Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

HolzHolz ist der neue Stahl Aus Holz baut man höchstens die Baumhütte der Kinder, denken viele. Falsch. Heute baut man Hochregallager, die so groß sind wie zwei Fußballfelder; 100 Meter hohe Windräder, die besser halten als die aus Stahl; und Wohnhäuser für 50 Familien. Es gibt Holzschaum, der Styropor ersetzen könnte, und hocheffiziente Dämmfassaden, die sich wie eine zweite Haut an ein Gebäude anschmiegen. Das älteste Baumaterial der Welt erlebt einen Entwicklungsboom. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Es ist ein erneuerbarer Rohstoff, es speichert viel CO2 und ist regional verfügbar. Außerdem ist Holz viel leichter als Stahl oder Beton und lässt sich in wetterunabhängigen Werken industriell millimetergenau vorfertigen. Das spart auf der Baustelle viel Zeit - und Geld. In Zeiten von Erderwärmung und Ressourcenknappheit sind es wichtige Vorteile. Speziell in Deutschland, Österreich und der Schweiz forschen Unis und Firmen an neuen Verfahren und Produkten, um den Holzbau voranzutreiben. Redaktion: Gerda Kuhn
Dienstag 18:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

tom schimmeckSilicon Dreams Von Tom Schimmeck Aufnahme des WDR 2016 Wir sind immer enger vernetzt, ständig online und machen alles per App. Die digitale Zukunft dringt unaufhaltsam in alle Lebensbereiche vor. Bezahlen wir das mit totaler Transparenz? Was haben die Hightech-Eliten mit uns vor?
Dienstag 19:04 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

ToxtethAuferstanden: Die Granby Four Streets in Liverpool Eine Geschichte über sozial engagierte Kunst Von Martina Groß Regie: Susanne Krings Produktion: DLF 2016 Die vier Straßen in Liverpool befanden sich im Niedergang. Häuser verfielen. Wer es sich leisten konnte, zog weg. Dabei hatten die Granby Four Streets Anfang der 1980er-Jahre noch für Schlagzeilen gesorgt. Rassenunruhen hatten die älteste Schwarze Community Großbritanniens im Bezirk Toxteth in Atem gehalten. Hohe Arbeitslosigkeit war einer der Gründe für den Verfall. Alle politischen Zeichen standen auf Abriss und nachfolgende Gentrifizierung. Die verbliebenen Bewohner wehrten sich, pflanzten Blumen, veranstalteten einen Markt und gründeten 2011 einen Community Land Trust, um den Boden der Spekulation zu entziehen. Inzwischen engagiert sich auch das junge Londoner Architektenkollektiv Assemble mit direkten Aktionen und einem Do-It-Yourself-Ethos in dem Projekt. So erfolgreich, dass es dafür 2015 den wichtigsten Kunstpreis Großbritanniens erhielt. Vier Straßen werden zum Kunstprojekt
Dienstag 19:15 Uhr

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SWR2

SWR2 Tandem

NSU-ProzessWeil Deutschland doch ein Rechtsstaat ist Hörspiel von Maja Das Gupta Regie: Judith Lorentz (Produktion: SWR 2016) Der NSU-Prozess geht ins dritte Jahr. Eine Studentin beobachtet ihn von Beginn an. Spezialisiert auf "Rassismus in der Polizeiarbeit" bloggt sie über das Gerichtsverfahren und beginnt, Fragen zu stellen. Der junge Polizist, der im Gerichtssaal Dienst tut, kann sie ihr nicht beantworten. Was soll er auch dazu sagen, dass die Polizei in Jena das sogenannte Trio entkommen ließ, dass in der Frühlingsstraße Auszubildende den Tatort sicherten oder seine Kollegen in Baden-Württemberg teilweise im Ku-Klux-Klan organisiert sind? Aus seiner Sicht ist alles ohnehin ganz anders und der Verfassungsschutz behindert die Polizeiarbeit. Wo liegt die Wahrheit? Wer ist letztendlich mitschuldig an der Mordserie des sogenannten NSU? Für die Studentin stehen die neun Morde an Menschen mit Migrationsgeschichte im Vordergrund, für den Polizisten der Mord an seiner Kollegin. Doch in einem sind sie sich einig: Bei einer Aufklärung, die so zäh vorankommt, sollte man das Prozedere ein wenig beschleunigen. Auch wenn die Mittel dazu nicht unbedingt legal sind.
Dienstag 19:20 Uhr

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NDR kultur

Kulturforum

mixen, mahlen,Das Haushaltsgerät Denn du bist, was du isst Feature von Jenny Hoch DLF 2016 "Bio" reicht längst nicht mehr, um sich von anderen abzugrenzen. Den einen helfen Rezepte aus der Frühsteinzeit, um der Umwelt zu signalisieren: Ich bin kritisch, sensibel und voll auf der Höhe der Zeit. Andere halten dagegen und essen hochkalorisch und fettig, also heldenhaft ungesund. Doch was passiert, wenn man eine Ökofamilie, einen Deluxe-Esser, eine Rohköstlerin und einen professionellen Kalorienverbrenner zu Hause besucht, im Gepäck ein kurioses Küchengerät, das angeblich alles kann, mixen, mahlen, kochen, dünsten? Wir wagen ein Experiment - und lassen alle bei null anfangen. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter
Dienstag 20:00 Uhr

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Ö1

Hörspiel-Studio

Marlene Streeruwitz."Maria". Von Marlene Streeruwitz. Mit Cornelia Niemann, Frauke Poolman, Marleen Lohse, Elias Huber. Regie: Marlene Streeruwitz. Prod. HR/SWR 2015 Im Rahmen der Hörspielreihe "Bibelprojekt" des HR/SWR entstand 2015 das Hörspiel "Maria", bei dem die Autorin auch selbst Regie führt. Drei Frauen mit dem Namen Maria treffen zufällig aufeinander. Im Rahmen der Hörspielreihe Bibelprojekt des HR/SWR entstand 2015 das Hörspiel "Maria" von Marlene Streeruwitz, in dem die Autorin auch selbst Regie führt. Drei Frauen mit dem Namen Maria treffen zufällig aufeinander. Inhalt: Maria, Maria und Maria, drei Frauen mit dem gleichen Vornamen, treffen beim Arzt, im Schwimmbad, im Vorzimmer einer Casting-Agentur aufeinander. So zufällig und beiläufig die Situationen auch sein mögen, für die Frauen wird die Namensgleichheit zum Anlass der Kontaktaufnahme und zum Ausgangspunkt der Reflektion über das eigene Leben und schließlich auch über jene Maria, auf die der Name zurückgeht. Die drei gehören unterschiedlichen Generationen an, stehen am Anfang ihres Frauenlebens wie die jüngste der drei, die ihr erstes Baby erwartet, oder sie schauen darauf zurück wie die älteste, die die Beschränkungen, die Ängste und die Ausbruchsversuche ihres Lebens aus einer großen Entfernung sieht, erschöpft vom Leben und zugleich versöhnt damit. Marlene Streeruwitz hat poetischen, lyrischen Passagen dreier Frauenfiguren improvisierten Momentaufnahmen gegenübergestellt. Einerseits erzählt sie individuelle Biografien, andererseits reflektiert die Autorin über die wechselnde Rolle der Frau seit die Vorstellung von einem weiblichen Leben durch jene Maria geprägt wurde, die als Mutter Gottes ein rätselhaftes Vorbild und Trösterin zugleich geworden ist, und das weibliche Rollenbild über Jahrhunderte hinweg geprägt hat. Marlene Streeruwitz, geboren 1950 in Baden bei Wien, zählt mit ihren Theaterstücken und Romanen zu den wichtigsten deutschsprachigen GegenwartsautorInnen. Daneben schreibt sie immer wieder Hörspiele und Hörstücke, u.a. "Kaiserklamm.Und.Kirchenwirt"(Ö1 Kunstradio 1989), "Opernring" (HR 1999), "Die Langeweile der Brüder Testa" (SWR 2014). Außerdem schreibt Streeruwitz gerade an dem Online Wahlkampfroman 2016. "So wird das Leben."
Dienstag 21:00 Uhr

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SRF 1

Menschen und Horizonte

Katja SnozziFotografin Katja Snozzi blickt den Menschen in die Seele Katja Snozzi hat im Verlauf ihrer Karriere immer wieder genau im richtigen Moment den Auslöser gedrückt und so unzählige berührende Bilder geschaffen unter anderem vom Dalai Lama, von Fidel Castro, Ruth Dreifuss oder Max Frisch. Aber auch die kleinen Leute haben sie immer interessiert. «Wenn es mir gelingt, beim Fotografieren für einen kurzen Moment in die Seele eines Menschen zu blicken und exakt dann abzudrücken, habe ich genau das Bild im Kasten, das ich wollte», sagt die 69-jährige Fotografin Katja Snozzi. Die Mächtigen der Welt fotografiert Sie hatte die Mächtigen dieser Welt vor der Linse: Zum Beipsiel den Dalai Lama oder den Palästinenserführer Arafat. Sie hat den kubanischen Revolutionär und ehemaligen Staatschef Kubas, Fidel Castro, fotografiert. Sie hat Bundesrätin Ruth Dreifuss und deren Kollegen oder den Schweizer Schriftsteller Max Frisch portraitiert. Unterwegs in Krisen- und Kriegsgebieten Daraus zu schliessen, der Fotografin Katja Snozzi hätten es vor allem die grossen Namen angetan, ist aber verfehlt. Sie, die heute in Verscio im Tessin lebt, hat sich immer auch für die kleinen Leute interessiert. Sie hat mit der Kamera im Gepäck für Zeitungen und Hilfswerke die Krisen- und Kriegsgebiete dieser Welt bereist: den Balkan während des Krieges, Ruanda nach dem Genozid 1994, Somalia währed der grossen Hungersnot anfangs der 1990er-Jahre, Süditalien, wo sie 1980 die Folgen des grossen Erdbebens dokumentierte, oder 1979 die palästinensischen Flüchtlingslager in Beirut. Dies tat sie undermüdlich und immer mit dem Ziel, mit ihren Bildern, die Menschen hier die auf der Sonnenseite des Lebens einen kurzen Moment zum Nachdenken zu bewegen. Beinahe zufällig Fotografin geworden Übrigens: Katja Snozzis Fotografinnen-Karriere verlief keineswegs zügig und gradlinig. Eigentlich wollte die Absolventin der damaligen Zürcher Kunstgewerbeschule gar nicht als Fotografin arbeiten. Sie wollte Kinder haben und Hausfrau sein, nachdem sie 1970 geheiratet hatte. Und dies hat sie dann auch gemacht. Erst als sie von ihrem Mann eine Kamera geschenkt bekam, begann in ihrer Seele das Feuer für das gute Bild zu lodern. Und das tut es bis heute: Eben erst hat Katja Snozzi den Fotoband «Jahrhundertmenschen» fertiggestellt. Es ist ein Bildband mit berührend schönen Potraits von hundert Hundertjährigen und noch älteren Menschen in unserem Land. Die Bilder dieser Arbeit sind noch bis zum 5. März 2017 im Bundesmuseum Vincenzo Vela in Ligornetto im Tessin ausgestellt. Buch-Tipp: «Jahrhundertmenschen», Katja Snozzi, Verlag Scheidegger und Spiess
Dienstag 21:03 Uhr

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RBB kulturRadio

MUSIK DER KONTINENTE

tangomit Peter Rixen Los otros Argentinos Als weltweit erfolgreicher Exportartikel hat sich der Tango Argentino etabliert. Die anderen Argentinier, die nicht zur Tango-Gemeinde zählen, bereichern die Szene um eine Fülle an musikalischen Traditionen und spiegeln oftmals die vielfältigen migrantischen Wurzeln der argentinischen Gesellschaft.
Dienstag 21:04 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

Fleet FoxesDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Fleet Foxes Die fünfköpfige Indie-Folk-Band stammt aus Seattle und beschreibt ihre Musik als baroque "harmonic pop jams". 2005 haben sie sich gegründet, seit 2006 veröffentlichen sie Musik, die Fans und Kritiker begeistert. Wir haben für Sie das Konzert von Fleet Foxes beim Rolling Stone Weekender 2011.
Dienstag 21:05 Uhr

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Nordwest Radio

Nordwestradio in concert

kraftwerkKraftwerk (D) 25. Juni 1971, Gondel, Bremen Als die deutsche Experimental-Formation "Kraftwerk" zum Konzert in das Bremer Gondel-Kino kam, befand sie sich in einem Übergangsstadium. Im Jahr zuvor war das Debütalbum der Düsseldorfer erschienen, das in der deutschen Rock-Öffentlichkeit nachhaltig Eindruck machte. In der Besetzung gab es in dieser Zeit nur eine Konstante: Florian Schneider-Esleben. Er mußte eine zeitlang selbst auf Gründungspartner Ralf Hütter verzichten. In der Gondel traten Kraftwerk als improvisationsfreudiges, zeitweise erstaunlich rockendes Trio auf. E-Gitarre spielte Michael Rother, am Schlagzeug saß ? die Füße in Gummistiefeln! ? Klaus Dinger. Letztere scherten kurz darauf aus und formierten das Duo NEU!. Schneider-Esleben und Hütter kamen zu den Aufnahmen zum zweiten Kraftwerk-Album wieder zusammen. Erst drei Jahre später hatte sich die Gruppe zu jener Elektronik-Pop-Avantgarde-Formation entwickelt, die internationale Erfolge feierte und zu einer der populärsten und einflußreichsten deutschen Popgruppen weltweit wurde.
Dienstag 22:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Musikszene

Musik FinnlandInspiriert von der Natur Musikwelten in Finnland Von Magdalene Melchers Auf der Suche nach dem Finnischen in der Musik begegnet man heute sehr Verschiedenem: alten Runengesängen, nordischem Jazz oder gar Sound-art-Installationen, deren Urheber der Natur eine eigene Stimme zugestehen. In der Tat prägt die finnische Landschaft mit ihrer Weite, ihren Wäldern und Seen künstlerische Auseinandersetzungen bis heute auf spezifische Art. Autorin Magdalene Melchers bereiste das Land und sprach u.a. mit Petri Kuljuntausta, einem Vertreter experimenteller elektronischer Musik, für den Natur eine Schaffens-Quelle, wenn nicht sogar ein Kunstwerk an sich darstellt. In der Sendung begegnet man auch der Musikmanagerin Minnakaisa Kuivalainen, die u.a. das Tampere Vocal Music Festival leitet, sowie Antti Auvinen, dem Vorsitzenden der Gesellschaft finnischer Komponisten, der gemeinsam mit seinen etwa 200 Mitgliedern die Positionierung des Nordens im europäischen Diskurs um die Musik der Gegenwart zu stärken gedenkt. Inspiriert von der Natur
Dienstag 22:05 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Feature

st. pauliDie Tür zum Club Viktor und die Nacht auf St. Pauli Von Elise Landschek Regie: Thomas Wolfertz Ton: Sebastian Ohm Produktion: NDR 2015 Länge: 52"45 Ein Türsteher über Kunden und den Wandel des Kiezes. Viktor Hacker ist Türsteher vor dem headCrash am Hamburger Berg, St. Pauli. Ein Heavy-Metal-Laden. Für die, die Party wollen. Wer Ärger will, muss draußen bleiben. Wer zu besoffen ist, auch. Viktor ist Ende 40 und regelt seit 25 Jahren, wer welchen Szeneladen von innen sieht. Der ehemalige Berufssoldat kann von Legenden wie Karate Tommy oder St. Pauli-Killer erzählen. Heute sehen die Herrscher auf dem Kiez anders aus. Eben genauso wie die seriösen Geschäftsleute, die um die Ecke im Büro arbeiten. Das Geschäft hat sich verändert, auch der Kiez. Elise Landschek, 1982 in Berlin geboren, studierte Politik und arbeitet als Autorin für NDR, SWR, Deutschlandradio Kultur und ARTE. Sie berichtete für Features und Reportagen unter anderem aus Kuba, Kenia, Israel, Frankreich und dem Ostseeraum. Zuletzt für das Radio: "Spiel ohne Gewinner - Kampf gegen die Spielsucht" (SWR 2015) und "Der Bauch als Kultstätte - Schwangerschaft in Zeiten der Selbstoptimierung" (RBB 2015). Die Tür zum Club
Mittwoch 00:05 Uhr

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