Am Jahresbeginn schauen Menschen zurück, aber auch nach vorne: voller Fragen, Hoffnungen und Unsicherheiten. Für Autor Martin Berker ist das Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ dabei ein Begleiter, der trägt und tröstet. Es erzählt von Vertrauen mitten im Schweren und von einem Segen, der ihn durch das neue Jahr hindurch begleitet.
Der Mensch ist im Kern gut, sagen die einen. Die anderen meinen, er sei von Grund auf böse. Was sagt der christliche Glaube dazu? Zwischen Bibel und Gegenwart fragt Autor Stephan Krebs, ob Vertrauen realistisch oder riskant ist.
Der Jahreswechsel steht für einen Neuanfang und für einen Abschied vom Alten. Rückblicke gehören dazu, aber auch Rituale. Wer sich jetzt aufmacht, den Weg in die Zukunft zu gestalten, braucht beides: Die Bereitschaft, sich auf Unbekanntes einzulassen, aber genauso die Sicherheit der Tradition. Warum, erfahren Sie von Autor Matthias Viertel.
Das Weihnachtsfest hat in seiner Botschaft neben aller Freude auch ernste Momente. Viele Aspekte seiner Geschichte und seiner Geschichten sind tragisch und leidvoll. Sie erinnern stark an Passion und Ostern. Diesem Gedanken geht Autor Stefan Herok am sog. „Fest der unschuldigen Kinder“ in seiner hr2 Morgenfeier nach.
Gerade an Weihnachten, wenn wir das Kind in der Krippe betrachten, stellt sich für Autorin Sabine Kropf-Brandau diese Frage neu: Was bedeutet es, ein Kind Gottes zu sein? Ist das eine religiöse Bevormundung - oder vielleicht doch ein Geschenk? Mehr dazu, erfahren sie hier.
Welche Lichter machen mein Leben hell? Und wie kann ich selbst Licht und Hoffnung weitergeben? Bischof Peter Kohlgraf spricht in der hr2 Morgenfeier am 1. Weihnachtstag über das Licht von Bethlehem - ein Licht, das nicht blendet, sondern wärmt, tröstet und zum Frieden ruft.
Ein Bild von Maria ziert die kleine Dorfkirche. Neben ihr: Ein Engel - er kündigt die Geburt Jesu an. Autor Michael Tönges-Braungart bestaunt das Bild und geht dieser jungen Frau und ihrer Geschichte nach.
Johannes der Täufer, sein Leiden und die damit verbundene adventliche Hoffnung rücken heute am 3. Adventssonntag, Gaudete („Freut euch!“), in den Mittelpunkt. Trotz Gefängnis, Gewalt und Ohnmacht bleibt das Himmelreich Ziel und Erfüllung, auf das Menschen hinleben dürfen. Der Advent ist die Einladung, das von Jesus geschenkte Heil persönlich zu ergreifen und dieser Weihnachtszeit eine tiefe, tragende Beziehung zu geben. Darüber spricht Weihbischof Karlheinz Diez aus Fulda.
Als Jugendlicher und erst recht als Erwachsener machte Autor Karl Waldeck sich Gedanken, worauf im Advent gewartet und welche Geschichte hier eigentlich erzählt wird. Ging es beim Advent nur um die Vorgeschichte der Geburt Jesu? Seien Antwort hören sie hier.
Der Streit um den Messias hat viel Judenfeindschaft und Antisemitismus hervorgebracht. Dabei ist dieser Streit unnötig. Beide Religionen, Judentum und Christentum, können die alten Texte auf ihre je eigene Art lesen. Und nicht nur die Texte der Bibel, meint Autor Thomas Hieke, sondern auch das Libretto von Georg Friedrich Händels „Messiah“.