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1001 Nacht
Nacht 96/121: Dschullanar aus dem Meer Die Frau des Königs bricht ihr Schweigen, um mitzuteilen: Sie ist schwanger. Und sie offenbart ihren Namen: Dschullanar, Tochter eines Meereskönigs. Sie ist abtrünnig geworden, dem Meer entstiegen, um einen Mann vom Festland zu heiraten. Nach der Neuübersetzung von Claudia Ott Auswahl der Geschichten: Safiye Can Hörspielbearbeitung und Storytelling: Judith Lorentz, Roxana Samadi Mit Roxana Samadi, Jasmin Shakeri, Susana AbdulMajid Besetzung: Kathi Bonjour Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt, Delia Lang Expertin für Arabisch: Heba Tebakhi Übersetzung und philologische Beratung: Claudia Ott Copyright der Übersetzung: Verlag C. H. Beck Nach der arabischen Edition von Muhsin Mahdi Redaktionelle Mitarbeit: Matthias Karow Komposition und Musik: Philipp Johann Thimm Weitere Musik: Roshanak Rafani an Daf und Tombak, Bendir und Nabil Arbaain an der Oud Ton: Andreas Stoffels, Alexander Brennecke, Susanne Beyer Disposition: Dagmar Goyk Regie: Judith Lorentz Dramaturgie: Sabine Küchler, Julia Tieke Deutschlandfunk 2026 Schahrasad erzählt um ihr Leben - und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers "1001 Nacht" führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben. Alle Folgen, Informationen und Gespräche unter: deutschlandfunk.de/tausendundeinenacht
Im Gespräch
Arzt und neurowissenschaftlicher Forscher Mahmut Martin Yüksel im Gespräch mit Britta Bürger
Lesart
Das Literaturmagazin Moderation: Miriam Zeh "Das Vogelhaus": Neuer Roman vom Bestseller-Autor des "Pubertiers" Gespräch mit Jan Weiler Buchkritik: Christian Buckard: "Café Babylon. Berlin, Romanisches Café" Rezensiert von Hans von Trotha
Tonart
Das Musikmagazin am Vormittag Moderation: Mathias Mauersberger Rhiannon Giddens mit neuem Album "Hope Is The Thing With Feathers" Von Kerstin Poppendieck
Studio 9 - Der Tag mit ...
Daniel Kubiak, Soziologe und Sozialwissenschaftler Moderation: Jana Münkel
Länderreport
Moderation: Doris Simon Wie ein Weinberg seit Jahrhunderten ein Pflegeheim alimentiert Von Tobias Krone
Kompressor
Das Popkulturmagazin Moderation: Ingrid Wenzel Vorgespielt: Fire Emblem: Fortunes Weave Von Marcus Richter
Tonart
Das Musikmagazin am Nachmittag Moderation: Martin Böttcher Rhiannon Giddens mit neuem Album "Hope Is The Thing With Feathers" Von Kerstin Poppendieck
Weltzeit
Moderation: Katrin Materna Gold aus Tschechien Staat liebäugelt mit Abbau Von Marianne Allweiss China, Russland, Australien gehören zu den größten Gold-Produzenten weltweit. In der EU gibt es nur eine Handvoll Länder, die Gold fördern, Finnland und Bulgarien gehören dazu. In anderen EU-Staaten mit nennenswerten Vorkommen werden sie - unter anderem wegen strenger Umweltauflagen oder zu hoher Förderkosten - nicht angerührt. Tschechien erwägt, zum Gold-Abbau zurückzukehren. Im Nordosten des Landes wird die Machbarkeit geprüft. Der Widerstand vor Ort ist groß.
Zeitfragen. Feature
In Zukunft ohne Kinder? Gründe für den Geburtenknick Von Clemens Böckmann In Deutschland werden immer weniger Kinder geboren: 2025 waren es knapp über 654.000. Das ist der niedrigste Wert seit 1946. Woran liegt das? Gibt es regionale Unterschiede? Und was sagen Forschende?
Konzert
Musikfest Bremen Stadtpfarrkirche St. Antonius, Papenburg Aufzeichnung vom 25.08.2026 Johann Sebastian Bach Passacaglia c-Moll BWV 582 aus den Leipziger Chorälen: An Wasserflüssen Babylon BWV 653 aus der Clavier-Übung 3. Teil: Christ, unser Herr, zum Jordan kam BWV 684 Felix Mendelssohn Bartholdy Ouvertüre zum Oratorium "Paulus" op. 36 (bearbeitet von William T. Best) Louis Vierne aus den "24 Pièces de Fantaisie" op. 53/2 - "Clair de lune" Franz Liszt Fantasie und Fuge über den Choral "Ad nos, ad salutarem undam" Jan Liebermann, Orgel
Freispiel
German Diaries (3/4) Von Samuel Beckett Bearbeitung und Übersetzung: Gaby Hartel Regie: Gaby Hartel, zeitblom Mit: Sabin Tambrea Komposition: zeitblom Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Susanne Beyer Regieassistenz: Marie Permantier Dramaturgie: Sabine Küchler Deutschlandfunk 2026 Länge: 49'35 Teil 4 am 20.09.2026, 18.30 Uhr Samuel Beckett wird auf seiner Reise durchs winterliche Nazideutschland zunehmend geplagt von Geldknappheit und gesundheitlichen Beschwerden. Täglich beobachtet er Rassismus und brutale Ausgrenzung. Hamburg, Hannover, Berlin, Dresden usw. Auf seiner Deutschlandreise lernt der dreißigjährige Beckett immer wieder auch faszinierende Künstler, Kunstsammler und Intellektuelle kennen. Wie fließend die Grenzen zwischen Anpassung an den totalitären Staat und die Auflehnung gegen ihn ist, notiert er in seinem Tagebuch. Scharf beobachtete Alltagsszenen und tiefe Kunstbetrachtungen finden sich in seinen Notaten ebenso wie Reflexionen über seine eigene ungewisse Zukunft als Schriftsteller. Denn er findet keinen Verlag für seinen Roman "Murphy". Samuel Beckett (1906 in Dublin geboren, 1989 in Paris gestorben) zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. 1969 erhielt er den Literaturnobelpreis. Beckett ist dem breiten Publikum hauptsächlich durch seine Dramen, insbesondere "Warten auf Godot", bekannt, verfasste aber auch Prosa und Lyrik.
Fazit
Kultur vom Tage Moderation: Vladimir Balzer Frank Castorf inszeniert im Berliner Ensemble Manns "Mephisto" Gespräch mit Barbara Behrendt Christopher Rüping inszeniert in Bochum Uraufführung "Deutscher Herbst" Gespräch mit Christoph Ohrem
Klangkunst
Ektefra Von Alessandra Eramo Stimme, Text, Field Recordings und Elektronik: Alessandra Eramo Mit: Janine Eisenächer Im O-Ton: Wendelin Büchler, Irene Selma Büchler, Valeria Caputo, Cristina Carriere, Cristina Cassese, Paolo Cottino, Mariangela Fabiani, Gaetano Eramo, Francesco Esposito, Andrea Lumaca, Gabriella Mastrangelo, Emilio Rapanà Komposition: Alessandra Eramo Kontrabass: Klaus Janek Klavier: Emilio Rapanà Künstlerische Assistenz: Wendelin Büchler Deutschlandfunk 2026 Seit 50 Jahren verschmutzt ein Stahlwerk die italienische Stadt Tarent - eine ökologische Katastrophe. Was kommt danach? Klangkünstlerin und Vokalistin Alessandra Eramo entwirft gemeinsam mit Menschen vor Ort die Soundscapes einer Zukunft ohne Industrie. "Ektefra" ist aus dem Altgriechischen abgewandelt und bedeutet "aus der Asche". Für die in Tarent geborene Alessandra Eramo wird das Wort zum Ausgangspunkt ihrer Suche nach Hoffnung, Zukunft und Regeneration einer zermürbten Umwelt. "Wie wird die Stadt klingen, wenn die Industrie einmal abgezogen ist?", fragt sie ehemalige und gegenwärtige Bewohnerinnen und Bewohner - und lauscht weiteren Zeugen: dem Wind, dem Meer, den Flüssen. Alessandra Eramo wurde in Tarent geboren und lebt heute als Klangkünstlerin und Vokalistin in Berlin. Ihre Klanginstallationen und Live-Performances beschäftigen sich mit Fragen des Körpers, der Erinnerung, der Migration und der Ökologie.


