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Politisches Feuilleton
Demokratie braucht eine loyale Opposition - gerade jetzt Von Christian Schüle
Lesart
Das Literaturmagazin Moderation: Frank Meyer Der deutsche Wald, der Rhein, der Umweltschutz: Die Deutschen und die Natur Gespräch mit Prof. Dr. Birgit Aschmann Adventskalender: "Nach Eden" von Daniela Seel Von René Aguigah Buchhandlung Weimar " Die Eule" Gespräch mit Andreas Metzler
Tonart
Das Musikmagazin am Vormittag Moderation: Oliver Schwesig Jacob Mühlrad - Komponist der Nobel-Preisverleihung am Abend Unvergessen: Die "Fine Young Cannibals" aus Birmingham Von Marcel Anders Album der Woche: Tom Smith mit "There Is Nothing In The Dark Which Isn't There In The Light" Hila the Earth: Ökologie und Pop Von Mathias Mauersberger Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik Von Elisabeth Hahn
Studio 9 - Der Tag mit ...
Martin Bialecki, Chefredakteur der Zeitschrift Internationale Politik Moderation: Jana Münkel
Länderreport
Moderation: André Hatting Gegen den Trend - Der Dorfladen in Wintermoor Von Bastian Brandau
Kompressor
Das Popkulturmagazin Moderation: Ingrid Wenzel "Eltern Seelenfrieden zurückgeben" Social Media Verbot in Australien in Kraft Gespräch mit Andreas Stummer Soooooo süüüüüüüüß - "Cuter Akzelerationismus" Von Hartwig Vens
Tonart
Das Musikmagazin am Nachmittag Moderation: Martin Böttcher Jimi Tenor Band mit neuem Album "Selenites, Selenites!" Unvergessen: Die "Fine Young Cannibals" aus Birmingham Von Marcel Anders Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Klassik Von Elisabeth Hahn Newcomer der Woche: Superweak aus der Schweiz Gespräch mit Jules Bédat
Weltzeit
Moderation: Katja Bigalke Bosnien-Herzegowina Wenn Bürger den Staat ersetzen müssen Von Margarete Wohlan Das Friedensabkommen von Dayton beendete 1995 den Krieg in Bosnien-Herzegowina, zementierte aber eine politische Struktur, die bis heute jede Erneuerung erschwert. Drei ethnische Volksgruppen, zwei Teilstaaten und ein kompliziertes Veto-System blockieren zentrale Reformen. Internationale Organisationen ziehen sich zurück, während nationale Eliten am Status quo festhalten. In Orten wie Jablanica zum Beispiel übernehmen Bürgerinnen und Bürger längst Aufgaben, die eigentlich der Staat erfüllen müsste. Frühwarnsysteme gegen Überschwemmungen funktionieren hier nur, weil Zivilgesellschaft und Hilfsorganisationen gemeinsam handeln.
Zeitfragen
Kultur und Geschichte - Magazin Moderation: Lydia Heller Über die Mauer schauen - Niederländer interessieren sich für DDR-Alltag Von Alexa Hennings
Zeitfragen. Feature
Die Schlussmacher Das 11. Plenum der SED wird zum Verbots-Exzess Von Thomas Klug Mit dem Bau der Mauer 1961 hatte die DDR-Obrigkeit ihr Ziel erreicht. Es flüchteten sehr viel weniger Menschen in den Westen. Dem folgte eine Phase der Liberalisierung, und einige Künstler glaubten, man könne sich jetzt doch sehr viel offener mit den Problemen des Landes befassen. Doch das ging nur kurz. Im Dezember 1965 machte die SED klar, dass sie keine Kritik an ihrer Ideologie duldet. Auf dem 11. Plenum des SED-Zentralkomitees wurden Regisseure, Schriftsteller, Dramatiker und Liedermacher an den Pranger gestellt. Erich Honecker glaubte in den Werken "nihilistische, ausweglose, moralzersetzende Philosophien" zu erkennen. Walter Ulbricht klagte über "konstruierte Konfliktsituationen, die in einen ausgedachten Rahmen gepresst sind", und fragte, ob man "jeden Dreck, der vom Westen kommt", kopieren müsse. Die Antwort war klar und gipfelte in der berühmten Forderung von Ulbricht: "Mit der Monotonie des Je-Je-Je und wie das alles heißt, sollte man doch Schluss machen." In der DDR waren das nicht einfach nur Meinungsäußerungen. Es waren Anweisungen, die entsprechenden Bücher und Filme zu verbieten und streng darauf zu achten, dass künftig nichts mehr veröffentlicht wird, was den engen Maßstäben der SED widerspricht.
Konzert
St. Hedwigs-Kathedrale, Berlin Aufzeichnung vom 05.12.2025 Benjamin Britten "A Ceremony of Carols" für Frauenchor und Harfe op. 28 Francis Poulenc "Litanies à la vierge noire" Benjamin Britten Missa brevis in D für Frauenchor und Orgel Anna Viechtl, Harfe Marcel Andreas Ober, Orgel Damen des RIAS Kammerchors Berlin Leitung: Justin Doyle
Alte Musik
Der "Wunder-Thon" von Bethlehem Über die Musikalität von Engeln und die "Kontraktion des Weltalls" in ihrem Gesang Von Wolfgang Kostujak Deutschlandradio Kultur 2010 Eindrücke aus einer rund tausendjährigen Diskussion zwischen Naturwissenschaftlern, Philosophen und Kirchenlehrern über die Musikalität Gottes und seiner himmlischen Heerscharen. "Und alsbald war da die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe!" - Als Martin Luther im Herbst des Jahres 1521 das Neue Testament ins Deutsche übersetzte, scheint der Reformator von einer Art Sprechgesang der Engel überzeugt gewesen zu sein, den sie den Hirten anlässlich der Geburt Christi auf dem Feld dargeboten haben. Eine interessante Ansicht bei einem Theologen, der selbst ein geübter Lautenspieler und passionierter Sänger war. Schon Dionysius Areopagita hatte im 6. Jahrhundert nach Christus dem gottgeschaffenen All eine musikalische Grundnote attestiert, und für den römischen Universalgelehrten Athanasius Kircher stand einige Jahrzehnte nach Luther noch immer außer Frage, dass das, was die Hirten "zu Nachts, als Christus gebohren ward " gehört hatten, ohne Zweifel ein musikalischer "Wunder-Thon" gewesen sein müsse. Hinter der Frage nach der musikalischen Begabung von Engeln verbirgt sich dabei weit mehr als ein Seitenhandlungszweig moderner weihnachtlicher Traditionen.
Hörspiel
Der Kochlöffel oder Das Haus der Fischers kennt viele Türen und Gesichter Von Matthias Karow Regie: Hans Gerd Krogmann Mit: Nico Holonics, Astrid Meyerfeldt, Eva Hosemann, Bernd Gnann, Stephanie Schönfeld, Nina Danzeisen, Ernst Konarek Ton und Technik: Rolf Knapp und Claudia Peycke Deutschlandradio Kultur 2011 Länge: 55'31 Henry erlebt den letzten Weihnachtsabend in der seltsamen Welt seiner Kindheit. Oma singt, die Schwester spielt Schildkröte und ist ein kleines Ungeheuer, Vater bastelt an seiner Dampflok und Mutters Glückskekse knistern durch die Familiengeschichte. Der Kochlöffel oder Das Haus der Fischers kennt viele Türen und Gesichter
Fazit
Kultur vom Tage Moderation: Andrea Gerk "Leben im Liegen"- Christiane-Rösinger-Musiktheaterabend in Berlin Gespräch mit André Mumot Filme der Woche: Kein Weg zurück / Der Held vom Bahnhof Friedrichstrasse Gespräch mit Jörg Taszman
Neue Musik
"Auf dem Wege zu einer neuen Klangkunst" Gerhard Steinke im Gespräch mit Gerhard Schwalbe Sendereihe des Rundfunks der DDR (6/16): Lochstreifen steuern Klänge - Das Studio für elektronische Musik der Geschwister-Scholl-Stiftung München Deutschlandsender 27.07.1965 Vorgestellt von Stefan Fricke



