Webradio und Livestream

Spezialtipp

SWR Symphonieorchester

Bild: SWR/Marco Borggreve

Freitag, 20:05 Uhr SWR2

SWR2 Abendkonzert - LIVE

SWR Symphonieorchester

SWR Symphonieorchester und Anna Vinnitskaya. Foto: Anna Vinnitskaya, Klavier

Tagestipp

Heute, 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Moderation: Katja Bigalke Freiheit, Fortschritt, Frauenpower Afrikanerinnen auf dem Vormarsch Von Dunja Sadaqi und Antje Diekhans In den Medien und in vielen Köpfen gelten sie als unterdrückt, arm und abhängig - oft mit Konflikten und Gewalt konfrontiert. Die Realität auf dem afrikanischen Kontinent ist für viele Afrikanerinnen längst eine andere. Sie prägen die Politik ihres Landes, kämpfen an vorderster Front für Frieden und Freiheit, sind Umweltaktivistinnen, führen Weltwirtschaftsorganisationen an und prägen internationale Schönheitsideale. Zeit für eine Replik.

Konzerttipp

Heute, 19:30 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert

Belcea Quartet; Tabea Zimmermann, Viola; Jean-Guihen Queyras, Violoncello. Johannes Brahms: a) Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18; b) Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36 (aufgenommen am 11. März im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses). Präsentation: Stephanie Maderthaner Das Belcea Quartet und Gäste mit Brahms Für Corina Belcea (geboren 1975 in Rumänien) sind die Proben mit "ihrem" Quartett, dem Belcea Quartet, keine Arbeit im herkömmlichen Sinn. Sie meint dazu: "Es fühlt sich nicht nach Arbeit an. Ich denke oft, wie glücklich wir sein dürfen, das zu tun, wofür wir geboren worden sind." (Zitat aus einem Interview für Classic Point) Das Belcea Quartet fand 1994 am Londoner Royal College of Music zusammen. Am 17. März 2021 spielten sie einen Kammermusikabend für ein Publikum zu Hause, aus dem leeren Mozart Saal im Wiener Konzerthaus, wo sie seit 2010 Ensemble in Residence sind. Auf ihrem Programm standen an dem Abend die beiden Streichsextette des jungen Johannes Brahms. Vor allem das erste davon ist ein Sinnbild für einen Brahms, der zu der Zeit glücklich zu sein schien. Denn - auf Sommerurlaub am Rhein - ging das Leben damals 1860 "so wonnig ein wie selten", so Johannes Brahms. Gäste an ihrem Abend in Wien waren die deutsche Bratschistin Tabea Zimmermann und der französische Cellist Jean-Guihen Queyras.

Hörspieltipp

Heute, 11:05 Uhr Ö1

Radiogeschichten

"Suppe" von Rumena Bu?arovska. Aus dem Mazedonischen von Benjamin Langer Bei Rumena Bu?arovska haben die Frau ihre Rollen eingenommen: Geliebte, Mutter, Ehefrau, manchmal auch Witwe. Regie führen die Männer, ihre Männer. Zynismus ist das Mittel der Wahl, um die patriarchalen Strukturen vorzuführen, in denen Vorstellungen mit "die Frau von" beginnen. Es sind schwarze Ums-Eck-Betrachtungen festgefahrener Muster. Die Leserinnen und Leser sehen nur die Schatten an der Wand, die Reaktionen der Frauen auf ihre Gesellschaft, der die nordmazedonische Schriftstellerin in Interviews einen Backlash ins Traditionelle attestiert. In "Suppe" ist es der immer wieder neu gekochte Topf titelgebender Hühnersuppe, um den die Positionen eingenommen werden. Die Geschichte ist neben zehn weiteren soeben im Band "Mein Mann" bei Suhrkamp erschienen. Seit das Buch 2014 in Bu?arovskas Heimat herauskam, ist es dort ein Bestseller. Auch in den meisten anderen exjugoslawischen Staaten fand es ein breites Publikum, im deutschsprachigen Raum war die Autorin bisher unübersetzt und unbekannt. Rumena Bu?arovska lässt ihre Protagonistinnen in "Mein Mann" wütend, knapp, körperlich nahe - sie nennt ihr Schreiben hyperrealistisch - auf die aufgeblasenen, rohen Gatten und sich selbst blicken. Bu?arovska ist sehr wohl der Ansicht, dass Veränderung möglich ist - angestoßen durch solche Geschichten, die das selbsterhaltende System abbilden, aber auch durch die öffentliche Kritik an patriarchalen Strukturen und korrupter Politik, die die Schriftstellerin in ihrer Heimat Nordmazedonien übt. Gestaltung: Antonia Löffler

Featuretipp

Podcast

Deutschlandfunk

Vergessene Helden - Israel diskutiert Umgang mit Veteranen

Autor: Assmann, Tim Sendung: Informationen am Morgen

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NDR

Im Keller

Nach dem gleichnamigen Buch von Jan Philipp Reemtsma. Am 25. März 1996 wurde Jan Philipp Reemtsma vor der Tür seines Hauses in Hamburg-Blankenese niedergeschlagen und verschleppt. 33 Tage lang hielten ihn seine Entführer im Kellerraum eines angemieteten Hauses bei Bremen gefangen. Reemtsmas Bericht über seine Gefangenschaft "Im Keller" ist eine Chronik der Ereignisse. Die Hörspieladaption unter der Federführung des Norddeutschen Rundfunks wurde zum Hörspiel des Jahres 1998 gewählt: "Ein literarisches Hörspiel, streng, ohne Mätzchen. Und gerade deshalb zutiefst bewegend," urteilte die Jury. Mit Günther Einbrodt. Bearbeitung: Charlotte Drews-Bernstein. Komposition: Ronald Steckel. Ton und Technik: Peter Kainz und Venke Decker. Regie: Ulrich Gerhardt. Regieassistenz: Heike Tauch. Redaktion: Michael Becker. Produktion: NDR/SWF/SFB 1998. Verfügbar bis 23.03.2022. https://ndr.de/radiokunst

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