NDR 4 Info

Das Feature

das ARD radiofeature: Hightech für die Außengrenze Ein Feature über die Profiteure der europäischen Flüchtlingsabwehr Von Ralf Homann BR 2016 Trotz Flüchtlingskrise und deutscher Willkommenskultur kommt Europas Migrationspolitik nicht voran. Zu stark scheinen die Widerstände einzelner Mitgliedsstaaten. Doch welche Rolle spielen dabei organisierte Lobby-Interessen, zum Beispiel die der Rüstungs- und Sicherheitsindustrie? Über zwei Milliarden Euro pumpt die EU in Aufrüstung und technische Entwicklung einer "intelligenten" Außengrenze. Drohnen und Datenbanken, Biometrie, Satellitensysteme und Echtzeitapplikationen. Die sind nicht nur für Europa gedacht: Erklärtes EU-Ziel ist die weltweite Vermarktung der neuartigen Hightech-Produkte. Das rufen nun Wissenschaftler aus München und Kiel auf den Plan. Gegen die Militarisierung der Grenzen setzt die Gruppe ihre "militante Forschung" ein und kämpft sich durch das Dickicht aus Politikberatung und Brüsseler Lobbyismus. Immer auf der Suche, wo die Profiteure der Grenzsicherung eine humane Migrationspolitik ausbremsen.
Sonntag 11:35 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

nô-theaterHinter den Masken Die Welt des japanischen No-Theaters Von Isabella Arcucci Starre Gesichter, eckige Bewegungen, jaulende Gesänge. Für westliche Besucher ist das japanische Nô-Theater bestenfalls ein Rätsel - und meistenfalls eine ästhetische Zumutung. Keine andere Theaterform verschließt sich derart dem Zugang des kulturfremden Laien. Kann ein Nicht-Japaner auch nur annähernd begreifen, was da hinter den holzgeschnitzten Masken geschieht? Isabella Arcucci ist es gelungen, indem sie selbst die Maske aufgesetzt hat. In einer studentischen Nô-Gruppe in Japan hat sie das Theater von innen kennengelernt, seine Kultur, seine Meister und seine Philosophie. (Produktion 2014)
Sonntag 14:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

helgard haugMunition Gedicht Von Helgard Haug und Thilo Guschas Aufnahme SWR/WDR 2006
Sonntag 15:05 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

flüchtlingsabwehrWiederholung: Mo 20.05 das ARD radiofeature Hightech für die Außengrenze Ein Feature über die Profiteure der europäischen Flüchtlingsabwehr Von Ralf Homann Aufnahme des BR 2016
Sonntag 16:05 Uhr

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Nordwest Radio

ARD radiofeature

flüchtlingsabwehrHightech für die Außengrenze Ein Feature über die Profiteure der europäischen Flüchtlingsabwehr Von Ralf Homann Trotz Flüchtlingskrise und deutscher Willkommenskultur kommt Europas Migrationspolitik nicht voran. Zu stark scheinen die Widerstände einzelner Mitgliedsstaaten. Doch welche Rolle spielen dabei organisierte Lobby-Interessen, zum Beispiel die der Rüstungs- und Sicherheitsindustrie? Über zwei Milliarden Euro pumpt die EU in Aufrüstung und technische Entwicklung einer "intelligenten" Außengrenze. Drohnen und Datenbanken, Biometrie, Satellitensysteme und Echtzeitapplikationen. Die sind nicht nur für Europa gedacht: Erklärtes EU-Ziel ist die weltweite Vermarktung der neuartigen High-Tech-Produkte. Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeitet ein Netzwerk aus Politik und Industrie daran, für jede Herausforderung im Migrationsmanagement eine technische Lösung bereit zu stellen. Blockiert dieser neu geschaffene milliardenschwere Markt für Grenzsicherheit eine humane Migrationspolitik? Bremst die Geheimhaltung der Sicherheitsindustrie eine demokratische Debatte von Alternativen aus? Eine Recherche im Milieu von Politikberatung und Brüsseler Lobbyismus. Biografie Autor: Er arbeitet seit 1989 als Autor überwiegend für den Bayerischen Rundfunk. Ralf Homann studierte Rechtswissenschaften und Bildhauerei in München; anschließend Gastaufenthalte in Florenz, Weimar, Stockholm, New York und Bangalore. Für seine Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet u.a. 1992 durch das International New York Radio Festival für sein Feature, "Der 20. Juli 1991 in Dresden ? ein Report über die junge rechtsradikale Szene." Produktion: Bayerischer Rundfunk 2016 Redaktion: Ulrike Ebenbeck
Sonntag 16:05 Uhr

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MDR KULTUR

Leuna - Ein Schicksal aus Chemie

leunaFeature Von Matthias Baxmann Als die Leuna-Werke in der Saaleaue östlich von Halle, zwischen Merseburg und Großkorbetha, im April 1917 ihre Produktion aufnehmen, ist das eine Sensation. Denn durch die dort praktizierte Ammoniaksynthese kann der in der Pflanzenproduktion unentbehrliche Stickstoff aus der Luft gewonnen werden, einfach aus der Luft. Bald kommt die Kohleverflüssigung zur Herstellung von sogenanntem Leuna-Benzin aus Braunkohle hinzu - ein kriegswichtiges Produkt. 1945 ist, nach 22 Luftangriffen, von den Fabriken kaum noch etwas übrig. Das, was noch steht, wird zu einer Sowjetischen Aktiengesellschaft und unter schwierigsten Bedingungen von Leuna- Werkern wieder aufgebaut, um 1954 in einen Volkseigenen Betrieb überführt zu werden, der den Namen Walter Ulbrichts erhält und in der Mangelwirtschaft der DDR sich zu einem hoch prekären Umweltproblem entwickelt. Nach dem Fall der Mauer wird die Leuna-Raffinerie mit bis heute zweifelhaften Verträgen zwischen der Treuhandanstalt und dem Konsortium Societé Elf Aquitaine/Thyssen Handelsunion privatisiert. Längst nicht das letzte Kapitel in der Geschichte der Leuna Werke, die zum Symbol von Fortschritt, Natur-Zerstörung, Wohlstand, Gigantomanie, Niedergang und Hoffnung geworden sind. Und ein Reibungsort für Maler, Dichter, Filmemacher und Komponisten. Matthias Baxmann wurde 1957 in Berlin geboren. Er arbeitete als Laborant, Graphikdrucker und Archivar. Nachdem er sein Studium an der "Berliner Hochschule für Schauspielkunst" abgeschlossen hatte, war er als Puppenspieler und über 10 Jahre als Spiel- und Theaterpädagoge beschäftigt. Seit Mitte der 1990er Jahre schreibt und produziert er Features und Hörspiele. Seine an die 100 Produktionen erhielten zahlreiche Preise. So wurde 2003 sein Stück "Kein Brief gestern, keiner heute" zum Hörspiel des Jahres gewählt. 2006 gewann er als Autor den ARD-Hörspielpreis für die Produktion "Entweder bin ich irr oder die Welt". Regie: Andreas Meinetsberger Produktion: MDR 2016 (59 Min.)
Sonntag 18:00 Uhr

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HR2

ARD-radiofeature

flüchtlingsabwehrHightech für die Außengrenze Ein Feature über die Profiteure der europäischen Flüchtlingsabwehr Ein Feature von Ralf Homann (Bayerischer Rundfunk / Hörbild Feature 2016) Trotz Flüchtlingskrise und deutscher Willkommenskultur kommt Europas Migrationspolitik nicht voran. Zu stark scheinen die Widerstände einzelner Mitgliedsstaaten. Doch welche Rolle spielen dabei organisierte Lobby-Interessen, zum Beispiel die der Rüstungs- und Sicherheitsindustrie? Über zwei Milliarden Euro pumpt die EU in Aufrüstung und technische Entwicklung einer "intelligenten" Außengrenze. Drohnen und Datenbanken, Biometrie, Satellitensysteme und Echtzeitapplikationen. Die sind nicht nur für Europa gedacht: Erklärtes EU-Ziel ist die weltweite Vermarktung der neuartigen High-Tech-Produkte. Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeitet ein Netzwerk aus Politik und Industrie daran, für jede Herausforderung im Migrationsmanagement eine technische Lösung bereitzustellen. Blockiert dieser neu geschaffene milliardenschwere Markt für Grenzsicherheit eine humane Migrationspolitik? Bremst die Geheimhaltung der Sicherheitsindustrie eine demokratische Debatte von Alternativen aus? Eine Recherche im Milieu von Politikberatung und Brüsseler Lobbyismus.
Sonntag 18:05 Uhr

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Bayern 2

das ARD radiofeature

Hightech für die Außengrenze Die Profiteure der europäischen Flüchtlingsabwehr Von Ralf Homann BR 2016 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Trotz Flüchtlingskrise und deutscher Willkommenskultur kommt Europas Migrationspolitik nicht voran. Zu stark scheinen die Widerstände einzelner Mitgliedsstaaten. Doch welche Rolle spielen dabei organisierte Lobby-Interessen, zum Beispiel die der Rüstungs- und Sicherheitsindustrie? Über zwei Milliarden Euro pumpt die EU in Aufrüstung und technische Entwicklung einer "intelligenten" Außengrenze. Drohnen und Datenbanken, Biometrie, Satellitensysteme und Echtzeitapplikationen. Die sind nicht nur für Europa gedacht: Erklärtes EU-Ziel ist die weltweite Vermarktung der neuartigen High-Tech-Produkte. Seit mehr als einem Jahrzehnt arbeitet ein Netzwerk aus Politik und Industrie daran, für jede Herausforderung im Migrationsmanagement eine technische Lösung bereit zu stellen. Blockiert dieser neu geschaffene milliardenschwere Markt für Grenzsicherheit eine humane Migrationspolitik? Bremst die Geheimhaltung der Sicherheitsindustrie eine demokratische Debatte von Alternativen aus? Eine Recherche im Milieu von Politikberatung und Brüsseler Lobbyismus.
Sonntag 21:05 Uhr

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