Jetzt läuft auf Ö1:

Anklang

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf

von Marco Uschmann


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

U. a. mit dem Beitrag: "Gebete gegen das Vergessen" Im Herzen von Minsk, gleich neben dem ehemaligen sogenannten Minsker Ghetto, wird jedes Jahr - im Rahmen der Gedenkreisen des Vereins "IM-MER - Maly Trostinec erinnern" - eine interreligiöse Trauerfeier für die österreichischen Opfer der Shoah in Minsk und Maly Trostinec abgehalten. Das Ghetto in Minsk war ein von den deutschen Besatzungstruppen abgeriegelter Stadtbezirk im Nordwesten der weißrussischen Hauptstadt, in dem die Nationalsozialisten von Juli 1941 bis zum Oktober 1943 die jüdischen Bewohnerinnen und Bewohner von Minsk, ab November 1941 zusätzlich auch deportierte Jüdinnen und Juden beispielsweise aus Deutschland oder Österreich, gefangen hielten. Neben geistlichen Vertretern aus Judentum und Christentum sind auch Überlebende des Minsker Ghettos bei der Feier anwesend, die sich an prägende Momente dieser dunklen Zeit erinnern. Eine Reportage von der interreligiösen Trauerfeier, die die Namen der Ermordeten würdigt. Ein Beitrag zum Ö1-Programmschwerpunkt "Nebenan": Weißrussland. - Gestaltung: Kerstin Tretina


08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

"Hin gen Norden zieht mein Herz" - Meeres- und Küsten-Gedichte von Theodor Storm (und eines von Günter Kunert). Es liest Hermann Beil. Gestaltung: Gudrun Hamböck und Beate Linke-Fischer. Nicht nur seine berühmtesten Novellen sind von ihnen geprägt, auch in seiner Lyrik poetisiert Theodor Storm die nordfriesischen Landschaften mit ihren Dünen, Heiden und Inseln. Sein Blick füllt ihre scheinbare Leere, denn er hängt am wimmelnden Insektenleben mit der gleichen Intensität wie er über die einsame Weite der Küste schweift oder auch im Rückblick auf seine Geburtsstadt Husum fällt, die "graue Stadt am Meer", der er seine immerwährende Liebe erklärt. Am Schluss dann ein Gedicht von Günter Kunert, als Abschied - oder Abflug - aus heutiger Vogelperspektive ... Thomas Bernhard hat ein Stück nach ihm benannt und sein Name ist untrennbar mit dem Wiener Burgtheater verbunden, der einstige Peymann-Kodirektor und langjährige Chefdramaturg Hermann Beil ist aber auch ein glänzender Rezitator und als solcher 71-jähriger Debütant bei "Du holde Kunst".


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


09.05 Uhr

 

 

Gedanken

"Die Hölle der Hedonisten" - Terézia Mora über die Arbeit als Last, Lust und Notwendigkeit. Gestaltung: Doris Glaser Am 27. Oktober wird die deutsch-ungarische Schriftstellerin Terézia Mora in Darmstadt den renommiertesten und mit 50.000 Euro höchstdotierten Literaturpreis im gesamten deutschen Sprachraum entgegennehmen: den Georg-Büchner-Preis 2018. Sie reiht sich damit in eine lange Liste prominenter Namen wie Gottfried Benn, Heinrich Böll, Friedrich Dürrenmatt oder Friederike Mayröcker. Terézia Mora wurde 1971 in Sopron geboren. Ihre Familie gehörte der deutschsprachigen Minderheit an und die Autorin wuchs zweisprachig auf. "In ihren Romanen und Erzählungen widmet sich Terézia Mora Außenseitern und Heimatlosen, prekären Existenzen und Menschen auf der Suche und trifft damit schmerzlich den Nerv unserer Zeit", so die Begründung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, die den Büchner-Preis vergibt. "Ich selber komme aus einem bäuerlichen Milieu, in dem nur körperliche Arbeit als anständig empfunden wird", erklärt Terézia Mora den Umstand, warum sie sich in ihren Texten immer wieder mit Fragen der materiellen und der immateriellen Existenzsicherung beschäftigt. Ideal wäre, so die Autorin, eine Dreiteilung in Lohnarbeit, wohltätige Verrichtungen und in die - für ein gelungenes Leben ebenso wichtige - Arbeit an der Selbstverwirklichung. Für sie persönlich gäbe es ohnehin keinen Unterschied zwischen Arbeit und Freizeit. "Was wäre Urlaub für mich? Nicht zu schreiben oder nicht zu lesen? Das halte ich nicht länger als eine Woche aus".


10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Reisemagazin, u.a. mit: Jazzgeschichte in der Mälzerei. Das Eisenacher Lippmann+Rau Musikarchiv und der älteste Jazzclub der DDR. Von Jakob Fessler; Valencia und Umgebung: Natur in Albufera, Geschichte in Gandia. Eine Reportage von Egar Schütz; Meine neue Heimat: Eisenstadt. Von Claudia Gschweitl. Redaktion: Ursula Burkert Wo einst die Familie Heintz Braumalz und Malzkaffee herstellte, ist heute der Jazz zu Hause. In den 1870er-Jahren wurde in Eisenach im heutigen, deutschen Bundesland Thüringen eine Mälzerei errichtet, die mit einer kurzen Unterbrechung bis 1953 in Betrieb war. Jahrzehntelang waren anschließend die Fabrikräume ungenutzt. 1988 entdeckte der Eisenacher Jazzclub, der älteste der DDR, den Keller des Gebäudes für sich und errichtete hier seinen Jazzkeller "Posaune". Seit 1999 ist auch das neugegründete, internationale Jazzarchiv in der alten Mälzerei untergebracht. Benannt wurde das Archiv nach dem Eisenacher Horst Lippmann und seinem Partner Fritz Rau. Als Konzertveranstalter arbeiteten sie mit Jazz-, Pop- und Rockgrößen wie Ella Fitzgerald, Madonna, Jimi Hendrix und den Rolling Stones zusammen und brachten sie nach Deutschland. Heute ist die alte Mälzerei ein erhaltenes Industriedenkmal und erzählt mit unzähligen Schallplatten, CDs und Tonbändern, Plakaten, Fotografien und Zeitungsartikeln ein Stück Jazzgeschichte. Valencia und Umgebung: Natur in Albufera, Geschichte in Gandia. Die Reispfanne "Paella" ist wohl eines der bekanntesten kulinarischen Wahrzeichen Spaniens. Das Original stammt aus Valencia. Das kommt nicht von ungefähr. Knapp außerhalb der Stadtgrenze erstreckt sich die Albufera. Hier liegt der größte See Spaniens und eines der bedeutendsten Feuchtbiotope der gesamten iberischen Halbinsel. Ein Naturschutzgebiet von großer ökologischer Bedeutung, das einzigartigen Wasservögeln als Überwinterungsstätte dient. Seine reichhaltigen Gewässer haben seit jeher den Fischern und Reisbauern als Lebensunterhalt gedient. Eine Oase der Ruhe unweit einer Fast-Millionen-Metropole. Dem Schriftsteller Vicente Blasco Ibáñez (1867-1928) diente das Biotop für zahlreiche seiner Werke als Inspirationsquelle, etwa für seinen Roman "Cañas y Barro" (1902), der auf Deutsch unter dem Titel "Sumpffieber" erschien. Bei einer Bootsfahrt lässt sich erfahren, dass sich am rotgoldenen Farbspiel des Sonnenuntergangs am endlosen Horizont bis heute nicht viel verändert hat. Knapp eine Autostunde entfernt liegt das Küstenstädtchen Gandia. Heute ein typischer Badeort am Mittelmeer, war Gandia im 15. und 16. Jahrhundert ein wichtiges kulturelles und kommerzielles Zentrum. Von 1548 bis 1772 gab es eine Universität, die nach der Auflösung des Jesuiten-Ordens geschlossen wurde. In Gandia ist bis heute der Palast der Borjas zu besichtigen. Die Adelsfamilie stammte aus dieser Region und brachte immerhin zwei Päpste hervor. Daraus ist auch zu verstehen, dass sie unter dem Namen Borgia bis heute eher mit Italien assoziiert wird, weil sie vor allem dort zu Macht und Reichtum kam... Meine neue Heimat: Eisenstadt


11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


11.03 Uhr

 

 

Matinee

Orchestre National de France, Dirigent: Emmanuel Krivine; Bertrand Chamayou, Klavier. Edouard Lalo: Ouvertüre zu "Le Roi d'Ys" * Camille Saint-Saëns: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 F-Dur op. 103, "Ägyptisches" * Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98 (aufgenommen am 13. September in der Maison de la Radio - Auditorium de Radio France, Paris)


11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Ge

spräch


12.10 Uhr

 

 

Matinee

Orchestre National de France, Dirigent: Emmanuel Krivine (aufgenommen am 13. September in der Maison de la Radio - Auditorium de Radio France, Paris)


12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Doris Glaser raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen erlesene Hörbücher, Klassiker aus der Kabarett-Edition, Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters, Raritäten aus der Edition "Alte Musik" u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft, ein Jahresabo des Klassik-Streaming-Portals fidelio und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen Ende Jänner 2019 in einer öffentlichen Superchampions-Runde um eine Ö1 Flusskreuzfahrt für zwei Personen am Rio Douro in Portugal. Wenn Sie selber mitspielen wollen, melden Sie sich an unter: oe1.orf.at/quiz/anmeldung


14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

Der Filmemacher, Maler und Autor Peter Patzak Im vergangenen Sommer konnte man auf Gut Gasteil die Ausstellung "Eve Joy Patzak und Peter Patzak" sehen, bildnerischer Ausdruck einer intensiven Kommunikation in einer Extremsituation, wenn einem der "Gesprächs"partner nämlich die verbale Sprache verloren geht. Die Zeichnungen seiner Frau ließen Peter Patzak mit "Briefen" an sie antworten, zuerst schrieb er auf die Leinwand, dann übermalte er... auch ein Rückgriff auf die erste Kunstform für die er sich entschied: Patzak, 1945 geboren, hatte schon 1962 seine erste Ausstellung als Maler, danach ging er nach New York, machte Kurzfilme, 1972 kam sein erster Film "Die Situation" ins Kino und 1976 begann die Fernsehserie, die legendär wurde: Mit Helmut Zenker als Autor drehte Patzak "Kottan ermittelt" mit drei verschiedenen Darstellern des Polizeimajors, Helmut Zenker war auch Autor des inzwischen wieder besonders aktuell scheinenden Films "Kassbach" über einen rechtsradikalen Bürger. Peter Patzak war Professor und Institutsvorstand für Film und Fernsehen an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Und sein Vater hatte einen Beruf, der mit Peter Patzaks Werk durchaus zu tun hat: er war Polizeimajor. Gestaltung: Petra Herczeg-Rosenberg


14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Zu Gast in der Mailänder Scala: Ausschnitte aus Vincenzo Bellinis Oper "Il Pirata", mit Sonya Yoncheva (Imogene), Piero Pretti (Gualtiero), Nicola Alaimo (Ernesto) u.a. sowie Chor und Orchester der Mailänder Scala unter der musikalischen Leitung von Riccardo Frizza (aufgenommen am 29. Juni 2018). Gestaltung: Michael Blees. Für den jungen Vincenzo Bellini war es anno 1827 an der Mailänder Scala der große Durchbruch: mit seiner Oper "Il Pirata" konnte er einen triumphalen Erfolg feiern. Sein Werk wurde sogleich an vielen Bühnen nachgespielt - hat letztendlich aber doch nicht dauerhaften Eingang ins Opern-Kern-Repertoire gefunden. 60 Jahren sind seit den letzten Aufführungen an der Uraufführungsbühne vergangen; Maria Callas hat damals, 1958, mit ihrer Gestaltung der Imogene das Publikum in Begeisterung versetzt. Jetzt, bei einer Scala-Neuproduktion im vergangenen Juni, konnte man die vielseitige bulgarische Sopranistin Sonya Yoncheva in der schwierigen Partie erleben.


16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Schönheit des Vergehens Ein Gespräch mit Walter Kappacher (80. Geburtstag am 24. Oktober) Umkreisungen Wolf Wondratschek: Selbstbild mit russischem Klavier, Roman, Ullstein Verlag Michael Lentz: Schattenfroh, Roman, S. Fischer Verlag Peter Waterhouse: Equus. Wie Kleist nicht heißt, Matthes Seitz Verlag Jugendbuch des Monats


16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Upright sounds - Tomas Liska. Gestaltung: Maria Reininger Tomas Liska ist einer der umtriebigsten Jazz- und Worldbassisten Tschechiens. Und er kennt wenige Genregrenzen: Auf seinem Album Milokraj, unter anderem mit der Vokalistin Marta Topferová und Marcel Comendant am Cimbalom, hat er aus tschechischer Folklore Worldjazz gemacht. Er hat mit den US-Größen Benny Golson und Bobby Durham gespielt, und mit mehreren anderen Musikern ein Flamenco-Jazzsextett gegründet. Bei der Jazz-Competition Hoeilaart in Belgien wurde er vor knapp zehn Jahren zum besten Jazzbassisten gewählt. Eine seiner jüngsten Produktionen zusammen mit den österreichischen Musikern Efe Turumtay und Nikola Zaric - hat weiter nach Wien und in den Orient geführt, und neugierig gemacht, in die Biografie des Bassisten zurückzuhören.


17.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Kleinstädte in der Stadt Vom ungewöhnlichen und erfolgreichen österreichischen Weg im sozialen Wohnbau International gelten kommunale Wohngebäude als soziale Brennpunkte. Österreich gilt als große Ausnahme: Durch relativ hohe Einkommensgrenzen lebt auch die Mittelschicht im Gemeindebau, heißt es - Stichwort "soziale Durchmischung". Und statt Ghettos an den Stadtgrenzen zu schaffen, setzte man in Wien seit den 1920er Jahren auf eine gute Verteilung im Stadtgebiet. Allein Wien besitzt rund 220.000 Wohnungen für eine halbe Million Menschen und so mancher Gemeindebau-Komplex erinnert eher an eine Kleinstadt als an sozialen Wohnbau - mit eigenen Kindergärten, Supermärkten und einer Polizeistation. Lokalaugenscheine in Wien und Villach Gestaltung: Bea Sommersguter und Andreas Maurer


19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

"Nicht wahr?" Viktor Gernot auf der Suche nach der Wahrheit. Gestaltung: Bernhard Fellinger Nicht wahr? Eine Floskel, die in der deutschen Sprache unendlich oft an das Ende eines Satzes gefügt wird. Als Zeichen, um seiner Überzeugung Ausdruck zu verleihen? Oder seiner Unsicherheit? Aus prinzipieller Besserwisserei? Oder aufgrund der Tatsache, dass man genau weiß, dass man falsch liegt? Nicht wahr? Und das alles geschieht im postfaktischen Zeitalter, in dem nicht mehr Unwissenheit und schlechte Recherche die Grundlage für Falschinformation bilden, sondern die pure Absicht zu manipulieren, oder schlicht eine Unwahrheit wirksam in die Welt zu setzen. Uralte Weisheiten und Glaubenssätze werden in Frage gestellt. Dazu gesellt sich die Tatsache, dass man im Internet auf vieles trifft, jedoch im seltensten Fall auf die Wahrheit. Alle Schwindler, Manipulatoren, Lügner? Oder einfach nur zu faul um nachzudenken und nachzufragen? Darüber kann Viktor Gernot trefflich reden, scherzen und singen und spielen. "Nicht wahr?"


19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

mit Helmut Jasbar. Barocke Komposition, zeitgenössische Improvisation "Alchemie der Saitenkunst" könnte das Motto dieser besonderen Begegnung lauten. Hubert Hoffmann, Lee Santana und Helmut Jasbar erkunden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Lauten- und Gitarrenmusik. Hoffmann konzertiert als Solist und Continuo-Spieler weltweit und forscht über österreichische Barockmusik im 17. und 18. Jahrhundert, hat Solo-CDs (Klosterneuburger Lautenbuch, Werke des böhmischen Grafen Losy) und - gemeinsam mit "Ars Antiqua Austria" - die Erstaufnahme von Lautenkonzerten des 1716 verstorbenen Wiener Komponisten Wenzel Ludwig von Radolt herausgebracht. Der in Florida geborene Lautenist Lee Santana lebt seit längerer Zeit in Europa und interessiert sich naturgemäß für Alte Musik, ist aber auch in anderen interessanten Kontexten zu hören. 1984 kam er nach Deutschland, seither arbeitet er auch hierzulande als freiberuflicher Lautenist und Komponist. Santana konzertiert mit renommierten Ensembles wie etwa dem Freiburger Barockorchester. Gitarrist und Gastgeber Helmut Jasbar wird mit den beiden - musizierend und intervenierend - die Radiosession bestreiten.


20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

"Wenn mich meine Mutter mit einem Wort beschreiben müsste, würde sie sagen: stur." Die kroatische Schriftstellerin Slavenka Drakulic. Feature von Mahmoud Lamine und Adam Lamine. Slavenka Drakulic, geboren 1949 in Rijeka, gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Kroatiens. Ihre Romane und Essaybände wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und sie lebt in mehreren Ländern - in Kroatien, Schweden, Österreich und in den USA. Mit einem Buchprojekt über vergewaltigte Frauen im Balkankrieg, oder ihrer "Typografie der Kriegsverbrecher" im Bosnienkrieg ("Keiner war dabei") erregte Drakulic internationales Aufsehen. Schon ihr erstes Buch, "Todsünden des Feminismus" (1984) - der ersten feministischen Veröffentlichung dieser Art in Kroatien - wurde zu einem Kultbuch der Frauenbewegung. Im Mittelpunkt des Features stehen Beziehungen und Erfahrungen, die das Schreiben der Slavenka Drakulic wesentlich prägten. Etwa die Beziehung zu ihrem Vater, der Offizier war - "Einer von denen, die keinen Unterschied zwischen ihren Soldaten und der eigenen Familie machen". Oder die lebensbedrohliche Nierenerkrankung, unter der sie seit vielen Jahren leidet: Drakulic musste sich zwei Mal einer Transplantation unterziehen, über die sie auch zwei Bücher geschrieben hat: "Das Prinzip Sehnsucht" und den Erfahrungsbericht "Leben spenden".



21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

mit Klaus Wienerroither. Die unerschrockene Synthesizer-Pionierin Annette Peacock Das 1972 veröffentlichte Soloalbum "I'm The One" der aus Brooklyn, New York, stammenden Annette Peacock ist funky, verspielt und voller verrückter Einfälle. Unbekümmert kombiniert die zu diesem Zeitpunkt 31-jährige Sängerin und Keyboarderin Avantgarde-Einflüsse, Jazz, Rock, Blues und elektronische Musik. Peacock ist eine der ersten Musikerinnen, die mit dem Moog-Synthesizer experimentieren, und das mit klarem Konzept: Die schlüssigen Songskizzen dieses Albums werden zumeist in einem Take aufgenommen.


21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

"Wer tötet Kommissar Haferkamp?" von Wolfgang Mörth. Es liest der Autor. Gestaltung: Ingrid Bertel Mama kann schon nerven! Walter Kaspar erinnert sich mit ungutem Gefühl an ihre Schwärmerei für Tatort-Kommissar Heinz Haferkamp. Der ermittelte zwischen 1974 und 1980 und sorgte für reichlich Krach zwischen den Eheleuten Kaspar. Beim Wiedersehen alter Hafkamp-Tatortfolgen glaubt Walter Kaspar plötzlich zu verstehen, was sich damals wirklich zwischen seinen Eltern abgespielt hat.


22.00 Uhr

 

 

Nachrichten


22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended


22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

"Lexit" Hörspiel von Caroline Hofer, Mit: Katharina Knap, Claudia Kottal, Valerie Pachner und Roman Blumenschein, Musik: Florian Kmet, Regie: Caroline Hofer, Produktion ORF 2018 "Brexit, Öxit, Lexit - alle reden von ihrem Ausstieg, aber wo ist eigentlich mein Ausgang?" Fragt sich Lena, die Sängerin, Mutter, Freundin, Partnerin, auf der Suche nach einer anderen Richtung für ihr Leben. Sie nimmt für einige Tage eine Auszeit vom Alltag, trifft auf Bekannte von früher und erinnert sich an die Träume ihrer Jugend. Der Weg in die Zukunft, der Spagat zwischen Kindesbetreuung, Beziehung, Kunst und Freundschaft, Weite und Nähe, Distanz und Dissonanz werden in Lexit auch musikalisch umgesetzt.


00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Pia Chryssochoidis Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 3:00 Uhr Nachrichten