Ö1

Radiokolleg - Wie belastbar sind Demokratien?

steven levitskyDie Widerstandsfähigkeit von Institutionen und Strukturen (2). Gestaltung: Tanja Malle Ein intriganter Staatsstreich bzw. ein gewalttätiger Militärputsch: Demokratien können abrupt scheitern und in eine Diktatur abrutschen. Beispiele dafür sind etwa Chile im Jahr 1973 und Thailand im Jahr 2014, wo das Militär in Folge einer andauernden politischen Krise die Macht übernommen und nicht wieder abgegeben hat. Allerdings: Viel öfter scheitern Demokratien in Zeitlupe. Diese Diagnose stellen die beiden US-Politologen Steven Levitsky und Daniel Ziblatt in ihrem Sachbuchbestseller: "Wie Demokratien sterben". Sie benennen darin vier Merkmale für den schleichenden Abbau von demokratischen Verhältnissen und den Weg ins Autoritäre. Erstens, wenn Parteien oder Bewegungen demokratische Spielregeln nicht anerkennen, beispielsweise staatliche Institutionen, Verfassung oder Wahlergebnisse nicht respektieren. Zweitens, wenn sie ihren politischen Gegner Legitimität aberkennen, sie etwa als Agenten auswärtiger Mächte, als Gefahr für das Land oder als Kriminelle bezeichnen und ihnen damit das Recht auf Teilhabe an politischen Prozessen absprechen. Drittens, wenn Sie Gewalt tolerieren bzw. nicht verurteilen und Extremisten in ihren Reihen Platz geben. Und viertens nennen Levitsky und Ziblatt die Bereitschaft, Freiheiten einzuschränken, etwa die Meinungs- und Pressefreiheit. Im Fokus der beiden Autoren stehen die Entwicklungen in den USA - nicht erst seit dem Amtsantritt des US-Präsidenten Donald Trump. Aber auch EU-Mitgliedsstaaten werden genannt, allen voran die Entwicklungen in Polen und Ungarn. Die internationale Nichtregierungsorganisation "Freedom House" veröffentlicht jedes Jahr einen Demokratiereport. Laut der aktuellen Ausgabe des Reports ist 2017 im Vergleich zu den vergangenen zehn Jahren eine Talsohle erreicht worden - sowohl was politische Rechte, aber auch, was zivile Freiheiten betrifft. Autokratien seien gestärkt, Demokratien gebeutelt worden. Nicht nur der "Freedom in the World"-Report, auch andere Demokratieindizes, benennen Norwegen als derzeit am besten entwickelte Demokratie. Aber wie belastbar ist diese Staatsform, wie kann sie gestärkt und ausgebaut werden, wie mit neuen Bedrohungen, etwa Manipulationen der öffentlichen Meinung mithilfe der Sozialen Medien umgehen? In Österreich wurde - passend zum 100. Geburtstag der Republik Österreich - im Oktober 2018 erstmals ein umfassender Demokratiemonitor herausgeben, finanziert vom Zukunftsfond der Republik. Er gibt zum Teil Antworten auf diese Fragen. Weitere Hinweise liefert der Blick über die Landesgrenzen. Etwa nach Slowenien, wo umfassende Transparenz- und Antikorruptionsgesetze das Vertrauen in den vergleichsweise jungen Staat deutlich stärken konnten. Und die US-Politologen Levitsky und Ziblatt geben weitere wichtige Hinweise: Etwa den, dass auch zahlreiche ungeschriebene Normen, die politische Prozesse und Teilhaben in Staaten kennzeichnen, sowie die Bereitschaft zu Kompromissen bedeutend für den Fortbestand von Demokratien sind.
Dienstag 09:05 Uhr

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Bayern 2

radioWissen

OblomowOblomow und das Zögern Iwan Gontscharow Oblomow Ausgebremst Zögern, Zweifeln, Zaudern in der Literatur Das Kalenderblatt 18.12.1878 "Blindekuh" von Johann Strauß (Sohn) uraufgeführt Von Isabella Arcucci Iwan Gontscharow - Oblomow Autorin: Christine Hamel / Regie: Petra Herrmann Seit Ewigkeiten hätte es so einen Roman nicht mehr gegeben, jubelte Lew Tolstoj nach der Lektüre von Iwan Gontascharows Roman "Oblomow". Mit seinem gleichnamigen, lebensuntüchtigen Helden schuf Gontscharow 1859 nicht nur eine der bedeutendsten Figuren der Weltliteratur, sondern auch eine prophetische Gestalt der modernen Welt. Oblomow ist ein Superstar des Nichtstun, er verbringt seine Tage im Bett und braucht die ersten 200 Seiten im Roman allein zum Aufstehen. Keine seiner Zukunftspläne und seiner hochgesteckten Ideale kann er in die Realität umsetzen. Der träge, aber liebenswerte und sympathische Gutsbesitzer entspricht damit dem in der russischen Literatur weitverbreiteten Typus des "überflüssigen Menschen." Sie stehen außerhalb des gesellschaftlich Notwendigen, woraus sich aber auch ihr widerspenstiges Potential ableitet. Aus der "Oblomowerei" spricht nicht zuletzt die Sehnsucht nach Überwindung eines seelenlosen, kalten Rationalismus. Christine Hamel hat mit dem Theaterregisseur Michail Ugarow und dem russischen Literaturwissenschaftler Wurgun Mechtijew über Oblomow und seine bis heute ungebrochene Aktualität gesprochen und zeichnet das Porträt eines humorvollen, hintergründigen Gesellschafts - und tragischen Liebesromans. Ausgebremst - Zögern, Zweifeln, Zaudern in der Literatur Autor: Rolf Cantzen / Regie: Susi Weichselbaumer Aktivität als Selbstzweck, Leistung um ihrer selbst willen, Fortschritt ohne Ziel - dem verweigern sich die Zögerer, Zweifler und Zauderer in der Literatur. Sie hören ganz plötzlich auf, halten inne oder erstarren. Es sind Momente der Reflexion, der radikalen Infragestellung, aber auch Momente, in der der Gedanke aufblitzt, es könnte alles auch ganz anders sein. So etwa bei Robert Musil: Das Innehalten, die Stagnation entwickelt den "Möglichkeitssinn". Die Handlungshemmung öffnet Spielräume für ein anderes Denken und Handeln. Andere Zögerer verharren gänzlich unproduktiv im Nichtstun. Oblomow zum Beispiel, der Held in Gontscharows gleichnamigem Roman. Er verpasst seine Chancen. Ebenso Wallenstein in Friedrich Schillers Drama. Die Handlung kommt auch dann zu keinem Abschluss, wenn die Akteure von Erzählungen und Romanen plötzlich über den Sinn jeglichen Handelns und Denkens stolpern: Daniil Charms, ein Klassiker der russischen absurden Dichtung, fragt: "Gibt es irgendetwas auf der Erde, das Bedeutung hätte ..." Die Frage endet im Schweigen. Modearation: Redaktion: Andrea Bräu
Dienstag 09:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Der Körper in Extremsituationen

Tiefe, Höhe, Kälte und Hitze (2). Gestaltung: Madeleine Amberger Alle Jahre wieder gleicht das Mount Everest-Basislager auf 5.500 Metern Seehöhe einer Zeltstadt. Hunderte Bergsteiger warten auf günstige Bedingungen für den Gipfelsturm des höchsten Berges der Welt. Doch für einige ist hier Endstation, denn der Körper spielt nicht mehr mit: Sie leiden an Höhenkrankheit. Das Spektrum reicht von harmlosen Kopfschmerzen zu lebensgefährlichen Lungen- und Hirnödem. Schuld daran ist der niedrigere Luftdruck, der zu einer geringeren Konzentration von Sauerstoffmolekülen in der Luft führt. Sauerstoffmangel führt beispielsweise zu Schlafstörungen, Muskelschwund und beeinträchtigt auch den Wasserhaushalt. All diese physiologischen Erscheinungen sind bei Bergsteigern temporär, stellen jedoch bei vielen Menschen chronische Krankheitsbilder dar. Unter Schlafapnoe leiden etwa Patienten mit Übergewicht oder chronischer Herzinsuffizienz. Daher statteten Höhenmediziner Bergsteiger mit Sensoren aus, um in Echtzeit, auf Schritt und Tritt, physiologische Veränderungen zu messen. Auch die Tauchmedizin lieferte schon wichtige Erkenntnisse. Tauchen ohne Hilfesmittel - das Apnoetauchen - findet nur bis in eine Tiefe von 40 Metern statt. Der Extrem-Rekord liegt allerdings bei mehr als 200 Metern. In solche Regionen wagen sich üblicherweise nur Taucher mit Sauerstoffausrüstung vor (technisches Tauchen). Je tiefer man taucht, desto höher der Wasserdruck, dem der Körper ausgesetzt wird. Höherer Druck verringert das Lungenvolumen sowie die Ausdehnung von Gasen wie Luft. Viele Unfälle passieren gerade beim Auftauchen. Die mögliche Folge: Dekompressionserkrankungen. Diese reichen von Lungenfunktionsstörungen bis zu Schlaganfällen. Dank der Tauchmedizin weiß man, dass bei Patienten Flüssigkeit aus der Lunge austreten, ins Gehirn wandern und zu einem Schlaganfall führen kann. Nicht nur extreme Druckbedingungen, sondern auch extreme Temperaturen werden dem Organismus gefährlich. Die normale Körpertemperatur des Menschen beträgt zwischen 35.8 und 37.2 Grad Celsius. Ab 42 Grad bzw. unter 31 Grad herrscht Lebensgefahr. Gezielte Hitze- und Kälteanwendung - Hyperthermie bzw. Kryotherapie - haben dennoch ihren fixen Platz in der Medizin. Mit Hitze und extremer Kälte werden beispielsweise Krebstumore bekämpft. Durch wenige Minuten in Kältekammern mit Temperaturen zwischen minus 70 und minus 110 Grad soll Schmerz- und Rheumapatienten geholfen werden.
Dienstag 09:30 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Early Baroque Craziness

Merula FontanaItalienische Violinmusik vor Vivaldi (2). Gestaltung: Verena Gruber Bizarr, exzentrisch, verrückt - das sind die Attribute der italienischen Violinmusik im 17. Jahrhundert. Ausgehend von Italien wandelten sich um 1600 in der musikalischen Landschaft Europas die Zeiten. Nicht mehr fünf oder sechs Stimmen erklangen, sondern Solostimmen. Die Geige wurde zum wichtigsten Instrument. Giovanni Paolo Cima, Merula Fontana, Salomone Rossi, Carlo Farina, Marco Uccelini, Biagio Marini, Antonio Bertali, Giovanni Antonio Pandolfi Mealli hießen einige dieser italienischen Musik-Stars. Unter ihren Händen spielten die Geigen den Sound des frühbarocken Zeitalters und avancierten zum Virtuosen-Instrument par excellence. Diese ersten Teufelsgeiger experimentieren mit ihren Barockinstrumenten in neuen Formen, ungewöhnlichen Besetzungen und mit technischen Innovationen: Mit Doppel- und Trippelgriffen, Bogenvibrato und Skordatur spielten sie die Sonaten und Capricen, die Concerti grossi und Ciaccone vor begeistertem Publikum in Rom, Mantua, Venedig, Parma und Mailand. Die Kunde vom "stile nuovo" in Italien verbreitete sich rasch in ganz Europa. Die italienischen Geiger überquerten die Alpen und exportierten als "virtuosi ambulanti", als "herumziehenden Virtuosen-Geiger", den italienischen Stil an die europäischen Höfe in Wien, Dresden, Amsterdam, London und Paris. Umgekehrt reisten viele Musiker nach Italien und ließen sich in der neuen Art des Komponierens und Spielens unterrichten. Im Laufe des 17. Jahrhunderts etablierte sich so der neue Stil in ganz Europa und setzte damit auch eine neue Einstellung zur Musik durch.
Dienstag 09:45 Uhr

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Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Enid BlytonJugendlich - Enid Blyton und Cornelia Funke Enid Blyton Abenteuer von nebenan Cornelia Funke Die Magierin der Worte Das Kalenderblatt 18.12.1878 "Blindekuh" von Johann Strauß (Sohn) uraufgeführt Von Isabella Arcucci Enid Blyton - Abenteuer von nebenan Autorin und Regie: Susi Weichselbaumer Über 750 Bücher, mindestens 10.000 Kurzgeschichten, mehr als 600 Millionen verkaufte Bücher in 40 Sprachen. Enid Blyton ist eine der bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen weltweit. Ab den 1930er Jahren arbeitet sie intensiv an ihrem Image als ehemalige Lehrerin, die genau weiß, was Kinder lesen wollen und sollen. Als Autorin, der die Geschichten nur so zufliegen und die in jeder Woche mindestens ein Buch fertigschreibt. Und als Mutter, die sich bei all dieser Arbeitsbelastung rührend um ihre eigenen Töchter kümmert. Biografen zeichnen heute ein anderes Bild. Überhaupt kritisiert die Erwachsenenwelt: Die Sprache zu einfach, die Figuren zu sehr Klischee, die Handlungen zu vorhersehbar. Ja, hätte Enid Blyton wohl gesagt: Genau wie es sich meine kleinen Leser wünschen. Die nach wie vor hohen Verkaufszahlen ihrer Abenteuer-, Internats- und Geheimnisgeschichten geben ihr Recht. Cornelia Funke - Die Magierin der Worte Autorin: Anne Kleinknecht / Regie: Susi Weichselbaumer Deutsche Kinderbuchautoren, die es auf die Spiegel-Bestsellerliste und in US-amerikanische Buchläden schaffen, sind eine Rarität. Cornelia Funke ist es gelungen. Die Schriftstellerin und Illustratorin begeistert ihre jungen Leser zunächst in den 1990er Jahren mit Erzählungen über Geisterjäger, die Mädchenbande "Die Wilden Hühner" und zahlreichen Geschichten über Monster, Kobolde und andere Fabelwesen. Mit ihrem Roman "Drachenreiter" landet Funke Ende der 1990er-Jahre einen Coup und steigt in die Riege der großen Fantasy-Autoren auf. Den internationalen Durchbruch erlebt die unprätentiöse Autorin im Jahr 2002 mit ihrem Roman "Herr der Diebe". Darin beschreibt sie in schillernden Farben die Abenteuer einer venezianischen Kinderbande. Danach geht es Schlag auf Schlag: Es folgt die Tintenwelt-Saga mit ihrer Hommage an das Buch. Mittlerweile kennen zig Millionen Leser die Erzählungen der Erfolgsautorin - manche sind in mehr als 40 Sprachen erschienen. Spätestens seit der Jahrtausendwende gehört Cornelia Funke zu den wichtigsten deutschen Geschichtenerzählerinnen. Sie lebt seit 2005 in den USA. Am 10.12.2018 wird sie 60 Jahre alt und denkt nicht daran, den Stift aus der Hand zu legen. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Andrea Bräu
Dienstag 15:05 Uhr

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Ö1

Tonspuren

Die Beobachterin. Porträt der Berliner Autorin Ulrike Edschmied. Feature von Lukas Tremetsberger Ulrike Edschmid ist eine Autorin, die keine Scheu hat, sehr persönliche Erlebnisse in ihren Romanen zu verarbeiten. Und der es dennoch gelingt, mit einer nüchternen, beobachtenden Sprache stets Distanz zur Wirklichkeit zu halten. Als sie mit ihrem kleinen Sohn Mitte der 1960er Jahre nach Berlin zieht, wird Edschmid Teil der Studentenbewegung und begründet die ersten Kinderläden mit. Ihr Roman "Das Verschwinden des Philip S." erscheint 2013 und handelt von der Veränderung ihres damaligen Lebensgefährten, einem Schweizer Filmstudenten. Der plant sein Verschwinden aus dem Leben von Ulrike Edschmid und geht in den bewaffneten Untergrund. 1975 wird er auf einem Parkplatz bei einer Polizeikontrolle erschossen. Ein gutes Jahrzehnt danach stürzt ihr heutiger Mann beim Renovieren der Wohnung in Berlin-Charlottenburg, die das Paar gerade beziehen will, von der Leiter und wird querschnittgelähmt. In "Ein Mann, der fällt" beschreibt Edschmid den mühevollen Weg zurück aus der Klinik, in die Wohnung, in den Alltag und den Beruf. Gleichzeitig zeichnet die Autorin ein präzises Bild des Hauses, in dem sie wohnt, und des Stadtteils Charlottenburg.
Dienstag 16:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

kronprinz mohammedDer starke Mann der Saudis Was will Kronprinz Mohammed bin Salman? Von Marc Thörner Regie: Philippe Bruehl Produktion: WDR/BR/Dlf 2018 In Rekordzeit hat Saudi Arabiens einflussreicher Königssohn das Land liberalisiert. Gleichzeitig werden Regimegegner so hart verfolgt wie nie zuvor und dschihadistische Gruppen weiterhin im Nahen Osten unterstützt. Was will der Kronprinz wirklich? Saudi Arabiens neuer starker Mann, Kronprinz Mohammed Bin Salman, fördert Frauenrechte, liberalisiert das Land. Andererseits gebärdet er sich so aggressiv wie vorher kein anderer in Riad. Ruft zur Isolation des Erzrivalen Iran auf und lässt im Jemen Bomben fallen. In Syrien bewaffnet er extremistische religiöse Gruppen, die für das Gegenteil all dessen eintreten, was er dem eigenen Land verordnet. Wozu? Als Zugeständnis an die radikalen Kräfte im eigenen Land, um besser reformieren zu können? Oder sind die Neuerungen nur Fassade, um Saudi Arabiens Anspruch zu verschleiern, seine religiösen Vorstellungen weltweit noch effizienter durchzusetzen? Die USA jedenfalls fördern Saudi Arabien wie nie zuvor. Und auch in Deutschland scheint die Devise zu gelten: Wer auf Saudi Arabien setzt, setzt auf Stabilität. Der starke Mann der Saudis
Dienstag 19:15 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Nicht fertig! Eine unvollendete Sendung Von Julius Stucke
Dienstag 19:30 Uhr

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NDR kultur

Feature

skateboardingSkateboarding Von Elisabeth Weilenmann NDR/RBB 2018, Ursendung Worin besteht der Reiz, sich zweieinhalb Mal um die eigene Körperlängsachse zu drehen und dann auf einem Skateboard zu landen? Der US-amerikanische Skateboarder Tony Hawk war der erste, dem diese akrobatische Meisterleistung gelungen ist. Sein Kollege Lance Mountain bemerkt dazu: "Es ist nicht das Skateboarden, das dich zum Skateboarder macht. Nicht mehr damit aufhören zu können, das macht dich zum Skateboarder." Das weiß auch die Streetskaterin Elissa Steamer, die erste Frau unter den professionellen Skatern. Sie alle sprechen über ihre Motive, diesem außergewöhnlichen Sport nachzugehen. Download unter ndr.de/radiokunst und in der NDR Feature Box. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter
Dienstag 20:00 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

demokratieWie belastbar sind Demokratien? Die Widerstandsfähigkeit von Institutionen und Strukturen (2). Gestaltung: Tanja Malle Der Körper in Extremsituationen. Tiefe, Höhe, Käte und Hitze (2). Gestaltung: Madeleine Amberger Early Baroque Craziness. Italienische Violinmusik vor Vivaldi (2). Gestaltung: Verena Gruber
Dienstag 22:08 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

anrufbeantworter-Antenne Anrufbeantworter und Sprachnachrichten Mit: Étienne Roeder: Schön Dich mal wieder zu sprechen - Teil 1 Mathilde Guermonprez: C"est maman - Ta mère sur le répondeur (ARTE Radio) Dial "S" for Sorry: Anrufe bei der "Apology Line", übersetzt von Mara May Anna-Lena Kühner: Anrufbeantworter Anne de Giafferri: Message (ARTE Radio) Étienne Roeder: Schön Dich mal wieder zu sprechen - Teil 2 Musik: Allegro in AB-Dur von Helmut Mittermaier Länge: 54"28 War der Anrufbeantworter der Beichtstuhl des 20. Jahrhunderts? Warum schicken Jugendliche Sprachnachrichten, anstatt zu telefonieren? Ab wann ist die Technik von morgen wieder von gestern? Die Feature-Antenne ist ein neues Format in der Radiokunst: Kurze Doku-Stücke, die immer einem Thema, einem Überbegriff, einer Assoziation auf der Spur sind. Anrufbeantworter und Sprachnachrichten
Mittwoch 00:05 Uhr

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