Jetzt läuft auf Bayern 2:

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr



05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Tom Viewegh Mit Tom Viewegh Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften Heute: Bund für Geistesfreiheit Bayern


07.00 Uhr

 

 

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07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Das radioMikro Lachlabor: Bekommen Vögel im Winterurlaub von afrikanischen Würmern Bauchweh? * Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn - Erkältung von Renus Berbig * Der kleine Herr Armin: Altes Wissen Von Laura Feuerland Mit Helmut Stange Die unsinkbaren Drei: Husten Von Wilhelm Nünnerich *


08.00 Uhr

 

 

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08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Gemeindeentwicklung Schäfchen zählen Strategien der Gemeindeentwicklung Von Horst Konietzny In Zeiten der sozialen Medien spielt ein Begriff eine besonders prominente Rolle: die Gemeinde. Es scheint eine Lust zu sein, sich unter allen möglichen thematischen Dächern virtuell zu versammeln und Communities zu pflegen. Eine Lust, die die Kirchen leider nicht ganz teilen können. Mit ihrer Gemeindetradition wären sie eigentlich prädestiniert dafür, vom erwachten Gemeindesinn zu profitieren, aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Schon 1970 fragte die EKD in einer ersten"Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung": "Wie stabil ist die Kirche"? Man reagierte damals auf deutliche Krisenzeichen, die sich an steigenden Austrittszahlen genauso festmachen ließen wie an einer zunehmenden gesellschaftlichen Randständigkeit im öffentlichen und gesellschaftlichen Leben. Nur waren damals immerhin noch über 90% der Bevölkerung Mitglieder einer der beiden christlichen Kirchen. Man könnte vermuten, dass die Situation heute noch schwieriger ist: Die christlichen Kirchen sind weiter in den Hintergrund getreten. Sie erleben einen Mitgliederschwund und nur 25% ihrer Mitglieder sind daran interessiert, sich aktiv zu beteiligen. Das größte Interesse wecken noch die Bestattungen.Eine bundesweite Erhebung in 436 katholischen und evangelischen Gemeinden ist jüngst den "Perspektiven der Gemeindearbeit" nachgegangen und zeichnet ein differenziertes Bild. Das Feature von Horst Konietzny untersucht Strategien ausgewählter Stadt- und Landgemeinden, neue Lebenszeichen zu geben. Denn wie sagt es Pfarrer Rainer Maria Schiessler treffend: "Eine leere Kirche kann man nicht für voll nehmen".


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Wohin Labyrinthe führen können Die Schönheit der Umwege Wohin Labyrinthe führen können Von Michael Reitz


09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 am Sonntagvormittag

Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton. 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

kulturWelt


12.30 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

Fernando Aramburu: "Patria"(1/2) Der blutige Konflikt im spanischen Baskenland scheint lange vorüber, aber die Wunden sind nicht verheilt. Fernando Aramburu erzählt davon in seinem preisgekrönten Roman. Lesung mit Wolfgang Pregler. Moderation: Cornelia Zetzsche So oft sie kann, geht Bittori zum Friedhof und spricht mit ihrem Mann Txato, der vor zwanzig Jahren von der ETA ermordet wurde. Inzwischen lebt sie in San Sebastián, aber ihr Zuhause ist noch immer das Haus im Dorf, aus dem sie von Nationalisten und Terroristen der ETA vertrieben wurde. Sogar von Don Serápio, dem Pfarrer. Nun fährt Bittori heimlich ins Dorf, dann immer offener und öfter, zum Ärger von Nachbarn wie Miren, die einmal ihre beste Freundin war. Bis Mirens Sohn Joxi Mari - oder einer seiner ETA-Mitkämpfer - Txato vor seinem Haus erschoss. Am Beispiel von zwei Familien und ihrem Dorf erzählt Fernando Aramburu die Geschichte eines blutigen Kampfes, der auf beiden Seiten nur Opfer bringt. Kann es Versöhnung geben? Was ist Heimat? Und wie kann nationalistischer Fanatismus Freunde und Familien spalten? Fernando Aramburu wurde 1959 in San Sebastián geboren, seit etwa 30 Jahren lebt er in Deutschland. Sein Roman "Patria" ist ein großartiges Buch über Schuld und Vergebung; preisgekrönt und in der Übersetzung von Willi Zurbrüggen nun neu auf Deutsch. Die erste Lesung blickt vor allem auf die beiden Frauen, die Witwe Bittori und ihre frühere Freundin Miren, deren Sohn Joxi Mari seit 20 Jahren als Terrorist in Haft sitzt. Der zweite Teil erzählt vom Tod Txatos und von Joxi Mari, der als junger Mann in der ETA die Zukunft des Baskenlandes sah. Wolfgang Pregler, Schauspieler an vielen großen Theatern zwischen München, Frankfurt und Berlin, übernimmt die zahlreichen Stimmen und Perspektiven mit Bravour. Zu Gast im Studio: Fernando Aramburu. Moderation: Cornelia Zetzsche. Nach der Sendung als kostenloses Streaming verfügbar.


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Diwan

Das Büchermagazin


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Ford Madox Ford: Das Ende der Paraden(1/7) Das Ende der Paraden I. Manche tun es nicht (1) Von Ford Madox Ford Aus dem Englischen von Joachim Utz Erzähler - Jens Harzer Christopher Tietjens - Felix Goeser Sylvia Tietjens - Bibiana Beglau Macmaster - Stefan Merki Mrs. Satterthwaite - Wiebke Puls Pater Consett - Stefan Wilkening General Campion - Manfred Zapatka Ferner: Anna Drexler, Jeanette Spassova, Wowo Habdank, Oliver Nägele und andere Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert BR 2018 Ursendung Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr im Hörspiel Pool Christopher Tietjens ist ein Held vom alten Schlag, der wohl letzte verbliebene Gentleman im England des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die immer korrupter und unmoralischer werdende Gesellschaft - allen voran seine untreue Ehefrau Sylvia - machen es ihm zunehmend schwer, seine noblen Ideale von Selbstlosigkeit und Zurückhaltung zu bewahren. So zieht Tietjens in den Ersten Weltkrieg und muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen: als Soldat gegen die Deutschen, als Ehrenmann gegen die Intrigen seiner Frau. Ford Madox Ford zeichnet mit seiner Tetralogie "Das Ende der Paraden" das Porträt einer Gesellschaft im Umbruch, vom Viktorianismus hin zur Moderne: Frauen kämpfen um das Recht zu wählen, die Elite verliert sich in Diskussionen um Rang und Namen, die Wirtschaft ist in Schieflage geraten, Ehe und Familie haben durch den allgemeinen Trend zur Untreue an Wert verloren - kurzum: Es herrscht Orientierungslosigkeit in allen sozialen Schichten. Diese Orientierungslosigkeit bildet Ford Madox Ford durch seine Erzählweise ab, er vermischt Perspektiven, innere Monologe, Bilder und Erinnerungen, die umherfliegen wie Granatensplitter. Im ersten Band, "Manche tun es nicht", ist der Rosenkrieg mit seiner Frau Sylvia, die zwischenzeitlich mit einem anderen durchgebrannt war, in vollem Gange. Da bricht der Erste Weltkrieg aus und Christopher Tietjens meldet sich freiwillig, er flüchtet gleichsam an die Front und lässt die junge Valentine Wannop, in die er sich verliebt hat, zurück, ohne sich mit ihr eingelassen zu haben. Denn Tietjens gehört zu denen, die moralisch integer bleiben wollen, die "es eben nicht tun". "Keine Paraden mehr", der zweite Band, zeigt den Helden dann in Frankreich an der Front, inmitten von Waffenlärm, Schlamm und Blut, während seine Ehefrau sich vor der Presse inszeniert. Erst als ihr klar wird, dass Tietjens sich neu verliebt hat, versucht sie, ihn zu verführen und zurückzugewinnen. Endgültig und unwiederbringlich zerfällt die alte Ordnung, privat wie gesellschaftlich, mit dem Ende des Krieges, dem Tag des Waffenstillstands, mit dem der dritte Band, "Der Mann, der aufrecht blieb", beginnt. Valentine und Christopher finden sich wieder und müssen nun nach vier Jahren Ausnahmezustand ihre Realität neu zusammensetzen und gestalten. Als Epilog rekapituliert der vierte Band, "Zapfenstreich", schließlich aus der Sicht vieler verschiedener Figuren in Christopher Tietjens Umfeld, was sich in den vergangenen Jahren ereignet hat. Tietjens lebt zusammen mit Valentine, die ein Kind von ihm erwartet, seinem sterbenden Bruder Mark und dessen französischer Geliebter auf dem Familienanwesen. Der Bruder hat am Tag des Waffenstillstandes beschlossen, nie mehr zu sprechen. Diese Sprachlosigkeit angesichts der inneren und äußeren Umwälzungen des Systems ist symptomatisch für den gesamten Text und für die Zeit, in der er spielt. Das nicht Gesagte oder nicht Sagbare ist auch die Herausforderung für die siebenteilige Hörspielproduktion, die Klaus Buhlert aus Ford Madox Fords vier Romanbänden inszeniert hat. Die Bruchstücke, Wortfetzen, Eindrücke und Vorstellungen verdichten sich immer wieder zu dynamischen Musiktableaus, die das Kriegsgetöse lautmalerisch hörbar machen, die Leitmotive hervorheben und so ihr eigenes akustisches Bild von Ford Madox Fords Welt zeichnen.


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Marianne Birthler, ehem. Bundesbeauftragte Stasiunterlagen Ursula Heller im Gespräch mit Marianne Birthler, ehem. Bundesbeauftragte Stasiunterlagen Die gebürtige Ostberlinerin ist eine ganz Volksnahe: Sie stammt aus einer Arbeiterfamilie, war erst Hausfrau und Mutter, dann Politikerin bei den Grünen und von 2000-2011 Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen. Zu ihrem 70. Geburtstag am 22. Januar 2017 wiederholen wir ein Gespräch mit Marianne Birthler aus dem Jahr 2009. Kinder, Kirche, Politik Marianne Birthler stammt aus einer sozialdemokratischen Arbeiterfamilie in Berlin-Friedrichshain und hat schon viel erlebt und erreicht: Nach dem Abitur arbeitet sie sechs Jahre lang im Außenhandel, Ende der 1960er Jahre studiert sie über ein Fernstudium Außenhandelswirtschaft und macht dann erst mal eine längere Familienpause. Neben ihrem Job als Mutter von drei Töchtern und Hausfrau macht sie eine fünfjährige Ausbildung zur Gemeindehelferin und Katechetin, die beispielsweise bei der Sakramentsvorbereitung von Firmlingen hilft. Zur selben Zeit lässt sie sich von ihrem Mann scheiden. In den 1980er Jahren beginnt Marianne Birthler in der Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen Kirche zu arbeiten und wird später Jugendreferentin im Berliner Stadtjugendpfarramt. Zu Ihrem sozialen Engagement kommt bald auch auch das politische: 1986 wird sie in verschiedenen Oppositionsgruppen der DDR aktiv. Nach der Wende wird sie Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag und in Brandenburg Ministerin für Bildung, Jugend und Sport. Am 29. September 2000 wird Marianne Birthler vom Deutschen Bundestag mit überzeugender Mehrheit zur Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR gewählt. Engagement auf vielen Ebenen In "Eins zu Eins. Der Talk" erzählte Marianne Birthler bei Ursula Heller auch, warum sie Mitglied des Deutschen Unicef-Komitees und des Beirats der Anti-Korruptions-Organisation "Transparency International" wurde.


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioDoku

Die Wackersdorf-Story(2/3) Die Wackersdorf-Story (2/3) Der Staat greift durch Von Klaus Uhrig "Krieg gegen die Oberpfalz" titelten die Zeitungen und auch wenn das etwas übertrieben ist, zeigt es doch, wie die Stimmung ist, 1986-1987 in Wackersdorf. Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl verschärft sich der Kampf um die WAA Wackersdorf in einem vorher kaum vorstellbaren Ausmaß. An Pfingsten 1986 bewirft die Polizei friedliche Demonstranten vom Hubschrauber aus mit Tränengasgranaten und Autonome verüben Brandanschläge und sägen Strommasten um. In der ganzen Oberpfalz gibt es Festnahmen und Razzien, auch bei Zeitungen und in den WAA-Info-Büros. Im zweiten Teil unserer Wackersdorf-Story beginnen sogar ehemals konservative Bürger, ihr Verhältnis zu ihrem Staat in Frage zu stellen. Dies gilt vor allem nach einem folgenreichen Tag im Oktober 1987, bei dem die Gewalt an der mittlerweile zur Festung ausgebauten WAA-Baustelle völlig eskaliert.


17.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Playlist


18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay


19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Blechblasinstrumentenbau in Bayern Der Blechblasinstrumentenbauer - Ein Schmied an Bayerns Seele? Von Franziskus Büscher Am Anfang steht ein Stück Blech, das gehämmert, gebogen und zu einem Trichter geformt werden will. Ein Trichter, der nach unzähligen Arbeitsstunden das ausstrahlt, was die Menschen in Bayern wie kaum irgendwo sonst auf der Welt begeistert: Blasmusik. Bis ins 18. Jahrhundert waren Blechblasinstrumentenbauer aber nur vereinzelt am Hofe und beim Militär zu finden. Erst mit der Erfindung der Ventile und dem Aufkommen der bürgerlichen Blasmusik vor gut 200 Jahren entsteht das Bild des heutigen Blechblasinstrumentenbauers. Und mit ihm solch einzigartige Instrumente wie das Flügelhorn, das es ob seines weichen Klanges lange Zeit vor allem in Bayern und Österreich zu bestaunen gab. Ist der Blechblasinstrumentenbauer also ein Schmied an Bayerns Seele? Franziskus Büscher ist zu Besuch bei Peter Baumann in Aschau am Chiemsee und streift mit ihm durch 200 Jahre Blechblasinstrumentenbau in Bayern.


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Bavaresi a Roma Bavaresi a Roma Die Romsehnsucht der Bayern Von Andreas Pehl Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Schon wieder fällt eine Münze ins Becken des Trevibrunnens. Und noch eine. Nur fürs Foto, der erste Versuch war unscharf. Brigitte, Wahlrömerin aus Landshut, ist Stadtführerin. Sie lächelt: Ob dem Münzenwerfer klar ist, was er da tut? Die Tradition besagt, dass man nach dem ersten Geldstück zurückkehrt, nach dem zweiten hier die große Liebe findet und nach dem dritten einen Römer heiratet. Bei Brigitte selbst hat der Trick mit drei Münzen jedenfalls funktioniert. Roma rückwärts gelesen ergibt nun einmal Amor, erzählt sie. Doch dieses Wortspiel stammt nicht von ihr. In den verwinkelten Gassen Roms soll es Ludwig I. jedem, der ihm begegnete, liebestrunken erzählt haben: Rom kann man nur verstehen, wenn man es von hinten liest. Marianna hieß die römische Angebetete des in München verheirateten Wittelsbachers. Doch ist es nicht nur die Liebe, die Bayern nach Rom zieht. Die Stadt selbst, diese Mischung aus Antike, Katholizismus und ausuferndem Barock scheint der bayerischen Seele besonders zu entsprechen. Die Münchnerin Sonja Bauer hält der römische Himmel in der Stadt fest, Abtprimas P. Notker Wolf (inzwischen wieder ganz in Bayern beheimatet, nämlich in der Erzabtei St. Ottilien) schwärmt vom Sonnenuntergang über dem Palatin, Anna Maria Brunner aus der Holledau liebt den Blick aus ihrem Büro im Vatikan auf den Petersdom. Der obdachlose Hans aus Erlangen genießt es, bei Rot über die Ampel gehen zu können, wann immer er Lust dazu hat. Sie alle wissen viel zu berichten über bayerisch-römische Geschichten, über Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Mentalität und über die Tücken des täglichen Lebens in der ewigen Stadt. Zwar bricht das Heimweh nach Bayern bei allen immer wieder durch. Doch seit es in der Filiale eines deutschen Discounters an der Via Aurelia Weißwurst und vor allem bezahlbare Brezn gibt, lässt es sich in Rom für Bayern noch besser leben. Und vom Wechselgeld der Butterbrezn bleiben sicher noch eine, zwei oder sogar drei Münzen übrig für die Fontana di Trevi. Andreas Pehl schildert in "Bavaresi a Roma" die Romsehnsucht der Bayern.


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

radioFeature

Die offenen Fragen Die offenen Fragen Dokumente der Nebenklage im NSU-Prozess Von Ralf Homann BR/WDR 2018 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Die Erwartungen an den NSU-Prozess waren groß. Die Bundeskanzlerin versprach, der Staat werde alles tun, um die Helfershelfer und Hintermänner des NSU aufzudecken. Doch das Gericht lehnte unzählige Beweisanträge der Anwälte der Opfer und ihrer Familien als unzulässig ab. Er ist einer der längsten und aufwändigsten Prozesse der deutschen Rechtsgeschichte. Der Komplex des "Nationalsozialistischen Untergrunds" erschien unüberschaubar. Fünf Jahre nach Beginn des Münchner Prozesses zeigt sich: Erweiterte Fragestellungen rund um die Mord- und Anschlagsserie des NSU sind für seinen Verlauf irrelevant und das Gericht lehnte entsprechende Beweisanträge der Opfer und ihrer Familien ab. Auch die Verteidigung der mutmaßlichen Terroristen argumentierte, es dürfe keine "überschießende Aufklärung" im Strafverfahren geben. Zu einem Zeitpunkt, da die Aufnahme der Beweise abgeschlossen, die Plädoyers weitgehend gehalten sind, das Urteil gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte aber noch nicht gesprochen ist, fügt das Feature Originaldokumente, Beweisanträge und Schriftsätze zu einer ganz eigenen Geschichte zusammen. Es macht die Leerstellen und Schattenrisse des nicht Aufgeklärten sichtbar und skizziert damit auch die wichtige Aufgabe der Nebenklage: Die Geschädigten sollen den Tätern nicht mehr als Opfer, sondern als Handelnde gegenübertreten.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

Die DNA des Pop. Wie spezifische Klänge die Popmusik prägen Die DNA des Pop. Wie spezifische Klänge die Popmusik prägen Von Florian Fricke Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Phil Collins twitterte in Dezember 2017, wenn man seinen Hit 'In The Air Tonight' an Silvester um genau 23:56:40 spielen werde, dann würde der wohl berühmteste Drum Break der Pop-Geschichte genau mit dem Jahreswechsel um 0 Uhr zusammenfallen: ta da, ta da, ta da, ta da, dum dum! Jeder Radiohörer kennt diesen wuchtigen Schlagzeugsound, dessen charakteristisches Merkmal ein Studioeffekt ist, der sogenannte Gated Reverb: ein Hall- Effekt, der abrupt abgeschnitten wird. Dieser Effekt war in der Folge aus der Popmusik der 1980erJahre nicht mehr wegzudenken. Es gibt solche Sounds, die eine ganze Ära prägen. In den letzten Jahren war es vor allem der Autotune-Effekt, der der menschlichen Stimme einen maschinellen Touch gibt. Und wenn man vom typischen Disco-Sound oder Heavy Metal-Sound spricht, dann wissen die meisten, was gemeint ist. Aber auf welchen spezifischen Klängen bauen diese Stile auf? Wer entdeckt oder entwickelt diese Sounds, und wie gelangen sie in den Mainstream? Der Musikwissenschaftler und Produzent Immanuel Brockhaus ist Dozent an der Hochschule der Künste in Bern. In seiner Doktorarbeit hat er sich der Forschung um diese Kultsounds verschrieben, die nun auch als Buch vorliegt. Eine wissenschaftliche Reise in die Klangwelt des Pops.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Gioacchino Rossini: Streichersonate Nr. 2 A-Dur (Thüringisches Kammerorchester Weimar: Martin Hoff); Ludwig van Beethoven: Streichtrio G-Dur, op. 9, Nr. 1 (Dresdner StreichTrio); Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert e-Moll, op. 64 (Alina Pogostkina, Violine; MDR Sinfonieorchester: Mario Venzago); Joseph Haydn: Missa in angustiis d-Moll, Hob. XXII/11 (Annette Dasch, Sopran; Hermine Haselböck, Alt; James Taylor, Tenor; Stephan Genz, Bariton; MDR Rundfunkchor und Sinfonieorchester: Howard Arman)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert F-Dur, KV 242 (Alexei Lubimov, Ronald Brautigam, Hammerklavier; Haydn Sinfonietta Wien, Hammerklavier und Leitung: Manfred Huss); Antonín Dvorák: "Die Waldtaube", op. 110 (Berliner Philharmoniker: Simon Rattle); Louis Spohr: Konzert Nr. 1 G-Dur (Hansheinz Schneeberger, Violine; Ursula Holliger, Harfe; English Chamber Orchestra: Peter-Lukas Graf); Franz Schubert: "Der Hirt auf dem Felsen", D 965 (Margaret Price, Sopran; Hans Schöneberger, Klarinette; Wolfgang Sawallisch, Klavier); Camille Saint-Saëns: Symphonie Nr. 3 c-Moll (Wayne Marshall, Orgel; Oslo Philharmonic Orchestra: Mariss Jansons)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Johann Baptist Vanhal: Streichquartett F-Dur, op. 33, Nr. 3 (Camesina Quartett); Anonymus: "I am a poor wayfaring stranger"; "Blow the wind southerly" (Andreas Scholl, Coutertenor; Edin Karamazov, Laute; Stacey Shames, Harfe; Orpheus Chamber Orchestra); Édouard Lalo: Violoncellokonzert d-Moll (Wen Sinn Yang, Violoncello; Philharmonisches Orchester des Stadttheaters Gießen: Michael Hofstetter)


04.58 Uhr

 

 

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