Realität und Wirklichkeit konstruiert sich im Kopf ebenso wie Irrsinn und Wahn. Der Kopf ist noch viel mehr: Alles was ist, was mensch aber nicht wahrnehmen kann, ist nicht. Im Kopf verknüpfen sich Geräusche mit Bildern. Es konstruieren sich anhand des Wahrgenommenen Wirklichkeiten und eigene Welten. Hörspiele sind ein Beispiel dafür. Und Hörspiele, Hörbücher, Mitschnitte von Wortlastigem gibt es in jeder IKL Sendung zu hören. Und dank Kopf eben auch um dies alles zu fühlen, zu schmecken, zu riechen, zu hören oder vielleicht auch nur um diesen nur weiter zu verwirren. "IKL kann immer dann auftreten, wenn die Schallreize so geartet sind, dass sie keiner möglichen außerhalb des Kopfes befindlichen Schallquelle zugeordnet werden können und/oder eine Adaption auf einen Raum und mögliche in diesem befindliche Schallquellen nicht stattgefunden hat; wenn also der Hörer von einer Schallquelle und ihrer Situation sozusagen überrascht wird." (wiki) IKL-Website
Die 3 vom Ast: Waldemar findet Freunde - ein Hörspiel Adelheid Nicklaser "Die 3 vom Ast" - Hörspiele von Eckart zur Nieden ERF-Verlag, www.erfverlag.de
Das Ende des Westens Von Lars Werner Regie: der Autor Mit: Mariann Yar, Lea Ostrovskiy, Tamara Semzov, Alexej Lochmann, Denise M"Baye, Franziskus Claus, Til Schindler Musik: Friedrich Byusa Blam Ton und Technik: Nikolaus Löwe, Martin Seelig, Katrin Witt Regieassistenz: Eunike Kramer Dramaturgie: Juliane Schmidt RBB 2025 Länge: 52"35 Sasha ist ein "Kreml-Bot" in einer russischen Troll-Fabrik. Sie erstellt Fake-Profile, verbreitet Desinformation, diskreditiert Politiker:innen, manipuliert Wahlen und Debatten - alles im Auftrag ihres Bosses, der das Ende des Westens verfolgt.
Die Frau, die den Hunden zu essen gab (1/2) Von Kristien Hemmerechts Michelle Martin - die meistgehasste Frau Belgiens Teil 1: Komplizin im Fall Dutroux Ein Psychogramm der meistgehassten Frau Belgiens. Am 13. August 1996 wird Marc Dutroux verhaftet. Der arbeitslose Elektriker hatte seit den 1980er Jahren elf junge Mädchen entführt, misshandelt und einige von ihnen getötet. Seine damalige Ehefrau Michelle Martin hatte nicht nur den Transporter gefahren, mit dem das Paar auf "Kinderjagd" unterwegs war. Sie ließ auch zwei der verschleppten Mädchen in einem Kellerverlies verhungern - anders als die Hunde. Produktion: WDR 2026
Al dente Von Ira HadEic Deutschlandfunk / Akademie der Künste 2026 Länge: 40"13 (Ursendung) Bohren, Vibrieren, Absaugen - als Tochter einer Zahnärztin ist die Klangkünstlerin Ira HadEic mit diesen Geräuschen vertraut. Ihre Arbeit ist eine feinfühlige Klangrecherche über Fürsorge, Medizingeräusche und kollektive Ängste. Zähne sind die langlebigsten Teile unseres Körpers. Sie überdauern uns über den Tod hinaus. Als biologische Relikte speichern sie Spuren von Identität, sozialer Zugehörigkeit und Biografie. Die akustischen Abläufe einer Zahnarztpraxis - von den niederfrequenten Schwingungen stillstehender Geräte über die Luftzirkulation in Schläuchen bis zu den leisen Geräuschen der Behandlung in der Mundhöhle - dienen der Klangkünstlerin Ira HadEic als Instrumentarium für ihren Kompositionsprozess. Zugleich sind sie ein Resonanzraum, um über die Verkörperung von Identität, Schmerz und gesellschaftliche Veränderungen nachzudenken. Der Akt des Zuhörens wird dabei selbst zum Instrument. Ira HadEic ist Klangkünstlerin und studierte Kulturanthropologie. Ihre musikalische Praxis entfaltet sich an den Schnittstellen von Text, Improvisation, Komposition und Introspektion. Ihr Klangstück "Heimatgefühle" (Deutschlandfunk Kultur 2021) wurde mit dem Karl-Sczuka-Förderpreis ausgezeichnet.