Streng öffentlich!

Die WDR-Vorleser

"Go east" heißt das Motto dieser Ausgabe der Vorleser. Kult-Autor Horst Evers begrüßt zwei Gäste mit osteuropäischem Hintergrund, wenn auch aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: Steffen Möller und Danko Rabrenovic (Foto).
Sonntag, 20:05 Uhr auf WDR5
Zum Programm

Tagestipp

YOU FM LIVE

Die besten Live-Konzerte: Gossip vom 1LIVE-Radiokonzert in Dotmund
Heute 19:00 Uhr auf YOU FM
Zum Programm mehr Tagestipps

Konzerttipp des Tages

WDR 2 Musikclub - Der Sonntag

Darin: stündlich Nachrichten, Wetter 23.00 Radiokonzert
Heute 20:05 Uhr auf WDR2
Zum Programm mehr Konzerttipps

Hörspieltipp des Tages

Hörspiel DRS Musikwelle

«S Hochzyts-Appartement» von Maurice Levinson In Basel ist Mustermesse. Alle Hotelzimmer sind belegt. Wo soll die fremde Dame übernachten, die hergereist ist, um sich übermorgen von ihrem Mann scheiden zu lassen? Fred, der Taxichauffeur, hat wie immer eine gute Idee, von der seine langjährige Verlobte allerdings ganz und gar nicht begeistert ist, zumindest vorerst nicht...Mit: Ruedi Walter (Taxichauffeur Fred), Margrit Rainer (Lotti), Susanne Lutz (e Dame), Uller Dubi (Änte), Peter Richner (e Herr), Emanuel Suter (e ältere Herr)Dialekt-Fassung: Christoph MangoldRegie: Helli StehleProduktion: SRF 1966Dauer: 28:00Zum Autor Maurice Levinson (1911-1984):Levinson wuchs in Bessarabien auf, einem Land, das jahrhundertelang Pufferregion zwischen den Grossmächten Österreich, Russland und dem Osmanischen Reich war. Seine Eltern flohen vor den Judenpogromen in ihrer Heimat nach England. In London verdiente sich Maurice Levinson seinen Lebensunterhalt als Taxi-Chauffeur. Als im Zweiten Weltkrieg seine Familie aus London evakuiert wurde und er alleine zurückblieb, fing er an zu schreiben. Erst Kurzgeschichten, später auch Romane, Theaterstücke und Hörspiele wie obiges «The Bridal Suite» (1965).
Heute 14:00 Uhr auf DRS Musikwelle
Zum Programm mehr Hörspieltipps

Featuretipp des Tages

DAS FEATURE

Das iberische Schwein Auf den Hund gekommen Von Barbara Eisenmann NDR/DLF 2011 Nach mehr als zehn Jahren Immobilien- blase schlägt man sich in Spanien heute mit Leerstand, Schulden und Arbeits- losigkeit herum. Auch das iberische Schwein ist in Mitleidenschaft gezogen worden. Sein Schinken, der berühmte jamón ibérico de bellota, ist in den Jahren des schnellen Geldes zu einem begehrten Anlageobjekt geworden. Branchenfremdes Kapital, multinationale Konzerne und ein intensiv gehaltenes iberisches Mastschwein sind aufgetaucht. Das Schwein ist nichts mehr wert. Die Preise sind gefallen. Jetzt wird der Markt mit echten und falschen Schinken überschwemmt. Zeit für das iberische Schwein, seine Stimme zu erheben - im Parlament der Dinge, nach einer Idee des französischen Wissenschaftssoziologen Bruno Latour, in dem Menschen und Tiere ihre Interessen verhandeln.
Heute 11:35 Uhr auf NDR 4 Info
Zum Programm mehr Features

Jetzt im Radio Heute 20:00 Uhr


104.6 RTL Berlin: 104.6 RTL Super Sonntag
Deutschlandfunk: Hintergrund
BB RADIO: Der BB RADIO Sonntagabend
Deutschlandradio Kultur: Hörspiel
Bayern 2: Kulturjournal
JAM FM: JAM FM Weekend
WDR2: WDR 2 Sportzeit
WDR5: Echo des Tages
Antenne Bayern: Schönes Wochenende
Bayern 3: BAYERN 3-Greatest Hits (Spezial)
Eins Live: 1LIVE Sektor
Hitradio RTL: Sachsens längste Wunschsendung
Ostseewelle: "Freizeit" Das Wochenend-Magazin mit den aktuellen Fußball-Ergebnissen und NIX! WIE! HITS!
Zur Übersicht mit allen Sendern...

Neuester Hörspiel-Download

Thomas Harlan: Veit - 17.05.2012

Der an seinen Vater, den Filmemacher Veit Harlan (Jud Süß) gerichtete Monolog, setzt sich in direkter Weise mit der Rolle seines Vaters im NS-Regime und der Frage der persönlichen Schuld auseinander. Bis zu seinem Tod am 16. Oktober 2010 in Berchtesgaden arbeitete der Schriftsteller und Filmemacher Thomas Harlan an seinem letzten Text mit dem Titel 'Veit'. "Sage, Vater, sage nicht, es könne niemand die Verantwortung für die Taten eines Dritten übernehmen, der selbst keine Verantwortung für seine Taten zu haben denkt. Es kann." Thomas Harlans Veit ist ein Vermächtnis. Nicht allein sein Leben betreffend. Unser aller. Harlan legt den Finger tief in die deutsche Wunde, es gibt längst kein Entkommen mehr. / Mit Thomas Thieme / Regie: Bernhard Jugel / BR 2011
Bayern 2