SWR2 SPÄTVORSTELLUNG

Deutscher Kleinkunstpreis 2019

Deutscher Kleinkunstpreis 2019 Preisverleihung vom 10. März im Mainzer Unterhaus. Willi Resetarits (Ehrenpreis)
Samstag, 23:03 Uhr auf SWR2
(Bild: SWR/Lukas Beck)
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Tagestipp

Hörspiel

Shop at radio-today.de Professor Bernhardi Von Arthur Schnitzler Bearbeitung und Regie: Amido Hoffmann Mit Alfons Hoffmann, Günter Gube, Ernst Ernsthoff, Franz Johann Danz, Franz Dehler, Helmuth Hiller, Friedhelm Becker, Siegfried Süssenguth, Adolf Raschendorfer, Heinz Trixner, Christoph Lindert u.a. Produktion: Schweizer Radio DRS 1966 Länge: 112"40 (mono) Wien, um 1900: Die junge Philomena Bejer befindet sich nach einer Abtreibung im kritischen Zustand. Der liberale jüdische Arzt Bernhardi hindert einen katholischen Priester daran, seiner im Sterben liegenden Patientin die letzte Ölung zu erteilen und ihr so ihren Zustand erst bewusst zu machen. Bernhardis menschliche Handlungsweise wird zum Ausgangspunkt einer gegen ihn geführten antisemitischen Kampagne. Bernhardi wird die Ausübung des är ztlichen Berufes verboten, er wird zu zwei Monaten Kerker verurteilt. Nach seiner Befreiung wird Bernhardi zur Galionsfigur der Liberalen. Schnitzlers "Gesellschaftskomödie" über schlichtes Rechttun und berechnetes Tun zeigt, wie weit sich die Judenfeindlichkeit in der österreichischen Gesellschaft um 1900 bereits ausgebreitet hatte. Professor Bernhardi
Heute 20:05 Uhr auf Deutschlandfunk


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Konzerttipp des Tages

KONZERT

Shop at radio-today.de AM SAMSTAGABEND Vladimir Jurowski dirigiert das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Johannes Brahms: Violinkonzert D-Dur, op. 77 Akiko Suwanai Richard Strauss: Eine Alpensinfonie, op. 64 Konzertaufnahme vom 24.02.2019 im Konzerthaus Berlin
Heute 20:04 Uhr auf RBB kulturRadio


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Hörspieltipp des Tages

Die Stunde des Affen

Shop at radio-today.de Franz Kafkas "Ein Bericht für eine Akademie" revisited Von Dagmar Just (Übernahme) Frühjahr 1917. In Europa herrscht Krieg. Lenin reist mithilfe des deutschen Generalstabs aus dem Zürcher Exil nach St. Petersburg. In Paris wird die Premiere von Eric Saties Ballett "Parade" zum Skandal. Und Franz Kafka schreibt in Prag einen hoch musikalischen Text, den er einem Menschenaffen namens Rotpeter in den Mund legt. Wieso? Sein Rotpeter steht zwischen Edgar Rice Burroughs amerikanischem "Tarzan" (1912) und Wolfgang Köhlers berühmtem Schimpansen Sultan aus der in Berlin veröffentlichten "Intelligenzprüfung an Anthropoiden" (1917). Die Deutung von Kafkas nur neun Seiten langem "Bericht für eine Akademie" ist umstritten - seine rhetorischen Qualitäten sind es nicht. Die Rede wird noch vor der Veröffentlichung rezitiert und gehört bis heute zum Repertoire des Theaters. Und wenn die Theoretiker der Künstlichen Intelligenz recht haben mit ihrer Vermutung, Menschen würden die neuen Affen sein, könnte sie in Zukunft eine völlig neue praktische Bedeutung erlangen. Regie: Beate Ziegs Produktion: DlfKultur 2017 Sprecher: Ilka Teichmüller Michael Evers Michael Rotschopf (29 Min.)
Heute 09:05 Uhr auf MDR KULTUR


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Featuretipp des Tages

radioFeature

Shop at radio-today.de Eine Stadt als Experimentierkammer des Dritten Reiches Von Brigitte Baetz DLF 2019 Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Coburg war die erste Stadt in Deutschland, die nationalsozialistisch regiert wurde - und das schon vor 1933. Hier erprobten NSDAP und SA die Strategien und Gemeinheiten, die später im Dritten Reich erfolgreich sein sollten: Herrschaft durch Gewalt, Ausgrenzung der Juden, Übergriffe gegen Andersdenkende. "Mit Coburg habe ich Politik gemacht", erklärte Reichskanzler Hitler zum 15. Jahrestag seines ersten Besuches in der kleinen Stadt in Oberfranken. "Nach diesem Rezept haben wir im ganzen Reich der nationalsozialistischen Idee die Bahn frei gemacht und damit Deutschland erobert." Die Weimarer Republik ließ es geschehen. 1929 erlangte die NSDAP im Coburger Stadtrat die absolute Mehrheit. Eine jahrelange Schmutzkampagne gegen den jüdischen Unternehmer Abraham Friedmann hatte bei der Mobilisierung der Wählerschaft geholfen. Herzog Carl Eduard, ein Enkel Königin Victorias, zeigte sich als einflussreicher NS-Aktivist, die evangelische Kirche als willige Unterstützerin der NS-Bewegung. Warum das rechte Gedankengut gerade in Coburg auf fruchtbaren Boden fiel und wie die Geschichte der Stadt auch heute noch ihre Spuren in der Enkelgeneration hinterlassen hat, erzählt Brigitte Baetz.
Heute 13:05 Uhr auf Bayern 2


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Die juten Sitten

Die berühmte deutschstämmige Hollywoodschauspielerin Hedi sitzt in einem Frauengefängnis in Hollywood. Sie hat einen Mann erschossen. Dem Journalisten der New York Times, der sie dazu befragen will, erzählt sie allerdings nichts von dieser Tat, sondern berichtet in Rückblenden von ihrer ungewöhnlichen Kindheit in einem Berliner Bordell namens "Ritze". Immer an der Grenze zwischen Legalität und Illegalität wächst sie bei ihrer furchtlosen Oma Minna auf, die das Bordell betreibt. Ihr Vater Fritz ist ein egozentrischer Gigolo, der von seiner Tochter nichts wissen will. Zur "Ritze" gehören Colette, die schönste Hure Berlins, und die strenge Domina Natalia, die Hedis großes Vorbild ist. Diese außergewöhnlichen Frauen sind es, die Hedi geprägt haben und denen sie mit ihrer Geschichte ein Denkmal setzt. Dies tut sie mit viel Humor und einer großen Portion Liebe.
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