Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

AkupunkturAkupunktur Akupunktur ist eine Jahrtausende alte Heilmethode aus China. Dabei werden an bestimmten Punkten feine Nadeln unterschiedlich tief in die Haut gestochen. Krankheiten sind nach Auffassung der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) Ausdruck einer gestörten Körperharmonie - ist der Fluss der Lebensenergie Qi gestört, kommt es zu Beschwerden. Ziel einer Nadel-Therapie ist es daher, die Lebensenergie wieder fließen zu lassen. Im Westen wird Akupunktur häufig ergänzend zur Schulmedizin angewandt. Studien haben inzwischen nachgewiesen, dass durch Akupunktur eine messbare Schmerzlinderung erzielt werden kann. Nach der Indikationsliste der Weltgesundheitsorganisation hilft das Stechen unter anderem bei chronischen Schmerzen, Erkrankungen der Atemwege und Magen-Darm-Problemen. Was genau allerdings dabei im Körper passiert, ist schulmedizinisch bis heute noch nicht ganz klar. Redaktion: Gerda Kuhn
Dienstag 18:05 Uhr

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Ö1

Journal-Panorama

al BashirAfrikanische Staatschefs waren nach Brüssel gereist. Die EU hat Beamten ihrer Grenzschutz-Agentur Frontex nach Afrika geschickt. Sie sollen afrikanische Grenzschutzeinheiten ausbilden, um die Grenzen besser zu kontrollieren. - Gestaltung: Simone Schlindwein Auch mit zweifelhaften Regimen lässt sich die EU ein. Zum Beispiel mit Sudans Präsident Omar al Bashir, gegen den der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl verhängt hat, oder mit Eritreas Diktator Isayas Afewerki, der UNO-Berichten zufolge Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen die eigene Bevölkerung begangen hat. Viele dieser Diktaturen sind schuld daran, dass Eritreer oder Sudanesen ihre Länder verlassen und in Europa Schutz suchen. Afrikanische Menschenrechtler warnen vor den Folgen. Beispiels weise in Niger. Seitdem der bettelarme Wüstenstaat von der EU 600 Millionen Euro in Aussicht gestellt bekommen hat, ist das Transitland zum Friedhof vor den Toren Europas verkommen.
Dienstag 18:25 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

SenegalAbwanderung aus dem Senegal - "Es geht um Träume, nicht um Armut" Von Martina Zimmermann Perspektiven für den Senegal - "EU darf Märkte in Afrika nicht zerstören" Gespräch mit Alexander Göbel, ARD-Studio Rabat Moderation: Ellen Häring Abwanderung aus dem Senegal - "Es geht um Träume, nicht um Armut" Das Durchschnittsalter im Senegal ist gerade mal 19 Jahre. Ein junges Land, politisch relativ stabil - mit rund 15 Millionen Einwohnern - von denen im vergangenen Jahr 9700 Senegalesen in die EU gingen, trotz geringer Chancen auf ein Bleiberecht. Andere hoffen auf Fortschritte im eigenen Land, auch durch die zugesagte "Partnerschaften" auf dem G20-Gipfel. Am Sonntag sind Parlamentswahlen.
Dienstag 18:30 Uhr

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Ö1

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

John KeynesBullshitjobs. Von Marlene Nowotny 1930 veröffentliche der britische Ökonom John Maynard Keynes einen Aufsatz über die "wirtschaftlichen Möglichkeiten unserer Enkelkinder". In 100 Jahren, so seine Prognose, werde der technologische Fortschritt soweit gediehen sein, dass drei Stunden Arbeit pro Tag vollkommen ausreichen werden, um alle Lebensbedürfnisse zu befriedigen. Möglich machen sollte das die stetig steigende Produktivität und das wachsende Vermögen. Mit letzterem hat Keynes recht behalten: Die Produktivität steigt und die Vermögen wachsen. Doch die Menschen arbeiten weit mehr als 15 Stunden in der Woche. Der Sozialanthropologe David Graeber führt das unter anderem auf die Art unserer Beschäftigungen zurück. Der Großteil der Menschen ist - in Ländern wie Österreich - nicht länger in produzierenden Gewerben oder der Landwirtschaft tätig, sondern als Serviceangestellte, Sachbearbeiter/innen oder Manager/innen. In den vergangenen 100 Jahren hat sich der Dienstleistungssektor stark aufgebläht. Investmentbanker/innen, Immobilienmakler/innen, Telefonverkäufer/innen, PR-Manager/innen - es gibt zahlreiche Berufe, die - nach Ansicht von Graeber - auf ihren gesellschaftlichen Mehrwert hin untersucht werden müssten. Wer profitiert von solchen Jobs? Steigern sie das Allgemeinwohl der Gesellschaft, oder steht nur eine kleine elitäre Gruppe auf der Gewinnerseite?
Dienstag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

CO2-ZertifikatenDie Natur bekommt ein Preisschild Marktinstrumente erobern den Umweltschutz Von Manuel Waltz Wer die Umwelt zerstört, soll dafür zahlen. Marktinstrumente statt Einschränkungen und Verbote sollen die Umwelt retten. Niemand zahlt dafür, Wälder zu roden, Tier-und Pflanzenarten auszurotten, Schadstoffe in die Atmosphäre zu blasen. Die Natur ist zu billig zu haben, deshalb der schonungslose Umgang mit ihr - so die Erkenntnis einiger Ökonomen und Umweltschützer. Ihre Schlussfolgerung: Die Natur braucht einen Preis! Wer Umwelt zerstört, soll dafür zahlen, soll einen Ausgleich schaffen. Das ist auch das Prinzip von handelbaren Zertifikaten, neben den europäischen CO2-Zertifikaten gibt es solche bereits für das Abholzen des brasilianischen Regenwaldes, für amerikanische Feuchtgebiete oder für Biodiversität. Damit fördere man Innovation und lenke Geld in den Klima- und Umweltschutz, sagen die Befürworter der Preispolitik. Andere meinen, erst der grenzenlose Kapitalismus hätte den Raubbau an der Natur ermöglicht, nun soll ausgerechnet der Markt die Umwelt retten? Was Mensch und Umwelt gefährdet, müsse verboten werden. So wie etwa das Blei im Benzin. Die Autoindustrie wurde gezwungen, Alternativen zu entwickeln und nicht Geld an Krankenhäuser zu spenden. Nur durch klare Grenzen ließen sich Umwelt und Mensch schützen.
Dienstag 19:30 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

Stig DagermanUnser kurzer Sommer Von Stig Dagerman Aus dem Schwedischen von Verena Reichel Komposition: Enno Dugend Regie: Gerd Beermann Mit Margot Philipp, Christoph Quest, Ludwig Thiesen, Hans Timerding, Hans Mahnke, Siegfried Nürnberger, Gert Keller, Michael Border, Kurt Lieck Produktion: SDR/NDR 1970 Länge: 45"18 Ungewohnt heiter, aber auch wehmütig, parodistisch und satirisch zeigt sich der Autor in dieser komödiantischen Sommer-Etüde. Eva und Adamson kennen nicht die Begriffe Sommer und Winter, sie genießen in ungebrochener Lebensfreude eine permanent liebliche Jahreszeit. Wie in einem Bilderbuch wird das Sommerleben des paradiesischen Paares aufgeblättert. Das Ende dieses Sommers verkündet eine staatlich sanktionierte Kommission, die dem Liebesidyll mit bürokratischen Mitteln zu Leibe rückt und ihm desillusionierend ein Ende bereiten will. Unser kurzer Sommer
Dienstag 20:10 Uhr

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SRF 2 Kultur

Jazz Collection

myra melfordMyra Melford, mit Chris Wiesendanger Es war in einem Konzert des Free-Jazz-Geigers Leroy Jenkins, als der jungen College-Studentin Myra Melford plötzlich ein Licht aufging: DAS wollte sie machen. Jazz spielen, mit dieser Freiheit, und mit der gestalterischen Verantwortung für das Ganze. Seit ihrer Begegnung mit Leroy Jenkins ging Myra Melford ihren Weg konsequent und neugierig weiter. Zunächst als Begleiterin von Jenkins selber, bald auch mit ihrem eigenen Trio, das zur Kernzelle für die grösseren Projekt wurde. Von ihren frühen Einflüssen wie Boogie-Woogie über den Impressionismus bis zum Free-Jazz vermengt keine die Musik so zu einem neuen Ganzen wie sie. Wie ihr das gelingt, diskutiert der Pianist Christoph Wiesendanger in der Jazz Collection mit Jodok Hess.
Dienstag 21:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Jazz Live

pablo heldDas Pablo Held Quartett Live im Loft Köln vom 11.6.2017 Am Mikrofon: Thomas Loewner Der Kölner Pianist Pablo Held ist eines der Aushängeschilder der aktuellen deutschen Jazzszene. Vor allem sein langjähriges Trio gemeinsam mit dem Kontrabassisten Robert Landfermann und Jonas Burgwinkel am Schlagzeug ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und besticht durch intuitives Zusammenspiel, das seinesgleichen sucht. Seit Anfang 2017 findet im Kölner Loft die Konzertreihe ,Pablo Held Meets" statt. Hier nutzt der Pianist die Gelegenheit, neue Bandkonstellationen mit Musikern auszuprobieren, die größtenteils aus dem Umfeld von Pirouet Records stammen. Auf dem Label, das inzwischen seinen Betrieb eingestellt hat, sind in den vergangenen Jahren sämtliche CDs von Pablo Held erschienen. Für das Konzert am 11. Juni konnte Pablo Held mit dem spanischen Schlagzeuger Jorge Rossy einen der großen Künstler des internationalen Jazz gewinnen: Rossy war viele Jahre Mitglied im Brad Mehldau Trio. Die weiteren Gäste an dem Abend waren Matthias Pichler am Kontrabass und der amerikanische Saxofonist Robert Stillman. Das Pablo Held Quartett
Dienstag 21:05 Uhr

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SR2 Kulturradio

ARD Radiofestival 2017. Das Gespräch

Rainhard FendrichDer Liedermacher Rainhard Fendrich im Gespräch mit Andrea Seeger Bekannt ist der Österreicher für Hits wie "Macho Macho" oder "Es lebe der Sport". Rainhard Fendrich ist jemand, der Texte und Musik zu Themen schreibt, die ihn bewegen. Mit seinem neuen Album "Schwarzoderweiß" gibt er den politischen Mahner und erteilt jedweder Fremdenfeindlichkeit eine klare Absage. Aber er kann auch sanft: "Du bist schön" hat das Zeug zum absoluten Lieblingslied. Der Wiener Fendrich hat ein katholisches Knabeninternat besucht und ist humanistisch geprägt. Ein musikalisch-künstlerisches Internat wäre ihm lieber gewesen. Klänge haben ihn schon immer begeistert. Als Kind vertrieb er sich die Zeit mit zwei Plastikfiguren aus einer Kaffeeschachtel. Gehütet hat ihn seine fromme Oma. Mit der Kirche hat er heute nichts mehr am Hut, ein gläubiger Mensch ist er geblieben.
Dienstag 23:04 Uhr

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NDR kultur

ARD Radiofestival 2017

Sebastian SternalJazz: Achtung Sternschlag! Die musikalischen Verwandlungen des Pianisten Sebastian Sternal Mit Claus Gnichwitz Aufnahme HR ARD Radiofestival 2017
Dienstag 23:30 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

FinninImported Husbands Von Jonas Rothlaender Regie: der Autor Mit: Sebastian Urzendowsky Ton: Norbert Vossen Produktion: SWR/YLE 2016 Länge: 53"56 Für die Liebe nach Finnland gezogen: "Es ist nicht so, dass die Finnen unfreundlich sind. Aber bei der Frage "Wie geht"s?", gehen sie gleich auf Distanz." "Für Nokia oder für eine Frau?" So lautet die Frage, wenn ausländische Männer nach Finnland kommen. Jonas Rothlaender kennt die Frage. Er ist selbst mit einer Finnin liiert und wie von selbst hat er andere Männer kennengelernt, die ebenfalls aus Liebe in den hohen Norden gekommen sind. Und egal, woher sie kommen, ihre Probleme sind ähnlich: die kalten und endlosen Nächte, die stille Verschlossenheit der Finnen und - nicht zuletzt - die eigene Unsicherheit und Verletzlichkeit, mit der sich die "Imported Husbands" konfrontiert sehen. Jonas Rothlaender, geboren 1982 in Lübeck, Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent. Regiestudium an der dffb in Berlin. Für sein Spielfilmdebüt "Fado" erhielt er 2016 beim Filmfestival Max Ophüls den Filmpreis der saarländischen Ministerpräsidentin für die Beste Regie, den Regiepreis beim Filmfestival Achtung Berlin und den Preis für den besten Spielfilm beim Studentenfilmfestival Sehsüchte in Potsdam-Babelsberg. Imported Husbands
Mittwoch 00:05 Uhr

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