Tagestipps im Radio  (19.01.2026)

Tagestipps

Montag 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Moderation: Andre Zantow Irans Regime Der Mullah-Staat kämpft ums Überleben Mit Susan Zare, Nils Dampz, Alex Vatanka Trotz massiver Proteste und tausender Toter hält Irans Führung unbeirrt an ihrer Macht fest. Die Revolutionsgarden bleiben das Rückgrat des Regimes, während Justiz und Sicherheitsapparat mit äußerster Härte gegen Demonstrierende vorgehen. Inflation, Versorgungsengpässe und internationale Sanktionen verschärfen die soziale Krise. Zwar bringen Ölverkäufe nach China weiterhin Devisen, doch frühere Partner wie Russland und Venezuela verlieren an Bedeutung. Auch Irans Einfluss auf regionale Verbündete in Irak, Libanon, Gaza und Jemen beginnt zu bröckeln. Der internationale Rückhalt für das Regime sinkt, große Proteste gegen das Regime auf den Straßen im Ausland gibt es kaum.

Montag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Konservative Räume Burschenschaften zwischen Mensur und Moderne Von Peter Podjavorsek Sie tragen Band und Mütze, singen alte Lieder und pflegen jahrhundertealte Rituale: die Burschenschaften. Entstanden im 19. Jahrhundert als studentische Reformbewegung für Freiheit und nationale Einheit, polarisieren sie bis heute. Viele Burschenschaften stehen wegen nationalistischer und rechter Tendenzen in der Kritik. Doch es gibt auch Verbindungen, die sich liberaler, weltoffener und demokratischer verstehen. Das Feature beleuchtet die Geschichte der Burschenschaften, ihre weltanschaulichen Strömungen und die Frage, welche Bedeutung sie in der heutigen Universitätslandschaft noch haben.

Montag 20:00 Uhr MDR KULTUR

Tödliche Baustelle

Von Martin Mosebach (Ursendung) Der Baulöwe Lummermann liegt tot in einer stillgelegten Baustelle - Unfall oder Verzweiflungstat? Sein Auftraggeber, die Investo, ist nämlich gerade Konkurs gegangen, weshalb an dem sechsstöckigen Bürogebäude auch nicht mehr gearbeitet wird. Ein vertrackter Fall für Kriminalhauptkommissar Haas und seinen Assistenten Teschenmacher, denn am Tatort ist die Spurenlage dürftig. Doch dann stellt sich heraus, dass ihre Bürokraft Felsenstein mit der Frau des Toten seit Kindertagen befreundet ist. Das bringt den Kommissar auf die Idee zu einer unkonventionellen Ermittlungsmethode. Martin Mosebach, geboren 1951 in Frankfurt am Main, war zunächst Jurist, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. Seit 1983 veröffentlicht er Romane, dazu Erzählungen, Gedichte, Libretti und Essays über Kunst und Literatur, über Reisen, über religiöse, historische und politische Themen. Dafür hat er zahlreiche Auszeichnungen und Preise erhalten, etwa den Heinrich-von-Kleist- Preis, den Georg-Büchner-Preis und die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt. Er ist unter anderem Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung und lebt in Frankfurt am Main. Regie: Leonhard Koppelmann Produktion: HR 2026 Mitwirkende: Felix von Manteuffel - Kommissar Haas Ole Lagerpusch - Kriminalassistent Teschenmacher Susanne Schäfer - Frau Felsenstein Anke Sevenich - Frau Rettich Sibylle Nicolai Jan-Gregor Kremp u. a. (53 Min.)

Montag 20:00 Uhr Radio Matchbox

Johannes Schmoll

- Show Pt 1 - Flashback die 80er 1986 - ein Jahr voller großartiger und vielseitiger Musik, ein Jahr legendärer Alben und interessanter musikalischer Trends. Johannes blickt 40 Jahre zurück.

Montag 20:03 Uhr WDR3

ARD Konzert

Mit Claudia Belemann Klavierfestival Ruhr Marc-André Hamelin beim Klavierfestival Ruhr Der kanadische Pianist Marc-André Hamelin spielte als Residenzkünstler des Klavierfestivals Ruhr 2025 ein aufsehenerregendes Rezital. Ausnahmepianist Marc-André Hamelin ist dem Klavierfestival Ruhr seit Jahrzehnten verbunden. In einem langen Klavierabend 2025 in der Gebläsehalle des Landschaftsparks Duisburg-Nord hat er Werken von Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven Stücke aus dem 20. Jahrhundert von Frank Zappa und Stefan Wolpe an die Seite gestellt. Schluss- und Gipfelpunkt war seine Auseinandersetzung mit dem russischen Repertoire: mit Nicolai Medtner und Sergej Rachmaninow. Joseph Haydn Sonate in D-Dur Hob XVI:37 Stefan Wolpe "Passacaglia" John Oswald "TIP" Frank Zappa "Ruth is sleeping" Ludwig van Beethoven Sonate Nr. 3 C-Dur op. 2 Nr. 3 Nicolai Medtner Improvisation in b-Moll op. 31 Nr. 1 "Danza festiva" op. 38 Nr. 3 Sergej Rachmaninow "Etude-Tableau" es-Moll op. 39 Nr. 5 Sonate Nr. 2 b-Moll op. 36 Marc-André Hamelin, Klavier Aufnahme vom 14. Juni 2025 aus dem Landschaftspark-Nord, Duisburg

Montag 22:03 Uhr SWR Kultur

ARD Jazz. Spotlight

Exzentrik par excellence - Elvis Costello und die WDR Big Band Von Jörg Heydt Zuhause gab es immer Jazz: Sein Vater war Sänger und Trompeter, seine Mutter leitete die Plattenabteilung eines Kaufhauses und nahm ihren Sohn regelmäßig mit zu Jazzkonzerten. Beste Voraussetzungen für Elvis Costello, selbst eine Affinität für diese Musik zu entwickeln. Die scheint in seiner fast 50-jährigen Karriere, in der er sich nie zwischen Rock "n" Roll, New Wave, Ska, Klassik und Soul entschieden hat, immer wieder durch. Bei den Leverkusener Jazztagen konnte Costello dank der WDR Big Band und den facettenreichen Arrangements des Amerikaners Michael Leonhart aus den Vollen schöpfen.

Montag 22:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Mönche Von Lars Werner Regie: Janine Lüttmann Mit: Anjorka Strechel, Joseph Bundschuh, Martin Brambach, Elisa Schlott, Meriam Abbas, Steffen Scheumann, Nele Rosetz, Fabian Gerhardt, Sascha Gersak, Niklas Kohrt und Tilla Kratochwil Komposition: Andreas Bick Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Kai Schliekelmann, Gunda Herke und Sabine Kaufmann Regieassistenz: Assunta Alegiani Deutschlandfunk Kultur 2021 Länge: 51"58 Ein Anschlag scheitert. Nun muss eine junge Anwältin ihren eigenen Bruder vor Gericht verteidigen. Ihm wird vorgeworfen, das Attentat im Auftrag der frauenfeindlichen Incel-Bewegung geplant zu haben. Doch ist er Täter oder selbst Opfer einer Intrige? Die Anwältin Theresa Stahmer muss ihren Bruder Markus vor Gericht verteidigen. Dabei loyal zu bleiben, fällt ihr nicht leicht. Markus behauptet, unschuldig zu sein, doch die Beweise sprechen gegen ihn: Er war im Besitz illegaler Waffen und hat Beiträge in frauenverachtenden Incel-Foren verfasst. Ein Psychogramm über Misstrauen, Gewaltfantasien und die Macht von Online-Communities. Lars Werner, 1988 in Dresden geboren, ist Autor und Künstler. Seine Bühnenwerke wurden u. a. am Deutschen Theater Berlin aufgeführt. 2025 wurde sein Kurzhörspiel "Das Ende des Westens" (RBB) gesendet. "Mönche" Im Netz der Incel-Männer

Montag 23:00 Uhr Eins Live

1LIVE Soundstories

Happiness is a warm Spaceship (Tiptree-Anthologie 2/3) Von James Tiptree Jr. 1LIVE Soundstories Regie: Martin Heindel Produktion: WDR 2026

Montag 23:03 Uhr WDR3

WDR 3 Open

Mit Anne Lorenz Die Stimme Mauretaniens: Noura Mint Seymali Seit 20 Jahren macht Noura Mint Seymali mauretanische Musik weltweit bekannt. Dafür wurde die Griot-Sängerin mit dem WOMEX Artist of the Year Award 2025 ausgezeichnet. Anne Lorenz stellt sie vor. Mit ihrem hypnotisierenden Gesang gilt Noura Mint Seymali als eine der ausdrucksstärksten Stimmen Westafrikas. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Ensemble vermischt die Azawan-Erneuerin Poesie und Melodien der mauretanischen Berber-Kultur mit kraftvollen Rhythmen und psychedelisch ausufernden Sounds. Musik so verheißungsvoll wie eine Fata Morgana. Gerade ist ihr siebtes Album "Yenbett" erschienen.

Sonntag Dienstag

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