WDR3

WDR 3 Hörspiel

Volker KutscherMoabit Nach der Erzählung von Volker Kutscher Bearbeitung: Thomas Böhm Musik: Verena Guido Charlotte: Marleen Lohse Johann Marlow: Thomas Anzenhofer Adolf Winkler: Arved Birnbaum Christian Ritter: Robert Gallinowski Greta: Lisa Hrdina Kommissar Böhm: Herbert Schäfer Hugo Lenz: Johannes Benecke Kleinschmidt, Korte, Bruck: Martin Bross Regie: Thomas Leutzbach Aufnahme RB/WDR/SWR
Samstag 19:04 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

nora gomringer«Lockbuch» von Nora Gomringer und Ulrike Haage Anfang und Ende einer Liebe - in diesem Hörspiel kommen sie zusammen. In dem Bewusstsein, dass wir weder der Liebe noch dem Schmerz entfliehen können, treffen hier Sprachbilder der Dichterin und Performance-Künstlerin Nora Gomringer auf Gedichte von Annemarie Bostroem aus dem Jahre 1947. Eine Radionovelle von der Liebe und vom Verlassenwerden: «In der Liebe hat sich seit 1947 nicht vieles verändert. Vielleicht sind ein paar ihrer Anbahnungswege elektronischer geworden. Das gute alte Miteinander jedoch ist immer noch an dieselben Verrücktheiten, Köstlichkeiten, Wildheiten und Zerreissproben gekoppelt; ist denselben Alltagdämonen seit der ersten sprechenden Schlange in einem blühenden Baum ausgesetzt.» Annemarie Bostroems «Terzinen des Herzens» sind formal streng komponierte Gedichte, in denen die damalige Mittzwanzigerin ihre Liebe zu dem 30 Jahre älteren Expressionisten Friedrich Eisenlohr zum Ausdruck brachte. In der DDR war der Band ideologisch verpönt und wurde - nicht allein deswegen - ein Bestseller. Nora Gomringers Foto- und Lyrikband «Lockbuch» erschien 2015 und ist bezeichnet als «Novelle vom Verlassen und Werden in Bildern und Zeilen, Zeichen und Wunden». Durch die Handschrift der Pianistin und Hörspielmacherin Ulrike Haage treten die Texte der beiden Autorinnen in einen Dialog. Die Produktion lockt uns in eine Welt aus Sprachperformance und Gesang - auf der musikalisch-akustischen Jagd durch Tag und Nacht, Club und Park, Anfang und Ende. Das Hörspiel ist Annemarie Bostroem gewidmet, die im September 2015 starb. Vor ihrem Tod hatte Ulrike Haage Gelegenheit, die Lyrikerin zu treffen. Ausschnitte jenes Gesprächs hat sie in den Anfang ihres Hörspiels eingebaut. Mit: Nora Gomringer und David Bennent sowie Annemarie Bostroem im Originalton; Gesang: Christa Diwiak, Christfried Biebrach und der NDR Chor; Flügel: Ulrike Haage, Schlagzeug: Philipp Scholz Komposition und Regie: Ulrike Haage Produktion: NDR/DLF 2016 Dauer: 43"
Samstag 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

erich kästnerFabian oder: Der Gang vor die Hunde Von Erich Kästner Bearbeitung: Matthias Thalheim Regie: Joachim Staritz Mit Götz Schulte, Steffen Mensching, Bärbel Röhl, Ruth Gloss, Heide Kipp, Hans-Joachim Hanisch, Margit Bendokat, Horst Lebinsky u.a. Produktion: Rundfunk der DDR 1986 Länge: 70"15 Hörspielmagazin Extra: La France danse Von Karl Lippegaus Dr. Phil. Jakob Fabian, Werbetexter und Moralist, lebt in Berlin. Hier gibt es alles: große Zeitungen und Verlage, ein glamouröses Nachtleben mit freizügigen Damen, politische Kämpfe zwischen Kommunisten und Nazis, Arbeit und Arbeitslosigkeit, Reichtum und Armut. Fabian taucht ein in diese Welt und schlägt sich tapfer, doch Stück um Stück verliert er alles: seine Arbeit, seine Geliebte, seinen Freund und schließlich sein Leben. Fabian springt ins Wasser, um ein Kind zu retten. Er ertrinkt. Er kann nicht schwimmen. Erich Kästner hat diese Geschichte 1930 geschrieben. Sein Aufruf zur Vernunft wurde drei Jahre später verbrannt. Fabian oder: Der Gang vor die Hunde
Samstag 20:05 Uhr

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NDR Info Spezial

Das Kriminalhörspiel

heilige mörderinHeilige Mörderin (1/2) Nach dem gleichnamigen Roman von Keigo Higashino Übersetzung aus dem Japanischen: Ursula Gräfe Komposition: Andreas Bick Bearbeitung und Regie: Janine Lüttmann Mit Peter Kurth, Sascha Icks, Sonja Beißwenger, Samuel Weiss, Anne Müller, Wolf-Dietrich Sprenger, Gerd Wameling, Tilo Werner, Karoline Eichhorn u.a. NDR 2018 / Ursendung Ein fast perfekter Mord. Yoshitaka Mashiba, ein gutaussehender, wohlsituierter Mann scheint mit seiner attraktiven Frau Ayane eine Bilderbuchehe zu führen. Doch diese fußt auf einer gnadenlosen Abmachung. Sollte Ayane ihm innerhalb einer bestimmten Frist keinen Nachwuchs schenken, wird er sich von ihr trennen. Ayane weiß, dass sie diese Bedingung kaum erfüllen kann. Sie verabschiedet sich von ihrem Mann und bricht zu einem Besuch ihrer kranken Eltern auf. 12 Monate Download in der NDR Hörspiel Box und auf ndr.de/radiokunst
Samstag 21:05 Uhr

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Bremen Zwei

Sounds in Concert

Tami NeilsonTami Neilson (NZ/CDN) Konzertmitschnitt vom 27. August 2018, Kulturzentrum Schlachthof, Bremen Die Frau hat Stil - in wirklich jeder Hinsicht. Ihre Outfits und die schwarzen Haare im Retro-Cut erinnern an die frühen Jahre von Soul und Rock"n"Roll. In den Songs schlägt Tami Neilson gekonnt einen Bogen von groovendem Old-School-Soul über Vintage-Rock bis zu sehnsüchtigem Country. Dazu diese begnadete Stimme: mächtig und gefühlvoll, durchdringend und im nächsten Moment sehnsuchtsvoll sanft. "Dynamite!" hieß das Album, das Tami Neilson 2014 zum ersten Mal auch jenseits der neuseeländischen Heimat Aufmerksamkeit bescherte. Auf "Don"t Be Afraid" von 2016 folgt nun "Sassafrass!". Wie auf dem Album-Cover erläutert, ist das eine aufmüpfige Person, die keine Angst hat, ihre Meinung kund zu tun. Auch das ist Tami Neilson. Sie habe "wenig Toleranz für Bullshit", sagt die Frau aus Auckland. Tami Neilson lebt seit etwa zehn Jahren in Neuseeland. Geboren und aufgewachsen ist sie in Kanada. In ihrer Familie war Musik allgegenwärtig. Bald fand sich das hochmusikalische Sangestalent in der Familien-Band The Neilsons wieder, einer Country/Roots-Formation, die es im Kanada der neunziger Jahre zu enormer Popularität brachte. Das erste eigene Album brachte sie 2008 raus, kurz nach dem Umzug ins ferne Neuseeland. Jetzt machte die famose Song-Frau samt Mannschaft erstmal bei uns Station.
Samstag 22:00 Uhr

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RBB kulturRadio

LATE NIGHT JAZZ

Max Andrzejewskimit Ulf Drechsel Jazz in E. Nr. 24 - Break - PRANKE Die 24. Ausgabe des Eberswalder Festivals stellte unter der Überschrift ""Break"" Schlagzeuger in den Fokus des Programms. Jeder Abend begann mit einem Duo-Konzert, in dem immer ein Schlagzeuger auf der Bühne war. Für das Festival-Entré sorgten der isländische Gitarrist und Sänger Daniel Fridrik Bodvarsson und der deutsche Drummer Max Andrzejewski, der ebenfalls seine Stimme einsetzte und elektronisches Equipment bediente. Die beiden kennen sich vom Studium am Jazz-Institut Berlin und arbeiten seit 2014 im Duo zusammen. In längeren Jams entwickelten sie ihren Sound, der sich aus Rock-Grooves ebenso speist wie aus der Offenheit und Spontaneität des Jazz. Konzertaufnahme vom 9. Mai 2018, Eberswalde, Paul-Wunderlich-Haus bis 00:00 Uhr
Samstag 23:04 Uhr

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NDR Info

Nachtclub Classics

go-betweens30 Jahre 16 Lovers Lane Der größte Wurf und das Ende der Go-Betweens Mit Henning Cordes In den 80ern waren sie Lieblinge der Musikkritik. Auch bei den schwerer zu befriedigenden Schreibern hatte die australische Gitarrenband Go-Betweens scheinbar einen leichten Stand - bis zu ihrem sechsten Studioalbum 16 Lovers Lane. Es war das Erste, das dem anspruchsvollen Musikmagazin Sounds keine Kritik wert war. Möglicherweise enttäuschte Liebe: Nie zuvor war die Band so hitparadennah unterwegs, und dann auch noch mit nichts anderem als Liebesliedern. Sellout, eindeutig. Die Kritiker des "Alternative Rock" konnten damit offenbar nicht besonders gut umgehen. Doch überall sonst übertreffen sich die Hörer in ihren Lobhudeleien: "their most direct, accessible and heartfelt ever" (Toby Creswell, Musikjournalist); "unbelievably brilliant" (Steve Kilby, The Church). Mehr als in anderen Ländern, wächst 16 Lovers Lane über die Jahre vor allem in Australien zum Klassiker. Dieses Jahr wird das Album 30 - eine Geschichte vom größten Erfolg und Ende der Go-Betweens.
Samstag 23:05 Uhr

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Ö1

Die Ö1 Jazznacht

caterina valentemit Ines Reiger. Bon Jour, Caterina Valente: Günther Huber im Jazznacht-Studio, Caterina Valente WDR-Bigband 1990 in der Kölner Philharmonie; Jazz in Weißrussland; "Mit dieser Stimme werden Sie keine Karriere machen", lautete die Aussage des Leiters von Radio Luxemburg, als vor 65 Jahren die damals 22-jährige Caterina Valente erstmals im Studio aufnahm. Er sollte irren. Das jüngste Kind aus dem musikalischen Familienunternehmen Valente sang zwischen 1935 und 2003 über 1.400 Titel für Tonträger ein. 1986 konnte Caterina Valente einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde als Frau mit den meisten TV-Auftritten der Welt verbuchen, nur Frank Sinatra hatte mehr. Das musikalische Spektrum der vielseitigen und sprachgewandten Künstlerin reicht vom deutschen Schlager über Bossa Nova und Chanson bis zum Jazz, mit dem auch Valentes internationale Karriere begann. Sie musizierte mit den Großen des Showbusiness wie Frank Sinatra, Sammy Davis jr., Chet Baker, Ella Fitzgerald, Buddy Rich, Michael Legrand sowie Peter Alexander, Udo Jürgens u.v.m. 2003 hat sich die Grande Dame des Entertainments still von der Bühne zurückgezogen und genießt seither abseits der Öffentlichkeit konsequent ihr Privatleben. Einer ihrer engsten Freunde und Vertrauten ist der Manager und Musikfachmann Günther Huber, der regelmäßig bei Caterina Valente in deren Domizil in Lugano zu Besuch ist. Ines Reiger bittet Günther Huber zum Gespräch und präsentiert das Konzert Caterina Valentes mit der WDR-Bigband vom 4. April 1990 in der Kölner Philharmonie, für die Pianist Roger Kellaway die amerikanischen Songs von Kurt Weill in jazzige Big-Band-Arrangements kleidete. Außerdem: Ein Beitrag zum Jazz im Ö1-"Nebenan"-Schwerpunktland Weißrussland.
Sonntag 00:05 Uhr

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