Radioprogramm

Deutschlandfunk Kultur

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Chormusik

05.00 Uhr
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05.05 Uhr
Aus den Archiven

Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann Vorgestellt von Isabella Kolar Ingeborg Bachmann und ihr Werk Von Hans Bender Deutschlandfunk 1967 Paul Celans Herkunft Groß geht der Verbannte Von Dieter Schlesak Deutschlandfunk 1984 Ingeborg Bachmann (1926 - 1973) gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen und Prosaschriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie hat mit ihrer Lyrik, ihren Erzählungen, Hörspielen und Romanen die deutschsprachige Literatur nach 1945 geprägt wie wenige andere. Ebenso fesselnd sind ihre Person und ihre großen sprachmächtigen Briefwechsel. Es ist eine Liebesgeschichte, um die sich viele Legenden ranken: Ingeborg Bachmann und Paul Celan lernten sich als junge, noch unbekannte Lyriker im Frühling 1948 kennen, und ihre Beziehung, die immer wieder von Phasen des Rückzugs gezeichnet war, dauerte bis Anfang der Sechzigerjahre, als beide schon längst zu den bedeutendsten Dichtern der deutschen Nachkriegszeit zählten. Kaum jemand wusste von der Nähe der beiden, und sie hielten es auch in der Tat nie lange miteinander aus - zu unvereinbar der biografische Hintergrund, zu groß die gegenseitig zugefügten Verletzungen, zu sehr hatten sie ihr Leben der Dichtung verschrieben.

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen Mit Buchkritik Moderation: Ute Welty

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Guido Erbrich, Biederitz Katholische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

06.40 Uhr
Aus den Feuilletons

07.00 Uhr
Nachrichten

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Interview

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Live mit Hörerinnen und Hörern 08 00 22 54 22 54 gespraech@deutschlandfunkkultur.de

10.00 Uhr
Nachrichten

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Lesart

Das politische Buch Moderation: Christian Rabhansl Jason Stanley: "Gefälschte Geschichte" Martin Andree: "Vermessung der digitalen Welt" "Der Untergang kann warten" - Pia Lamberty über Hoffnung in Krisenzeiten

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

Prof. Marina Münkler, Technische Universität Dresden Moderation: Nicole Dittmer

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Breitband

Digitales Leben Moderation: Vera Linß

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Rang 1

Das Theatermagazin Moderation: André Mumot

14.30 Uhr
Vollbild

Das Filmmagazin Moderation: Susanne Burg Als Helfen plötzlich politisch wurde: "23.000 Leben" über die Iuventa Gespräch mit Oliver Ziegenbalg Die Faszination Odyssee Von Christian Berndt Laura Tonke und das Abenteuer des Eigenen: Retrospektive im Kino Arsenal Gespräch mit Anke Leweke Toy Story 5: Der ewige Traum von lebendigen Spielzeugen Von Anne Wollner Die Serie "Lucky": Kann man seiner Herkunft entkommen? Gespräch mit Jonathan Tropper Wenn Liebe zum Machtspiel wird: "Dreams" von Michel Franco Gespräch mit Patrick Heidmann 90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg im Film Von Wolfgang Martin Hamdorf

15.00 Uhr
Nachrichten

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Echtzeit

Das Magazin für Lebensart Moderation: Martin Böttcher Urlaubsgefühle zu Hause Wie erholt man sich zu Hause? Gespräch mit Oliver Weigelt Kleine Kulturgeschichte des Urlaubs Von Matthias Finger Ferien sind, wo Oma wohnt - Nicht-Urlaub von postmigrantischen Familien Von Anne-Sophie Schmidt Serie "Dieser Ort" (4): Björn und der Stechlinsee Von Susann Schütz Klassik drastisch #79: Georg Friedrich Händel Von Axel Ranisch

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9 kompakt

Themen des Tages Moderation: Nicole Dittmer

17.30 Uhr
Tacheles

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Feature

Ein Rennen gegen die Zeit Von Sebastian Friedrich und Gabriel Kuhn Regie: Eva Solloch Mit: Denise M'Baye Ton und Technik: Markus Freund und Elke Steinort NDR / SWR / Deutschlandfunk Kultur 2025 Länge: 53'54 (Wdh. am 19.07.2026, 20.05 Uhr, Deutschlandfunk) Rasende Autos, Männlichkeitsrituale, viel Geld und jede Menge Lärm. Und das in Zeiten des Klimawandels und steigender Gender-Sensibilität. Was ist so faszinierend an der Formel 1? Hunderttausende pilgern jedes Jahr zum Formel-1-Rennen im österreichischen Spielberg - trotz wachsender Kritik am Motorsport. Was fasziniert noch immer an dieser dröhnenden Inszenierung von Geschwindigkeit, Technik und Testosteron? Und was verrät diese Faszination über unsere Gegenwart? Die Autoren Sebastian Friedrich und Gabriel Kuhn begeben sich ins Herz der Formel-1-Welt. Zwischen Bierbänken, Campingplätzen und brüllenden Boliden sprechen sie mit Fans, Sim-Racern und Anwohner*innen. Sie diskutieren Geschwindigkeitsrausch, Männlichkeitsrituale, Kommerz und Nostalgie, und sie fragen nach der Zukunft der Formel 1 in Zeiten der Klimakrise. Dabei begegnen sie einem kommunistischen Gemeinderat, der gemeinsam mit dem Schlossherrn von Spielberg an der Spitze des Widerstands gegen den Red Bull Ring steht, und der natürlich kaum Freunde unter den Formel-1-Fans hat. Ein Radiofeature über eine Gesellschaft im Umbruch, die Sehnsucht nach einer neuen Petromaskulinität und nach dem alten Kapitalismus, als Erdöl, Geschwindigkeit und klassische Geschlechterrollen noch eine unhinterfragte ideologische Symbiose bildeten. Sebastian Friedrich, geboren 1985 in Halle (Saale), lebt als Journalist und freier Autor in Hamburg. Er arbeitet zu Themen wie der Entwicklung des Kapitalismus, Arbeitsverhältnissen, der "Neuen Rechten" und der AfD sowie zu Diskurs- und Klassenanalysen. Zu seinen Auszeichnungen gehören der CIVIS Medienpreis, der Deutsche Sozialpreis, der Willi-Bleicher-Preis, der Marler Medienpreis Menschenrechte und der Katholischen Medienpreis. Gabriel Kuhn, geboren 1972, ist ein österreichischer Autor, Übersetzer und politischer Aktivist, der sich auf anarchistische Theorie, linke Politik und soziale Bewegungen konzentriert. Er lebt seit 2007 in Schweden. Zuletzt veröffentlichte er "Die Linke in Schweden" (2021).

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Oper

Wiener Staatsoper Aufzeichnung vom 11.04.2026 Alban Berg Wozzeck Oper in drei Akten und 15 Szenen nach Georg Büchners "Wozzeck" Wozzeck - Johannes-Martin Kränzle, Bariton Tambourmajor - Dmitry Golovnin, Tenor Hauptmann - Jörg Schneider, Tenor Doktor - Dimitry Belosselskiy, Bass Marie - Marlis Petersen, Sopran Chor und Orchester der Wiener Staatsoper Leitung: Franz Welser-Möst

21.00 Uhr
Die besondere Aufnahme

"Wagners Opernkosmos" Die Gesamtaufnahme des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin unter Marek Janowski Wagner-Opern, konzertant aufgeführt und aufgenommen in der Berliner Philharmonie: eines der aufwendigsten Aufnahmeprojekte von Deutschlandfunk Kultur. Wir blicken zurück auf eine beglückende, aber auch aufreibende Gesamteinspielung.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage Moderation: Britta Bürger Toy Story 5: Der ewige Traum von lebendigen Spielzeugen Von Anna Wollner Das Provisorium lebt am längsten: Berühmte Zwischenlösungen (XI) Berlin Gespräch mit Rainer Pöllmann Widerstandsfähige Pilze: Arbeiten des sudanesischen Künstler Ahmed Isamaldin Von Hannah El-Hitami

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

Wochenrückblick

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Klangkunst

Listening in 75 attempts Von Emeka Ogboh Deutschlandfunk / Goethe-Institut 2026 Länge: 00'00 Seit 75 Jahren betreibt das Goethe-Institut internationale Kulturarbeit. Dabei sind auch zahlreiche Publikationen mit Musik- und Soundscape-Aufnahmen entstanden. Der Künstler Emeka Ogboh präsentiert eine persönliche Auswahl. Den 75. Geburtstag des Goethe-Instituts feiert der Klangkünstler Emeka Ogboh nicht mit einer Retrospektive. Statt das Archiv der Kulturinstitution entlang einer linearen Zeitachse oder anhand ausgewählter Höhepunkte zu repräsentieren, begreift er das dokumentierte Material als ein verdichtetes Gefüge von Versuchen: Versuche, zuzuhören, zusammenzuarbeiten, zu übersetzen; Versuche, auf spezifische historische, kulturelle und politische Konstellationen zu antworten. Sie zeigen sich mit Klängen aus verschiedenen Jahrzehnten und Regionen in Strukturen von Gleichzeitigkeit, Überlagerung und Wiederholung. Emeka Ogboh, geboren 1977 in Nigeria, lebt als Klangkünstler in Berlin. In seinen Arbeiten erforscht er, wie sich individuelle und kollektive Erinnerungen in sinnliche Erfahrungen übertragen lassen.

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Diskurs

Die Erde ist nicht genug? - Visionen für das All Es diskutieren: - Dr. Sibylle Anderl, Ressortleiterin Wissen, ZEIT - Dr. Frank Grupp, Universitätssternwarte München / LMU München - Prof. Dr. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt - Dr. Insa Thiele-Eich, Institut für Geowissenschaften, Universität Bonn Moderation: Martin Mair, Deutschlandfunk Kultur (Aufzeichnung vom 14.07.2026, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover) Der Weltraum ist heute eine Bühne für geopolitische Manöver und große Geschäfte. Während zu Beginn der Raumfahrt vor allem Staaten und Forschungseinrichtungen den Kurs vorgaben, drängen heute Konzerne wie SpaceX oder Blue Origin auf die Startrampe. Die Interessen reichen von der Rohstoffgewinnung, verbesserten Klimavorhersagen und der Erprobung neuer Technologien bis hin zur Besiedlung des Mondes und der Suche nach außerirdischem Leben. Wohin kann die Ausbeutung des Alls führen und welche Chancen und Risiken birgt sie? Ist das Profitstreben im All womöglich eine Gefahr für die Erde - oder gar den ganzen Kosmos? Welche Rolle sollten private Unternehmen in der Weltraumforschung spielen? Und: Welche Verantwortung haben Staaten und Firmen gegenüber zukünftigen Generationen im Umgang mit dem Weltraum?

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Jazzmusikerin und Komponistin Tamara Lukasheva (Wdh. v. Deutschlandfunk) Gedichte von Rainer Maria Rilke haben ihr Leben verändert. Daher widmet sie dem österreichischen Lyriker ein ganzes Album.

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Tonart

Urban Moderation: Martin Böttcher

04.00 Uhr
Nachrichten