Deutschlandradio Kultur

Feature

Arabische FilmemacherinnenWeil ich Luft zum Atmen brauche Arabische Filmemacherinnen als Spiegel ihrer Gesellschaften Von: Rebecca Hillauer Regie: Maria Ohmer Mit: Katja Bürkle, Elisabeth Findeis, Chris Nonnast u.a. Ton: Mathias Illner Produktion: SWR 2015 Länge: 55"01 Filmemacherinnen als Vorreiterinnen für Frauen- und Menschenrechte in der arabischen Welt. Filmemacherinnen gehören seit jeher zu den Vorreiterinnen für Frauen- und Menschenrechte in der arabischen Welt. Sie sind auch Dokumentaristen des Arabischen Frühlings und seiner Nachwirkungen. In Ägypten, wo inzwischen wieder das Militär regiert, hat die koptische Regisseurin Amal Ramsis ein Internationales Frauenfilmfestival initiiert. Ihre franko-tunesische Kollegin Nadia El Fani lebt offen lesbisch - nicht nur in Paris. Seitdem sie sich in einem ihrer Filme zudem als Atheistin outete, steht sie auf der Todesliste von Islamisten. Rebecca Hillauer, geboren 1957 in der Nähe von Augsburg, studierte Sozialpädagogik und war mehrere Jahre in Ägypten tätig, wo sie u.a. eine Frauenorganisation aufbaute. Seit 1992 lebt sie in Berlin und ist als Journalistin für den Hörfunk tätig. 2001 erschien ihr Buch >Freiräume - Lebensträume<, dem 2005 die englischsprachige >Encyclopedia of Arab Women Filmmakers< folgte, außerdem kuratierte sie eine Filmreihe zum Thema. Weil ich Luft zum Atmen brauche
Samstag 18:05 Uhr

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HR2

Live Jazz

mclorin salvantCécile McLorin Salvant Quartet Fred Nardin, p | Lawrence Leathers, dr | Paul Sikivie, b | Cécile McLorin Salvant, voc | Jazzfest Berlin 2015, Haus der Berliner Festspiele, November 2015 Am Mikrofon: Daniella Baumeister
Samstag 19:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

52 beste Bücher

Wo die Welt anfängt«Wo die Welt anfängt» von Truman Capote Seine ersten Erzählungen hat der amerikanische Schriftsteller Truman Capote während der Highschool geschrieben. Unter dem Titel «Wo die Welt anfängt» sind die ersten 14 erstmals auf Deutsch erschienen. Für einen Jugendlichen sind es erstaunlich reife Werke. Viele dieser ersten Geschichten weisen in ihren Ansätzen auf das spätere Werk Capotes hin. Sowohl in Bezug auf Inhalt, als auch in Bezug auf Sprache und Stil. Besonders auffallend dabei ist Capotes Vielseitigkeit. Er scheint in diesen ersten Erzählungen Fingerübungen im Schreiben zu machen: von der Naturbeschreibung über einfühlsame Porträts und sarkastische Karikaturen bis zu actiongeladenem Realismus probiert Capote alles aus. Trotzdem haben alle ersten Erzählungen einen gemeinsamen Nenner. Capotes Fähigkeit, einerseits Distanz zu wahren und exakt zu beobachten, andererseits mit grosser Empathie Gedanken und Verhalten seiner Figuren nachzuzeichnen. Dabei ziehen sich Capotes eigene Erfahrungen und Erlebnisse wie ein roter Faden durch die Geschichten. Wegweisend sind Einsamkeit und eine grosse Sehnsucht nach Verständnis und Liebe. In der Sendung «52 Beste Bücher» diskutieren Ulrich Blumenbach, Übersetzer der ersten Capote-Erzählungen, und Urs Dürmüller, Anglist und Soziolinguist, mit Literaturredaktorin Britta Spichiger. Buchhinweis: Truman Capote. Wo die Welt anfängt. Aus dem Englischen übersetzt von Ulrich Blumenbach. Kein und Aber, 2015.
Samstag 20:00 Uhr

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NDR 4 Info

Jazz Klassiker

Jan SavittJan Savitt and his Orchestra Mit Jens Sülzenfuß Jan Savitts Swing-Orchester genoss nicht zuletzt durch die Mitwirkungen an einigen Spielfilmen (Betty Ced, High School Hero und That"s My Gal) eine große Popularität. In seinen verschiedenen Bandformationen spielten eine Reihe später Musiker, die später bekannte Jazzmusiker wurde, wie Tex Beneke, Chubby Jackson und Vernon Brown.
Samstag 20:15 Uhr

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SWR2

SWR2 Jazztime

Benny GoodmanKleine Gruppen, ganz groß Benny Goodmans legendäre Small-Group-Aufnahmen der 1940er-Jahre Von Bert Noglik Benny Goodman, vor allem durch unvergängliche Aufnahmen mit seinen Big Bands berühmt, brillierte zugleich mit Jazz im kammermusikalischen Format. Nachdem Louis Armstrong bereits Ende der 1920er-Jahre mit seiner "Hot Five" und seiner "Hot Seven" Maßstäbe für den Combo-Jazz gesetzt hatte, gelang es dem Klarinettisten und Bandleader, in der Swing-Ära - parallel zu seiner Arbeit mit einem großen Orchester - auch mit kleineren Gruppen Jazzgeschichte fortzuschreiben. Berühmt wurden vor allem die Trio- und Quartettaufnahmen aus den 1930er-Jahren. Doch auch die Einspielungen aus der ersten Hälfte der 1940er-Jahre bestechen durch klangliche Transparenz, swingende Eleganz und vielfältig miteinander verwobene Soli.
Samstag 22:03 Uhr

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NDR 4 Info

Nachtclub Classics

McGarrigleMountain City Girls Die erlesene Songkunst der kanadischen Schwestern Kate Anna McGarrigle Mit Harald Mönkedieck Als im Jahr 1975 das erste Album der McGarrigle-Schwestern aus Montreal erschien, wurde es gefeiert als großes Debüt zweier bislang unbekannter Folk-Schwestern aus Kanada, fand später Eingang in die ewigen Bestenlisten der Kritik. Gleichzeitig kündeten erste charmante Live-Auftritte von der großen Individualität der Schwestern auch auf der Bühne. Ihre Songs verhandelten - meist auf Englisch, mal auf Französisch - lebenskluge Erkenntnisse über Liebe, Verlust und Familie. Die McGarrigles schöpften dabei aus einem tiefen Brunnen, der alte Folk- mit aktuellen Songwriter-Traditionen vereinte. Entstanden in der spannenden 1960er-Jahre Folk-Szene in Montreal und New York. Ihr unverkennbarer Harmoniegesang fand Fans unter Kollegen vieler Genres, die Songs kamen dabei sowohl aus der Feder der älteren Anna wie der jüngeren Kate. Die Ehe von Kate mit Songwriter Loudon Wainwright III brachte die Kinder Rufus und Martha hervor, heute ebenfalls als Musiker bekannt und erfolgreich. Das musikalische Universum der McGarrigles und Wainwrights ist bis heute einzigartig, der viel zu frühe Krebstod von Kate McGarrigle im Januar 2010 wurde als schmerzlicher Verlust empfunden. Am 6. Februar 2016 wäre die große Individualistin Kate McGarrigle 70 Jahre alt geworden. Ihre Schwestern Jane und Anna veröffentlichten soeben in Kanada mit "Mountain City Girls" ein autobiografisches Buch, das sowohl die frühe Geschichte der Familie erzählt, wie auch Einblicke in das Schaffen und Wesen von Kate McGarrigle gibt. Diese schuf mit ihrer Schwester Anna ein zeitloses Song-Oeuvre, fernab von den Trends der Popwelt.
Samstag 23:05 Uhr

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HR2

The Artist"s Corner

HanauHessen hören 27 Rainer Römer Die Glocke von Hanau (hr 2016) - Ursendung - "Hanau. Ich zögere, laufe durch die Stadt... Wonach suchen? Die Geburtsstadt der Gebrüder Grimm. Also nehme ich Anlauf zum Marktplatz in Hanau, auf dem deren Doppelstatue steht. Ich treffe Menschen, die lesen. Dann treibe ich durch die Stadt, finde ein Lied aus Somalia, ein anderes aus Albanien, eines aus Taiwan, schließlich die Glocke oder eher einen Hinweis auf eine Glocke und die Geschichte eines alten Mannes. Ich folge weiter dem Weg und am Ende ergibt sich eine Erzähllandschaft von sehr verschiedenen Audio-Momenten, die miteinander kommunizieren." So skizziert der Musiker Rainer Römer (* 1956), Schlagzeuger im Ensemble Modern, seinen Beitrag zur hr2-Reihe "Hessen hören".
Samstag 23:05 Uhr

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