Jetzt läuft auf Ö1:

Umberto Giordano: "Andrea Chenier"

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Die größte Katastrophe ist das Vergessen", meint Maria Katharina Moser, Direktorin der evangelischen Hilfsorganisation Diakonie, anlässlich des Tages der Humanitären Hilfe. - Gestaltung: Alexandra Mantler Seit 50 Jahren hilft die Diakonie Österreich nach Katastrophen. Maria Katharina Moser, ihre Direktorin, erzählt anlässlich des Tages der Humanitären Hilfe am 19. August Geschichten aus Ländern, wo sie mit Menschen, die Katastrophen erlebt und gemeistert haben, ins Gespräch gekommen ist (Libanon, Philippinen, Haiti). Eine Besonderheit der Diakonie Katastrophenhilfe ist die Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen. Zumeist sind es diese Grassroots-Organisationen, die bereits lange vor der Katastrophe vor Ort aktiv sind, und auch lange danach die Menschen beim Wiederaufbau unterstützen. Krieg und Flucht sind die humanitären Katastrophen, die oft drohen, vergessen zu werden. Denn, so Maria Katharina Moser, das Vergessen ist die größte Katastrophe.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.55 Uhr

 

 

Ö1 Talentebörse


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Nadja Kayali.


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Biologe Stefan Brameshuber über die Steinkrebse. Teil 4: Eine "Gewässerpolizei". Gestaltung: Renate Pliem Sie sind olivgrün-braun, haben einen harten Panzer und gekörnte große Scheren: Die Steinkrebse sind in unseren heimischen Gewässern selten geworden. Im Steirischen Salzkammergut gibt es noch intakte unverbaute Bäche und so die idealen Lebensräume für Steinkrebse. Der Biologe Stefan Brameshuber und die Biologin Verena Gfrerer kartieren seit einigen Jahren die dortigen Steinkrebs-Bestände und stellen die Populationsgrößen fest. Die Tiere sind nachtaktiv und daher findet die Arbeit der Forscher/innen auch vorwiegend in der Dämmerung oder im Dunkeln statt. Mit Stirnlampen suchen sie nach entlegenen Steinkrebs-Habitaten, durchwaten Bäche, bestimmen und vermessen die Scherentiere. Eine große Gefahr für die Steinkrebse stellt die Krebspest dar, die in den 1970er Jahren mit dem amerikanischen Signalkrebs eingeschleppt wurde. Diese Krankheit brachte schon etliche heimische Steinkrebs-Populationen zum Erliegen. Der Signalkrebs ist zwar Überträger, selbst aber gegen die Krebspest teilweise immun. Außerdem ist er konkurrenzstärker als die heimischen Krebse. "Das Wichtigste ist Aufklärung", sagt Verena Gfrerer. Denn nicht nur die Krebse, sondern auch Wildtiere oder Angler können die tödlichen Zoosporen ins Gewässer eintragen. Die Biolog/innen verwenden bei ihrer Arbeit immer Desinfektionsmittel und mehrere Paar Gummistiefel, um die Krebspest nicht zu übertragen.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Zukunft im Jetzt

Über die Wirkung von Prognosen (4). Gestaltung: Mariann Unterluggauer. Es gibt Vorhersagen, die vor Entwicklungen warnen und zum Handeln animieren: Zum Beispiel die Berechnung der Ressourcenknappheit von Öl und Wasser. Andere hingegen dienen der Erhöhung der technischen Entwicklung. Wie zum Beispiel die Meldung: 2013 wird das menschliche Gehirn am Markt um 1.000 US-Dollar zu haben sein. Das meinte der Computerwissenschafter Ray Kurzweil 2006. Rückblickend weiß man es besser. Ray Kurzweil hat die Vorhersage jedenfalls nicht geschadet. Er gilt weiterhin als Kenner der Zukunft und arbeitet heute bei Alphabet, Google. Die Propheten selbst - so scheint es - werden selten zur Verantwortung gezogen. Warum eigentlich? Und warum hält man daran fest, die Zukunft vorhersagen zu müssen, wenn die Methoden der Vorhersagen bestenfalls als dürftig bezeichnet werden können? Kein politischer Thinktank, kein politischer Analyst hat das Ende der Sowjetunion vorhergesehen. Der Schock war groß, und die Reaktion? Noch mehr Vorhersagen. Zumindest bezüglich Trends und Moden. In der Politik wurde es in letzter Zeit etwas ruhiger, was die Freude an Prognosen angeht, meinen Historiker. Wirtschaftsprognosen hingegen bestimmen wie eh und je die Aktienkurse und Investitionen. Auch wenn heute weitaus weniger über Rating-Agenturen gesprochen wird, als zu Zeiten der Krise rund um 2008. Mit Hilfe von Satelliten, Sensoren, und Supercomputer werden Wetterprognosen erstellt. Daten haben die Meteorologen genug. Ihre Sorge gilt den Klimaveränderungen, die keinen historischen Vergleich mehr zulassen. Vorhersagen, so ihre Ersteller, sollen dabei helfen, Ungewissheit zu reduzieren. Sie dienen der Planung und können damit Besorgnisse zerstreuen. Erstelle man keine Prognosen, bleibt dem Menschen nur die Vermutungen und damit eine wenig verlockende Aussicht. - Auf der Suche nach Antworten trifft Mariann Unterluggauer unter anderen auf Statistiker, Meteorologen, Philosophen, Politikwissenschafter, Ökonomen und Computerwissenschafter.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Lernen, um die Welt zu verändern

100 Jahre Waldorf-Schulen (4). Gestaltung: Nikolaus Scholz. In diesem Jahr feiern die Waldorfschulen ihr hundertjähriges Jubiläum. 1919 gründete der Besitzer der Zigarettenfabrik Waldorf Astoria in Stuttgart die erste Waldorfschule, dessen Leitung der umstrittene Österreicher Rudolf Steiner übernahm. Seine Lehre prägt bis heute das Konzept an Waldorfschulen nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sondern in über 80 Ländern weltweit. Die Waldorfpädagogik zielt auf eine umfassende Persönlichkeitsbildung der Schüler und Schülerinnen ab. Steiners Unterrichtskonzept: Bis zur Oberstufe gibt es keine Noten. Statt im Wochenrhythmus alle Fächer zu unterrichten, werden an Waldorfschulen Fächer wie Mathematik, Deutsch und Geografie in mehrwöchigen Blöcken - sogenannten "Epochen" - gelehrt. Der Unterricht umfasst auch handwerkliche Fähigkeiten wie Tischlern, Töpfern, Schneidern und Gärtnern. Land- und Forstwirtschaftspraktika sollen die Unterrichtsinhalte vertiefen. Dennoch spaltet das Schulmodell die Gemüter - in Walddorfanhänger/innen und scharfe Kritiker/innen. Letztere stellen zum Beispiel die Leistungsstandards der Waldorfschulen im Vergleich zu konventionellen Schulen in Frage. Überzeugte Waldorfianer dagegen schwärmen bis heute von ihrer Schulzeit, und viele Eltern überzeugt das Konzept. Waldorfschulen erleben einen regen Zulauf, auch in Österreich, wo diese allerdings ohne staatliche Unterstützung auskommen müssen.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Ana Threat, André Heller, Lukas König, Supermax (4). Gestaltung: Thomas Mießgang, Walter Gröbchen, Paul Lohberger, Al Bird *Supermax: Der "King of Groove"* 1949 als Sohn eines Wienerlied-Komponisten geboren, absolvierte Kurt Hauenstein zunächst eine Ausbildung zum Juwelier, ehe er Mitte der 1960er-Jahre als Bassist in verschiedenen kurzlebigen Wiener Beat-Bands aktiv wurde. 1971 feierte er seinen Einstand als Recording Artist, als er gemeinsam mit Karl Ratzer, Richard Schönherz und Peter Wolf die über die Landesgrenzen hinaus erfolgreiche Jazz-Rock-Formation Gipsy Love gründete. In den kommenden Jahren machte sich Hauenstein als Session-Musiker einen Namen und war bei etlichen österreichischen Hit-Produktionen zu hören, u.a. auf den Alben von Wolfgang Ambros, Andre Heller und Christian Kolonowitz. Über die Bekanntschaft mit dem deutschen Pop-Produzenten Peter Hauke entstand im Jahr 1976 das Projekt Supermax, bei dem Elemente aus Elektronik, Funk, Reggae und psychedelischem Rock zu einem eigenständigen Disco-Hybrid verschmolzen. Es folgten etliche Chart-Erfolge: "World of Today", "Camillo", "African Blood", "Ganja Generation" oder "Dance Dance Dance". Neben der erfolgreichen Musikerlaufbahn, machte Hauenstein auch mit sozialem Engagement von sich reden, etwa im Kampf gegen Rassismus. Im März 2011 verstarb der "King of Groove" überraschend im Alter von 62 Jahren.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Nina Polaschegg. Rivalitäten zweier Streichinstrumente im 18. Jahrhundert. "Défense de la Basse de viole contre les Entreprises du violon et les Prétentions du violoncelle" / "Verteidigung der Bassgambe gegen die Angriffe der Geige und die Ansprüche des Violoncellos", so lautete eine 1740 erschienene Streitschrift des Juristen und Musikliebhabers Hubert Le Blanc. Die Zeiten waren im Umbruch - auch musikalisch. Violine und Violoncello eroberten Frankreich. Sie waren lauter, direkter im Klang als die feinsinnige Gambe. Entweder - oder? Plädieren wir doch lieber ganz demokratisch für ein sowohl als auch. Lassen wir unterschiedliche Musik derselben Zeit nebeneinander bestehen und erfreuen uns an der Vielfalt der Klangfarben und Erzählweisen.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Mein Leben als Schäfer" von James Rebanks (aus dem Englischen von Maria Andreas). Es liest Giuseppe Rizzo. Gestaltung: Friederike Raderer Seit 600 Jahren lebt James's Rebanks Familie im Lake District im englischen Hochland. Die Frage, ob James Schäfer werden wollte oder nicht, stellte sich nicht, denn James ist der älteste Sohn des ältesten Sohn der Schäferfamilie. Ausbrechen kommt nicht in Frage. Dennoch lebt James nicht "am Ende der Welt" - er erzählt von seinem Leben und von seinen Schafen. Auf Twitter verfolgen Zehntauende seine Nachrichten ...


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Daniela Knaller. Bruckners 5. Symphonie. Anton Bruckners fünfte Symphonie gehört zu den bewegendsten und großartigsten seiner symphonischen Werke. Matthias Giesen, seit 20 Jahren an Bruckners früher Wirkstätte, dem Augustiner-Chorherrenstift St. Florian als Organist und Stiftskapellmeister tätig, präsentiert auf dieser Gramola-Einspielung seine Transkription für Orgel dieses monumentalen Opus.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Fantasievoll und vielseitig: Ann Murray abseits der Opernbühne. Mag die dieser Tage 70-jährige britische Mezzosopranistin Ann Murray auch durch ihre Opernauftritte - Mozart in Salzburg, Händel in München, Massenet in Wien unter anderem - am lebhaftesten in Erinnerung sein: Ins Schallplattenstudio gerufen wurde sie von Anbeginn für so Ausgefallenes wie Anregendes. Da steht in den 1980er-Jahren eine Gesamtschau von Antonio Vivaldis geistlichem Vokalschaffen neben Raritäten von Igor Strawinsky, oder auch: ein Stabat Mater von Joseph Haydn neben dem Requiem von Mozart. Speziell in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Graham Johnson, teils auch mit ihrer Soprankollegin Felicity Lott, hat Ann Murray Musik von den "Inseln" ebenso eingespielt wie Lieder von Bizet, Gounod und Chausson, ohne Franz Schubert auszusparen. Eine musikalische Entdeckungsreise, auch mit interessanten Partnerinnen und Partnern!


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Erinnerungen zwischen Armut und Luxus Ein Gesprächs-Projekt zum Jubiläum 100 Jahre Semmering Ein kleiner Bus, ein Tisch, einige Sessel - mit der "Inventour" lädt "Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich" zu Gesprächen, Führungen und Workshops ein - heuer an fünf Standorten. In der 1919 gegründeten Gemeinde Semmering traf man sich Anfang August zum "Gespräch der Hundertjährigen". Ältere Einwohnerinnen und Einwohner plauderten über ihre Kindheit, ihr Berufsleben, und die Zukunft des Ortes. Wiederkehrendes Thema: die Zeit der Sommerfrische am Semmering, die Reichen und Schönen in den prächtigen Hotels. Als Kontrast dazu die Schilderungen der Seniorinnen und Senioren von Krieg, Armut und Hunger. Gestaltung: Lukas Tremetsberger Die Dinge des Lebens: Die Spritzpistole Gestaltung: Lea Heurteur


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Was ist Pantomime? Rudi trifft einen Mann mit einem ungewöhnlichen Beruf. Walter Samuel Bartussek ist Pantomime. Als Hund von Welt weiß Rudi natürlich, was ein Pantomime tut: er steht in der Stadt herum, als lebende Statue. Das hat er schon oft in der Wiener Innenstadt beobachtet. Das ist ein Irrtum, klärt Walter Samuel Bartussek auf, Pantomime hat mit Herumstehen überhaupt nichts zu tun. Vielmehr geht es um das Nachahmen und Unterhaltung ohne Musik, ohne Requisiten und ohne Worte. Wie soll das denn möglich sein, fragt sich Rudi. Walter Samuel Bartussek, Pantomime: "Alle Menschen machen mir etwas vor, nämlich das, was sie so machen und ich mache das alles nach und mache meine Stücke daraus." Rudi: "Ach was? Echt? Das klingt aber ziemlich einfach... .wenn du einfach alles nachmachst, was jemand vormacht... Und wer macht die Musik dazu?" Walter Samuel Bartussek: "Die klassische Pantomime ist in absoluter Stille. Eine leere Bühne, da ist kein Bühnenbild, da ist kein Text, keine Musik, da ist nur ein Mensch auf der Bühne und der unterhält zwei Stunden lang sein Publikum." Gestaltung: Barbara Zeithammer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


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16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Wissenswertes rund um die Statistik Gestaltung: Ute Maurnböck Jedes Jahr wird das sogenannte Statistische Jahrbuch der Stadt Wien herausgegeben. Darin erfasst wird alles, was man sich vorstellen kann: wie viele Menschen leben in welchem Bezirk, in welchen Berufsgruppen sind Wiener und Wienerinnen wie oft vertreten; aber auch Wissenswertes rund um die Hauptstadt Österreichs ist nachzulesen: wie viel Quadratmeter Fläche sind zum Beispiel Fußgängerzonen heute, wie viele 10 Jahre zuvor? Die Mitarbeiter/innen des Statistischen Zentralamts gehen bis ins Detail und fragen nach, wie groß die Flächen für Gemüseanbau sind und was gepflanzt wird. Im Jahr 2017 zum Beispiel waren es 362 Hektar, auf denen Gurken gezogen wurden. Ja, und was die Hunde angeht, so wissen wir dank des Jahrbuchs, dass es 2018 über 61.000 Hunde in Wien gab - und rund 3.600 Hundekotsackerlspender. Das und viel mehr haben Mädchen und Buben von einer Volksschule in Simmering erfragt: Klemens Himpele leitet die Magistratsabteilung 23, die zuständig dafür ist, dass Informationen in Wien gezählt und ausgewertet werden, damit die Stadt gut planen kann.


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16.55 Uhr

 

 

Der Himmel voller Götter

Es ist eigentlich bloß ein Bild in vielen Varianten, das heute vom mysteriösen jahrhundertelangen Mithraskult im alten Rom übrig ist - die Stiertötung: Ein Stier - vor ihm kniet Mithras, links und rechts stehen seine Begleiter mit Fackeln. Er sticht den Stier tot. Aus dessen hinabfließendem Blut wachsen Pflanzen und Leben. Der Mithraskult entsteht zu einer Zeit als im Römischen Reich viele neue Götter Anhängerinnen und Anhänger finden, erklärt der Religionswissenschaftler Manfred Hutter, Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Religionswissenschaft. Andrea Eckert und Florian Teichtmeister werden die Sendereihe mit ihren Stimmen bereichern, Wissenschafter/innen von der Österreichischen Gesellschaft für Religionswissenschaft stellen ihre Expertise zur Verfügung. Ende August werden alle 28 Folgen als Doppel-CD erscheinen.


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. "In-House Science": Arild Andersen Trio mit Tommy Smith und Paolo Vinaccia Arild Andersen gilt als einer der großen Kontrabassisten des europäischen Jazz. Die Vita des 73-jährigen Norwegers ist seit den 1960er-Jahren mit Namen wie Jan Garbarek, Don Cherry, George Russell und Stan Getz verbunden, aber auch mit John Scofield und Bill Frisell hat Andersen gearbeitet. Seit 2007 steht das von ihm gegründete Trio mit dem schottischen Tenorsaxofonisten Tommy Smith und dem am 5. Juli viel zu früh verstorbenen italienischen Schlagzeuger Paolo Vinaccia im Zentrum seiner Arbeit. Das bei ECM veröffentlichte dritte Album "In-House Science" wurde - übrigens von Ö1 - in Bad Ischl aufgenommen: In der dortigen PKS-Villa flutete das Trio den Konzertsaal mit kraftvollen, organisch entwickelten Klangströmen.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Kapitalismus und Kapitalismuskritik. Mit Jürgen Kocka, em. Professor für die Geschichte der industriellen Welt an der Freien Universität Berlin. Gestaltung: David Winkler-Ebner Sei es die Klage über wachsende Unsicherheit, den zunehmenden Beschleunigungsdruck oder die Verschärfung sozialer Ungleichheit - die Kritik am Kapitalismus ist vielfältig und erlebte in jüngster Vergangenheit nicht zuletzt infolge des Ausbruchs der Finanzkrise im Jahr 2008 einen Aufschwung. Grund genug, einen Blick auf das Phänomen des Kapitalismus zu werfen, dessen früheste Ansätze sich bis zum Fernhandel antiker Großreiche verfolgen lassen. Ausgehend von China und dem arabischen Reich begann sich der Kapitalismus im Mittelalter in Form des Kaufmannskapitalismus auszubreiten, wohingegen in Europa die christliche Morallehre, die wirtschaftlichem Gewinn grundsätzlich skeptisch gegenüberstand, die Durchsetzung des Kapitalismus zunächst erschwerte. Schließlich sollte Europa aber zum Zentrum des Kapitalismus werden, das neue Formen dieser Wirtschaftsweise hervorbrachte. Mit der europäischen Expansion an der Wende zur Neuzeit nahm auch die Entwicklung des Kapitalismus an Fahrt auf. Aus der Verbindung von Finanzkapitalismus und Kolonialismus entstand jene Organisationseinheit, die für die kapitalistische Produktionsweise in der Neuzeit typisch werden sollte: die Kapitalgesellschaft. Eine der damals größten dieser Art war die 1602 gegründete "Vereinigte Ostindische Kompanie". Zudem kamen über den Aufstieg von Börsen und Bankwesen in der Frühen Neuzeit immer breitere Gesellschaftsschichten mit Kapitalismus in Berührung. Auch die Landwirtschaft wurde vom Kapitalismus erfasst - seit dem 16. Jahrhundert entwickelte sich in Osteuropa der Agrarkapitalismus. Im Bereich des Gewerbes bildeten wiederum die protoindustrielle Hausindustrie und Heimarbeit - so Jürgen Kocka - das "wichtigste Einfallstor des Kapitalismus". Die sich seit dem Ende des 18. Jahrhunderts von England ausbreitende Industrialisierung steht in enger Verbindung zum Kapitalismus. Einerseits hatte dieser der Industrialisierung den Weg geebnet, andererseits veränderte diese den Kapitalismus fundamental: Lohnarbeit wurde zum Massenphänomen, die Akkumulation von Kapital erreichte neue Dimensionen und der Kapitalismus wurde nicht bloß zum dominierenden Regelwerk der Wirtschaft, er durchdrang vielmehr auch andere Bereiche des menschlichen Lebens wie Gesellschaft, Kultur und Politik. Der Aufstieg des Finanzkapitalismus in den vergangenen Jahrzehnten stellte das System vor bisher ungelöste Herausforderungen, die verbreitet zu Ansatzpunkten einer neuen Skepsis gegenüber dem Kapitalismus wurden.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Budapests historischer Stadtpark Városliget soll ein Museumsviertel werden. Gestaltung: Alexander Musik Es ist eine gewaltige Baustelle: Mitten im Grünen möchte Ministerpräsident Viktor Orban ein Museumsviertel ansiedeln, das Touristen länger in der Stadt halten soll. Gleichzeitig soll der Park im Zuge der Baumaßnahmen schöner und sogar größer werden. Proteste von Bürgergruppen, die daran nicht glauben wollen und den Park monatelang besetzten, blieben weitgehend folgenlos. Ebenso ignoriert wurden die Ergebnisse von Meinungsumfragen, wonach sich über 80 % der Budapester gegen die Umgestaltung ihres Stadtwäldchens, das gleich hinterm Heldenplatz beginnt, aussprachen. Mittlerweile sind die Demonstranten zermürbt, die Besetzer durch Polizei und private Sicherheitsleute aus dem Park vertrieben worden. Auch der Bürgermeister des betroffenen Bezirks ist machtlos, wie er sagt - denn die Gesetze, die den Park bisher vor Bebauung schützten, wurden kurzerhand außer Kraft gesetzt.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Herdenschutz in Österreich Von Sonja Bettel Der Wolf breitet sich in Europa wieder aus, auch Bär und Luchs haben mit Hilfe von Wiederansiedlungs- und Schutzprojekten wieder Fuß gefasst. In vielen Ländern und Regionen haben die Menschen jedoch verlernt, mit großen Beutegreifern zu leben. Wölfe wurden im 19. Jahrhundert in West- und Mitteleuropa fast ausgerottet und stehen erst seit Ende des 20. Jahrhunderts unter Schutz. Seit sie sich in Mitteleuropa wieder verbreiten, geht deshalb die Angst um - oder wird geschürt. Wölfe würden die Alpung von Schafen, Ziegen und Rindern bedrohen und den Tourismus in Gefahr bringen, heißt es. Die Zauberformel könnte lautet: Herdenschutz. Elektrozäune, spezielle Herdenschutzhunden oder auch Lamas haben das Potential, Räuber abzuschrecken. Erste Pilotprojekte laufen bereits. Zudem soll ein neues Zentrum für Beutegreifer in Österreich Maßnahmen entwickeln, zwischen unterschiedlichen Interessen vermitteln und die Forschung vorantreiben.


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Aus nächster Nähe - Die Kammermusikreihe des RSO Wien. Peter Matzka und Aileen Dullaghan, Violine; Martin Kraushofer und Raphael Handschuh, Viola; Solveig Nordmeyer und Johannes Kubitschek, Violoncello; Rudolf Illavsky, Kontrabass. Alexander Zemlinsky: Zwei Sätze für Streichquintett * Anton Webern: Fünf Sätze für Streichquartett op. 5 * Richard Strauss: Metamorphosen für 23 Solostreicher (Fassung für Streichseptett von Rudolf Leopold) (aufgenommen am 16. Mai im Arnold Schönberg Center in Wien). Präsentation: Renate Burtscher Der Kammermusikzyklus des RSO Wien im Arnold Schönberg Center schließt mit Werken von Alexander Zemlinsky, Anton Webern und Richard Strauss. In Zemlinskys Streichquintett spannt sich ein weiter Bogen von Brahms bis in die musikalische Moderne. Einen weiten Schritt vorwärts gehen die 1909 entstandenen Quartett-Miniaturen Anton Weberns. Den Schluss des Abends bilden die 1945 entstandenen "Metamorphosen" von Richard Strauss, welche in der ursprünglich geplanten Besetzung für sieben Streicher erklingen.


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21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Mein Beruf war ein Privileg" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Hubert Gaisbauer, Journalist und Publizist (Erstausstrahlung am 21. März 2019) Als Hubert Gaisbauer, geboren 1939 in Linz, 1966 zum Leiter der Jugend- und Familienprogramme im ORF-Radio bestellt wurde, war er noch keine 30 Jahre alt. Und Gerd Bacher, den legendären "Tiger", gab es auch noch nicht im ORF. Gaisbauer, der nach dem Besuch des Bischöflichen Gymnasiums Petrinum in Linz zum Studium der Theater- und Literaturwissenschaften nach Wien zog, jobte nebenbei als Führer im Stephansdom. Und gab eines Tages im Jahr 1963 einem ORF-Team ein Interview zur Geschichte der Katakomben. Das war der Beginn einer lebenslangen Berufung: er begann als Lektor im Schulfunk und ging 1999 als Leiter der Hauptabteilung "Religion" in Pension. Dazwischen lagen viele Jahre als Erfinder neuer Radioformate wie "Musicbox", "Mini-Box", "ZickZack", "Menschenbilder" und "Moment - Leben heute", Auseinandersetzungen mit Gerd Bacher, der ihm "Linkslastigkeit" vorwarf und die Leitung der Abteilung "Gesellschaft, Jugend, Familie". Seit seiner Pensionierung widmet Gaisbauer sich seinen Steckenpferden: der Religion, der Kunst und dem Schreiben. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz aus Anlass seines 80. Geburtstages erklärt er, was ihn daran fasziniert.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Die Zukunft im Jetzt. Über die Wirkung von Prognosen (4). Gestaltung: Mariann Unterluggauer Lernen, um die Welt zu verändern. 100 Jahre Waldorf-Schulen (4). Gestaltung: Nikolaus Scholz Lexikon der österreichischen Popmusik. Ana Threat, André Heller, Lukas König, Supermax (4). Gestaltung: Thomas Mießgang, Walter Gröbchen, Paul Lohberger, Al Bird


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

V:NM Festival 2019. Ausgewählte Konzert-Highlights (Teil 2). Gestaltung: Franz Josef Kerstinger Zwischen den Terminen des biennalen Festivals für zeitgenössische Neue, elektronische und improvisierte Musik in Graz, veranstaltet vom "Verein zur Förderung und Verbreitung Neuer Musik" (V:NM), begeben sich einige seiner Musikerinnen und Musiker auf Reisen, um mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Ländern Erfahrungen auszutauschen. Nach Ausflügen, die sie nach Köln (Deutschland), London (Großbritannien), Wroclaw (Polen), Zagreb (Kroatien) und Trondheim (Norwegen) geführt haben, kam es im Vorjahr zur Begegnung mit der dänischen Szene in Kopenhagen. Im Rahmen des V:NM Festivals vom 27. Mai bis zum 1. Juni dieses Jahres fand dann der Gegenbesuch der dänischen Kolleginnen und Kollegen statt. (Aufgenommen am 30. Mai im forum stadtpark, Graz.)


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Andreas Maurer Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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