Geiger und Dirigent Nikolaj Szeps-Znaider mit Stücken von Chin, Bruch und Dvorák Als Dirigent habe er die Chance, mit einem "riesengroßen Pinsel zu malen", sagt Nikolaj Szeps-Znaider. Als Geiger sei der Pinsel eben deutlich kleiner. Szeps-Znaider kennt und kann beides: Er ist einer der wenigen, die als Violinsolist wie Dirigent gleich erfolgreich sind, gerne auch beides an einem Abend - so wie in diesem Konzert des hr-Sinfonieorchesters.
Franz Schubert: Impromptu Ges-Dur D 899 Nr. 3 Lang Lang (Klavier) Nationaltheaterorchester Mannheim Daniel Müller-Schott (Violoncello) Leitung: Roberto Rizzi Brigno Maurice Ravel: Daphnis und Chloé, Suite Nr. 2 Camille Saint-Saëns: Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33 Ernst Theodor Amadeus Hoffmann: Quintett c-Moll Masumi Nagasawa (Harfe) Hoffmeister Quartett Traditional: Hija mia, Sephardisches Lied Magdalena Schenk-Bader (Barockviola) Combo CAM Johann Sebastian Bach: Konzert für 2 Klaviere c-Moll BWV 1062 David Fray, Audrey Vigoureux (Klavier) Orchestre National du Capitole de Toulouse Paul Juon: Arabesken op. 73 Trio Trilli
Live aus dem Konzerthaus Dortmund Claude Debussy "Prélude à l"après-midi d"un faune" Thierry Escaich "Quatre Visages du temps", Konzert für Orgel und Orchester Nr. 3 Modest Mussorgsky "Bilder einer Ausstellung" (bearbeitet für Orchester von Maurice Ravel) Thierry Escaich, Orgel Dortmunder Philharmoniker Leitung: Jordan de Souza
Mit Ulrike Froleyks Klassiker der irischen Musikgeschichte Am Saint Patricks Day nimmt der Chefdirigent des WDR Funkhausorchesters, David Brophy, sein Orchester und Publikum mit auf eine musikalische Reise in seine Heimat Irland. Irland ist nicht nur weltberühmt für seine gute Butter, die Erfindung der Schokomilch und extrastarkes Dunkelbier, sondern auch für so richtig gute Musik: Gemeinsam mit seinem irischen Chefdirigenten David Brophy spielt das WDR Funkhausorchester Klassiker der irischen Musikgeschichte - ganz original mit Fiddle und Dudelsack. Von Irland aus geht es mit Shaun Daveys "Brendan Voyage Suite" Richtung Amerika und mit "Riverdance" im Stepptanz wieder zurück auf die Grüne Insel. Zoë Conway, Fiddle John McIntire, Gitarre Mark Redmond, Uilleann Pipes WDR Funkhausorchester Leitung: David Brophy Aufnahme vom 6. März 2026 im WDR Funkhaus, Köln Redaktion: Michael Breugst Moderation: Ulrike Froleyks
Wer die Vergangenheit nicht ehrt, ist der Zukunft nicht wert. Oder andersrum? Der Saxofonist James Brandon Lewis ist seit Jahren einer der innovativsten und gleichzeitig traditionsbewusstesten Jazzmusiker, die unter der Sonne wandeln.
Das James Brandon Lewis Quartet beim Jazzfest Berlin 2025 Von Konrad Bott Wer die Vergangenheit nicht ehrt, ist der Zukunft nicht wert. Oder andersrum? Der Saxofonist James Brandon Lewis ist seit Jahren einer der innovativsten und gleichzeitig traditionsbewusstesten Jazzmusiker, die unter der Sonne wandeln. Mit seinem Virtuosen Charme und seinem druckvoll-präzisen Saxofonspiel schubst er Zuhörende immer wieder in neue Klangerfahrungen. Mit seinem Quartett ist er im November 2025 beim Jazzfest Berlin im Club Quasimodo aufgetreten. Öffnen Sie die Ohren und reiten Sie mit auf dem musikalischen Grat zwischen kühlem Flow und explosiven Ausbrüchen. James Brandon Lewis: - Ware - Per 7 - Even the sparrow - Abstraction is deliverance - Code of being - Zugabe James Brandon Lewis Quartet
Allein mit 88 Tasten Olga Reznichenko Solo Aufnahme vom 30.10.2025 im Beethoven-Haus, Bonn Am Mikrofon: Sophie Emilie Beha Piano-Soloprogramm zwischen lyrischer Intimität und spielerischer, manchmal überraschender improvisatorischer Freiheit. Das Konzert von Olga Reznichenko im Bonner Beethoven-Haus war erst das zweite Solo-Konzert ihres Lebens. Darin zeigte sie ihre künstlerische Tiefe, stilistische Offenheit und eine unverwechselbar persönliche Handschrift. Reznichenko zählt zu den profiliertesten Musikerinnen ihrer Generation. Die Musik der 1987 in Russland geborenen und seit vielen Jahren in Deutschland lebenden Pianistin erzählt - mal leise, mal mit Nachdruck - Geschichten und lebt von der Spannung zwischen kompositorischer Klarheit und dem Mut zum Moment. Allein am Klavier wird diese Handschrift unmittelbar erfahrbar. Ohne Netz und doppelten Boden verdichtet sich der Fokus auf Klang, Raum und Zeit. Ein Soloabend, der neugierig macht, Nähe zulässt und zeigt, wie viel Freiheit in einem einzigen Instrument stecken kann.