Ö1

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Bewusstsein.Traum - Rausch - Todesnähe. Beobachtungen am Rande des Bewusstseins. Gestaltung: Arndt Reuning Die Nacht, die ist zum Schlafen da - und zum Träumen. Den Tag hingegen beherrscht unser waches Bewusstsein. Die Grenzen zwischen diesen drei Zuständen unseres Geistes lassen sich jedoch nicht so scharf ziehen, wie es zunächst den Anschein hat. Im Traum scheint unser kritisches Denken ausgeschaltet zu sein. Wir akzeptieren die merkwürdigsten Kapriolen und absurdesten Wendungen des Geschehens, das sich vor unserem inneren Auge abspielt. Wir zweifeln nicht an der Realität des Erlebten. Anders sieht es aus beim Phänomen des Klartraums: Hier sind sich die Schlafenden bewusst, dass sie gerade träumen. Und zu einem gewissen Grad können sie sogar das Erlebte beeinflussen. Traumbewusstsein und Wachbewusstsein vermischen sich in diesem Zwitterzustand. Mit Hilfe von bildgebenden Verfahren kommen Neurowissenschafter/innen allmählich der Natur dieser Zustände auf die Spur. Drogenrausch, Ekstase und Erfahrungen der Körperlosigkeit - diese Erfahrungen im Grenzgebiet des Geistes helfen den Wissenschafter/innen dabei, eines der ältesten Geheimnisse zu enthüllen: das Rätsel des menschlichen Bewusstseins.
Mittwoch 19:05 Uhr

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NDR kultur

Hörspiel

fred breinersdorferHörspiel: Elser Von Fred Breinersdorfer Regie: Iris Drögekamp Mit Christian Friedel, Katharina Schüttler, Burghart Klaußner u.a. SWR/NDR 2015 Georg Elser, ein Schreiner aus Schwaben, hätte die Weltgeschichte ändern können. Doch sein minutiös vorbereiteter Sprengstoffanschlag auf Adolf Hitler am 8. November 1939 im Münchner Bürgerbräukeller schlug fehl. Hitler verlässt den Ort des Attentats kurz vor der Explosion. Elser wird gefasst und auf Befehl Hitlers 1945 im KZ Dachau ermordet. Das Hörspiel zum gleichnamigen Kinofilm von Oliver Hirschbiegel würdigt den zu Unrecht vergessenen Widerstandskämpfer. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel
Mittwoch 20:00 Uhr

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Bayern 2

radioKrimi

Zolas Schornstein Von Christoph Prochnow Mit Jürg Löw, Matti Krause, Hanna Plaß, Reinhold Weiser, Lilith Häßle, Susanne Heydenreich, Astrid Meyerfeldt, Norbert Beilharz, Elmar Roloff, Gabriele Hintermaier, Horst Kotterba, Hubertus Gertzen, Michael Stiller und Bernhard Baier Regie: Rainer Clute DKultur 2014 Kommissar Joubert registriert mit Sorge, dass seine Tochter seinen windigen Assistenten Cocu heiraten will. Die Spannungen werden noch verstärkt durch die politischen Divergenzen, in die der "Fall Zola" beide Kriminalisten verstrickt. Denn der linke Cocu ist überzeugt, dass man den Schriftsteller wegen seines Engagements in der Affäre Dreyfus ermordet hat. Sein konservativer Chef aber muss dem politischen Druck seiner Vorgesetzten standhalten, die den Tod Zolas gern als häuslichen Unfall abhaken möchten. Und dann sind da auch noch die beiden Frauen aus einer "ménage à trois", die vielleicht ganz private Motive hatten, den Mann in ihrer Mitte sterben zu lassen. Christoph Prochnow, geb. 1942, Autor für Film, Fernsehen und Hörspiel. Weitere Hörspiele u.a. "Todesphantasie" (DKultur 2008), "Der letzte Schritt" (DKultur 2010), "Der Zahn des Voltaire" (DKultur 2011).
Mittwoch 20:03 Uhr

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WDR3

WDR 3 Konzert

Lorenz RaabMit Karsten Mützelfeldt WDR 3 Jazzfest Dortmund 2015 Jazzpaña Lorenz Raab Quartet Aufnahmen aus dem domicil
Mittwoch 20:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Querköpfe

TelefonscherzKabarett, Comedy & schräge Lieder Querköpfe am Apparat Die Kunst des professionellen Telefonscherzes Von Sabine Fringes Der erste April gehört traditionell den Scherzbolden. Und wo ist es leichter, einen Aprilscherz zu landen, als am Telefon! Dort, wo der Sprecher im Verborgenen bleibt und manches im Äther verrauscht, lässt sich eine neue Welt aufbauen und Gewohntes ad absurdum führen. Professionelle Telefonscherzkünstler wissen dies zu nutzen. Zum ersten April lauschen die "Querköpfe" der Kunst von bekannten Telefonscherzkünstlern wie Peter Frankenfeld, Paul Panzer, Heino Jaeger, Studio Braun, Bodo Bach und Karl Auer. Querköpfe am Apparat
Mittwoch 21:05 Uhr

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MDR FIGARO

Fürst v. Bismarck für Feierlichkeiten zu vermieten

otto von bismarckEine Gutsinspektion in Schönhausen Von Jens Sparschuh (Ursendung) Bismarck - der Mann, der Deutschland einte. Ein Preuße von Weltrang, geboren in Schönhausen einem kleinen Dorf in der Altmark. Dort, im Schloss seiner Ahnen, kam vor 200 Jahren Otto von Bismarck zur Welt, dort bekleidete er als Deichhauptmann sein erstes öffentliches Amt. Das Schloss ist verschwunden, fast. 1958 ließ es Walter Ulbricht in die Luft sprengen. Der Schriftsteller Jens Sparschuh flaniert durch das Dorf, blättert in vergilbten Chroniken, spricht mit den Stammtischgästen und zeichnet ein erfrischend ungewöhnliches Porträt Bismarcks. Und er trifft einen Schlossgeist, der bis heute am Ort umgeht: Wilfried Franke, Jahrgang 1934, ein Michael Kohlhaas in der DDR. Er bewohnte den kleinen Seitenflügel des Schlosses, und er zog einfach nicht aus. Und so blieb stehen, was getilgt werden sollte. Eine in Stein gefasste Erinnerung an den Reichskanzler am Ort seiner Herkunft. Jens Sparschuh, geb. 1955 in Karl-Marx-Stadt, studierte von 1973-1978 Philosophie und Logik in Leningrad. 1983 promovierte er in Berlin. Seitdem arbeitet er als freiberuflicher Schriftsteller. Er veröffentlicht Romane (zuletzt: "Ende der Sommerzeit", Köln, 2014) und Kinderbücher (zuletzt: "Sibylle Prinzessin von Schwanstein", Rostock, 2012) sowie Features und Hörspiele (zuletzt: "Unter uns", MDR 2012). Regie: Nikolai von Koslowski Produktion: MDR 2015 (59 Min.)
Mittwoch 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature

JustizskandalDie Stadt, der Cop, die Fehlurteile Justizskandal in New York Von Simone Hamm In den 80er-Jahren war New York die Hauptstadt der Kriminalität. Drogenhändler beherrschten die Straße, Morde waren an der Tagesordnung. Die Polizei brauchte dringend Erfolge und Detektive Louis Scarcella lieferte sie. Er brachte Mörder gleich dutzendweise auf die Anklagebank. Die Staatsanwälte glaubten ihm gerne, dass Augenzeugen gleich mehrere Morde gesehen haben wollten, fiel ihnen nicht auf und niemand fragte, warum etliche Angeklagte auf ihrer Unschuld beharrten. Sie wurden verurteilt und erhielten langjährige Haftstrafen. New York schien wieder sicher. Nach über 20 Jahren stellt sich heraus, dass viele unschuldig im Gefängnis saßen. Über 70 Fälle werden jetzt neu aufgerollt, die ersten Häftlinge wurden inzwischen freigelassen. Wie konnte es dazu kommen? Verurteilte kommen zu Wort, Anwälte, Politiker und Bürgerrechtler, die zu erklären versuchen, wie Fehlurteile in diesem Ausmaß überhaupt möglich waren. Es zeigt sich: Louis Scarcella ist nur Teil eines sehr viel größeren Problems.
Mittwoch 22:03 Uhr

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TIDE 96.0

Backspin FM: 20 Jahre "The Infamous"

 The Infamous Backspin FM: 20 Jahre "The Infamous" Das legendäre Album "The Infamous" von Mobb Deep feiert am 25. April 20jähriges Jubiläum! 12FingerDan zelebriert nochmal die Erfolgsplatte des Duos aus NYC!
Mittwoch 23:00 Uhr

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BR-Klassik

Jazztime

Carlos Bica,Jazz aus Nürnberg: Jazz & Beyond "The sand and the sea" Aufnahmen von Carlos Bica, Didier Squiban und anderen Moderation und Auswahl: Beatrix Gillmann Je nachdem, wie das Sonnenlicht auf das Wasser trifft, erscheinen die Ozeane in den verschiedensten Schattierungen, von tiefblau, dunkelgrün, helltürkis bis hin zu granitgrau oder gar braun. Eine Hommage ans Meer gibt es heute in der Stunde vor Mitternacht: Auch in der Musik taucht es vielfarbig und in vielerlei Gestalt auf, mal ist es wild, aufbrausend, mal ganz ohne Wellengang und wenn sich die Sonnenstrahlen darauf spiegeln, glitzert es geheimnisvoll. Ein Sarde, ein Franzose und ein Skandinavier schwimmen musikalisch auf einer Welle: Das Trio Fresu, Galliano, Lundgren spürt in seinen ruhig fließenden Kompositionen der Magie nach, die vom Mittelmeer ausgeht. Ebenso der französische Bass-Virtuose Renaud Garcia-Fons, dessen Klangkosmos sich aus den verschiedenen Strömungen des Mittelmeerraumes speist. Dem aus Portugal stammenden Bassisten Carlos Bica, der heute in Berlin lebt, ist dagegen der stürmischere Atlantik vertraut, samt Wind und Wellen. Davon gibt es auch reichlich in der Heimat des französischen Pianisten Didier Squiban. Aufgewachsen ist er auf einer kleinen Insel vor der bretonischen Küste nahe der Hafenstadt Brest, einer Region, die von bizarren Felsformationen geprägt ist. Nach den sieben Weltmeeren benannte der israelische Bassist Avishai Cohen eine komplette CD. "Das Meer tanzt die hellen Buchten entlang, das Meer hat silbernen Glanz...und mit einem Liebeslied - hat es mein Herz gewiegt - auf immer," das vielleicht berühmteste Chanson rundet die Hommage an das Meer ab: "La Mer" von Charles Trenet, eine Melodie, die in 40 Sprachen um die Welt ging und zahlreiche Musiker zu Cover-Versionen anregte.
Mittwoch 23:05 Uhr

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