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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

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Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Karl Lagerfeld Der "Mode-Nymphomane" Coco Chanel "Mode ist vergänglich. Stil niemals." Das Kalenderblatt 18.2.1881 "Eskimotragödie" von München Von Birgit Magiera Karl Lagerfeld - Der "Mode-Nymphomane" Autor und Regie: Frank Halbach Er war der konkurrenzlose Star der Szene: Der Modeschöpfer, Designer, Kostümbildner, Parfümeur und Fotograf Karl Lagerfeld. Er war der Trendsetter und derjenige, der die Fashionikonen unserer Zeit krönte - über ein halbes Jahrhundert lang. Scheinbar alterslos arbeitete er rastlos und unbeirrbar - in Paris! Wo sonst? Sein weiß gepuderter Zopf, der Vatermörderkragen, die Sonnenbrille und lange Zeit auch sein Fächer waren unverwechselbare Markenzeichen. Und zugleich mehr als nur Accessoires. Der Fächer war das Mittel seiner Wahl, um wahlweise Zigarettenrauch abzuwehren oder die zoomenden Teleobjektive der Paparazzi. Die dunkle Brille korrigierte einen Sehfehler. Doch wem ein Blick hinter die Sonnenbrille gelang, dem begegnete dort weit mehr als ein exzentrischer Modezar. Karl Lagerfeld war genial und narzisstisch, humorvoll und infantil, unnahbar und charmant, jovial und geheimnisvoll. Und was auch immer ihm unter die Finger geriet, wurde ein Erfolg. Coco Chanel - "Mode ist vergänglich. Stil niemals." Autorin Daniela Remus / Regie: Christian Klenz Eine Legende, eine Stil-Ikone und Revolutionärin der Mode, das alles ist die Modeschöpferin Coco Chanel. Aufgewachsen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in ärmlichsten Verhältnissen, tut sie vieles, um der Armut und der Bedeutungslosigkeit ihrer Herkunft zu entkommen. Als Geliebte eines wohlhabenden Industriellen lernt sie die Welt der Schönen und Reichen kennen. Und es gelingt ihr, diese Kreise von ihren modischen Ideen zu überzeugen: Statt Korsett, Reifrock und Fischbein steckt sie die Damen der Oberschicht in schwingende Röcke, weite Hosen und bequeme, weichfallende Blusen. Mit Fleiß, Einfallsreichtum und Disziplin baut sie ihr millionenschweres Mode-Imperium auf. Und kennt keine Gnade: Als ihre Näherinnen 1936 für die Einführung der 40 Stunden-Woche und bezahlten Urlaub streiken, entlässt sie diese kurzerhand. Und während der deutschen Besatzung arbeitet sie für ihren Geliebten, einen deutschen Besatzungsoffizier als Agentin für die Nationalsozialisten. Trotzdem gelingt es ihr nach dem Krieg, mit eisernem Willen an den Erfolg der Vorkriegsjahre anzuknüpfen. Die weltberühmte Modeschöpferin macht Chanel zu einer globalen Marke, zu einem der einflussreichsten Modehäuser der Welt. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Susanne Poelchau

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Buch-Favorit: Wiglaf Droste, "Tisch und Bett. Gedichte" Musik-Favorit: Jakob Dobers, "Der Rest vom Licht", Gespräch mit Tobias Ruhland Bayern 2-Favorit: radioSpitzen live vor Ort - am 5.3. in der Alten Kaserne in Landshut, Gespräch mit Kabarettist Josef Brustmann Podcast-Entdecker: "Die Neue Norm - Ein Podcast über Vielfalt, Inklusion und das Leben von Menschen mit Behinderung", Gespräch mit MarkusOtto Köbnik Hörbuch-Favorit: Primo Levi, "Ist das ein Mensch" Film-Favorit: "La Gomera" Moderation: Christoph Leibold

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Kraftwerk Von Models, Robotern und Computern Klang-Räume Musik und Akustik Das Kalenderblatt 18.2.1881 "Eskimotragödie" von München Von Birgit Magierea Kraftwerk - Von Models, Robotern und Computern Autor und Regie: Markus Mayer Als 1974 die Pop-Band Kraftwerk mit der Single "Autobahn" einen Welthit landete, war nicht abzusehen, was für eine einzigartige Karriere diese Gruppe vor sich haben sollte. Die vier Düsseldorfer entwickelten auf einer Handvoll Alben einen futuristischen Entwurf von Popmusik und Gesellschaft, der Vorbild wurde für spätere Musik-Genres wie Techno, House, Hiphop und Synthie-Pop. Ralf Hütter, Florian Schneider, Karl Bartos und Wolfgang Flür schufen, mit rein synthetischen Klangfarben arbeitend, ein bewusst naives Abbild der modernen Welt. Das erregte die Aufmerksamkeit von Pop-Stars wie David Bowie und Michael Jackson, die eine Zusammenarbeit anfragten, doch die Gruppe, die sich als Streichquartett verstand, das anstelle von Streichinstrumenten Synthesizer einsetzt, verzichtete darauf. Tatsächlich waren Konzeptalben wie "Radio-Aktivität", "Trans Europa Express", "Mensch Maschine" und "Computerwelt" von den Vorstellungen einer German Pop Art geprägt, welche u.a. vom bildenden Künstler Emil Schult, der als fünftes Gruppenmitglied Cover gestaltete und Liedtexte schrieb, eingebracht wurden. Kraftwerk sind und waren visionär: Die von der Gruppe beschriebenen Prozesse sind heute kulturelles Allgemeingut der westlichen Konsum- und Mediengesellschaft. Klang-Räume - Musik und Akustik Autor und Regie: Martin Schramm Antike Theater, gotische Kathedralen, aristokratische Festsäle, moderne Konzerthäuser: Musik erklingt durch die Jahrhunderte in ganz unterschiedlichen Bauwerken und Räumlichkeiten. Und deren Akustik prägt damals wie heute ganz maßgeblich, wie diese Musik klingt; reicht von ganz trocken bis extrem hallig, von ganz leise bis donnernd-dröhnend. Der Raum wird zum Instrument, das gleichsam immer "mitspielt". Doch wer hat dieses "Instrument", sprich die Akustik der bespielten Räume eigentlich gestaltet? Lange Zeit, so scheint es, ist sie eher ein "Nebenprodukt" der Architektur, mit der Musiker eben klar kommen müssen, die sie aber auch inspiriert. So wird manche Komposition vielleicht erst aus der Architektur der Zeit heraus "geboren". Die Idee, Räume speziell für die Bedürfnisse von Musikern zu schaffen, setzt sich erst im 19. Jahrhundert durch. Und die Akustik in diesen Räumen dann gleichsam "maßzuschneidern" - also nicht mehr dem Zufall zu überlassen, sondern gezielt zu berechnen und zu gestalten, gelingt Ingenieuren erst im 20. Jahrhundert. Doch die "gute Akustik an sich" kann es nicht geben. Akustik ist und bleibt eine Frage sehr persönlicher Maßstäbe und individueller Hörgewohnheiten. Und die können sich ändern. Moderation: Redaktion: Andrea Bräu

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Thomas Oeben, Vorsitzender "Dein Nachbar e.V." Wiederholung um 22.05 Uhr Thomas Oeben ist eigentlich Logistiker. Beim "Guten Beispiel" von Bayern 2 hat er 2019 den 2. Platz belegt - mit einem Netzwerk, das alte Menschen und Ehrenamtliche so zusammenbringt, dass beide Seiten davon profitieren.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Sicherheit im Brückenbau Materialforschung auf Biegen und Brechen Von Susi Weichselbaumer Meldungen von eingestürzten Brücken aus Italien, Kolumbien, Taiwan oder den USA ängstigen: Solide geglaubte Bauten geben nach, es gibt Tote und Verletzte. Die Ursachensuche zeigt am Ende meist: Marode Bausubstanz, schlechte Wartung, Warnungen, die keiner hören wollte ... Wenn Brücken brechen, gibt es Gründe. Doch das mit dem umfassenden Überprüfen und kontinuierlichen Kümmern ist schwierig, schon wegen der hohen Anzahl an Brücken. Allein in Deutschland gibt es über 40.000. Davon sind mindestens 2.500 in den nächsten Jahren sanierungsbedürftig oder gleich neu zu bauen. Kostengünstig und sicher, lautet dabei das Wunschziel der Politik. Die Forschung versucht es umzusetzen: Robuster Carbonbeton soll Brücken nicht länger rosten lassen. Radarmessungen könnten helfen, kleine Schäden frühzeitig zu entdecken. Baukastensysteme machen den Aufbau einer Brücke schneller. Ein einzigartiger Prüfstand an der Technischen Universität München erprobt: Wie viel Belastung hält ein Stahlbrückenbauteil aus? Maßnahmen, die insgesamt dafür sorgen sollen, dass wir weiterhin sorglos über jede Brücke gehen, radeln oder mit dem Auto fahren können. Redaktion: Iska Schreglmann

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Anrufsendung - "Lust auf Politik? - Wie geht Bürgermeister?" Katrin Waldenburg im Gespräch mit anrufenden Kindern und Barbara Bogner, Bürgermeisterin von Sauerlach Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!)

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Briefträger Berti Die große Pfütze Von Anemone Fesl Erzählt von Burchard Dabinnus Briefträger Berti liebt seinen Beruf, aber Regen nervt, findet Berti. Nur mit Pfützen kann man vielleicht doch etwas anfangen.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Nachtstudio

Über das Mutterwerden Von Rachel Cusk Aus dem Englischen von Eva Bonné Was bedeutet es, ein Kind zu bekommen? Was bedeutet es für eine Frau? Schmerz, Schlaflosigkeit und den Entzug sämtlicher Rechte! Das beklagt Rachel Cusk. Es gebe ein "Schweigegelübde"; mit der Schwangerschaft würden Frauen zu einer "gehirngewaschenen Kopie" ihrer selbst, "die darauf programmiert wurden, kein Zeugnis von der Wahrheit abzulegen." Ihre Tochter ist für Cusk ein Fremdkörper. Ein Objekt, das sie zwingt, sich von Genüssen wie Tabak oder Alkohol zu verabschieden, das mit seinem Schreien und seinen Koliken ihren Tag zerstört, das sie auf eine Milchproduzentin reduziert. Ärzte, Hebammen, Ernährungsberaterinnen predigen ein Mutterbild, das mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat. Denn die ersten Monate sind für Cusk purer Horror: "Frischgebackene Eltern müssen sich von anderen Eltern sagen lassen, Schlafentzug sei eine in Folterlagern angewandte Methode. Anscheinend handelt es sich um ein Apokryph, das überliefert wird wie ein Hilfeschrei aus dem heimischen Folterlager." Cusk zeichnet ein Bild von sich als attraktive, aktive Frau. Bis sie ein Kind bekam. Diesen Verlust gleichen die wenigen Momente inniger Verbundenheit mit ihrer Tochter nicht aus. Sie fühlt sich zerrissen, zwischen Liebe und dem Bedürfnis nach Unabhängigkeit: "Ich werde mal in diese Richtung geblasen und mal in jene und irre umher wie eine verrückte Kompassnadel, die den Norden nicht findet." Kinder als Lebenswerk, das Frauen in Rollenmuster zwingt. Dieser Text ist ein Rammbock, der den Müttermythos zu Fall bringen will. Der Essay ist bei Suhrkamp erschienen. Wir bringen eine gekürzte Lesung.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Dienstag

"Lauf, Ludwig, lauf!", feuern die Einwohner von Ichenhausen den laufstarken Fußballer Ludwig an. Die glückliche Zeit des beliebten Kickers und seines Bruders Heinrich endet mit dem Aufstieg der Nazis, der das deutsch-jüdische Miteinander auch im schwäbischen Städtchen bedroht. Bereits 1933 müssen die beiden Brüder buchstäblich um ihr Leben rennen und aus Deutschland fliehen. Axel Milberg liest diese wahre Geschichte zwischen Fußballfeld und Synagoge.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Thomas Oeben, Vorsitzender von "Dein Nachbar" e.V. Wiederholung von 16.05 Uhr Thomas Oeben ist eigentlich Logistiker. Beim "Guten Beispiel" von Bayern 2 hat er 2019 den 2. Platz belegt - mit einem Netzwerk, das alte Menschen und Ehrenamtliche so zusammenbringt, dass beide Seiten davon profitieren.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Past Present Future

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 19.2.1919 - Der Lotter-Putsch scheitert in München

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Bertold Hummel: Schlagzeugkonzert, op. 70 (Peter Sadlo, Schlagzeug; Bamberger Symphoniker: Wolfgang Rögner); Siegfried Fink: "Plaisanterie" (Bernd Kremling, Schlagzeug); Horst Lohse: "Aus der Tiefe" (Hermann Bäumer, Bassposaune; ars nova ensemble nürnberg: Werner Heider); Werner Jacob: "Canti di Petrarca" (Jolanta Michalska, Mezzosopran; Nürnberger Symphoniker: Georg Schmöhe)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Franz Liszt: Sonate h-Moll (André Watts, Klavier); Johannes Brahms: Violinkonzert D-Dur, op. 77 (Vadim Gluzman, Violine; Luzerner Sinfonieorchester: James Gaffigan); Ludwig van Beethoven: Streichquartett B-Dur, op. 18, Nr. 6 (Belcea Quartet); Carl Maria von Weber: Großes Quintett B-Dur, op. 34 (Sabine Meyer, Klarinette; Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks: Radoslaw Szulc)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Jules Massenet: "Scènes de féerie" (New Zealand Symphony Orchestra: Jean-Yves Ossonce); Franz Liszt: Polonaise brillante E-Dur (Michel Béroff, Klavier; Gewandhausorchester Leipzig: Kurt Masur); Ralph Vaughan Williams: "Sir John in Love", Fantasia on Greensleeves (Orchestra della Svizzera Italiana: Howard Griffiths); Ernest Bloch: "Schelomo" (Mischa Maisky, Violoncello; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Christoph Poppen)

04.58 Uhr
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