Tagestipps im Radio  (07.04.2026)

Tagestipps

Dienstag 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Moderation: Isabella Kolar Spanien legalisiert eine halbe Million Migranten Papiere für alle Von Julia Macher und Anika Reker Die Maßnahme hat international für Aufsehen gesorgt: Spanien will zwischen April und Ende Juni zwischen 500 000 und 800 000 Menschen, die derzeit irregulär im Land Leben eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung geben - per Regierungsdekret. Die Initiative geht zurück auf ein Volksbegehren, für das während der Pandemie mobilisiert wurde und das schließlich als Gesetzesentwurf Eingang ins Parlament fand. Wie kam es dazu - und was verspricht sich das Land davon?

Dienstag 19:00 Uhr HR2

Hörbar Back to the roots mit Alessia Cara & mehr Musik grenzenlos

Moderation: Karmen Mikovic Für ihr neues Album "Love or Lack Thereof" hat sich die kanadische Sängerin und Grammy-Gewinnerin Alessia Cara mit einer rein akustisch besetzten Jazz-Kombo ins Studio begeben und einige ihrer Songs neu eingespielt.

Dienstag 19:00 Uhr Literatur-Musik

Die Literaturlounge: Mauerpogo 13 Punk im Schatten der Mauer mit Sonja M. Schultz

Wenn der Beton bebt 13 Die Literaturlounge präsentiert 1EMauerpogo 1C Willkommen in der Literaturlounge. Heute lassen wir die Mauern wackeln. Basierend auf dem Roman 1EMauerpogo 1C von Sonja M. Schultz tauchen wir tief ein in den Underground der 80er Jahre. Diese Sendung ist kein nostalgischer Rückblick, sondern eine akustische Bestandsaufnahme des Widerstands. Wir spielen den Soundtrack einer Generation, die sich zwischen Wachtürmen und verrauchten Kellern ihren Freiraum erkämpft hat. Was euch erwartet: Der Sound des Ostens: Von den verbotenen Hymnen von Schleim-Keim und L 19Attentat bis zum düsteren Post-Punk von Die Art. West-Einflüsse: Die Inspirationen von den Sex Pistols, Joy Division und den Ramones. Deep Dive: Exklusive Interview-Ausschnitte mit der Autorin Sonja M. Schultz, Rezensionen und Klappentexte, die das Lebensgefühl zwischen Rebellion und Stasi-Angst einfangen. Punk in der DDR war kein Hobby, sondern eine Existenzfrage. Hier hört ihr die Musik dazu 13 ungeschönt, laut und absolut authentisch. Heute in der Playlist: Puhdys | Schleim-Keim | Sandow | Fehlfarben | Joy Division | Die Art | The Exploited | Nina Hagen | und viele mehr. Einschalten, Pogo tanzen, Kopf einschalten.

Dienstag 19:10 Uhr RadioEINS

Marteria

Zwölf Jahre nach "Zum Glück in die Zukunft II" präsentiert Marten Laciny alias Marteria auf dem nächste Woche erscheinenden dritten Teil der Reihe "eine Mischung aus indirekt politischen und offen persönlichen Liedern." Damit demonstriert der gebürtige Rostocker einmal mehr nachdrücklich, dass er einer der originellsten, wichtigsten und somit zu Recht erfolgreichsten deutschen Rapper ist.

Dienstag 19:15 Uhr Deutschlandfunk

Feature

Die Kinder von Station 19 Auf der Suche nach den Opfern einer Verwahrpsychiatrie Von Marie von Kuck Regie: Beatrix Ackers Es sprachen: Julia Lenska, Gregor Höppner, Sascha Tschorn und die Autorin Ton und Technik: Ernst Hartmann und Hanna Steger Redaktion: Wolfgang Schiller Produktion: Deutschlandfunk/MDR/WDR 2020 Überall in der DDR fristeten Tausende psychisch Kranke und geistig Behinderte auf Verwahrstationen ein menschenunwürdiges Dasein. Die Autorin lernte 1990 als Hilfskraft die Kinderstation in Altscherbitz kennen. Bei der Suche nach den Kindern von damals stieß sie auf eine Mauer des Schweigens. Die Leipziger Psychiatrie war seit den frühen 70er-Jahren berühmt für ihre sozialtherapeutischen Arbeitsweisen und genoss auch international Anerkennung. Doch die meisten psychiatrischen Patienten lebten auf sogenannten Verwahrstationen. Die Bedingungen waren von Mangel geprägt und desaströs. Anfang der 90er-Jahre wurden diese Stationen geschlossen. Aus Altscherbitz wurden fast 600 Patienten entlassen. Die meisten von ihnen hatten fast ihr ganzes Leben hier verbracht. Wer waren diese Menschen? Und was ist aus ihnen geworden? Marie von Kuck wurde 1971 in Leipzig geboren und war in der DDR-Oppositionsbewegung aktiv. Sie ist ausgebildete Puppenspielerin und Theatertherapeutin. Seit dem Jahr 2000 arbeitet sie auch als Autorin. Für den Rundfunk schreibt sie Hörspiele, Features und Reportagen. Sie lebt in Berlin. Die Kinder von Station 19

Dienstag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Ewigkeitschemikalien PFAS Die unsichtbaren Gifte Von Thilo Schmidt Sie sind im Boden, im Leitungswasser, in Hühnereiern, in den Weltmeeren und wurden schon in Eisbären nachgewiesen. Und sie sind enorm gesundheitsschädigend: Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, kurz PFAS. Die auch als "Ewigkeitschemikalien" bezeichneten Verbindungen zersetzen sich in der Natur schwer bis gar nicht. PFAS sind wasser-, fett- und schmutzabweisend und außerdem enorm hitzeresistent. So finden sie sich in Kleidung, Teflonpfannen, auf Backpapier, im Feuerlöschschaum und sogar in Kosmetika. Sie aus Boden oder Wasser zu entfernen, ist extrem teuer und aufwändig. Jetzt diskutiert die EU darüber, PFAS teilweise zu verbieten.

Dienstag 20:03 Uhr WDR5

Unterhaltung am Dienstag: UaW (1/2)

Mit Axel Naumer WDR 5 Radioshow Wiederholung: Mi. 20.03 Uhr Zu Gast: Ensemble, Frank Goosen und Zucchini Sistaz Aufnahme einer Veranstaltung vom 30. März aus den Zeche Zollern, Dortmund

Dienstag 20:03 Uhr SRF 4 News

Kulturplatz Talk

Wissenschaft trifft Comedy: Die Science Busters Alles hat einmal ein Ende. Das Leben. Sowieso. Die Welt. Vermutlich schon. Die Klimakrise. Vielleicht auch die. Die Unendlichkeit. Hm, da wird 19s knifflig. Für die Science Busters kein Grund zurückzuweichen. Scheinbar unbeantwortbare Fragen nehmen die Wissenschafts-Comedians mit Gründlichkeit und Humor. In ihrem neuesten Programm widmen sie sich dem Ende von Allen und Allem. Wie das in ihr Programm passt und was man dabei alles erfahren kann, darüber spricht Host Barbara B. Peter mit Martin Puntigam und Florian Freistetter.

Dienstag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

Das Meer an sich ist weniger Ein musikalischer Bilderbogen Von Peter Wawerzinek Regie: Wolfgang Rindfleisch Mit: Carmen-Maja Antoni, Astrid Meyerfeldt, Lars Rudolph, Otto Sander, Martin Seifert, Ulrich Voß und Herbert Fritsch Komposition: Daniel Prietz Musik: Peter Wawerzinek (Gesang), Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot Ton und Technik: Ernst Hartmann, Dagmar Schondey Mitwirkung: Karl-Heinz Stevens Deutschlandfunk 2000 Länge: 52"23 Die Bolschewistische Kurkapelle marschiert auf, ein unermüdlicher Dirigent entlockt ihr schmissige Shanties und schrille Töne. Popsongs und Kneipenlieder vermischen sich mit lyrischen Textpassagen zu einer Hommage an das Meer. Ein Leuchtturmwärter spielt auf der unendlichen Klaviatur des Meeres. Geschichten ziehen vorüber oder liegen wie Strandgut am Ufer. Ein Dichter versucht verzweifelt, das Chaos seiner vielen Geschichten zu ordnen, immer wieder abgelenkt vom Gesang der Sirenen ... Es werden Bilder heraufbeschworen: von mondänen Damen in luftigen Sommergewändern und edel gekleideten Herren im Cut, wie sie auf Rügen auf- und abflanieren. Gekommen, um hier ihre Zivilisationsleiden, ihre überflüssigen Pfunde und ihren Lebensüberdruss zu kurieren. Der weite Horizont, die pittoresken Fischerdörfer, die knorrigen, maulfaulen Einheimischen: All dies zusammengenommen war - und ist bis heute - für den Berliner, Hamburger, Dresdner oder Leipziger eine Sommerfrische wert. Peter Wawerzinek, geboren 1954 in Rostock, wuchs nach DDR-Flucht der Mutter in einem Kinderheim an der Ostsee auf. Seit 1988 arbeitet er als freier Schriftsteller, Hörspielautor und Regisseur. 2019 erschien sein hochgelobter Roman "Schluckspecht", im gleichen Jahr erhielt er das begehrte Autorenstipendium der Villa Massimo in Rom. Das Meer an sich ist weniger

Dienstag 21:05 Uhr Deutschlandfunk

Jazz Live

Die Kraft der sanften Töne Das Quartett hilde Marie Daniels, Gesang Julia Brüssel, Violine Emily Wittbrodt, Cello Maria Trautmann, Posaune Aufnahme vom 1.11.2025 beim Jazzfest Berlin Am Mikrofon: Thomas Loewner Facettenreiche musikalische Entdeckungstour in die Grenzbereiche zwischen Jazz, Folk, Pop und klassischer Kammermusik. Statt auf grelle Kontraste und extreme Geräuschpegel zu setzen, umschmeichelt das Quartett hilde die Ohren seines Publikums mit feinen Zwischentönen voller Klangpoesie. Im kompakten Berliner Jazzclub "A-Trane" funktionierte das besonders gut. Die vier Musikerinnen der Kölner Band, die 2025 ihre Premiere beim Jazzfest Berlin hatten, kennen sich schon einige Jahre und das hört man ihrem Spiel auch an. In zahlreichen Proben haben sie Improvisationsstrategien entwickelt, die es ihnen ermöglichen, intuitiv aufeinander zu reagieren. Die Klangfarben der Instrumente und die Stimme von Marie Daniels mischen sich zu einem harmonischen Gruppensound. Dabei entstehen aber immer ausreichend Reibungsflächen, um nicht allzu sehr dem Schönklang zu verfallen.

Dienstag 22:00 Uhr radio3

radio3 Jazz

Moderation: Thomas Haak NDR Jazz: Moisés P. Sánchez "Dedication II" Der 1979 in Madrid geborene Pianist Moisés P. Sánchez hat sich in zwei Dekaden ein Universum aus Jazz, Klassik, Rock und Weltmusik erschaffen - mit so ungleichen Künstlern wie Plácido Domingo, Benny Golson oder Jorge Pardo. Mit seinem Quartett tritt der vielprämierte Komponist, Arrangeur und Produzent seit fast 16 Jahren in Erscheinung wie im Februar 2026 beim NDR in Hamburg, wo die Band mit der Sängerin Cristina Mora ihr Album "Dedication 2" präsentierte: Eine intelligente Fusion der Stile und zugleich emotionale Reise durch Sánchez" Lebensphasen des Glücks, der Verluste und der Hoffnung.

Dienstag 22:03 Uhr BR-Klassik

BR Klassik - Jazztime

"The Music is the magic" - so heißt eine Komposition der legendären, amerikanischen Sängerin Abbey Lincoln. Ihr zollt die Französin Marion Rampal auf ihrem neuen Album Tribut und entfaltet dabei in der Stunde vor Mitternacht die, im Titel benannte Magie. Und die schwingt auch in allen weiteren Einspielungen mit, aus denen heute besonders stimmungsvolle Musik vorgestellt wird. Aufnahmen mit Airelle Besson und Lionel Suarez, Theo Croker und Sullivan Fortner, Omer Klein & The Poetics, Marion Rampal, Philipp Schiepek und Lorenz Widauer, und dem Vision String Quartet Moderation und Auswahl: Beate Sampson

Dienstag 23:00 Uhr HR2

Doppelkopf

Am Tisch mit Axel Buether, Farbforscher Kleidung, Räume, Produkte, Kunstwerke, überall spielen Farben eine Rolle. Je nach Kontext empfinden Menschen sie unterschiedlich. Ein tiefes Rot kann in einem glamourösen Umfeld sinnlich und kraftvoll wirken, im Krankenhaus eher beunruhigen.

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