Ö1

Hörbilder Spezial

Alles, was noch ein Glück ist. Eine Freundschaft zwischen Heimat und Exil. Feature von Sabine Nikolay Annie und Jeanne, beide im Jahr 1937 - die eine in Wien, die andere schon im französischen Exil geboren. Was sie gemeinsam haben: die jüdische Herkunft, Väter, die im linken politischen Spektrum aktiv waren und eine Kindheit in Vichy-Frankreich, versteckt vor den deutschen Besatzern. Beide verloren zahlreiche Verwandte im Holocaust. Später das Dolmetsch-Studium in Wien bei dem sie einander kennenlernten. Zahlreiche Einsätze als Dolmetscherinnen in aller Welt. Sie erlebten die Herrschenden der Siebziger- und Achtzigerjahre hautnah. Außerdem hat jede von ihnen drei Kinder. Und bis heute leben sie in Wien. Ihre Leben könnten aber auch nicht unterschiedlicher verlaufen sein: Während Annie eine glückliche Kindheit verlebte, verlor Jeanne sehr früh beide Eltern. Jeannes Kindheit war eine Odyssee durch französische Waisenhäuser und Pflegefamilien bis sie schließlich - über die Grenze in die Schweiz geschmuggelt - im Kinderheim der Margaret Locher aufwuchs. Sie hatte, so sagt sie, sieben Mütter - und wurde selbst zur Alleinerzieherin, als dieses Wort noch nicht in aller Munde war. Heute, kurz vor ihren 80. Geburtstagen, leben Annie und Jeanne ein erfülltes und aktives Leben mit Kindern, Freunden und zahlreichen kulturellen Aktivitäten in Wien. Es gibt den Kino-Tag, den Chanson-Abend, religiöse Feste, Museumsbesuche, Lesungen, Vorträge und viele Bücher die gelesen und diskutiert werden. Technik: Elmar Peinelt Redaktion: Elisabeth Stratka
Donnerstag 10:05 Uhr

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SR2 Kulturradio

FeatureZeit: Kerosin mit Alustreifen

KerosinEin Feature über Gifte in der Luft Von Jochen Marmit Immer wieder sorgen Treibstoffschnellablässe für Aufregung im Saarland und in Rheinland Pfalz. Mehrere Hundert Tonnen werden jedes Jahr über den Köpfen der Menschen abgelassen. Warum ist das so, wie gefährlich ist das und wann hört es auf?
Donnerstag 11:04 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

Der Fall, der keiner war Wie ein polnischer Arbeiter beinahe Recht bekommen hätte Von Frank Shouldice Ein polnischer Arbeiter verklagt ein internationales Arbeitsvermittlungsunternehmen, für das er tätig war. Das Urteil hätte Auswirkungen auf das Arbeitsrecht in der gesamten EU. Das einzige Problem: Der Arbeiter weiß nichts von seiner Klage. Angenommen, Sie gehen gerichtlich gegen ihren Arbeitgeber vor. Schon in der ersten Instanz werden Fragen berührt, die eine Auslegung europäischen Rechts erfordern - der Fall wird dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg vorgelegt. Da die Entscheidung des Gerichtshofs in allen Mitgliedstaaten Präzedenzwirkung hätte, geben gleich acht EU-Länder, darunter Irland, Stellungnahmen ab. Schließlich würde das Urteil Millionen Arbeitnehmer in ganz Europa betreffen. Es geht um ausstehende Sozialversicherungsbeiträge, die dem polnischen Arbeiter Bogdan Chain nun fehlen. Und um die irische Leiharbeitsfirma Atlanco Rimec, die die unterschiedlichen Beitragssätze in der EU geschickt ausnutzt. Der Mann, dessen Name beinahe europäische Rechtsgeschichte geschrieben hätte, weiß bis heute nicht, wie ihm geschah. Aufnahme WDR/RTÉ Ireland 2017 Wiederholung: Fr 00.05 Uhr
Donnerstag 11:04 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

messieKuscheltiere, Bilder und Souvenirs Dinge und was sie uns bedeuten Von Tabea Grzeszyk Gegenstände stecken voller Erinnerungen, erzählen Geschichten - und sind magisch. Woher kommt diese Sicht? Und gibt es einen Unterschied zwischen Sammlern und Messies?
Donnerstag 19:30 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

Der Fall, der keiner war Wie ein polnischer Arbeiter beinahe Recht bekommen hätte Von Frank Shouldice Ein polnischer Arbeiter verklagt ein internationales Arbeitsvermittlungsunternehmen, für das er tätig war. Das Urteil hätte Auswirkungen auf das Arbeitsrecht in der gesamten EU. Das einzige Problem: Der Arbeiter weiß nichts von seiner Klage. Angenommen, Sie gehen gerichtlich gegen ihren Arbeitgeber vor. Schon in der ersten Instanz werden Fragen berührt, die eine Auslegung europäischen Rechts erfordern - der Fall wird dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg vorgelegt. Da die Entscheidung des Gerichtshofs in allen Mitgliedstaaten Präzedenzwirkung hätte, geben gleich acht EU-Länder, darunter Irland, Stellungnahmen ab. Schließlich würde das Urteil Millionen Arbeitnehmer in ganz Europa betreffen. Es geht um ausstehende Sozialversicherungsbeiträge, die dem polnischen Arbeiter Bogdan Chain nun fehlen. Und um die irische Leiharbeitsfirma Atlanco Rimec, die die unterschiedlichen Beitragssätze in der EU geschickt ausnutzt. Der Mann, dessen Name beinahe europäische Rechtsgeschichte geschrieben hätte, weiß bis heute nicht, wie ihm geschah. Aufnahme WDR/RTÉ Ireland 2017
Freitag 00:05 Uhr

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