Radioprogramm

Deutschlandfunk

Jetzt läuft

Studio LCB

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Auftakt

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Kommentar

06.10 Uhr
Geistliche Musik

Jean de Castro 'Judica me, Domine' à 5 La Capella Ducale Musica Fiata Köln Leitung: Roland Wilson Antonio Vivaldi Konzert für Violine, Orgel und Streicher d-Moll, RV 541 Fabio Biondi, Violine Rinaldo Alessandrini, Orgel Europa Galante Leitung: Fabio Biondi Johann Rosenmüller 'Magnificat'. Geistliches Konzert für Soli, 2 Violinen, 2 Violen und Basso continuo Cantus Cölln Leitung: Konrad Junghänel Carl Friedrich Gessel 'Sie sind nicht alle dem Evangelio gehorsam'. Kantate Dorothee Mields, Sopran Britta Schwarz, Alt Jörn Lindemann, Tenor Andreas Post, Tenor Klaus Mertens, Bass Telemann-Kammerorchester Michaelstein Leitung: Ludger Rémy

07.00 Uhr
Nachrichten

07.05 Uhr
Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07.30 Uhr
Nachrichten

07.50 Uhr
Kulturpresseschau

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

08.35 Uhr
Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort Die Welt, die unsichtbar... Dietrich Bonhoeffers Gedicht "Von guten Mächten" Von Pfarrer Peter Oldenbruch

08.50 Uhr
Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 10 Jahren: In der Moskauer U-Bahn werden zwei Sprengstoffanschläge verübt

09.10 Uhr
Die neue Platte

Sinfonische Musik

09.30 Uhr
Essay und Diskurs

Eigentumsreligion Von der Idee, mit Grund und Boden reich zu werden Von Timo Rieg Die einen erben Immobilien, die anderen zahlen exorbitante Mieten. Gerechtfertigt wird das gerne mit dem freien Markt oder mit dem Grundrecht auf Eigentum. Aber muss die Gesellschaft unbedingt so funktionieren? Wie sähe sie ohne die ,Eigentumsreligion' aus? Wer auf dem Parkplatz eines Supermarktes sein Auto abstellt ohne einzukaufen, darf abgeschleppt werden, denn der Parkplatz gehört jemandem. In Bahnhöfen und Shopping-Malls, auf Friedhöfen und Wiesen gelten Benimmregeln und Verbote, die im Wesentlichen derjenige festlegt, der sich Eigentümer nennt. Weder exorbitante Mietforderungen bei Wohnungen und Gewerberäumen noch Industriebrachen und verfallene Wohnhäuser können bisher das Dogma vom Eigentum an Grund und Boden erschüttern. Zwar haben Ökonomen, Architekten und Philosophen ganze Bibliotheken mit ihrer Kritik am Grundeigentum gefüllt, doch ist kein Ende der Landnahme in Sicht. Anstelle von Soldaten bestimmen heute vor allem Investoren, wem was gehört - und wer wem Geld für sein Dasein zu zahlen hat. Denn ob wir im Büro unsere Brötchen verdienen oder im Supermarkt die Brötchen kaufen, stets hält einer die Hand auf und fordert seine Bodenrente: der Grundbesitzer. Das geht auch anders, ohne dass die Welt dabei zusammenbricht. Timo Rieg, Jahrgang 1970, hat Biologie und Journalistik studiert und beschäftigt sich unter anderem mit politischer Partizipation. Zuletzt erschienen von ihm die Bücher ,Demokratie für Deutschland' und das Tucholsky-Remake ,Deutschland, Deutschland über alles'. Von der Idee, mit Grund und Boden reich zu werden

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Gottesdienst

Übertragung aus der Pfarrkirche Hl. Johannes XXIII. in Köln Zelebrant: Ralf Neukirchen Katholische Kirche

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Interview der Woche

11.30 Uhr
Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12.00 Uhr
Nachrichten

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Informationen am Mittag

13.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person Der Cembalist Lajos Rovatkay im Gespräch mit Michael Langer Seine Vielseitigkeit zeichnet ihn aus: Lajos Rovatkay ist eine bedeutende Persönlichkeit im deutschen Musikleben. Er ist Cembalist, Organist, Kammermusiker, Ensembleleiter, Musikpädagoge, Musikforscher und war Hochschullehrer in Hannover. Lajos Rovatkay wurde 1933 in Budapest geboren, kam 1956 in den Westen, wurde 1962 Lehrer für Cembalo und Orgel an der Musikhochschule Hannover, später auch Leiter des Studios für alte Musik. Für die Entwicklung und Etablierung historischer Aufführungspraxis spielte er eine wesentliche Rolle.1981 gründete er das Barockorchester "Capella Agostino Steffani" und sorgte für die Wiederaufführung der Werke des einstigen hannoverschen Hofkomponisten. Seit 2012 arbeitet er mit dem "Forum Agostino Steffani" an der umfassenden öffentlichen Darstellung der italienisch-französisch geprägten Hofmusikkultur des Welfenhauses. Der Cembalist Lajos Rovatkay

14.00 Uhr
Nachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Rock et cetera

"Alles ist irgendwie politisch" Die Punkrock-Band Turbostaat Von Anja Buchmann Sie kennen sich aus Kindheitstagen in der nordfriesischen Kleinstadt Husum: Jan, Marten, Rollo, Tobert und Peter. Seit über 20 Jahren machen sie zusammen Musik, wohnen inzwischen in Berlin und Hamburg und haben mit ,Uthlande' 2020 ihr siebtes Studioalbum veröffentlicht. Produziert wurde die Platte wieder von Moses Schneider, den sie vor vielen Jahren durch seine Zusammenarbeit mit der befreundeten Band Beatsteaks kennengelernt haben. Auf ,Uthlande' kehren sie auch zu ihren Wurzeln zurück: Es geht vielfach um Persönlichkeiten aus der norddeutschen Heimat, die Musik ist schnell, geradlinig, voller Energie, und auch politische Themen finden unbedingt ihren Platz - sei es in konkretem Bezug auf die Nazi-Flüchtlingsroute bei ,Rattenroute Nord' oder in anderen Songs, in denen immer ihre - politisch linke - Haltung durchschimmert, wie Sänger Jan erzählt: "Was du tust, hat in irgendeiner Art und Weise ein politisches Ergebnis."

16.00 Uhr
Nachrichten

16.10 Uhr
Büchermarkt

Buch der Woche

16.30 Uhr
Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt Frankensteins Biene Der Kampf gegen das leise Sterben Von Joachim Budde Die Varroa-Milbe ist das größte Problem für viele Imker. Wer sie nicht in den Griff bekommt, dem können sämtliche Bienenvölker über den Winter wegsterben. Die Verzweiflung lässt manchen Imker zu windigen bis esoterischen Angeboten greifen, was zeigt, wie sehr viele von ihnen eine einfache Lösung herbeisehnen. Seit Jahren versucht die Forschung, Bienen zu züchten, die resistent gegen die Milbe sind. Jetzt ist man dabei, mit CRISPR/Cas eine maßgeschneiderte Biene zu entwickeln, vielleicht sogar eine, die gleichzeitig gegen Pestizide resistent ist. Andere Forscher fordern, die natürliche Selektion ihre Arbeit machen zu lassen. Sie haben die Lebensweise wild lebender Honigbienen studiert und leiten daraus Anweisungen für Imker ab, um robustere Bienen zu erhalten. Darwin oder Gentech - welcher Weg ist der richtige?

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente

17.30 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
Nachrichten

18.10 Uhr
Informationen am Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Kommentar

19.10 Uhr
Sport am Sonntag

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Freistil

Reihe ,Leibkultur - Vom Körper' (5/5) Waschbrettbauchträume Fitnesskult zwischen Wahn und Sinn Von Hilde Regeniter Regie: Uta Reitz Produktion: Dlf 2010 Sie springen uns an von Plakaten und aus Hochglanzmagazinen: perfekte Körper. Schlank und in Form sein ist schön. Doch übertriebene Fitness kann den Körper auch krank machen. Ein weites Feld zwischen Spaß und Sportmanie. Der Weg zu Waschbrettbauch und perfekter Figur ist steinig. Er führt über Laufbänder, Marathonrouten und Kraftparcours, und manche fallen unterwegs vom Trimmrad. Andere werden sportsüchtig oder erkranken gar an Sportbulimie. Viele Menschen verlegen ihre Freizeit komplett ins Fitnessstudio. Sie streben das Ideal eines perfekten Körpers an, einem Heilsversprechen, das von den Werbeplakaten langsam ins Unterbewusstsein gedrungen ist. Die Discounterisierung der Fitness und Nischenangebote wie spezielle Studios für Schöne und Reiche oder für muslimische Frauen verstärken den Effekt. Schon in der Antike wünschte man sich einen gesunden Geist in einem gesunden Körper. Vor dem Hintergrund der Industrialisierung entwickelte sich die Turnbewegung. Heute liegen Gesundheits- und Entspannungssportarten wie Yoga im Trend. Gute Fitness - schlechte Fitness? Waschbrettbauchträume

21.00 Uhr
Nachrichten

21.05 Uhr
Konzertdokument der Woche

Beethovenfest Bonn 2019 Leos Janácek Streichquartett Nr. 2 'Intime Briefe' Hilda Paredes 'Tres canciones lunáticas' für Countertenor und Streichquartett Salvatore Sciarrino 'Cosa resta' für Countertenor und Streichquartett Maurice Ravel Streichquartett F-Dur, op. 35 John Dowland/Hilda Paredes 'Flow my tears' und 'In darkness let me dwell' für Countertenor und Streichquartett Jake Arditti, Countertenor Arditti Quartet Aufnahme vom 14.9.2019 im Kammermusiksaal des Beethovenhauses, Bonn Am Mikrofon: Klaus Gehrke Selbstverständlich kennen sie die Streichquartette von Ludwig van Beethoven - ein Werk des Komponisten spielen die Mitglieder des Arditti Quartet jedoch höchst selten in ihren Konzerten. Seit seiner Gründung vor über 45 Jahren widmet sich das englische Streichquartett fast ausschließlich der Musik des 20. Jahrhunderts und der zeitgenössischen Avantgarde. Daran änderte auch das Beethovenfest in Bonn nichts. Eine interessante Mischung ihrer Schwerpunkte präsentierten die Musiker im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses: Dort erklangen neben zwei Streichquartett-Klassikern von Leos Janácek und Maurice Ravel Werke von Salvatore Sciarrino und Hilda Paredes, bei denen auch der Sohn des Quartett-Gründers, der junge Countertenor Jake Arditti, mitwirkte.

22.00 Uhr
Nachrichten

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Das war der Tag

23.26 Uhr
Presseschau

23.30 Uhr
Sportgespräch

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage (Wdh.)

01.00 Uhr
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02.00 Uhr
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03.00 Uhr
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04.00 Uhr
Nachrichten