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Im Gespräch
Ryyan Alshebl, Bürgermeister im Nordschwarzwald Vom Flüchtlingsheim ins Rathaus Die drohende Einberufung in Assads Armee trieb Ryyan Alshebl 2015 zur Flucht aus Syrien. Heute ist er Bürgermeister eines kleinen Orts im Nordschwarzwald, wo er sich für eine wiederbelebte Zuglinie, ein Dorfcafé und für Windenergie stark macht.
Lesart
Das Literaturmagazin Moderation: Andrea Gerk Heated Rivalry: Gay Hockey sprengt alle Rekorde Gespräch mit Lynn Hruschka Straßenkritik: "Marzahn, mon amour" von Katja Oskamp Von Andi Hörman Buchkritik: Peter Handke und Isolde Ohlbaum: "Ein Langzeitportrait 1975-2024" Rezensiert von Helmut Böttiger Hörbuch: Eva Rottmann: Kurz vor dem Rand Von Georg Gruber
Tonart
Das Musikmagazin am Vormittag Moderation: Oliver Schwesig Bad Bunny beim Super Bowl - Eklat in der Halbzeitpause? Gespräch mit Mike Herbstreuth Ein kathartisches Feeling: Ron Carter mit neuem Album Von Niklas Wandt Album der Woche: AS Fanning - Today is for forgetting Reihe: Echt jetzt? Authentizität im Pop: Die Band, die es nie gab. Von Christoph Möller
Studio 9 - Der Tag mit ...
Prof. Dr. Daniel Thym, Universität Konstanz Moderation: Korbinian Frenzel
Länderreport
Moderation: Nana Brink Geplantes AfD-Zentrum in Weilheim - Wie Bürger sich dagegen wehren Von Leon Wohlleben Kommunalwahl in Hessen - Wie zwei Bürgermeister mit leeeren Kassen umgehen Von Gregor Lischka Sprachförderung - Neues Modellprojekt für Kitas in Rheinland-Pfalz Von Anke Petermann Görlitz - Wie eine Amerikanerin jüdische Geschichte erlebbar macht Von Michael Frantzen
Kompressor
Das Popkulturmagazin Moderation: Gesa Ufer Wie politisch war der Super Bowl? Bad Bunny Gespräch mit Lara Keilbart Dschungelcamp - Was bleibt von der 19. Staffel Gespräch mit Nadia Shehadeh "Die Zwillinge": Theaterstück von Lamin Leroy Gibba über Fremd- und Selbstbilder Gespräch mit Matthias Dell
Tonart
Das Musikmagazin am Nachmittag Moderation: Martin Böttcher Reihe: Echt jetzt? Authentizität im Pop: Die Band, die es nie gab Von Christoph Möller Ein kathartisches Feeling: Ron Carter mit neuem Album Von Niklas Wandt Soundscout: panicbaby aus Berlin Von Martin Risel Wochenvorschau Gespräch mit Christoph Möller
Weltzeit
Moderation: Margarete Wohlan Bildung in Indien Wer in Kota überlebt, überlebt überall Von Antje Stiebitz Die Stadt Kota gilt als Zentrum des Lernens. In 40 bis 150 Coaching-Zentren bereiten sich rund hunderttausend Studierende im Jahr auf eine sichere und prestigeträchtige Laufbahn vor. Indische Eltern geben dafür viel Geld aus. Damit ist der Druck auf die Studierenden in der Lernmaschinerie sehr hoch. Nicht jeder kann ihm standhalten: jedes Jahr kommt es deshalb in Kota zu immer mehr Selbsttötungen. So schlimm ist es im restlichen Indien nicht, aber Bildung hat in der indischen Gesellschaft traditionell einen hohen Stellenwert. Sie wird als entscheidend für die persönliche und berufliche Entwicklung angesehen, spielt eine wichtige Rolle im wirtschaftlichen Fortschritt und wird zunehmend von der Gesellschaft als notwendig für die Wettbewerbsfähigkeit der Nationen anerkannt.
Zeitfragen
Politik und Soziales - Magazin Fachkräftemangel - Der lange Weg vom Nil an den Rhein Von Gerd Brendel Auswandern nach Dänemark - Mehr als nur die Suche nach Gemütlichkeit Von Miriam Arndts
Zeitfragen. Feature
#quitmyjob Lieber arbeitslos als unglücklich Von Verena Carola Mayer (Wdh. v. 21.10.2024) Laut Randstad-Workmonitor würden fast zwei Drittel aller 18- bis 34-Jährigen ihren Job kündigen, wenn dieser sie nicht erfüllt. Vor allem vielen jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist persönliche Zufriedenheit und psychische Gesundheit wichtiger als eine sichere Arbeitsstelle - sie leben andere Werte als Großeltern und Eltern. Das Feature erzählt von Menschen, die - ohne eine neue Arbeitsstelle in Aussicht - gekündigt haben: um ohne Erwerbsarbeit erfüllt zu leben oder um die eigenen Stärken für eine neue Arbeit auszubauen. "Auszeiten sind keine Schande", suggerieren Coaching-Angebote und Social Media. Der Wiedereinstieg ins Berufsleben kann aber auch schwierig sein. Was wünschen sich unerfüllte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer? Wie gehen Unternehmen und Agentur für Arbeit mit diesen Ansprüchen um? Das Feature sucht Erklärungen für den Wertewandel.
In Concert
Over the Border Festival Pantheon Theater, Bonn Aufzeichnung vom 30.03.2025 Jupiter Okwess: Jupiter Bokondji, Gesang Yende Balamba Bongogo, Bass, Gesang Richard Kabanga Kasonga, Gitarre Éric Malu-Malu Muginda, Gitarre Montana Guinonou, Schlagzeug, Gesang Moderation: Carsten Beyer Jupiter Okwess sind musikalische Botschafter ihrer Heimat, der Demokratischen Republik Kongo. Bofenia Rock nennen sie ihren Stil - eine Mischung aus Soul, Funk, Afrobeat und dem Sound der Straßen von Kinshasa. Sänger und Bandleader Jupiter Bokondji ist als Kind in der DDR aufgewachsen und versteht sich bis heute als Brückenbauer zwischen Europa und Afrika. Beim Over the Border Festival in Bonn waren Jupiter Okwess mit den Songs ihres aktuellen Albums "Ekoya" zu hören - eine afrikanische Tanzparty, die auch im Radio bestens funktioniert.
Einstand
HAJR Mit Misagh Joolaee (Kamancheh) und Bakr Khleifi (Oud) Von Carola Malter Weltmusik als Kunstmusik. Musiktraditionen als Inspiration. Bakr Khleifi und Misagh Joolaee haben sich in Berlin kennengelernt. Auf ihrem Debütalbum "Hajr" erkunden der palästinensische Oud- und der iranische Kamanchehspieler mit Eigenkompositionen und Improvisationen die Verbindungen zwischen der persischen und arabischen Musik.
Kriminalhörspiel
Toter Mann Nach Andrea Camilleri Übersetzung aus dem Italienischen: Renate Lampen Bearbeitung: Idalberto Fei Regie: Götz Naleppa Mit: Gerd Wameling, Maria Hartmann, Antje von der Ahe, Heinz Werner Kraehkamp, Martin Seifert, Udo Schenk, Udo Kroschwald, Stefan Kaminski, Michael Rotschopf, Ingeborg Medschinski, Klaus Herm, Götz Naleppa, Amadeus Meaini, Linda Chahine, Rida Wazné, Karena Lütge, Barbara Becker, Ulrich Lipka und Olaf Oelstrom Komposition: Andreas Bick Ton und Technik: Lutz Pahl, Barbara Zwirner Regieassistenz: Karena Lütge Dramaturgie: Torsten Enders Deutschlandradio Kultur 2007 Länge: 54'29 Eine Leiche treibt im Meer, direkt vor dem Haus von Commissario Montalbano. Die Spur des unbekannten Toten führt ihn zu einem einsamen Kind, illegalen Geflüchteten und skrupellosen Schleppern. Beim Schwimmen im Meer vor seinem Haus in Marinella kollidiert Montalbano mit einer Leiche. Der Tote ist nur einer von vielen Namenlosen, die das Meer an die sizilianische Küste spült. Immer mehr illegale Einwanderer werden nachts von Schlepperbanden auf Booten ausgesetzt und erreichen ihr Ziel nur als Tote. Als Montalbano einem geflüchteten Kind zu helfen versucht, wird der Fall auf einmal persönlich. Andrea Camilleri, geboren 1925 in Sizilien, ist ein vielfach ausgezeichneter Romancier, Drehbuchautor und Regisseur. Die erfolgreiche Serie seiner Montalbano-Romane begann 1994 mit "Die Form des Wassers". "Toter Mann" Leichenfund an der Küste Siziliens
Fazit
Kultur vom Tage Moderation: Marietta Schwarz Zu Unrecht vergessen: Kasseler Ausstellung über Bauhaus-Pionierin Katt Both Gespräch mit Ute Maasberg Migration im Transitraum - Politisches Kino zwischen Sichtbarkeit und Pflicht Von Anne Demmer
Neue Musik
Exzentrischer Mittler Der Komponist Giacinto Scelsi (1905 - 1988) Von Thomas Groetz Der Italiener Giacinto Scelsi ist quasi als musikalischer Sonderfall in die europäische Musikgeschichte eingegangen. Giacinto Scelsi wollte mit seinen intensiven Klangforschungen ins Innere der Töne vordringen. Dabei war er lange Zeit der große Unbekannte der zeitgenössischen Musik. Das Werk des Italieners, der verboten hatte, Portraitfotos von ihm zu veröffentlichen, wurde erst ab den 1980er-Jahren umfassend gewürdigt. Ungewöhnlich sind auch die Entstehungsbedingungen von Scelsis Musik: Er improvisierte auf dem Klavier oder auf der Ondioline, einem frühen elektronischen Instrument, und war dann auf MitarbeiterInnen angewiesen, um entstandene Tonaufnahmen in Notenschrift zu übertragen.

