Radioprogramm

Deutschlandfunk

Jetzt läuft

Der Abend

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Auftakt

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Geistliche Musik

Carlo Gesualdo di Venosa 'Tenebrae factae sunt'. Responsorium 5 zum Karfreitag für Vokalensemble Nordic voices Orlando Gibbons Fantasia für Orgel a-Moll Simon Preston, Orgel Unbekannt Gesänge zum Karfreitag: Tenebrae factae sunt Crux fidelis Popule meus, quid feci tibi Chanticleer Johann Sebastian Bach 'O Lamm Gottes unschuldig'. Choralbearbeitung für Orgel, BWV 656 Ton Koopman, Orgel Alessandro Stradella 'Crocifissione e morte di N. S. Giesu Christo'. Kantate für Alt, 2 Violinen und Basso continuo Gerard Lesne, Countertenor Il Seminario Musicale

07.00 Uhr
Nachrichten

07.05 Uhr
Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07.30 Uhr
Nachrichten

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

08.35 Uhr
Zum Karfreitag

Religiöses Wort Das Leiden Christi - zu unserem Heil? Das Neue Testament und der moderne Glaube Von Thomas Söding Katholische Kirche

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 10 Jahren: Beim Absturz eines polnischen Regierungsflugzeuges kommen alle Insassen ums Leben

09.10 Uhr
Die neue Platte

Kammermusik

09.30 Uhr
Essay und Diskurs

Ins Licht geschrieben (1/3) Die ganze Welt als offenes Buch - Egon Ammann als der Leser schlechthin Von Navid Kermani (Teil 2 am 12.4.2020) Das Leben ist wie ein Buch: Es kann reich beschenken, aber auch erschöpfen. Vor allem kann es nicht endlos dauern. Im Gedenken an seinen Verleger und Freund Egon Ammann vergleicht Navid Kermani die Bücherwelt und die Lebenswelt. In seinem ersten von drei Essays zu den Osterfeiertagen nimmt uns Navid Kermani mit in seine Bibliothek. Er stößt dort auf die Bücher von Joseph Roth, Isaak Babel, Fernando Pessoa - und Egon Ammann. Der Schweizer Egon Ammann war Lektor bei Suhrkamp und gründete dann in Zürich den Ammann Verlag. Dort veröffentlichte Ammann auch die vier ersten literarischen Werke Kermanis und wurde zum Freund und Weggefährten des Autors. Als Egon Ammann den Verlag krankheitsbedingt schloss, wechselte Kermani zu Hanser. Für Navid Kermani ist Egon Ammann der Leser schlechthin: ein Mann, der sich in der eigenen Halle voller Bücher am wohlsten fühlte. Eine solche Bibliothek versammelt - wie jeder Einzelne von uns in sich - eine Fülle von Geschichten. Allerdings lässt sich eine solche Halle voller Bücher von zumeist schon toten Autoren auch als riesige Gruft denken. Und so deutet der Vergleich von Bücherwelt und Lebenswelt stets zweierlei an: die Hoffnung auf beglückende Ewigkeit und das Wissen um die bedrückende Endlichkeit. Navid Kermani, geboren 1967 in Siegen, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er ist habilitierter Orientalist und Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie des 1. FC Köln. Für seine Romane, Essays, Reportagen und Monografien wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Joseph Breitbach-Preis und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Die ganze Welt als offenes Buch - Egon Ammann als der Leser schlechthin

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Gottesdienst

Übertragung aus der St. Matthäus Kirche in München Predigt: Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm Evangelische Kirche

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Hörspiel

Ein paar Dutzend Worte Reise in einen fast vergessenen Krieg Hörspiel von Jochen Langner nach Texten von Swetlana Alexijewitsch Regie: Jochen Langner Mit Vika Biran, Noureddine Chamari, Terja Diava, Diana Fleyer und Mark Zak Dramaturgie und Redaktion: Sabine Küchler Produktion: Dlf 2019. In Zusammenarbeit mit dem Theater im Bauturm, Köln und dem Kryly Khalopa Theater Brest. (Die Theaterinszenierung wurde gefördert vom Auswärtigen Amt) Ursendung Fünf Schauspieler machen sich auf den Weg von Deutschland nach Belarus. Ein Ensemble unterschiedlicher Generationen und kultureller Herkunft: aus Deutschland, der Republik Kongo, der Ukraine, Tunesien und Belarus. Im Gepäck Texte aus dem Buch "Die letzten Zeugen" der Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch. Alexijewitsch sammelt in diesem "Roman der Stimmen" die Kindheitserinnerungen Erwachsener aus der Zeit des NS-Terrors und der Verbrechen der Wehrmacht an der Zivilbevölkerung Weißrusslands. "Die letzten Zeugen" berichtet nicht nur von der Vergangenheit, sondern berührt Erinnerungen und Traumata, die Kriegsflüchtlinge auch heute erleben. Das Hörspiel erzählt die Geschichte einer vielsprachigen Reise in einen fast vergessenen Krieg und führt direkt in das Spannungsfeld West- und Osteuropas zwischen gegenseitiger Annäherung und Entfremdung. Entstanden ist eine akustische Textlandschaft des Krieges und der Erinnerung, in der das Ensemble sich den Texten nähert in der Studioarbeit und auf einer Theatertournee zwischen Köln und Minsk, stetig auf der Suche nach dem Wesen der Erinnerung, dem, was uns in ihr verbindet und trennt. (Die Theaterinszenierung wurde gefördert vom Auswärtigen Amt) Ein paar Dutzend Worte

12.00 Uhr
Nachrichten

12.10 Uhr
Sinfonisches Konzert

Johannes Brahms Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 68 Boston Symphony Orchestra Leitung: Bernard Haitink

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Der Mittag

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Freistil

Zum Mars! Der Traum vom Roten Planeten Von Markus Metz und Georg Seeßlen Regie: Thomas Wolfertz Produktion: Dlf 2017 Wann endlich fliegt der Mensch zum Mars? Der vierte Planet im Sonnensystem und äußere Nachbar der Erde, war aufgrund seiner Helligkeit schon im Altertum bekannt. Seit Ende des 18. Jahrhunderts träumen die Menschen von einer Reise zum roten Planeten und entwickeln Phantasien wie zu keinem anderen Planeten. In der Science-Fiction wurden viele Aliens als Marsmenschen imaginiert. Welche Rolle spielt der Mars in der Mythologie, in den Überlieferungen und Erzählungen? In den 1960er-Jahren schickten die ersten Raumsonden Fotos des Roten Planeten zur Erde, seit den 1990er-Jahren erkunden Marsmobile seine Oberfläche. Der Mars ist das nächste Ziel der Menschheit, halb Utopie, halb Fluchttraum. Aus dem Spannungsfeld von Science-Fiction, Wissenschaft und Technik entfaltet sich die Möglichkeit, noch einmal einen großen Aufbruch zu wagen. Zum Mars!

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
@mediasres

Das Medienmagazin - Spezial "Lassen Sie uns den Quatsch beenden" Die Kunst des guten Interviews Als Sigmar Gabriel das Insistieren von Marietta Slomka im "heute-journal" nicht mehr aushält, sagt er: "Tun Sie mir den Gefallen, lassen Sie uns den Quatsch beenden." Konfrontativ, informativ oder sterbenslangweilig - Interviews können vieles sein. Hier laufen die Befragten zur Höchstform auf oder lassen sich in die Ecke drängen. Sie reden sich raus oder um Kopf und Kragen. Im günstigsten Fall sind Interviews ein unterhaltsamer Schlagabtausch mit Erkenntniswert. Und das hängt auch vom Können der Interviewer ab, von scheinbaren Nebensächlichkeiten, von Tagesform, Vorbereitung oder Vorgeschichte. Lässt sich die Kunst des guten Interviews erlernen? Wie bereitet man sich vor, wie hält man Interviews durch und was muss getan werden, damit am Ende alle etwas davon haben? Wichtige Fragen für eine Sendung übers Fragen.

15.52 Uhr
Schalom

Jüdisches Leben heute

16.00 Uhr
Nachrichten

16.10 Uhr
Büchermarkt

16.30 Uhr
Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt Kind sucht Obhut Was ist das Beste für Pflegekinder? Von Tomma Schröder In Deutschland wachsen über 80.000 Kinder in Pflegefamilien auf - Tendenz deutlich steigend. Oft können traumatisierte oder zumindest vorbelastete Kinder dadurch auf einen guten Weg gebracht werden. Wahr ist aber auch: Viele Pflegeverhältnisse scheitern, weil Pflegeeltern schlecht vorbereitet werden, weil sie und die Kinder von überforderten Ämtern nicht ausreichend betreut und begleitet werden oder weil die Perspektive der Kinder viel zu lange ungeklärt bleibt: Soll es dauerhaft bei den Pflegeeltern wohnen oder gibt es eine Chance auf Rückkehr zu den leiblichen Eltern? Richter und selbst Gerichtsgutachter sind für diese Fragen oft nicht hinreichend ausgebildet und selbst die Wissenschaft ist sich nicht immer einig, was gut ist fürs Pflegekind. Viele Sozialwissenschaftler und Psychologen fordern, dass die Belange der Pflegekinder stärker berücksichtigt werden - doch dafür müsste geklärt sein, was richtig ist.

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Kultur heute

18.00 Uhr
Nachrichten

18.10 Uhr
Der Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Nachrichten

19.04 Uhr
Nachrichtenleicht - der Wochenrückblick in einfacher Sprache

aus der Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion

19.15 Uhr
Mikrokosmos - Die Kulturreportage

Leben und Sterben im Hospiz

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Das Feature

Projekt Cybersyn (2/2) Chiles kybernetischer Traum von Gerechtigkeit Von Jakob Schmidt und Jannis Funk Regie: die Autoren Produktion: Dlf/WDR 2020 Beflügelt von der Aufbruchstimmung im sozialistischen Chile der Allende-Zeit entwickelt eine Gruppe von Ingenieuren ein Computernetzwerk, mit dem die Wirtschaft des gesamten Landes gesteuert werden soll - ein Experiment, das wie Science-Fiction anmutet: Projekt Cybersyn. Der exzentrische britische Kybernetiker Stafford Beer sieht die Wirtschaft wie einen menschlichen Körper, ein System, das sich selbst regulieren kann, dezentral und in Echtzeit. Sein Team und er verkabeln Firmen im 4.000 Kilometer langen Land, sammeln Daten im einzigen verfügbaren Großrechner, schreiben eine Software, die Engpässe erkennen soll - bevor sie überhaupt entstehen. Die ersten Resultate: vielversprechend. Doch das Team kämpft gegen die Zeit: Unternehmer horten Lebensmittel, Spediteure streiken, Sanktionen der Amerikaner ruinieren den Export. Die Inflation erreicht Rekordhöhen, und die Rechten im Land planen schon den Putsch, der schließlich zur Pinochet-Diktatur führt. Projekt Cybersyn (2/2)

21.00 Uhr
Nachrichten

21.05 Uhr
On Stage

"Ich muss dazu mal eben aufstehen..." Eric Bibb & Band Aufnahme vom 9.6.2019 beim Bluesfestival Schöppingen Am Mikrofon: Tim Schauen Es war ein Moment größtmöglicher Würde und Emotion: Bislang hatte der lange in Schweden lebende New Yorker Bluesmusiker Eric Bibb im Sitzen Gitarre gespielt und gesungen, unterstützt von seiner Band, die ihn schon viele Jahre in seiner Karriere um die Welt begleitet. Doch als Bibbs Song "Refugee" an die Reihe kam, sagte er: "Ich muss dazu mal eben aufstehen", denn, so Bibb, die Zustände der Flüchtlinge auf der ganzen Welt ließen sich eben nicht im Sitzen darstellen. Und so stand er auf, ging ganz vorne an den Bühnenrand und sang a cappella sein Klagelied - und schuf einen der berührendsten Momente, den die (Blues-)Musikwelt erlebt hat.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Spielraum

Soul City - Neues aus der Black Music-Szene Am Mikrofon: Jan Tengeler

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Schöne Stimmen

Die Sopranistin Sandrine Piau Am Mikrofon: Björn Woll Händel und Mozart standen stets im Zentrum ihres Repertoires. Auch deshalb hat sich Sandrine Piau bis heute, mit Mitte 50, die Mädchenfrische ihrer Sopranstimme bewahrt. Vor allem vor den Mikrofonen im Aufnahmestudio war und ist sie eine wahre Klang-Magierin: Hier hat die Französin für etliche Glücksmomente gesorgt, die den Reiz dieser zwar nicht sehr großen, dafür umso kostbareren Stimme dokumentieren. Seit einiger Zeit kümmert sie sich verstärkt auch um das französische Lied-Repertoire. Und zeigt auch darin - mit Klassikern und Neuentdeckungen -, dass sie vor allem in Deutschland viel zu wenig bekannt ist.

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Blue Crime

Nr. 989, Aichach - Vera Brühne Mitschnitte Teil II: Vera und Johann von Michael Farin Regie: Michael Farin Mit Mitwirkende: Corinna Harfouch, Peter Lohmeyer, Lilith Stangenberg Produktion BR 2017

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht

Rock Aktuelles aus Pop und Rock, Independent, Hip-Hop Am Mikrofon: Thomas Elbern

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Sternzeit

03.00 Uhr
Nachrichten

04.00 Uhr
Nachrichten