Jetzt läuft auf Bayern 2:

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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag Mit Volksmusik gut in den Tag


06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Moderation: Nora Kaltenbeck Mit Nora Kaltenbeck Zur Einstimmung auf den Tag: Mit Volksmusik aus Bayern und mit Moderatoren, die in Bayern daheim sind. Volkskundliches und Brauchtum finden hier ihren Platz, doch darüber wird auch der Blick auf die Gegenwart nicht verstellt. 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


06.45 Uhr

 

 

Positionen

Religions- und Weltanschauungs-Gemeinschaften Heute: Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten


07.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


07.05 Uhr

 

 

radioMikro

Magazin Das radioMikro Lachlabor Von und mit Tina Gentner und Mischa Drautz 7.30 Sonntagshuhn


08.00 Uhr

 

 

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08.05 Uhr

 

 

Katholische Welt

Auf Spurensuche der Juden von Föhrenwald "Juden raus, Katholiken rein!" Wie aus einem jüdischen Stetl ein katholisches Dorf wurde Von Simon Berninger Föhrenwald - das war der Name eines historischen Ortes mit wechselvoller Geschichte im oberbayerischen Forst bei Wolfratshausen. Zurückgehend auf die Nazis, die ihre Arbeitersiedlung für Zwangsarbeiter in ihrer angrenzenden Waffenfabrik so nannten, machten die Alliierten daraus ein so genanntes DP-Lager ausschließlich für Juden, die den deutschen Konzentrationslagern und der späteren Verfolgung in Osteuropa entkamen. Die Alliierten nannten sie "DPs" - Displaced Persons, also Heimatvertriebene, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland befanden. Unter amerikanischer Hoheit wurde aus Föhrenwald nun ein jüdisches Stetl, wo in den Spitzenzeiten bis zu 5000 Juden mitten in Oberbayern wieder frei ihren Glauben praktizieren konnten. 1951 gaben die Alliierten das Lager in die Hände der bayerischen Staatsregierung. Nun hatte der ehemalige Nazi-Stratege Theodor Oberländer das Sagen über Föhrenwald. "Juden raus" hieß dessen Parole, der sich 1956 auch die Kirche beugte: Das katholische Siedlungswerk kaufte der Regierung das Lager ab - mit der Absicht, dass im einstigen Föhrenwald ausschließlich katholische Siedler wohnen sollten. Simon Berninger hat sich auf Spurensuche der Juden von Föhrenwald begeben und ihr einstiges Stetl, den heute durch und durch katholischen Wolfratshausener Stadtteil Waldram, besucht. Eine Geschichte über Juden auf der Suche nach einer Heimat, die sie in Föhrenwald nicht finden konnten, und die Rolle der Kirche, deren gewandeltes Verhältnis zum Judentum mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil zu spät kam für die Föhrenwalder Juden.


08.30 Uhr

 

 

Evangelische Perspektiven

Warum der Mensch mehr ist als die Summe seiner Gene Der Code des Lebens Warum der Mensch mehr ist als die Summe seiner Gene Von Barbara Schneider Die Humangenetik versucht der alten Menschheitsfrage, was ist der Mensch, auf die Spur zu kommen. Noch immer arbeiten Wissenschaftler daran, den Fahrplan des menschlichen Lebens, den genetischen Code, zu entschlüsseln. Dieses Geheimnis ist noch nicht entgültig geknackt. Beispielsweise ist bislang nicht klar, wieviele Gene der Mensch tatsächlich hat. Wer die Gene analysiert, kann aber schon heute viel über den Menschen erfahren. Abstammungsverhältnisse lassen sich so klären. Genauso wie die Frage, ob ein Mensch das Risiko einer bestimmten Krankheit in sich trägt. Das birgt ethische Fragen: Wie gehen wir mit diesem Wissen um? Welche Konsequenzen werden daraus gezogen? Aber auch die Umwelt hat Einfluss auf unser Erbgut. Hirnforscher gehen heute davon aus, dass auch Traumata - Kriegserfahrungen, Misshandlungen - in gewisser Weise vererbbar sind. Das Genom, das Buch des Lebens, wird so weitergeschrieben. Die Erforschung unserer Gene wirft deshalb auch die Frage auf: Was sagen unsere Gene überhaupt darüber aus, wer wir sind?


09.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 am Sonntagvormittag

Moderation: Stefan Parrisius Sonntagsbeilage: Kultur. Alltag. Feuilleton. 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

kulturWelt


12.30 Uhr

 

 

radioTexte - Das offene Buch

"Dea do is so a Dodl"(1/3) Sprachkünstler und ihr Dialekt. Sechs Autorenlesungen in fünf Mundarten mit Gerhard Polt, Martin Walser, Arnold Stadler, Kerstin Specht, Fitzgerald Kusz, Herms Fritz und dem "Dodl". Moderation: Cornelia Zetzsche "Dea do is so a Dodl" dichtet der Grazer Lyriker Herms Fritz und versucht, die Steirische Mundart zu verschriftlichen, so wie Fitzgerald Kusz sein Mittelfränkisch in Haikus, im "Nämberch-Blues" und anderen Büchern. Das Bairische war einmal berühmt für seine kreativen, erfindungsreichen Beleidigungen, sagt Gerhard Polt, einer der besten Wortkünstler im Dialekt, bajuwarisiert den englischen Knödel als "Mordsdrum-Dumpling" und dokumentiert in seinem Konversationslexikon "Der grosse Polt" verschwindende Begriffe, denn "Öha" ist allemal facettenreicher als "Aha". Auch Fitzgerald Kusz integriert das Cyber-Mobbing problemlos in mittelfränkische Gedichten und denkt nach über "mei schbrouch". Aber während auf politischer Bühne Regionalismen blühen, scheint der Dialekt im Globalen Dorf auf dem Rückzug. Mobilität, Pragmatismus oder Skepsis gegenüber der provinziellen Enge, es gibt viele Ursachen. Die Dramatikerin Kerstin Specht, mit "Das glühend Männla" und "Amiwiesen" einst gefeiert für ihre Kunstsprache, die dem Oberfränkischen entsprang, hat längst Stoffe und Sprache gewechselt und schreibt Hochdeutsch. Auch Büchner-Preisträger wie Martin Walser und Arnold Stadler, die das Alemannische als ihre "Muttersprache" sehen, schreiben ihre erfolgreichen Romane auf Hochdeutsch. Für die Dialekt-Lesungen im Offenen Buch kehren sie zurück zur Mundart ihrer Herkunftsregionen. Martin Walser bilanziert "s' Wasserburger Johr" seiner Geburtsstadt am Bodensee, Arnold Stadler besucht den Friedhof seiner Kindheit, Alemannisch, versteht sich, und Kerstin Specht porträtiert ihre Mutter Friedel im Frankenwald. Die erste Sendung wird feuchtfröhlich: Herms Fritz liest aus "Bia & Marülln", und Gerhard Polt folgt dem "Alkoholsportler". Steirisch trifft Bairisch. Moderation und Redaktion: Cornelia Zetzsche Nach der Sendung als kostenloser Podcast verfügbar


13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioReisen

Einfach woanders sein Wiederholung am Montag, 14.05 Uhr


14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Diwan

Das Büchermagazin


15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Jerzy Jurandot: Die Liebe sucht ein Zimmer Die Liebe sucht ein Zimmer Von Jerzy Jurandot Aus dem Polnischen von Danuta Strobl Mit Effi Rabsilber, Maria Magdalena Wardzinska, Andreas Helgi Schmid, Guido Gallmann, Katja Brügger, Hans Löw und anderen Bearbeitung: David Safier Komposition: Verena Guido Regie: Hans Helge Ott RB 2017 Wiederholung am Montag, 20.05 Uhr David Safier stieß durch Zufall bei seinen Recherchen auf einen Tagebucheintrag, in dem eine Komödie erwähnt wurde, die am 26. Januar 1942 uraufgeführt wurde im Femina-Theater im Warschauer Ghetto. Ihr Titel: "Die Liebe sucht ein Zimmer". Ihr Inhalt: Zwei Paare, die sich, wegen der Wohnungsnot, ein Zimmer teilen müssen und sich über Kreuz ineinander verlieben. Eine klassische Liebeskonstellation also - ein Stück, über das die Menschen in ihrem Elend lachten, ein halbes Jahr bevor der Großteil der Ghettobevölkerung in den Konzentrationslagern vergast wurde. Obwohl der schreckliche Ghettoalltag im Hintergrund mitschwingt, ohne alles zu überlagern, ist es vor allem ein Stück voller Lebensfreude! Eins, in dem junge Menschen angesichts des sie umgebenden Elends und Todes versuchen, die Liebe zu finden. Eins, in dem geliebt, gelacht und gesungen wird - gesungen wie in einem Musical. In der Hörspielbearbeitung von David Safier erlebt der Text 76 Jahre nach der Uraufführung eine neue Öffentlichkeit. Jerzy Jurandot (1911-79), geb. als Jerzy Glejgewicht in Warschau. Jüdischer Dramatiker, Dichter, Satiriker und Liedtexter. Ab 1942 Leitung des Revue-Theaters "Femina" im Warschauer Ghetto. Flucht und Versteck vor der Liquidation des Ghettos. Nach dem Krieg Gründung des Satire-Theaters "Syrena".


16.00 Uhr

 

 

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16.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Gast: Arved Fuchs, Abenteurer Stephanie Heinzeller im Gespräch mit Arved Fuchs, Abenteurer Vielleicht war es ja eine Art Omen, dass Arved Fuchs mit nur fünf Jahren in der Nordsee das Schwimmen lernt. Die Nordsee und das Meer im Allgemeinen haben ihn seither nicht mehr losgelassen. Zum 65. Geburtstag des Abenteurers und Extremsportlers am 26. April wiederholen wir ein Gespräch mit ihm aus dem Jahr 2011. Mit dem Haikutter durch die Meere Arved Fuchs' faszinierendes Leben auf den Wassern beginnt mit seiner ersten Expedition 1977 - damals ist er in Kanada mit dem Kanu unterwegs. "Dagmar Aaen" heißt die vielleicht treueste Gefährtin von Arved Fuchs, ein umgebauter Haikutter, mit dem er die Meere befährt. Er umrundet Amerika, fährt durch die Nordost- und Nordwestpassage, auch rund um den Nordpol. In Grönland setzt er eine Boje auf einer Eisscholle aus, um deren Drift zu erforschen. Bei der Rückkehr aus Grönland zeigt sich Fuchs weiterhin besorgt wegen des Klimawandels, den er bei seinen Reisen beobachten kann: "Seit Jahren ist nichts mehr so, wie es mal war, der Klimawandel verändert den gesamten arktischen Raum in geradezu atemberaubendem Tempo." Leben, atmen, brennen In "Eins zu Eins. Der Talk" sprach Arved Fuchs 2011 aber auch darüber, was ihn zu seinen Expeditionen treibt: Seine Abenteuer lassen ihn leben, atmen und brennen. Oft genug werfen sie ihn aber auch auf die existenziellen Fragen des Lebens zurück, mit allen Nöten und Ängsten.


17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

radioDoku

Die Kosten des Krieges(2/3) Die Kosten des Krieges (2/3) Die gute Panzerfaust wird böse Deutschland und seine Waffenlieferungen in den Nordirak Von Marc Thörner SWR/WDR 2018 "Der Waffendeal dient dem Frieden und der Stabilität einer Region". So sahen es jedenfalls die gewählten deutschen Volksvertreter, als sie beschlossen, den Peschmerga im Nordirak Gewehre, Panzerfäuste und Fahrzeuge zu liefern. Offiziell gehen sie an eine verbündete Regierung: die der kurdischen Autonomieregion. Sie sollte damit die Terrororganisation des "Islamischen Staates" bekämpfen und die bedrohte Minderheit der Jesiden schützen. Nur drei Jahre später ist allerdings nichts mehr wie zuvor: Der IS ist weitgehend vertrieben und die Peschmerga drehen ihre deutschen Waffen inzwischen in ganz andere Richtungen: Gegen Milizen der Jesidenminderheit und der Schiiten und womöglich bald auch gegen die irakische Armee. Denn anstelle des Kampfes gegen den Terror geht es den Kurdentruppen nun um den Kampf um Unabhängigkeit. Nur ein Betriebsunfall oder ein Lehrstück über den Nutzen von Waffenlieferungen?


17.30 Uhr

 

 

Bayern 2-Playlist


18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

Kulturjournal

Kritik. Dialog. Essay


19.30 Uhr

 

 

Musik für Bayern

Klassik, Pop und Jazz - Selbst gemacht! Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Altbayern/Schwaben "The Armed Man: A Mass for Peace" Religion und Krieg, Kirche und Militär im Spiegel einer kulturübergreifenden Messe für den Frieden Komponiert von Karl Jenkins, in der Version für Soli, Chor und Blasorchester Vorgestellt von Stephan Ametsbichler Franken Der Tonabnehmer "Junge Küken vs. alte Hasen" - Chorleiter in Franken Mit Tobias Föhrenbach Altbayern/Schwaben Unter dem Eindruck des Kosovo-Krieges und seiner Konflikte zwischen Muslimen und orthodoxen Christen komponierte der in Wales geborene Keyboarder, Oboist und Komponist Karl Jenkins 1999 eine "Messe für den Frieden". Musikalisch basiert sie auf dem altfranzösischen Kriegslied "L'Homme armée" ("The Armed Man"), das seit dem 15. Jahrhundert zum Ausgangspunkt für eine Vielzahl von Messvertonungen wurde. Jenkins verknüpft diese musikalische Vorlage mit liturgischen und literarischen Texten, die aus der Sphäre unterschiedlicher Weltreligionen stammen und so die kriegerische Vergangenheit Europas widerspiegeln. "Militärmusik verbindet sich mit traditioneller Kirchenmusik, aber auch mit Pop und Jazz. Ganz selbstverständlich treffen hier Marsch-Rhythmen, Fanfarenklänge und der Zapfenstreich auf den Gebetsruf des Muezzin, auf das Kyrie der christlichen Messe oder den jüdischen Psalm. Der Komponist nimmt den jahrhundertealten Zusammenhang von Religion und Krieg, Kirche und Militär verschiedener Kulturen ins Blick- und Hörfeld. Denn von den mittelalterlichen Kreuzzügen über den 30-jährigen Krieg bis hin zu einemvon extremistischen Gruppen erklärten 'Heiligen Krieg' wurde Religion immer wieder missbraucht, um Gewalt zu legitimieren. 'The Armed Man' thematisiert dieses vielschichtige Verhältnis von Religiösität und Krieg, die tiefe menschliche Sehnsucht nach Frieden und die Vision von einer friedlichen und lebenswerten Zukunft mit dem Bemühen um Frieden zwischen den einzelnen Menschen, aber auch zwischen Völkern, Religionen und Rassen." Im Konzert vom 7. April 2018 in St. Joseph in München haben der Jugendchor des Bayerischen Sängerbundes, der Frauenchor Crescendo Hartkirchen, der Chor der Polizei München und das Polizeiorchester Bayern dieses aufrüttelnde Mahnmal gegen den Krieg in einer eindrucksvollen Gemeinschaftsproduktion in Szene gesetzt. Stephan Ametsbichler hat die Aufführung begleitet und einige der insgesamt 14 Sätze dieser Friedensmesse für seine Betrachtungen herausgegriffen. Franken Sie sind noch Teenager, haben aber schon zahlreiche Kinder um sich. Die beiden Chorleiterinnen Miriam Reichenbach und Elisa Schwendtner aus Oberferrieden / Burgthann. Und er gehört schon zu den "alten Hasen" des Chorleiter-Business: Regionalkantor Rainer Aberle aus Schweinfurt. Was sind die Unterschiede? Wird Mangel an Erfahrung zum Manko, oder eröffnet sich ein neuer Zugang zur Chormusik und den Chormusikbegeisterten Sängerinnen und Sängern? Und welche Vor- oder Nachteile bringen Alter und die Erfahrung mit sich, wenn man vor einem Chor steht? Ein Ausflug in die Chormusik und deren Macher im Tonabnehmer.


20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Grant. Der Blues des Südens Grant Der Blues des Südens Von Thomas Grasberger Wiederholung vom Samstag, 8.05 Uhr Es soll ja Menschen geben, die meinen, er existiere gar nicht (mehr), der bairische Grant. Sie irren. Als illegitimes Kind der bairischen Hochsprache blickt er nicht nur auf eine lange Tradition zurück, sondern erlebt auch eine höchst lebendige Gegenwart. Gelegenheiten bieten sich schließlich zuhauf. Wenn das Bier mal wieder zu warm, der Kaffee zu kalt, die Suppe zu salzig oder das Ei zu hart ist, dann schlägt die Stunde des Grantlers (und natürlich der Grantlerin). Von Klimawandel, Finanzkrise und anderen Grant-Beschleunigern des Alltags ganz zu schweigen. Aber was ist das eigentlich genau, der Grant? Und was ist so bairisch an ihm? Schlecht gelaunte Zeitgenossen gibt es schließlich überall auf der Welt. Der bairische Grant jedoch - bairisch mit ai, also weit über die Landesgrenzen des Freistaats hinausreichend - ist mehr als nur ein griesgrämiges Vor-sich-hin-Schimpfen! Er ist eine Haltung und ein Lebensgefühl, kann große Oper sein oder kleines Vorstadttheater, je nachdem, wer ihn gerade aufführt. Manchmal kommt er düster und pessimistisch daher, renitent oder wütend, ein andermal ist er auftrumpfend-heiter, um dann wieder leise, fast poetisch zu werden. Grant ist der Blues des Südens - und als solcher eine Form des unbewaffneten Widerstands gegen den Gute-Laune-Terror einer globalen Verblödungsmaschinerie. Grant ist gelebte bairische Philosophie! Und eigentlich hätte er es längst verdient, in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen zu werden. Thomas Grasberger macht sich in seiner akustischen "Grantologie" nicht nur auf die Suche nach einem Lebensgefühl und passionierten Grant-Darstellern; er liefert auch - "Zefix halleluja!" - durchaus praktische Lebenstipps für Grantler. Und alle, die es werden wollen.


21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

das ARD radiofeature

Intensivstation Schule Ein Feature über den Alltag in einer Lernfabrik Von Jens Schellhass RB 2018 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Schule ist ein Spiegel der Gesellschaft. Sie ist die Wiege unserer volkswirtschaftlichen Zukunft und die Fabrik, die Bildung vermitteln und leistungsstarken Nachwuchs hervorbringen soll. Doch das Schulsystem krankt. Die zunehmenden sozialen Unterschiede innerhalb unserer Gesellschaft sind in den Klassenräumen angekommen. Armut, Migration, Aggression und familiäre Vernachlässigung halten Einzug in den Schulalltag. Lehrer und Schüler werden gleichermaßen zu Opfern des Systems. Hier Lehrer, die bei allem Engagement an ihre Leistungsgrenzen stoßen - dort Schüler, deren individuelle Begabung systembedingt verkümmern muss, weil es an Förderung und Beachtung fehlt. Drei Jahrzehnte nach Ende der eigenen Schulzeit hat sich der Autor noch einmal auf die Schulbank gesetzt. Für ein knappes Jahr. Um Einblick zu erhalten hinter die Kulissen eines verstörenden Schulbetriebs.


22.00 Uhr

 

 

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22.05 Uhr

 

 

Zündfunk Generator

The Return of Afrofuturism - Die Neuformulierung eines alten Begriffs The Return of Afrofuturism - Über die Neuformulierung eines alten Begriffs Von Klaus Walter Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Ein Gespenst geht um in der Kultur. Sein Name ist Afrofuturismus. Dank des sensationellen Erfolgs des Superheldenfilms "Black Panther" ist der Afrofuturismus wieder in aller Munde. Dabei dient das ominöse A-Wort als Container für alles Mögliche, das irgendwie mit Zukunft, Science Fiction, Blackness und Afrika zu tun hat. Geprägt wurde der Begriff 1993 von Mark Dery. In seinem Essay "Black to the Future" charakterisiert der US-amerikanische Autor Afrofuturismus als künstlerische, musikalische und literarische Strömung, die Elemente aus Sciene Fiction, magischem Realismus und afrikanischer Geschichte verbindet. Als musikalische Protagonisten - oder besser: Propheten des Afrofuturismus gelten der Jazz-Befreier Sun Ra und sein Arkestra, Lee Scratch Perry, der in seinem Black Ark (schwarze Arche) Studio den modernen Dub erfand, und Funk-Pionier George Clinton, der mit einem Mothership ferne Galaxien ansteuerte, wo die Nachfahren der verschleppten Sklaven ein besseres Leben finden sollten als auf der Erde. Die Sehnsucht und die Suche nach utopischen Orten: das ist ein Leitmotiv des Afrofuturismus, das auch in aktuellen künstlerischen Neuformulierungen zum Ausdruck kommt, so in der Berliner Ausstellung des afroamerikanischen Filmemachers Arthur Jafa oder bei der Dortmunder Schau "Afro-Tech and the Future of Re-Invention". Und in der Musik des heutigen Black America: Bei Janelle Monae, Solange, Jamila Woods, Flying Lotus, Kamasi Washington oder Kendrick Lamar, der, so schließt sich der Kreis, den Soundtrack zum Blockbuster "Black Planet" produziert hat.


23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


00.00 Uhr

 

 

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00.05 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (I)

präsentiert von BR-Klassik Johann Gottlieb Naumann: "Gustaf Wasa", Ouvertüre (Sebastian Knebel, Cembalo; Dresdner Instrumental-Concert: Peter Kopp); Franz Schmidt: Klavierkonzert Es-Dur (Carlo Grante, Klavier; MDR-Sinfonieorchester: Fabio Luisi); Antonio Vivaldi: Konzert g-Moll, R 576 (Virtuosi Saxoniae: Ludwig Güttler); Peter Tschaikowsky: Streichquartett es-Moll, op. 30 (Klenke Quartett); Robert Schumann: Blumenstück Des-Dur, op. 19 (Susanne Grützmann, Klavier)


02.00 Uhr

 

 

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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ermanno Wolf-Ferrari: "L'amore medico", Ouvertüre (Academy of St.Martin-in-the-Fields: Neville Marriner); Karl Jenkins: Requiem (Sam Landman, Knabensopran; Nicole Tibbels, Sopran; Gavin Horsley, Bass; Serendipity; Cor Caerdydd & Cytgan; Ein Instrumentalensemble; Philharmonisches Orchester West-Kasachstan: Karl Jenkins); Marin Marais: "La Gamme en forme de petit Opéra" (François Fernandez, Violine; Philippe Pierlot, Viola da gamba; François Guerrier, Cembalo); Michael Haydn: Symphonie Nr. 34 Es-Dur (London Mozart Players: Matthias Bamert)


04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Wolfgang Amadeus Mozart: "Così fan tutte", Ouvertüre (Staatskapelle Dresden: Colin Davis); Johann Sebastian Bach: "Musikalisches Opfer", BWV 1079 (Gunther Pohl, Flöte; Raúl Teo Arias, Violine; Hans Häublein, Violoncello; Bernhard Wünsch, Cembalo; Bamberger Symphoniker: Jonathan Nott)


04.58 Uhr

 

 

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