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ARD-Nachtkonzert
Franz Schubert: Militärmarsch Es-Dur D 733 Nr. 3 Bläserensemble Amadé Antonio Vivaldi: Violinkonzert B-Dur RV 372 Amandine Beyer (Violine) Gli Incogniti Joseph Haydn: Finale aus dem Klaviertrio Es-Dur Hob. XV/29 Wiener Klaviertrio Carl Stamitz: Allegro moderato aus dem Konzert B-Dur Sabine Meyer (Klarinette) Sergio Azzolini (Fagott) Academy of St. Martin in the Fields Leitung: Iona Brown Louise Farrenc: Allegro aus der Sinfonie Nr. 2 D-Dur NDR Radiophilharmonie Leitung: Johannes Goritzki Camille Saint-Saëns: Molto allegro aus dem Klavierkonzert Nr. 5 F-Dur Anna Malikova (Klavier) WDR Sinfonieorchester Köln Leitung: Thomas Sanderling
Musik am Morgen
mit Ludwig van Beethoven: 3. Satz aus der Klaviersonate f-Moll WoO 47 Nr. 2 See Siang Wong (Klavier) Giuseppe Torelli: Concerto grosso d-Moll op. 8 Nr. 7 Kammerorchester Basel Leitung: Julia Schröder Anton Reicha: Solo für Horn und Orchester G-Dur Christoph Eß (Horn) Münchner Rundfunkorchester Leitung: Reinhard Goebel Johann Georg Albrechtsberger: Concertino D-Dur, Bearbeitung Annette Struck-Vrangos (Blockflöte) Boris Björn Bagger (Gitarre) Rundfunkorchester des Südwestfunks Leitung: Klaus Arp Milij Balakirew: Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll Dinara Klinton (Klavier) Niederrheinische Sinfoniker Leitung: Mihkel Kütson Joseph Haydn: Finale aus dem Streichquartett C-Dur op. 33 Nr. 3, Bearbeitung Kebyart
Musik am Morgen
mit Joseph Haydn: 3. Satz aus dem Klaviertrio G-Dur, Bearbeitung Lucie Horsch (Sopranblockflöte) Rachel Podger (Violine) Albert Brüggen (Violoncello) Tom Foster (Cembalo) Leitung: Lucie Horsch Engelbert Humperdinck: Liebesszene aus der Oper "Der Kaufmann von Venedig" Orchester des Tschechoslowakischen Rundfunks Leitung: Martin Fischer-Dieskau Johann Christoph Pez: Ouvertüre für Orchester B-Dur Les Muffatti Leitung: Peter van Heyghen Franz Danzi: Fantasie über "La ci darem la mano" aus Mozarts "Don Giovanni" Andreas Ottensamer (Klarinette) Kammerakademie Potsdam Richard Strauss: Feierlicher Einzug der Ritter des Johanniterordens, Bearbeitung Christian Schmitt (Orgel) Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken Leitung: Johannes Wildner Jean-Philippe Rameau: Contredanse en rondeau aus "Les Boréades", Bearbeitung Asya Fateyeva (Saxofon) Lautten Compagney Leitung: Wolfgang Katschner
Kantate
mit Samuel Friedrich Capricornus: "Laetare Jerusalem" Susanne Rydén (Sopran) Ensemble Bell'Arte Kay Johannsen: "O Mensch, bewein dein Sünde groß", Improvisation Kay Johannsen (Orgel) Georg Philipp Telemann: "Du bist verflucht, o Schreckensstimme" Margaret Hunter (Sopran) Ensemble Luxurians Max Reger: "O Traurigkeit, o Herzeleid" Martin Schmeding (Orgel) Der Sonntag Lätare ist der vierte Sonntag in der Fastenzeit und ein besonderer Tag der Freude inmitten der Passionszeit. Der Name stammt von den lateinischen Anfangsworten des Introitus für die Liturgie dieses Sonntags: Laetare Jerusalem - Freut euch mit Jerusalem. Dieser Sonntag in der Mitte der Fastenzeit hat einen fröhlichen, tröstlichen Charakter, da das Osterfest näher rückt. Den alten lateinischen Text greift auch Samuel Capricornus in einer Motette auf. Ganz anders Georg Philipp Telemann, der in seiner Kantate "Du bist verflucht, o Schreckensstimme" die Erbsünde thematisiert, von der uns nur Gott befreien kann.
Das Wissen
Wie Kinder wieder mehr Eigenständigkeit lernen könnten Bob Blume spricht mit dem Psychologen Rüdiger Maas Ist die junge Generation faul und lebensunfähig? Psychologe Rüdiger Maas beklagt in seinen Büchern, Kinder und Jugendliche würden überbehütet und immer weniger selbstständig. Dafür hat er u. a. über 1000 Pädagog*innen befragt, wie sich das Verhalten der Kinder und Jugendlichen in den vergangenen zehn Jahren verändert hat. Wie wirkt es sich aus, mit Google, ChatGPT und Social Media aufzuwachsen? Welche Ursachen und Auswirkungen haben "Helikopter-Eltern"? Maas fordert: Erziehung, Bildung und die Arbeitswelt sollten dringend umdenken.
Matinee
Sitzt, wackelt und hat Luft: Der Zahn Zeig mir Deine Zähne - und ich weiß, wer Du bist. Eine Matinee über weiße und schwarze Zähne, über die 30000 Zähne des weißen Hais. Über Dracula und die Angst vorm Zahnarzt.Sonntagsfeuilleton mit Monika Kursawe. 10:00 - 10:04 Nachrichten, Wetter 11:00 - 11:04 Nachrichten, Wetter 32 Zähne hat ein erwachsener Mensch - bei den meisten dürften es ein paar Zähne weniger sein, weil Weisheitszähne oft gezogen werden oder weil wir im Laufe eines langen Lebens immer wieder Zähne verlieren, häufig an den Karies, seltener bei einer Wirtshausschlägerei... Klar ist: Im Vergleich zum Tierreich sind menschliche Mäuler nicht gerade üppig bestückt - Krokodile haben bis zu 72 Zähne, Gürteltiere 104... Und Haie? Die können im Laufe ihres Lebens fast 30.000 Zähne haben - von denen tragen die Haifische zwar nur einen Bruchteil (weniger als 300) im Gesicht - aber (frei nach Mackie Messer) zum Angstmachen reichen diese Beißerchen auch... Menschen sind zahnarme Säugetiere - trotzdem (oder gerade deshalb?) kümmern wir uns ausgiebig um sie. Mindestens zweimal am Tag putzen, regelmäßige Vorsorge, Reinigung und Mundspülung - das sollten sie bekommen. Manchmal werden sie auch aufgehellt oder mit einer Spange in die erwünschte Richtung gerückt. Noch ist das so - das muss man an dieser Stelle vielleicht betonen. Denn vor einigen Wochen wurde darüber diskutiert, ob die Zahnbehandlung aus der kassenärztlichen Behandlung gestrichen wird - ein Vorschlag, der für viel Empörung gesorgt hat. Grund für uns in dieser Matinee einmal genauer auf die Zähne zu schauen - wir sagen heute "Ahhh", zücken den Mundspiegel und beginnen eine schmerzfreie Tiefenbohrung. Bei einem Besuch der zahnmedizinischen Sammlung der Uni Tübingen lernen wir, wie unsere Ururgroßeltern mit Wurzelschäden umgegangen sind, wir klären, warum die Menschen auf Fotos früher nie gelächelt haben und warum man heute den strahlend weißen Zähnen kaum entkommen kann, die Stars und so mancher US-Präsident stolz vorzeigen. Wobei: Im historischen Japan waren nicht weiße - sondern schwarze Zähne ein Schönheitsideal, warum - das klären wir in dieser Matinee. Außerdem: Wir besuchen einen Zahnarzt, der auf Angstpatienten spezialisiert ist - Dracula wäre hier sicherlich kein Patient, aber auch er (und seine Zähne) sind Gegenstand dieser Sendung. Gesprächspartner dieser Sendung sind der Kriminalbiologe Mark Benecke, der Zahnarzt und Historiker Prof. Dr. Dominik Groß von der Universität Aachen und der Autor und Puppenspieler Stephan Wunsch. Redaktion: Daniel Stender Musikredaktion: Almut Ochsmann
Glauben
Wenn Gott ruft - Junge Menschen im Dienst der Kirche Von Verena Carola Mayer Leere Kirchenbänke, sinkende Mitgliederzahlen, fehlender Nachwuchs: Die Kirchen stehen unter Druck. Vor allem junge Menschen wenden sich ab: Individuelle Spiritualität ist die neue Religion. Manche aber hören ihn, den Ruf Gottes. Entgegen dem Trend treten sie ins Kloster ein oder lassen sich zum Priester weihen und zeigen, wie Kirche für die neue Generation weiterhin relevant sein kann. Vielen Außenstehenden gelten sie als "Sonderlinge". Dabei ist ihre Entscheidung beziehungsweise die damit verbundene Suche nach Sinn und Zugehörigkeit eine ganz universelle.
Mittagskonzert
Kammerkonzert des SWR Symphonieorchesters Anne Romeis (Flöte) Nerea Saez Guijarro (Fagott) Alfonso Gomez (Klavier) Andreas Ritzinger, Harald Paul (Violine) Dirk Hegemann (Viola) Alexandru Richtberg (Violoncello) Carl Maria von Weber: Trio für Flöte, Violoncello und Klavier g-Moll op. 63, Fassung für Flöte, Fagott und Klavier Chick Corea: Trio für Flöte, Fagott und Klavier Florence Price: Streichquartett Nr. 2 a-Moll (Konzert vom 2. Februar 2026 im Konzerthaus Freiburg) Florence Price gilt als eine der ersten großen afroamerikanischen Komponistinnen und als eine Künstlerin, die durch ihre Community, ihre Geschichte und ihre Herkunft stark inspiriert wurde. Viele ihrer Werke werden erst nach und nach wiederentdeckt. So auch ihr 2. Streichquartett, das bereits 1935 entstand, jedoch erst 2019 veröffentlicht wurde. Diesen kammermusikalischen Schatz heben Mitglieder des SWR Symphonieorchesters im 2. Kammerkonzert der Saison und kombinieren ihn mit zwei sehr konträren Trios von Carl Maria von Weber und von Jazz-Legende Chick Corea.
Feature
Nothing ever ends - Die Band Dead Moon, Simone und ich Von Elena Zieser Die Punkband Dead Moon hat in gewissen Kreisen Kultstatus. Es ist nicht nur ihre laute, rohe, schräge Musik, die ihre Fans begeistert. Es ist vor allem ihre Haltung, ihre Überzeugung, dass der Mittelweg garantiert der falsche Weg ist. Und dass es jenseits der gängigen Bahnen noch andere Lebensmöglichkeiten gibt. - Elena Zieser, seit Jahren Fan der Band, interviewt das letzte noch lebende Mitglied von Dead Moon und versucht, die lebenslange Faszination für eine Band zu erklären, der es nie nur um Musik ging.
Das Musikporträt
Der Tenor und Regisseur Kobie van Rensburg Von Bernd Künzig Er gilt als einer der bedeutendsten Mozart-Tenöre: der aus Johannesburg stammende Sänger Kobie van Rensburg. In der "Entführung aus dem Serail" debütiert er 1991, die Titelpartie des "Idomeneo" führt ihn an die Metropolitan Oper in New York. Monteverdi hat es ihm ebenso angetan wie das Lied. Doch irgendwann führt Kobie van Rensburg einen radikalen Rollenwechsel durch von der Darstellung zur Interpretation. Seitdem arbeitet er vor allem als Regisseur, der mit multimedialen Mitteln eine moderne Wiederbelebung des Barocktheaters inszeniert, so auch in diesem Jahr bei den Händelfestspielen in Karlsruhe.
Alte Musik
"Feuer der Eitelkeiten" - Musik über Texte von Girolamo Savonarola Von Doris Blaich Girolamo Savonarola war eine der schillerndsten Figuren im Florenz der Medici: ein charismatischer Bußprediger und Massenbeschwörer, überzeugt von seiner prophetischen Sendung. Ein Besessener, der seine Macht über Bürger, Fürsten, Könige, Päpste ausspielt. Ab 1494 liegt das Schicksal der Stadt weitgehend in seiner Hand, vier Jahre später aber wird er auf der Piazza della Signoria hingerichtet. In der Todeszelle verfasst er zwei Meditationen, die später von Claude le Jeune, Clemens non Papa, Orlando di Lasso und William Byrd vertont wurden.
Hörspiel
Eine Tigergeschichte Zum 100. Geburtstag von Dario Fo am 24. März 2026 Von Dario Fo Aus dem Italienischen von Renate Chotjewitz-Häfner Mit: Wolfgang Reichmann Regie: Otto Düben (Produktion: SDR 1982) Der Hörspielmonolog des italienischen Nobelpreisträgers Dario Fo erzählt die Geschichte eines chinesischen Soldaten, der nach einer schweren Verletzung von einer Tigerin und ihrem Jungen aufgezogen wird. Das allegorische Stück wurde von einer Chinareise Fos im Jahr 1975 inspiriert. Voller anarchischem Witz, inszeniert als Mischung aus Schauspiel und Pantomime - ein einziger Schauspieler verkörpert alle Figuren - feiert es die Widerstandskraft und den unermüdlichen Kampf gegen Unterdrückung.
Abendkonzert
mit Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Dominik Wagner, Georg Breinschmid (Kontrabass) Leitung: Risto Joost Heino Eller: 5 Stücke für Streichorchester Giovanni Bottesini: Konzert für Kontrabass und Streichorchester Nr. 1 fis-Moll Georg Breinschmid: Konzert für 2 Kontrabässe (Uraufführung, Auftragswerk des Württembergischen Kammerorchesters) Edvard Grieg: Suite für Streichorchester op. 40 "Aus Holbergs Zeit" (Konzert vom 25. Februar 2026 in der Harmonie Heilbronn)
NOWJazz
Ms. Soprano - Die Saxofonistin Jane Ira Bloom Von Odilo Clausnitzer Sopransaxofon? Das ist im Jazz oft nur ein Extra für besondere Fälle. Die New Yorkerin Jane Ira Bloom konzentriert sich als eine der ganz Wenigen ausschließlich auf dieses Instrument. Sie hat darauf einen eigenen Sound entwickelt: expressiv, lyrisch, pointiert. Seit mehr als vier Jahrzehnten macht sie hochkarätige Alben. Doch erst 2025 wählten US-Kritiker sie zur Nr. 1 ihres Fachs. In Europa ist sie noch immer ein Geheimtipp. Dabei hat sie sogar über die Erde hinaus Spuren hinterlassen: 1998 wurde nach der weltraum-begeisterten Holzbläserin und Komponistin offiziell ein Planetoid benannt.
Essay
Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils Von Volha Hapeyeva Worte können töten - oder befreien. Ein Gedicht, gelesen zum richtigen Zeitpunkt, kann tausende Menschen bewegen. Die Kraft der Sprache in Kunst und Poesie, ihr Klang und Rhythmus sind nicht nur Mittel des kritischen Denkens, sie laden ein auf eine nie aufhörende Reise in die Abgründe und Wunder der Existenz. In ihrem Essay aus dem Jahr 2022 "Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils", der mit dem WORTMELDUNGEN Ulrike Crespo Literaturpreis für kritische Kurztexte ausgezeichnet wurde, setzt Volha Hapeyeva despotischen Machtstrukturen ein vielstimmiges, poetisches und nomadisches Denken entgegen. (SWR 2022)
ARD-Nachtkonzert
Johann Sebastian Bach: "Schmücke dich, o liebe Seele" BWV 654 MDR-Sinfonieorchester Leitung: Jun Märkl Georg Philipp Telemann: "Lobe den Herrn, meine Seele" Friederike Holzhausen (Sopran) Bettina Denner-Brückner (Mezzosopran) Axel Köhler (Alt) Martin Krumbiegel (Tenor) Dirk Schmidt (Bass) Kammerchor des Universitätschores Halle Johann Friedrich Fasch-Ensemble Leitung: Jens Lorenz Arvo Pärt: "Mein Weg" MDR-Sinfonieorchester Leitung: Kristjan Järvi Ernst von Dohnányi: Serenade C-Dur op. 10 Abigél Králik (Violine) Ulrich Eichenauer (Viola) Andreas Brantelid (Violoncello) Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 2 B-Dur "Lobgesang" Ruth Ziesak, Mojca Erdmann (Sopran) Christian Elsner (Tenor) MDR-Rundfunkchor Leipzig MDR-Sinfonieorchester Leitung: Jun Märkl
ARD-Nachtkonzert
Jean-Philippe Rameau: "Les Indes galantes", Suite Le Concert des Nations Leitung: Jordi Savall Franz Liszt: "Venezia e Napoli" Dejan Lazic (Klavier) Johann Schop: "Nun lob mein Seel den Herren" Weser Renaissance Bremen Leitung: Manfred Cordes Carl Maria von Weber: Klarinettenquintett B-Dur op. 34 Eric Hoeprich (Klarinette) Ensemble Les Adieux Julius Röntgen: Sinfonie Nr. 15 fis-Moll Trio Parnassus NDR Radiophilharmonie Leitung: David Porcelijn
ARD-Nachtkonzert
Joseph Haydn: Divertimento C-Dur Hob. II/11 Mitglieder der NDR Radiophilharmonie Luigi Boccherini: Gitarrenquintett Nr. 5 D-Dur Pepe Romero (Gitarre) Academy Chamber Ensemble Dinu Lipatti: Concertino im klassischen Stil op. 3 Luiza Borac (Klavier) Academy of St. Martin in the Fields Leitung: Jaime Martin




