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Länderreport

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Wort zum Tage

Neue Kirche

07.00 Uhr
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07.05 Uhr
Feiertag

Jesu letzte Worte Streit unter Gekreuzigten Von Susanne Krahe, Unna Evangelische Kirche

07.30 Uhr
Kakadu für Frühaufsteher

Feature Vom Gehen und Wiederkommen Abschied Von Annette Christine Hoch Moderation: Fabian Schmitz Abschied ist überall. Beim Tschüss-Sagen am Morgen oder nach der letzten Stunde in der Schule. Abschiede können sehr unterschiedlich sein. Abschied ist überall: beim Tschüss-Sagen zur Mama, bevor es morgens in die Schule geht. Oder nach der letzten Stunde, bevor man wieder nach Hause radelt und Lehrer und Freunde verabschiedet. Und wenn die großen Ferien anfangen, dann kann man neben der großen Vorfreude auch den Schmerz darüber fühlen, dass man manche Freunde nun sechs Wochen lang nicht sehen wird. Wie unterschiedlich Abschiede sein können und wie Kinder und Erwachsene ihn erleben: All das zeigt diese Sendung. Vom Abschied erzählen unter anderem ein Kind, das für ein Jahr mit seiner Familie ins Ausland geht, ein Reisereporter, der immer wieder fremde Länder und Menschen trifft und loslässt, eine kranke junge Frau, die sich langsam vom Leben verabschiedet, und Kinder, deren Eltern als Soldaten zum Einsatz ins Ausland gehen. Annette Christine Hoch ist Abschieds-Fan. Sie lebt an vielen unterschiedlichen Orten und mag Abschiednehmen genauso gerne wie Ankommen.

08.00 Uhr
Nachrichten

08.05 Uhr
Kakadu

Kinderhörspiel Tauben fliegen nur nach Hause Von Hans Zimmer Ab 7 Jahre Regie: Christine Nagel Musik: Peter Ewald Mit: Fae Faika, Roman Knižka, Sebastian Schwarz, Eva Meckbach, Friedhelm Ptok, Gerd Wameling Produktion: Deutschlandradio Kultur 2013 Länge: 52'28 Moderation: Fabian Schmitz Lara möchte, dass ihre Eltern wieder mit ihr zusammen in einer Wohnung leben. Sie lässt nichts unversucht. Columbus, eine Brieftaube, kehrt in einen leeren Taubenschlag zurück, alle Tauben sind weg. Auch Onkel Paul, der Taubenvater, ist nicht mehr da. Nur Pitsch, ein Straßentäuber, begrüßt sie. Mit ihm könnte sie durch die Stadt streifen, aber sie will hierbleiben und auf die anderen warten. Und Lara beobachtet das vom Fenster aus. Ihr Papa ist Musiker und macht Musik aus Vogelstimmen, die er aufnimmt. Auch Tauben eignen sich dazu. Lara findet das ein bisschen verrückt. Aber viel mehr stört sie, dass ihre Mutter weggezogen ist und sie nun immer zwischen den Eltern pendeln muss. Es wäre so schön, wenn alle wieder zusammen zu Hause wohnen würden. Hans Zimmer, geboren 1946 in Hessen, studierte Germanistik und Politik, lebt als freier Autor und Regisseur in Hannover, schreibt Lyrik, Texte für Theater und Rundfunk.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kakadu

Magazin Moderation: Fabian Schmitz 08 00 22 54 22 54

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Im Gespräch

Moderator Günther Jauch im Gespräch mit Britta Bürger Wer Glück hat und gut vorbereitet ist, kann bei ihm viel Geld verdienen. Seit 20 Jahren hat die Quizshow von Günther Jauch "Wer wird Millionär" Rekordeinschaltquoten. Nebenbei ist er Weinbauer, Restaurantbesitzer und Spender für den Wiederaufbau Potsdams.

11.00 Uhr
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12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 kompakt

Themen des Tages

12.30 Uhr
Die Reportage

Imkern im Trend Der Hype um die Honigbiene Von Wolf Sören Treusch (Wdh. v. 05.05.2019) Die Honigbiene ist ein Sympathieträger - alle lieben sie, die Bayern wollen die Bienen sogar per Volksentscheid schützen. Ausgelöst hat diese Flut der Zuneigung das sogenannte Bienensterben, dessen Ursache eine Milbe ist. Aber auch der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft macht den Bienen das Leben schwer, weshalb viele Imker zeitweise ihre Völker in die Stadt bringen. Dort gibt es blühende Parks, Terrassen und Balkone, frei von Chemie, wo sich die Bienen wohl fühlen und reichlich Honig produzieren. Der Stadtmensch freut sich riesig und nimmt sich nun der Biene auf seine Art an. Hobbyimkern liegt im Trend, immer mehr junge Menschen lernen in Kursen den Umgang mit den Tieren und bevölkern die Dächer der Stadt mit Bienenstöcken. Die Berufsimker betrachten den Trend mit Skepsis. Sie glauben, dass viele Städter auf Dauer lieber ins Kino gehen als Abend für Abend nach den Bienen zu sehen.

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Literatur

"In God we trust" Spirituelle Motive in US-Romanen der Gegenwart Von Sven Ahnert (Wdh. v. 04.11.2012) Im Junkiemilieu, zu Pferd oder auf dem elektrischen Stuhl: Gott ist immer dabei. Amerikas Literaten suchen Sühne und Erlösung. Jedes Jahr aufs Neue, so heißt es, würde der Romancier Cormac McCarthy Herman Melvilles "Moby Dick" zur Hand nehmen. Melvilles Buch über den alttestamentarischen Waljäger Ahab ist so etwas wie der Urahn für Schriftsteller wie Cormac McCarthy, Denis Johnson oder David Vann, die in ihren Erzählungen spirituelle Stoffe verarbeiten: Ob im Junkie-Milieu, im Pferdesattel oder auf dem elektrischen Stuhl. Gott ist überall dabei. Der mörderische Dschungel Vietnams, die karge Schönheit der Wüste, die menschenfeindliche Fauna einer Insel oder der Todestrakt eines Gefängnisses geben die Kulissen ab für Geschichten von den USA als dem gelobten Land, an dem immer wieder gezweifelt wird. Was treibt Amerikas Literaten um, dass sie stets auf der Suche sind nach Schuld und Sühne, nach Erlösung und biblischen Bildern? Sven Ahnert über ein Grundmotiv US-amerikanischer Gegenwartsliteratur.

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Musik im Gespräch

450 Jahre Staatskapelle Berlin Zwischen Mauerbau und Mauerfall Die Staatskapelle Berlin zwischen 1955 und heute Symposium mit Lars Klingberg, Musikwissenschaftler Matthias Tischer, Musikwissenschaftler Detlef Giese, Chefdramaturg der Staatsoper Unter den Linden Moderation: Stefan Lang

15.00 Uhr
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16.00 Uhr
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17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9 kompakt

Themen des Tages

17.30 Uhr
Die besondere Aufnahme

Szymon Laks Lieder für Sopran und Klavier (Auswahl) Ania Vegry, Sopran Katarzyna Wasiak, Klavier Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019/2020

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

18.30 Uhr
Hörspiel

Die Welpen (1/3) Nach dem Roman von Pawel Salzman Übersetzung: Christiane Körner Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert Mit: Bibiana Beglau, Felix Goeser, Franz Pätzold (als Erzählerin und Erzähler) sowie in weiteren Rollen: Hendrik Arnst, Anton Andreew, Mareike Beykirch, Moritz Ceste, Martin Engler, Moritz Grove, Manuel Harder, Corinna Harfouch, Christopher Heisler, Josephine Hock, Tilda Jenkins, Roman Kanonik, Wolfram Koch, Cristin König, Astrid Meyerfeldt, Vidina Popov, Lars Rudolph, Thomas Thieme u.a. Ton: Alexander Brennecke Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 63'27 (Teil 2 am 12.04.2020) Zwei Welpen streunen in Pawel Salzmans Roman durch ein kriegsverrohtes Land. Der eine wagemutig und aggressiv, der andere verträumt nach Liebe suchend. Sie begegnen anderen Mensch-Tier-Wesen, die hungern, rauben, morden. Anschließend: "Ich kann mir nichts ausdenken, ich muss alles sehen" (Ausschnitt) Pawel Salzmans Roman "Die Welpen" Von: Christiane Körner Regie: Ulrike Brinkmann Mit: Barbara Schnitzler, Alexander Radszun und Joachim Schönfeld Ton: Alexander Brennecke Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: 25'02 "Die Welpen" blieb der einzige Roman des russischen Schriftstellers und bildenden Künstlers Pawel Salzman. Er arbeitete mehr als 50 Jahre an dem Werk, das erst posthum erschien. Salzman experimentiert darin mit zahlreichen Literaturgattungen, mit Themen und mit Motiven. Die zwei Welpen seines Fragment gebliebenen Romans durchstreifen ein gewaltsames Russland. Sie kommen aus den ostsibirischen Wäldern und gelangen nach Leningrad. Die Menschen, denen sie begegnen und die teils Tiergestalt annehmen, leiden Hunger, Kälte, sind Gewalt ausgesetzt, üben Gewalt aus, versuchen wie sie zu überleben. Pawel Salzman, geboren 1912 in Kischinjow (Moldawien). Der Vater, ein Oberst, war deutscher, die Mutter jüdischer Herkunft. Die Eltern ziehen 1925 nach Leningrad. Nach dem Schulabschluss wird Salzman Illustrator, assistiert beim Film. Er lernt den Maler Pawel Filonow kennen, ist beeinflusst von der russischen Avantgarde, schreibt Lyrik und Erzählungen, malt, zeichnet und findet letztlich eine Anstellung als Szenenbildner beim Film. Mit Filmteams reist er quer durch die Sowjetunion: nach Karelien, Sibirien, Tadschikistan. 1941, während der Belagerung Leningrads, verhungern die Eltern. Salzman wird 1942, inzwischen mit Frau und Tochter, nach Kasachstan evakuiert. In Alma Ata arbeitet er bis zu seinem Tod 1985 als leitender Szenenbildner bei Kasachfilm. Der Roman "Die Welpen" entsteht mit Schreibpausen von 1932-1982 und erschien 2012 erstmals auf Russisch. Christiane Körner, geb. 1962 in Recklinghausen, studierte Germanistik, Slawistik und Politikwissenschaften. Seit 1999 ist sie als freiberufliche, literarische Übersetzerin aus dem Russischen tätig. 2017 wurde Christiane Körner der Paul-Celan-Preis verliehen. Besondere Würdigung fand ihre Übersetzung von Pawel Salzmans Roman "Die Welpen". Sie lebt in Frankfurt am Main. Die Welpen (1/3)

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

L'Auditori, Barcelona Aufzeichnung vom 16.04.2019 Johann Sebastian Bach Matthäuspassion BWV 244 Evangelist - Florian Sievers, Tenor Jesus - Matthias Winckhler, Bariton Marta Mathéu, Sopran Nils Wanderer, Countertenor Juan Sacho, Tenor Pilatus - Markus Volpert, Bass Petrus - Marco Scavazza, Bass VEUS - Cor Infantil Amics de la Unió La Capella Reial de Catalunya Le Concert des Nations Leitung. Jordi Savall

23.00 Uhr
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23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Ein wenig Zauber reicht dir ewig Eine Lange Nacht über den britischen Schriftsteller Roald Dahl Von Sabine Fringes Regie: die Autorin Sein Leben gleicht einem skurrilen Abenteuerroman: Roald Dahl (1916- 1990) war Spion, Kampfpilot, Schokoladenforscher und medizinischer Erfinder. Mit dem Schreiben begann er erst jenseits der 40, nachdem er 1940 den Absturz seines Kampfflugzeugs über der libyschen Wüste überlebt hatte. "Ein Schlag gegen meine Birne hat mich zum Schriftsteller gemacht", pflegte der Meister des schwarzen Humors zu sagen. Roald Dahl schrieb Romane und erotische Kurzgeschichten, denen ein feiner schwarzer Humor zugrunde liegt, oft mit überraschendem Ende. Seine Kinderbücher "Charlie und die Schokoladenfabrik" oder "Der fantastische Mister Fox" sind in gut 50 Sprachen übersetzt. Er schrieb für Kinder und Erwachsene - und alle, die nicht so genau wissen, wohin sie gehören. Dahl sagte über sich selbst, er sei nie erwachsen geworden: "Ich bin sehr glücklich damit, zu Hause zu bleiben und meinen unentwickelten, jugendlichen Kopf in Geschichten zu verwandeln." Filmemacher wie Alfred Hitchcock, Steven Spielberg und Tim Burton nahmen sich seiner Geschichten an. Seine Figuren sind Menschen in Ausnahmesituationen. Auch Dahl selbst wurde von schweren Schicksalsschlägen nicht verschont - und er zog daraus die Lehre: "Das Leben ist brutal. Und es ist wichtig, dass die Menschen manchmal auch etwas zu lachen haben. Wir brauchen mehr Humor."

01.00 Uhr
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02.00 Uhr
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03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Tonart

Filmmusik Moderation: Vincent Neumann

04.00 Uhr
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