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JAZZ BERLIN

fela kutimit Ulf Drechsel Berliner Jazztage 1978: Fela Anikulapo Kuti Der 1938 geborene Fela Kuti war bis zu seinem Tod 1997 eine Gallionsfigur des Afrobeat. Bis heute wird der nigerianische Musiker verehrt und gewürdigt. Vor allem deshalb, weil Musik und Politik für ihn immer eine Einheit bildeten und er seine Popularität nutzte, um sich für Menschenrechte und die Entkolonialisierung des afrikanischen Kontinents einzusetzen. Der Auftritt seines Ensembles bei den Berliner Jazztagen vor fast genau 40 Jahren, um den sich etliche Geschichten auch abseits der Bühne ranken, war Abschluss und gilt bis heute als musikalischer Höhepunkt seiner ""Afrika 70"s""-Tour. Konzertaufnahme vom 4.11.1978, Philharmonie
Freitag 20:04 Uhr

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COSMO Live

Rodrigo AmaranteRodrigo Amarante, Mariam, Rael, und viel mehr - Mit der Wild Card in den globalen Underground - in der Philharmonie Essen war die Avantgarde des Global Pop zu Besuch: Bands zwischen Glam und Guerilla, Künstlerinnen mit Haltung, DJs aus den Metropolen des Südens. Unter ihnen sind Rodrigo Amarante, Mariama und Keshavara und noch viel mehr. "Tuyo" heißt der Titelsong aus der Netflix-Serie "Narcos", und Rodrigo Amarante hat den bittersüßen Bolero gesungen. Der Singer-Songwriter aus Rio de Janeiro hat sich zu einer der spannendsten Künstler in der brasilianischer Musikszene entwickelt. Nach seiner Band Los Hermanos hat er mit Fab Moretti von The Strokes die Gruppe Little Joy gegründet. Er begleitet Devendra Banhart regelmäßig auf Tour. Und in seiner Heimat hat er mit den Ikonen musiziert: Gilberto Gil, Tom Ze, Marisa Monte oder Seu Jorge beim Orquestra Imperial. Gerade nimmt Rodrigo Amarante sein neues Solo-Album auf. Mariama ist eine echte Weltbürgerin: Geboren in Sierra Leone, aufgewachsen in Deutschland, dann war sie eine Zeitlang in Paris und ist nun zurück in Köln. Die Singer-Songwriterin verbindet Soul, Reggae und Chansons mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit. Und Mariama entwickelt sich stetig weiter. Das hat sie auf ihrer Single "Raindrops" gezeigt - dunkel, elektronisch, geheimnisvoll. Mit ihrer neuen Show kombiniert Mariama Music & Fashion. Rael zählt zu den wichtigsten Figuren im brasilianischen HipHop. Der Rapper und Sänger aus São Paulo kombiniert politische Lyrics mit Reggae Offbeats und Samba Rhythmen. Rael gehört zum Camp um Rapstar Emicida. Gemeinsam führen sie im Laboratório Fantasma die afrobrasilianische Musik in die Zukunft. Keshav Putushoram hat schon diverse Verwandlungen hinter sich - vom Frontmann der Indieband Timid Tiger bis zum aktuellen Alias Keshavara. Dabei nimmt sich der Sohn des indischen Perkussionisten Ramesh Shotham größtmögliche Freiheiten. Auf der Single "Kabinett der Phantasie" trifft Postpunk auf Space Disco, Super-8-Ästhetik auf surreale Zirkus-Einlagen. Und irgendwie hat das alles etwas mit Yoguing zu tun, einer Mischform aus Yoga und Voguing. Stimme, E-Gitarre und Elektronik - Melissa Muther vereint modernen Soul, Jazz und Pop mit Effekten. Vor allem berührt sie dabei durch ihre charismatisch warme Stimme und ihr Strahlen auf der Bühne. Sie singt und spricht über Never-Ending-Stories und Kurzgeschichten, von bewegenden Begegnungen und Beziehungen, von alltäglichen Szenen und außergewöhnlichen Eindrücken. Melissa Muther ist Absolventin vom Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität der Künste. Linus Volkmann liebt gute Popkultur so sehr, dass er der schlechten mit einem flammenden Schwert auflauert. Seine Texte, Rants und Clips finden sich wöchentlich bei COSMO im Popkommentar und auch bei VICE, Die Zeit, Titanic oder Spiegel Online. Zudem konzipiert er Beiträge für das "Neo Magazin Royale". Bei Wild Card hat er eine multimediale Gala voller Spaß und Krawall angekündigt. Aufgenommen am 10.11.2018 in der Philharmonie Essen auf der COSMO Wild Card.
Freitag 23:00 Uhr

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