Bayern 2

Zündfunk

roger watersNo Education forever Roger Waters und "The Wall" Von Roderich Fabian Als 1980 das Pink-Floyd-Album "the Wall" erschien, führte das - trotz des weltweiten Erfolges - zur Auflösung der Band. "The Wall" war eben zu sehr ein Solo-Projekt des Bassisten Roger Waters. Danach spielte Waters nie wieder mit den alten Kollegen. Dafür ging die Geschichte von "The Wall" weiter, als Film, als Musical, als Performance an der gerade gefallenen Berliner Mauer, neuerdings auch als Live-DVD. Im Interview erzählt Waters von seinem Lebenswerk, aber auch von den frühen Zeiten an der Seite von Syd Barrett und David Gilmour. Wiederholung vom 25.12.2015
Donnerstag 19:05 Uhr

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Ö1

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

VesuvLeben auf brennenden Feldern Wie ein Vulkangebiet um den Vesuv die Menschen bedroht. Ein Lokalaugenschein von Christina Höfferer 15 Kilometer westlich des Vesuvs befindet sich eine Hügelkette, die eine größere Gefahr darstellt als der weltbekannte Vulkan, der bei seinem Ausbruch im Jahr 79 nach Chr. Pompeji in Schutt und Asche legte: die Phlegräischen Felder. Die Bezeichnung "phlegräisch" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "brennend". In diesem Gebiet senkt und hebt sich ständig die Erdoberfläche. In der Gemeinde Pozzuoli wurden zwischen 1982 und 1984 bis zu 500 Erdbeben pro Tag registriert, wobei sich der Erdboden um zwei Meter hob. 30 Tausend Menschen mussten evakuiert werden. Ein Großausbruch der phlegräischen Felder, die auch als Supervulkan bezeichnet werden, könnte die Landschaft im Umkreis von hunderten Kilometern radikal verändern und darüber hinaus das Erdklima beeinflussen. Deshalb steht das Vulkan- und Erdbebengebiet bei Neapel unter permanenter wissenschaftlicher Beobachtung.
Donnerstag 19:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Tandem

Joni MitchellDas Genie, das sich nicht vermarkten wollte Die kanadische Musikerin Joni Mitchell Von Christiane Rebmann Sie gilt als eine der mutigsten und profiliertesten Komponistinnen und Musikerinnen der letzten 5 Dekaden. Sie hat auf ihren knapp 20 Studioalben auf ganz eigene Art die Folkmusik ausgelotet, mit Jazz und Pop experimentiert und blieb dabei immer unverkennbar. Weil sie auf wirtschaftliche Gesichtspunkte keine Rücksicht nahm, waren ihre Alben nur selten kommerziell erfolgreich. Internationale Kollegen aller Generationen nennen ihre Musik als Inspirationsquelle und würdigten sie mit Coverversionen. Christiane Rebmann hat Joni Mitchell mehrfach getroffen und porträtiert die Sängerin mit der markanten Stimme. (Produktion 2013)
Donnerstag 19:20 Uhr

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NDR kultur

ARD Radiofestival 2016

musikfest bremenMusikfest Bremen 2016: Eine große Nachtmusik Eine große Nachtmusik - Höhepunkte der Eröffnungsnacht Europa Galante / Ltg.: Fabio Biondi Gioacchino Rossini: Ouvertüre zu "II signor Bruschino" Felix Mendessohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11 Gothic Voices Mittelalterliche Kompositionen Bill Laurance Group Aftersun Aufzeichnungen von RB vom 20. August in der Glocke, im Rathaus und in der Kirche Unser Lieben Frauen 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter ARD Radiofestival 2016
Donnerstag 20:00 Uhr

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NDR 90,3

Abendjournal spezial

Schmidts TivoliDas Schmidt"s Tivoli wird 25! Moderation: Kerry Rügemer Vor 25 Jahren eröffneten Corny Littmann und Norbert Aust das Schmidt"s Tivoli. Es war, nach dem drei Jahre vorher gegründeten Schmidt Theater, bereits die zweite Bühne Littmanns am Spielbudenplatz. Der Eröffnungsproduktion "Carmen" mit Marlene Jaschke folgten erfolgreiche Musikrevuen und Musicals. 2003 feierte dann die "Heiße Ecke" Premiere - und entwickelte sich zum Dauerbrenner. Pünktlich zum 25. Geburtstag wird jetzt der zweimillionste Zuschauer erwartet. Das Abendjournal Spezial blickt gemeinsam mit den Betreibern, Darstellern, Komponisten und der passenden Musik zurück!
Donnerstag 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk

JazzFacts

John HollenbeckIntellekt mit Groove Der New Yorker Schlagzeuger und Komponist John Hollenbeck Von Thomas Loewner Den Reiz der unendlichen Möglichkeiten - John Hollenbeck entdeckte ihn schon früh. Als er sechs Jahre alt war, hörte er sich kreuz und quer durch die Plattensammlung seines 13 Jahre älteren Bruders: von balinesischem Gamelan über Beethoven, der Funkband Tower of Power bis zu Miles Davis reichte die Palette. Inzwischen ist John Hollenbeck selbst seit vielen Jahren ein renommierter Musiker der internationalen Jazzszene, als Schlagzeuger genauso wie als Bandleader und Komponist. In seiner Musik verbindet er Einflüsse aus Jazz, Minimal Music und Rock zu einem unverwechselbaren Stil. Die Neugier auf Unbekanntes und Überraschendes hat sich Hollenbeck dabei bis heute bewahrt. Sowohl in der Musik, aber auch in anderen Bereichen wie der Literatur oder Bildenden Kunst findet er immer wieder Inspirationen für seine eigenen Kompositionen. Bemerkenswert dabei ist, wie es Hollenbeck gelingt, Musik zu schreiben, die trotz aller Komplexität der Rhythmen und Strukturen immer luftigleicht klingt und voller Groove ist - ganz gleich, ob er sie mit einer Big Band oder seinem seit vielen Jahren bestehenden Claudia Quintet präsentiert.
Donnerstag 21:05 Uhr

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MDR KULTUR

Das Gespräch

Die Designerin Laila Noor im Gespräch mit Katrin Kräme Schon in ihrer Kabuler Kindheit spielte Laila Noor gerne mit Stoffen. Heute kombiniert die Designerin afghanische Stickereien mit westlichen Schnitten: Aus Burkas werden moderne Kleider. 1949 geboren und wohlbehütet aufgewachsen, musste Laila Noor Afghanistan nach dem Einmarsch der sowjetischen Armee 1979 verlassen. Heute lebt sie in Bremen und reist seit 15 Jahren zwischen der Hansestadt und Kabul hin und her. Ihr Anliegen: Schulen in Afghanistan zu bauen mit den Spenden, die sie mit dem Verein "Independent Afghan Women Association" sammelt. Im Gespräch mit Katrin Krämer erzählt Laila Noor von ihren Hoffnungen für Afghanistan und schildert, was ihr durch den Kopf geht, wenn sie heute die Bilder der Flüchtlinge sieht, die - wie sie 1979 - ganz neu anfangen müssen.
Donnerstag 23:04 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert Bigband

pee wee ellisPee Wee Ellis im Mojo-Club, Hamburg (1/2) NDR Blue sendet Mitschnitte der NDR Bigband von Konzerten und Festivals. Außerdem werden aktuelle CD-Produktionen der NDR Bigband und ihrer Gäste und Solisten vorgestellt.
Donnerstag 23:05 Uhr

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Nordwest Radio

ARD Radiofestival 2016.Jazz

julian lageNels Cline &Julian Lage Aufnahme vom 23. Februar 2016 aus dem Moments, Bremen Die Verbindung der beiden Gitarristen Nels Cline und Julian Lage ist nicht nur für Anhänger brillanter Saitenkunst ein Fest. Ihr besonderer Reiz liegt in der Verschiedenheit der Akteure. Nels Cline galt jahrelang als experimentierfreudiger Jazz-Individualist. Zugleich genießt er einen exzellenten Ruf in der internationalen Rockwelt: Seit 2004 ist er Mitglied von "Wilco", der Avant Rock/Songwriter-Band von Jeff Tweedy. Julian Lage gilt als virtuoser Jazzgitarrist der gemäßigteren Schule. Er ist unter anderem mit der sogenannten Acoustic Music-Szene verbunden, die aus Roots-Stilen wie Folk, Bluegrass und Country schöpft. Cline und Lage sind beide Kalifornier, allerdings ganz unterschiedlicher Generationen: Ersterer feierte Anfang Januar seinen 60. Geburtstag, sein Kollege ist gerade mal 28. Beide leben in New York City, wo ein gemeinsamer Held, der Altmeister Jim Hall, zum Katalysator für das Duo wurde. Ihr improvisationsfreudiges Zusammenspiel ist eine pure Angelegenheit: zwei Gitarren ohne jede Effekt-Zutaten im intensiven Austausch. Mit Arne Schumacher
Donnerstag 23:30 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Klangkunst

the (dia)grammatology of space Von Marcin Pietruszewski Libretto: Virginia Barratt, Katrina Burch (aka yonneda.lemma) und Helen Hester Komposition und Produktion: Marcin Pietruszewski Artikulatorische Synthese: Paul Boersma und David Weenink Sprachsynthese-Design: Marcin Pietruszewski in Zusammenarbeit mit dem Centre for Speech Technology Design (Universität Edinburgh) Produktion: DISK-CTM/Deutschlandradio Kultur 2016 Länge: 38"28 (Ursendung) Anschließend: 2-Channel Extended Sieve Synthesis Von Marcin Pietruszewski Produktion: Autoren/Gap in the Air Festival Edinburgh 2015 Länge: 8"08 Abstrakte Klangartikulationen auf der Suche nach sozialen oder politischen Räumen. Entfremdung als Chance - das ist eine zentrale Botschaft im Xenofeministischen Manifest des Autorinnenkollektivs Laboria Cubonics: "Anstatt [...] von einer Rückkehr in eine idealisierte natürliche Authentizität zu träumen, begreift Xenofeminismus die Entfremdung als erzeugenden Anstoß. Wir sind alle entfremdet." Der polnische Klangkünstler Marcin Pietruszewski überträgt diese These auf die Stimmen von Menschen und Maschinen. Aus Sprachanalyse und -synthese formt er eine Reihe abstrakter Klangartikulationen. Eine Suche nach klanglichen, konzeptuellen, sozialen und politischen Räumen. Marcin Pietruszewski ist Komponist und Performer. Seine Schwerpunkte sind Computer Musik, algorithmische Kompositionen, neue Musik und Laptop Improvisationen. Aktuell Promotionsstudium "Creative Music Practice" bei Florian Hecker und Michael Edwards an der Universität Edinburgh.
Freitag 00:05 Uhr

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