Nordwest Radio

Sounds

Lewis  Leighlive aus dem Kito Lewis &Leigh (GB/USA) Wenn sich Al Lewis &Alva Leigh in herrlichen Vokal-Harmonien ergehen, mag man kaum glauben, dass sich die beiden erst vor gut drei Jahren über den Weg gelaufen sind - und dass sie aus verschiedenen Ländern und Szenen stammen. Nun kommen sie nach ihrer Nordwestradio-Session zu einem Konzert ins Kito.
Mittwoch 19:05 Uhr

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Bayern 2

ARD Radio Tatort

dirk schmidtAusgelöst Von Dirk Schmidt Mit Uwe Ochsenknecht, Sönke Möhring, Hans Peter Hallwachs, Matthias Leja und anderen Regie: Claudia Johanna Leist WDR 2017 Viel Arbeit wartet auf die Männer der berüchtigten "Task Force Hamm": gleich zwei Tote - und ein neuer Kollege. Als sie eines Morgens an den Tatort kommen, stockt Scholz, Lenz und Latotzke der Atem: Die junge Frau, die da unter Laub versteckt liegt, ist offensichtlich schwer misshandelt worden. Kaum haben sie die ersten Ermittlungsergebnisse gesammelt, wartet die nächste Überraschung auf sie: Ein neuer Kollege meldet sich zum Dienst. Schnell wird klar, dass Klaus "Leude" Hansmann, genau wie seine Kollegen, nicht aufgrund besonderer Verdienste in die Stadt kriminalpolizeilicher Rehabilitation versetzt wurde. Während sich der Rest der Task Force mit Feuereifer an die Arbeit macht, braucht Hansmann eine Weile, um wieder in die Spur zu kommen und kann glücklich sein, dass Latotzke sich seiner annimmt. Als allerdings, wie aus heiterem Himmel, ein zweiter Mord geschieht, kommt die Task Force Hamm langsam aber sicher an die äußerste Grenze ihrer Belastbarkeit.
Mittwoch 20:03 Uhr

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Ö1

Salzburger Nachtstudio

political correctnessPolitische Korrektheit - ein Hindernis für die Wahrheitssuche? Gestaltung: Johannes Kaup "Political correctness" bezeichnet ursprünglich die Idee, sprachliche Ausdrücke und Handlungen zu vermeiden, die bestimmte Menschengruppen diskriminieren, beleidigen oder in irgendeiner Weise herabsetzen. Das kann Frauen betreffen, gleichgeschlechtlich empfindende Menschen, Personen mit Behinderungen, anderer Herkunft, Hautfarbe oder Religion. Sie "politisch korrekt" zu behandeln und zu bezeichnen, entspringt einer gesellschaftlichen Tendenz, die Interessen von Minderheiten stärker zu vertreten und eine - in der Vergangenheit oft unbewusste - sprachliche Diskriminierung zu beenden. Der Begriff drang seit den neunziger Jahren - aus den USA kommend - auch in den europäischen gesellschaftlichen Diskurs über die öffentliche und veröffentlichte Meinung ein. "Politisch nicht korrekt" ist demnach eine verbale Äußerung oder Handlung, die gegen die allgemeinen öffentlichen moralischen Normen gerichtet ist oder ein bislang geltendes Tabu bricht. "Politisch korrekt" ist in einem weiteren Kontext aber auch ein negativ aufgeladenes Schlagwort geworden. Werden gesellschaftliche Normen durch Ausgrenzung anderer legitimer Positionen durchgesetzt und Kritik daran verhindert, kann "Politische Korrektheit" als Freiheitsbeschränkung oder Zensur empfunden werden. Es gibt also eine Kritik an vermeintlicher "politischer Korrektheit", die als politischer Kampfbegriff gegen zu viel Rücksichtnahme verwendet wird. Diese Kritik führt folgende Argumente an: Politische Korrektheit bewirkt einen gleichförmigen, stromlinienartigen, "braven" Diskurs und lässt damit Gegensätze, Auffassungsunterschiede oder Spannungen nicht zum Vorschein kommen. Gleichzeitig kann politische Korrektheit dazu dienen, die Deutungshoheit einiger weniger zu zementieren, die dann den politischen Diskurs dominieren. Mit Hinweis auf "unzivilisierte Auffassungen" wird eine demokratische Auseinandersetzung von Ideen verhindert. Die Unterdrückung offener Diskussionen fügt aber der "Suche nach der Wahrheit" Schaden zu. Als Folge bewegt sich die Bevölkerung von der politischen Mitte zu den Rändern der Gesellschaft hin. Johannes Kaup lotet die Ambivalenz der Politischen Korrektheit, ihre Hintergründe und Folgen aus.
Mittwoch 21:00 Uhr

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NDR 90,3

Plattdeutsches Hörspiel

rudolf kollhoffTo´n Afscheed "n Säuten Von Rudolf Kollhoff Erkki Hopf: Karl Hansen Meike Meiners: Brigitte, seine Frau Birte Kretschmer: Sabine, Schwester im Klinikum Robert Eder: Dr. Plötz, Urologe Leonie Landa: Schwester Tina, Sprechstundenhilfe Horst Arenthold: Ohm Kröger, Karls Bettnachbar in Klinik Peter Kaempfe: Fred, Karls Freund Oskar Ketelhut: Nissen, Patient von Dr. Plötz Edda Loges: Elfi Kunkel, Witwe Anne Moll: Pflegerin im Altenheim Wilfried Dziallas: Bernhard Hansen, Karls Vater Uta Stammer: Gerda Kruse, demente, alte Frau im Heim RB/NDR 2016 Karl Hansen ist ein fröhlicher und zuversichtlicher Mensch, der Western-Romane schreibt und gewohnt ist, das Leben in die Hand zu nehmen. Und als er eines Nachts plötzlich merkt, dass sein Körper nicht mehr so funktioniert, wie er soll, reagiert er wie ein richtiger Kerl: Er duckt sich weg. Zum Glück lässt seine Frau das nicht durchgehen und begleitet ihn sofort zum Arzt. Und da beginnt eine lange, schwierige Odyssee, die sein Leben völlig auf den Kopf stellt. Der Autor Rudolf Kollhoff wurde 1957 in Wolgast (Vorpommern) geboren. Ursprünglich arbeitete er in der Gastronomie, später auch als Ausbilder, aber ein Fernkurs "kreatives Schreiben" brachte ihn auf anderen Kurs: Seit 1992 schreibt er, unter anderem auch Horror- und Western-Heftromane, die er unter Pseudonym verfasst. Er wohnt mit Frau und zwei Töchtern in Kirchdorf bei Greifswald. 21:00 - 21:05 Uhr NDR 90,3 Nachrichten für Hamburg
Mittwoch 21:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Querköpfe

Claire WaldoffKabarett, Comedy & schräge Lieder Mir ham se die Gurke vom Schnitzel weggemopst Witz und Verzweiflung der Claire Waldoff Ein Porträt zu ihrem 60. Todestag Von Stephan Göritz Sie fragte laut, wer denn da mit Lehm schmeißt, und überzeugte auch mit dem leisen Lied der Harfenjuhle. Ihr politisches Credo lautete griffig: "Raus mit den Männern aus dem Reichstag!". Geboren 1884 in Gelsenkirchen im Ruhrgebiet, kam Claire Waldoff mit Anfang 20 nach Berlin und brachte mit Sinn für Komik und Frechheit einen neuen Ton in die Kabaretts und Varietétheater, für den sie Arbeiter wie Intellektuelle gleichermaßen feierten. Im Dritten Reich trat sie bei einigen Wunschkonzerten für die Wehrmacht auf, wurde jedoch zunehmend kaltgestellt. Nicht nur, dass die Machthaber die Refrainzeile "Hermann heeßt er" als staatsgefährdende Anspielung auf Reichsminister Hermann Göring missverstanden, Waldoffs Ablehnung von hohlem Pathos und ihr Drang nach Selbstständigkeit machten sie inkompatibel für die Volkserziehung der Nationalsozialisten. Sie zog sich mit ihrer langjährigen Lebensgefährtin nach Bayern zurück und starb 1957 verzweifelt, verarmt und vergessen. Heute berufen sich viele Kabarettistinnen und Chansonsängerinnen, von Angelika Mann bis Maegie Koreen, auf Claire Waldoff als "Kabarettkönigin", singen ihre Lieder und gestalten Abende über ihr Leben. Witz und Verzweiflung der Claire Waldoff
Mittwoch 21:05 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Hörspiel

wajsbrotvielstimmig Der Raum gehört uns Von Cécile Wajsbrot Übersetzung aus dem Französischen: Frank Weigand Regie: Anouschka Trocker Mit: Sandra Borgmann, Michael Rotschopf, Ulrike C. Tscharre, Ulrich Matthes, DetlefBaltrock, Karim Cherif, Bettina Burchard, Anne Schirmacher, Maria Hartmann, Alexander Radszun Komposition: Burkhard Beins Ton: Jean Szymczak Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016 Länge: ca. 59" (Ursendung) Paris-Berlin: Mann und Frau und sprechende Statuen. Ein verlängertes Wochenende, an dem alles in der Schwebe ist. In einem Museum in Berlin kreuzen sich die Wege einer Frau und eines Mannes. In Paris, im Jardin des Tuileries, treffen ein Mann und eine Frau aufeinander. Zufall oder Fügung: Der Mann in Berlin gehört zu der Frau in Paris, die Frau in Berlin zu dem Mann in Paris. Sie wandeln zwischen steinernen Statuen. Und während der Chor der Statuen die Geschichte der Orte erzählt, stellen sich die alten Themen wieder neu: Die Kunst, die Liebe, das Leben - wie soll es sein? Cécile Wajsbrot, 1954 in Paris geboren, lebt als Autorin, Übersetzerin und Literaturkritikerin in Paris und Berlin. Zahlreiche Romane, Erzählbände und Essays. Hörspiele u.a. "Schlaflos" (SR/Deutschlandradio Kultur 2010), "Die Zeremonie" (Deutschlandradio Kultur/RB 2011) und "Wwie ihr Name/Avec un double v" (SR/Deutschlandradio Kultur/France Culture 2012). 2014 Eugené-Übersetzerpreis und 2016 Prix de l"Académie de Berlin. Der Raum gehört uns
Mittwoch 21:30 Uhr

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MDR KULTUR

Operation Mindfuck - Robert Wilson

robert wilsonVon Maximilian Netter (Ursendung) Als der Schriftsteller Robert Anton Wilson in den 1970er-Jahren zusammen mit Robert Shea die Romantrilogie Illuminatus! veröffentlichte, trafen sie den Nerv eines paranoiden Amerikas. Der Watergate-Skandal erschütterte das sowieso schon geringe Vertrauen in die politische Führungsriege und sorgte für die Entstehung zahlreicher Verschwörungstheorien. Um es mit Wilson zu sagen: "Wenn die Politik der Lüge normal wird, werden Paranoia und Entfremdung zum Normalfall des Alltags". Heute können Populisten und Verschwörungstheoretiker durch das Internet noch schneller ihr Publikum erreichen. Aus Chaos und Informationsüberfluss extrahieren sie einfache Antworten und Erklärungsmodelle. Eine gute Zeit, sich an Robert Anton Wilson und die Operation Mindfuck zu erinnern. Maximilian Netter, 1985 in Nürnberg geboren, studiert im Master- Programm Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar mit dem Schwerpunkt "Experimentelles Radio". Regie: Thomas Wolfertz
Mittwoch 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature

benjamin ferenczHurra, wir haben nicht versagt! Benjamin Ferencz und der Traum vom Weltfrieden Von Beate Ziegs (Produktion: DLR 2015) Kann das Völkerrecht etwas ausrichten gegen Krieg, Folter und Massenmord? Das Leben von Benjamin Ferencz steht für diese Frage. 2011 begleitet der Jurist den ersten Prozess vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, für dessen Entstehung er sich Zeit seines Lebens eingesetzt hatte. Als 27-Jähriger wird Benjamin Ferencz 1947 Chefankläger im Einsatzgruppenprozess, der im Rahmen der Nürnberger Prozesse die Verbrechen der Nazis in der besetzten Sowjetunion verhandelte. Heute ist Benjamin Ferencz 96 - und kämpft unbeirrt gegen die Gewaltexzesse im Irak, in Syrien oder im Sudan. An seiner Seite stehen Menschen wie der Anwalt Wolfgang Kaleck oder Fatou Bensouda, die Chefanklägerin des IStGH - auch wenn ihr Alltag mehr von Rückschlägen als von Erfolgen geprägt ist.
Mittwoch 22:03 Uhr

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WDR3

WDR 3 Jazz & World

Claudia AcuñaMit Cecilia Aguirre Coisas bunitas Aus der Afro-Luso-Latin-Welt bis 24:00 Uhr Bossa Nova mit einer guten Portion Latin Jazz? Die Afro-Luso-Latin Welt spannt die Bögen über alle Kontinente. Von Volkssängern wie Víctor Jara und Violeta Parra bis hin zu Frank Sinatra und Sarah Vaughan ließ sich Claudia Acuña inspirieren. 1995 zog die chilenische Jazzsängerin von Santiago de Chile nach New York. Hier wurde der Jazzpianist und Komponist Jason Lindner ihr musikalischer Lehrmeister und Begleiter. Mit dem Album "Luna", das in den USA bereits 2007 erschien und aktuell in Deutschland herauskommt, gibt Claudia Acuña ein sehr persönliches Statement. Es zeigt ihre Gabe für zarte Vocals, ihre Affinität zu komplexen Arrangements und anspruchsvollen Harmonien. Eine besondere "coisa bunita", also besonders "schöne Sache", bietet der Sampler "Bossa Negra" mit der einzigartigen Zusammenarbeit chinesischer und afro-brasilianischer Musiker. In Mandarin, Kantonesisch, Englisch und Portugiesisch spielen mehr als 30 Musiker aus Südamerika und Asien. Der kubanische Jazzpianist Harold López-Nussa beschreibt auf seinem neuen Album "El Viaje" eine unbeschwerte Klangreise rund um den Globus. Sie verliert ihren Ausgangspunkt, die Heimatstadt Havanna auf Kuba, nie aus dem musikalischen Blickfeld. Dazu die neue Single von Sara Tavares und mehr Aktuelles aus Musikkulturen und Jazz.
Mittwoch 22:04 Uhr

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NDR Blue

Nachtclub Classics

Sandy Denny,Who knows where the time goes Mit Götz Steeger Sandy Denny, die herrausragende Stimme des britischen Folk-Rock wäre am 6. Januar 70 Jahre alt geworden. "Wie ein glänzend sauberes Glas inmitten von lauter schmutzigem Geschirr". So beschrieb Simon Nicol den Eindruck, den Sandy Denny beim Vorsingen bei seiner Band Fairport Convention machte. Mit ihr als Sängerin wurde die Band dann zur Speerspitze des britischen Folk Rock. Ihr klares, keltisches Timbre setzte eine originäre, eigene Marke gegenüber den amerikanischen Vorbildern. Schon vorher hatte sie sich in den Londoner Folk Pubs einen Namen gemacht und war dabei von den Strawbs entdeckt worden, die sie als Sängerin angeheuert hatten. Die Liason dauerte nicht lange - Sandy Denny fühlte sich dort unterfordert. Vier Alben entstanden mit Fairport Convention, bevor sie ihre eigene Band "Fotheringgay" gründete und noch etwas später eine Solokarriere einschlug. Einem großen Rockpublikum wurde sie durch ihr Duett mit Robert Plant in dem Led Zeppelin Song "The Battle Of Evermore" bekannt. Am 21. April 1978 starb sie an einer Gehirnblutung, die tragische Folge eines Sturzes. Bandmates von damals wie zum Beispiel Richard Thompson vermissen sie bis heute als Gefährtin, die so unsicher sie einerseits sein mochte, sich als starke musikalische Persönlichkeit durchzusetzen verstand. Erstsendung Sonnabend, Wiederholung am Mittwoch auf NDR Blue Nachtclub Classics
Mittwoch 22:05 Uhr

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