Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Radiokolleg - Das postfaktische Zeitalter

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Götterfunken und Schicksalsklang". Himmlisches und Irdisches bei Ludwig van Beethoven findet Michael Krassnitzer, Journalist und Musikliebhaber, in der Woche zum Ö1-Beethoventag. - Gestaltung: Alexandra Mantler Im Werk Ludwig van Beethovens, dessen Geburtstag sich 2020 im Dezember zum 250. Mal jährt, manifestieren sich höchst gegensätzliche geistige Strömungen. In der "Missa Solemnis", einer der berühmtesten Messen der abendländischen Musik, macht der Komponist die Ohnmacht des Menschen gegenüber der göttlichen Allmacht auf überwältigende Weise erfahrbar. Zugleich war Beethoven geprägt von der Französischen Revolution mit ihrem Ruf nach "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" und ein glühender Anhänger der Aufklärung, in welcher der Mensch die höchste Instanz darstellt. Wie auch immer er diese Gegensätze für sich unter einen Hut gebracht haben mag - Beethovens Wirken spiegelt eine Epoche wider, in der um das Verhältnis zwischen Mensch und Gott erbittert gerungen wurde, gesellschaftlich und individuell. In der Woche zum "Ö1-Beethoventag" am 1. Februar macht sich der Journalist und Musikliebhaber Michael Krassnitzer "Gedanken für den Tag" über Himmlisches und Irdisches bei Ludwig van Beethoven.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Mirjam Jessa. Von wegen "clemenza"! Was Komponisten so an Kaiser Titus faszinierte und wie er wirklich war. Ein kleiner Ausflug ins Forum Romanum, vielleicht mit "Cook Tours"? Eine so überraschende wie positive Entdeckung am Petersplatz in Rom sowie Erkundungen der Stille mit einem eisigen Ausgang zur Erinnerung daran, dass heute vor 200 Jahren vermutlich der erste Mensch die Antarktis betreten hat, der irisch-britische Seefahrer Edward Bransfield.

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Schmuck, Schutz und Wärmedämmung. Der Ornithologe Benjamin Knes über die Vogelfeder. Teil 4: farbenprächtige Vielfalt Gestaltung: Aimie Rehburg Ob weiße Daunenfeder, gesprenkelte Armschwinge, schwarzer Stoß oder rote Konturfeder - die Farben-, Formen- und Funktionsvielfalt der Vogelfeder scheint grenzenlos. So "schminkt" der Bartgeier sich und seine Federn rot mit Hilfe von Eisenoxid-haltigem Wasser, der Pfau wiederum muss nur in die Sonne schreiten, um die Farben seines Rads zur Geltung kommen zu lassen. Im Schatten allerdings verblassen diese. Dass nicht nur tropische Vögel bunt sind, erklärt der junge Wissenschafter Benjamin Knes ebenso anschaulich, wie die Notwendigkeit, dass das Sammeln von Vogelfedern klaren Regeln des Naturschutz- und Jagdgesetzes unterliegt. Benjamin Knes beschäftigt sich seit seiner Kindheit mit dem Thema Vogelfeder. Aus seiner kindlichen Leidenschaft ist ein leidenschaftlicher Beruf geworden: Als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Nationalpark Neusiedlersee Seewinkel kümmert sich der angehende Wildtierökologe Benjamin Knes nicht nur um das Monitoring und den Schutz der Vögel, sondern er gibt auch als selbständiger Ornithologe und Vogelfeder-Experte zahlreiche Workshops und arbeitet ehrenamtlich beim Vogelfeder-Online-Nachschlagwerk "featherbase" mit.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Radiokolleg - Das postfaktische Zeitalter

Von der Degradierung der Wissenschaft (4). Gestaltung: Ulla Ebner Noch nie waren Menschen so gebildet wie heute. Noch nie war Wissen so leicht zugänglich für alle. Und dennoch werden Falschmeldungen und Verschwörungstheorien zu einem wachsenden Problem für unsere Demokratien. Sie beeinflussen Wahlen, verstärken die Polarisierung von Gesellschaften und lassen exzentrische Politiker an die Macht kommen, die bewusst ihre eigenen Parallelrealitäten erschaffen. Als ein Wendepunkt wird hier das Jahr 2016 gesehen: das Jahr, in dem Donald Trump die US-Präsidentschaftswahlen gewann. Im selben Jahr erklärte das Oxford Dictionary den Begriff "Post-Truth" zum Wort des Jahres, in Deutschland erhielt das Wort "postfaktisch" den gleichen Titel. Laut Washington Post verbreitete Trump in den ersten 1.000 Tagen seiner Amtszeit mehr als 13.400 Unwahrheiten. Doch, gelogen wurde in der Politik vermutlich seit es sie gibt. Was also ist das Neue am Phänomen der postfaktischen Demokratie? Auffällig ist, dass sich Politiker wie Trump oder Putin gar nicht darum kümmern, ob ihre Lügen auffliegen. Tatsachen verdrehen ist zur Machtdemonstration geworden: ich entscheide, was wahr oder falsch ist. Sich offen zur einen oder anderen "Wahrheit" zu bekennen, wird Ausdruck einer bestimmten politischen Identität. Vorsätzlich diskreditieren politische Akteure wissenschaftliche Forschung, wenn diese ihren Interessen widerspricht. Stichwort Klimawandel. Der politische Kampf gegen Klimaforscher und andere Wissenschafter hat Methode. Die Erdölindustrie finanziert gezielt konservative Think Tanks, um angebliche Experten in die Medien zu bringen, die fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse über Treibhausgase in Frage stellen. Vorlage dafür war eine Kampagne der Tabakindustrie in den 1950ern. Diese versuchte jahrelang, in der Öffentlichkeit Zweifel darüber zu schüren, ob Rauchen tatsächlich krebserregend sei. Neu ist auch die massive Verbreitung von "Fake News" über das Internet. Eine unüberschaubare Fülle an Informationen macht es den Menschen schwer, seriöse Berichte von Halbwahrheiten und Lügen zu unterscheiden. Auf Social Media bekommt Aufmerksamkeit, wer am schrillsten ist und am meisten emotionalisiert. Das ist kein Zufall. Die Algorithmen dieser Netzwerke wurden unter Einbindung von Psychologen entwickelt, die untersucht haben, was es braucht, damit wir möglichst lang in den Netzwerken verweilen. Zahlreiche Faktencheck-Projekte gehen mittlerweile den Falschmeldungen nach und bemühen sich, Richtigstellungen im Netz zu verbreiten. Mit mäßigem Erfolg. Manchmal können diese Versuche sogar das Gegenteil bewirken: sie erzeugen bei deren Anhängern ein "Jetzt erst recht"-Gefühl, den sogenannten Backfire-Effekt. Denn Informationen, die nicht in unser Weltbild passen, erzeugen bei uns eine kognitive Dissonanz, ein Gefühl der Verstörung. Wie kann man dieses Phänomen also bekämpfen? Ein Radiokolleg über alternative Fakten, gefühlte Wahrheiten und die Zukunft unserer Demokratie. Die Sendung ist Teil der Ö1 Initiative "Reparatur der Zukunft".

09.30 Uhr
Radiokolleg - Mehr Tabu als Sex?

Die Menstruation im Porträt (4). Gestaltung: Tanja Rogaunig Die Periode, die Regel, meine Tage, Besuch von Tante Rosa, Erdbeerwoche, Los Wochos. Die Menstruation betrifft die Hälfte der Menschheit. Trotzdem wird sie nur selten bei ihrem Namen genannt. Nach wie vor wird über die Monatsblutung mehr peinlich geschwiegen als offen gesprochen. In ihrer vierteiligen Radiokolleg-Reihe über die Menstruation stellt sich Tanja Rogaunig die Frage, warum das so ist und was während der Tage im Körper eigentlich passiert. Sie spricht mit Gynäkologen über Regelschmerzen und fragt nach, wie harmlos es ist, die Monatsblutung mit der Pille ganz zu unterdrücken. Mädchen und Frauen erzählen über ihre erste Regel, über Stimmungs- und Leistungsschwankungen, bevorzugte Hygieneartikel und Sex während der "kritischen Tage". Dass über die Regel nicht gesprochen wird, hat lange Tradition. Bereits das Alte Testament deklarierte die Menstruation als Unreinheit, der mit strengen Auflagen zu begegnen sei: "Hat eine Frau Blutfluss und ist solches Blut an ihrem Körper, soll sie sieben Tage lang in der Unreinheit ihrer Regel verbleiben. Wer sie berührt, ist unrein bis zum Abend". (Buch Levitikus, Kapitel 15) Auch in anderen religiösen Schriften wird die menstruierende Frau als unrein und damit tabu erklärt, was ihren Ausschluss aus dem religiösen und sozialen Leben bedeutet. In Indien ist Frauen im gebärfähigen Alter der Zutritt zu vielen Tempeln nach wie vor verboten. Außerdem werden sie, wie auch in manchen Gegenden Nepals, während ihrer Tage in Menstruationshütten verbannt. In Europa griff im 20. Jahrhundert die Intimhygiene-Industrie das Reinheitsgebot auf. Binden und Tampons wurden mit Slogans wie "sauber und sicher" beworben. Nach wie vor wird Diskretion großgeschrieben. Anstelle von Menstruationsblut ist es in Werbespots üblich eine blaue Ersatzflüssigkeit zu zeigen. Vor allem Hersteller von nachhaltigen Damenhygieneprodukten wie Bio- Binden oder Menstruationstassen bemühen sich seit einigen Jahren um eine schambefreite und offene Kommunikation: "Menstruation ist normal. Sie zu zeigen sollte es ebenso sein", lautet etwa ein Slogan. Auf Social-Media-Kanälen rufen Aktivistinnen unter dem Hashtag #periodpride zu einem stolzen Umgang mit der Periode auf. Frei von Scham und Tabus ist das Thema aber noch nicht. Erst 2019 wurde in sozialen Netzwerken gegen ein Menstruations-Emoticon in Form eines roten Bluttropfens protestiert. Und eine repräsentative Umfrage der Wiener Menstruations-Informationsplattform "Erdbeerwoche" unter 1.100 österreichischen Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren aus dem Jahr 2017 ergab nicht nur gewaltige Wissenslücken rund um das Thema Menstruation, sondern förderte auch ein negatives Bild der Regel zutage. 60 Prozent der Mädchen gaben an, eine negative Einstellung zu ihrer Menstruation zu haben und 70 Prozent der Burschen fanden das Thema "unwichtig" und "peinlich".

09.45 Uhr
Radiokolleg - Beethovens "Fidelio"

Klingende Revolution und /oder Manifest bedingungsloser Liebe? (4). Gestaltung: Gerhard Krammer Nicht gerade einfach war sie, die Entstehung der Oper "Fidelio" von Ludwig van Beethoven. Drei Versionen, vier Ouvertüren - heute würde man diese moderne Genese als "work in progress" bezeichnen. Was - neben künstlerischen Motiven - zusätzlich hinter diesem Prozess stand, versucht dieses Radiokolleg anlässlich des bevorstehenden Ö1-Beethoventages am 1. Februar 2020 aufzuzeigen. Das in den Jahren der Fidelio-Entstehung bestimmende gesellschaftlich einschneidende wie nachhaltig verändernde Ereignis war die französische Revolution. Diese Veränderungen fanden ihren Ausdruck auch in der Kunst. Und ging es bei Mozarts "Le Nozze di Figaro" um das Recht auf körperliche Liebe durch Macht, so steht Fidelio für die erschütternden Veränderungen in der Gesellschaft, die revolutionäre Sprengkraft der Freiheit, den Fall der Fesseln der Unterdrückung und der Willkür. Beethoven schreibt Musik aus der Aufklärung heraus. Mehr noch, er führt uns in die Weiten des Erhabenen, mit einer davor noch nie dagewesenen Sprache. Beethoven schafft hier - auch dank des Librettos von Joseph Sonnleitner nach der Vorlage von Jean-Nicolas Bouilly - ein Plädoyer für Liebe. Heute mögen solche Begriffe mit zu viel Pathos verknüpft sein. Schaut man aber auf die Substanz, so bietet sich Fidelio auch den Menschen im 21. Jahrhundert als Gesellschafts- und Lebensentwurf an, den zu reflektieren man sich zumindest ein wenig Zeit nehmen sollte. Auch um zu erspüren, ob etwas Allgemeingültiges auch noch 250 Jahre nach Beethovens Geburtstag zu uns durchdringen kann, uns durchdringen kann. Aus historischen Dokumenten und Berichten, philosophischen und historischen Positionen von Hector Berlioz bis Theodor W. Adorno, aktuellen Produktionen und Aufnahmen von Wiener Staatsoper, Theater an der Wien bis zum Freiburger Barockorchester - Momentaufnahmen eines zeitlosen Kunstwerkes, dem noch immer eine faszinierende Magie innewohnt. Gestaltung: Gerhard Krammer

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Ausgewählt

Mit Nina Polaschegg. Johann Sebastian Bachs Suiten für Violoncello solo Verschiedene sich überlagernde Stimmen und Rhythmen, diverse Klangfarben - und das alles auf vier bzw. fünf Saiten. Die Cellosuiten Johann Sebastian Bachs gelten als unbestrittene Meisterwerke, nicht nur für das Instrument selbst, sondern in der gesamten Musiklandschaft. Eine jede Cellistin und ein jeder Cellist setzt sich im Laufe ihres oder seines Lebens wohl nicht nur einmal mit diesen komplexen und doch so faszinierend wunderschönen Werken auseinander. Ob am modernen Cello oder mit Darmsaiten und zwischen den Knien gehalten. Der italienische Kontrabassist und Komponist Fernando Grillo, Spezialist für zeitgenössische Musik, studierte extra zusätzlich Cello, um die Bachsuiten im Original spielen zu können. Doch auch für Bassist/innen, Bratschist/innen und Posaunist/innen zählen diese Werke Bachs zum Standard. Ausgewählt gibt einen Einblick in die unterschiedlichen Interpretationsklanglandschaften von Johann Sebastian Bachs Cellosuiten.

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten

"Die Tankstelle am Ende des Dorfs". Von Lars Mytting. Aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob. Es liest Alexander Strömer. Gestaltung: Friederike Raderer Kann das wirklich sein, dass auf dem Schrottplatz ein ehemals weißer Cadillac aus den Fünfzigerjahren seinen letzten Ruheplatz gefunden hat?

11.25 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung 1. Christine Bovill im Theater Akzent 2. Das Kendrick Scott Oracle im Porgy Bess 3. Das Gambenconsort L'Achéron im Innsbrucker Canisianum Eine Schottin singt französische Chansons im Theater Akzent Christine Bovill ist eine Schottin, die französischen Chanson liebt, damit auftritt und in Berlin in der Bar jeder Vernunft mit ihren Programmen große Erfolge feiert. Am 13. Februar ist sie das erste Mal in Wien zu sehen. In ihrem Programm "Christine Bovill's Paris", das sie im Theater Akzent präsentieren wird, entführt die gebürtige Glasgowerin ihr Publikum in das goldene Zeitalter des französischen Chansons, in die romantisierte Halbwelt der zynischen Helden und angeschlagenen Außenseiter. Christine Bovill interpretiert Lieder und Geschichten von Edith Piaf, Jacques Brel, Barbara, Juliette Gréco und Charles Aznavour mit Leidenschaft und einer markanten jazzig rauchigen Stimme. Christine Bovill's Paris, am 13. Februar im Theater Akzent in Wien. Neue Jazzmusik von Kendrick Scott im Porgy Bess Nächste Woche wird das Kendrick Scott Oracle mit ihrem neuen Album "A Wall becomes a Bridge" im Porgy Bess auftreten. Die Gruppe rund um Schlagzeuger Kendrick Scott ist Teil einer neuen Generation von Jazzmusikern, die sich von den Grenzen des Genres lossagt und von ihren Plattenfirmen mit Etiketten wie Nu Jazz oder Next Generation versehen wird. Das Kendrick Scott Oracle mit "A Wall becomes a Bridge", am 3. Februar im Porgy Bess. Beginn ist um 20:30 Uhr Das Gambenconsort L'Achéron im Innsbrucker Canisianum Am 5. Februar gibt es im Canisianum eine weitere Ausgabe der "Innsbrucker Abendmusik, der Konzertreihe für Alte Musik". Das international erfolgreiche französische Gambenconsort L'Achéron würdigt mit dem Programm "Semper Dowland, Semper dolens" an diesem Abend den berühmten Lautenisten John Dowland. Die Musiker werden sein vielleicht persönlichstes Werk Lachrimae or Seven Tears interpretieren. Das Konzert ist am 5. Februar um 20:00 Uhr im Innsbrucker Canisianum.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Irene Suchy. BEETHOVEN ESSENZIELL DesCis bringt anlässlich des Beethovenjahres 2020 eine wöchentliche Serie unter dem Titel "Beethoven - essenziell". In 250 Sekunden wollen wir immer am Donnerstag versuchen den Menschen, das Werk, die Zeit und die Auswirkungen dieses so partikulären Künstlers zu beleuchten - zur Feier der 250. Wiederkehr des Geburtstages Beethovens.

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Dauerhaft unzeitgemäß? Der Schweizer Spätest-Romantiker Othmar Schoeck in Oper und Lied Die Schreibweise von Othmar Schoeck entspricht vollends dem Bild, das man sich vom einem in "innerer Emigration" Lebenden machen würde: solipsistisch, selten auf Effekt aus, ohne Rücksichtnahme auf sich wandelnden Zeitgeschmack. Umso erstaunlicher, dass von diesem selten wo "anstreifenden" Musiker mit dem "Schloss Dürande" ein wesentliches Musiktheaterwerk just im NS-Berlin uraufgeführt wurde. Dieser Makel lastete stets auf der vita des 1957 Verstorbenen. Ein hochmögendes Autorenteam ist zuletzt angetreten, die Oper textlich zu "entnazifizieren" - ob's was nützt? Aber es wäre ja, neben der furiosen "Penthesilea", auch noch die so kunstvoll verdrechselte wie unheimliche "Venus" wiederzuentdecken. Im Gegensatz zu Othmar Schoecks großem Liederschaffen, in unterschiedlichsten Instrumentalkombinationen: Interpretinnen und Interpreten mit poetischem Instinkt, die deren Reizen nachspüren, werden sich immer finden.

15.30 Uhr
Moment

Das Casting neuer Ideen, Teil 2 Ö1 hat am 20. Jänner 2020 eine multimediale Ideensammlung gestartet. Eingeladen sind Menschen ab 20 Jahren, die in kurzen Videoclips vorstellen, was sie neu und anders machen. Im Fokus steht eine Generation, für die das Internet niemals neu war und die im Schatten der Erderwärmung erwachsen wurde. Gefragt ist alles, was Impulse zur Veränderung setzt und die Zukunft im Jetzt reparieren will - selbstgemacht, selbstorganisiert und selbstgedacht. Innovative Ideen, Konzepte oder bereits realisierte Projekte, die Probleme erkennen und Lösungen anbieten: Von Klimaschutz und Armutsbekämpfung, über Sharing-Initiativen und Partizipation, bis zu Bildung, Ernährung, Musik und künstlerische Performances. "Moment" stellt an zwei Tagen jeweils drei beispielhafte Projekte vor. Heute im Fokus: Die Vermittlung von Knowhow. Erstens: Das Start-up "Upleveled" veranstaltet "Coding Bootcamps", bei denen in kurzer Zeit Programmieren gelernt werden kann. Zweitens: "WoMentor" möchte Frauen auf ihrem Karriereweg und in verschiedenen Lebenslagen abholen und unterstützen. Drittens: "WisR" ist eine Online-Recruiting-Plattform, auf der Firmen Wissen und Erfahrung finden und "Senior Talents", wie Menschen um das Pensionsantrittsalter von der Plattform genannt werden, ihr Knowhow für projektbasierte, saisonale oder Teilzeit-Jobs anbieten können. Gestaltung: Noel Kriznik Meisterstück: Brillenmacher Peter Kozich präsentiert sein Meisterstück, eine Brille mit integriertem Ohrschmuck. Gestaltung: Tanja Rogaunig

15.55 Uhr
Rudi! Der rasende Radiohund

Die Schule mit Haustieren Rudi ist ganz aufgeregt. Er besucht das Gymnasium in der Maroltingergasse in Wien, in dem sich eine Art Mini-Zoo befindet. Als einzige Schule Wiens beherbergt sie Meerschweinchen, Hamster, Schildkröten und viele andere Tiere, um die sich die Schülerinnen und Schüler kümmern. Rudi erfährt, wie man diese Tiere richtig pflegt, wer an Wochenenden und in den Ferien für die Tiere sorgt und ob die Mädchen und Buben wirklich freiwillig die Ställe ausmisten.

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Medizin und Gesundheit

16.40 Uhr
Die Ö1 Kinderuni

Über Verantwortung, Kontrolle und Kreativität Gestaltung: Ilse Huber Wie praktisch ist es doch, monotone Tätigkeiten von einer Maschine durchführen zu lassen: sie kann stundenlang Schrauben in ein Blech drehen - ohne Ermüdungserscheinungen. Selbst das Rasenmähen erledigt der selbstfahrende Mähroboter. Wird's gefährlich, helfen Drohnen und andere Geräte, die die Lage erkunden. Das Risiko übernimmt die Maschine. Doch spinnt man die Idee des technikgesteuerten Arbeitens weiter, gibt es viele Fragen. Wie ist es, wenn statt des Chirurgen ein Roboter die Patienten operiert? Wie sähe das Klassenzimmer aus, stünde eine elektronische Magistra vor den Kindern? Und wer hätte Schuld, würde ein autonom fahrendes Fahrzeug einen Unfall verursachen? Die Zukunft der Arbeit hat viel mit Technik zu tun. Wie steht es dann um Vertrauen, Sicherheit und Arbeitsgemeinschaft? Simon, Martin und Lena begeben sich mit der Kulturvermittlerin Verena Moos vom Museum Arbeitswelt in Steyr auf eine gedankliche Reise durch die Arbeitswelt der Zukunft.

16.55 Uhr
Digital.Leben

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Das neue Album "Geodema" von Saxofonist Gerald Preinfalk Seit vielen Jahren bewegt sich der aus Oberösterreich stammende Saxofonist Gerald Preinfalk ganz selbstverständlich in zwei denkbar unterschiedlichen Welten: Als langjähriger Duopartner etwa von Akkordeonist Klaus Paier oder - aktuell - als Teil von Christian Muthspiels "Orjazztra Vienna" ist er einerseits vielgefragter Solist in der österreichischen Jazzszene. Als Mitglied des Wiener Klangforums wie auch als Professor für klassisches Saxofon an der Kunstuniversität Graz gilt der 48-Jährige zum anderen als virtuoser Interpret zeitgenössischer Partituren. In seinen eigenen Projekten versucht Preinfalk naheliegenderweise, die beiden Sphären zu verbinden: So etwa mit dem Ensemble "Prine Zone", mit dem er das Jazzfestival Saalfelden 2017 eröffnete. Gleichsam als "Auskopplung" aus diesem Kammer-Jazz-Nonett leitet Preinfalk auch das Trio "Geodema" mit Keyboarder Georg Vogel und Schlagzeuger Matheus Jardim, in dem er vor allem die improvisatorischen Möglichkeiten im mikrotonalen Bereich - also mit Intervallen, die kleiner als Halbtöne sind - erprobt. Die erste "Geodema"-CD wird in Kürze bei den Jazzwerkstatt-Wien-Labelnights 2020 präsentiert.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Frauen im Alten Ägypten. Mit Irmgard Hein, Institut für Ägyptologie der Universität Wien. Gestaltung: Isabelle Engels Bildliche Darstellungen in Grabstätten, Plastiken aber auch Texte aus ca. 3000 Jahren pharaonischer Geschichte erzählen von der vielfältigen gesellschaftlichen Bedeutung der Frau im Alten Ägypten. Während Frauen als Königinnen zu den bekannteren Wahrnehmungen gehören, ist das Bild der Frau im Alltag noch weniger ausgeleuchtet. Frauen als Königinnen kamen bereits seit dem Alten Reich (2686-2181 v.Chr.) wichtige Funktionen zu, zum einen als Gattin des Königs, etwa Nefertari, der Gattin von Ramses II. (Neues Reich, 13. Jh. v.Chr.) insbesondere aber als Mutter des Thronerben. War dieser noch jugendlich, führten sie auch an dessen Stelle die Geschäfte. Frauen, die vom Königshaus abstammten oder in dieses einheirateten, zählten zweifellos zur Elite im Alten Ägypten. Auch als Priesterinnen oder Gattinnen von Beamten kam ihnen eine hohe Stellung zu. Eigene Grabstellen bzw. eigene Verehrungsstellen im Grab des Mannes belegen dies. Die Berufsbilder der meisten Frauen im Alten Ägypten waren mit der Nahrungszubereitung verknüpft, wie Kornmahlen, Brotbacken, Bierbrauen und Weben. Grabbeigaben und Bilder in Gräbern zeigen sie als Dienerinnen oder beim Warenhandel am Markt. Frauen waren aber auch für die sogenannten "Schönen Künste" zuständig - Darstellungen von Musikantinnen oder Tänzerinnen sind aus allen Epochen der ägyptischen Geschichte erhalten. Innerhalb der Familie hatte die Frau die Stellung als "Herrin des Hauses" (nebet per) inne. Als solche war sie keinesfalls rechtlos oder unter Verschluss gehalten, sondern geschäftsfähig und erbberechtigt. Nicht zuletzt wird die Frau in der Liebeslyrik, die vor allem aus dem Neuen Reich erhalten ist, besungen. Darin wird ihre Schönheit gepriesen, aber auch ihre Untreue beklagt.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.25 Uhr
Journal-Panorama

Die einstige Industriestadt sich ein neues Image geben; Gestaltung: Srdjan Govedarica Das an der Kvarner Bucht gelegene Rijeka ist mit rund 130.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Kroatiens. Die Lage und ihr Hafen haben die Stadt geprägt, mutmaßlich seit den Anfängen der Steinzeit. Doch auch die jüngere Geschichte war bewegt: Im Laufe des 20. Jahrhunderts gehörte Rijeka zu sieben verschiedenen Staaten - vom Habsburger Reich über Italien und Jugoslawien bis zur heutigen Republik Kroatien. Von 1924 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war die Stadt sogar zweigeteilt - durch eine meterhohe Mauer. Ein Teil gehörte zu Italien, der andere zum damaligen Königreich Jugoslawien. Rijeka ist europäische Kulturhauptstadt 2020, die offizielle Eröffnung findet am 1. Februar statt. Das Leitmotiv des Hauptstadtjahres heißt "Luka razli?itosti" also "Hafen der Vielfalt". Unter diesem Motto will man in mehr als 600 Programmpunkten die beiden prägenden Aspekte verbinden: Den Hafen und die Weltoffenheit.

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Dimensionen

Eine Dienstreise in Zeiten der Flugscham Von Paul Lohberger Weniger fliegen, mehr Zug fahren. Ein ökologischer Imperativ angesichts des Klimawandels, der spätestens mit Greta Thunberg und der "Fridays For Future"-Bewegung im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit angekommen ist. In Schweden entwickelte sich gar eine spezifische "Flugscham" (Flygskam), und nicht nur Greta fährt demonstrativ mit dem Zug. Die europäische Verkehrspolitik forciert den Ausbau schneller Hauptstadtverbindungen per Bahn. Vielleicht dauert es zukünftig dann etwas weniger lang, wenn man eine Dienstreise von Wien nach Berlin macht? Immerhin spart man eine Menge CO-2 ein, wenn man den Zug nimmt. Auch kann man sich dort besser auf einen beruflichen Termin vorbereiten. Höchstwahrscheinlich muss man aber in Berlin übernachten, das kostet zusätzlich. Man könnte aber auch den Nachtzug zurück nach Wien nehmen. Bequemer wäre eindeutig der Flieger. Eine Kosten-Nutzen-Rechnung und ein Selbstversuch von Wien nach Berlin: Hin mit Flieger, zurück mit der Bahn. - Diese Sendung ist Teil der Ö1 Initiative "Reparatur der Zukunft".

19.30 Uhr
Das Ö1 Konzert

Kovacics Entdeckungen (2). Zu Gast sind der Bariton Florian Boesch und die Rapperin und Slampoetin Yasmo (aufgenommen am 21. November 2019 im Großen Sendesaal des ORF RadioKulturhauses in Wien) Beim zweiten Gesprächskonzert dieser Saison rückt Ernst Kovacic den international erfolgreichen Bariton Florian Boesch ins Rampenlicht. Als Special Guest wird die Rapperin und Slampoetin Yasmo, die bereits seit ihrem 15. Lebensjahr auf der Bühne steht, erwartet.

21.00 Uhr
Im Gespräch

"Leben zwischen extremen Ideologien" - Rosa Lyon im Gespräch mit Wencke Mühleisen, Schriftstellerin und Performancekünstlerin Als sie in seiner Kommune lebte, galt Otto Mühl als Visionär. Als sie in den 1970er Jahren in Skandinavien ihre Kunst zeigte, wurde Wencke Mühleisen selbst zu einer Vorreiterin. Geprägt vom Wiener Aktionismus und Valie Export brachte Mühleisen die feministische Performancekunst nach Norwegen. Um für ihre zwei Kinder sorgen zu können, gab sie das Künstlerinnendasein in den 1990er Jahren auf und widmete sich der Forschung und Lehre an der Universität Stavanger. Aber ob als Künstlerin, Lehrende, Forscherin oder Autorin: Die Auseinandersetzung mit Geschlecht, Macht und Sexualität bildet den roten Faden ihrer beruflichen Laufbahn. Heute drückt sich die 1953 in der norwegischen Kleinstadt Dale geborene Mühleisen am liebsten schreibend aus. Über ihr jüngstes Buch "Du lebst ja auch für deine Überzeugung. Mein Vater, Otto Mühl und die Verwandtschaft extremer Ideologien" tauscht sich Mühleisen "Im Gespräch" mit Rosa Lyon aus.

21.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung 1. Christine Bovill im Theater Akzent 2. Das Kendrick Scott Oracle im Porgy Bess 3. Das Gambenconsort L'Achéron im Innsbrucker Canisianum Eine Schottin singt französische Chansons im Theater Akzent Christine Bovill ist eine Schottin, die französischen Chanson liebt, damit auftritt und in Berlin in der Bar jeder Vernunft mit ihren Programmen große Erfolge feiert. Am 13. Februar ist sie das erste Mal in Wien zu sehen. In ihrem Programm "Christine Bovill's Paris", das sie im Theater Akzent präsentieren wird, entführt die gebürtige Glasgowerin ihr Publikum in das goldene Zeitalter des französischen Chansons, in die romantisierte Halbwelt der zynischen Helden und angeschlagenen Außenseiter. Christine Bovill interpretiert Lieder und Geschichten von Edith Piaf, Jacques Brel, Barbara, Juliette Gréco und Charles Aznavour mit Leidenschaft und einer markanten jazzig rauchigen Stimme. Christine Bovill's Paris, am 13. Februar im Theater Akzent in Wien. Neue Jazzmusik von Kendrick Scott im Porgy Bess Nächste Woche wird das Kendrick Scott Oracle mit ihrem neuen Album "A Wall becomes a Bridge" im Porgy Bess auftreten. Die Gruppe rund um Schlagzeuger Kendrick Scott ist Teil einer neuen Generation von Jazzmusikern, die sich von den Grenzen des Genres lossagt und von ihren Plattenfirmen mit Etiketten wie Nu Jazz oder Next Generation versehen wird. Das Kendrick Scott Oracle mit "A Wall becomes a Bridge", am 3. Februar im Porgy Bess. Beginn ist um 20:30 Uhr Das Gambenconsort L'Achéron im Innsbrucker Canisianum Am 5. Februar gibt es im Canisianum eine weitere Ausgabe der "Innsbrucker Abendmusik, der Konzertreihe für Alte Musik". Das international erfolgreiche französische Gambenconsort L'Achéron würdigt mit dem Programm "Semper Dowland, Semper dolens" an diesem Abend den berühmten Lautenisten John Dowland. Die Musiker werden sein vielleicht persönlichstes Werk Lachrimae or Seven Tears interpretieren. Das Konzert ist am 5. Februar um 20:00 Uhr im Innsbrucker Canisianum.

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Radiokolleg

Das postfaktische Zeitalter. Von der Degradierung der Wissenschaft (4). Gestaltung: Ulla Ebner Mehr Tabu als Sex? Die Menstruation im Porträt (4). Gestaltung: Tanja Rogaunig Beethovens "Fidelio". Klingende Revolution und /oder Manifest bedingungsloser Liebe? (4) Gestaltung: Gerhard Krammer

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Mats Gustafsson im Zeit-Ton-Porträt. Gestaltung: Heinrich Deisl Mats Gustafsson ist ein ebenso stilprägender wie stilnegierender Saxofonist. Umtriebig zwischen Jazz, Improvisation und Elektronik, arbeitet er von Solo-Aufnahmen bis zu großen Formationen wie dem Fire! Orchestra, das vor kurzem das Album "Arrival" herausgebracht hat. Im Zeit-Ton ist ein Porträt über diesen profilierten und extrem vielseitigen Musiker zu hören. Mats Gustafsson wurde 1964 im schwedischen Umeå geboren und spielte seit 1988 in Jazz-Rock- und Punk-Bands. Seitdem hat er mehr als 200 Tonträger veröffentlicht. Anfangs stark inspiriert von Peter Brötzmann, brachte Gustafsson radikale, sehr körperbetonte und energiereiche Spielweisen in die experimentelle Rock- und Elektronikmusik ein. Seine Kollaborationen reichen dabei von Ken Vandermark bis zu Sonic Youth, er arbeitete mit Tanztheater-Kompanien und ist aktuell in Gruppen wie The Thing und dem NU Ensemble. - Seine Noise-Jazz-HipHop-Band Anguish wird morgen in Zeit-Ton zu hören sein. - Zudem ist Gustafsson ein passionierter Plattensammler und betreibt dafür eine eigene Website. 2011 wurde er mit dem Musikpreis des Nordischen Rates ausgezeichnet. Eine besondere Beziehung hat Mats Gustafsson zu den Nickelsdorfer Konfrontationen, bei denen er seit langem Stammgast ist. Durch die Umsiedlung nach Nickelsdorf ergaben sich zahlreiche Kollaborationen mit österreichischen Musikern wie Christof Kurzmann (im Duo Falling) oder Didi Kern. 2009 gründeten Gustafsson, der Bassist Johan Berthling und der Schlagzeuger Andreas Werliin die Band Fire! Während diese Aufnahmen von Jazz und Psychedelic Rock geprägt sind, erweiterte man das Trio vier Jahre später zu einer 28-köpfigen Besetzung mit skandinavischen Musikschaffenden: dem Fire! Orchestra. Ende 2019 kam mit "Arrival" das fünfte Album des Fire! Orchestras heraus, das wie die Vorgänger auf Rune Grammofon erschienen ist.

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Beate Linke-Fischer Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten