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Pfarrer Thomas Steiger, Stuttgart Katholische Kirche

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Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach wird verhaftet

09.10 Uhr
Der Vormittag

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Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Der Schriftsteller Wolf Wondratschek Wolf Wondratschek kann in Romanen dichten und mit Poesie provozieren. Er schreibt fein und fetzig zugleich, höchst präzise und anspielungsreich. 1943 wurde er in Thüringen geboren und wuchs in Karlsruhe auf. Von 1962 bis 1967 studierte er Literaturwissenschaft, Philosophie und Soziologie an den Universitäten in Heidelberg, Göttingen und Frankfurt am Main. Danach lebte Wondratschek als freier Schriftsteller in München, wo er 1969 mit dem Band "Früher begann der Tag mit einer Schusswunde" als Rock-Poet gefeiert wurde. Der Schriftsteller lehrte als Gastdozent an der University of Warwick und unternahm ausgedehnte Reisen in die USA und nach Mexiko. Ende der 90er-Jahre ließ er sich schließlich in Wien nieder. Dort lebt Wondratschek in einem Hinterhaus und schreibt am liebsten in einer Abgeschiedenheit, in der ausschließlich Zigaretten und Kaffee als Gesellschaft akzeptiert werden. Ehrfürchtig reagiert Wondratschek nur auf Musik, die auch in seinen Texten eine große Rolle spielt - wie in seinem 2018 erschienenen Roman "Selbstbild mit russischem Klavier". Für "Klassik-Pop-et cetera" kombiniert Wondratschek selbst verfasste Texte mit Musikstücken. "Es klang nach splitterndem Glas"

11.00 Uhr
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11.05 Uhr
Gesichter Europas

Serbien - Arbeiten im Billiglohnland Mit Reportagen von Dirk Auer Serbien gilt auf dem Balkan als ökonomischer Musterschüler. Um einem drohenden Staatsbankrott zu entgehen, bog das Land vor Jahren auf einen radikalen Reform- und Sparkurs ab: Renten und Gehälter wurden gekürzt, Zehntausende Beschäftigte in Staatsbetrieben entlassen, Hunderte von Unternehmen privatisiert oder in die Insolvenz geschickt. Die Arbeitslosigkeit ist seitdem stetig gesunken, der Haushalt weist inzwischen sogar einen Überschuss auf. Doch die Medaille hat Schattenseiten: Arbeitslöhne, die nicht zum Leben reichen, kaum eine rechtliche Absicherung der Beschäftigten und machtlose Gewerkschaften. Auch ausländische Investoren stehen wegen schlechter Arbeitsbedingungen immer wieder in der Kritik. Wie lebt es sich mit 300 Euro Monatslohn, Wochenendarbeit und unbezahlten Überstunden? Arbeiten im Billiglohnland

12.00 Uhr
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12.10 Uhr
Der Mittag

12.50 Uhr
Internationale Presseschau

13.00 Uhr
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14.05 Uhr
Der Kultur-Nachmittag

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15.05 Uhr
Corso

Das Musikmagazin

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Büchermarkt

Bücher für junge Leser

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Forschung aktuell

Computer und Kommunikation

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Berichte, Meinungen, Rezensionen

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Der Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
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20.00 Uhr
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20.05 Uhr
Hörspiel

Hörspiel - Ursendung "Tell me something good, Stockhausen!" Digtale Gesänge von wittmann/zeitbloom Binaural- und Stereoexperience Idee, Regie und Komposition: wittmann | zeitblom Mit Alice Dwyer, Sabin Tambrea, PURE Vox Machine, Christian Wittmann, Gesang: Mika Bajinski und Sinclair Zedecks Produktion: NDR/Dlf/BR 2020 The Story goes like this: 1956 versuchte Stockhausen im "Gesang der Jünglinge" Dystopie und Utopie zu vereinen. Eine der vielen Legenden um dieses Kunstwerk könnte lauten, dass der Komponist aus der Schwärze seiner eigenen Kindheit und den Flammen des Holocaust einen Lobgesang auf den Herrn erschaffen wollte und dazu die Unschuld des Knabengesangs mit elektronischer Musik verschmolz. Doch, so betonte der Schöpfer des Kunstwerks selbst, ging es beim "Gesang der Jünglinge [aus dem Feuerofen]" nicht um den Inhalt, sondern um das rituelle Moment der Sprache. Sein selbst proklamiertes Ziel war, mit einer 5-Kanal-Klang-Maschine die damaligen Mono-Hörgewohnheiten signifikant zu erweitern - und was könnte sich besser dazu eignen, als seine Installation im Kölner Dom zu Ehren Gottes erklingen zu lassen. Visionär, provokant, kalkuliert, wie dem auch sei. Das Werk wurde seitens der Kirchengemeinde als zu denaturiert abgelehnt. Auch diese Erfahrung dürfte Stockhausen 1971 zu einer seiner klügsten Thesen geführt haben: "Change the method! - New methods change the experience. New experiences change man." Ein halbes Jahrhundert nach seiner legendären Lecture "Four Criteria of Electronic Music" verändern das Hörspielduo wittmann/zeitblom ihre Methodik und treiben inspiriert vom echten Leben auf einem Strom der hyperrealen Klangsynthese im binauralen 3D-Hörraum. Geht es beim "Gesang der Jünglinge" noch um die Vermischung von Mensch und analoger Technik, wird in ihren dreidimensional-angelegten, rein digitalen Gesängen die Maschine zur Solistin. Alles Organische ist in ihr aufgegangen. Planvoll denaturiert, entmännlicht, entweiblicht, divers. Ein neues Wesen, "Enhance", steuert uns durch Beobachtungen aus unserem schizophrenen, medialen, postfaktischen, von disruptiven Technologien und Denkschablonen geprägten Alltag und propagiert die Notwenigkeit des Datazentrismus. "Weißt du, wer da spricht?" - Never mind! The Story goes like this: 50 Minuten Human Voice Machine mit mikrorhythmischen Sprachsamples, generiert aus Texten von Nick Bostrum, Rosa Luxemburg, Yuval Noah Harari, einem AI-Poem-Generator, Julius Sturm, Robert Barry u.a. Smart systems, smart love, smart life, smart dust. Just do it. "Tell me something good, Stockhausen!"

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Atelier neuer Musik

Ohne Noise keine Zukunftsmusik Posthumane Sinfonien oder von den Avantgarden im Medienzeitalter Von Anna Schürmer Niklas Luhmann prägte das Gleichnis: "Ohne Noise - kein System". Lauscht man den Avantgarden des Medienzeitalters, präsentiert sich das weiße und farbige Rauschen auch als ästhetischer Faktor der zeitgenössischen Musik. In ihrer Sendung nimmt Anna Schürmer die Hörer auf eine musikalische Zeitreise mit: von den elektronischen Pionieren Edgard Varèse und Karlheinz Stockhausen, über die Rausch-inspirierten Arbeiten von Peter Ablinger und Lothar Voigtländer bis hin zur elektronischen Klubmusik und dem Noise-Artisten James Hoff. Am Ende der rauschhaft klingenden Zeitreise steht die Erkenntnis: "Ohne Noise keine Zukunftsmusik". Ohne Noise keine Zukunftsmusik

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Lange Nacht

Ein wenig Zauber reicht dir ewig Eine Lange Nacht über den britischen Schriftsteller Roald Dahl Von Sabine Fringes Regie: die Autorin Sein Leben gleicht einem skurrilen Abenteuerroman: Roald Dahl (1916-1990) war Spion, Kampfpilot, Schokoladenforscher und medizinischer Erfinder. Mit dem Schreiben begann er erst jenseits der 40, nachdem er 1940 den Absturz seines Kampfflugzeugs über der libyschen Wüste überlebt hatte. "Ein Schlag gegen meine Birne hat mich zum Schriftsteller gemacht", pflegte der Meister des schwarzen Humors zu sagen. Roald Dahl schrieb Romane und erotische Kurzgeschichten, denen ein feiner schwarzer Humor zugrunde liegt, oft mit überraschendem Ende. Seine Kinderbücher "Charlie und die Schokoladenfabrik" oder "Der fantastische Mister Fox" sind in gut 50 Sprachen übersetzt. Er schrieb für Kinder und Erwachsene - und alle, die nicht so genau wissen, wohin sie gehören. Dahl sagte über sich selbst, er sei nie erwachsen geworden: "Ich bin sehr glücklich damit, zu Hause zu bleiben und meinen unentwickelten, jugendlichen Kopf in Geschichten zu verwandeln." Filmemacher wie Alfred Hitchcock, Steven Spielberg und Tim Burton nahmen sich seiner Geschichten an. Seine Figuren sind Menschen in Ausnahmesituationen. Auch Dahl selbst wurde von schweren Schicksalsschlägen nicht verschont - und er zog daraus die Lehre: "Das Leben ist brutal. Und es ist wichtig, dass die Menschen manchmal auch etwas zu lachen haben. Wir brauchen mehr Humor."

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
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Lange Nacht

Ein wenig Zauber reicht dir ewig Eine Lange Nacht über den britischen Schriftsteller Roald Dahl Von Sabine Fringes Regie: die Autorin Sein Leben gleicht einem skurrilen Abenteuerroman: Roald Dahl (1916 - 1990) war Spion, Kampfpilot, Schokoladenforscher und medizinischer Erfinder. Mit dem Schreiben begann er erst jenseits der 40, nachdem er 1940 den Absturz seines Kampfflugzeugs über der libyschen Wüste überlebt hatte. "Ein Schlag gegen meine Birne hat mich zum Schriftsteller gemacht", pflegte der Meister des schwarzen Humors zu sagen. Roald Dahl schrieb Romane und erotische Kurzgeschichten, denen ein feiner schwarzer Humor zugrunde liegt, oft mit überraschendem Ende. Seine Kinderbücher ,Charlie und die Schokoladenfabrik' oder ,Der fantastische Mister Fox' sind in gut 50 Sprachen übersetzt. Er schrieb für Kinder und Erwachsene - und alle, die nicht so genau wissen, wohin sie gehören. Dahl sagte über sich selbst, er sei nie erwachsen geworden: "Ich bin sehr glücklich damit, zu Hause zu bleiben und meinen unentwickelten, jugendlichen Kopf in Geschichten zu verwandeln." Filmemacher wie Alfred Hitchcock, Steven Spielberg und Tim Burton nahmen sich seiner Geschichten an. Seine Figuren sind Menschen in Ausnahmesituationen. Auch Dahl selbst wurde von schweren Schicksalsschlägen nicht verschont - und er zog daraus die Lehre: "Das Leben ist brutal. Und es ist wichtig, dass die Menschen manchmal auch etwas zu lachen haben. Wir brauchen mehr Humor."

01.00 Uhr
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02.00 Uhr
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02.05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht

02.07 Uhr
Klassik live

Internationaler Aeolus Bläserwettbewerb 2019 Oskar Böhme Konzert für Trompete und Orchester f-Moll, op. 18 Launy Grøndahl Konzert für Posaune und Orchester f-Moll Eugène Bozza Concertino für Tuba und Orchester Lennard Czakaj, Trompete Jonathon Ramsay, Posaune Ross Knight, Tuba Düsseldorfer Symphoniker Hossein Pishkar, Leitung Aufnahme vom 22.9.2019 aus der Tonhalle Düsseldorf

03.00 Uhr
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03.05 Uhr
Heimwerk

Musicalische Frühlingsfrüchte Norddeutsche Kammermusik des 17. Jahrhunderts von Johann Adam Reincken, Dietrich Buxtehude, Johann Theile und anderen Ensemble CordArte

03.55 Uhr
Kalenderblatt

04.00 Uhr
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04.05 Uhr
Die neue Platte XL