WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

max urlacherWilly und das Meermädchen (1) Hörspiel in 2 Teilen von Max Urlacher Komposition: Rainer Quade Regie: Angeli Backhausen Darin: Klicker - Nachrichten für Kinder
Freitag 14:05 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

Haller und Helen«Die Pflege der Geselligkeit» Erotische Kostbarkeiten aus der Weltliteratur. Sich in reifen Jahren zu verlieben ist für viele ein ziemliches Wagnis und Kunststück. Erfahrungen, Erwartungen, Hemmungen, Vorbehalte. Und doch: soviel Sehnsucht. Davon erzählen manche literarische Perlen aus der SRF-Reihe «Schön und Heiss».Für die Erotik nehmen wir viel Unbill auf uns. Und doch kriegen Alte und Junge in Ost und West, Süd und Nord, in längst vergangenen Zeiten oder heute nicht genug davon. Allein, zu Zweien, zu Dreien und Vieren.... Erotik macht Hitze erstrebenswert und Kälte zur Wohltat.Ob Haller und Helen, die ein schweizerisches Altersheim «bevölkern», oder die Señorita in Spanien, die sich selbst als alte Jungfer sieht. Alle suchen die Erotik, finden sie in sich oder als unbekannte Engel, manchmal auch auf dem Balkon der Nachbarn. Und am Ende beteiligen sich hoffentlich alle am grossen Schlürfen, an der «Pflege der Geselligkeit».Mit: Dinah Hinz, Desiree Meiser, Bettina Stucky, Raphael Clamer, Buddy Elias, Peter Kner, Josef OstendorfRegie: Isabel Schaerer, Margret Nonhoff - Produktion: SRF 2004/2005 - Dauer: 45"Einzelne Titel:«Haller und Helen» von Jürg Schubiger, «Wie er wolle geküsset sein» von Paul Fleming, «Ein Traum» von Johann Peter Uz, «Frau N.» von Hanneliina Seret, «Die Señorita» von Gabriela Rábago Palafox, «Flucht» von Kim Småge, «Die Pflege der Geselligkeit» von Ror WolfKontakt: hoerspiel@srf.ch
Freitag 20:03 Uhr

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Bayern 2

hör!spiel!art.mix

Zen ist die größte Lüge aller Zeiten Der rechte Fuß auf den linken Oberschenkel, die Wirbelsäule ganz senkrecht, die Augen nur einen Spalt geöffnet - für einen Anfänger ist es schwer, die Haltung der Zazen-Sitzmeditation längere Zeit durchzuhalten, ohne sich zu bewegen oder in Gedanken abzuschweifen. Im japanischen Zen Kloster Antai-ji, nördlich von Kobe auf einem schwer zugänglichen Hochplateau gelegen, gehört diese Übung neben gemeinschaftlichen Ritualen und der Arbeit zum festen Tagesablauf. Antai-ji ist - anders als viele Zen-Klöster - für Männer und Frauen offen. Es gibt WLAN auf dem Gelände und der derzeitige Abt Muho Nölke stammt ursprünglich aus Berlin. Das Kloster Antai-ji wurde stark von dem Zen Meister Kodo Sawaki (1880- 1965) geprägt. Nur wenige der zahlreichen Bücher von Sawaki wurden in westliche Sprachen übersetzt, darunter eine Anthologie mit dem Titel Zen ist die größte Lüge aller Zeiten, die 2005 im Angkor Verlag erschien. "Zen bringt uns überhaupt nichts", sagt Sawaki. "Es gibt Leute, die betreiben Zen als Fortbildung. Das ist bloß Schminke. Zen ist keine Fortbildungsanstalt. Zen schmeichelt dir nicht, es putzt dich aber auch nicht runter. Zen bedeutet Geradeaus-Weitergehen. Was auch immer du gerade denkst, schon ist"s wieder vorbei." Der Filmemacher Werner Penzel verbrachte mehrere längere Aufenthalte in Antai-ji und ließ seine Erfahrungen und Beschäftigung mit Kodo Sawaki schließlich in ein Hörstück und in ein Filmprojekt münden. Er nähert sich diesem Ort gemeinsam mit den Musikern Fred Frith und Ikue Mori in freien Improvisationen, die - wie bei der Sitzmeditation Zazen - nur gelingen, wenn man beim Spielen stets aufmerksam bleibt und sich dem Risiko des Moments überlässt. Neben den teils lakonischen Texten des Zen Meisters Kodo Sawaki sind es vor allem die Tonaufnahmen aus Antai-ji, die ein Wechselspiel zwischen den verdichteten Geräuschfeldern Ikue Moris und dem behutsam aushorchenden Gitarrenspiel Fred Friths in Gang setzen. "Warum Zen die größte Lüge aller Zeiten ist? Woher soll ich das wissen. Vielleicht meinte Sawaki damit, dass wir uns nicht an Worten festklammern sollen. Das Wort Zen ist mit so vielen Bedeutungen aufgeladen. Aber das sind alles Zuschreibungen. Zen wird zur Lüge, wenn wir eine Menge illusorischer Bedeutungen hineinprojizieren. Zen ist lediglich die Praxis, vor einer Wand zu sitzen und den Mund zu halten". (Werner Penzel) Werner Penzel, geb. 1950 in Süddeutschland. Lebt in Awaji-shima, Japan. Filmemacher, Regisseur. Werke u.a. Vagabunden Karawane (1980), Adios al Odio (1986); Werke gemeinsam mit Nicolas Humbert u.a. Step across the Border (1990), Three Windows (Filmtriptychon 1999). BR-Hörspiel gemeinsam mit Ayako Mogi: Nomadomura - Aufzeichnungen nach einer Katastrophe (2011) Ikue Mori, geb. 1958 in Tokio. Lebt in New York. Musikerin, Künstlerin. Zusammenarbeit u.a. mit John Zorn, Elliott Sharp, Tom Cora, Zeena Parkins und Jim Staley. Fred Frith, geb. 1949 in Heathfield, East Sussex. Lebt in Oakland, Kalifornien. Musiker, Multi-Instrumentalist. Zusammenarbeit u.a. mit John Zorn, Bill Laswell, Brian Eno, Robert Wyatt, Sally Potter, The Residents, Attwenger, Heiner Goebbels.
Freitag 21:05 Uhr

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RBB kulturRadio

HÖRSPIEL

Raoul TranchirersRaoul Tranchirers Bemerkungen über die Stille Von Ror Wolf Mit Horst Sachtleben, Bijan Zamani und Nadine Kettler Komposition und Regie: Thomas Gerwin Produktion: SWR 2007
Freitag 22:04 Uhr

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SWR2

SWR2 Krimi

TirzaTirza(3/3) "Die Wüste" Nach dem Roman von Arnon Grünberg Aus dem Niederländischen von Rainer Kersten Mit: Udo Schenk, Bernhard Schütz, Tanja Schleiff, Gloria Endres de Oliveira, Lilith Häßle u.a. Musik: Peter Kaizar Hörspielbearbeitung: Uta-Maria Heim Regie: Mark Ginzler (Produktion: SWR 2015) Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel Jörgen Hofmeester, Ende 50, wohlhabend, alleinerziehend, geht ganz auf in seiner Vaterrolle. Tirza, so heißt sein Augenstern, die jüngere Tochter. Nach dem Abitur will sie auf Reisen nach Afrika gehen. Dann hat Hofmeester ausgedient ... Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Die Ehefrau kehrt zurück. Und dann tritt ein Mann in Jörgen Hofmeesters Leben, der so etwas wie ein Wiedergänger von Mohammed Atta zu sein scheint. Damit ist der definitive Absturz vorprogrammiert. Hofmeester verspielt alles, Job, Ansehen, Geld. Bevor er auch noch Tirza verliert, muss er handeln. Er fasst einen grauenvollen Plan. Nichts kann Hofmeester mehr aufhalten. Aus einem labilen, zwanghaften Bildungsbürger, der von jeher zum Kontrollverlust neigt, wird ein Mensch, der zum Äußersten fähig ist. Und der blindwütig Grenzen überschreitet, die restlos tabu sind.
Freitag 22:33 Uhr

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