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Deutschlandfunk Kultur

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Nachrichten

05.05 Uhr
Aus den Archiven

Halbstark! RIAS Berlin und Rundfunk der DDR 1956-1960 Vorgestellt von Ralf Bei der Kellen Berichte über die rebellische Jugend in den 1950er-Jahren. Mitte der 1950er-Jahre schwappte ein neues Lebensgefühl von den USA nach Deutschland. Die Jugendlichen, die sich damit infizierten, nannte man hierzulande abschätzig "Halbstarke". Die vor allem männlichen Angehörigen dieser Subkultur erhielten ihre Inspirationen aus Filmen wie "Saat der Gewalt" und "... denn sie wissen nicht, was sie tun" mit James Dean. Musikalische Vorbilder waren Bill Haley und Elvis Presley. Diese Jugendbewegung, die nicht selten ein Protest gegen fehlende Treffpunkte war und die von manchen als Vorläufer der späteren 68er gesehen wird, bereitete Bürgern wie Regierenden in Ost und West schlaflose Nächte.

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Morgen Mit Buchkritik

06.20 Uhr
Wort zum Tage

Pfarrer Eberhard Hadem, Roth Evangelische Kirche

06.30 Uhr
Nachrichten

06.40 Uhr
Aus den Feuilletons

07.00 Uhr
Nachrichten

07.30 Uhr
Nachrichten

07.40 Uhr
Interview

08.00 Uhr
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08.30 Uhr
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09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Im Gespräch

Live mit Hörerinnen und Hörern 08 00 22 54 22 54 gespraech@deutschlandfunkkultur.de

10.00 Uhr
Nachrichten

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Lesart

Das politische Buch Live von der Leipziger Buchmesse Gäste: Ulrike Herrmann und Wolfgang Kaleck Moderation: Christian Rabhansl Aggression, Gewalt und die unverhohlene Gier nach Macht scheinen die Prinzipien einer neuen Weltordnung zu sein. Die Journalistin Ulrike Herrmann ("Geld als Waffe. Wie die Wirtschaft über Krieg und Frieden entscheidet") und der Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck ("Die Stärke des Rechts vs. Das Recht des Stärkeren") diskutieren über Krieg, Geld und Völkerrecht. Was muss Europa tun, um an Frieden und Recht festzuhalten?

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

Mirna Funk, Schriftstellerin und Armin Nassehi, Soziologe Moderation: Korbinian Frenzel Live von der Leipziger Buchmesse Antisemitismus - Gift ohne Gegengift? Hass auf Juden ist allgegenwärtig, von allen politischen Seiten. Was sind die Gründe dafür in unserer Gesellschaft? Damit hat sich der Soziologe Armin Nassehi auseinandergesetzt und trifft im Deutschlandfunk Kultur-Gespräch von der Leipziger Buchmesse auf die Schriftstellerin Mirna Funk. Sie lebt seit 2024 in Tel Aviv, pendelt aber regelmäßig nach Berlin. Ihr neuer Roman "Balagan" (Hebräisch "Chaos") spielt in beiden Städten. Das Buch erzählt eine jüdische Familiengeschichte und vom Erbe einer millionenschweren Kunstsammlung.

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Bücherfrühling

Live von der Leipziger Buchmesse Moderation: Miriam Zeh und Christian Rabhansl ab 13:05 Zusammenleben in Deutschland Gäste: Jana Hensel und Lukas Rietzschel Eine Kleinstadt am Rande der Republik: In "Sanditz" erzählt Lukas Rietzschel ein deutsches Panorama vom Ende der DDR bis in die Gegenwart. Seine Figuren scheitern, beginnen neu, und suchen Zugehörigkeit in unsicherer Zeit. Die Journalistin Jana Hensel beschreibt in ihrem Reportagebuch "Es war einmal ein Land", wie die ostdeutsche Gesellschaft sich verändere und von der Demokratie verabschiede. Sie warnt: Wir sollten vorbereitet sein. ab 14:05 Das Patriarchat abschaffen Gäste: Yade Yasemin Önder und Antje Schrupp Gilt endgültig das Recht des Stärkeren? Yade Yasemin Önder beschreibt in ihrem Roman "Anti Müller" mit Witz und in poetischer und kraftvoller Sprache die hartnäckigen Reste eines Patriarchats unter der Oberfläche einer scheinbar modernen Gesellschaft. Politikwissenschaftlerin Antje Schrupp argumentiert in ihrem Buch "Postpatriarchales Chaos": Die Rückkehr der Gewalt beweise nicht die Macht des Patriarchats, sondern sei ein Anzeichen für dessen Ende. Freiheit sei nur mit Feminismus zu erreichen. ab 15:05 Preppen für den Weltuntergang Gäste: Navid Kermani und Ben Knight Was tun, wenn scheinbare Gewissheiten verschwinden und sich die vertraute Welt auflöst? Navid Kermani untersucht in seinem Roman "Sommer 24", wie Menschen mit der profunden Erschütterung der Wirklichkeit umgehen. Der Journalist und Dokumentarfilmer Ben Knight hat für sein Buch "Wir müssen alle sterben. Kuriose Begegnungen mit Menschen in Vorbereitung auf die Endzeit" Personen getroffen, die sich auf die Apokalypse vorbereiten: Wie stellt man sich auf das große Ende ein?

14.00 Uhr
Nachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Echtzeit

Das Magazin für Lebensart

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9 kompakt

Themen des Tages

17.30 Uhr
Tacheles

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Feature

Muss Strafe sein? Teil 2: Verletzung, Vergeltung, Alternativen Von Johanna Bentz Regie: die Autorin Mit: Lisa Hrdina, Andreas Döhler, Martin Bretschneider und Antje Gentzmann Musik: Matthias Klein Ton: Hermann Leppich Deutschlandfunk 2026 Länge: 53'26 (Ursendung) Wdh. am 22.03.2026, Deutschlandfunk, 20.05 Uhr Wann ist welche Strafe sinnvoll? Im zweiten Teil dieses Doppelfeatures begleitet die Autorin einen Vergewaltigungsprozess, geht der Geschichte des Strafens nach und wird Zeugin eines Täter-Opfer-Ausgleichs. Manche Wunden heilen nie ganz. Viktoria musste eine Vergewaltigung erleiden und steht kurz vor dem Prozess gegen den Täter. Wie kann ihr Leiden gemildert werden und wie wirksam ist das Instrument der Strafe gegen zukünftige Taten? Das hängt auch davon ab, wer und was hinter der Rechtsordnung steht. Denn Strafen ist nie ganz objektiv - immer spielen historisch wechselnde Moralvorstellungen und Machtverhältnisse eine Rolle. Vielleicht muss Strafe aber auch nicht immer sein? Am Ende der Recherche stehen Beispiele dafür, wie sich die Beteiligten einer Straftat untereinander einigen können. Johanna Bentz, geboren 1982, studierte Regie für Dokumentarfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 2012 arbeitet sie als Autorin und Regisseurin für Film und Radio. Sendungen und Filme u.a.: "Crisis what crisis" (Essayfilm über Griechenland, 2015), "Die Verführungskünstler" (Dokumentarfilm 2012), "Corona Talks - Zufallsgespräche aus dem Lockdown" (WDR 2020). Über den Sinn des Strafens Muss Strafe sein? (2/2) Länge: 53:31 Minuten

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Oper

Bayerische Staatsoper Aufzeichnung vom 08.02.2026 Charles Gounod "Faust", Oper in fünf Akten Libretto: Jules Barbier und Michel Carré Faust - Jonathan Tetelman, Tenor Méphistophélès - Kyle Ketelsen, Bariton Marguerite - Olga Kulchynska, Sopran Valentin - Florian Sempey, Bariton Wagner - Thomas Mole, Bariton Siebel - Emily Sierra, Mezzosopran Marthe Schwerdtlein - Dshamilja Kaiser, Mezzosopran Chor und Orchester der Bayerischen Staatsoper Leitung: Nathalie Stutzmann

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

Wochenrückblick

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Klangkunst

ZEROTH LAW - das nullte Gesetz Von gamut inc Libretto: Frank Witzel Stimme: Ursina Lardi Chor: RIAS Kammerchor Dirigent: Olaf Katzer Roboter Orchester: Logos Foundation, gebaut von Godfried-Willem Raes Robotertechnik: Kristof Lauwers Realisation: gamut inc Autorenproduktion 2025 Länge: ca. 50' RIAS Kammerchor trifft Roboterorchester: Aber in diesem Hörspiel stehen Mensch und Maschine einander nicht als Antipoden gegenüber, sondern sie gehen komplexe Verbindungen ein. Das Libretto stammt von Frank Witzel, die Musik von gamut inc.

01.00 Uhr
Nachrichten

01.05 Uhr
Diskurs

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Pianist Pierre-Laurent Aimard (Wdh. v. Deutschlandfunk) In Aimards Playlist trifft traditioneller georgischer Gesang auf Vogelgezwitscher und Jazz.

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Tonart

Urban Moderation: Carsten Rochow

04.00 Uhr
Nachrichten