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Aus den Archiven
Perestrojka Gorbatschow und die sowjetische Wende Von Michaela Riese Deutschlandfunk 1995 Vorgestellt von Isabella Kolar Als Michail Gorbatschow am 11. März 1985 das Amt des Generalsekretärs des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion antrat, tat er dies mit der Intention, das System grundlegend zu reformieren. Bereits im April 1985 - vor etwa 40 Jahren also - verkündete er sein Programm "Perestrojka" - was so viel wie Umgestaltung bedeutet. Gorbatschow wollte die innerparteilichen Verkrustungen, den Machtmissbrauch und die Korruption beseitigen. Sein Ziel war dabei nicht die Abschaffung des Sozialismus, sondern eine Beendigung der "Zeit der Stagnation". Glasnost und Perestroika beschreiben die Zielrichtung der Reformen des späteren Friedensnobelpreisträgers Gorbatschow. Er reagiert damit auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme sowie die Unzufriedenheit der Menschen. Andere kommunistisch regierte Staaten in Osteuropa folgen dem Vorbild der Sowjetunion. Das SED-Regime in der DDR lehnt Reformen ab. Die 1960er- und 1970er-Jahre waren von einem Mix aus Entspannung und dem Ausbau des Imperiums geprägt gewesen. Mit der "Perestrojka" von Michail Gorbatschow scheiterte 1991 der letzte Reformversuch in der Sowjetunion - und endete mit dem Sturz des Systems.
Im Gespräch
Live mit Hörerinnen und Hörern 08 00 22 54 22 54 gespraech@deutschlandfunkkultur.de
Feature
Back to University Mein persönlicher Einsatz gegen den Lehrkräftemangel Von Susanne Franzmeyer Regie und Ton: die Autorin Mit: Ulrike Sophie Haase, Vera Weisbrod, Timo Weisschnur und der Autorin Besetzung: Jutta Kommnick Komposition und Musik: DJ Marius Nr. One, Comedian Chris Boettcher mit Big Band, Rolf Zuckowski und die Autorin Dramaturgie: Katrin Moll Deutschlandfunk Kultur 2024 Länge: 54' (Wdh. am 19.04.2026, 20.05, Deutschlandfunk) Mit Mitte 40 noch mal studieren? Die Autorin hat es getan, Grundschullehramt. Wie ist das, plötzlich zwischen Abiturient:innen zu sitzen, Referate zu halten und das Lernen neu lernen zu müssen? Und ist der Job anschließend wirklich sicher? Wie wäre das: mitten im Leben zurück an die Uni zu gehen, nicht als Lehrperson, sondern als Studierende? Niemals - so würden wohl die meisten reagieren. Die Autorin hat es gegen alle inneren Widerstände dennoch getan: back to university! Mit dem Ziel, irgendwann Grundschullehrerin in Berlin zu werden. Also sitzt Susanne Franzmeyer plötzlich, mit Mitte 40, zwischen jungen Schulabgänger:innen im Seminarraum, bereitet Referate vor und vertieft sich in Lehrbücher. Mittendrin kommen ihr Zweifel: Hab ich das gut durchdacht? Die Finanzierung? Versicherungen? - Nein, merkt sie. Aber am Ende wartet ja ein gut bezahlter, sicherer Job, so das Versprechen. Von allen Seiten sind doch Aufschreie und Appelle wegen des anhaltenden Lehrkräftemangels zu vernehmen. Sie beruhigt sich also - bis die Bertelsmann-Stiftung im Januar 2024 plötzlich eine Prognose veröffentlicht, die alles anders aussehen lässt. Ist die ganze Mühe umsonst? Susanne Franzmeyer, 1978 in Berlin geboren, absolvierte die EBU Master School für Radiofeatures und ist mehrfach ausgezeichnete Feature- und Hörspielmacherin. Als Songschreiberin ist sie unter dem Pseudonym Susius bekannt (Debütalbum 2009). "Back to University. Mein persönlicher Einsatz gegen den Lehrkräftemangel" ist ihr vorerst letztes Radiofeature. Mein persönlicher Einsatz gegen den Lehrkräftemangel Back to University Länge: 54:04 Minuten
Oper
Gran Teatre del Liceu, Barcelona Aufzeichnung vom 01.03.2026 Amilicare Ponchielli La Gioconda, Oper in vier Akten nach dem Schauspiel "Angelo tyran de Padoue" von Victor Hugo Libretto: Arrigo Boito La Gioconda - Saioa Hernández, Sopran Laura Adorno - Ksenia Dudnikova, Mezzosopran Alvise Badoero - John Relyea, Bass La Cieca - Violeta Urmana, Mezzosopran Enzo Grimaldo - Michael Fabiano, Tenor Barnaba - Gabriele Viviani, Bariton Isepo - Roberto Covatta, Tenor Chor und Orchester des Gran Teatre del Liceu Musikalische Leitung: Daniel Oren
Die besondere Aufnahme
Jane Vignery Sonate für Horn und Klavier op. 7 Paul Hindemith Sonate Nr. 1 für Horn und Klavier (1939) Sibylle Mahni, Horn Hansjacob Staemmler, Klavier Deutschlandfunk 2026 Sie entdeckten das Horn in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts für die Kammermusik neu - Paul Hindemith und Jane Vignery. Kostbare Raritäten für kleine Besetzung.
Neue Musik
Der Mann hinterm Sofa Eine radiofone Bildbeschreibung Von Stefan Fricke Der Komponist, Bratscher und Verleger Johannes Fritsch in seinem "Feedback"-Studio im Belgischen Viertel Köln. Man nannte ihn auch "Mister Feedback", den Komponisten und Bratschisten Johannes Fritsch (1941 - 2010). Seit 1971 unterhielt er in einem Hinterhaus im Belgischen Viertel von Köln ein Studio für elektronische Musik (das Feedback Studio), einen Verlag (den Feedback Studio Verlag) für Partituren und eine Zeitschrift (die Feedback Papers). Überdies veranstaltete er, der bei Bernd Alois Zimmermann studiert hatte und viele Jahre die Viola im Stockhausen-Ensemble spielte, hier "Hinterhausmusiken": Konzerte mit Jazz, aktuellen Kompositionen und Musik aus Japan und Indien. Als Dozent lehrte er an der Rheinischen Musikschule Köln, an der Akademie für Tonkunst sowie von 1984 bis 2006 als Kompositionsprofessor an der Kölner Musikhochschule. Zudem engagierte er sich fast 25 Jahre lang im Vorstand des Darmstädter Instituts für Neue Musik und Musikerziehung, veranstaltete im ostwestfälischen Vlotho vier "Weltmusik-Kongresse", veröffentlichte ein Buch über "Straßenmusik in Köln". Und natürlich komponierte er auch: über 100 Werke, darunter Tonbandkompositionen und Radiostücke, Orchesterstücke, Environments, die Oper "Aschenbrödel", etliche Ballette, vieles für Bühne und Film und reichlich Kammermusik für rare Besetzungen wie Trumscheit, zwei Basstuben oder eine Uhr. Als Bratscher in eigener Sache war Fritsch, der irgendwann die Viola d'amore für sich entdeckte, rege unterwegs. Sein live-elektronisches Improvisationskompositions-Solo "Violectra" spielte er ungezählte Male.


