WDR3

WDR 3 Hörspiel

John GradwellWüstenratten Von John Gradwell Übersetzung aus dem Englischen: Karin Rausch Martin Shoreham: Andreas Fröhlich Jade Price: Janina Fautz Charlie Price: Bruno Winzen Stephen Kramer: Felix Vörtler Edwin Sewell: Martin Brambach Karl Trent: Matthias Kiel Dave Sackville: Nic Romm Mann an der Hotelrezeption: Frank Musekamp Gill Prutten: Lilia Lehner Alan Marsden: Stefko Hanushevsky Bernard Jolly: Volker Risch Regie: Thomas Leutzbach
Freitag 19:05 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

«Parikmacherscha Die Friseuse» von Sergej Medwedew Die Friseuse Irina träumt von der grossen Liebe, von Familienglück und einem Leben in Moskau. Aber hat sie wirklich auf den Richtigen gesetzt? Ihr Brieffreund und «potentiell Zukünftiger» sitzt nämlich im Knast seine Haftstrafe ab. Ausser ihrem Knacki-Freund macht ihr auch ein tüchtiger Feuerwehrmann den Hof. Überhaupt besuchen alle Männer sogar die mit Glatze regelmässig Irinas Salon. Denn allen Widrigkeiten zum Trotz verschenkt Irina ihre Liebe und ihr Lachen grosszügig. Das ist die grosse Stärke der Friseuse. Mit: Valery Tscheplanowa (Irina), Falk Rockstroh (Viktor), Barbara Philipp (Tatjana), Tilo Nest (Alexej), Andras Fröhlich (Jewgenij), Jens Wawrczeck (Nikolaj), Uli Plessmann (Sascha), Holly Arnaszus (Junge), Margit Bendokat (Erzählerin) Aus dem Russischen von Elina Finkel - Musik: Jörg Gollasch - Tontechnik: Jean Szymczak - Regie: Heike Tauch - Produktion: DLR Kultur 2009 - Dauer: 49" Aus urheberrechtlichen Gründen können wir nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.
Freitag 20:03 Uhr

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Bayern 2

hör!spiel!art.mix

michael lentzMichael Lentz: Diktate Was ist in dem Kästchen, das der Sohn nachts hinter seinem Regal hervorholt, in das zu schauen die Mutter ihm verboten hat und ihm prompt jede Nacht abnimmt, kaum dass er Anstalten macht, es zu öffnen? Der Sohn vermutet einen Schlüssel in dem Kästchen. Die Mutter fürchtet, der Sohn könne ein schlimmes Geheimnis entdecken. Es kommt der Tag des Jüngsten Gerichts. Zur Verhandlung stehen neben dem Kästchen, das sich jede Nacht wieder einfindet, ein umfangreiches Notizbuch über all diese und andere merkwürdige Vorgänge und eine Kammer, die mit dem Kästchen in Verbindung stehen muss. Die Mutter behauptet, ihr Sohn wolle sie umbringen, die Kammer sei der Beweis, er bete dort Gott an und betreibe Mummenschanz; der Sohn behauptet, er wisse nichts von einer Kammer, sein Notizbuch sei der Beweis für seine Aufrichtigkeit. Die Kammer sei eine Werkstatt, wenn auch eine imaginäre, sagt die Mutter, ihr Sohn habe sie dort als schwebendes Gewand ohne Körper gemalt. Für den Sohn hat die Mutter schlicht sein Zimmer nicht aufgeräumt. Also räumt der Sohn selbst sein Zimmer auf und entsorgt einen Heiligenschein, ein kleines betendes Kapuzenmännlein, einen Auferstandenen, den Heiligen Geist, zwei Schafsköpfe, einen Rest Rotwein und schimmelndes Brot. Die Schreibmaschine der Firma Ideal hat es ihm allerdings angetan. Und sie ist es wohl auch, die den toten Vater wieder herbei imaginiert, kann der Sohn ihn doch mit ihrer Hilfe überall hin projizieren. Er hat jedoch die Rechnung ohne das Eigenleben der Bilder, die in der erinnerten Vorstellung nie identisch sind, und der Sprache gemacht, mit deren Hilfe er die Kursänderungen der Bilder nachvollziehen will. Erinnerung und Wiederholung gehen zuweilen getrennte Wege und bringen jedes Mal neue Bilder hervor, manchmal mit nur kleinen, aber entscheidenden Differenzen, und so ist Vater einmal Bismarck, ein anderes Mal der eigene Opa, dann wieder der Sohn selbst. Zu Gehör kommt eine sich unentwegt modifizierende Veranschaulichung, die nichts anderes als Sprache in Bewegung ist, eine leibhafte Bewegung der Bilder. Das Ganze hat sicherlich mit einem Schrank zu tun, in dem der Bruder in eine Art Unterwelt verschwunden ist, und einer Camera obscura, die sich neben Vaters Bett befunden haben soll. Das Bett jedenfalls befindet sich als Brücke über einem kleinen Bach im Freien, dahinter die Berge, in denen Mutter Ski fährt. Von der Brücke aus steht das Wasser mit jedem Blick still und spiegelt übergangslos die wunderlichsten Bilder und Szenen aus verschiedenen Zeiten. Memoria, ins Innere geht die Reise. Erinnern heißt Veranschaulichen, das im Gedächtnis Bewahrte sich zu eigen machen als Gegenwart. Den großen Bach hat Gunnar Geisse anverwandelt als untergründigen Passionsfluss, der alles durchwirkt. Michael Lentz, geb. 1964, Autor, Musiker. BR-Hörspiele u.a. "Exit" (2005) "Die ganz genaue Erinnerung" (2010), "Hiddensea" (2013), "größer minus größer - Lautkomposition aus Collagen von Herta Müller" (zusammen mit Josef Anton Riedl, 2014).
Freitag 21:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Krimi

Erhard SchmiedDie Spur des Geldes Kriminalhörspiel von Erhard Schmied Mit: Oliver Stritzel, Janina Stopper, Doris Plenert u. a. Regie: Christoph Pragua (Produktion: WDR 2013) Audio unter SWR.de/swr2/hoerspiel Die junge Steuerfachangestellte Selma findet ihren Chef am Morgen tot in seinem Büro. Kommissar Wegmann gegenüber äußert sie den Verdacht, dass der Mord mit einem Klienten zusammenhängen könnte, der offensichtlich Geld wäscht. Mit dem Kommissar fährt Selma zum Gasthaus "Goldener Hirsch", hier gibt es wenig Gäste und geringe Umsätze. Der Restaurantbesitzer, Massimo Di Rosa, ist ein angesehener Mann und großzügiger Mäzen der Stadt. Kommissar Wegmann kommt bei der Klärung des Falls nur schwer voran, weil Di Rosa einflussreiche Bürger kennt, die sich ihm verpflichtet fühlen.
Freitag 22:03 Uhr

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RBB kulturRadio

HÖRSPIEL

chris thorpeConfirmation - Bestätigung Von Chris Thorpe Aus dem Englischen von Katharina Schmitt Hörspielbearbeitung: Klaus Buhlert Mit Corinna Harfouch Komposition und Regie: Klaus Buhlert Produktion: SWR 2015
Freitag 22:04 Uhr

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