Deutschlandradio Kultur

Feature

LandminenGefährliches Erbe Landminen in Kambodscha Von Karin Hutzler Regie: die Autorin Mit: Abak Safei-Rad, Stephanie Brehme, Marcus Michalski, Philipp Heitmann, ThomasHöhne Ton: Norbert Vossen Produktion: SWR 2016 Länge: 54"37 Wie Kambodscha versucht, seine Landminen loszuwerden. Antipersonenminen sind weltweit geächtet, Verkauf und Lagerung verboten. Dennoch werden sie in Kriegen und Bürgerkriegen eingesetzt. Menschen, die einen Minenunfall überleben, tragen schwerste Verletzungen davon und sind ihr Leben lang auf Hilfe angewiesen. Kaum ein anderes Land wurde so sehr vermint wie Kambodscha. Seit Jahren wird dort versucht, das gefährliche Kriegserbe loszuwerden. Die Minenräumung leistet dabei auch einen wichtigen Beitrag zur Armutsbekämpfung, da dekontaminiertes Land wieder bewirtschaftet werden kann. Karin Hutzler, geboren 1961, studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte an der FU Berlin. 1984 erste Radioerfahrungen beim SFB (Hörspiel & Feature). Seit 1990 Autorin, Regisseurin, Übersetzerin. Zuletzt: Adaption des Features "The Man Who Fell To Earth" von Rob Walker (BBC World Service 2013/SWR 2015). Seit 2003 Redakteurin beim SWR. Gefährliches Erbe
Samstag 18:05 Uhr

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Bayern 2

Breitengrad

ndranghetaDie Kinder der ´Ndrangheta Die `Ndrangheta aus Kalabrien gilt zurzeit als die mächtigste Mafia in Italien. Während in Sizilien Bürger gegen die dortige Cosa Nostra mobil machen und Händler zum Beispiel die Zahlung des Schutzgeldes verweigern, ist die ´Ndrangheta in Kalabrien unangreifbar. Längst hat sie im großen Stil expandiert, macht ihre Geschäfte auch in Norditalien und sogar in Deutschland. Der Kampf gegen die `Ndrangheta ist auch deshalb so schwierig, weil die Clans eine verschworene Gemeinschaft bilden. Dem Staat gelingt es nicht, die engen Bindungen zu durchbrechen. Anti-Mafia-Kämpfer setzen nun auf die Frauen und Kinder der Clans. Reggio Calabria versucht, Kinder aus den Mafia-Familien zu holen. Noch ist es ist ein vorsichtiger Anfang. Aber vielleicht lässt sich so der Kampf gegen die "Ndrangheta doch noch gewinnen. Irgendwann.
Samstag 18:05 Uhr

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HR2

Live Jazz

Olavi LouhivuoriOddarrang | Olavi Louhivuori | Ilmari Pohjola, tb | Osmo Ikonen, cello | Lasse Sakara, g | Lasse Lindgren, b | Jazzfest Berlin 2016, Haus der Berliner Festspiele, Seitenbühne, November 2016 Am Mikrofon: Jürgen Schwab
Samstag 19:04 Uhr

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Ö1

Logos - Theologie und Leben

Gewalt und Schrecken"Angesichts Gewalt und Schrecken" - Was hält die Gesellschaft zusammen? Gestaltung: Johannes Kaup Die Stimmung in der österreichischen Gesellschaft ist - was die zukünftigen Entwicklungen betrifft - pessimistischer geworden. Das ist spürbar, aber auch mit Zahlen belegbar. Dies hat wohl zu einem Gutteil damit zu tun, dass die allgemeinen Bedrohungsszenarien zunehmen und fühlbarer werden. Da sind auf der einen Seite die Kriegsflüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Auf der anderen Seite stehen die Terrorattentate dschihadistischer Gruppen in Berlin, Brüssel, Paris oder Nizza. Sie machen deutlich, wie nahe die politisch, ethnisch und religiös motivierte Gewalt gekommen ist. Auf einer tieferen Bedrohungsebene liegen gesellschaftliche Entwicklungen, die mit einem schnellen Wandel der Arbeitsstrukturen und mit dem Gefühl zunehmender Ungleichheit in Sachen Einkommen, sozialer Sicherheit und Altersversorgung einhergehen. Die Angst vor dem Abstieg und der Armutsfalle geht um. Viele erleben dies als Angriff auf ihre Lebenssituation. Die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen sind jedenfalls schärfer geworden. Der verbalen Gewalt kann leicht tätliche Gewalt folgen. Und aus einem Prozess der populistischen Aushöhlung der Demokratie und der Entsolidarisierung kann eine Entwicklung in Gang gesetzt werden, an deren Ende oligarchische Herrschaftsformen und die Gewalt der Starken über die Schwachen steht. "Gewalt ist das Analphabetentum der Seele", sagte die ehemalige deutsche Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth. Was trägt zu mehr Gerechtigkeit und zu Frieden in der Gesellschaft bei? Was hält uns zusammen? - Hier ist nicht nur die Politik, sondern auch die Religion gefragt. "Was uns zusammenhält" - mit dieser Frage beschäftigt sich das Symposion Dürnstein 2017. Es analysiert die gegenwärtige Lage und sucht nach Wegen, wie mit Gewalt produktiv umgegangen werden kann. Johannes Kaup fragt ausgewählte Referentinnen und Referenten des Symposions, wodurch der Zusammenhalt in der Gesellschaft gefördert wird.
Samstag 19:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Jazztime

Acht Seiten und 10 Cent Die Geschichte des renommierten US-Jazzmagazins Down Beat Von Tinka Koch Die erste Ausgabe des Down Beats erschien 1934, war acht Seiten lang und kostete zehn Cent. Heute gehört das US-amerikanische Magazin zu den weltweit bekanntesten Jazz-Fachzeitschriften. Dabei stammte die Idee dazu nicht einmal von einem Journalisten, sondern von einem Versicherungsvertreter. Albert J. Lipschultz musste seine Erfindung zwar noch im Gründungsjahr 1934 wieder verkaufen, aber der Grundstein für die bis heute andauernde Geschichte des Blatts war gelegt worden. In dieser Sendung lassen wir die Anfangszeit des Magazins Revue passieren und erinnern an unvergessliche Interviews und herausragende Kritiken.
Samstag 22:03 Uhr

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Bayern 2

- 2.00 (3.00) radioJazznacht extra

jazzwoche burghausen48. Internationale Jazzwoche Burghausen Musik und Hintergründe Unter anderem mit Joss Stone, Till Brönner, China Moses, Antonio Sanchez & Migration, dem Neil Cowley Trio, Monika Roscher, Roberto Fonseca und dem Sieger des 9. Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreises 2017 Moderation: Ulrich Habersetzer und Roland Spiegel Monsters, Birds und Frauen-Power Die 48. Internationale Jazzwoche Burghausen mit einem Programm voller Attraktionen Bayern 2: radioJazznacht extra am 25. März 2015, 22.05 Uhr bis 2.00 Uhr Wow, das groovt! Anders kann man es nicht sagen. Die "Internationale Jazzwoche Burghausen" hat diesmal ein Programm zu bieten, das an Attraktivität vieles andere in den Schatten stellt. Jazz als Musik von besonders bunter Vielfalt - und vor allem als Musik, die über den eigenen Tellerrand hinaus tönt und das Zeug hat, junges Publikum zu erreichen: So lässt sich die Programmgestaltung diesmal zusammenfassen. Zu den Stars dieses Festivals gehören etwa die beiden Sängerinnen Joss Stone und China Moses: Stone als fesselnde Soulsängerin mit vielen Berührungen zum Jazz, Moses als packend soulige Jazzstimme (Tochter von Jazzstar Dee Dee Bridgewater und selbst eine Interpretin mit starker Aura). Des weiteren ist der Schlagzeug-Gigant Antonio Sanchez mit seiner Gruppe Migration zu erleben: gesuchter Partner von Musikern wie Pat Metheny und David-Bowie-Begleiter Donny McCaslin sowie selbst ein Meister ungebändigten Ausdrucks. Andere spannende Programmpunkte: der kubanische Klaviervirtuose Roberto Fonseca, das griffig-pop-affine Trio des britischen Pianisten Neil Cowley sowie die junge Münchner Big-Band-Leaderin Monika Roscher, die mit ihrem Programm "Of Monsters and Birds" international Beachtung findet, nachdem sie schon 2014 vom amerikanischen Magazin "Down Beat" als "Rising Star" gelistet worden war. Und auch den internationalen Burghauser Nachwuchswettbewerb, Publikumsrenner der letzten Jahre, gibt es wieder. Ein Programm voller aktueller Namen, die die herausragende Stellung dieses Festivals unterstreichen, das in zwei Jahren großes Jubiläum feiert. Der BR-Hörfunk sendet wieder insgesamt rund 20 Stunden Musik von dem Festival, auf BR-Klassik und Bayern 2. Live-Jazznacht, direkt aus Burghausen: 25. März, 22.05 Uhr bis 2.00 Uhr auf Bayern 2.
Samstag 22:05 Uhr

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RBB kulturRadio

LATE NIGHT JAZZ

mette henriettemit Ulf Drechsel Jazzfest Berlin 2016 - Mette Henriette Die norwegische Saxofonistin und Komponistin Mette Henriette ist eine selbstbewusste Frau. Dennoch wirkt sie auf der Bühne zurückhaltend und beinahe schüchtern. Ihre fragil wirkenden Kompositionen für ein 12-köpfiges Ensemble mit drei Bläsern, Piano, Bandoneon, Bass, Schlagzeug und einem Streichquintett hat sie beim Jazzfest Berlin zum allerersten Mal live aufgeführt. Konzertmitschnitt vom 3. November 2016, Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne bis 00:00 Uhr
Samstag 23:04 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Bücherfrühling 2017

Zsuzsa BánkVon der Leipziger Buchmesse Mit Zsuzsa Bánk, Feridun Zaimoglu, Nico Bleutge, Kerstin Preiwuß, Lukas Bärfuß, Olga Grjasnowa u.a. Moderation: Jörg Plath, Barbara Wahlster und Dorothea Westphal Aufzeichnung vom 25.03.2017 9 Schriftstellerinnen und Schriftsteller lesen aus ihren neuen Büchern und sprechen darüber
Samstag 23:05 Uhr

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NDR Info

Nachtclub Classics

aretha franklinMotown, Stax und viel Respekt Mit Heinrich Oehmsen 1967 brachte Aretha Franklin den Song "Respect" heraus und machte ihn zu einer Hymne der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Der Soul, der damals in Memphis, Muscle Shoals, New York und in Detroit beim Motown-Label entstand, wurde zum musikalischen Ausdruck eines neuen schwarzen Selbstbewusstseins. Franklin, Otis Redding, James Brown und Marvin Gaye wurden die Stars dieser neuen Bewegung. Erstsendung Sonnabend, Wiederholung am Mittwoch auf NDR Blue Nachtclub Classics
Samstag 23:05 Uhr

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Ö1

Die Ö1 Jazznacht

mit Ines Reiger. Dominik Fuss im Jazznacht-Studio. "Barry Good" im Wiener RadioKulturhaus; 01:00, 02:00 MEZ = 03:00 MESZ und 05:00 Uhr Nachrichten Der 1989 in Wien geborene Trompeter Dominik Fuss legte mit seinem Quintett "Rumpus" Ende 2016 das Debüt-Album "Ethology" vor. Der primäre Fokus der Musik liegt in erdigen, aussagekräftigen Melodien mit offenen Harmonien, in denen Fuss und seine Mitmusiker sich gegenseitig zu solistischen Höchstleistungen anstacheln. Ines Reiger bittet Dominik Fuss, 2013 Preisträger des internationalen Jazzsolistenwettbewerbs "Master-Jam Fest" in Odessa, zum Gespräch über das Erstlingswerk wie auch über seine einschlägige familiäre Vorbelastung. Junge Jazzmusiker aus Österreich sind auch im Rahmen des Konzertmitschnitts zu hören: Auf dem Programm steht das Groove-affine Wiener Quintett "Barry Good" um Sänger und Saxofonist Lukas Schiemer, aufgenommen am 11. Dezember 2015 im Wiener RadioKulturhaus.
Sonntag 00:05 Uhr

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