Deutschlandradio Kultur

Feature

KlanglandschaftenWilde Töne im Rekorder Bernie Krause und die Ökologie der Klanglandschaften Von Jane Tversted und Martin Zähringer Regie: Beate Ziegs Mit: Ulrich Noethen, Katja Hirsch, Adam Nümm Ton: Andreas Narr Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015 Länge: 54"23 (Ursendung) "Jetzt bin ich ein Zuhörer", sagt der kalifornische Musiker und Bioakustiker Bernie Krause. Kann man den Ursprung der Musik wirklich in der Natur finden? "Jetzt bin ich ein Zuhörer", sagt der kalifornische Musiker, Buchautor und Bioakustiker Bernie Krause. Soundscape Ecology heißt das Konzept, die Biophonie ganzer Landschaften aufzunehmen und zu archivieren, wissenschaftlich und künstlerisch auszuwerten. Krauses Buch über die vom Menschenlärm bedrohten Klangräume von Erde, Meer und Tierwelt, "Das große Orchester der Tiere", hat den Komponisten Richard Blackford zu einer Symphonie für Orchester und Wilde Klanglandschaften angeregt. Kann man den Ursprung der Musik wirklich in der Natur finden? Jane Tversted aus Kopenhagen lebt in Berlin, übersetzt deutsche Literatur ins Dänische, seit 2011 Radioautorin. Martin Zähringer lebt in Berlin und arbeitet für den Funk als Literaturkritiker und Kulturjournalist. Zuletzt von beiden Autoren: "Robbenjagd und Rohstoffträume - Grönlands Zukunft" (SWR 2014). Wilde Töne im Rekorder
Samstag 18:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

52 beste Bücher

«Unterwerfung» von Michel Houellebecq«Unterwerfung» von Michel Houellebecq Jeder Roman des Skandalautors Michel Houellebecq sorgt in Frankreich für grosse Aufmerksamkeit. Denn Houellebecq liebt es, mit geläufigen Tabus und Denkmustern zu brechen. So auch aktuell: Sein Roman «Unterwerfung» schürt die heftige Debatte um die Stellung des Islam im Land und in ganz Europa.Frankreich, 2022. Das Land versinkt im Chaos und steht kurz vor einem Bürgerkrieg. Das Blatt wendet sich schlagartig, als bei den Parlamentswahlen die Mehrheit des Landes der rechten Partei um Marine Le Pen eine Absage erteilt und den islamischen Kandidaten der Muslimbruderschaft zum Präsidenten wählt. Der neue Präsident führt die Polygamie ein, senkt die Arbeitslosigkeit im Land, indem er die Frauen zu Kind und Herd verbannt, und strebt ein grosses europäisches Reich Richtung Mittelmeer an.Michel Houellebecq spielt in «Unterwerfung» mit der kollektiven Angst vor einer Islamisierung des Abendlandes und zeichnet das Bild einer friedlichen, politisch moderaten Islamisierung Frankreichs durch einen muslimischen Präsidenten. Nicola Steiner spricht mit dem Literaturwissenschaftler Ivan Farron und dem Journalisten Daniel Binswanger über die politische Brisanz des Romans und über Grenzen und Möglichkeiten, dieses Thema in Literatur zu überführen.Buchhinweis: Michel Houllebecq. Unterwerfung. Aus dem Französischen von Norma Cassau, Bernd Wilczek. Dumont, 2015.
Samstag 20:00 Uhr

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WDR3

WDR 3/Ö1 Jazznacht

Stephan MattnerMit Herbert Uhlir und Karsten Mützelfeldt WDR 3 Jazzfest Dortmund 2015 Stephan Mattner BEAM Kirk Lightsey Trio & Dee Alexander Kaja Draksler Sarah Buechi/Niels Klein "Wiresongs" Pablo Held Trio & John Scofield Nguyên Lê 11. WDR Jazzpreis 2015: Tobias Wember (Komposition), Nicolas Simion (Improvisation), Curuba Jazzorchester, Leitung: Elmar Frey (Nachwuchs), Michael Rüsenberg (Ehrenpreis) Craig Taborn Quartet Thomas Rückert Trio Jazzpaña Lorenz Raab Quartet Frank Woeste Quartet Übertragung aus dem domicil bis 06:00 Uhr
Samstag 20:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Jazz Collection

Diana KrallDelightful Diana - ein Star Die Taufe ihrer neusten CD musste auf Februar 2015 verschoben werden. Diana Krall hat aus gesundheitlichen Gründen alle Termine abgesagt. Die Sendung enstand aus Anlass ihres 50. Geburtstags im November 2014, wir feiern mit dem Sänger und Pianisten Raphael Jost als Gast.Diana Kralls kometenhafter Aufstieg zur gefeierten Jazz-Sängerin am Klavier, ihre zusammenarbeit mit Titanen wie Ray Brown, oder mit dem britischen Rockmusiker Elvis Costello, den sie 2003 geheiratet hat - all das gibt zu reden in der Stunde mit dem Gast Raphael Jost, einer Hommage zum runden Geburtstag am 16. November 2014.
Samstag 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Jazztime

Thelonious MonkBoo Boo"s Birthday Thelonious Monk"s Columbia-Jahre (1962 - 1968) Von Hans-Jürgen Schaal Unter den Fittichen des Weltkonzerns Columbia wandelte sich Thelonious Monks Image. Er war nicht länger einer von vielen Jazzpianisten, sondern galt plötzlich als eine rätselhafte Kunst-Ikone zwischen Genie und Wahnsinn. In dieser Spätphase seiner Karriere machte Monk sehr inspirierte und bleibende Neu-Aufnahmen von vielen seiner schräg-stimmigen "Klassiker". Aber mindestens ebenso faszinierend waren seine neuen Kompositionen, die man auch heute noch eher selten hört - etwa das 21-taktige "Boo Boo"s Birthday", der Walzer "Ugly Beauty", der Solo-Blues "North Of The Sunset" oder das humorvolle "Bright Mississippi".
Samstag 22:03 Uhr

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Ö1

Nachtbilder - Poesie und Musik

Dine Petrik."Magenta". Von Dine Petrik. Es liest Sabine Muhar. Das musikalische Element hat in dieser Lyrik Vorrang: jedes Wort ist ein Notenschritt, der Tonfall wechselt häufig, ist sensibel und flüchtig. Und doch bilden diese Gedichte etwas ab: Das Gesicht des Anderen, das eigene Gesicht, die Gesellschaft, die Stadt. Es sind aquarellhafte Kompositionen, Figurenbilder in Grellrot, Pink, Magenta und Grün. Und die Farben rinnen immer wieder ineinander, als wollten sie mehr verbergen als offenbaren! Das musikalische Element hat in dieser Lyrik Vorrang: jedes Wort ist ein Notenschritt, der Tonfall wechselt häufig, ist sensibel und flüchtig. Und doch bilden diese Gedichte etwas ab: Das Gesicht des Anderen, das eigene Gesicht, die Gesellschaft, die Stadt. Es sind aquarellhafte Kompositionen, Figurenbilder in Grellrot, Pink, Magenta und Grün. Und die Farben rinnen immer wieder ineinander, als wollten sie mehr verbergen als offenbaren!
Samstag 22:35 Uhr

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RBB kulturRadio

LATE NIGHT JAZZ

Get The Blessingmit Ulf Drechsel Jazzfest Berlin 2014 - Get The Blessing Das Quartet aus Bristol verbindet den ""Geist"" von Ornette Coleman, nach dessen Komposition ""The Blessing"" es sich benannte, mit der Kraft und dem Groove des Rock. Schließlich gehörte das ""Rhythmus-Gespann"" auch schon zu Bands wie Portishead oder Radiohead. Clive Deamer: Schlagzeug Jim Barr: Bass Pete Judge: Trompete Jake McMurchie: Tenorsaxofon Konzertmitschnitt vom 31. Oktober 2014, Haus der Berliner Festspiele bis 00:00 Uhr
Samstag 23:04 Uhr

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NDR 4 Info

Nachtclub Classics

Robert Wyatt"A Beautiful Peace" - Robert Wyatt wird 70 Von Ralf Dorschel Robert Wyatt hat die Rockmusik nicht verändert. Dafür sind ihm diese ganzen Mechanismen und Formeln auch viel zu fremd. Aber der Brite hat eine wichtige Spur in der Rockmusik hinterlassen - stets so weit weg vom Mainstream wie möglich. Von der legendären Canterbury-Szene und seinen Aufnahmen mit Soft Machine führt diese Spur über klassische Alben wie "Rock Bottom" über die Arbeit mit befreundeten Musikern wie David Gilmour, Elvis Costello, Brian Eno, Phil Manzanera, Paul Weller und Ryuichi Sakamoto bis hin zum durchweg grandiosen Spätwerk nach seinem Comeback in den 90ern. Am 28. Januar wird der querschnittsgelähmte Sänger, Multiinstrumentalist, Maler und Polit-Aktivist 70. Wir blicken zurück auf die bewegte Karriere des Musikers und spielen Jazz, Weltmusik, Artrock, Avantgarde, Pop und was Robert Wyatt in den vergangenen fast 50 Jahren noch alles in den Sinn kam. 55 Minuten rund um den Kauz und Kommunisten mit der überirdisch schönen Stimme.
Samstag 23:05 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Literatur

Wilhelm Busch"Rache tut not!" Wilhelm Busch gegen den Strich Von Dagmar Just "Max und Moritz" - der Kinderbuchklassiker des Großvaters der Graphic Novel und Namensgeber des begehrten deutschen Comic-Preises wird 150. Alle Welt kennt ihn: Wilhelm Busch. Er ist der "große deutsche Humorist". Seine Verse gehören zum goldenen Zitatenschatz, seine Bildergeschichten sind zum Hausschatz von uns Deutschen geworden, allen voran "Max und Moritz". Das Buch kam schon zu Lebzeiten des Autors auf 56 Auflagen, 1937 wurde die Auflagenzählung eingestellt. Jetzt feiert es sein 150. Jubiläum, ist inzwischen in über 280 Sprachen und Dialekte übersetzt. Ein internationaler Kinderbuchklassiker, Großvater der Graphic Novel und Namensgeber des begehrten deutschen Comic-Preises. Wieso? Was erklärt diese schon anderthalb Jahrhunderte anhaltende Popularität? "Buschs Figuren leben etwas aus, was man als Kind oder manchmal auch als Erwachsener gern täte, aber sich nicht traut" - dies die gemütliche Antwort der Direktorin des Wilhelm-Busch-Museums. Die ungemütliche: Seine Geschichten sind Laboratorien des Horrors, überzuckert mit einem infernalischen Humor. Exkursion durch seinen Dschungel der Grausamkeiten in sieben Streichen.
Sonntag 00:05 Uhr

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