Deutschlandfunk Kultur

Aus den Archiven

janis joplinRequiem in Rock Vom frühen Tod in der Musik Von Olaf Leitner RIAS Berlin 1977 Vorgestellt von Michael Groth Janis Joplin, die am 19.01.2018 ihren 75. Geburtstag gefeiert hätte, Otis Redding, Jimi Hendrix, Jim Morrison - nur eine kleine Auswahl von Rockmusikern, die viel zu früh verstarben. Das Feature erinnert an eine Künstler-Generation, die den Kanon der Rockmusik prägte, dabei aber die Folgen und den Einfluss ihrer Kunst nicht mehr erlebte.
Samstag 05:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

RBB kulturRadio

FEATURE

RhabarberlederRhabarberleder Von Laura-Nadin Naue Regie: Ulrike-Lykke Langer Produktion: MDR 2018 - Ursendung -
Samstag 09:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

MDR KULTUR

Rhabarberleder

RhabarberlederVon Laura-Nadin Naue (Ursendung) Es riecht fruchtig, ein wenig süß und fühlt sich weich an: Rhabarberleder. Die Designerin Anne-Christin Bansleben streicht über ein Lederkleid, das in Korallrot leuchtet. Man sieht es dem Kleid nicht an, doch in ihm steckt sowohl Wissenschaft als auch eine nachhaltige Produktion. Immer noch wird bis zu 90 Prozent unseres Leders mit Chrom III gegerbt, das sich, liegt das Leder lange in der Sonne, in Chrom IV umwandeln kann. Das bedeutet, es kann krebserregend wirken. Erst vor Kurzem musste eine österreichische Firma Kinderschuhe zurücknehmen, da der Grenzwert deutlich überschritten wurde. Die Risikoeinstufung: ernst. Die 38-jährige Anne-Christin Bansleben stammt aus Sachsen-Anhalt, lebt in Leipzig, und war eigentlich Wissenschaftlerin, promovierte Ökotrophologin. Sie forschte mit Rhabarber. Dann bemerkte sie das Potential der Pflanze. Sie gründete eine Firma und gerbt Leder mit einem Extrakt aus Rhabarberwurzeln. Doch noch besetzt sie mit ihrem pflanzlich gegerbten Leder in einer Nische. Bei Biomilch und Biofleisch greifen die Verbrauer zu, Bio ist modern. Doch bei Kleidung kommt dieser Trend erst verzögert an. Die Autorin Laura-Nadin Naue begleitet die Forscherin bei ihrer täglichen Arbeit und der Eröffnung ihres ersten Mode-Ladens in Leipzig und geht der Frage nach, auf welchem Stand Ökomode in Deutschland ist. Laura-Nadin Naue, geboren 1988 in Bückeburg, absolvierte die Deutsche Journalistenschule. Sie studierte Germanistik und Freie Kunst in Münster sowie Journalistik in Leipzig und hat das Kompaktstudium Fernsehjournalismus an der Bayerischen Akademie für Fernsehen abgeschlossen. Seitdem hat sie Beiträge bei Radio Bremen, MDR Kultur, der Süddeutschen Zeitung und im "Spiegel" veröffentlicht, zuletzt u.a. für MDR Kultur das Feature "Kinderhospiz Bärenherz". Regie: Ulrike Lykke Langer Produktion: MDR 2018
Samstag 09:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Hörbilder

Wenigstens eine Chance. Geschichte einer Kindesabnahme. Feature von Christine Pramhas. Anita B. ist keine, die es in ihrem Leben immer leicht gehabt hat. Und nicht immer hat sie den "richtigen Weg gefunden", wie es ihre Anwältin formuliert. Sie wurde als lernbehindert stigmatisiert, war drogensüchtig, infizierte sich mit HIV. Dennoch gelingt es der heute 43-Jährigen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie besiegt ihre Suchterkrankung, findet Arbeit, verliebt sich in einen Kollegen. Als sie wider Erwarten schwanger wird, freuen sich die beiden auf das Kind und wollen es gemeinsam großziehen. Im Dezember 2016 bringt Anita B. einen gesunden Jungen zur Welt. Das Jugendamt greift sofort ein und beantragt die Obsorge bei Gericht. Aber die zukünftigen Eltern geben nicht auf, allen Widerständen und Vorurteilen zum Trotz suchen sie sich Unterstützung und kämpfen vor Gericht um die Obsorge. Ein entlarvendes Fallbeispiel, an dem tiefgreifende Mängel in der Entscheidung von Pflegschaftsurteilen sichtbar werden, gerade im Umgang mit Menschen, die in manchem nicht der Norm entsprechen. Redaktion: Elisabeth Stratka Technik: Elmar Peinelt
Samstag 09:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

WDR3

WDR 3 Kulturfeature

john burnsideJenes Himmelsflackern in unseren Knochen Der schottische Schriftsteller John Burnside Von Tobias Wenzel Aufnahme des WDR 2018 Wiederholung: So 15.04 Uhr Mit einem autobiographischen Buch über seinen Vater, der ein gewalttätiger Alkoholiker war, wurde der Schriftsteller John Burnside bekannt. Auch im Interview zeigt Burnside die frühen Verwundungen und flieht, begleitet vom Radioautor, aus der Stadt seiner Kindheit. Eigentlich war John Burnside neugierig darauf, nach Jahrzehnten zum ersten Mal wieder nach Cowdenbeath zu fahren, um die vom Bergbau geprägte Stadt seiner Kindheit gemeinsam mit dem Radioautor zu erkunden. Aber als die beiden dort ankommen, nimmt das Interview eine unvorhergesehene Wendung: Der schottische Schriftsteller will nicht aus dem Auto aussteigen, weil ihm der Ausflug nicht mehr geheuer ist. Obwohl auch noch die Bremsen versagen, fährt er mit hoher Geschwindigkeit wieder davon. Möglichst schnell weg von dem Ort, mit dem vor allem die Erinnerung an seinen gewalttätigen Vater verbunden ist. Den hat John Burnside sehr eindrücklich in seinem Buch "Lügen über meinen Vater" porträtiert. Im Garten seines Hauses auf dem schottischen Land erscheint Burnside dem Radioautor wie ausgewechselt. Der Schriftsteller ruht in sich. Er erweist sich im Umgang wie in seinen Texten als hellwacher Zeitgenosse, als Sinnenmensch, der feinste Antennen für seine Umwelt ausgebildet hat. Nachts, erzählt Burnside, wandert er im Haus umher, lauscht den Stimmen der Toten. Tagsüber steht er manchmal am äußersten Rand seines Gartens, an der Grenze zwischen zivilisierter Welt und ungebändigter Natur, und hält Ausschau nach wilden Tieren. Eine Szenerie, die man aus seinen Gedichten kennt. Über allen seinen Texten, auch über jenen Romanen, in denen es grausam zugeht, schwebt eine sanfte Sehnsucht nach Glück, ein Warten "auf jenes Himmelsflackern in unseren Knochen, / das beinahe Fliegen ist."
Samstag 12:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bayern 2

Zeit für Bayern

Essen und Trinken Die Geister, die ich rief - Frankens neue Schnapskultur Von Petra Nacke Die neue Fleischeslust Von unterfränkischen Eichelschweinen und oberbayerischen Wagyu-Rindern Von Hannelore Fisgus Wiederholung um 21.05 Uhr Die Geister, die ich rief - Frankens neue Schnapskultur Von Petra Nacke Single Malt Whisky gehört zu Schottland wie Highlands und Haggis. Gin gehört zu England wie die Queen und der Buckingham Palace. Zu Franken gehören Bier, Wein und Obstschnaps nebst Lebkuchen und Bratwurst - und Whisky und Gin! Tatsächlich hat sich der vor einigen Jahren begonnene Modetrend hin zu den beiden hochprozentigen Spirits auch hierzulande durchgesetzt. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen man Racke rauchzart in die Cola kippte und sich in der Disco darüber freute, dass der Gin Tonic im Schwarzlicht so schön leuchtete. Heute kommt keine Szene-Bar zwischen Coburg und Treuchtlingen, Wunsiedel und Aschaffenburg mehr ohne eine erkleckliche Auswahl an Single Malts und Gins nebst passendem Tonic aus. In geschlossenen Vereinen und offenen Degustationsrunden werden Klassiker verkostet, Neuheiten getestet und Hintergründe feingeistig recherchiert. In Franken hat dieser deutschlandweite Boom ganz eigene Blüten getrieben. So findet man hier nicht nur den Pionier des Deutschen Single-Malt Brennens, sondern stellt bald fest: das traditionelle Bierland scheint sich, weitestgehend unbemerkt vom Rest der Nation, klammheimlich zu einer Hochburg des Malzwhiskys entwickelt zu haben. Wen wundert´s, sind Bier und Whisky doch zwei Äste vom selben Stamm. Und ebensowenig verwundert es, wenn Obstbrenner in einer Region, in der Wacholder wie Unkraut wächst, ihr klassisches Sortiment aus Zwetschgen-, Kirsch- und Birnenschnaps um einen Gin "destilled in Franconia" erweitern. Frankens neue Spirits. Ein hochprozentiges Feature von Petra Nacke. Die neue Fleischeslust Von unterfränkischen Eichelschweinen und oberbayerischen Wagyu-Rindern (Erstsendung: 10.04.2016) Feature von Hannelore Fisgus Vegetarisch und vegan - egal ob Frauenzeitschrift, Tageszeitung oder Lebensmitteldiscounter - am Trend einer fleischlosen Ernährung kommt offensichtlich keiner mehr vorbei. Gleichzeitig entwickelt sich aber auch eine Gegenbewegung, die ungehemmt der Fleischeslust frönt und dabei auf Klasse statt auf Masse setzt: nachhaltig gewachsenes Fleisch von edlen Rinderrassen und Schweinen, die ein glückliches Leben auf Weiden oder in Eichenwäldern führen. Zahlreiche Lokale pflegen inzwischen den Fleischkult. Sie stellen Filets und Koteletts in Vitrinen zur Schau, in unterschiedlichen Reifegraden, und inszenieren die Zubereitung am Tisch. Als Gipfel der Genüsse gilt das Wagyu, auch Koberind genannt, ein fettdurchzogenes, marmoriertes Fleisch, das früher den japanischen Kaisern vorbehalten war. Zelebriert wird die neue Lust am Fleisch in Hochglanzmagazinen wie "Beef", das von der Lead Academy sogar zum Magazin des Jahres gewählt wurde. Dazu kommen "Luxusburger-Lokale", die jenseits der großen Fastfood-Ketten boomen und ihren Erfindern das Wasser abgraben. Ein Feature von Hannelore Fisgus auf den Spuren unterfränkischer Eichelschweine und oberbayerischer Wagyu-Rinder - über die neue Lust am nachhaltigen Fleischgenuss.
Samstag 12:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bayern 2

radioFeature

NSU-ProzessDie offenen Fragen Dokumente der Nebenklage im NSU-Prozess Von Ralf Homann BR/WDR 2018 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Die Erwartungen an den NSU-Prozess waren groß. Die Bundeskanzlerin versprach, der Staat werde alles tun, um die Helfershelfer und Hintermänner des NSU aufzudecken. Doch das Gericht lehnte unzählige Beweisanträge der Anwälte der Opfer und ihrer Familien als unzulässig ab. Er ist einer der längsten und aufwändigsten Prozesse der deutschen Rechtsgeschichte. Der Komplex des "Nationalsozialistischen Untergrunds" erschien unüberschaubar. Fünf Jahre nach Beginn des Münchner Prozesses zeigt sich: Erweiterte Fragestellungen rund um die Mord- und Anschlagsserie des NSU sind für seinen Verlauf irrelevant und das Gericht lehnte entsprechende Beweisanträge der Opfer und ihrer Familien ab. Auch die Verteidigung der mutmaßlichen Terroristen argumentierte, es dürfe keine "überschießende Aufklärung" im Strafverfahren geben. Zu einem Zeitpunkt, da die Aufnahme der Beweise abgeschlossen, die Plädoyers weitgehend gehalten sind, das Urteil gegen Beate Zschäpe und vier Mitangeklagte aber noch nicht gesprochen ist, fügt das Feature Originaldokumente, Beweisanträge und Schriftsätze zu einer ganz eigenen Geschichte zusammen. Es macht die Leerstellen und Schattenrisse des nicht Aufgeklärten sichtbar und skizziert damit auch die wichtige Aufgabe der Nebenklage: Die Geschädigten sollen den Tätern nicht mehr als Opfer, sondern als Handelnde gegenübertreten.
Samstag 13:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

BR-Klassik

Das Musik-Feature

johann philipp kriegerDas Leben Johann Philipp Kriegers "Ich will weinen, ich will lachen" Von Nürnberg nach Weißenfels Das Leben Johann Philipp Kriegers Von Bernd Noack Wiederholung vom Freitag, 19.05 Uhr Er war der Sohn eines wohlhabenden Teppichmachers und Garnfärbers aus Nürnberg. Doch Johann Philipp Krieger, 1649 geboren, wollte und sollte nicht in die Fußstapfen seines Vaters treten. Dass aus Johann Philipp Krieger einmal einer der produktivsten und einflussreichsten Komponisten und Kapellmeister des Hochbarock werden sollte, ahnte damals freilich noch niemand. Die Eltern und berühmte Nürnberger Musiker aber erkannten das Talent, und somit begann eine Musikerlaufbahn, die typisch war für Kriegers Zeit: Als Jugendlicher schon kam er zur Ausbildung in ferne Länder, den jungen Mann begehrten Herzöge an ihre Höfe zu holen, um ihn als Musiker in ihre Dienste zu stellen. Krieger suchte sich Lehrer, vornehmlich in Italien, ließ sich engagieren. Als er mit knapp 30 Jahren an den Weißenfelser Hof kam, hatte er bereits einen guten Namen neben Kollegen wie Pachelbel oder Buxtehude. Er blieb in Sachsen, über 40 Jahre bis zu seinem Tod 1725: Hier schrieb er Opern, Kammer- und vor allem Kirchenmusik, über 2000 Stücke sollen es gewesen sein. Wer aber war dieser Johann Philipp Krieger? Die Spurensuche erweist sich als äußerst schwierig. Kein Porträt, keine genauen Daten, kein Grab vor allem: der Großteil seiner Kompositionen ist verschollen. Und doch: In Bernd Noacks Feature tritt ein direkter Nachfahre des Komponisten auf (und lüftet ein adliges Geheimnis), der Atmosphäre, in der Krieger lebte und wirkte, wird nachgespürt, vor allem aber erzählt Krieger mit seiner Musik. Und wenn man richtig hinhört, eben auch von ihm selber und seinem so unspektakulären Leben zwischen Nürnberg und Weissenfels.
Samstag 14:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

HR2

Kinderfunkkolleg Geld

geldWas ist Geld? | Von Monika Konigorski
Samstag 14:45 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bremen Zwei

Feature

HanseatKooplüüd, Koggen und Kontore Hansische Erkundungen Feature von Holger Janssen Wer heutzutage für sich in Anspruch nimmt, ein Hanseat zu sein, umgibt sich gewissermaßen automatisch mit einer Aura aus Ehrbarkeit, Lebensklugheit, Weltoffenheit und Solidität. Auch etliche hundert Jahre nach Ende des einst blühenden Städtebündnisses bemühen sich die Nachfahren der alten Pfeffersäcke darum, wenigsten ein klein wenig vom Glanze und Ruhm der Hanse für ihre heutigen Zwecke nutzen können. Doch die "Hanseaten aus Kalkül" sollten lieber vorsichtig sein, meint Feature-Autor Holger Janssen. Er hat im Zuge einer rasanten Kreuz- und Querfahrt durch die Geschichte des einstigen Global-Players höchst bedenkliche Entdeckungen gemacht, die so gar nichts zu tun haben mit der angeblich feinen hanseatisch-kaufmännischen Art. Brachiale Gewalt, Tricksereien, Betrug, Mord- und Totschlag bis hin zum veritablen Seekrieg ? die Vorgänger der Buddenbrooks waren alles andere als zimperlich und sittsam, wenn es um die Durchsetzung der eigenen Interessen ging. Produktion: Radio Bremen 2018
Samstag 18:00 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk Kultur

Feature

Wilhelm GenazinoGenazinos Museum Von Marlene Breuer Regie: die Autorin Mit: Wilhelm Genazino und Marlene Breuer Ton: Ursula Potyra Produktion: HR 2011 Länge: 52"21 Zum 75. Geburtstag des Büchnerpreisträgers. Die Figuren, die die Romane Wilhelm Genazinos bewohnen, betrachten die Welt mit jener Distanz, die die komischen Seiten des Lebens sichtbar werden lässt. Im Feature wird der Schriftsteller selbst zu einer seiner Figuren und schreitet die Galerie jener Objekte ab, die sein Leben gekreuzt haben. Beobachtungen, Funde, Träume zeigen den Menschen Genazino und machen zugleich transpararent, wie aus ersten Impulsen allmählich das Werk entsteht. Wilhelm Genazino, Büchnerpreisträger 2004 und Autor zahlreicher Romane, Essays und Hörspiele, wurde vor 75 Jahren in Mannheim geboren. Marlene Breuer, geboren 1961, studierte Musik und Romanistik, lebt als Regisseurin, Autorin und Dozentin in Frankfurt am Main. Sie arbeitet an Lesungen, Hörspielen und Features. Für die Regie des Kinderhörspiels "Lindbergh" mit Bastian Pastewka wurde sie mit dem BEO sowie dem Kinderhörbuchpreis 2016 ausgezeichnet. Zuletzt führte sie Regie beim ARD-Feature "Bombensicher" (HR 2017), der szenischen Lesung "Die Briefe der Manns" und dem Live-Hörspiel "Hanauer Juwelen" von Sibylle Lewitscharoff. Genazinos Museum
Samstag 18:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

SRF 2 Kultur

Musik unserer Zeit

GqomGqom Edits Ein Besuch in Durban Aus den Townships von Durban fand eine tiefe monotone Spielart elektronischer Musik ihren Weg nach London und in die Welt: Gqom ist Ecstasy, ist Nacht und dunkle Vibes, ist aber auch Politik und Zukunftschance. Das Feature mischt akustische Impressionen aus Durban mit Gqom Tracks und rhythmisierten Interviewsequenzen mit den jungen Machern und erkundet so Ursprung und Bedeutung dieses Musikstils. Eine Montage von Thomas Burkhalter, Marcel Gschwend und Daniel Jakob.
Samstag 21:00 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

BR-Heimat

Zeit für Bayern

EichelschweineEssen und Trinken Die Geister, die ich rief - Frankens neue Schnapskultur Von Petra Nacke Die neue Fleischeslust Von unterfränkischen Eichelschweinen und oberbayerischen Wagyu-Rindern Von Hannelore Fisgus Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Die Geister, die ich rief - Frankens neue Schnapskultur Von Petra Nacke Single Malt Whisky gehört zu Schottland wie Highlands und Haggis. Gin gehört zu England wie die Queen und der Buckingham Palace. Zu Franken gehören Bier, Wein und Obstschnaps nebst Lebkuchen und Bratwurst - und Whisky und Gin! Tatsächlich hat sich der vor einigen Jahren begonnene Modetrend hin zu den beiden hochprozentigen Spirits auch hierzulande durchgesetzt. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen man "Racke rauchzart" in die Cola kippte und sich in der Disco darüber freute, dass der Gin Tonic im Schwarzlicht so schön leuchtete. Heute kommt keine Szene-Bar zwischen Coburg und Treuchtlingen, Wunsiedel und Aschaffenburg mehr ohne eine erkleckliche Auswahl an Single Malts und Gins nebst passendem Tonic aus. In geschlossenen Vereinen und offenen Degustationsrunden werden Klassiker verkostet, Neuheiten getestet und Hintergründe feingeistig recherchiert. In Franken hat dieser deutschlandweite Boom ganz eigene Blüten getrieben. So findet man hier nicht nur den Pionier des Deutschen Single-Malt Brennens, sondern stellt bald fest: das traditionelle Bierland scheint sich, weitestgehend unbemerkt vom Rest der Nation, klammheimlich zu einer Hochburg des Malzwhiskys entwickelt zu haben. Wen wundert"s, sind Bier und Whisky doch zwei Äste vom selben Stamm. Und ebensowenig verwundert es, wenn Obstbrenner in einer Region, in der Wacholder wie Unkraut wächst, ihr klassisches Sortiment aus Zwetschgen-, Kirsch- und Birnenschnaps um einen Gin "destilled in Franconia" erweitern. Frankens neue Spirits. Ein hochprozentiges Feature von Petra Nacke. Die neue Fleischeslust Von unterfränkischen Eichelschweinen und oberbayerischen Wagyu-Rindern (ESD 10.04.16) Feature von Hannelore Fisgus Vegetarisch und vegan - egal ob Frauenzeitschrift, Tageszeitung oder Lebensmitteldiscounter - am Trend einer fleischlosen Ernährung kommt offensichtlich keiner mehr vorbei. Gleichzeitig entwickelt sich aber auch eine Gegenbewegung, die ungehemmt der Fleischeslust frönt und dabei auf Klasse statt auf Masse setzt: nachhaltig gewachsenes Fleisch von edlen Rinderrassen und Schweinen, die ein glückliches Leben auf Weiden oder in Eichenwäldern führen. Zahlreiche Lokale pflegen inzwischen den Fleischkult. Sie stellen Filets und Koteletts in Vitrinen zur Schau, in unterschiedlichen Reifegraden, und inszenieren die Zubereitung am Tisch. Als Gipfel der Genüsse gilt das Wagyu, auch Koberind genannt, ein fettdurchzogenes, marmoriertes Fleisch, das früher den japanischen Kaisern vorbehalten war. Zelebriert wird die neue Lust am Fleisch in Hochglanzmagazinen wie "Beef", das von der Lead Academy sogar zum Magazin des Jahres gewählt wurde. Dazu kommen "Luxusburger-Lokale", die jenseits der großen Fastfood-Ketten boomen und ihren Erfindern das Wasser abgraben. Ein Feature von Hannelore Fisgus auf den Spuren unterfränkischer Eichelschweine und oberbayerischer Wagyu-Rinder - über die neue Lust am nachhaltigen Fleischgenuss.
Samstag 21:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Bayern 2

Zeit für Bayern

Essen und Trinken Die Geister, die ich rief - Frankens neue Schnapskultur Von Petra Nacke Die neue Fleischeslust Von unterfränkischen Eichelschweinen und oberbayerischen Wagyu-Rindern Von Hannelore Fisgus Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Die Geister, die ich rief - Frankens neue Schnapskultur Von Petra Nacke Single Malt Whisky gehört zu Schottland wie Highlands und Haggis. Gin gehört zu England wie die Queen und der Buckingham Palace. Zu Franken gehören Bier, Wein und Obstschnaps nebst Lebkuchen und Bratwurst - und Whisky und Gin! Tatsächlich hat sich der vor einigen Jahren begonnene Modetrend hin zu den beiden hochprozentigen Spirits auch hierzulande durchgesetzt. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen man "Racke rauchzart" in die Cola kippte und sich in der Disco darüber freute, dass der Gin Tonic im Schwarzlicht so schön leuchtete. Heute kommt keine Szene-Bar zwischen Coburg und Treuchtlingen, Wunsiedel und Aschaffenburg mehr ohne eine erkleckliche Auswahl an Single Malts und Gins nebst passendem Tonic aus. In geschlossenen Vereinen und offenen Degustationsrunden werden Klassiker verkostet, Neuheiten getestet und Hintergründe feingeistig recherchiert. In Franken hat dieser deutschlandweite Boom ganz eigene Blüten getrieben. So findet man hier nicht nur den Pionier des Deutschen Single-Malt Brennens, sondern stellt bald fest: das traditionelle Bierland scheint sich, weitestgehend unbemerkt vom Rest der Nation, klammheimlich zu einer Hochburg des Malzwhiskys entwickelt zu haben. Wen wundert"s, sind Bier und Whisky doch zwei Äste vom selben Stamm. Und ebensowenig verwundert es, wenn Obstbrenner in einer Region, in der Wacholder wie Unkraut wächst, ihr klassisches Sortiment aus Zwetschgen-, Kirsch- und Birnenschnaps um einen Gin "destilled in Franconia" erweitern. Frankens neue Spirits. Ein hochprozentiges Feature von Petra Nacke. Die neue Fleischeslust Von unterfränkischen Eichelschweinen und oberbayerischen Wagyu-Rindern (ESD 10.04.16) Feature von Hannelore Fisgus Vegetarisch und vegan - egal ob Frauenzeitschrift, Tageszeitung oder Lebensmitteldiscounter - am Trend einer fleischlosen Ernährung kommt offensichtlich keiner mehr vorbei. Gleichzeitig entwickelt sich aber auch eine Gegenbewegung, die ungehemmt der Fleischeslust frönt und dabei auf Klasse statt auf Masse setzt: nachhaltig gewachsenes Fleisch von edlen Rinderrassen und Schweinen, die ein glückliches Leben auf Weiden oder in Eichenwäldern führen. Zahlreiche Lokale pflegen inzwischen den Fleischkult. Sie stellen Filets und Koteletts in Vitrinen zur Schau, in unterschiedlichen Reifegraden, und inszenieren die Zubereitung am Tisch. Als Gipfel der Genüsse gilt das Wagyu, auch Koberind genannt, ein fettdurchzogenes, marmoriertes Fleisch, das früher den japanischen Kaisern vorbehalten war. Zelebriert wird die neue Lust am Fleisch in Hochglanzmagazinen wie "Beef", das von der Lead Academy sogar zum Magazin des Jahres gewählt wurde. Dazu kommen "Luxusburger-Lokale", die jenseits der großen Fastfood-Ketten boomen und ihren Erfindern das Wasser abgraben. Ein Feature von Hannelore Fisgus auf den Spuren unterfränkischer Eichelschweine und oberbayerischer Wagyu-Rinder - über die neue Lust am nachhaltigen Fleischgenuss.
Samstag 21:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren