Deutschlandradio Kultur

Feature

georges perecUntergewöhnlich Eine praktische Übung nach Georges Perecs "Versuch einen Platz in Paris zu erfassen" Von Nicole Paulsen Regie: die Autorin Mit: André Jung, Caroline Ebner, Sonja Dengler, Anne von Linstow, Holger Kunkel, StefanRoschy Ton: Wolfgang Rein Produktion: SWR 2016 Länge: 53"57 Im Oktober 1974 setzt sich Georges Perec an die Place Saint-Sulpice in Paris und notiert, "was passiert, wenn nichts passiert außer Zeit, Menschen, Autos und Wolken." 40 Jahre später dokumentiert die Autorin mit Notizbuch und Aufnahmegerät am selben Ort das "Infra-ordinaire", das "Untergewöhnliche", beobachtet Menschen, Autos und Wolken. Nach und nach tauchen weitere Notierende, Filmende, Fotografierende auf, alle auf der Spur Perecs. Aus dem persönlichen Experiment wird kollektives Beobachten. Nicole Paulsen lebt in Tübingen, studierte Wirtschafts- und Politikwissenschaften in Tübingen und Grenoble, arbeitete als Kulturmanagerin und Dramaturgin am Theater. Seit 2002 ist sie beim SWR als Regieassistentin und Regisseurin für Hörspiele und Radiofeatures tätig. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Capitalism Reloaded. Oder: Sag mir wo mein" Groschen sind". Untergewöhnlich
Mittwoch 00:05 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Zeitfragen. Feature

WochenkrippenWerktags ins Heim Das System der DDR-Wochenkrippen Von Lotta Wieden Gäbe es nicht das Tagebuch ihrer Mutter - Livia Seifert wüsste bis heute nicht, dass sie ihre allerersten Lebensmonate in einer Wochenkrippe verbrachte. Einer jener DDR-Kinderkrippen, in der Säuglinge und Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr von Montagmorgens bis Freitagabends betreut wurden - und nur am Wochenende nach Hause kamen. Wie viele dieser Wochenkrippen es in der DDR gegeben hat, wie die Kinder dort betreut wurden und was später aus ihnen wurde, ist bis heute nie erforscht worden. Das Feature zeigt, wie sich das System der DDR-Wochenkrippen durch staatlichen Druck, wirtschaftliche Zwänge und geschickte Propaganda etablieren konnte.
Mittwoch 19:30 Uhr

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MDR KULTUR

Einmal Sankt Petersburg über Leningrad und wieder zurück

Sankt PetersburgVon Jens Sparschuh (Ursendung) "Nichts Schöneres gibt es als den Newski-Prospekt", schrieb Gogol über diesen traumhaften Boulevard St. Petersburgs. Ein Gebäude ragt extravagant heraus: das Singer-Haus. 1904 als russische Filiale des Nähmaschinenimperiums eröffnet, spiegelt sich in seinen jugendstilechten Fensterscheiben auf ganz besondere Weise die Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts. Jens Sparschuh ist als Wiedergänger unterwegs in der Stadt, in der 1917 nach einer Eisenbahnfahrt durch Deutschland im angeblich plombierten Zug ein gewisser Uljanow "an den Schlaf der Welt" rührte. Jens Sparschuh - in den 1970er Jahren Student in Leningrad - flaniert über den Newski-Prospekt und erzählt entlang dieser Straße ein ganzes Jahrhundert Gegenwart. Jens Sparschuh, geboren 1955 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), studierte 1973-78 Philosophie/Logik in Leningrad, war 1978-83 Assistent an der Humboldt-Universität Berlin und promovierte 1983. Seither ist er freiberuflich als Schriftsteller tätig. Für den MDR realisierte er zuletzt das Feature "Fürst von Bismarck für Feierlichkeiten zu vermieten" - Eine Gutsinspektion in Schönhausen (MDR 2015). Regie: Wolfgang Rindfleisch Bearbeitung: Tobias Barth Produktion: MDR 2017 (59 Min.)
Mittwoch 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature

is-rückkehrerTerrorwarnung das ARD radiofeature Ein Feature über IS-Rückkehrer und die Grenzen der Sicherheit Von Tom Schimmeck (Produktion: NDR 2017) Tausende junger Männer und Frauen aus Europa hat der "Islamische Staat" zum Kampf in den Nahen Osten gelockt, über 800 davon aus Deutschland. Viele sind schon zurückgekehrt, manche kriegstrainiert und -entschlossen, andere desillusioniert oder schwer traumatisiert. Die deutsche Gesellschaft und ihre Behörden haben ein massives Problem: Wie verhindert man die Radikalisierung junger Menschen? Wie erkennt und stoppt man Terroristen? Das Feature sucht in den Lebensgeschichten junger Kriegerinnen und Krieger nach Auslösern und Motiven. Es betrachtet Propaganda und Idole des Terrors - und die Methoden und Chancen der Präventionsarbeit. Die Zahl sogenannter "Gefährder" wird vom Bundeskriminalamt auf etwa 500 Personen geschätzt. Allein für deren lückenlose Überwachung bräuchte die Polizei tausende Beamte. Die Politik verspricht mehr Stellen. Auch der Verfassungsschutz rüstet auf. Sogar Kinder sollen nun beobachtet werden. Bundesweit läuft eine Prozesswelle an. Vier Referate der Bundesanwaltschaft waren 2016 überwiegend mit deutschen Dschihadisten im syrischen Bürgerkrieg beschäftigt. Doch wie viel Repression ist möglich? Welche Maßnahmen nützlich?
Mittwoch 22:03 Uhr

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RBB kulturRadio

FEATURE

St PetersburgEinmal St. Petersburg über Leningrad - und wieder zurück Von Jens Sparschuh Regie: Wolfgang Rindfleisch Produktion: MDR 2017 - Ursendung -
Mittwoch 22:04 Uhr

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RadioBerlin 88acht

FEATURE

jens sparschuhEinmal St. Petersburg über Leningrad - und wieder zurück Von Jens Sparschuh Regie: Wolfgang Rindfleisch Produktion: MDR 2017 - Ursendung -
Mittwoch 22:04 Uhr

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