Dunkles Holz, coole Töne Klassische, swingende und schräge Klarinettenklänge Von Wolfgang Amadeus Mozart, Anat Cohen, Tony Scott und anderen Moderation und Auswahl: Ulrich Habersetzer
Moderation: Ortrun Schütz Janis Joplin Sie hatte eine gewaltige und emotionale Stimme, die man in dem Ausmaß in den 60ern von weißen Sängerinnen noch nicht kannte. Sie gilt als der erste weibliche Rockstar, hat aber auch viel Blues gesungen. Als zentrale Figur der Hippiekultur und entsprechendem "Sex, Drugs and Rock"n"Roll" Lebenswandel hat sie ihren 28. Geburtstag nicht überlebt. Trotzdem gibt es einen großen musikalischen Nachlass, mit Jazzstandards und eigenen Songs, in dem ihre Stimme sich vom umfangreichen, helleren Mezzosopran mit auch mal leisen und dunklen Tönen hin zur immer aggressiveren, lauteren und fast raspelig kreischenden Stimme entwickelt, die gegen Ende ihres kurzen Lebens auch immer heiserer geworden ist. Bis heute ist Janis Joplin ein großes Idol für Frauen im Musikbusiness.
Tod unter Gurken (4/4) | Der Sittich der Diva Kriminalgroteske von Kai Magnus Sting Mit: Bastian Pastewka, Jochen Malmsheimer, Kai Magnus Sting und Annette Frier Regie: Leonhard Koppelmann (Produktion: SWR mit dem Hörverlag 2019) Hobbydetektiv Alfons Friedrichsberg wird vom Intendanten des Schauspielhauses gebeten, einen verschwundenen Schauspieler zu suchen. Angeblich kann er das Haus nicht verlassen haben. Aber er ist weg. Plötzlich lassen sich weder Fenster noch Türen des Hauses öffnen, es gibt kein Entkommen, dann sterben nacheinander Schauspieler, Tänzer und Regisseure, Männer wie Frauen, einen seltsamen Tod. Und mittendrin in dem Chaos: Alfons Friedrichsberg, der diese seltsamen Begebenheiten aufklären muss. Wird Friedrichsberg dem Schauspielhaus lebend entkommen? Und was hat es mit dem Sittich der Diva auf sich?
Alles Licht, das wir nicht sehen (2/3) Von Antony Doerr Zwei Jugendliche im Zweiten Weltkrieg Teil 2: Augen zu im Dunkeln Marie-Laure flieht vor den Nazis mit ihrem Vater Daniel von Paris nach Saint Malo. Vorher hatte Daniel versucht, möglichst viele Schätze aus dem Museum zu retten. Unter anderem "Das Meer der Flammen", einen unermesslich wertvollen Diamanten. Werner wird an die Front geschickt, um feindliche Funkanlagen zu orten. Regie: Petra Feldhoff Produktion: WDR 2022
Giuseppe Verdi - "La Traviata" Oper in drei Akten Libretto von Francesco Maria Piave Violetta Valéry: Kristina Mkhitaryan Alfredo Germont: Xabier Anduaga, Giorgio Germont: Artur Rucinski Flora Bervoix: Florentina Serles Annina: Stephanie Maitland Baron Douphol: Leonardo Neiva Gaston von Létorières: Carlos Osuna Marquis von Obigny: Hans Peter Kammerer Doktor Grenvil: Dan Paul Dumitrescu Giuseppe:Thomas Köber Kommissionär: Alejandro Pizarro-Enríquez Diener: Wolfram Igor Derntl Chor und Orchester der Wiener Staatsoper Leitung: Giampaolo Bisanti Aufzeichnung vom 3. Februar 2026 aus der Wiener Staatsoper 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter
«Business Class» von Martin Suter Wie ticken Manager? Was sind ihre Dos and Dont 19s, ihre Zwänge, Nöte und Ticks? Was ist das Geheimnis ihres Erfolgs, wie stecken sie Niederlagen weg? Als einer der Ersten hat der Schweizer Erfolgsautor Martin Suter einen kühl-unterhaltsamen Blick hinter die Fassade der Wirtschaftsmächtigen geworfen. Suters Kolumne «Business Class» erschien von 1992 bis 2004 in der «Weltwoche» und von 2004 bis 2007 im «Magazin» des «Tages-Anzeigers». Er setzte damit neue Massstäbe in der Darstellung der zumeist männlichen Protagonisten einer Elite, die nur eines kennt: Wettbewerb und Sieg um jeden Preis. Suter ist zugleich Kenner und Kritiker dieser Kriegsschauplätze. Seine Darstellung ist authentisch und stilvoll überhöht und schreckt dabei vor Pointen nicht zurück. Und interessanterweise wirken die Szenen, die vor über 25 Jahren für das Hörspiel ausgewählt wurden, auch für heutige Ohren kaum veraltet. Mit: Michael Wittenborn, Renate Müller, Jörg Schröder, Siegfried Meisner, Jodoc Seidel, Michael Maassen, Klaus Henner Russius Musik: Tini Hägler, Ruedi Häusermann und Martin Schütz 13 Tontechnik: Jack Jakob 13 Hörspielfassung und Regie: Charles Benoit Produktion: SRF 1999 Dauer: 54 19 Hier gibt"s noch mehr Hörspiele:
"Nach meinem Tode zu öffnen" von Claus Beling Als der Journalist Jürgen Bogert die einmalige Chance erhält, den weltberühmten Maler und Bildhauer Cyrano in der Toskana zu interviewen, ahnt er nicht, dass er in eine ausweglose Lage geraten wird. Er lernt dort die hinreißende Carmen kennen. Und trifft Rupert van Bless wieder, einen Kollegen, dessen Intrigenspiel ihm vor einigen Jahren den Job gekostet hatte. Von Claus Beling Mit Martin Umbach, Sabina Trooger, Karl Walter Diess, Heidy Forster, Herbert Weicker, Kerstin de Ahna, Ivana Ventresca, Luigi Tortora, Sandra Diedrich, Gerhard Mastrodonato, Wolf Euba, Monika Weiß, Christiane Blumhoff Bearbeitung und Regie: Wolf Euba BR 1989
Lichtspiel (1 2/4) Hörspielserie nach dem Roman von Daniel Kehlmann Mit: Thomas Loibl, Michael Kranz, Bibiana Beglau, Fabian Hinrichs, Valery Tscheplanowa, Erwin Leder, Monica Gruber, Aenne Schwarz, Roman Knizka, Holger Handtke, Nicolas Mockridge, Oscar Kehlmann, Andreas Nickl, Oliver Urbanski, Antonia Bill, Felix Römer, Raphael Dwinger, Marion Breckwoldt, Hannes Liebmann, Jördis Trauer, Gudrun Gabriel, Uriel Jung, Alice Prosser, Julia Zimth, Anton Rattinger, Felix Pöchhacker, Theresa Albert, Konstantin Frank, Paul Heimel, Felix Laicher, Patrick Strasser, Helena Gammel, Eva-Marlen Hirschburger, Rudolf Krause, Eliot Karow Besetzung: Kathi Bonjour und Jutta Kommnick Komposition: Markus Lehmann-Horn Eingespielt vom: Leopold-Mozart-Quartett Klavier: Katrin Isabel Klein Regieassistenz und dramaturgische Mitarbeit: Simon Hastreiter Ton und Technik: Alexander Brennecke und Eugenie Kleesattel Bearbeitung und Regie: Sebastian Stern Dramaturgie: Christine Grimm Deutschlandfunk 2026 Längen: 41"48 (Teil 1), 48"31 (Teil 2) (Ursendung) Teil 3 und 4 am 18.04.206, 20.05 Uhr, Deutschlandfunk und am 19.04.2026, 18.30 Uhr, Deutschlandfunk Kultur Der Regisseur G.W. Pabst kehrt 1938 nach Österreich zurück: Zwischen Kunstproduktion und Anpassung entsteht in den folgenden Jahren ein Film, der verschwinden wird. Eine Hörspielserie in vier Teilen über Schuld, Kunst und das Gewicht der Vergangenheit. Die Hörspielserie "Lichtspiel" nach Daniel Kehlmanns Roman erzählt die Geschichte des berühmten Filmregisseurs G.W. Pabst. Nach einem enttäuschenden Hollywood-Exil kehrt er wegen seiner kranken Mutter nach Österreich zurück. Ein Fehler: Mit Kriegsbeginn schließen sich die Grenzen. Das NS-Regime zwingt den Regisseur durch perfide Erpressung, wieder für Deutschland Filme zu drehen. Pabst redet sich ein, als Künstler vollkommen unpolitisch bleiben zu können. Doch während er inmitten des Krieges obsessiv an seinem Meisterwerk "Der Fall Molander" arbeitet, verstrickt er sich unweigerlich in moralische Schuld. Ein fesselndes Drama über Opportunismus und den wahren Preis der Kunst. Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller. Romane wie "Die Vermessung der Welt" oder "Tyll" machten ihn international berühmt. Er lebt in Berlin und New York. Dieser Roman, auch wenn er sich in vielem an den Lebensgeschichten des historischen G.W. Pabst und seiner Familie orientiert, ist ein Werk der Fiktion; so gab es etwa keinen Sohn mit dem Namen Jakob. Pabsts Filme sind bis heute zugänglich; allein "Der Fall Molander", gedreht in den letzten Kriegsmonaten in Prag, gilt als verschollen.
Große Jazz-Oper: die israelisch-deutsche Sängerin Efrat Alony im Gespräch Eine Sendung von Mauretta Heinzelmann "Ich kann jetzt meine gesamte Bandbreite ausleben, ohne Angst zu haben, dass es den Rahmen sprengt", sagt Efrat Alony über ihr neues Album mit dem Martin Streule Orchestra - früher fühlte die Coolness des Jazz sich für sie manchmal wie ein Korsett an. Efrat Alony bekam den Opus Klassik und den Deutschen Jazzpreis, im Gespräch fängt die israelisch-deutsche Künstlerin auch mal spontan an zu singen, wenn sie von ihrer künstlerischen Entwicklung berichtet. "Chamber Scenes", das neue Album, handelt von der Harmonisierung negativer Gedanken durch Musik und von Winterruhe, um neue Kraft zu schöpfen.
Alexandre Dumas: Die schwarze Tulpe (1/3) Klassiker der Weltliteratur als Hörbücher Den Haag 1672. Tulpenzüchter Cornelius van Baerle steht kurz davor, die erste schwarze Tulpe der Welt zu züchten. Doch politische Intrigen bringen ihn in Gefangenschaft und ein neidischer Rivale versucht, sein Lebenswerk zu stehlen. Zwischen Verschwörung, Verrat und Gewalt schöpft er neue Hoffnung in einer unerwarteten Liebe. Regie: Thomas Leutzbach Produktion: WDR 2026
Guter Americana kommt selbstverständlich nicht nur aus den USA. Sehr gutes Beispiel dafür ist die kanadische Musikerin Lynne Hanson mit ihrer Band The Good Intentions. Kurz vorm Lockdown haben sie 2020 noch beim women in (e)motion-Festival gespielt. Dorthin kam sie in Begleitung ihres Gitarristen und Mandolinisten Blair Hogan sowie Bassistin Marie-José Dandeneau.
Hommage a Albert Mangelsdorff (1928-2005) | Elektroakustische Miniaturen. Radiopremieren Moderation: Stefan Fricke Er war eine der außergewöhnlichsten Stimmen Frankfurts: der Jazz-Posaunist Albert Mangelsdorff (1928-2005). Seinem Instrument entlockte er ungeahnte Zwischentöne und magische Mehrklänge, verzückte damit die internationale Szene und begeisterte sie mit weiteren Einfällen: solistisch und in vielen kleinen wie größeren Formationen.
Das Game Von Joseph Incardona Gelesen von Lou Strenger Regie: Irene Schuck Verlag: Lenos Verlag 2025 (Produktion: BR/MDR/SWR 2025) Anna lebt bescheiden mit ihrem 13-jährigen Sohn Léo am Atlantik: Brathähnchenverkauf, Wellenreiten, irgendwie durchkommen. Doch als ihr alter Hähnchenwagen den Geist aufgibt, geraten Mutter und Sohn in einen Strudel aus Schulden und Existenzangst. Der Ausweg? "Das Game" - eine bizarre Fernsehshow um ein Auto, bei der der Letzte, der seine Hand vom Auto nimmt, 50.000 Euro gewinnt. Mit beißendem Zynismus zeichnet der Schweizer Krimiautor Joseph Incardona das schonungslose Bild unserer Gegenwart. Auch zu hören in der Audiothek.