. Aber wer könnte erklären, was Religion genau ist? Viele Definitionen und Umschreibungen gibt es - aber keine allgemein anerkannte. Haben alle Menschen "Religion", von den Anfängen der Menschheit bis in die fernste Zukunft? Wenn alles sich ändert, ändert sich dann auch die Religion? Fragen, die der katholische Theologe Franz Josef Weißenböck anlässlich des "Welttages der Religionen" stellt, der am 20. Jänner begangen wird.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Otto Brusatti. Ein Tag, der nach feiner und geschmeidiger Musik ein wenig lechzt. Die Historie meint es ja nicht gut mit uns an so einem Jänner-Datum.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Wildbiologe Georg Rauer über die Populationsentwicklung bei Wolf, Bär und Luchs in Österreich. Teil 2: Die Ausbreitung des Wolfes. Gestaltung: Thomas Thaler Um die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts wurden alle großen Beutegreifer in Mitteleuropa ausgerottet. In Österreich wurden seither nur einzelne, umherstreifende Individuen beobachtet. Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden Wolf, Bär und Luchs in vielen Ländern - nach und nach - unter Schutz gestellt. Seitdem beginnen sie sich langsam und mit großen Rückschlägen wieder auszubreiten. Besonders gut gelingt das dem Wolf, der große Würfe hat, und bei dem Jungtiere beiderlei Geschlechts sehr weit wandern können. Alle drei Arten würden hierzulande durchaus gute naturräumliche Lebensbedingungen vorfinden. Doch die Rückkehr von Wolf, Bär und Luchs hat direkte Auswirkungen auf die Weise, in der der Mensch die Landschaft bewirtschaftet. Nur kluges Management und entsprechende Anpassungsmaßnahmen können das vorhandene Konfliktpotential vielleicht entschärfen. Beutegreifer könnten dann wieder einen Platz in unserer Kulturlandschaft finden, ohne übermäßige Schäden anzurichten.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Adrenalin

Wenn Alarmbereitschaft zum Dauerzustand wird (2). Gestaltung: Johannes Gelich Es ist eines der wichtigsten Hormone, die das Überleben des Menschen im Stresszustand garantieren: Adrenalin. Durch seine Freisetzung wird die sogenannte Kampf-oder-Flucht-Reaktion ausgelöst, die den Körper in allerhöchste Alarmbereitschaft versetzt: es kommt zu einem Anstieg der Sauerstoffaufnahme, der Herzfrequenz, des Blutdrucks sowie des Blutzuckerspiegels. Der Körper leitet energiereiches Blut ins Gehirn und in die Muskeln, weniger wichtige Organe wie der Darm oder die Nieren werden lahm gelegt. Die erhöhte Kampfbereitschaft des Körpers geht mit dem Gefühl einher, geradezu übermenschliche Kräfte zu besitzen. So verwundert es nicht, dass viele Menschen den sogenannten Adrenalin-Kick aktiv suchen, der mit der Ausschüttung von Endorphinen einhergeht, die in einen lustvollen Rauschzustand versetzen. Extremsportarten wie Bungee-Jumping, Klippen- oder Fallschirmspringen sind in den letzten Jahrzehnten deswegen immer mehr in Mode gekommen. Doch was verbirgt sich hinter der rastlosen Jagd nach dem ultimativen Adrenalin-Kick in einer Zeit, in der die unmittelbare Bedrohung durch wilde Tiere oder Kampfhandlungen größtenteils überwunden ist? Auch wenn die akute Gefahr im Laufe der Evolution verschwand, lebt der Tiger in Form eines unberechenbaren Chefs, der Angst um den Verlust des Arbeitsplatzes oder eines existenzbedrohenden Ohnmachtsgefühles weiter. Die Folge ist ein anhaltender, niederschwelliger Dauerstress, dem der Körper mit der permanenten Ausschüttung von zu viel Adrenalin begegnet. War diese Totalmobilisierung des Körpers ursprünglich nur für kurze Dauer gedacht, droht in Zeiten der permanenten Stressbelastung eine sogenannte Adrenalin-Dominanz. Die körperlichen Folgeerscheinungen können dramatisch sein: Darmerkrankungen, Diabetes, Bluthochdruck, Burn-Out und Erschöpfungszustände sind nur einige der Symptome für eine Gesellschaft im andauernden Kampfmodus. Doch auch in politischer Hinsicht befindet sich die Gesellschaft in erhöhter Alarmbereitschaft auf Basis eines permanenten Bedrohungsszenarios: Ob Klimakatastrophen, Terrorismus oder Finanzkrisen. Von medialem Dauerbeschuss aufgehetzt fühlt sich der Mensch zunehmend in die Enge getrieben, reagiert mit Dauerempörung und mutiert zum kampfbereiten Wutbürger. Mehr Gelassenheit und Selbstbesinnung könnte bei all diesem Adrenalin-Überschuss nicht schaden.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Eine Ikone des Aufbegehrens

Rosa Luxemburg und der Kampf um eine gerechte Gesellschaft (1). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Am 15. Jänner 1919 wurde Rosa Luxemburg, unorthodoxe Marxistin und Mitbegründerin des "Spartakusbunds" sowie der KPD, zusammen mit ihrem Mitkämpfer Karl Liebknecht in der Wohnung eines Berliner Freundes von Angehörigen einer rechtsextremen "Bürgerwehr" verhaftet. Noch am selben Tag, kurz nach der Niederschlagung des Spartakusaufstands, brachte man die prominenten Gefangenen in das "Eden-Hotel" am Kurfürstendamm, wo sie von Angehörigen eines konterrevolutionären Freikorps verhört wurden. Dann beschloss der Freikorps-Kommandant Waldemar Pabst zusammen mit seinen Offizieren, die beiden KPD-Führer zu ermorden. Beim Verlassen des Hotels wurde Rosa Luxemburg mit Gewehrkolbenhieben bewusstlos geschlagen, man warf ihren Körper in einen bereitgestellten Wagen, wo ein Freikorps-Angehöriger sie mit einem aufgesetzten Schläfenschuss ermordete. Den Leichnam der charismatischen Revolutionärin versenkten die Mörder in den Fluten des Berliner Landwehrkanals. So endete das Leben einer der faszinierendsten Frauen in der Geschichte der europäischen Arbeiterbewegung. "Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden", hatte Rosa Luxemburg postuliert, die sich in ihren theoretischen Schriften und ihrem Handeln zeitlebens als radikale Humanistin verstand. Bis heute wird die polnisch-deutsche Revolutionärin, geboren 1871 in der Stadt Zamosc in der Nähe der polnisch-ukrainischen Grenze, von Linken und Progressiven in aller Welt als Ikone des Aufbegehrens, als "Mutter Courage der Revolution" verehrt. "Sieh, dass Du Mensch bleibst", hat die "rote Rosa" 1916 aus dem Gefängnis an die Berliner SPD-Abgeordnete Mathilde Wurm geschrieben: "Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Und das heißt: fest und klar und heiter sein, ja, heiter trotz alledem und alledem, denn das Heulen ist Geschäft der Schwäche". Für die Philosophin Hannah Arendt war Rosa Luxemburg in ihrer empathischen Haltung der Welt gegenüber vorbildlich: "Für Rosa Luxemburg war die Welt von großer Wichtigkeit", konstatierte Arendt, "und sie interessierte sich überhaupt nicht für sich selbst... Sie konnte sich mit der Ungerechtigkeit in der Welt nicht abfinden". Inwieweit kann die antiautoritäre Sozialistin Rosa Luxemburg, die den Leninschen Totalitarismus scharf kritisiert hat, in einer zunehmend autoritärer werdenden Welt Vorbild und Inspirationsquelle sein? Dieser Frage geht dieses "Radiokolleg" nach.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Das Leben - Kein Irrtum

Friedrich Nietzsche und die Musik (2). Gestaltung: Eva Teimel Der Tod Gottes, der Wille zur Macht, die ewige Wiederkehr des Gleichen - um diese Themen kreisen die zentralen Gedanken Friedrich Nietzsches. In der Philosophie des deutschen Denkers spielt jedoch ein weiteres Element eine tragende Rolle, nämlich die Musik. "Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum" - Diesen Satz formuliert Nietzsche in seiner "Götzendämmerung". Es ist eine Aussage, die in der Tat stellvertretend für die Relevanz und den Wert steht, den die Musik im eigenen Leben und Denken des Philosophen einnimmt. Allen voran ist es die Musik Richard Wagners, die besonders den jungen Nietzsche nicht nur begeisterte, sondern in der er das Ideal seines eigenen Denkens wiedererkannte: die Vereinigung des Apollinischen und des Dionysischen, die Einheit von Traum und Rausch. Wagner wurde für Nietzsche nicht nur zur Leitfigur seiner Ideale, sondern auch zum väterlichen Freund. Ein Freund, mit dem er in späteren Jahren brechen sollte, um sich - weg von der Schwere und der christlichen Erlösungsmetaphysik des Wagnerschen Dramas - hin zur Leichtigkeit der französischen Musik etwa eines Georges Bizets zu wenden. Die Musik als Nährboden des Seins entfaltet sich bei Nietzsche jedoch nicht ausschließlich im Theoretischen. Der Denker war selbst auch Musiker, und er hinterließ eine gar nicht so kleine Anzahl an Liedern und Klavierkompositionen. Selbst an einem Weihnachtsoratorium versuchte sich der Philosoph, der später Gott für tot erklären sollte, in jungen Jahren. Mit seinen Kompositionen ist Nietzsche vielleicht nicht in die Geschichte eingegangen. Seine Musikalität und seine Liebe zu Klängen, Rhythmen und musikalischen Formen manifestieren sich jedoch in seinem Denken, und letztlich vor allem in seiner Sprache.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

Der Opernkomponist Alexander Dargomyschski. Ausschnitte aus: "Esmeralda", "Russalka" und "Der steinerne Gast". Gestaltung: Christoph Wagner-Trenkwitz. Gemeinsam mit seinem Förderer Michail Glinka gilt der vor 150 Jahren in St. Petersburg verstorbene Alexander Dargomyschski als Begründer der russischen Nationaloper - und dies, obwohl er nur wenige Werke für die Bühne geschaffen hat. Sich der Musik zu widmen, war für den Staatsbediensteten zuerst nur eine Freizeitbeschäftigung, zahlreiche Lieder und Klavierstücke sind als Gelegenheitsarbeiten entstanden. Ende der 1830er Jahre hat er die Oper "Esmeralda" (nach einem historischen Roman von Victor Hugo) komponiert, die jedoch erst 1847 mit wenig Erfolg zur Uraufführung gekommen ist. Wesentlich erfolgreicher und inspiriert durch Studien der russischen Volksmusik war seine "Russalka" von 1855; unvollendet geblieben ist hingegen sein "Steinerner Gast", eine russische Version der "Don Giovanni"-Geschichte.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Seelenverwandte". Von Jane Gardam (aus dem Englischen von Isabel Bogdan). Gestaltung: Stefanie Zussner. Anlässlich seines Ruhestandes gönnt sich das Ehepaar Francis und Patricia Phipps eine Woche Urlaub auf den Scillyinseln, eine Nostalgiereise. Nur eines der anderen älteren Paare im Luxushotel sagt ihnen zu, man freundet sich an, findet viele Gemeinsamkeiten. Beim Zwischenstopp auf der Heimreise verbringen sie einen wunderbaren Abend im Haus der gastfreundlichen neuen Bekannten, am nächsten Morgen sind die Gastgeber allerdings verschwunden. Die englische Autorin Jane Gardam, 1928 in North Yorkshire geboren, war im deutschsprachigen Raum nahezu unbekannt, wurde aber durch die Übersetzung ihrer "Old Filth"-Romantrilogie auch bei uns entdeckt. In den letzten vierzig Jahren hat Gardam neben Romanen und Kinderbüchern auch neun Sammlungen von Kurzgeschichten veröffentlicht.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gustav Danzinger. Die neueste CD des ORF-RSO Wien "Zur Erinnerung an Wladimir Illitsch Lenin" lautet die Widmung der 12.Symphonie von Dimitri Dimitrijewitsch Schostakowitsch. Über der Partitur steht "Das Jahr 1917" geschrieben und die einzelnen Sätze tragen Titel wie "Revolutionäres Petrograd" oder "Morgenröte der Menschheit". So liegt der Gedanke nahe, dass Schostakowitsch hier ganz bewusst Musik nach dem Geschmack der sowjetischen Kulturbehörden schrieb, und die Symphonie erfreut sich daher keiner großen Beliebtheit. Cornelius Meister, bis vor kurzem Chefdirigent des ORF-Radiosymphonie-Orchesters Wien, zeigt mit diesem in einer Neuaufnahme, dass eine Partitur, die ganz auf Parteilinie ist, deswegen keineswegs plump oder gar anbiedernd ausfallen muss, wenn ein ganz Großer seines Faches dahintersteht. Ergänzt wird diese neueste CD unseres Orchesters durch eine exzellente Einspielung von Igor Strawinskys "Feuervogel"-Suite und von dessen erst kürzlich aufgefundener "Chant funebre" auf den Tod Nicolai Rimsky-Korssakows.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Gerald Finley, Bassbariton; Julius Drake, Klavier. Franz Schubert: Schwanengesang D 957/1-7 (nach Gedichten von Ludwig Rellstab) * Johannes Brahms: Vier ernste Gesänge op. 121 * F. Schubert: Schwanengesang D 957/8-14 (nach Gedichten von Heinrich Heine und Johann Gabriel Seidl) (aufgenommen am 2. Oktober 2018 in der Middle Temple Hall in London). Präsentation: Chris Tina Tengel.


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Hier riecht's nach Chlor und Weihrauch Von belästigenden Gerüchen und ihren Fahndern. Oft beginnt es mit einem undefinierbaren Geruch in einem Wohnraum, der plötzlich auftritt und ein weiteres Bewohnen des Zimmers für die Betroffenen unmöglich macht. Sogenannte Geruchssachverständige ermitteln dann etwa mittels Spurengas undichte Stellen im Raum, um die Herkunft des Geruchs nachzuverfolgen: Die Küche des Nachbarn darunter, Zigarettenrauch, Lösungsmittel einer Baustelle. Aber auch im Außenbereich kann es zu unangenehmen Gerüchen kommen: Schweineställe, Schokoladefabriken, Kompostieranlagen. Hier versucht man über komplexe Computermodelle die Ausbreitung der Gerüche zu berechnen und somit den Grad der Belästigung festzustellen. Auch Sie sind nach der Sendung eingeladen, Ihre Erfahrungen zu teilen. Unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 können Sie eine Stunde lang mit dem Gestalter der Sendung sprechen. Oder unter moment@orf.at Ihre Meinung deponieren. Gestaltung: Jonathan Scheucher


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Sagenhaftes Vorarlberg: Die Teufelsbrücke Nicht, dass es unserem Radiohund schon einmal aufgefallen wäre, aber Ziegen haben kurze Schwänze. Und weiß auch jemand, warum das so ist? Verena Petrasch kennt die Antwort. Die Schriftstellerin und Grafikdesignerin aus Vorarlberg nimmt Rudi und seine Hörerinnen und Hörer mit in den Bregenzer Wald, wo einst ein Zimmermann mit fünf Kindern und einer fröhlichen Ziege lebte... Sie erzählt Rudi ihre Lieblingssage: Die Teufelsbrücke. Verena Petrasch: "Der Zimmermann war ein sehr armer Mann. Die fünf Kinder kosteten ihn viel Geld, die Not war sehr groß. Und dann gab es eines Tages ein Hochwasser, das riss eine Brücke fort und eine neue Brücke musste gebaut werden. Der Ort, in dem der Zimmermann lebte, war ein sehr religiöser Ort und die Leute mussten sobald wie möglich wieder über die neue Brücke zur Kirche gehen können. So kam der Bürgermeister zum Zimmermann und sagte: Ich gebe dir 100 Taler, wenn du in drei Tagen eine neue Brücke baust. Du kannst dir denken, Rudi, 100 Taler, das ist viel Geld! Aber in drei Tagen eine Brücke bauen?" Gestaltung: Barbara Zeithammer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

"Itzt liebt die gantze Welt!" Alexander Nitzberg über Daniel Casper von Lohenstein und sein barockes Großgedicht "Venus". Feature von Claudia Gschweitl. Daniel Casper von Lohenstein (1635-1683) war einer der bedeutendsten Dichter des schlesischen Barocks. Heute ist der erstaunlich produktive Autor jedoch nahezu vergessen. Dabei wird er noch im 18. Jahrhundert mit Johann Sebastian Bach verglichen bzw. umgekehrt: "Er ist in der Musik dasjenige, was ehmals der Herr von Lohenstein in der Poesie war", schrieb ein Zeitgenosse über den Komponisten. Extreme Emotionalität und extreme Sinnlichkeit zeichnen die Barocklyrik aus. Das Kunstverständnis der damaligen Zeit gilt jedoch bereits seit der Aufklärung als unnatürlich, unverständlich und schwülstig. Auch heute ist die Barockdichtung nicht gerade das, was man als populär bezeichnen würde. Der Autor, Übersetzer und Rezitator Alexander Nitzberg hat Lohenstein wiederentdeckt und es sich zur Aufgabe gemacht, seine Werke dem Publikum schmackhaft zu machen. Er hält die Barockzeit für eine der interessantesten, weil experimentierfreudigsten Epochen der deutschsprachigen Literatur - eine Literatur der Extreme. Und Lohenstein sei unter allen Lyrikern der radikalste, meint Nitzberg. Das 1695 postum erschienene Gedicht "Venus" bildet mit seinen beinahe 2.000 Versen einen Gipfel der Barocklyrik. Es handelt sich dabei um eine verschlungene und alles verschlingende Hymne auf die Göttin der Schönheit und auf die Liebe als zentrale kosmische Macht: "Ein Fest der Sinne aus kaum greifbarer Mythologie, verzuckerter Erotik, monströser Emblematik und wunderlichen Klangballungen", schreibt Nitzberg.


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16.45 Uhr

 

 

Heimspiel


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Albert Hosp. Fränder, Kolonien Sväng. Drei Quartette mit charakteristischer Klangwelt Das estnisch-schwedische Quartett Fränder besteht aus drei Geschwistern und einer quasi adoptierten Musikerin. Der Band-Name Fränder - ein altes schwedisches Wort - steht für "Verwandtschaft", "Familie" und "Mitmenschen". Ganz aus Schweden kommt das Quartett "Kolonien"; das sind zwei Brüder, eine Cousine und wieder ein vierter im Bunde, immerhin Nachbar im schwedischen Heimatort. Die vier Musiker von Sväng hingegen sind nicht miteinander verwandt - ihre Instrumente aber schon: Das finnische Quartett spielt alle Arten von Mundharmonikas, und damit auch alle Arten von Musik, von Chopin bis Tango, von Ambient bis purer Tradition, demnächst wieder in Österreich, unter anderem Seite an Seite mit Otto Lechner.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Mythos und Wirklichkeit. Mit Birgitta Eder, Althistorikerin und Archäologin an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Gestaltung: Hanna Ronzheimer. Lange Zeit hielt man die antike Stadt Troja für einen Mythos. Der griechische Dichter Homer hatte hier, in Troja, bei ihm auch Ilios genannt, sein Epos "Ilias" angesiedelt. Den zehnjährigen Krieg zwischen den griechischen Belagerern und den Bewohnern Trojas beendete Homer in seiner Erzählung mit dem trojanischen Pferd, in dessen Holzbauch sich griechische Soldaten versteckten. Im Jahr 1868 fand der deutsche Abenteurer und Archäologe Heinrich Schliemann tatsächlich die Ruinen jener Stadt, die Homer beschrieben hatte. Mit Schliemanns Funden unter dem Hügel von Hisarlik an den Dardanellen begann eine der größten Entdeckungen der Archäologie. Im Zeitraum zwischen 3.000 vor bis 500 nach Christus muss hier durchgehend eine Stadt oder Siedlung gestanden haben, so der gegenwärtige Stand der Forschung. Zehn Siedlungsschichten legten Archäologen bis heute frei. Welche davon wirklich zu dem von Homer beschriebenen Troja gehörte und ob es den Krieg zwischen den Griechen und Troja, mitsamt dem trojanischen Pferd, wirklich gegeben hat, ist allerdings offen. Bis heute finden in Troja Ausgrabungen statt.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Eine Reportage auf den Spuren des Goldes von den Minen in der Sahara über ein kleines Goldsucherstädtchen bis auf den Schwarzmarkt in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott. Gestaltung: Benjamin Moscovici Das in Nordwestafrika gelegene Land Mauretanien besteht fast nur aus Wüste und zählt zu den ärmsten Staaten der Welt; es wird meist nur mit Terrorismus und Migration in der Sahelzone in Verbindung gebracht. Doch vor zehn Jahren hat eine kanadische Firma in der mauretanischen Wüste Gold gefunden: Wie sich herausstellte, schlummern in dem Land wohl einige der größten Goldvorkommen Westafrikas. Seither ist in Mauretanien ein regelrechter Goldrausch ausgebrochen. Hunderte Männer graben abseits der industriellen Minen auf eigene Faust im Wüstensand nach dem wertvollen Edelmetall. So ist ein gewaltiger informeller Sektor entstanden. Wer profitiert von dem Reichtum?


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Wozu die EZB zusätzliches Geld lockermachte. Von Juliane Nagiller. Indem die Europäische Zentralbank Staatsanleihen und andere Wertpapiere kaufte, erhöhte sich die Geldbasis. So sollten Geschäftsbanken Zentralbankgeld bekommen, um sie als Reserve für die Kreditvergabe verwenden zu können. Zu diesem unkonventionellen Instrument der Geldpolitik griff die EZB 2015, genannt "Quantitative Easing". Mit rund 2,5 Billionen Euro war es das größte Ankaufprogramm in der Geschichte der EZB. Der Zweck: Investitionen und den Konsum im Euroraum sollten anregt und die Inflationsrate in Richtung ihres Zielwertes von knapp unter 2 Prozent gedrückt werden. Denn nach der letzten Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 drohte eine Deflation. Seit Jahresbeginn kauft die Europäische Zentralbank keine neuen Anleihen mehr. Was ist mit dem Geld passiert und wer hat davon profitiert? Das Geld sei nie in der Realwirtschaft angekommen, monieren Kritiker/innen, sondern in Schattenbanken geflossen. Mit dem Ankaufprogramm konnte die Einkommensungleichheit reduziert werden, hält die EZB dagegen.


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Dirigent: Jakub Hrusa; Augustin Hadelich, Violine. Antonin Dvorak: Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 53 * Josef Suk: Symphonie Nr. 2 c-Moll op. 27, "Asrael" (aufgenommen am 19. Oktober 2018 in der Philharmonie im Gasteig in München). Präsentation: Gerhard Hafner. Zwei spektakuläre Debüts und ein beziehungsreiches Programm - das bietet das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter dem tschechischen Dirigenten Jakub Hrusa. Der Chefdirigent der Bamberger Symphoniker hat in den letzten Jahren weltweit Karriere gemacht. Beim Symphonieorchester stellt sich Hrusa mit der monumentalen "Asrael"-Symphonie des Tschechen Josef Suk vor, die hier seit Rafael Kubelik nicht mehr gespielt wurde. Das Werk begleitet Hrusa seit langem, 2004 hat er es zum Abschluss seines Studiums bei Jiri Belohlavek im Prager Rudolfinum dirigiert. Mit seiner spätromantischen "Asrael"-Symphonie, die er nach dem Todesengel der islamischen und jüdischen Mythologie benannte, leistete Suk doppelte Trauerarbeit: Er verarbeitete darin den Tod seines Lehrers und Schwiegervaters Antonin Dvorak; über der Komposition starb dann auch noch seine Frau Otilka. So ist ihm seine c-Moll-Symphonie zu einem instrumentalen Requiem geraten, das mit einem Hoffnungsschimmer in C-Dur verklingt. Zuvor debütiert der 34-jährige Geiger Augustin Hadelich, der als eines der herausragenden Talente seiner Generation gilt, als Solist im Violinkonzert von Dvorak - mit seinen kantablen Melodien und zündenden Tanzrhythmen ist das von der böhmischen Folklore inspirierte Stück eine dankbare Aufgabe für alle Geigenvirtuosen. (BR Klassik)


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Adrenalin. Wenn Alarmbereitschaft zum Dauerzustand wird (2). Gestaltung: Johannes Gelich Eine Ikone des Aufbegehrens. Rosa Luxemburg und der Kampf um eine gerechte Gesellschaft (2). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Das Leben - Kein Irrtum. Friedrich Nietzsche und die Musik (2). Gestaltung: Eva Teimel


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Texte Töne 2018 (2). Gestaltung: Stefan Höfel. Das Ensemble plus ist der Vorarlberger Klangkörper im Bereich der zeitgenössischen Musik. Der künstlerische Leiter Andreas Ticozzi hat für die diesjährige Ausgabe des Texte und Töne Festivals Werke von Vorarlberger Komponisten programmiert. Gleich drei Uraufführungen finden sich unter den Kompositionen: Roché Jennys "Tryptichon", Wolfgang W. Lindners "Kontexte" und ein Konzert für Vibraphon und Ensemble vom erst 21 Jahre alten Raphael Lins.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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