SWR2 Krimi

Im Königreich Deutschland

Im Königreich Deutschland Mit: Ueli Jäggi, Karoline Eichhorn, Matti Krause, Regie: Alexander Schumacher. v.li.: Xaver Finkbeiner (Ueli Jäggi), Nina Brändle (Karline Eichhorn), Sieger (Matti Krause)
Freitag, 22:33 Uhr auf SWR2
(Bild: SWR/Alexander Kluge)
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Tagestipp

SWR2 Tandem

Shop at radio-today.de Allein gegen Karlheinz Journalist Hasnain Kazim und sein Kampf gegen Vorurteile und Hassmails Moderation: Bernd Lechler Redaktion: Fabian Elsäßer "Komm, Du Schreiberling, ich zeig Dir, was ein echter Deutscher ist!" oder "Man sollte Dich abschieben, mit einem Schlauchboot auf dem Mittelmeer!" An hasserfüllte Leserzuschriften ist Hasnain Kazim gewohnt. Er bekam sie schon als junger Nachwuchsjournalist in seiner norddeutschen Heimat. Durch das Internet und wohl auch, weil er inzwischen ein bekannter, mehrfach preisgekrönter Spiegel-Journalist ist, hat die Zahl dieser Schmähbriefe aber deutlich zugenommen. Seit ein paar Jahren ignoriert der Sohn indisch-pakistanischer Eltern solche Angriffe nicht mehr, sondern schreibt zurück: ironisch im Ton, aber ernst in der Sache. Eine Auswahl dieser Entgegnungen veröffentlichte er in seinem jüngsten Buch "Post von Karlheinz - wütende Mails von echten Deutschen und was ich ihnen antworte". Ein Gespräch über Vorurteile (er ist zum Beispiel gar kein Moslem, auch wenn das viele glauben) und einen erschreckenden Wandel des gesellschaftlichen Klimas.
Heute 19:05 Uhr auf SWR2


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Konzerttipp des Tages

Das Ö1 Konzert

Shop at radio-today.de Knussen Chamber Orchestra, Dirigent: Ryan Wigglesworth; Claire Booth, Sopran; Mark Padmore, Tenor. Igor Strawinsky: Septett für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Klavier * Oliver Knussen: Scriabin Settings * Tore Takemitsu: How Slow the Wind * Franz Schubert: Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485 * Oliver Knussen: O Hototogisu! (aufgenommen am 11. Juni im Snape Maltings, Aldeburgh im Rahmen des "Aldeburgh Festival 2019"). Präsentation: Peter Kislinger. Mit 66 Jahren? Einer der Begründer des Aldeburgh Festivals, der 1976 verstorbene Benjamin Britten, wurde vor 116 Jahren in Lowestoft, unweit des Festivalortes geboren - symbolträchtig am St. Cecilia"s Day, dem Tag der Schutzheiligen der Musik. Im Juli 2018 verstarb überraschend der Komponist und Dirigent Oliver Knussen im Alter von 66 Jahren. Für das Konzert am 11. Juni des diesjährigen Aldeburgh Festivals wurde das Knussen Chamber Orchestra zusammengestellt. Es ist eine Art Ausbildungsorchester. Stimmführer großer britischer Orchester sitzen neben zum Teil noch Studierenden, einige davon hatten noch mit Oliver Knussen gearbeitet. Knussens Miniaturen aller Art Der in Glasgow geborene Oliver Knussen hatte während der letzten Jahre oft in Snape Maltings dirigiert. So lag es nahe, Musik einiger seiner Lieblingskomponisten in diesem Konzert aufzuführen: Strawinsky, Toru Takemitsu, Britten and Schubert - auch Musik von Knussen selbst. In einem Interview hatte Knussen erzählt, er fühle sich "ungemein zu Miniaturen aller Art hingezogen, zu Feinheit und Präzision." Viele seiner Kompositionen sind kurz oder setzen sich aus kurzen Sätzen zusammen, so auch seine "Scriabin Settings", fünf Fragmente, die Knussen aus Skrjabins Klavierminiaturen entnommen hat. Das Ergebnis? Fünf feinst ziselierte, farbige Orchestrierungen für Kammerorchester. Knussen hatte immer schon Skrjabins kurze, späte Klavierstücke gemocht, "einige der wenigen Stücke, die ich spielen konnte, wenig Noten, viel Pedal, das ist mir entgegen gekommen, ich war ein grottenschlechter Pianist." Hototogisu Knussen war auch "für alles Japanische" zu begeistern. Gespiegelt wird diese Begeisterung von einem Werk, das in Snape Maltings 2017 noch unter Knussens Stabführung uraufgeführt wurde: "O Hototogisu" für Sopran, Flöte und großes Ensemble. Knussen vertonte sieben Kürzestgedichte aus dem 15. bzw. 16. Jahrhundert und lässt in seiner letzten vollendeten Komposition die menschliche Stimme in ein Zwiegespräch mit dem durch die Flöte vertretenen Hototogisu treten, dem Japanischen Gackerkuckuck, ein Vogel, der in Japanischer Lyrik oft singt und besungen wird. Sein "Ruf aus den Bergen" ist ein Vorbote des Sommers, gilt aber auch als Stimme aus dem Reich der Toten.
Heute 14:05 Uhr auf Ö1


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Hörspieltipp des Tages

Bärenbudenzeit

Mit Die Kuschelbären Johannes und Stachel Thema: Ferien auf hoher See Hörspiel: Spinda Ohrenbär Ein Sommer auf dem großen Teich Heimfahrt bergauf Von Peter Nink Es liest: Lutz Riedel Bäriges: Umfrage - Boot, Fähre, Schiff Gedicht: Der Schiffsjunge - Von Peter Huchel
Heute 13:30 Uhr auf KiRaKa


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Featuretipp des Tages

Radiokolleg - Der Mond und das Internet

Shop at radio-today.de Von der Expansion und dem Schrumpfen unserer Welt (3). Gestaltung: Richard Brem, Thomas Mießgang, Wolfgang Ritschl, Mariann Unterluggauer, Ulrike Schmitzer, Astrid Schwarz und Ina Zwerger. *Utopischer Horizont von Weltraum und Cyberspace* Wer zum Mond reisen will, ist vier Stunden unterwegs, er braucht dazu allerdings die Hilfe von Dämonen. "Besonders geeignet für uns sind ausgemergelte alte Weiber, die sich von jeher darauf verstanden, nächtlicherweile auf Böcken, Gabeln und schäbigen Mänteln reitend, unendliche Räume auf der Erde zu durcheilen", schreibt der berühmte Astronom Johannes Kepler 1609 in seiner Schrift "Der Traum". Das ist eine der vielen Visionen, wie man zum Erdtrabanten reisen könnte. Die Science Fiction entwarf ein unglaublich vielfältiges Bild vom Mond und den Raketen, die dorthin gelangen könnten. Die Visionen waren meist von technischen Neuerungen wie dem Heißluftballon oder dem Teleskop inspiriert, immer war die Fiktion der Wissenschaft jedoch weit voraus. In der Science Fiction werden Cyberspace und Weltraum schon lange gemeinsam gedacht - Hologramme, Avatare oder digitalisierte Gehirne reisen in den Büchern schon längst ins Universum. Fragt sich nur, wann die Wirklichkeit nachzieht. Gestaltung: Ulrike Schmitzer *From innerworlds to Outer Space* Der Mond und das Weltall haben seit Jahrhunderten die künstlerische Phantasie und den philosophischen Diskurs beflügelt. Der österreichische Philosoph Günther Anders legte mit "Der Blick vom Mond" 1970 ein Schlüsselwerk vor, in dem er die These aufstellt, dass durch die Raumfahrt der Mensch zum ersten Mal die Chance hat, sich selbst so zu sehen wie zuvor nur in der Reflexion im Spiegel. Der Jazzmusiker Sun Ra baute seine gesamte afrofuturistische Kosmologie auf der Fiktion auf, dass er vom Planeten Saturn stamme. Und die große Ausstellung "Fly me to the Moon", die im Sommer in Salzburg zu sehen ist, zeigt Himmelskarten, romantisierende Gemälde, Propandamaterial zum Space Race aus dem Kalten Krieg und fiktionale Filmszenen von Künstlern aus verschiedenen Jahrhunderten. Ein kleiner Streifzug durch künstlerische und philosophische Appropriationen der Idee von der unendlichen Weite des Weltalls - und wie sie mit unserem irdischen Leben zusammenhängt. Gestaltung: Thomas Miessgang *Wie klingt der Weltraum?* Gibt es überhaupt Klang im Weltraum? Radioastronomische Technologien ermöglichen Künster/innen seit der Jahrtausendwende, in den Weltraum zu lauschen. Über Radioantennen übertrug beispielsweise das neuseeländische Projekt radio.astroNomy von radioqualia die Klänge von Strahlung durch in den Schüsseln montierten Mikrofonen in Netz und Radio im Jahr 2002. In Science Fiction-Filmen bleibt der Weltraum stumm, da es physikalisch unmöglich scheint, dass sich eine Druckwelle im Vakuum fortpflanzen kann. Allerdings herrscht im Weltraum genau genommen kein absolutes Vakuum, wie Physiker wissen. Die Bewegung der vorhandenen Materie kann durch spezielle Techniken in Klang übersetzt werden. - Eine Entdeckungsreise durch mögliche und unmögliche Klangwelten. Gestaltung: Astrid Schwarz
Heute 09:05 Uhr auf Ö1


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Programmübersicht

Jetzt im Radio Heute 20:00
WDR5: Mittagsecho SWR1 Rheinland-Pfalz: Der Nachmittag BR-Klassik: Mittagsmusik Radio Paloma: Mehr Spaß bei der Arbeit Deutschlandfunk: Wirtschaft am Mittag 94,3 rs2: Claudia Campus SR2 Kulturradio: SR 2 - Der Nachmittag Bayern 2: Bayern 2-regionalZeit Ostseewelle: Mehr Spaß bei der Arbeit Antenne Düsseldorf: Am Mittag WDR4: WDR 4 Hier und heute Eins Live: 1LIVE Tina Middendorf

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Tabea Zimmermann gibt Meisterkurs und Konzerte

Eigentlich verdankt Tabea Zimmermann einem Zufall, dass sie zur Bratsche kam. Heute ist sie eine der führenden Bratschistinnen. Zweimal gastiert sie demnächst im Norden.
NDR Kultur


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Der Dieb

Bild: EyeEm / Koukichi Takahashi Nishimura hat sein Handwerk zur Kunst perfektioniert. Er stiehlt - aber nur bei den Reichen, und bevor man ihn im Gedränge der Tokioter U-Bahnen bemerkt, zaubert er die entleerten Geldbörsen zurück zu ihren Besitzern. Zurückgezogen lebt er am Rand der Stadt, bis er einen jungen Ladendieb vor den Detektiven rettet und sich mit ihm anfreundet. Eine ungewöhnliche Freundschaft, die brutal zerstört wird. Denn nur wenig später wird Nishimura zu einem Auftrag gezwungen, den er weder ablehnen noch erfüllen kann. Ein japanischer Noir-Krimi über die Lust am Stehlen und eine dunkle, abgründige Geschichte über Schicksal und Einsamkeit.
(Bild: EyeEm / Koukichi Takahashi)
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Dienstag 07:40 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur
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Gefällt mir George Grosz: Hirnzirkus - Gedankenflüge

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