Machen statt meckern! Eine Lange Nacht über das, was passiert, wenn alle mit anpacken Von Hans Dieter Heimendahl Beitrag zur Denkfabrik 2025 Jedes Jahr wählen Hörerinnen und Hörer von Deutschlandradio das Thema der Denkfabrik - 2025 war dies "Machen statt meckern! Was passiert, wenn alle mit anpacken ...". Wir sind die Gesellschaft. Wir können etwas verändern. Und gar nicht so wenige Menschen versuchen das - setzen sich ein für Bedürftige in ihrer Nähe, für Drogensüchtige in ihrer Stadt, für Einsame in ihrem Dorf. Und mit guten Ideen zur Lösung übergreifender politischen Probleme, zum Beispiel mit klugen Initiativen im Wohnungsbau oder zur Wiederbelegung von Landstrichen, in denen es keine öffentlichen Orte mehr gibt. Initiativ werden zu wollen und zu können, hat zunächst zur Voraussetzung, mit sich und seinem Leben gut klarzukommen. Das ist der Anfang und hat in vielen Beiträgen des Jahres eine Rolle gespielt, wie können wir besser mit unserer Wut umgehen, mit unserer Ohnmacht, wie entwickeln wir unsere Freundschaften, was können wir tun, damit wir und anderer von ihrem Umfeld gut getragen werden? Wie entstehen Ideen, wie bildet sich Gemeinschaft? Sie braucht Initiative - und das gilt auch im Großen! Denn auch unsere Demokratie kann sich nur entwickeln, wenn alle sich engagieren, sich einmischen und einbringen. Einfach machen, statt meckern! Die Lange Nacht bietet einen zweistündigen Streifzug durch Beiträge des Jahres und versucht in einer abschließenden Diskussion einen Blick nach vorn: Was ermutigt Menschen anzupacken? Was müssen wir tun, damit viele teilhaben können und sich einbringen? Was geht, wenn viele (mit-)machen - im Kleinen wie im Großen?
Wenn Frauen zuschlagen - Wege aus der Gewalt Von Eckhard Rahlenbeck Lange galt Gewalt, die von Frauen ausgeübt wird, als Tabu. Aber es gibt sie: in der Partnerschaft, gegenüber Kindern und auch im öffentlichen Raum, wo es immer wieder zu Mädchengewalt kommt. Wie häufig Frauen Täterinnen werden, ist in der Fachwelt umstritten und das Dunkelfeld unklar. Gewaltbereite Frauen scheinen jedoch eher bereit zu sein als Männer, an ihren Aggressionen zu arbeiten. Manche suchen Rat, weil sie oft ausrasten und sich bei Wutausbrüchen selbst nicht wiedererkennen. Bei Anti-Gewalt-Trainings lernen sie, Emotionen besser wahrzunehmen, Risikosituationen zu erkennen und Eskalationsspiralen zu unterbrechen.
Um 9:05 Uhr ausgewählte Kulturfeatures mit spannenden Themen vom Blick in die Geschichte bis zu hochaktuellen Fragen unserer Zeit, von Wissenschaft bis Lifestyle.
Orbans Paradies - Deutsche Auswanderer in Ungarn Von Manfred Götzke Dlf 2025 Rechtspopulist Viktor Orban hat Ungarn massiv umgebaut - in eine "illiberale Republik", wie er es nennt. Flüchtlinge und Migranten aus islamischen Ländern hat das Land seit 2015 konsequent abgewiesen oder abgeschoben. Bürgerwehren unterstützen Polizei und Grenzschutz dabei freiwillig. Und auch gegen die LGBTQ-Bewegung geht die Regierung vor. Das gefällt vielen Deutschen, die in den vergangenen Jahren nach Budapest und an den Plattensee ausgewandert sind. Einige von ihnen begründen ihren Umzug damit, dass sie unbelastet von deutschem "Multikulti", großstädtischer "Wokeness" und vermeintlichen Sprechverboten leben möchten: Rentner, Remote-Arbeitende und Familien, die auf althergebrachte Rollen und traditionelle Werte setzen.
Alle laufen weg. Einer fällt hin. (2/2) Von Klaus Schirmer Regie: Friederike Wigger Mit: Verena Jost und dem Autor Ton: Lukas Wilke Deutschlandfunk / SWR 2025 Länge: ca. 54"40 (Ursendung) (Wdh. am 14.12.2025, 20.05 Uhr, Deutschlandfunk) Im zweiten Teil der Langzeitbeobachtung treffen wir Altaf, Paul und Erik wieder. Aus den Teenagern sind junge Männer geworden. Mit dabei ist auch der Sozialtarbeiter Thomas, der sie in all den Jahren nicht aus den Augen verloren hat. Was ist aus den Jugendlichen geworden, wie sind sie als Erwachsene? Im zweiten Teil des Features erleben wir Altaf, Paul und Erik bei Erfolgen und Umwegen, Rückschlägen und Neustarts. Ein Betrieb wird aufgebaut, eine Klinik besucht, eine Familie gegründet, ein Platz in der Gesellschaft gesucht. Sozialarbeiter Thomas, der die drei seit ihren Teenagertagen nie ganz aus den Augen verloren hat, ist mit dabei und erzählt von der sich wandelnden Szene in Berlin. Klaus Schirmer ist Autor von Reportagen und Features. Er studierte Hispanistik, Politikwissenschaft und Germanistik in Berlin, La Coruña, Toulouse und Buenos Aires. 2011 wurde er mit dem Georg-Schreiber-Medienpreis für "Sich selbst fremd geworden" (BR 2010) ausgezeichnet, 2014 mit dem Europäischen CIVIS-Radiopreis für "Schrubben gegen Rechts" (SWR 2013). Zuletzt: "Die Turmspringerinnen" (Podcast für den Deutschlandfunk 2024). Langzeitdoku über drei Jugendliche Alle laufen weg. Einer fällt hin. (2/2) Länge: 57:07 Minuten
Machen statt meckern! Eine Lange Nacht über das, was passiert, wenn alle mit anpacken. Autor: Hans Dieter Heimendahl Beitrag zur Denkfabrik 2025 Jedes Jahr wählen Hörerinnen und Hörer von Deutschlandradio das Thema der Denkfabrik - 2025 war dies "Machen statt meckern! Was passiert, wenn alle mit anpacken ..." Wir sind die Gesellschaft. Wir können etwas verändern. Und gar nicht so wenige Menschen versuchen das - setzen sich ein für Bedürftige in ihrer Nähe, für Drogensüchtige in ihrer Stadt, für Einsame in ihrem Dorf. Und mit guten Ideen zur Lösung übergreifender politischen Probleme, zum Beispiel mit klugen Initiativen im Wohnungsbau oder zur Wiederbelegung von Landstrichen, in denen es keine öffentlichen Orte mehr gibt. Initiativ werden zu wollen und zu können, hat zunächst zur Voraussetzung, mit sich und seinem Leben gut klar zu kommen. Das ist der Anfang und hat in vielen Beiträgen des Jahres eine Rolle gespielt, wie können wir besser mit unserer Wut umgehen, mit unserer Ohnmacht, wie entwickeln wir unsere Freundschaften, was können wir tun, damit wir und anderer von ihrem Umfeld gut getragen werden? Wie entstehen Ideen, wie bildet sich Gemeinschaft? Sie braucht Initiative - und das gilt auch im Großen! Denn auch unsere Demokratie kann sich nur entwickeln, wenn alle sich engagieren, sich einmischen und einbringen. Einfach machen, statt meckern! Die Lange Nacht bietet einen zweistündigen Streifzug durch Beiträge des Jahres und versucht in einer abschließenden Diskussion einen Blick nach vorn: Was ermutigt Menschen anzupacken? Was müssen wir tun, damit viele teilhaben können und sich einbringen? Was geht, wenn viele (mit)machen - im Kleinen wie im Großen?