WDR 3 Jazz

Szene NRW

Szene NRW Der Düsseldorfer Vibrafonist Matthias Goebel. Er sieht sich als musikalsichen Grenzgänger: Der Vibrafonist Matthias Goebel ist nicht nur in unterschiedlichen Spiel-Kontexten, von Jazz bis zu multimedialen Kunstprojekten, aktiv.
Donnerstag, 22:00 Uhr auf WDR3
(Bild: WDR/Dorina Köbele-Milas)
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Tagestipp

IQ - Wissenschaft und Forschung

Shop at radio-today.de Multicopter und Drohnen Vier Auslegerarme, darauf jeweils ein Elektromotor mit Propeller, dazu noch ein Akku, etwas Elektronik und eine Fernsteuerung - mehr Teile sind nicht nötig für die kleinsten dieser Fluggeräte: die Quadrocopter. Seit einigen Jahren erobern Multicopter den Himmel über Wiesen und Parkplätzen. Einsteigermodelle bekommt man bereits für gerade einmal 20 Euro. Sie sind allerdings nicht mehr als ein Spielzeug. Größere Ausführungen - teilweise mit acht und mehr Motoren - können hingegen komplexe Aufgaben übernehmen. Besonders beliebt sind Multicopter für Luftbildaufnahmen: Immer mehr Privatpersonen lassen Kameras aufsteigen und bewegen sich dabei oft in einer rechtlichen Grauzone. Auch im professionellen Bereich werden die Hightech-Flieger eingesetzt. Etwa für Inspektionsaufgaben oder für die Personensuche nach Katastrophen. Paketdienste und Online-Händler denken sogar darüber nach, Multicopter für schnelle Lieferungen zu nutzen. Militärische Versionen, Drohnen genannt, können sogar Angriffe aus der Luft fliegen, per Fernsteuerung. Sie haben für heftigen Streit in der Öffentlichkeit gesorgt.
Heute 18:05 Uhr auf Bayern 2

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Konzerttipp des Tages

WDR 3 Konzert

WDR 3 Städtekonzerte NRW Philharmonisches Orchester Hagen Dimitri Terzakis Musik zu einem imaginären Film, Uraufführung Nino Rota Ballettsuite aus "La Strada" Ennio Morricone Cinema Paradiso / Once Upon a Time in America / Spiel mir das Lied vom Tod Philharmonisches Orchester Hagen, Leitung: Florian Ludwig Aufnahme aus der Stadthalle Hagen
Heute 20:05 Uhr auf WDR3

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Hörspieltipp des Tages

SWR2 Hörspiel-Studio

Shop at radio-today.de Ladies Voices Hörspiel von Klaus Buhlert mit Texten von Gertrude Stein Mit: Ilene Winckler und Sona McDonald Musik und Regie: Klaus Buhlert (Produktion: DLF 2000) Miss Furr und Miss Skeene, zwei Frauen durchaus verschiedenen Charakters, treffen sich, sind glücklich, leben zusammen, obwohl Mister Furr ein sehr angenehmer Mann ist. Schließlich beschließen die beiden Ladies, ihre Stimmen zu kultivieren und fröhlich zu sein. Sie kultivieren ihre Stimme in der Küche, im Bett, im Pariser Salon in der Rue des Fleurs, inmitten einer Sammlung kubistischer Bilder, am Klavier sitzend, sich die Hände haltend. Auch als Miss Skeene später fern von Helen Furr lebt, bleiben beide Frauen fröhlich und erzählen einigen Menschen vom Fröhlichsein, indem sie ihre Stimme kultivieren. "Ladies Voices" ist ein Beispiel dafür, die sprachexperimentellen Texte der 1946 gestorbenen amerikanischen Avantgarde-Schriftstellerin Gertrude Stein auch unterhaltsam und vergnüglich zu inszenieren.
Heute 22:03 Uhr auf SWR2

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Featuretipp des Tages

Da capo: Tonspuren

Shop at radio-today.de "... und spüre, dass mich niemand hört." Zum 100. Geburtstag der Lyrikerin Christine Lavant. Feature von Doris Moser Ihren Zeitgenossen erschien sie "wie aus der Zeit gefallen": Christine Lavant, die Dichterin aus dem abgelegenen Kärntner Tal, die gerne Kopftuch trug und barfuß ging, die sich mit Pflanzen und ihren Heilwirkungen auseinandersetzte und die in ihren Gedichten oft persönliche Grenzerfahrungen thematisierte. Eine Autorin, die "durch sich selbst gepeinigt und in ihrem christlich-katholischen Glauben zerstört und verraten war", wie es ihr Förderer, Thomas Bernhard, einmal formulierte. Als jüngstes von 9 Kindern wurde Lavant als Christine Thonhauser am 4. Juli 1915 in ärmlichen Verhältnissen geboren. Der Vater war Bergarbeiter, die Mutter Flickschneiderin, im Alter von 5 Jahren erkrankt sie an Skrofulose, einer aggressiven Geschwulst, später an chronischer Lungenentzündung und an Tuberkulose. Nach einer radikalen Röntgenbestrahlung blieben ihr Narben im Hals und Gesicht zurück, was dazu führte, dass sie als junges Mädchen von ihrer Umwelt als Außenseiterin gemieden und verhöhnt wurde. Im Schreiben fand sie schließlich "einen Ausweg aus sich selbst". Als Dichterin ("Spindel im Mond") blieb ihr jedoch, trotz zahlreicher Preise und Ehrungen, der große Erfolg bei einem breiteren Publikum versagt. Nach einem von Krankheiten, Depressionen und einer unglücklichen Ehe überschatteten Leben starb Lavant 1973, mit nur 58 Jahren, "in Armut und Bitterkeit."
Heute 16:00 Uhr auf Ö1

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Programmübersicht

Jetzt im Radio Heute 20:00
Antenne Bayern: Guten Morgen Bayern
Bayern 3: BAYERN 3 - die Frühaufdreher
bigFM: DEUTSCHLANDS BIGGSTE MORNINGSHOW
B5 aktuell: Nachrichten
Sunshine Live: BPM - Beats per Morning
WDR4: Guten Morgen!
Hit Radio FFH: Die FFH-Morningshow
Deutschlandfunk: Interview
Ostseewelle: "Der Gute Morgen" mit Marcus Japke und Andrea Sparmann. Mecklenburg-Vorpom-merns lustigste Morningshow.
Bayern 1: Bayern 1 am Morgen
Radio Swiss Classic: Antonin Dvorak Slawischer Tanz As-Dur op. 72 Nr.
Antenne Düsseldorf: Am Morgen
Radio Neandertal: Hallo Wach
Radio Paradiso: Der sonnige Paradiso Morgen mit Sarah Schiwy
Eins Live: 1LIVE mit Tobi Schäfer und dem Bursche

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Rolf Dieter Brinkmann: Longkamp - Erkundung für die Präzisierung des Gefühls für einen Aufstand: Träume / Aufstände / Gewalt / Morde / Reise / Zeit / Magazin (Tagebuch) - 26.06.2015

Bild: Christa Donner Mit Christian Brückner / Bearbeitung und Regie: Ulrich Gerhardt / BR 2008 Länge: 80´13 // Briefe, Notizen, Landkarten, aus denen ein Monolog entsteht - über die Frage, "wie jemand heute da raus kommt". Als Rolf Dieter Brinkmann Ende November 1972 für einige Wochen nach Longkamp, ein Dorf im Hunsrück, zieht, ist seine Flucht aus dem Lärm der Stadt zugleich ein Abschied vom Glauben an die Rebellion, an Pop und Untergrund. Auf der Suche nach einem ruhigen Ort für sich und nach dem Leben, das bisher immer woanders ist, zieht er in die alte Mühle. In der Küche, dem einzigen beheizbaren Raum, schläft und schreibt er: Aufstehen um 10 nach 7, Dauerlauf, Bronchialtee, dann bei Kerzenlicht Tippen auf der Schreibmaschine. Er hört auf zu rauchen und nimmt ab, aber seine Verunsicherung und der Druck, der auf dem Schreiben lastet, bleiben...
(Bild: Christa Donner)
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