Deutschlandradio Kultur

Freispiel

Kurzstrecke 36 Zusammenstellung: Barbara Gerland, Ingo Kottkamp, Marcus Gammel Produktion: Autorenproduktion/DKultur 2015 Länge: 54"30 (Ursendung) Die irische Fassade/Tod Von Markus Riexinger Eine Gegenredeveranstaltung Ginsterdings Von Antje Vowinckel Wahrnehmung in Echtzeit Cycle (for 2 Sine Waves) A Von Jamie Drouin Ein Experiment mit dem Hören Kurz und ungewöhnlich: Autorenproduktionen zwischen Feature, Hörspiel und Klangkunst. Kurzstrecke 36
Montag 00:05 Uhr

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Alex Offener Kanal Berlin

Tinnitus

Magazin rund um Hörspiele und artverwandte Themen. Mit Hörspielen, Interviews, Infos zu Festivals und spezieller Musik. Von und mit Hörspielexpertin Natalie Gorris.
Montag 14:00 Uhr

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88vier

Tinnitus

Magazin rund um Hörspiele und artverwandte Themen. Mit Hörspielen, Interviews, Infos zu Festivals und spezieller Musik. Von und mit Hörspielexpertin Natalie Gorris.
Montag 14:00 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

Peter Meisenberg«Sprich mit den Toten» von Peter Meisenberg Seine Gabe, mit den Toten sprechen zu können, hat Ulrich nicht nur über den Tod seiner geliebten Gattin Agathe hinweg geholfen. Nein, bei seinen täglichen Besuchen auf dem Friedhof fällt er dank «seiner gefasst konzentrierten Art zu trauern» auch dem Bestattungsunternehmer Wenzel auf.Wenzel ist ein findiger Geschäftsmann, der die althergebrachte Trauerkultur revolutionieren will. Kochseminare, Trauerreisen und Internetgrabsteine sollen den Hinterbliebenen eine echte Auseinandersetzung mit der Sterblichkeit ermöglichen.Da kommt Ulrich mit seinem offensichtlichen Draht zu den Toten gerade recht. Wenzel stellt den arbeitslosen Germanisten als «Trauerbegleiter» ein. Aber der neue Angestellte ist nicht nur ein einfühlsamer Begleiter der Trauernden, er kümmert sich auch um die Anliegen und Nöte der Toten und dabei kommt ihm ein Verdacht: Zu viele Verstorbene sind direkt nach einer Notbehandlung ins Bestattungsinstitut Wenzel gebracht worden. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, geht Ulrich ein hohes Risiko ein.Mit: Hans Kremer (Ulrich), Biggi Wanninger (Krankenschwester), Isis Krüger (Gerda), Jan-Gregor Kremp (Walter), René Heinersdorff (Wenzel), Jochen Stern (Kunde), Susanne Uhlen (Agathe), Peter Davor (Dr. Arnheim), Therese Dürrenberger (Frau Kühn), Rainer Homann (Herr Kühn), Hannelore Lübeck (Frau Seiffert), Ilse Strambowski (Kundin), Roland Jankowsky (Pfarrer / Leichenträger 2), Friedemann Thiele (Leichenträger 1)Musik: David Paul Graham - Regie: Christoph Pragua - Produktion: WDR 2010 - Dauer: 45"Kontakt: hoerspiel@srf.ch
Montag 14:06 Uhr

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88vier

Welle 20

Magazin rund um Hörspiele und artverwandte Themen. Mit Hörspielen, Interviews, Infos zu Festivals und spezieller Musik. Von und mit Hörspielexpertin Natalie Gorris.
Montag 18:00 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

alexander klugeAlexander Kluge: 30. April 1945(2/2) "Niemand hat einen Überblick über das Ganze", lässt der Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge einen seiner Protagonisten gleich zu Beginn seines 2014 erschienen Bandes 30. April 1945 - Der Tag, an dem Hitler sich erschoß und die Westbindung der Deutschen begann feststellen, um anschließend auf gut dreihun-dert Seiten (unterstützt von seinem Schriftstellerkollegen Reinhard Jirgl) uns eben diesen Überblick über den historischen Wendepunkt zu schenken, den dieses Datum markiert. Kluge tut dies, indem er zum einen den Blick auf seine Jungen-Persona richtet - den 13jährigen Alexander, der eben einen verheerenden Bombenangriff auf seine Vaterstadt überlebt hat, aber viel mehr als am Krieg unter der Trennung der Eltern leidet - zum anderen aber auch die Sieger und Besiegten aufsucht, sich in sie hineinversetzt, schließlich gar dem deutschen Geiste in Gestalt Martin Heideggers seine verwunderte Aufmerksamkeit schenkt und am Ende wie selbstverständlich Geistern begegnet, die, ausgehend vom Blocksberg, den Ungerächten dieses Gemetzels eine Art Stimme verleihen wollen, die sogar ein Ezra Pound noch zu vernehmen in der Lage ist. Die schriftstellerische Methode ist den Kluge"schen Lesern und Zuschauern vertraut: In kleinen Erzähleinheiten werden Lebensgeschichten gerafft, Anekdoten ausgebreitet, überraschende Verbindungen geknüpft, die in ihrer Gesamtheit - fein einander ablösend die Tragödie und die Komödie - ein ungemein scharfes Bild von einem bestimmten Thema, von einem bestimmten Zeitpunkt vermitteln können. Wieder und wieder wird eine letztlich poetische Kraft beschworen, die der "Geisterwelt der objektiven Tatsachen" etwas Uraltes, etwas zutiefst Menschliches entgegenzusetzen hat, eine Widerständigkeit des Erzählens, die aus seinen Büchern eine "Wagenburg der Subjektivität" macht, wie Kluge es einmal an anderer Stelle genannt hat. Und wenn wir uns in dieser Wagenburg zurechtgefunden haben, dann erschließt sich uns Lesern und Hörern vielleicht auch dieses größte Wunder des 20. Jahrhunderts: dass diese ewig kriegführenden Deutschen, dieser Aggressor im Herzen Europas, mit diesem 30. April 1945 die Waffen niederlegt. Und dies nicht aus einem taktischen Kalkül heraus, sondern aus einer bis in die letzten Seelengründe reichenden Erschöpfung, die es möglich macht, ohne Hintergedanken zu kapitu-lieren - eine große zivilisatorische Leistung, für die Kluge wiederum historische Pa-rallelen anzuführen in der Lage ist, die aber auch etwas von einem Märchen hat: die Deutschen als Hans im Glück, der zwar mit leeren Händen dasteht, der aber von nun an ein anderes Leben führen kann.
Montag 20:03 Uhr

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Nordwest Radio

Hörspiel

The SchwarzenbachSilber gegen Ende von und mit The Schwarzenbach Ein Maler singt und spricht, weil seine Kunst ihn an eine Grenze ge- führt hat, an der Bilder ihm nicht mehr weiterhelfen. Die Liebe hat ihn verletzt. Er traut den Menschen nicht mehr. Jetzt verliebt er sich in die Farbe selbst, und wundert sich, weil es die als Person gibt. Sie hören aufeinander, streiten sich und ma- chen einander große Versprechen. Sie finden sich schließlich in Liedern. Die Widersprüche zwischen Kunst und Kommunikation, Leinwand und Internet, Markt und Freiheit werden nicht gelöst, aber man erreicht ei- nander ­ Schweigen mag Gold sein, aber Reden, das man Silber nennt, ist ein Weg, der Leute retten kann. "Silber gegen Ende" erzählt eine Geschichte aus gesprochenen und gesungenen Begegnungen. Die Dia- loge des Hörspiels sind direkt an ein Gegenüber gerichtet und entdecken dabei doch, dass sie überra- schenderweise auch gültige Dinge sagen können, die für viel mehr An- gesprochene wichtig sind als nur für dieses Gegenüber. Komposition: The Schwarzenbach Regie: Johannes Mayr, Thomas Weber Produktion SRF 2014
Montag 21:05 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Kriminalhörspiel

Raymond ChandlerOst-West im Krimi-Doppelpack Vorgestellt von Clarisse Cossais Länge: ca. 59"30 Gefahr ist mein Geschäft Von Hans Bräunlich nach der Erzählung von Raymond Chandler Regie: Werner Grunow Mit: Dieter Mann, Wilfried Ortmann, Kurt Goldstein, Hanjo Hasse u.a. Produktion: Rundfunk der DDR 1976 Ich werde warten Nach Raymond Chandler Bearbeitung und Regie:Hermann Naber Mit: Herbert Fleischmann, Gertraud Heise, Günter Lampe u.a. Produktion: SWF 1969 Chandlers einsame Zyniker in einem Sumpf aus Korruption, Verbrechen und Lügen fanden auf beiden Seiten der Mauer im Hörspiel ihren Platz. Gefahr ist mein Geschäft: Für eine Handvoll Dollar wird Privatdetektiv John Dalmas von dem reichen Jeeter senior beauftragt, seinen Stiefsohn aus den Fängen der abgebrühten Harriet Huntress zu befreien. Jeeter junior wird an seinem 28. Geburtstag ein Vermögen erben, auf das nicht nur die hübsche Harriet ein Auge geworfen hat. Ich werde warten: Nicht nur die in einem Hotel wohnende Eve Cressy, auch einige Gangster warten auf Ralls, einen aus dem Gefängnis entlassenen Gauner. Die Lage spitzt sich zu, Hausdetektiv Tony versucht, Eve in Sicherheit zu bringen. Raymond Chandler (1888- 1959) begründete zusammen mit Dashiell Hammett die schwarze Serie des amerikanischen Kriminalromans. Mit der Figur des Privatdetektivs Philip Marlowe, ursprünglich John Dalmas, wurde er weltberühmt. "Gefahr ist mein Geschäft" und "Ich werde warten"
Montag 21:30 Uhr

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MDR FIGARO

Das Gemeindekind (1 2)

Ebner-EschenbachHörspiel in zwei Teilen nach dem gleichnamigen Roman Von Marie von Ebner-Eschenbach Wegen schweren Raubmordes werden im Jahre 1860 die Eltern des dreizehnjährigen Pavel und seiner zehnjährigen Schwester Milada verurteilt. Der Vater zum Tode, die Mutter zu zehn Jahren Kerker. Die Kinder werden der Obhut des Dorfes Soleschau übergeben. Die Baronin, als Gutsherrin des Dorfes, nimmt sich des Mädchens an. Pavel wird bei dem Gemeindehirten untergebracht. Die Beziehung zu seiner Schwester ist das Einzige, was für Pavel Wert besitzt. Miladas Sparstrumpf soll der Grundstock sein für eine unabhängige Existenz, die Pavel mit der Kraft des Trotzes und der Hilfe des Lehrers Habrecht, dem einzigen Vorurteilsfreien des Dorfes, aufzubauen beschließt. Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830-1916), eine der bedeutendsten deutschsprachigen Erzählerinnen des 19. Jahrhunderts, stammte väterlicherseits aus altösterreichischem, mütterlicherseits aus norddeutsch- protestantischem Geschlecht. Sie heiratete 1848 ihren Vetter Moritz, Professor an der Ingenieur-Akademie in Wien, später Feldmarschallleutnant und Mitglied der Akademie der Wissenschaften; 1856 zogen sie dauerhaft nach Wien. 1879 machte die Sammlerin von Uhren eine Uhrmacherausbildung, was für eine Frau damals ungewöhnlich war. Als Schriftstellerin wurde Ebner-Eschenbach mit ihrer Erzählung "Lotti die Uhrmacherin" (1880), mit den Aphorismen (1880) und mit den Dorf- und Schlossgeschichten (1883), zu denen auch die Novelle "Krambambuli" gehört, bekannt. 1887 erschien ihr Roman "Das Gemeindekind". 1898 wurde sie mit dem höchsten Zivilorden Österreichs, dem Ehrenkreuz für Kunst und Literatur, ausgezeichnet und war 1900 erster weiblicher Ehrendoktor der Wiener Universität. Regie: Joachim Staritz Bearbeitung: Heide Reinhold Produktion: Rundfunk der DDR 1987
Montag 22:00 Uhr

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SRF 1

Schreckmümpfeli

Burrage«Die Wachsfigur» von A. M. Burrage Reporter leben gefährlich.Mit: Siegfried Meisner (Erzähler), Hans-Günther Müller (Direktor), Klaus Seidel (Hewson / Bourdette)Technik: Iris MundleRegie: Paul RolandProduktion: SRF 1977Dauer: 10:25
Montag 23:04 Uhr

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WDR3

WDR 3 open: pop drei

NilowskyNilowsky Von Torsten Schulz Bearbeitung: Andrea Czesienski Reiner Nilowsky: Milan Peschel Markus Bäcker: Moritz Grove Carola: Mira Partecke Vater Nilowsky: Klaus Manchen Wally: Christine Schorn Elli: Luise Lunow Roberto: Ibrahima Sanogo Mutter Bäcker: Cathlen Gawlich Vater Bäcker: Thorsten Merten Regie: Judith Lorentz Aufnahme rbb/NDR bis 24:00 Uhr
Montag 23:05 Uhr

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