Hörspiel

Du darfst mich töten, wenn Du mich liebst

Du darfst mich töten, wenn Du mich liebst Hörspiel von Falkner, Komposition: Manfred Engelmayr, Regie: FALKNER. Jörg Pohl (li.) spricht den Ivan und Gideon Maoz spricht den Tomas.
Mittwoch, 21:00 Uhr auf HR2
(Bild: HR/Ben Knabe)
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Tagestipp

Dimensionen

Shop at radio-today.de Das Böse in den neuen Medien Von Marlene Nowotny Lange nicht mehr wurde so viel über offenen gelebten Hass diskutiert wie in den vergangenen Monaten. In den sozialen Medien, in Internetforen oder Blogs werden Dinge gepostet, die man im Zwiegespräch vermutlich nicht aussprechen würde. Krankheit, Elend und Tod werden da anderen gewünscht, gegen bestimmte Gruppen gehetzt und offen zur Gewalt aufgerufen. Und es sind immer mehr Menschen, die sich trauen, ihre menschenverachtenden, fremdenfeindlichen und antisemitischen Gedanken auszusprechen. - Haben wir das Recht zu jedem Gedanken, egal wie böse er ist? Wird die Moral erst wirksam, wenn es um unser Handeln geht, nicht aber, wenn wir die Taten nur denken? Und haben sich diejenigen, die dem Guten den Rücken kehren, dem Bösen aus Dummheit oder aus Mangel an Vernunft angenähert? - Immanuel Kant kam in seiner Schrift "Über das radicale Böse im Menschen" zu dem Schluss, dass uns das Böse trotz unseres Verstandes stets nahe bleibt. Moralisch Übles entstehe, weil wir uns dem Guten nicht mehr zuwenden. Nicht, weil wir das Böse absichtsvoll wollten. Der Mensch werde einfach moralisch faul.
Heute 19:05 Uhr auf Ö1

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Konzerttipp des Tages

Nachtclub In Concert

Shop at radio-today.de Dillon Reeperbahn Festival Hamburg, Elbphilharmonie, 23. September 2017 Waxahatchee Reeperbahn Festival Hamburg, Knust, 23. September 2017 Stündlich Nachrichten, Wetter Erstsendung Mittwoch, Wiederholung am Donnerstag auf NDR Blue
Heute 00:05 Uhr auf NDR Blue

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Hörspieltipp des Tages

Hörspiel Manifest 50 - Du darfst mich töten, wenn du mich l

iebst | Von FALKNER In Fortführung der Manifestationen der Avantgarden der Moderne bezeichnet die österreichische Künstlerin FALKNER ihre ganz unterschiedlichen kreativen Arbeiten als Manifeste, streng durchnummeriert. Es entsteht ein Gesamtwerk, das über alle Gattungsgrenzen hinweg nach Ausdrucksformen sucht, Texte mit performativen, theatralisch-deklamatorischen Mitteln zu inszenieren. In der momentanen Phase dominieren apokalyptische Szenarien als Ausgangspunkt für ihre Geschichten.
Heute 21:00 Uhr auf HR2

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Featuretipp des Tages

radioWissen

Shop at radio-today.de Der Mensch im Bann des Geldes Georg Simmel Die Philosophie des Geldes Deins, Meins, Unser? Eigentum hier und anderswo Das Kalenderblatt 19.9.1841 Marie Lafarge wegen Mordes verurteilt Von Anja Mösing Georg Simmel - Die Philosophie des Geldes Autor: Michael Reitz / Regie: Martin Trauner Der deutsche Philosoph Georg Simmel (1858-1918) gilt als einer der Begründer der modernen Soziologie. Von erstaunlicher Aktualität ist sein 1900 erschienenes Buch "Die Philosophie des Geldes". Georg Simmel vertritt und untermauert in diesem Klassiker der Sozialwissenschaften eine verblüffende These: Geld habe sich nämlich im Laufe der Zeit von einem bloßen Zahlungsmittel zu einem gottähnlichen Wesen gewandelt. Grund dafür sei eine Verehrung des Geldes in der Moderne, wie sie so noch nie in der Wirtschaftsgeschichte vorgekommen sei. Barvermögen, Grundbesitz und Statussymbole würden zum Gradmesser des persönlichen Seelenheils, dem alle anderen Ziele und Sehnsüchte untergeordnet werden. Banken und Geldinstitute haben einen Status wie in früheren Zeiten Kirchen und Kathedralen. Wer nichts hat, ist auch nichts wert in den modernen Industriegesellschaften - so Georg Simmels Fazit. Deins, Meins, Unser? - Eigentum hier und anderswo Autor: Reinhard Schüter / Regie: Christiane Klenz Haben! Mehr haben! Möglichst mehr zu besitzen als andere! Das ist der Antrieb, der im realen Leben Wirtschaft und Wachstum am Laufen hält. Dabei gibt es immer mehr Menschen, die am Wachstum keinen Anteil haben, für die Eigentum oder gar Wohlstand ein Traum bleibt. Doch was veranlasst Menschen, die nach dem Maßstab des ärmeren Teils unserer Welt längst mehr als genug zum Leben haben, weiterhin Besitz auf Besitz zu häufen? Sind sie deswegen zufrieden und glücklich? Glücklicher als jene Menschen, die - ohne dazu gezwungen zu sein - vollkommen auf privaten Besitz verzichten, wie beispielsweise die Angehörigen religiöser Orden? Andere Gruppen haben von Privatbesitz nicht einmal eine Vorstellung - so die auf traditionelle Weise lebenden indigenen Völker. Was unterscheidet eigentlich die Letzteren von unserer Kultur? Wie steht es dort um Begriffe wie "Erbrecht", "Eigentumsdelikte" oder "Güterteilung" im Falle einer Ehescheidung? Wie groß ist das Machtgefälle unter ihren Mitgliedern? Und wie gehen solche Kulturen mit den natürlichen Ressourcen ihrer Umwelt um? Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Bernhard Kastner
Heute 09:05 Uhr auf Bayern 2

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Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten
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"Schneesterben" (1/2) von Anne Chaplet

Bild: Bayerischer Rundfunk Winterzeit in Klein-Roda. Ein Kind stirbt. Ein Kinderarzt soll schuld sein. Nachdem der Schnee endlich schmilzt, findet man unter ihm das Übliche: die Reste von verschossenen Silvesterraketen, vergessenes Kinderspielzeug, verlorene Handschuhe. Und eine Leiche. Der Tote ist ein Kriegsberichterstatter, erschlagen wird er vor dem Bungalow einer Feriensiedlung aufgefunden. Die Frau des Kinderarztes erklärt sich für schuldig. Für die Dorfbewohner sind die Dinge klar. Nur Paul Bremer, der zugereiste Werbefachmann aus Frankfurt, glaubt nicht an die allzu klaren Lösungen. Als dann bei der Gerichtsverhandlung der Kinderarzt Thomas Regler plötzlich behauptet, nicht seine Frau, sondern er habe den Kriegsberichterstatter getötet, geraten die einfachen Wahrheiten der scheinbar heilen Dorfwelt ins Wanken. Die Romanvorlage der zweiteiligen Hörspielfassung "Schneesterben" erhielt den Deutschen Krimipreises 2004 und den Radio-Bremen-Krimipreis.
(Bild: Bayerischer Rundfunk)
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