Deutschlandradio Kultur

Klangkunst

institut fuer feinmotorikDie 50 Skulpturen des Institut fuer Feinmotorik Realisation: Institut fuer Feinmotorik und Tim Elzer Produktion: SWR 2011 Länge: 46"52 Das 1EOctogrammoticum 1C besteht aus 8 präparierten Plattenspielern. Aus seinem Klang isolierte das Institut fuer Feinmotorik 49 eigenständige akustische Skulpturen. Das Hauptinstrument des Institut fuer Feinmotorik ist das 3AOctogrammoticum 39. Auf acht präparierten Plattenspielern drehen sich: Gummibänder, Vaseline, eine leere Klopapierrolle, Bu¨roklammern und viele andere Gebrauchsgegenstände. Mit Hilfe des 3AOctogrammoticum 39 füllten die Künstler mehrere Spuren mit Klangmaterial, um darin nach akustischen Strukturen zu forschen. Dabei stießen sie auf 49 Passagen, die sie als einzelne Klangskulpturen auffassen und die je eigene Konstellationen des 3AOctogrammoticum 39 darstellen. Die analogen und unbearbeiteten Skulpturen lassen sie nun aneinander gereiht durch das Hörstück ziehen. Ein beinahe haptisches Erlebnis. Das Stück erhielt 2011 den Karl-Sczuka-Preis für Hörspiel als Radiokunst. Das Institut fuer Feinmotorik ist eine Künstlerformation bestehend aus Mark Brüderle, Daniel van den Eijkel, Marc Matter und Florian Meyer. Sie wurden bekannt durch ihre Arbeit mit präparierten Plattenspielern. Die 50 Skulpturen des Institut fuer Feinmotorik
Freitag 00:05 Uhr

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TIDE 96.0

Kultur-Bistro

Kultur-Bistro Die Schauspielerin Kornelia Kirwald serviert im Kultur-Bistro ein persönliches Literatur-Menü aus Lyrik, Prosa, Features und Hörspielen, garniert mit passender Tischmusik zwischen Klassik und Jazz.
Freitag 02:00 Uhr

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WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

peter jacobiDarin: Klicker - Nachrichten für Kinder Moderation: Ralph Erdenberger Der Rächtschraipkönich Von Robert Peter Jacobi Komposition: Bernd Keul Regie: Hans Helge Ott Aufnahme des hr
Freitag 14:05 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

florian goldberg«Es wird Fragen geben» von Florian Goldberg und Heike Tauch Am 9. November 2014 jährt sich der Berliner Mauerfall zum 25. Mal. Vertraut und doch so verschieden: Als im November 1989 das System der ehemaligen DDR zusammenbrach, prallten zwei Welten aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein konnten.Hanna aus Ostberlin und Peter aus Köln erfahren, dass sie seit einer deutsch-deutschen Liebesaffäre zwischen Peters Vater und Hannas Mutter ein Halbgeschwister im jeweils anderen Teil Deutschlands haben. Da ein direkter Kontakt unerwünscht ist, verlegen sich die beiden aufs Schreiben: So entstehen über die Jahre zwischen 1977 bis zum Fall der Mauer 1989 Tagebucheintragungen, Briefe und Notizen für den Vertrauten jenseits der Mauer.Diese werden vor dem Hintergrund von Marktwirtschaft und No-Future-Gefühlen auf westdeutscher Seite und des Eingesperrtseins und der Indoktrination auf der ostdeutschen Seite zu einem persönlichen Abriss deutscher Geschichte.Mit: Dunja Arnaszus (Hanna), Ulrich Noethen (Peter)Musik: Jörg Gollasch - Regie: Heike Tauch - Produktion: WDR 2009 - Dauer: 50"Florian Goldberg, geboren 1962 in Brannenburg, lebt als selbständiger Coach und Autor von Sachbüchern in Berlin.Heike Tauch, geboren 1965 in Berlin, lebt als Hörfunkautorin und -Regisseurin mit Schwerpunkt Hörspiel/Feature sowie als Moderatorin in Berlin.Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.
Freitag 20:03 Uhr

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WDR5

Hörspiel spezial

francis durbridgeBei Morpheus! Bastian Pastewka präsentiert: Paul Temple und der Fall Gilbert (2) Hörspiel in 2 Teilen von Francis Durbridge Musik: Hans Jönsson Mit René Deltgen, Annemarie Cordes, Herbert Hennies, Kurt Lieck und vielen anderen Regie: Eduard Hermann Aufnahme aus dem Jahr 1957 bis 24:00 Uhr
Freitag 21:05 Uhr

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Bayern 2

hör!spiel!art.mix

Hannah HöchWeiter in die Nacht. Terminkalender 1937-1939 Von Hannah Höch Textcollage: Herbert Kapfer Komposition und Realisation: Helga Pogatschar BR 2014 Ursendung Die Künstlerin Hannah Höch Julian Doepp im Gespräch mit Hanne Bergius, Kunsthistorikerin Zur Sendung Als Podcast verfügbar in der artmix.galerie Ein Hörstück für Sprechstimme und Streichquartett in acht Sätzen, mit den Titeln Erster Unfall, Zweiter Unfall, Fluchtversuch, Dritter Unfall, Vierter Unfall, Fünfter Unfall, Sechster Unfall, Benzin. In den späten 1930er Jahren ist die Künstlerin Hannah Höch mit ihrem damaligen Ehemann Kurt Heinz Matthies, der als Vertreter vor allem Maschinenbau- und Rüstungsunternehmen aufsucht, oft monatelang im Auto unterwegs. Täglich viele Stunden unterwegs durchkreuzen sie das von den Nationalsozialisten beherrschte Deutschland, übernachten in Privatzimmern, Hotels oder mit dem Wohnwagen auf Rastplätzen. In ihren Terminkalendern hat Hannah Höch, die diese Reisen vor allem für Malereien, Skizzen und Naturbeobachtungen nutzt, die Stationen und Erlebnisse stichpunktartig festgehalten. Landstraßen- und Autobahnfahrten durch Nacht und Nebel, Erschöpfungszustände, Stadtbesichtigungen, Besuche der Ausstellung Entartete Kunst in mehreren Städten - und immer wieder: Autounfälle. Vieles bleibt Andeutung - Familiäres, Privates, aber auch die Schicksale verfolgter Freunde. Der Text des Hörstücks beginnt im Mai 1937, weg von Berlin, nach Dresden, weiter bis Stuppen, und endet im September 1939: Jammer! Krieg!!! Jammer! Deutschland steht im Krieg mit Polen. Weiter in die Nacht steht wie eine Art Metapher für die Finsternis der Zeit. Es ist das Bild bzw. die Nachtaufnahme einer nomadenhaften, von Unrast getriebenen Künstlerexistenz in einem Land, das dem politischen Untergang, der europäischen Zerstörung und der Shoah zutreibt. Hannah Höch gilt heute als wohl bedeutendste deutsche Künstlerin der klassischen Moderne. Sie entwickelte mit Raoul Hausmann während der Berliner Dada-Periode die Fotomontage und produzierte in der Folgezeit Collage-Serien und Klebearbeiten. Gleichzeitig entstand ihr umfangreiches malerisches Werk, das von Dada bis zur lyrischen Abstraktion in der Nachkriegszeit reicht. Im September 1939 erwarb Hannah Höch in Heiligensee, am Nordrand Berlins, ein ehemaliges Flugwärterhäuschen, in dem sie völlig zurückgezogen die Kriegsjahre verbrachte. Als Sammlerin gelang es ihr, dort ein einzigartiges und umfangreiches Archiv mit Werken, Korrespondenzen und Publikationen zur literarischen und künstlerischen Avantgarde zu verbergen und vor dem Zugriff der Nazis und vor Kriegszerstörungen zu bewahren. Hannah Höchs Terminkalender, die den Ausgangspunkt für das Hörstück bilden, sind veröffentlicht in der insgesamt sechs Bände umfassenden Archiv-Edition Hannah Höch. Eine Lebenscollage, herausgegeben vom Künstlerarchiv der Berlinischen Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Photographie und Architektur. Hannah Höch (Gotha 1889-1978 Berlin), Ausbildung zum Kunstgewerbe in Berlin; beteiligt an Dada-Berlin; mit Raoul Hausmann Erfindung der Fotomontage; umfangreiches Werk an Collagen, Gemälde, Zeichnungen, u.a. die Serie Aus einem ethnographischen Museum; seit Mitte der 1950er Jahre zahlreiche internationale Ausstellungen.
Freitag 21:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Krimi

bodo traberSir Joe Kriminalkomödie von Bodo Traber Mit: Nicki von Tempelhoff, Tim Seyfi, Oliver Stritzel, Götz Schulte, Peter Davor, Sönke Möhring, Alexander Hauff, Lilian Zahn u.v.a. Regie: Petra Feldhoff (Produktion: WDR 2013) Die Menschheit durchschreitet gerade ein Zeitalter voller Krieg und Zerstörung. Die Söldner Mario Tarantinez und Sergio d"Argento, genannt Sir Joe, desertieren aus der Armee eines marodierenden Warlords. Auf ihrer Flucht werden sie Zeugen, wie Dörfler eine schöne junge Frau hinrichten wollen. Sie retten das Mädchen, doch es entwischt ihnen sofort. In einem abgelegenen Dorf finden sie es wieder. Gleichzeitig verschwinden viele Reisende spurlos oder enden als blutleere Leichen. Gehört die Schöne zu den sagenumwobenen Bergmenschen, die sich von Menschenblut ernähren?
Freitag 22:03 Uhr

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RBB kulturRadio

HÖRSPIEL

Inka BachSnapshots of War Männerfresser oder Der Berg des Todes Von Inka Bach Mit Yves Grandidier, Jacques Bachelier und Elke Twiesselmann Regie: Kirstin Petri Somme Von Sabine Kurpiers und Sybille Luithlen Mit Britta Steffenhagen, Bernhard Schütz, Dagmar Cassens, Christian Sußner und Viginie Lefur Regie: Sabine Kurpiers Der Zitterer Von Hugo Rendler Mit Elke Twiesselmann Regie: Kirstin Petri Produktion: SWR 2014 anschließend: Bericht vom Prix Europa 2014 Von Moritz Kähn
Freitag 22:04 Uhr

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