Lutz van der Horst lotet als Außenreporter für die ZDF "heute show" satirische Grenzen aus und ist in Formaten wie "LOL: Last One Laughing" gern gesehener Gast. Auch als Buchautor hat er sich nun versucht: In seinem Debütroman "Konfetti Blues", erzählt er die Geschichte eines unglücklich verliebten Comedians im Karriere-Tief. Sein Privatleben hält er erfolgreich geheim. Was jedoch bekannt ist: Van der Horst liebt Horrorfilme und hat eine riesige DVD-Sammlung.
Line Dance statt Salsa - Was will Trump mit Kuba? Für Donald Trump ist die kubanische Regierung eine außerordentliche Bedrohung der USA. Nach dem Wegfall von Öllieferungen aus Venezuela setzt die US-Regierung Kuba nun unter heftigen Druck. Sie droht allen Ländern, die weiterhin Öl nach Kuba liefern, mit hohen Zöllen, und das zu einer Zeit, da in Kuba Tiefsttemperaturen zu verzeichnen sind.
Kairo. 11. Februar Von Sonallah Ibrahim und Samir Nasr Sonallah Ibrahim ist einer der größten Schriftsteller der arabischen Welt und gehörte zu den wichtigsten Stimmen in der Opposition gegen das Mubarak Regime. Das Hörspiel "Kairo, 11. Februar" handelt vom 18. Tag der ägyptischen Revolution, dem Tag an dem Mubarak letztendlich zurücktrat. Es erzählt Sonallah Ibrahims Reise durch ein brodelndes Kairo mit dem Ziel, den Tahrir Platz zu erreichen. Auf diesem Weg erinnert er sich an fünf Schlüsselszenen aus seinem Leben, die eine Brücke schlagen zu den aktuellen Ereignissen. Sie stehen exemplarisch für die Geschichte Ägyptens und erzählen viel über die Tradition von Unterdrückung und Widerstand. Mit Matthias Habich (Sonallah), Mehdi Moinzadeh (Sonallah jung), Ilknur Boyraz, Felicitas Madl, Florian Steffens, Elmira Bahrami, Gerd Wameling, Katja Uffelmann u. a. Ton: Peter Avar und Susanne Bronder Regie: Samir Nasr Dramaturgie: Regine Ahrem rbb 2013
Moderation: Bastian Korff Früher war Turner Cody ein New Yorker Hipster aus der schrulligen "Anti-Folk"-Bewegung; heute erzählt er auf seinem neuen Album "Out For Blood" fast klassisch amerikanische Geschichten im Stil eines Kris Kristofferson, Townes Van Zandt oder John Prine.
#quitmyjob Lieber arbeitslos als unglücklich Von Verena Carola Mayer Laut Randstad-Workmonitor würden fast zwei Drittel aller 18- bis 34-Jährigen ihren Job kündigen, wenn dieser sie nicht erfüllt. Vor allem vielen jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist persönliche Zufriedenheit und psychische Gesundheit wichtiger als eine sichere Arbeitsstelle - sie leben andere Werte als Großeltern und Eltern. Das Feature erzählt von Menschen, die - ohne eine neue Arbeitsstelle in Aussicht - gekündigt haben: um ohne Erwerbsarbeit erfüllt zu leben oder um die eigenen Stärken für eine neue Arbeit auszubauen. "Auszeiten sind keine Schande", suggerieren Coaching-Angebote und Social Media. Der Wiedereinstieg ins Berufsleben kann aber auch schwierig sein. Was wünschen sich unerfüllte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer? Wie gehen Unternehmen und Agentur für Arbeit mit diesen Ansprüchen um? Das Feature sucht Erklärungen für den Wertewandel.
Over the Border Festival Pantheon Theater, Bonn Aufzeichnung vom 30.03.2025 Jupiter Okwess: Jupiter Bokondji, Gesang Yende Balamba Bongogo, Bass, Gesang Richard Kabanga Kasonga, Gitarre Éric Malu-Malu Muginda, Gitarre Montana Guinonou, Schlagzeug, Gesang Moderation: Carsten Beyer Jupiter Okwess sind musikalische Botschafter ihrer Heimat, der Demokratischen Republik Kongo. Bofenia Rock nennen sie ihren Stil - eine Mischung aus Soul, Funk, Afrobeat und dem Sound der Straßen von Kinshasa. Sänger und Bandleader Jupiter Bokondji ist als Kind in der DDR aufgewachsen und versteht sich bis heute als Brückenbauer zwischen Europa und Afrika. Beim Over the Border Festival in Bonn waren Jupiter Okwess mit den Songs ihres aktuellen Albums "Ekoya" zu hören - eine afrikanische Tanzparty, die auch im Radio bestens funktioniert.
von Thilo Reffert 2040 auf der "Queen Mary 3", dem größten Luxuskreuzfahrtschiff aller Zeiten. Andreas Ott (69) und seine Frau Anja (65) wollten eigentlich immer Kinder haben - aber auch einen erfüllenden Beruf. Dieser nimmt sie so sehr in Anspruch, dass sie den richtigen Zeitpunkt verpassen - verpasst haben. Immerhin, seit sieben Jahren haben sie eine Tochter und seit vier Jahren einen Schwiegersohn gemietet, ganz einfach über eine Agentur. Jetzt, auf der Kreuzfahrt durch die Antarktis, haben sie jedoch etwas ganz Besonderes vor. Bei dieser feierlichen Gelegenheit wollen sie endlich aus Miete Verwandtschaft machen, eine echte Familie. Beziehung statt Bezahlung, ein Erzbischof ist mit an Bord. Als Hely und Henry, die zeitweiligen Leihkinder, von diesem Angebot erfahren, ist es mit dem gut bezahlten Familienglück vorbei. Andreas allerdings hofft, die Karten noch einmal neu mischen zu können und macht eine Zeitreise weit weg, zu seinem dreißigjährigen Ich. Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, studierte zunächst mehrere Semester Medizin. Später Arbeit in einer freien Theatergruppe. Studium der Theaterwissenschaften und der Neueren deutschen Literatur, Arbeit als Dramaturg und Theaterpädagoge und seit einigen Jahren als Grundschullehrer. Hörspiele u.a.: "Zett" (WDR 2004), "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Tom Felskis erster Fall" (WDR 2008), "Australien, ich komme" (DLR Kultur 2010). Reffert schrieb von 2009 bis 2014 die "ARD Radio Tatorte" für den MDR. Für "Die Sicherheit einer geschlossenen Fahrgastzelle" (MDR 2009) wurde er mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, dem Deutschen Hörspielpreis der ARD 2010 und dem ARD Online Award ausgezeichnet. 2011 erhielt er den Deutschen Kinderhörspielpreis für "Nina und Paul" (DLR Kultur 2011), 2012 den MDR- Kinderhörspielpreis für "Commander Jannis" (DLR Kultur 2011) und 2013 den Mülheimer Kinderstücke-Preis (für Nina und Paul). Regie: Stefan Kanis Komposition: Peter A. Bauer Produktion: MDR 2007 Mitwirkende: Dietmar Mues - Andreas Jutta Hoffmann - Anj Roman Knizka - Henri Franziska Petri - Hely Alexander Brabandt - Durchsage Michael Schrodt - Verkäufer Jörg Lichtenstein - Arzt Matthias Hummitzsch - Kragh Martin Reik - Funkspruch Julia Mohn - Tür "TODD´S" (54 Min.)
Saarländisches Staatsorchester Leitung: Conrad van Alphen Wolfgang Emanuel Schmidt, Violoncello Aram Chatschaturjan Violoncellokonzert e-Moll Dmitrij Schostakowitsch Sinfonie Nr. 10 e-Moll Aufnahme vom 23./24. November 2025 aus der Congresshalle Saarbrücken
Christian Heiniger: «Geht Führung in Teilzeit?» Der St. Galler Wirtschaftsingenieur und Vater zweier Kinder arbeitet seit vielen Jahren in Teilzeit. Diese Langzeiterfahrung prägt seine Sicht auf Führung und Arbeit. Im Gespräch mit Judith Wernli spricht Christian Heiniger über Erwartungen an Führungskräfte, über seine Definition von Leistung und über Vertrauen. Zudem spricht er darüber, wie Zusammenarbeit anspruchsvoller wird, wenn Generationen mit unterschiedlichen Vorstellungen von Arbeit und Führung aufeinandertreffen. _ Ein Gast 13 eine Stunde. «Focus» ist der SRF-Talk, der Tiefe mit Leichtigkeit verbindet. Nirgends lernt man Persönlichkeiten besser kennen.
südnordfunk #141 Der südnordfunk schaut in diesem Monat nach Uganda. Dort fanden Mitte Januar 2026 Wahlen statt, das Internet wurde abgeschaltet. Warum? Repressionen gegen Oppositionelle und Jugendbewegungen sowie zivilen Kräften, die mehr Demokratie fordern, hatten schon über Monate ein verschärftes Ausmaß angenommen. Ein Beitrag berichtet von der Naturschutzfront im Südlichen Afrika. Schutzgebietsmanagement führte über lange Zeit auch zu Vertreibung der Bevölkerung und zu Landkonflikten. Neben der Kritik am festungsartigen Naturschutz geht es auch um Gegenkonzepte, die lokale Gemeinden in Entscheidungen einbeziehen. Unsere Medienpartner vom Kollektiv Juarlin berichten aus der Grenzregion USA-Mexiko, wo seit dem Amtsantritt von Donald Trump rassistische Razzien und Abschiebungen in Internierungslager mehr denn je das Leben erschweren. Ein Fortkommen ist kaum mehr möglich.
"Ich suche die Schönheit in den Details" - Das Karoline Weidt Quartett live in Saarbrücken Von Gabi Szarvas Spektakuläre Bühnen-Outfits, intensive Sounds zwischen eingängigem Pop und erfindungsreichem Jazz, und natürliche Präsenz. Dafür steht die 30 Jahre alte Jazzsängerin Karoline Weidt. Mit ihrem Quartett bereist die Wahl-Münchenerin mit der glasklaren Stimme seit 2020 die Jazzbühnen, von den USA und Kanada über Israel bis nach Saarbrücken. Gabi Szarvas hat ihrem Saarlandbesuch gelauscht und stellt das junge, preisgekrönte Ensemble im Gespräch und mit Musik vor. Komponistin: Karoline Weidt - The novel song - On a Tightrope - The birds - Tomorrow - On and on - Speak low - Polymere Metropolis - 81s Applaus - Asi Eck Interpreten: Karoline Weidt (Gesang) Luca Zambito (Piano) Caris Hermes (Bass) Paul Immel (Schlagzeug)
Toter Mann Nach Andrea Camilleri Übersetzung aus dem Italienischen: Renate Lampen Bearbeitung: Idalberto Fei Regie: Götz Naleppa Mit: Gerd Wameling, Maria Hartmann, Antje von der Ahe, Heinz Werner Kraehkamp, Martin Seifert, Udo Schenk, Udo Kroschwald, Stefan Kaminski, Michael Rotschopf, Ingeborg Medschinski, Klaus Herm, Götz Naleppa, Amadeus Meaini, Linda Chahine, Rida Wazné, Karena Lütge, Barbara Becker, Ulrich Lipka und Olaf Oelstrom Komposition: Andreas Bick Ton und Technik: Lutz Pahl, Barbara Zwirner Regieassistenz: Karena Lütge Dramaturgie: Torsten Enders Deutschlandradio Kultur 2007 Länge: 54"29 Eine Leiche treibt im Meer, direkt vor dem Haus von Commissario Montalbano. Die Spur des unbekannten Toten führt ihn zu einem einsamen Kind, illegalen Geflüchteten und skrupellosen Schleppern. Beim Schwimmen im Meer vor seinem Haus in Marinella kollidiert Montalbano mit einer Leiche. Der Tote ist nur einer von vielen Namenlosen, die das Meer an die sizilianische Küste spült. Immer mehr illegale Einwanderer werden nachts von Schlepperbanden auf Booten ausgesetzt und erreichen ihr Ziel nur als Tote. Als Montalbano einem geflüchteten Kind zu helfen versucht, wird der Fall auf einmal persönlich. Andrea Camilleri, geboren 1925 in Sizilien, ist ein vielfach ausgezeichneter Romancier, Drehbuchautor und Regisseur. Die erfolgreiche Serie seiner Montalbano-Romane begann 1994 mit "Die Form des Wassers". "Toter Mann" Leichenfund an der Küste Siziliens
Mit Antje Hollunder Grammy Awards 2026 - Sounds of India Die aktuellen Alben der indischen Acts Shakti, Anoushka Shankar und Siddhant Bhatia waren als "Best Global Music Album" beim wichtigsten Musikpreis der Welt nominiert. Antje Hollunder stellt sie vor. Erstmals in der Geschichte des Grammys stammte die Hälfte der nominierten Alben in der Sparte "Bestes Globales Musik Album" von Musiker:innen indischer Herkunft. Sitar-Virtuosin Anoushka Shankar gehörte mit "Chapter III: We Return To Light" zu den Nominierten, die Fusiongruppe Shakti mit "Mind Explosion - 50th Anniversary Tour Live" und der Sänger Siddhant Bhatia mit "Sounds Of Kumbha". Daybreak | 4:38 Anoushka Shankar feat. Alam Khan & Sarathy Korwar Hiraeth | 4:40 Anoushka Shankar feat. Alam Khan & Sarathy Korwar Dancing on Scorched Earth | 4:38 Anoushka Shankar feat. Alam Khan & Sarathy Korwar We Return To Love | 3:18 Anoushka Shankar feat. Alam Khan & Sarathy Korwar Legend of Kumbha | 4:10 Siddhant Bhatia, Kanika Kapoor, Raghav Mehta Sangam | 5:42 Siddhant Bhatia, Kala Ramnath, Jim "Kimo" West, Ron Korb, Charu Suri Wheel of Time | 3:48 Siddhant Bhatia, V.Selvaganesh, Swaminathan Selvaganesh Kiki | 9:07 Shakti Lotus Feet | 6:30 Shakti 5 In The Morning, 6 In the Afternoon | 8:30 Shakti