Hörspieltipp des Tages
zeitblom/wittmann: BeatTheater 2011 Eine Hörcollage in 10 Formteilen nach einem Exposé von Ferdinand Kriwet 1964 Mit Mika Weitzel, Vincent Falk, Bernhard Schütz, Christian Wittmann, Hitomi Makino, Silke Buchholz, Julia Hartmann und Tristan Pütter Komposition: zeitblom Regie: zeitblom/wittmann DKultur 2011 artmix.gespräch * Urknall, Gravitationsphysik, Galaxien Raoul Schrott im Gespräch mit Alexander Unzicker * Die Sprache unserer Zeit ist die Summe aller von den gegenwärtigen Informationsträgern übermittelten Zeichen (Ferdinand Kriwet). Analog zu Kriwets Exposé für eine Hörcollage in 10 Formteilen kennzeichnet jeder Teil dieses Hörspiels eine Station, Situation, oder ein Stadium der Entwicklung des Menschen von seiner Geburt bis zum Eintritt in die Erwachsenenwelt. Beeinflusst von den Fragestellungen der 60er-Jahre macht sich BeatTheater 2011auf die Suche nach aktuellen Leitbildern, nach Rebellion, Utopie und den Zeichen der Zeit von heute. Gibt es ein Beat-Gefühl des 21. Jahrhunderts oder bleibt uns nur das Reenactment? Wittmann und zeitblom haben bewiesen, dass die Modernität einer Konzeption aus den 60er Jahren auch im frühen 21. Jahrhundert funktioniert, weil sie a) von einem Autor stammt, der seiner Zeit weit voraus war, und b) derart realisiert wird, dass sie gegenwärtig Pop- und Polit-Diskurse so miteinander verschmilzt, wie weiland Beat- und Protestkultur der Vor-68er miteinander verschmolzen sind. (Jochen Meißner in der Funk-Korrrespondenz, 8.4.2011)
Heute 21:03 Uhr auf Bayern 2
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Featuretipp des Tages
Mit Gangsta-Rap wirst du nicht alt Von Hip-Hoppern, die keine bösen Jungs mehr sein wollen Von Almut Schnerring und Sascha Verlan Regie: die Autoren DLF 2012 CNN der Schwarzen, Nachrichtenkanal aus den Vorstädten, Sprachrohr der Minderheiten. Rap verspricht Authentizität, die ungeschminkte Wahrheit. Auf der anderen Seite ist Hip- Hop längst zu einem millionenschweren Wirtschaftszweig geworden, wo verkauft wird, was sich verkaufen lässt, vor allem das Image vom bösen Jungen mit Migrationshintergrund. DiesesImage wurde zur Eintrittskarte in die große Aufmerksamkeitsindustrie. In diesem Spektakel ging jede Aufrichtigkeit verloren. Vergessen wurde auch, dass sich hier nur ein kleiner Teil der Rap-Szene präsentierte. Wer sich nicht an diesem Spiel beteiligte,wurde schlicht übersehen. Rapper wie Yassir aus Frankfurt/Main beispielsweise, Jaysus aus Stuttgart, Ade Bantu aus Köln oder Gio di Sera, Gründer der Street-UniverCity Berlin.Sie halten an den Idealen der Hip-Hop-Kultur fest und bemühen sich, die soziale Situation in ihrem Umfeld zu verändern. Sie wollen nicht, dass alle Welt nur noch von Ghetto,Gangstern und Gewalt redet, wenn von Rap die Rede ist. Mit Gangsta-Rap wirst du nicht alt
Heute 20:10 Uhr auf Deutschlandfunk
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