Deutschlandradio Kultur

Aus den Archiven

spanischen BürgerkriegUnsere Heimat ist heute vor Madrid Internationale Brigaden im spanischen Bürgerkrieg Von Robert Gerhardt Deutschlandfunk 1986 Vorgestellt von Michael Groth Vor 80 Jahren, im Juli 1936, begann der spanische Bürgerkrieg, in dem rechte Putschisten unter General Franco gegen die demokratisch gewählte Volksfrontregierung der Zweiten Republik kämpften. In dem Feature "Unsere Heimat ist heute vor Madrid" geht es um die Rolle der Internationalen Brigaden. Freiwillige aus fast allen Teilen Europas und aus Nordamerika kamen damals nach Spanien, um die Regierungstruppen zu unterstützen und den Faschisten den Weg an die Macht zu versperren.
Samstag 05:05 Uhr

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RBB kulturRadio

FEATURE

HeilpflanzenGeheimcode der Heilpflanzen Chinesische Wissenschaftler entschlüsseln die Heilkräfte der Natur Von Heidi Mühlenberg Regie: Matthias Seymer Produktion: MDR 2013
Samstag 09:04 Uhr

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Ö1

Hörbilder

besatzungskinderSiegervater - Besatzungskind. Gitta ist eines von rund 20.000 in Österreich lebenden "Besatzungskindern", geboren als Kind einer Österreicherin und eines Soldaten der Alliierten. Das Feature dokumentiert ihre Suche nach den väterlichen Wurzeln. Von Isabelle Engels "Da kamt Ihr nun im Jahr 1945, gut genährt, sauber, selbstbewusst, in Siegerpose, mit euch konnte man die neuen Tänze tanzen, Sehnsüchte konnten gestillt werden, endlich!", schreibt die 67-jährige Gitta Rupp in einem Brief an ihren unbekannten Vater - einen britischen Besatzungssoldaten. Und stellvertretend für all die anderen Schicksalsgenoss/innen fragt sie: "Erzählt ihr Euren britischen, amerikanischen, französischen und russischen Ehefrauen - oder euren "offiziellen Kindern" - von den Töchtern und Söhnen, die Ihr hier gezeugt und oft im ersten Lebensjahr noch erlebt habt? ... Ich vermute fast, dass ich - deine Tochter - für dich mehr als tot bin, nämlich gar nicht existiert habe". Dieser Brief erschien in der Tageszeitung "Der Standard" im Jahr 1995, 50 Jahre nach der Befreiung Österreichs. Der Artikel trug maßgeblich dazu bei, das verschwiegene Thema "Besatzungskinder" - das "Strandgut des Krieges", wie Gitta es nennt - öffentlich zu machen. In Österreich leben ca. 20.000 "Besatzungskinder", hervorgegangen aus sexuellen Begegnungen von einheimischen Frauen mit den Soldaten der Alliierten - durch Vergewaltigung oder Prostitution, aber auch durch Gelegenheitsbeziehungen bis hin zu romantischen Liebesaffären. Ihre Eltern Paula und Paul waren ineinander verliebt, davon ist Gitta Rupp überzeugt. Doch ihr Vater, ein britischer Offizier, verließ Graz, als sie noch ein Baby war. Anspielungen, mit denen sie nichts anfangen konnte, begleiteten ihre schwierige Kindheit. Erst mit 10 Jahren erfuhr sie offiziell, dass ihr Vater Besatzungssoldat war. Es begann eine Suche nach ihren väterlichen Wurzeln. Eine Suche, die bis heute andauert - gekennzeichnet durch Hoffnungen, existenzielle Verunsicherung, mutige Schritte, Rückschläge sowie neue Erkenntnisse und Beziehungen. Redaktion: Elisabeth Stratka Ton: Anna Kuncio
Samstag 09:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

salomeWiederholung: 17.07. Verspielt Salome, die Befreiung einer Theaterfigur Eine akustische Choreografie Von Evelyn Dörr Aufnahme rbb/DLF 2013 Sie gilt als Inkarnation weiblicher Grausamkeit und Erotik. Die Figur der Salome fasziniert wie kaum eine andere Kunst, Literatur und Musik. Was aber verbirgt sich hinter diesem uns so geläufigen Sinnbild? Das Feature verwebt in einer verspielt akustischen Recherche den Stoff, aus dem die Theaterfigur der Salome gewirkt ist, zu einer traumartigen Komposition verschiedener Tonschichten. Es untersucht Salomes Klang- und Gedankenwelten und legt die verschiedenen Schichten ihrer Biografie offen. Die darin enthaltenen Projektionen und Mythen verschmelzen mit Elementen aus der realen Welt zu einer irritierenden Synthese. Das Feature ist das akustische Protokoll einer Bewusstwerdung: Salome, die Theaterfigur, dringt vor zur Reflexion ihrer Legende.
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

Virtuellen RealitätBetreten auf eigene Gefahr 24 Stunden unterwegs in der Virtuellen Realität Von Christian Schiffer und Christian Alt Wiederholung am Sonntag, 21.05 Uhr Faszination und Schock, Neugier und Überforderung - die unterschiedlichsten Empfindungen liegen bei Erlebnisse in der Virtuellen Realität nah beieinander. Virtual Reality hält gerade Einzug in unseren Alltag, ist dabei unser Leben zu verändern. Gleich mehrere Virtual-Reality-Brillen kommen 2016 auf den Markt, Programmierer, Künstler und Gamedesigner überbieten sich mit unterhaltsamen, skurrilen und manchmal befremdlichen Anwendungen für die neue Technologie. Was genau die neue Technik mit uns anstellen wird, ist noch nicht klar: Enthusiasten träumen von fremden Welten und rauschhaften Erfahrungen, verstehen die "Virtual Reality" geradezu als eine "Empathiemaschine", die es Menschen erleichtert, sich besser in andere Menschen und Situationen hineinversetzen zu können. Skeptiker erheben ethische und moralische Einwände. Sie haben Angst vor dem VR-Exit und befürchten, dass die Menschheit in der virtuellen Realität verroht und kollektiv aus dem "Real Life" flüchtet. Was also wird diese neue Welt aus Bit und Bytes mit sich bringen? Wie süchtig macht die neue Technik? Und wie gefährlich ist es, die Brille länger zu tragen als empfohlen? Die Autoren wagen den Selbstversuch: 24 Stunden in der Virtual Reality. Nonstop. Christian Schiffer arbeitet als Radiojournalist für den Bayerischen Rundfunk. Inhaltlich beschäftigt er sich unter anderem mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung, zu seinen Themenschwerpunkten gehören außerdem Politik und Popkultur. Für das Radio-Feature "Im Schutz der Dunkelheit. Eine Expedition ins Darknet" wurde er 2015 mit dem Prix Marulic ausgezeichnet. Christian Alt arbeitet als Radiojournalist für den Bayerischen Rundfunk. Zu seinen Themenfeldern gehören Pop- und Netzkultur. Zurzeit beschäftigt er sich vor allem mit künstlicher Intelligenz und der Auswirkung von Technologie auf Mensch und Gesellschaft.
Samstag 13:05 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Feature

BrasilienWer nicht zahlt, der trinkt nicht Warum in Brasilien das Wasser knapp wird Von Andreas Weiser Realisation: der Autor Produktion: Deutschlandradio Kultur/WDR 2016 Länge: ca. 54" (Ursendung) In Brasilien wird das Wasser knapp. Wo liegen die Ursachen? Brasilien galt bislang als eines der wasserreichsten Länder der Welt. Ca. 70 Prozent seiner Stromversorgung bezieht es aus Wasserkraft. Doch 2014 und 2015 erlebte das Land dramatische Dürreperioden im bis dato so fruchtbaren Südosten des Landes. Dem bevölkerungsreichen ökonomischen Zentrum Brasiliens drohte das Wasser auszugehen. Wo liegen die Ursachen und wie kommt es, dass die Verantwortlichen so träge reagieren? Andreas Weiser, geboren 1957 in Bergisch Gladbach, lebt als Autor, Musiker und Komponist in Berlin. Er produziert Dokumentarfilme, Hörspiele und Features. Zuletzt bei Deutschlandradio Kultur: "Brasiliens Ton - Eine Liebeserklärung" (Autorenproduktion 2014). Wer nicht zahlt, der trinkt nicht
Samstag 18:05 Uhr

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