Hörspiele im Radio  (08.10.2026)

Hörspiele

Donnerstag 00:00 Uhr Radio CORAX

IKL - Im Kopf Lokalisation

Realität und Wirklichkeit konstruiert sich im Kopf ebenso wie Irrsinn und Wahn. Der Kopf ist noch viel mehr: Alles was ist, was mensch aber nicht wahrnehmen kann, ist nicht. Im Kopf verknüpfen sich Geräusche mit Bildern. Es konstruieren sich anhand des Wahrgenommenen Wirklichkeiten und eigene Welten. Hörspiele sind ein Beispiel dafür. Und Hörspiele, Hörbücher, Mitschnitte von Wortlastigem gibt es in jeder IKL Sendung zu hören. Und dank Kopf eben auch um dies alles zu fühlen, zu schmecken, zu riechen, zu hören oder vielleicht auch nur um diesen nur weiter zu verwirren. "IKL kann immer dann auftreten, wenn die Schallreize so geartet sind, dass sie keiner möglichen außerhalb des Kopfes befindlichen Schallquelle zugeordnet werden können und/oder eine Adaption auf einen Raum und mögliche in diesem befindliche Schallquellen nicht stattgefunden hat; wenn also der Hörer von einer Schallquelle und ihrer Situation sozusagen überrascht wird." (wiki) IKL-Website

Donnerstag 08:50 Uhr Deutschlandfunk Kultur

1001 Nacht

Nacht 113/121: Königinnen und Zauberinnen Badr verkauft die Maultierstute einer alten Frau. Sie ist Königin Labs Mutter und verwandelt das Tier zurück in ihre Tochter. Badrs Flucht misslingt. Er wird in einen hässlichen Vogel verzaubert und in einen Käfig gesperrt. Eine Dienerin hat Mitleid. Nach der Neuübersetzung von Claudia Ott Auswahl der Geschichten: Safiye Can Hörspielbearbeitung und Storytelling: Judith Lorentz, Roxana Samadi Mit Roxana Samadi, Jasmin Shakeri, Susana AbdulMajid Besetzung: Kathi Bonjour Regieassistenz: Vanessa Gräfingholt, Delia Lang Expertin für Arabisch: Heba Tebakhi Übersetzung und philologische Beratung: Claudia Ott Copyright der Übersetzung: Verlag C. H. Beck Nach der arabischen Edition von Muhsin Mahdi Redaktionelle Mitarbeit: Matthias Karow Komposition und Musik: Philipp Johann Thimm Weitere Musik: Roshanak Rafani an Daf und Tombak, Bendir und Nabil Arbaain an der Oud Ton: Andreas Stoffels, Alexander Brennecke, Susanne Beyer Disposition: Dagmar Goyk Regie: Judith Lorentz Dramaturgie: Sabine Küchler, Julia Tieke Deutschlandfunk 2026 Schahrasad erzählt um ihr Leben - und wir hören zu. Die Geschichten des Literaturklassikers "1001 Nacht" führen uns zu Verliebten und Verrückten, Meereswesen und sprechenden Tieren. Nach Bagdad, Persien und China. Und mitten ins Leben. Alle Folgen, Informationen und Gespräche unter: deutschlandfunk.de/tausendundeinenacht

Donnerstag 22:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

Ich fühl"s nicht (2/2) Nach der Graphic Novel von Liv Strömquist Übersetzung aus dem Schwedischen von Katharina Erben Bearbeitung: Rami Hamze Regie: Rami Hamze Mit: Lou Strenger, Judith Jakob, Lea Fleck, Svenja Wasser, David Vormweg, Moritz Führmann, Nils Kretschmer Besetzung: Jutta Kommnick Ton und Technik: Eva Pöpplein und Jens Müller Regieassistenz: Luise Weigert Dramaturgie: Julia Gabel, Johann Mittmann Deutschlandfunk Kultur 2021 Länge: 49"57 Ebenso mysteriös wie der Anfang der Liebe erscheint häufig auch ihr Ende. Liv Strömquist zeigt blinde Flecken des Self-Empowerment-Feminismus und durchkämmt die Geschichte nach alternativen Perspektiven auf das Ende der Liebe. Wie kann man das Ende der Liebe beschreiben? Und kann man es vielleicht doch irgendwie beeinflussen? Was kann Beyoncé möglicherweise von Blues-Legende Bessie Smith lernen? Und wie hängt der antike Mythos von Theseus und Ariadne mit den religiösen Strukturen eines Beziehungsrituals zusammen? Mit einem präzisen Blick für soziologische Zusammenhänge zitiert Strömquist parallel aus wissenschaftlichen Studien, Reality-TV, Fernsehserien, Boulevardmedien, Ratgeberliteratur und Popmusik. Liv Strömquist, geboren 1978 in Lund, Schweden, ist eine der einflussreichsten feministischen Comiczeichnerinnen. Ihre Bücher befassen sich mit sozialen Fragen, die sie mit Referenzen von der Popkultur bis zur Antike humorvoll und überraschend erkundet. Ich fühl"s nicht (2/2) - Graphic Novel von Liv Strömquist Länge: 18:16 Minuten

Freitag 00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

Le Grand Partage Von Éliane Radigue und Clarisse Cossais Regie: Clarisse Cossais Mit: Éliane Radigue und Charles Curtis Ton: Herman Leppich SAVVY Contemporary / CTM / Deutschlandfunk Kultur 2019 Sie war die heimliche Heldin der elektronischen Musik: Éliane Radigue erlernte in den 1950er-Jahren bei Pierre Schaeffer und Pierre Henry die musique concrète. Ab 1968 begann sie, ihre eigenen Klangvorstellungen umzusetzen. Ein Porträt. Mit lange anhaltenden, zart variierenden Tönen erzeugte Éliane Radigue schwebende, oft spirituelle Stimmungen. Über 30 Jahre lang arbeitete sie ausschließlich mit dem Arp-Synthesizer. Dann erst begann sie für akustische Instrumente zu schreiben - meist in intensiver Auseinandersetzung mit den aufführenden Musikerinnen und Musikern. Éliane Radigue (1932 - 2026) war eine französische Komponistin und Wegbereiterin der elektronischen Musik. Für ihr Lebenswerk wurde sie mit dem Giga-Hertz-Preis ausgezeichnet. Clarisse Cossais, 1969 in Marseille geboren, studierte Germanistik. Sie lebt in Berlin, ist für den Rundfunk tätig und arbeitet als Autorin, Regisseurin und Übersetzerin. Deutsch-Französischer Journalistenpreis 2009. Porträt: Die Komponistin Éliane Radigue Le Grand Partage Länge: 52:19 Minuten

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