WDR 3 Hörspiel

ARD Radio Tatort - Ausgelöst

ARD Radio Tatort - Ausgelöst Von Dirk Schmidt, Regie: Claudia Johanna Leist, Produktion: WDR 2017. v.l.n.r. Latotzke (Sönke Möhring), Scholz (Uwe Ochsenknecht), Vorderbäumen (Hans Peter Hallwachs) und Lenz (Matthias Leja).
Freitag, 19:04 Uhr auf WDR3
(Bild: WDR/Sibylle Anneck)
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Tagestipp

Dossier

Shop at radio-today.de Die defekte Demokratie Wie ganz legale Wahlreformen die Wahl von Donald Trump begünstigt haben Von Thomas Reintjes Nach der amerikanischen Präsidentschaftswahl im November war die Überraschung groß: Entgegen aller Umfragen gewann der Republikaner Donald Trump. Wie konnten sich die Meinungsforscher nur so irren? - Der amerikanische Journalist Greg Palast meint: Vielleicht haben sie sich gar nicht geirrt. Vielmehr hätten Wahlämter und Politiker vor allem in republikanisch dominierten Bundesstaaten in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass Afroamerikaner und Angehörige anderen Minderheiten systematisch vom Wählen abgehalten oder ganz um ihr Wahlrecht gebracht wurden. Wenn etwa der gleiche Name in Wählerverzeichnissen verschiedener Bundesstaaten auftauchte, wurden Wähler in vielen Fällen einfach gestrichen - weil man unterstellte, dass sich der Wähler zweimal registriert haben könnte. Eine Anhörung oder weitere Recherche fand nicht statt. Afroamerikaner, asiatische Amerikaner oder Indigene haben besonders häufig gleichlautende Namen. Greg Palast schätzt, dass so bis zu eine Million Amerikaner bei der letzten Präsidentschaftswahl ihrer Stimme beraubt wurden. Thomas Reintjes hat Greg Palast nach der Wahl begleitet und mit ihm vermeintliche Mehrfachwähler und Wahlbetrüger besucht.
Heute 19:15 Uhr auf Deutschlandfunk

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Konzerttipp des Tages

Konzert

Shop at radio-today.de Ultraschall Berlin - Festival für neue Musik Live aus dem Heimathafen Neukölln Ilhan Mimaroglu "Agony" für Tonband (1965) Iannis Xenakis "Nuits" für zwölf Stimmen (1967) Vladan Radovanovic "Voice from the Loudspeaker" (1975) Ivo Malec "Triola 1: Turpituda" für fixed Media (1977) Ivo Malec "Dodecameron" für zwölf Stimmen (1970) Branimir Sakac "Umbrana" für zwölf Stimmen (1973) Ivo Malec "Triola 3: Nuda" für fixed Media (1977) Vinko Globokar "Airs de voyages vers l"intérieur" für acht Stimmen, Klarinette, Posaune und Elektronik (1978) Solistenensemble PHØNIX16 Leitung: Timo Kreuser Mehr als jedes Instrument ist die Stimme Träger individuellen, unverwechselbaren Ausdrucks, und das nicht nur im rein musikalischen Kontext. Seine Stimme zu erheben oder auch jemandem eine Stimme zu geben, bedeutet, sich als autonomes Subjekt zu äußern. Das Festival Ultraschall Berlin, veranstaltet von Deutschlandradio Kultur und kulturradio vom rbb, stellt in diesem Jahr die Stimme in den Mittelpunkt. Durch das Programm zieht sich - in denkbar unterschiedlicher Weise - die Stimme als roter Faden. Sie knüpft als schön geführte Stimme an die große Tradition des Liedgesangs an, sie wagt sich weit vor in die experimentelle Stimmbehandlung, die die Übereinkunft des Belcanto zur Disposition stellt. Der Balkan verbindet Orient und Okzident, auf ihm liegt die Wiege der europäischen Demokratie. Zugleich ist er seit Jahrhunderten auch Schauplatz für Kriege und Diktaturen - und in jüngster Zeit für ein die Welt erschütterndes Flüchtlingsdrama. Die Balkanroute des Berliner Vokalensembles PHØNIX16 beginnt in der Türkei und führt über Griechenland, Serbien und Kroatien nach Slowenien. Sie erzählt von Tod, Leid, Vertreibung und Unterdrückung, von Heimatlosigkeit, sie erzählt aber auch vom Widerstand gegen Terror und letztlich sogar von trotziger Lebenslust und der utopischen Hoffnung auf Gemeinsamkeit und Glück. Vokalwerke von Iannis Xenakis, Ivo Malec, Branimir Sakac und Vinko Globokar werden konfrontiert mit elektronischer Musik der 1970er-Jahre aus Balkan-Ländern. Und so wird dieses Konzert auch zu einer musikalischen Expedition auf ein hierzulande unbekanntes musikalisches Terrain und in eine Epoche, die, obwohl sie noch gar nicht so lange zurückliegt, doch weitgehend unbekannt ist. Zu hören sind Werke, die wie Vor-Echos der jüngsten Erschütterungen wirken. Der Balkanroute abgelauscht
Heute 20:03 Uhr auf Deutschlandradio Kultur

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Hörspieltipp des Tages

Hörspiel

Shop at radio-today.de «Beziehungsweisen» von Guy de Maupassant Der französische Schriftsteller Guy de Maupassant wurde nur 43 Jahre alt, hinterliess jedoch ein bis heute beeindruckendes Werk. Den Kern bilden beinahe 300 Novellen, welche realistisch, unsentimental und doch packend die Verwerfungen des bürgerlichen Lebens am Ende des 19. Jahrhunderts schildern. Drei dieser Novellen, die Mario Hindermann zum 100. Todestag des Dichters für das SRF-Hörspiel bearbeitet hat, sind jetzt neu kombiniert worden. In «Das Vermächtnis» (1884) stellt der Erbfall eines Freundes die Beziehung eines Ehepaares ganz grundsätzlich auf die Probe. Was zählt mehr: Geld oder Liebe? Eine Hinterlassenschaft mit Folgen wird ebenfalls im Fall der schwangeren Witwe «Madame Luneau» (1883) verhandelt. In «Im Wald» (1886) schliesslich versucht ein in die Jahre gekommenes Paar seine erloschene Leidenschaft wieder in Schwung zu bringen. «Das Vermächtnis» mit: Peter Kner (Erzähler), Jürgen Cziesla (Monsieur Serbois), Renate Schroeter (Madame Serbois), René Scheibli (Notar Lamaneur) «Der Fall der Madame Luneau» mit: Peter Kner (Erzähler), Klaus Knuth (Friedensrichter), Horst Warning (Hippolyte Lacour), Renate Steiger (Madame Luneau), Emil Moser (Chandelier), Hans Helfer (Sidoine) «Im Wald» mit: Hanspeter Müller-Drossaart (Erzähler), Jürgen Cziesla (Nicolas Beaurain), Dinah Hinz (Madame Beaurain), René Scheibli (Bürgermeister), Heinz Bühlmann (Feldhüter Hochedur) Aus dem Französischen von N.O. Scarpi - Musik: Fernando Fantini - Tontechnik: Norbert Elser, Barbara Gysi, Peter Staub, Yvonne Widmer - Regie: Mario Hindermann - Produktion: SRF 1991/1993 - Dauer: 45"
Heute 20:03 Uhr auf SRF 1

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Featuretipp des Tages

Das Feature

Shop at radio-today.de Reise ins Zwischenland Die Dichterbrüder Klaus und Martin Merz Von Janko Hanushevsky Regie & Komposition: Merzouga Produktion: DLF/RBB 2017 "Ich träume immer noch von ihm, bis heute. Und ich glaube, die Träume sind immer noch unterwegs ihn auszuloten." Klaus Merz, preisgekrönter Lyriker und Prosaautor, blickt aus seinem Wohnzimmerfenster über das schweizerische Wynental. Vor kurzem ist er 70 geworden. Und der, den er in seinen Träumen noch immer auszuloten versucht, ist sein jüngerer Bruder Martin, der fünf Jahre nach Klaus auf die Welt gekommen und im Alter von 33 Jahren gestorben ist. Hydrozephalus lautete die Diagnose bei der Geburt. Zuhause lernte Martin lesen und schreiben. Als Klaus, bereits ein junger Dichter, zum Militärdienst einberufen wird, beginnt Martin Gedichte zu schreiben. Am heimischen Esstisch liest Klaus Merz aus dem Gedichtband des Bruders vor. Erzählt vom Leben als Außenseiter im Dorf und vom Zusammenhalt in der Familie. Erinnert sich an diese besondere Brüderbeziehung und reflektiert über seine Identität als weitgereister Dörfler, dessen kraftvolle Sprachbilder Menschen auf der ganzen Welt bewegen. Die Dichterbrüder Klaus und Martin Merz
Heute 20:10 Uhr auf Deutschlandfunk

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Programmübersicht

Jetzt im Radio Heute 20:00
Antenne Bayern: ANTENNE BAYERN bei der Arbeit Radio Swiss Classic: Ludwig van Beethoven 1. Satz aus dem 104.6 RTL Berlin: Juliane bei der Arbeit WDR4: Der Tag um zwölf Bayern 1: Bayern 1 - Mittags in ... BR-Klassik: Mittagsmusik Deutschlandfunk: Nachrichten Antenne Düsseldorf: Am Mittag bigFM: JOB CONNECTION Eins Live: 1LIVE Ingmar Stadelmann NDR 2: Der NDR 2 Vormittag SWR4 Baden-Württemberg: SWR4 BW Regional um halb Eins Hit Radio FFH: 60 Minuten mit Silvia Stenger Radio Swiss Jazz: Diese Woche in der Musikjury

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Sherlock Holmes und das Geheimnis des weißen Bandes - Teil 1

Bild: Polaris/laif Bastian Pastewka und Sherlock Holmes kehren zurück! Der spektakulärste Fall des größten Detektivs aller Zeiten als dreiteiliges WDR-Hörspiel - mit Frank Röth, Gerhard Garbers, Walter Sittler, Jochen Striebeck, Irm Hermann und vielen anderen. Von Anthony Horowitz; nach den Figuren von Arthur Conan Doyle; Bearbeitung und Regie: Bastian Pastewka; Musik: Henrik Albrecht / WDR Funkhausorchester; Redaktion: Georg Bühren; Produktion: WDR/RB 2017.
(Bild: Polaris/laif)
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