WDR5

Dok 5 - Das Feature

Gerry WeberModekrise an Rhein und Ruhr Von Peter Kessen Mode aus Deutschland? Das war einmal ein Erfolgsmodell. Heute herrscht die Krise: Unternehmenspleiten und Überlebenskampf sind Alltag. Mitten im Zentrum der Probleme: Nordrhein-Westfalen. Der Modekonzern Gerry Weber aus dem westfälischen Halle hat den Kampf ums Überleben verloren - Ende Januar wurde die Insolvenz beantragt. Der Textilhersteller Ahlers aus Herford - bekannt durch die Marken Pierre Cardin und Pioneer - verzeichnet rückläufige Umsätze und baut Stellen ab. Der Modeklassiker Esprit aus Ratingen meldete zuletzt einen Verlust von rund 270 Millionen Euro. Dok 5 reist durch die Modelandschaft an Rhein und Ruhr, besucht die Modemesse Düsseldorf, trifft auf textile Klassiker, befragt Ladenbesitzerinnen, Verkäufer, spricht mit dem Modenachwuchs und angesagten Bloggerinnen. Auch die Geschichte der Mode an Rhein und Ruhr ist Thema, um das Rätsel zu lösen: Wie konnte die einstmals blühende Branche so in die Krise geraten? Aufnahme des WDR 2019
Dienstag 00:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Nicht willkommen

zweiten weltkriegDie Rückkehr der Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg (1). Gestaltung: Ute Maurnböck Sie sind heute ältere Herren und Damen, die Mitglieder der "Kinderjause", Söhne und Töchter von aktiven Gegner/innen des Nationalsozialismus. Die Eltern waren in der Arbeiterbewegung oder im Austromarxismus aktiv, waren jüdische Flüchtlinge oder einfach Gegner/innen des Regimes. Die Biographien eint die Zerrissenheit. Die Kinder wuchsen in der Fremde auf, viele verloren ihre Mütter und Väter, haben frühe Erinnerungen an Konzentrationslager. Die Eltern führten schon davor ein Leben außerhalb der Mehrheit, ihre nach Österreich zurückgekehrten Kinder mussten sich nach 1945 einen Platz in einer Gesellschaft suchen, die sie nicht mit offenen Armen empfing. 55 Millionen Tote waren durch den Krieg zu beklagen, davon 6 Millionen, die in Lagern ermordet worden waren. 10 Millionen Menschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben, Millionen gerieten in Kriegsgefangenschaft, Europa war in großen Teilen zerstört. Wie stellte sich das Leben für jene dar, die ein neues Österreich nach dem Kriegsende vorfanden? In einem Land, in dem ehemalige Täter Karriere machen konnten und schon vor einer Aufarbeitung der vergangenen Jahre lieber an einen Schlussstrich gedacht wurde? Wie bauten sie sich ein Leben abseits der Mainstream-Gesellschaft auf? Und war den Rückkehrenden Anpassung oder Widerstandsgeist wichtiger? Die Mitglieder der Kinderjause treffen sich auch über 70 Jahre nach dem Kriegsende. Die Schicksale ihrer Eltern und die Erfahrungen der eigenen frühen Jahre eint sie.
Dienstag 09:05 Uhr

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Bayern 2

radioWissen

robinsonDaniel Defoe Robinson Crusoe Jules Verne Mann der tausend Visionen Das Kalenderblatt 23.4.1950 Harry-Lime-Thema wird meistgekaufte Platte in den USA Von Brigitte Kohn Daniel Defoe - Robinson Crusoe Autorin: Carola Zinner / Regie: Chrisian Schuler "Robinson Crusoe" ist ein Klassiker, ein weltberühmtes Stück Abenteuerliteratur. Entstanden ist das Buch 1719. Sein Schöpfer, Daniel Defoe, schrieb es im Alter von knapp 60 Jahren. Der Sohn eines Londoner Fleischers war ein strenger Puritaner, und diese Überzeugung manifestiert sich auch in seinem Erfolgswerk: die Rückbesinnung auf das Wesentliche, das Akzeptieren der von Gott gegebenen Lebenssituation - die durchaus als Strafe auf vorhergehendes Fehlverhalten folgt. Robinson hatte seinem Vater nicht gehorcht und verbotener Weise das Zuhause verlassen. Folglich bereut er diese "Sünde" immer wieder zutiefst. Der Delinquent aber macht das Beste aus seiner misslichen Lage; er beginnt zu jagen, Körbe zu flechten, betreibt Ackerbau und züchtet sogar Vieh. Robinsons Leben ist gewissermaßen die Kurzfassung des Prozesses der Menschwerdung. Jules Verne - Mann der tausend Visionen Autor: Rolf Cantzen / Regie: Rainer Schaller Seine Helden reisen in einem riesigen Projektil um den Mond, in einem U-Boot zwanzigtausend Meilen unter die Meeresoberfläche, in 80 Tagen um die Welt und auch zum Mittelpunkt der Erde, kämpfen mit riesigen Kraken und Ungeheuern - kaum etwas beschränkte die Fantasie von Jules Verne. Die technischen Fortschritte und wissenschaftlichen Erkenntnisse des 19. Jahrhunderts veranlassten seine Vorstellungskraft zu gewagten Spekulationen darüber, was in Zukunft möglich sein könnte. Mit seinen Romanen erreichte Jules Verne bereits zu Lebzeiten ein großes Publikum und machten ihn zu einem wohlhabenden Mann. Dass seine spannungsgeladenen und zugleich informativen Werke von der Literaturkritik ignoriert wurden, kränkte ihn. Dessen ungeachtet gilt Jules Verne heute als Klassiker der Science-Fiction-, Abenteuer- und Jugend-Literatur. Seine Romane erschienen in vielen Sprachen und Auflagen und werden immer wieder verfilmt. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Andrea Bräu
Dienstag 09:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Die österreichische Ikone: Paul Hörbiger

paul hörbigerLeichtfuß mit Heurigen-Charme (1). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Er war der Prototyp des gemütlich-phäakischen Wieners - und beliebt wie kaum ein anderer Volksschauspieler seiner Zeit: Paul Hörbiger, Sohn eines weltbekannten Wissenschafts-Esoterikers und einer ehemaligen Handschuhmacherin. Zusammen mit Bruder Attila und Schwägerin Paula Wessely hat der 1894 geborene Paul die österreichische Schauspiel-Dynastie der "Hörbigers" mitbegründet. In 250 Spielfilmen und unzähligen Theaterproduktionen verkörperte der Publikumsliebling über sechs Jahrzehnte hinweg sympathische Volkstypen wie Fiaker, Heurigensänger, Hausknechte, Dienstmänner und Schuster, er spielte aber auch Ärzte, Kavaliere und bedeutende Künstler wie Franz Schubert, Johann Strauß und Franz Grillparzer. Paul Hörbiger, in jungen Jahren auf die Rolle des kauzigen Leichtfusses mit Heurigen-Charme festgelegt, war in vielem so etwas wie das Inbild des Durchschnitts-Österreichers - auch in seinem Verhalten während der NS-Zeit. Im Frühjahr 1938 stellte sich der Leinwandstar der NS-Propaganda, wie viele andere Künstler, für einen Aufruf zur "Anschluss"-Volksabstimmung zur Verfügung. In der Folge gehörte Paul Hörbiger zu meistbeschäftigten Schauspielerin des Dritten Reichs. 1944 setzte ihn Joseph Goebbels sogar auf die sogenannte Gottbegnadeten-Liste. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs schloss sich Hörbiger dann einer Widerstandsgruppe an. Dabei dürfte er seine politische Unantastbarkeit als "Gottbegnadeter" überschätzt haben: Er übergab der Widerstandsgruppe rund um den Kaffeehausbesitzer Richard Patsch kurzerhand einen Scheck über 3000 Reichsmark mit seiner eigenhändigen Unterschrift. Die Folge: Hörbiger wurde im Wiener Landesgericht inhaftiert und wegen "Hochverrats" zum Tode verurteilt. Das Kriegsende und die Niederlage der Nazis retteten dem populären Künstler das Leben. Nach dem Krieg konnte Hörbiger seine Karriere ohne Unterbrechung fortsetzen: in den 1940er- und 50er-Jahren drehte er einige seiner erfolgreichsten Filme: "Der Hofrat Geiger" (1947), "Der Engel mit der Posaune" (1949), "Der dritte Mann" (1949) und "Hallo, Dienstmann" (1952). In Hans Holt und Theo Lingen, in Oskar Sima und vor allem in Hans Moser fand Paul Hörbiger kongeniale Leinwandpartner, die das Bild des österreichischen Nachkriegs-Films wesentlich mitbestimmten. Zu Paul Hörbigers 125. Geburtstag erinnert das "Radiokolleg" an eine österreichische Ikone, an einen wandlungsfähigen Komödianten, der zu den populärsten Künstlern seiner Zeit gehörte, an einen leutseligen, charmanten und verführerisch vielseitigen Schauspieler und Sänger, den man als paradigmatische Verkörperung der "österreichischen Seele" sehen kann.
Dienstag 09:30 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Die Musik Kretas

Lebendige Traditionen einer Mittelmeerinsel (1). Marie-Theres Himmler und Michaela Schierhuber Es ist schon lange dunkel, wenn Jung und Alt der kretischen Bevölkerung am Dorfplatz zusammentreffen, um in dionysischer Atmosphäre zu essen, zu trinken und bis in die frühen Morgenstunden nach lokaler Tradition mit schleifenden und gesprungenen Schrittfolgen im Kreis zu tanzen. Und das alles zu Musik, die live von der Bühne gespielt wird. Dieses Szenario beschreibt ein typisches "Glendi" (dt. Fest) - eine von vielen Gelegenheiten, traditionelle kretische Musik zu erleben. Kretische Musik offenbart sich als Schmelztiegel orientalischer und okzidentaler Einflüsse, von denen sie sich durch lokaltypische Eigenheiten aber auch abzugrenzen weiß. Die dreisaitige Kniegeige Lyra gilt in Begleitung der kretischen Laouto (Laute) weitgehend als das Aushängeschild des inseltypischen Instrumentariums. Das war und ist aber nicht immer so: Hier eine Daouli (Trommel), da eine Violine mit Gitarre und plötzlich eine im wahrsten Sinne des Wortes aufgeblasene Ziege, aus deren Vorderbeinen Mundstück und Spielpfeifen herausragen: der kretische Dudelsack, welch Kuriosum! Es sind die von einer Generation zur nächsten weitergegebenen regionalen Spezifika, ebenso wie das Entdecken von Altem und das Entwickeln von Neuem, das flexible Reagieren auf gesellschaftliche Veränderungen und vor allem das Interesse und Engagement einzelner Personen, herausragender Musikerpersönlichkeiten sowie Institutionen, die diese Musiktradition so lebendig halten. Im Radiokolleg zur Musik Kretas beleuchten Marie-Theres Himmler und Michaela Schierhuber verschiedene Aspekte einer der aktivsten Musiktraditionen Europas.
Dienstag 09:45 Uhr

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Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

janis joplinClub der 27 Frühvollendete Rockmusiker Franz Marc Expressionismus mit Hang zu Tieren Das Kalenderblatt 23.4.1950 Harry-Lime-Thema wird meistgekaufte Platte in den USA Von Brigitte Kohn Club der 27 - Frühvollendete Rockmusiker Autor und Regie: Markus Mayer Was haben Jimi Hendrix, Jim Morrison, Janis Joplin, Kurt Cobain und Amy Winehouse gemeinsam? Bei all diesen hochtalentierten Rockstars handelt sich um Künstler, die im Alter von 27 Jahren gestorben sind. Presse und Fans haben daraufhin die Redensart vom "Klub der 27" geschaffen. radioWissen fragt nach, was dran ist an dem "Lebe wild und gefährlich"-Mythos. Warum starben all diese Musiker ausgerechnet im Alter von 27? Ist es wirklich, wie es der Songschreiber Neil Young in einem Song nahelegte, besser To Burn Out Than To Fade Away, wie ein Komet am Sternenhimmel zu verglühen als in langweiliger Normalität vor sich hin zu dümpeln. Oder sind Zeilen wie die von Neil Young nicht bloß makabre Beschönigungen zutiefst tragischer Existenzen? Experten und Psychologen äußern sich zu den Chroniken dieser angekündigten Todesfälle. Franz Marc - Expressionismus mit Hang zu Tieren Autorin: Julie Metzdorf / Regie: Eva Demmelhuber Blaue Pferde, gelbe Kühe, rote Rehe: Mit seinen bunten Tierbildern gehört Franz Marc heute zu den beliebtesten Künstlern der Moderne. Doch hinter den ungewöhnlichen Farben steckt eine völlig neue Auffassung von Kunst: Ziel war es nicht mehr, äußere Erscheinungsformen möglichst detailgenau darzustellen, sondern stattdessen das Wesen der Dinge herauszuarbeiten. So überwindet er die Naturfarbe und kommt zur Ausdrucksfarbe. Gemeinsam mit Wassily Kandinsky verfasst der gebürtige Münchner 1912 den Almanach "Der Blaue Reiter", die wichtigste Programmschrift der Moderne. Die Grundaussage: Das Künstlerische eines Objekts habe nichts mit Zeit, Ort und Stil zu tun, es zeige sich vielmehr im Ausdruck. Und den könne man genauso in afrikanischen Masken wie in oberbayerischen Hinterglasbildern erkennen. Franz Marc zieht 1914 in den Ersten Weltkrieg. Wie viele Künstler der Avantgarde empfindet er das alte Europa als erkrankt und glaubt als Nietzsche-Anhänger an die "reinigende Kraft des Krieges". Im März 1916 fällt er bei Verdun. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Nicole Ruchlak
Dienstag 15:05 Uhr

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Ö1

Tonspuren

Michelangelo BuonarrotiMichelangelo Buonarroti. Der Maler als Dichter. Feature von Barbara Zeithammer Eine Pietà im Petersdom, der überlebensgroße David aus Marmor, die monumentalen Fresken in der Sixtinischen Kapelle - Michelangelo Buonarroti wurde von seinen Zeitgenossen "Il Divino - der Göttliche" genannt. Der Künstler selbst sah sich in erster Linie als Bildhauer, doch er war auch Maler, Architekt und Dichter und leistete auf all diesen Gebieten etwas Bedeutendes. Neben seinen bildnerischen Werken sind von Michelangelo heute etwa 300 Gedichte erhalten, von denen ein großer Teil seiner langjährigen Freundin Vittoria Colonna und seinem Freund Tommaso de" Cavalieri gewidmet ist. Diese Gedichte seien "Denkmäler seiner inneren Entwicklung", schrieb Carl Frey 1897 in der ersten kritischen Edition einer Gesamtausgabe. Aus den Gedichten sei "der innere Roman seines Lebens ersichtlich", schrieb Georg Simmel in seinem Aufsatz "Michelangelo als Dichter" und weiter: "Er war unliebenswürdig und ungehobelt in seinem Auftreten und zeigte doch in seinen Gedichten, wie weich und widerstandslos, von zartestem Empfinden durchgeistet, sein Inneres war". Wenn Michelangelo von seinen Gefühlen übermannt wurde, legte er Meißel und Pinsel beiseite und griff zur Feder: "Er warf sich gegen die Sprache mit der ganzen Wucht seines im Stein nicht unterzubringenden Gefühls", schrieb Rainer Maria Rilke, der viele von Michelangelos Gedichten übersetzte.
Dienstag 16:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

Giftgas in Duma Glaubenskrieg um einen Chemiewaffeneinsatz Von Marc Thörner Regie: Anna Panknin Produktion: Dlf 2019 Der bisher letzte Giftgaseinsatz in Syrien hat zu 40 bis 70 Toten geführt und löste einen US-geführten Luftschlag aus. Was spielte sich am 7. April 2018 in der damals umkämpften Stadt nahe Damaskus wirklich ab? Regimegegner beschuldigen das Assad-Regime, die eigene Bevölkerung zu vergiften. Fürsprecher des syrischen Machthabers werfen dagegen den von Saudi-Arabien unterstützten Oppositionellen vor, Baschar al Assad für alle Zukunft diskreditieren zu wollen. Der Untersuchungsbericht der OPCW, der Organisation für das Verbot chemischer Waffen, liegt inzwischen vor. Russland und Syrien bestreiten die Ergebnisse. Marc Thörner recherchierte unter anderem im syrischen Duma und im Hauptquartier der oppositionellen syrischen Zivilschutzorganisation Weißhelme. Er geriet in den Fokus des syrischen Geheimdienstes und in ein Labyrinth von Propaganda, Korruption und Verschwörungstheorien. Eine Spurensuche mit aufschlussreichen Einsichten. Giftgas in Duma
Dienstag 19:15 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

SchattenbankenDie im Dunkeln sieht man nicht Über die Rolle von Schattenbanken im globalen Finanzsystem Von Christian Blees Mit Ausbruch der weltweiten Finanzkrise 2007 rückten Schattenbanken erstmals in das Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit. Der Begriff bezeichnet Akteure auf den Finanzmärkten, die bankähnliche Funktionen wahrnehmen, jedoch nicht derselben Kontrolle und Regulierung unterworfen sind. Zu den Schattenbanken gehören beispielweise Geldmarkt- oder Hedgefonds sowie Kreditversicherungen. Da sich die regulären Banken aus riskanteren Anlagen zurückgezogen haben, übernehmen sie im weltweiten Finanzsystem inzwischen eine immer wichtigere Rolle. In den USA wird bereits die Hälfte aller Kredite von Schattenbanken vergeben, in Europa immerhin gut ein Drittel. Kritiker warnen, dass ihre Rolle unterschätzt wird, sie könnten der Ausgangspunkt der nächsten Finanzkrise sein.
Dienstag 19:30 Uhr

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NDR kultur

Feature

burschenschaftEin Bund fürs Leben Von Jan Tengeler NDR 2019, Ursendung "Das Beste, was mir passiert ist in meinem Leben, habe ich dem Bund zu verdanken." - gab der Vater des Autors zu seinem 80. Geburtstag vor geladener Festgemeinschaft zu Protokoll. Gemeint war der Bund fürs Leben mit seiner Frau. Kennengelernt hatten sich die Eltern aber über einen anderen "Bund": über die studentische Verbindung "Alemanno-Borussia". Dort hatte der Vater zu Beginn der 60er-Jahre seine Studienjahre verbracht, kurz bevor andere Studenten die 68er-Revolution ausriefen. "Burschenschaften" haben bis heute den Ruf, am rechten Rand der Gesellschaft zu stehen. Stimmt das? Und wie wirken sie sich auf das spätere Familienleben aus? Download unter ndr.de/radiokunst und in der NDR Feature Box. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Feature
Dienstag 20:00 Uhr

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NDR Info

Das Forum - Themenabend

LesekulturJeder fünfte Viertklässler kann nicht richtig lesen Was muss Deutschland tun? Feature von Katharina Mahrenholtz Fast 20 Prozent der Kinder in Deutschland können nach der Grundschule nicht lesen. Dieses Ergebnis der letzten Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung - kurz IGLU - war zwar zunächst ein Schock. Ein bundesweiter Aufschrei - wie nach der PISA Studie 2009 - blieb allerdings aus. Haben Bildungspolitiker das Problem unterschätzt? Weil sich nichts bewegte, hat die Autorin Kirsten Boie eine eigene Initiative gestartet: "Jedes Kind muss lesen lernen", fordert sie in der "Hamburger Erklärung", die mehr als 100.000 Menschen unterschrieben haben. Sind die Schulen überfordert? Welche Lösungsansätze gibt es? Katharina Mahrenholtz hat Schulen besucht, die mit gezielten Förderprogrammen und Mentoren leseschwache Schüler unterstützen. "Wer die Lesekultur in der Grundschule wirklich stärken will, braucht Zeit." Darin ist sich der Autor der bisherigen IGLU-Studien Albert Bremerich-Vos mit vielen Lehrern und Sprachdidaktikern einig. anschließend: Redezeit-Themenabend Das Forum - Themenabend
Dienstag 20:30 Uhr

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SWR2

SWR2 Lesenswert Feature

archie sheppFire Music Archie Shepp, die Poesie und der Sound der Freiheit Von Helmut Böttiger und Ulrich Rüdenauer Der Jazzmusiker, sagte der legendäre Archie Shepp, sei ein Reporter und ästhetischer Journalist. Shepp selbst ist Chronist und Poet, der die Verhältnisse zum Schwingen bringt - mit seinem Tenorsaxofon und mit seinen Worten. Mitte der 60er-Jahre war er einer der ersten schwarzen Musiker, der auf Schallplatten eigene Gedichte rezitierte. Seine Kunst war ein Statement gegen den gesellschaftlichen Status Quo in den USA, gegen den Rassismus. Das Feature blickt zurück auf diese Revolution schwarzer Kultur in den Sechzigern - und porträtiert Archie Shepp als einen ihrer faszinierendsten Vertreter.
Dienstag 22:03 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

paul hörbigerNicht willkommen. Die Rückkehr der Vertriebenen nach dem 2. Weltkrieg (1). Gestaltung: Ute Maurnböck Die österreichische Ikone: Paul Hörbiger. Leichtfuß mit Heurigen-Charme (1). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Die Musik Kretas. Lebendige Traditionen einer Mittelmeerinsel (1). Marie-Theres Himmler und Michaela Schierhuber
Dienstag 22:08 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

EchtheitDie Feature-Antenne: Echt jetzt? Zusammengestellt von Ingo Kottkamp und Massimo Maio Moderation: Massimo Maio Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 54"31 Keep it real. Über Wunsch und Wirklichkeit im Hiphop. Von Henrik von Holtum Hoaxing yourself (The sun never sets on the moosewood restaurant) Von Ira Glass Anschließend: Helmut Kopetzky im Gespräch mit Ingo Kottkamp Die Fakten verwischen im Strudel aus Fake News, Bots und Verschwörungstheorien. Gleichzeitig wächst der Wert der Echtheit - authentisch und sachlich soll es sein. Doch wie geht das? Welche ist die echteste Erzählung meiner eigenen Biografie? Wie "real" ist Hip-Hop, wenn er korrekt aber lahm ist? Und wie klingt der Fall Relotius in den Ohren der Featuremacher? Eine Feature-Antenne mitten aus dem dicht besiedelten Spannungsfeld zwischen echt und unecht. Feature-Antenne: Echt jetzt?
Mittwoch 00:05 Uhr

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