Ö1

matrix - computer neue medien

Die Makerfaire Rom Gestaltung: Franz Zeller Die Makerfaire in Rom ist Europas größte Messe für alle Do-it-Yourself-Begeisterten. Kleinunternehmen mit neuen Ideen präsentieren sich dort ebenso wie klassische Bastler, Fablabs oder Teams von Universitäten. Mit Unterstützung der Europäischen Kommission hat die Makerfaire Rom in ganz Europa nach zukunftsträchtigen Projekten gesucht, die in der italienischen Hauptstadt vom 13. bis 14. Oktober gezeigt werden. Skurrile Entwicklungen wie ein Toilettensitz mit integrierter Waage sind ebenso darunter wie eine Laser-Harfe oder eine Maschine zum Upcyceln von PET-Flaschen. Franz Zeller berichtet aus Rom über "Innovationen von unten". Moderation und Redaktion: Franz Zeller
Freitag 19:05 Uhr

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SWR2

Donaueschinger Musiktage - LIVE

pascal rophéEröffnungskonzert Dolby Digital 5.1 SWR Symphonieorchester Leitung: Pascal Rophé SWR Vokalensemble Leitung: Florian Helgath Michele Marelli (Bassethorn) IRCAM Ivan Fedele: Air in air für Bassethorn und Orchester (UA) Malin Bång: splinters of ebullient rebellion für Orchester (UA) Isabel Mundry: Mouhanad für Chor (UA) Marco Stroppa: Come Play With Me für Elektronik und Orchester (UA) (Liveübertragung aus dem Mozart Saal der Donauhallen und Live-Videostream auf SWRClassic.de) Das Gleichgewicht eines Orchesters ist ein labiles. Es wirken Prozesse von Annäherung und Ablehnung, von Konfrontation und Verschmelzung auf das Orchester ein. In ihrem neuen Stück untersucht Malin Bång dieses Gleichgewicht und geht der Frage nach, wie einige Wenige die Meinung einer Mehrheit beeinflussen und manipulieren können: Das Orchester in der Filterblase. Ivan Fedele arbeitet mit dem Atem der Musiker*innen, mit Luftströmen, dem Entstehen und dem Verklingen des Tons. Marco Stroppa widmet sich in seinem Konzert für Elektronik und Orchester einem Gedicht von William Butler Yeats: eine zärtliche Liebeserklärung an die Geschöpfe der Natur. Ein gleichermaßen politisches und privates Ansinnen bei Isabel Mundry in ihrer Vertonung eines Interviews mit dem Flüchtling Mouhanad.
Freitag 20:03 Uhr

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Deutschlandfunk

On Stage

Hamish AndersonEuropadebüt mit Verpflichtung Hamish Anderson & Band Am Mikrofon: Tim Schauen Aufnahme vom 19.5.2018 beim Bluesfestival Schöppingen Hamish Anderson stammt aus Australien, lebt aber wegen des größeren Musikmarktes inzwischen in Los Angeles. Und ein breiteres Publikum hat der 1991 geborene Gitarrist und Sänger nicht erst verdient, seit ihn BluesGroßmeister BB King 2014 erstmal in seinem Vorprogramm auftreten ließ. Im Alter von zwölf Jahren begann Anderson Gitarre zu spielen, mit 17 zu singen und eigene Songs zu schreiben, 2013 erschien sein Debütalbum, darauf Blues und Rock im Stil von Hendrix bis Clapton, Led Zeppelin bis Bob Dylan. Beim Bluesfestival Schöppingen spielte Hamish Anderson mit seiner Band ruhig, abgeklärt und ganz bei sich eigene Songs, aber auch Cover, z.B. von der britischen Legende Peter Green. Dass er der letzte Künstler ist und bleiben wird, der 2015 vor dessen Tod im Vorprogramm von B.B.King gespielt hat, ist für ihn Schicksal - und Verpflichtung.
Freitag 21:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Jazz & World

stefan aebyDas 29. Schaffhauser Jazzfestival 2018 Stefan Aeby Trio; Zurich Jazz Orchestra; Who Trio Aufnahmen vom 23.-25. Mai aus dem Kulturzentrum Kammgarn bis 24:00 Uhr
Freitag 22:04 Uhr

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RBB kulturRadio

HÖRSPIEL

david zane mairowitzDer Knochen Von David Zane Mairowitz Mit Matthias Matschke, Ueli Jaeggi, Angela Winkler, Leslie Malton, Aloysius Itoka, Graham F. Valentine Regie: David Zane Mairowitz Produktion: rbb 2010
Freitag 22:04 Uhr

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NDR Info

Jazz Special

Neneh Cherry(Über)Jazz Talk mit Heiko Jahnke Mit Nabil Atassi Der "Überjazz-Gedanke", das ist kein Kunstbegriff aus den Federn einer PR Agentur, sondern Sinnbild für das genreübergreifende Programm des gleichnamigen Überjazz-Festivals, das in diesem Jahr zum neunten Mal am 2. und 3. November auf Kampnagel in Hamburg stattfindet. Es präsentiert mehr als 25 "aktuelle Sprengmeister mutmaßlicher Genregrenzen" und "spinnt rote Fäden durch das weite Feld stilistisch nicht mehr eindeutig zuzuordnender Musik unserer Zeit." Im diesjährigen Programm finden sich in der Tat illustre Namen einiger Grenzgänger wie Neneh Cherry, Ben Lamar Gay, Sons of Kemet und Mocky. Der Vater des Überjazz-Gedankens ist Heiko Jahnke: er ist als künstlerischer Leiter und Veranstalter hinter Überjazz für das Programm verantwortlich. Wie gut ihm das gelingt und was es bedeutet, ein großes Festival auf die Beine zu stellen, gerade im eher schwierigen Jazzbereich, das besprechen wir mit Heiko Jahnke und lernen den Mann hinter Überjazz auch gerne persönlich etwas besser kennen. Jazz Special
Freitag 22:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Late Night Concert

Oliver LakeOliver Lake Organ Quartet am Jazz Festival Willisau 2018 Die stilistische Breite des Saxophonisten Oliver Lake ist beeindruckend. Sein Horizont reicht vom Jazz und der improvisierten Musik auf der einen Seite bis zur Klassik und zur Neuen Musik - und auf der anderen bis zu Funk, Rock, Reggae und Hip Hop. Am Jazzfestival Willisau stand Oliver Lake mit seinem Organ Quartet auf der Bühne, in dem auch sein Sohn Gene Lake mitspielt.
Freitag 22:06 Uhr

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SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 Krimi

sven strickerSörensen hat Angst Mit: Bjarne Mädel, Birte Kretschmer, Bastian Reiber, Felix von Manteuffel, Anne Weber, Wolfgang Häntsch, Achim Buch, Yassine Boukhobza und Florian Lukas Hörspielbearbeitung und Regie: Sven Stricker (Produktion: Dlf Kultur 2018) Tod am Koog. Mit einer Angststörung im Gepäck lässt sich Kriminalhauptkommissar Sörensen von Hamburg nach Katenbüll in Nordfriesland versetzen. Er hofft, dass der Ort ihm ein ruhigeres Leben bescheren wird. Katenbüll ist trostlos, es regnet ständig, und die Einheimischen haben nicht gerade auf ihn gewartet. Doch es kommt noch schlimmer. Gleich nach seiner Ankunft wird Bürgermeister Hinrichs tot im eigenen Pferdestall gefunden. Schon erste Blicke hinter die Kleinstadtkulisse zeigen: Hier kann man es wirklich mit der Angst bekommen.
Freitag 22:33 Uhr

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Cosmo

COSMO Live

kobo townJazz Jamaica & Kobo Town - Das Open-Air Wassermusik Festival im Haus der Kulturen der Welt in Berlin steht dieses Jahr unter dem Motto "Goodbye UK - and Thank You for the Music". Mit dabei sind Jazz Jamaica und Kobo Town. Die Alpha Boys School in Kingston hat die britische Musik geprägt wie keine andere Institution. Karibische Jazzmusiker, die dort ihr Handwerk erlernten, dominierten die Londoner Musikszene der Fünfzigerjahre. Darunter auch Rico Rodriguez und Eddie "Tan Tan" Thornton, die einst die Combo Jazz Jamaica gründeten. Die beiden Koryphäen sind zwar kein Teil mehr der Truppe, dennoch vereint Jazz Jamaica nach wie vor die besten Musiker des karibischen Jazz. Calypso gilt in Kobo Town, einem Stadtteil von Port of Spain auf Trinidad, als Sprachrohr des kleinen Mannes. In den Fünfzigerjahren haben nach London migrierte Calypsonians diese Tradition mitgenommen. Hier erzählten sie in ihren Songs von den Eigenarten und Bräuchen, die das Königreich zu bieten hatte. Aufgenommen am 10.08.2018 und am 17.08.2018 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin beim Wassermusik Festival.
Freitag 23:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Lange Nacht

Michel de Montaigne"Jeder Mensch trägt die ganze Gestalt des Menschseins in sich" Eine Lange Nacht mit Michel de Montaigne Von Astrid Nettling Regie: Stefan Hilsbecher Unendlich viel ist über ihn geschrieben worden - über Michel de Montaigne (1533 - 1592), der im Alter von 38 Jahren sein Amt als Parlamentsrat in Bordeaux aufgibt und sich in seinen berühmten Turm auf Schloss Montaigne zurückzieht. Dabei sind seine ,Essais" alles andere als Zeugnisse eines Rückzugs aus der Welt. Dieses Buch lebt von einer erstaunlichen Welthaltigkeit eines Denkens, das sich die Freiheit zu einer rückhaltlosen und bis dahin ungekannten Selbst- und Welterforschung nimmt. Eine wichtige Rolle spielt dabei seine ausgedehnte Reisetätigkeit, ebenso die Erfahrung der französischen Religionskriege, in die er als katholischer Adliger und parteiloser Vermittler immer wieder involviert wird. Skeptisch gegenüber jedem absoluten Wahrheitsanspruch - sei es von Religion, sei es von Wissen - findet er in seinen ,Essais" zu einer Toleranz gegenüber der unerschöpflichen Vielfalt menschlicher Lebensformen.
Samstag 00:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

simona ryserBonnie und Clyde Von Simona Ryser Regie: die Autorin Mit Liliane Amuat, Jirka Zett, Lara Körte, Anna-Katharina Müller, Klaus Brömmelmeier, Lotti Happle, Nils Kahnwald, Gottfried Breitfuss u.a. Musik: Philipp Schaufelberger Produktion: SRF 2018 Länge: 49"44 Sie waren berühmt und berüchtigt, galten sogar als Staatsfeinde: Bonnie und Clyde. Das schicke Gangsterpaar, dessen Geschichte nicht zuletzt durch Songs und Filme posthum idealisiert und stilisiert wurde, durchlitt in Wirklichkeit ein kurzes, dramatisches Leben voller Leid und Gewalt. USA, Anfang der 1930er-Jahre, die Zeit der wirtschaftlichen Depression. Clyde Barrow beginnt als einfacher Hühnerdieb, knackt dann Autos und Tresore. Nach einer Gefängnisstrafe schwört er der Polizei und der Justiz Rache. Bonnie Parker, arbeitslose Kellnerin, stammt aus einfachen, biederen Verhältnissen. Das erlebnishungrige Mädchen ist gleich bei der ersten Begegnung fasziniert vom charmanten, witzigen Clyde, der sich um keine Regeln schert. Sie beide wollen nur raus aus der Armut in den Slums von Texas und träumen von einem romantischen Leben zu zweit. Innerhalb weniger Jahre begehen Bonnie und Clyde zahlreiche Überfälle auf Lebensmittelläden und Tankstellen, steigern sich zu Banküberfällen und Geiselnahmen und verüben 14 Morde, meist an Polizisten. Gemeinsam mit Clydes Bruder Buck, dessen Frau Blanche sowie William Daniel Jones fliehen sie als Barrow-Bande in schnellen Autos vor der Justiz durch die Staaten Amerikas. Die ewige Liebe, die sich das Paar geschworen hatte, bedeutet ein Leben auf ständiger Flucht und führt unausweichlich in den Tod: Bonnie und Clyde enden von über 100 Kugeln durchsiebt. Inspiriert von Tagebucheinträgen, Briefen, Interviews der Protagonisten und Songs hat die Autorin und Regisseurin Simona Ryser die Geschichte des legendären Ganovenpaars neu erzählt und mit Blick auf die sozialgeschichtlichen Eckpunkte Amerikas in der Weltwirtschaftskrise inszeniert.
Samstag 00:05 Uhr

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