WDR5

Dok 5 - Das Feature

NaturkosmetikWiederholung: 29.08. Naturkunde Natur in der Tube Vom Kummerfälscher zum Biolifting Von Ursula Weck Aufnahme des WDR 2008 Naturkosmetik hat weltweit Hochkonjunktur. In Europa führt Deutschland den Markt mit Abstand an. Seit 2015 betrug der Umsatz eine Milliarde Euro. Aber wie viel Natur ist wirklich in den Tuben? Als Annemarie Lindner 1955 in der DDR mit Naturkosmetik beginnt, wird sie als Kräutertante verlacht. Chemie ist in, doch sie glaubt an ihre natürlichen Produkte und baut mit Hermann Börner, einem Hersteller von pharmazeutischen Präparaten, die Firma BÖRLIND auf. Heute ist das Unternehmen in über 30 Ländern der Welt vertreten. Die Führung ihrer Firma hat sie 1985 ihrem Sohn übertragen. 2006 wird Annemarie Lindner im Alter von 86 Jahren in New York für ihre Pionierarbeit mit dem "Natural Legacy Award" ausgezeichnet, dem OSCAR für Naturkosmetik. Am 18. Februar 2016 ist Annemarie Lindner im Alter von 95 Jahren gestorben.
Sonntag 11:05 Uhr

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NDR 4 Info

Das Feature

Entführt oder gerettet Das Schloss der griechischen Kinder Von Margot Overath RBB/DLR/ORF/NDR 2008 In den 1990er-Jahren gab der ungarische Staat nach dem Zweiten Weltkrieg enteignete Immobilien an die alten Eigentümer zurück. So kam die in Paris lebende, ungarisch-deutsche Familie Károlyi zu einem heruntergekommenen Schloss nahe Budapest. Bei den Instandsetzungsarbeiten entdeckte Angelica Károlyi in einem Mauerversteck Hunderte auf Griechisch geschriebene Briefe von Kindern an ihre Eltern. Briefe, die nie abgeschickt wurden, voller Heimweh, aber auch voller Bewunderung für die neuen, besseren Lebensbedingungen in Ungarn. Zum ersten Mal in ihrem Leben schliefen die Kinder in Federbetten, wurden unterrichtet und bekamen gut zu essen. Die Kinder waren während des griechischen Bürgerkriegs ihren Eltern weggenommen und nach Ungarn gebracht worden. Sie gehörten zu den 28.600 von der kommunistischen Partisanenarmee in sozialistische Bruderstaaten "verbrachten" Kindern. Ihnen wurde verboten, über ihr Schicksal zu sprechen. In diesem Feature kommen die ehemaligen Kinder zu Wort. Die Autorin Margot Overath wird mit dem Axel-Eggebrecht-Preis 2016 ausgezeichnet. Das Feature
Sonntag 11:05 Uhr

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HR2

Camino - Religionen auf dem Weg

andreas horchlerStaat und Kirche klar getrennt? Wahl, Politik und Glauben in den USA Von Andreas Horchler Staat und Religion sind in den Vereinigten Staaten von Amerika per Verfassung streng voneinander getrennt. Trotzdem begegnen die Menschen der Religion auf Schritt und Tritt: "In God we trust" steht auf den Dollarnoten, "eine Nation unter Gott" heißt es im Fahneneid, den Grundschulkinder jeden Morgen aufsagen. Aber nicht nur das. Kirchen und ihre Mitglieder haben großen Einfluss auf Politiker und Kandidaten. Wahlen sind ohne Unterstützung von Glaubensgemeinschaften kaum zu gewinnen. Der designierte Präsidentschaftskandidat der Republikaner heißt Donald Trump. Ihm gelang es zwar nicht, vor laufender Kamera einen Lieblings-Bibelvers korrekt zu zitieren. Mit der Forderung nach einem Einreiseverbot für Muslime traf er trotzdem den Nerv mancher evangelikaler Christen. Hillary Clinton, Kandidatin der Demokraten, ist Methodistin und wird von vielen gemäßigten Gemeinden, auch und besonders von afroamerikanischen Glaubensgemeinschaften, unterstützt. Staat und Religion, in Amerika per Gesetz scharf voneinander getrennt und doch immer wieder aufs Engste miteinander verwoben. Ein Feature von Andreas Horchler.
Sonntag 11:30 Uhr

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Bayern 2

Zeit für Bayern

Akustische Reisen durch Bayerns Regionen Die großen Städte wachsen. Trotzdem wandern Jahr für Jahr Tausende aus den Ballungsräumen ab, um sich irgendwo auf dem Land niederzulassen. Entweder, weil sie sich die hohen Wohnungspreise nicht mehr leisten können oder weil sie sich danach sehnen, im Einklang mit der Natur zu leben. Aber nicht jeder wird gleich als Zugereister wahrgenommen: Sehr viele ziehen lediglich ins Umland einer größeren Stadt. Ein richtiger Zugereister dagegen ist der, der in eine Gemeinde übersiedelt, in der er auf eine mehr oder weniger homogene alteingesessene Bevölkerung trifft, mit der er in den nächsten Jahren, vielleicht für den Rest seines Lebens, auskommen muss. Das gelingt dem einen leicht, dem anderen mit Mühe - und manchem gar nicht. Der Neue muss damit rechnen, zuerst einmal skeptisch in Augenschein genommen zu werden. Seine Integration kann er befördern, indem er der Freiwilligen Feuerwehr, dem Schützen- oder dem Trachtenverein beitritt, aber er muss sich klar darüber sein, dass er als Städter nichts ahnt von dem einen oder anderen ungeschriebenen, auf dem Dorf herrschenden Gesetz, das zu übertreten er stets Gefahr läuft. In seinem Feature berichtet Herbert Becker von den verschiedenen Typen zugereister Landbewohner: Von ehemaligen Hippiekommunen und von Biobauern aus Berufung, von Künstlern und Freiberuflern, von Wochenendhausbesitzern und Ruhesteständlern und vielen anderen, die oft schon Jahre auf dem Land leben. Viele von ihnen fühlen sich vollständig integriert; und dennoch kann es passieren, dass sie plötzlich hören: "Er ist und bleibt ein Zugereister". (Wiederholung vom 15.03.2015)
Sonntag 12:05 Uhr

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BR-Heimat

Zeit für Bayern

Er ist und bleibt ein Zugereister Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Er ist und bleibt ein Zugereister Wenn Städter auf das Land umsiedeln Von Herbert Becker Die großen Städte wachsen. Trotzdem wandern Jahr für Jahr Tausende aus den Ballungsräumen ab, um sich irgendwo auf dem Land niederzulassen. Entweder, weil sie sich die hohen Wohnungspreise nicht mehr leisten können oder weil sie sich danach sehnen, im Einklang mit der Natur zu leben. Aber nicht jeder wird gleich als Zugereister wahrgenommen: Sehr viele ziehen lediglich ins Umland einer größeren Stadt. Ein richtiger Zugereister dagegen ist der, der in eine Gemeinde übersiedelt, in der er auf eine mehr oder weniger homogene alteingesessene Bevölkerung trifft, mit der er in den nächsten Jahren, vielleicht für den Rest seines Lebens, auskommen muss. Das gelingt dem einen leicht, dem anderen mit Mühe - und manchem gar nicht. Der Neue muss damit rechnen, zuerst einmal skeptisch in Augenschein genommen zu werden. Seine Integration kann er befördern, indem er der Freiwilligen Feuerwehr, dem Schützen- oder dem Trachtenverein beitritt, aber er muss sich klar darüber sein, dass er als Städter nichts ahnt von dem einen oder anderen ungeschriebenen, auf dem Dorf herrschenden Gesetz, das zu übertreten er stets Gefahr läuft. In seinem Feature berichtet Herbert Becker von den verschiedenen Typen zugereister Landbewohner: Von ehemaligen Hippiekommunen und von Biobauern aus Berufung, von Künstlern und Freiberuflern, von Wochenendhausbesitzern und Ruhesteständlern und vielen anderen, die oft schon Jahre auf dem Land leben. Viele von ihnen fühlen sich vollständig integriert; und dennoch kann es passieren, dass sie plötzlich hören: "Er ist und bleibt ein Zugereister". (Wiederholung vom 15.03.2015) "Zeit für Bayern" bietet die Gelegenheit, alle Regionen Bayerns neu zu erfahren und näher kennenzulernen. In Zusammenarbeit mit den sechs BR-Regionalstudios und den vielen BR-Korrespondenten im ganzen Land entstehen Sendungen über Bayerns Vielfalt zwischen Spessart und Berchtesgadener Land, zwischen Bayerischem Wald und Bodensee: Bayerisches Leben und bayerisches Lebensgefühl abseits aller Klischees an allen Sonn- und Feiertagen um 12.05 Uhr. Das "Zeit für Bayern"-Magazin "Bayern genießen" mit Beiträgen aus allen sieben bayerischen Regierungsbezirken gibt es in der Regel jeweils am ersten Sonntag des Monats. "Zeit für Bayern" - sollte jeder haben!
Sonntag 13:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

wachstumDr. C"s Conversationslexikon(3/3) Eine ökonomische Radiofeature-Reihe mit und ohne Publikum W wie Wachstum Von Armin Chodzinski und Nis Kötting G wie Geld, S wie Schulden, W wie Wachstum. Drei Buchstaben. Drei Begriffe. Über die sich reden ließe. Wenn man wüsste, was sie bedeuten. Dafür gab es früher Konversationslexika. Damit man wusste, worüber man redete. Jetzt gibt es Dr. C. Dr. C. referiert, theoretisiert, exemplifiziert: Zitate, Thesen, Verweise, Quellen und Dokumente. Dr. C. denkt laut und live. Manchmal mag er verkrampft wirken, aber das kommt nur, weil er unbedingt verstanden werden will. Deshalb tanzt er manchmal sogar. Sogar so, dass man es hört. Teil 3: Wir wachsen so gerne. Nein, anders: Wir sehen gerne Dinge wachsen, weil wir so gerne ernten. Jedes Wachstum ist ein Versprechen auf Ernte. Doch die Ressourcen sind endlich. Der Klang des Wortes hat sich verändert ... von der utopischen Verheißung zum Code des Untergangs. (Produktion 2015)
Sonntag 14:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

ruhrgebiet,70 Jahre NRW Nach Hause gehen Eine Heimatsuche Von Jörn Klare Aufnahme des DKultur 2016 Was genau ist Heimat? Jörn Klare geht dieser Frage. Rund 600 Kilometer wandert der Autor von Berlin ins Ruhrgebiet, um den Ort zu besuchen, in dem er einst aufwuchs. Als der Journalist und Autor Jörn Klare plant, eine Wohnung in Berlin zu kaufen, fällt ihm auf, dass er sich in der Stadt, in der er seit fast 30 Jahren lebt, gar nicht wirklich heimisch fühlt. Die Immobilienidee wird abgesagt, die Frage nach der Heimat aber bleibt. Mit ihr und einem Aufnahmegerät im Gepäck macht er sich auf die Wanderung in das Städtchen, in dem er aufgewachsen ist: Hohenlimburg, heute ein Stadtteil von Hagen. Nach gut 600 Kilometern voller Begegnungen trifft er auf einen alten Freund, der Lokalpolitiker geworden ist.
Sonntag 15:04 Uhr

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Nordwest Radio

Feature

Bremer JustizskandalSpurenakte 59 Rückblick auf einen Bremer Justizskandal: Heinrich Hannover und der Fall Otto Becker Ein Feature von Margot Overath Erster Mai 1971, kurz vor Mitternacht, Bahnhof Bremen-Oslebshausen: Fahrgäste des Nahverkehrszuges von Bremen-Hauptbahnhof nach Vegesack beobachten einen Mann, der brutal auf ein junges Mädchen einschlägt. Gebannt vom Geschehen sind sie nicht in der Lage, dem verzweifelt schreienden Opfer zu helfen. Der Zug fährt weiter. Drei Tage später wird die Leiche des Mädchens im Brachland hinter dem Bahnhof gefunden. Es war vergewaltigt, gewürgt und erstochen worden. Eineinhalb Jahre danach glauben Kriminalpolizei, Staatsanwaltschaft und Gericht, den Täter gefunden zu haben. Vergeblich beteuert der 37jährige homosexuelle Bauarbeiter Otto Becker seine Unschuld. Im Januar 1975 verurteilt ihn das Bremer Schwurgericht zu zwölf Jahren und drei Monaten Haft. Sein Verteidiger Heinrich Hannover, der überzeugt ist, daß Becker nicht der Täter sein kann, appelliert nach dem Schuldspruch an die Bremer Öffentlichkeit, ihm bei der Suche nach dem wahren Täter zu helfen. Was dann ans Licht kam, gilt bis heute als Skandal des Bremer Justizapparats und führte schließlich zum Freispruch für Otto Becker. Produktion: Radio Bremen 1995 Die Bremer Feature-Autorin Margot Overath wird in diesem Jahr mit dem renommierten Axel-Eggebrecht-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.
Sonntag 16:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Freistil

morrisseyMorrissey kam nur bis Gummersbach Der Soundtrack meines Lebens Von Manuel Gogos Regie: Thomas Wolfertz Produktion: DLF 2013 1983 veröffentlichten The Smiths - Liebling der englischen Postpunk- und Independentszene - ihre erste Single. Mit seinem theatralischen Gesang und seinem Charisma wurde ihr Frontmann Morrissey zur Kultfigur. Auch für eine New-Wave-Clique in der Oberbergischen Provinz, wo sich um das Plümmels-Café in Gummersbach Mitte der 80er-Jahre stilbewusste Halbstarke versammelten. Die Musik von The Cure, Depeche Mode oder The Smiths wird zum Soundtrack des Lebens der "Generation Walkman". Das Feature erzählt die Geschichte dieser Clique, die mithilfe von Facebook noch einmal aus allen Himmelsrichtungen zusammengetrommelt wird. Was ist aus den New Wavern aus Gummersbach geworden? Der Soundtrack meines Lebens
Sonntag 20:05 Uhr

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NDR 4 Info

Nachtclub Classics

david bowieDer Favorit: David Bowie (7/9) Stationen einer Karriere Wiederholung von 1985 Mit Heinz Rudolf Kunze April 1985: David Bowie ist 38 Jahre alt und mitten in einer Zeit, die er später abschätzig seine "Phil Collins years" nennen sollte - gefühlte Stagnation bei kommerziellem Erfolg. Für den Musiker und Autor Heinz Rudolf Kunze - knackige 28 Jahre jung - geht es gleichzeitig künstlerisch bergauf. Seine ersten drei Alben verleihen ihm den Ruf eines Talentes, das im Auge behalten werden will. Die großen Erfolge sollen erst noch kommen. In diese Zeit fallen einige journalistische Arbeiten für den NDR an, darunter "Der Favorit: David Bowie - Stationen einer Karriere". NDR Info wiederholt die neunteilige Serie von 1985 in den Nachtclub Classics. In den je 45 Minuten langen Features zeichnet Kunze chronologisch das Leben David Bowies nach, mit sehr viel Liebe zum Detail und zahlreichen Songbeispielen. Kunze versucht das damalige Pop-Chamäleon zu greifen und zitiert dabei auch zahlreiche Zeitgenossen und Weggefährten Bowies. Michael Armstrong, David Bowies erster Film-Arbeitgeber, der immer wieder vergeblich versucht, ihn in anderen Projekten unterzubringen, soll 1968 gesagt haben: "Entweder er wird ein gigantischer Star oder er verdient eine Menge Geld in der Piccadilly-Herrentoilette". David Bowie ist am 10. Januar 2016 in New York City gestorben, zwei Tage nach seinem 69. Geburtstag - fern von Piccadilly, als gigantischer Star. Erstsendung Sonnabend, Wiederholung am Mittwoch auf NDR Blue
Sonntag 23:05 Uhr

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