Deutschlandradio Kultur

Feature

ReuseRefuse, Reduce, Reuse Eine Momentaufnahme der Konsumalternativen Von Johanna Olausson Regie: die Autorin Mit: Stephanie Stremler, Nadja Schulz-Berlinghoff, Marc Hosemann, Martin Engler Ton: Hermann Leppich Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014 Länge: ca. 54"30 (Ursendung) Vom Foodsharing bis zum Kleiderkreisel - zwei Ex-Konsumisten suchen nach Alternativen zur Wegwerfgesellschaft. Foodsharing, Kleidothek, Repair Café, Kleiderkreisel, Mundraub, Netcycler, Carzap, Ouishare, KoKonsum, Grabfruit, Zebramobil, Social Muscleclub, Original unverpackt, Nachbarschaftsauto, Foodsoft, Material Mafia, Kunst-Stoffe, Hanseatische Materialverwaltung, Free your stuff, Leihladen Leila, Bikesurf, Couchsurfing, Homeforhome, Fairleihen, Mundraub, Bookcrossing, Ticketteilen, Tandemploy. "Wat ist denn dat?", fragt der Müllwerker hinter dem Steuerrad. An seiner Seite sitzt eine von Alpträumen verfolgte junge Frau. Sie fahren in einem Müllauto zusammen irgendwo im 21. Jahrhundert herum und suchen nach Alternativen zur Wegwerfgesellschaft. Johanna Olausson, geboren 1972 in Göteborg, studierte Performance und Literarisches Schreiben. Sie realisiert Features und Hörspiele für den deutschen und schwedischen Hörfunk. Wurfsendungen für DKultur: "Gewöhnliches und Ungewöhnliches" (2007) und "Mach mich an" (2008). Zuletzt: "Die Quellen des Sees liegen ganz oben im Norden - Lange Nacht der Schwedischen Literatur" (DLF 2013). Refuse, Reduce, Reuse
Samstag 18:05 Uhr

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Bayern 2

Breitengrad

TsunamiZwischen Erinnerung und Fortschritt Zehn Jahre nach dem Tsunami im Urlaubsparadies Von Udo Schmidt Zehn Jahre nach der verheerenden Tsunami-Katastrophe mit weit über 200.000 Toten ist die Erinnerung an die furchtbaren Tage nach den Überschwemmungen, der Gedanke an die damalige Hoffnungslosigkeit noch wach. Vor Ort in der damals am stärksten betroffenen indonesischen Provinz Aceh - dort kamen allein 160.000 Menschen ums Leben - oder im thailändischen Khao Lak ist jedoch von den Auswirkungen nichts mehr zu sehen. Zehn Jahre später sind Gebäude und Infrastruktur wieder aufgebaut. Häufig, aber nicht immer, wurden - verglichen mit der Situation vor dem Tsunami - Fortschritte erzielt, wurde die furchtbare Katastrophe als Entwicklungs-Chance genutzt.
Samstag 18:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

Samuel BeckettMurphy Von Samuel Beckett Aus dem Englischen von Elmar Tophoven Bearbeitung und Regie: Oliver Sturm Komposition: Sabine Worthmann Mit: Graham Valentine, Marek Harloff, Kathrin Angerer, Irm Hermann, Wolfgang Michael, Josef Ostendorf, Wilfired Hochholdinger, Astrid Meyerfeldt, Bernd Kuschmann, Heinrich Giskes, Peter Clös u.a Produktion: DLF 2014 Länge: ca. 112" Ursendung Murphy ist der häufigste Nachname in Irland, ein Allerweltsname wie Müller im Deutschen. Und eigentlich müsste man sich bei Samuel Becketts gleichnamigem Roman - um die eigentümliche Komik des Originals zu spüren - immer Müller denken, wenn von Murphy die Rede ist. Becketts Held indes ist nun alles andere als ein Allerweltscharakter. Er ist gewissermaßen eine Übertreibung seines damals, im Jahr 1934 erst 28-jährigen Schöpfers Samuel Beckett selbst, der - wie Murphy - vor der Enge und Tristesse der irischen Wirklichkeit ins Londoner Exil geflohen war, um dort die Bürde seiner irischen Wurzeln loszuwerden. Während Beckett es mit Psychoanalyse und Schreiben probierte, schlägt Murphy den Weg einer konsequenten Entkörperlichung ein. Murphy lebt, abgetaucht und für seine irischen Freunde unerreichbar, in einer schwierigen Liebesbeziehung mit der Londoner Prostituierten Celia und frönt den Exerzitien einer radikalen Vergeistigung. Er ahnt nicht, dass das Böse, dem er für immer zu entrinnen trachtete, sich bereits auf die Suche nach ihm gemacht hat und in Gestalt seiner Ex-Geliebten, seines Professors und eines ehemaligen Dubliner Kommilitonen auf dem Weg nach London ist. Murphy
Samstag 20:05 Uhr

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HR2

Aus Mailand: Rimskij-Korsakows Oper

olga peretyatko"Die Zarenbraut" Vasily Stepanovich Sobakin - Anatoly Kotscherga Marfa - Olga Peretyatko Grigory Gryazno - Johannes Martin Kränzle Malyuta Skuratov - Tobias Schabel Boyar Ivan Sergeyevich Lykov - Pavel Cernoch Lyubasha - Marina Prudenskaya Yelisey Bomelius - Stephan Rügamer Domna Ivanovna Saburova - Anna Tomowa-Sintow Dunyasha - Anna Lapkovskaya Petrovna - Carola Höhn Chor und Orchester der Mailänder Scala Leitung: Daniel Barenboim (Aufnahme vom 2. März 2014 aus der Mailänder Scala) Anschließend. etwa ab 22.40 Uhr: Mozart: Sinfonie G-Dur KV 199 (London Mozart Players / Jane Glover) Die Handlung spielt im 16. Jahrhundert. Sie schildert die berüchtigte Brautwahl des Zaren Iwan, der den Beinamen "der Schreckliche" erhielt, im Herbst des Jahres 1571. Er bekommt zweitausend junge Frauen zur Auswahl vorgestellt, eine von ihnen soll seine Braut werden. Seine Wahl fällt auf die schöne Kaufmannstochter Marfa Sobakina. Sie liebt zwar den Bojaren Iwan Lykow, beugt sich aber dem Willen des Monarchen und dem Wunsch ihres Vaters. Kurz nach der Hochzeit erkrankt Marfa und stirbt unter mysteriösen Umständen. Offenbar war Gift im Spiel ... -Nicolai Rimskij-Korsakow wollte mit seiner "Zarenbraut" eine große tragische Oper vor einem realen geschichtlichen Hintergrund schreiben, ähnlich wie Mussorgskij mit "Boris Godunow". Während die Oper in Russland nach wie vor zum ständigen Repertoire gehört, kann man sie hierzulande nur selten auf der Bühne erleben. hr2-kultur sendet heute eine Aufnahme aus der Mailänder Scala unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim.
Samstag 20:05 Uhr

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NDR 4 Info

Das Kriminalhörspiel

Die Nacht der RabenDie Nacht der Raben (1/2) Nach dem gleichnamigen Roman von Ann Cleeves Übersetzung aus dem Englischen: Tanja Handels Komposition: Peter Kaizar Hörspielbearbeitung und Regie: Mark Ginzler Mit Winnie Böwe, Robert Gallinowski, Helmut Stange, Ulrike Grote, Laura Maire, Martin Bross, Felix von Manteuffel, Christoph Gawenda u.v.a. SWR 2008 Winter auf den Shetland-Inseln. Oben in Hillhead wohnt ein seltsamer Außenseiter: Er grinst, wenn andere weinen, bewundert Raben für ihre Klugheit und Grausamkeit und hört die Stimme seiner toten Mutter. Seit acht Jahren hat ihn niemand mehr besucht, er wurde damals verhaftet, weil die kleine Catriona verschwunden war. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Man konnte ihm nichts nachweisen. In dieser Neujahrsnacht entscheiden die angetrunkenen Schulfreundinnen Catherine und Sally, dem alten Sonderling auf dem Heimweg von einer Silvesterparty einen Besuch abzustatten... Das Kriminalhörspiel
Samstag 21:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Atelier neuer Musik

Patchwork Music Artjom Kim und das usbekische Omnibus Ensemble Von Jean-Claude Kuner Seidenstraße, Kreuzwege der Kulturen - noch heute ist Usbekistan ein Vielvölkerstaat, der jahrhundertelang kosmopolitische Züge trug, seit seiner Unabhängigkeit von der Sowjetunion 1991 sich jedoch von der Welt abschirmt. In einem politisch schwierigen Umfeld realisiert der usbekische Komponist Artjom Kim (*1976) mit dem einzigen Ensemble für neue Musik Zentralasiens Konzerte, Festivals und Workshops, und kombiniert in seiner Musik die verschiedenen Traditionen seiner Heimat. Neue Klänge aus einer kulturell und geschichtlich faszinierendsten Regionen der Welt. Patchwork Music
Samstag 22:05 Uhr

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Ö1

Die Ö1 Jazznacht

Amir ElSaffarmit Andres Felber. Abschied vom Balkan? Sandy Lopicic in der Jazznacht. Seit 1991 lebt der bosnischstämmige Komponist und Pianist Sandy Lopicic in Graz, von wo aus er Anfang der Nullerjahre mit dem Sandy Lopicic Orkestar international Aufsehen erregte. Das Orkestar wurde nach zwei Alben wieder aufgelöst, doch Lopicic, mittlerweile auch als Theaterregisseur und Schauspieler umtriebig, ist weiterhin musikalisch aktiv. Ob er mit dem 2014 veröffentlichten Album "Bye Bye Balkan" Klischees hinterfragen will, oder es gar als finalen Abgesang auf die Balkan-Welle sieht, und wie es um seine Jazzeinflüsse bestellt ist, darüber plaudert er heute mit Andreas Felber. Weiters in dieser Jazznacht: Die Aufnahme des Konzerts des irakisch-amerikanischen Trompeters Amir ElSaffar beim Jazzfestival Saalfelden 2014.
Samstag 23:03 Uhr

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WDR3

WDR 3 open: FreiRaum

Electric Abendland Roll over Recomposed Von DJ Hooked & Switched bis 24:00 Uhr
Samstag 23:05 Uhr

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NDR 4 Info

Nachtclub Classics

The WhoThe Who At 50 Von Uli Kniep Rund ein halbes Jahrhundert ist es her, dass vier Mods aus London eine Band mit merkwürdigem Namen gründeten: The Who! Wer sich hinter diesen drei Buchstaben verbarg, sollte kein Geheimnis bleiben. Hatten Pete Townshend, Roger Daltrey, Keith Moon und John Entwistle zunächst noch Coverversionen amerikanischer Rock und Soul Klassiker gespielt, so kultivierten sie schon bald eigene Qualitäten. Bereits 1965 formulierte das Quartett das Credo der damaligen Jugend: "Hope I Die Before I Get Old!" Mittlerweile sind der Bassist und Drummer verstorben, doch Sänger Daltrey und Gitarrist Townshend zelebrieren noch immer ihre Hits wie "My Generation", "Tommy" und "Quadrophenia". Anlässlich des Bandjubiläums widmen sich die NDR Info Nachtclub Classics einer der wichtigsten britischen Bands der Rockhistorie: The Who At 50!
Samstag 23:05 Uhr

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