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Kultur und Politik am Morgen

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Aus den Feuilletons

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Wort zum Tage

Pfarrerin Angelika Scholte-Reh, Kroppen Evangelische Kirche

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Politisches Feuilleton

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Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

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Neue Krimis

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Buchkritik

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Schauspieler und Synchronsprecher Jürgen Thormann im Gespräch mit Tim Wiese

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Das Musikmagazin am Vormittag

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Musiktipps

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Unsere roc-Ensembles

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Studio 9 - Der Tag mit ...

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Länderreport

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Kulturnachrichten

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Das Musikmagazin am Nachmittag

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Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

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18.05 Uhr
Wortwechsel

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Nachrichten

19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

19.30 Uhr
Zeitfragen. Literatur

Buch und Barrikade Repression und Protest der Literatur in Belarus Von Andi Hörmann Die Repressionen in Belarus aufgrund der Proteste treffen auch die Literatur- und Verlagsszene. Die Proteste gegen die Wiederwahl von Alexander Lukaschenko zu seiner sechsten Amtszeit als Präsident von Belarus dauern seit Monaten an. Der Westen erkennt die Wahl nicht an, der Machthaber reagiert mit Repressionen. Demonstrationen werden gewaltsam aufgelöst, schwere Misshandlungen und Verhaftungen gehören zur Tagesordnung. Und es trifft auch die Literaturszene: Lukaschenko möchte Schriftstellerinnen, Verleger und Übersetzerinnen zum Schweigen bringen und lässt sie sogar inhaftieren. Mitte Januar etwa nahmen Sicherheitskräfte mehrere Personen aus der Verlags- und Buchhandelsszene vorübergehend fest. Viele Literatinnen und Literaten aus Belarus leben derzeit im Exil. Es herrscht ein Klima der Angst und Unsicherheit unter Intellektuellen. Und trotzdem werden ihre Stimmen immer lauter. Sie erzählen von ihrem Leben, ihrem Leiden und ihrem Kampf gegen das Regime. Fakt ist: In Belarus entstehen in der Literaturszene gerade Barrikaden.

20.00 Uhr
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20.03 Uhr
Konzert

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Musikfeuilleton

Projekte, Projekte? Wie kommt die freie Musikszene aus dem Corona-Loch? Von Matthias Nöther Freie Musikerinnen und Musiker scheinen in der Pandemie vom Staat umsorgt zu werden: Soforthilfe, Novemberhilfe, Neustarthilfe für Soloselbstständige - solche Namen tragen die Hilfspakete der Bundesregierung, die die mangelnden Verdienstmöglichkeiten von professionellen Künstler im Shutdown der Konzert- und Opernhäuser entschädigen sollen. Doch die Maßnahmen greifen nicht - 29 Prozent der freien Musikerinnen in Berlin etwa haben in einer Umfrage angegeben, ihren Beruf stattdessen aufzugeben. Woran liegt das? Es ist eine Situation, die auf eine tiefere Krise der freien Musikszene in Deutschland hindeutet. Künstler, Musikverbände und die Kulturpolitik geben darauf zögerlich, aber immer konturierter Antworten. Nach dem Lockdown jedenfalls wird mit der Musik hierzulande längst nicht mehr alles so sein wie zuvor.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

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Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Tränen im Kino Die Lange Nacht der Melodramen von Douglas Sirk Von Martina Müller Regie: die Autorin Hemmungsloser als andere Künste öffnet das Kino die Gefühlsschleusen. Im Dunkeln den Tränen freien Lauf lassen - das kannte auch Thomas Mann: "Sagen Sie mir doch, warum man im Cinema jeden Augenblick weint oder vielmehr heult wie ein Dienstmädchen!" Von allen Filmgenres ist das Melodram der größte Tränentreiber, und von allen Regisseuren des Genres ist Douglas Sirk der Meister. Ohne Scheu vor Kitsch, Verrücktheit und Banalität dreht er in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Reihe von Melodramen, die nichts von ihrer Kraft verloren haben. Warum das so ist, darum soll es in dieser Nacht gehen: um die Filme eines Regisseurs, der als Detlef Sierck in Hamburg auf die Welt kommt und als Douglas Sirk in Hollywood die großen Gefühle herausfordert. Gefühle, die mit Liebe, Einsamkeit und Tod verbunden sind. Zugleich spiegeln sie die Spannungen einer Gesellschaft, in der Kapitalismus und Rassismus, Gewalt und Krieg und nicht zuletzt kleinstädtische Konventionen die Liebe niederdrücken. Sirks Melodramen haben den amerikanischen Weepies die Unschuld genommen - nicht mit dem ausgestellten Gestus von Kritik. Aber woran die Welt krankt, das ist bei Douglas Sirk nicht weniger evident als bei Shakespeare.

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Tonart

Filmmusik Moderation: Vincent Neumann

04.00 Uhr
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