Webradio und Livestream

Spezialtipp

Boten der Finsternis

Bild: SWR/Monika Maier

Samstag, 19:04 Uhr SWR2

SWR2 Krimi

Boten der Finsternis

Fanpost (1/2) - Petra Delicado löst ihren dritten Fall Teil 1", Nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Alicia Giménez-Bartlett, Regie: Leonhard Koppelmann. v.re.n.li.: Erzählerin/Petra (Lena Stolze), Garzon (Michael Mendl), Montalban (Martin Engler).

Tagestipp

Heute, 22:04 Uhr WDR3

WDR 3 Jazz

Mit Niklas Rudolph Laufey: Jazz für die Gen Z? Wenn es nach den Statistiken der Streaming-Dienste geht, ist Laufey die derzeit erfolgreichste Jazz-Musikerin der Welt. Aber Kritiker fragen: Ist das noch Jazz? Niklas Rudolph sucht nach Antworten. Laufey Lín Jónsdóttir ist Tochter einer Geigerin des Isländischen Sinfonieorchesters und wurde am renommierten Berklee College of Music ausgebildet. Ihre Musik klingt nach einer Mischung aus Bossa Nova und klassischen Standards verkleidet als Singer-Songwriter-Takes. Mit ihren Songs, auf Gitarre, Klavier und Cello, erreichte Laufey auf Spotify den Status des meistgespielten Jazz Acts 2022. Stars wie Billie Eilish und V von BTS fördern sie, sie tourt mit den Chinesischen Philharmonikern, aber Kritiker wie Adam Neely fragen: Ist das noch Jazz? Jetzt kommt Laufey nach Köln.

Konzerttipp

Heute, 20:05 Uhr BR-Klassik

BR-KLASSIK - Konzertabend

Bayerisches Landesjugendorchester Mitglieder des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks Leitung: Simon Rattle Solist: Tsotne Zedginidze, Klavier

Hörspieltipp

Heute, 20:00 Uhr NDR kultur

Hörspiel

Das dritte Buch über Achim (2/2) Hörspiel in zwei Teilen nach dem gleichnamigen Roman Von: Uwe Johnson Komposition: Dieter Glawischnig Bearbeitung: Dietmar Mues, Norbert Schaeffer Regie: Norbert Schaeffer Regieassistenz: Matthias Seymer, Katrin Albinus Technische Realisierung: Dietmar Hagen, Holger Kliemchen, Angelika Körber, Ulrich Pogggensee Mit: Dietmar Mues, Anne Weber, Ulrich Noethen, Cordelia Wege, Carolin Spiess, Edgar Bessen, Hannelore Schubert, Jutta Hoffmann u.v.a. NDR/MDR 2009 Karsch, ein Sportjournalist aus Hamburg, wird von seiner ehemaligen Freundin in die DDR eingeladen. Dort lernt er Achim T. ihren Freund kennen, den als Sportidol und Nationalheld verehrten Radrennfahrer. Karsch erhält ein Verlagsangebot, seine Biografie zu verfassen. Zwei verklärende Heldensagen zu Achims Leben existieren bereits. Karsch forscht den Lebensumständen Achims, den er auch persönlich befragt, akribisch nach. 1930 geboren, hat es Achim T. inzwischen zum Mitglied in der Volkskammer gebracht. Karschs Notizen fügen sich jedoch zu keinem Ganzen. Das Projekt, die objektive Biografie eines ostdeutschen Sportidols zu schreiben, scheitert. Denn Achim und sein Umfeld haben ein vollkommen anderes Bild ihres Idols als der westdeutsche Journalist. Das dritte Buch über Achim wird nicht geschrieben werden. Karsch kehrt enttäuscht und mit vielen offenen Fragen nach Hamburg zurück. - 2024 jährt sich Johnsons Todestag zum 40. Mal. Mehr Information unter ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel

Featuretipp

Heute, 15:05 Uhr Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Offene Beziehungen und die Treue Offene Beziehungen Das Ende der Monogamie? Treue Vom Wert der Loyalität Das Kalenderblatt 28.02.1962 "Papas Kino" wird für tot erklärt Von Martin Trauner . Offene Beziehungen - Das Ende der Monogamie? Autorin: Karin Lamsfuß / Regie: Kirsten Böttcher Laut Umfragen geht fast jeder Dritte irgendwann im Leben fremd. Gleichzeitig ist Ehrlichkeit einer der höchsten Werte in einer Partnerschaft. Warum also die Affäre geheim halten? Manche Paare öffnen die Beziehung und stehen sich gegenseitig zu, einander fremdzugehen. Mal macht nur einer von beiden davon Gebrauch, mal beide. Die Bandbreite geht von einem einmaligen One-Night-Stand bis hin zu einer Zweitbeziehung, die parallel läuft. Es gibt Paare, für die passt dieses Modell. Sie scheinen weniger von Eifersucht, Verlustangst geplagt und ihnen sind Besitzansprüche fremd. Andere hingegen stimmen nur zähneknirschend zu - aus der Angst, den Partner oder die Partnerin zu verlieren. Doch es geht ihnen nicht gut dabei. Sie sorgen sich, wenn der Partner sich mit "der Anderen", "dem Anderen" trifft, haben quälende Fantasien. Die Bilder im Kopf lassen sie nicht mehr los. Langfristig kann das die Partnerschaft zerstören. Doch Evolutionsbiologen betonen, dass die Menschen gar nicht für die Monogamie geschaffen wären. Warum also nicht offen damit umgehen? Schließlich steht nirgends geschrieben, dass man nur einen Menschen lieben kann! Treue: vom Wert der Loyalität Autor: Andreas Hauber / Regie: Sabine Kienhöfer Treue in Beziehungen klingt in den Ohren mancher Menschen beinahe antiquiert. Ist der moderne Mensch doch frei, selbstbestimmt und unabhängig. Und wieso sollte er das dann nicht auch in seinen Beziehungen sein? Üblicherweise denkt man, wenn von Treue oder Untreue die Rede ist, sofort an Sexualität. Beinahe so, als würde sich Treue nur auf das Körperliche zwischen zwei Menschen beziehen. Dabei steckt in dem Begriff viel mehr und er geht viel tiefer. Nicht zuletzt ist die Treue eng mit dem "Vertrauen" verwandt. Natürlich waren sich Menschen in allen Zeiten zeitweise oder auch grundsätzlich untreu. Auch wenn sie sich Treue versprochen haben. Aber nur weil das so ist, muss das nicht heißen, dass die Treue wertlos geworden ist. Treue ist in ihrer Vielschichtigkeit nicht nur eine Tugend, sondern letztendlich ein wesentlicher Pfeiler unseres Zusammenlebens. Wobei sie nicht rein positiv besetzt ist, wenn sie als völlige Unterwerfung gedeutet wird. "Meine Ehre heißt Treue" war der Wahlspruch der SS zur Zeit des Nationalsozialismus. Treue hat auch Grenzen und es ist Sache von Gesellschaften bzw. Partnern, diese Grenzen auszuhandeln. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Bernhard Kastner

Podcast

Deutschlandfunk

Scholz und Macron - keine ziemlich besten Freunde

 Amin, Ninawww.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9

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Hörspiel-Download

NDR

Rainald Goetz: Jeff Koons

Hörspiel nach dem gleichnamigen Theaterstück von Rainald Goetz Eine Galerie, eine Bar, eine Tanzfläche, ein Atelier und der Görlitzer Bahnhof: An diesen Orten lässt Rainald Goetz ein Panorama des Sprechens in der Gegenwart entstehen, ein Stimmenwerk des zeitgenössischen Bewusstseins. Der Titel "Jeff Koons" lässt sich als Motto verstehen: das Verfahren von Goetz, das Banale, das Peinliche und das Billige des Alltags, die klischeehaften Sehnsüchte und unechten Bedürfnisse der Zeitgenossen als Material zu benutzen und kalt auszustellen, ähnelt der Konzeptkunst des amerikanischen Künstlers Jeff Koons. - Das Spektrum der Stimmen: vom bürgerlichen Kunstpublikum über hedonistische Kneipengäste und selbststilisierte Aussteigertypen bis hin zu den Alkis. Goetz schildert auch sich selbst, wie er schreibt, aufsteht. Die Stimmen-Fetzen sind in seinem Kopf...

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