Musikstil:
BR-Klassik
Live aus dem Herkulessaal der Münchner Residenz - Surround Manches bleibt ein Mysterium Er gilt als der "Gentleman-Dirigent". Er wurde zum Ritter des Britischen Königreiches geschlagen und leitete als Chefdirigent neun Jahre lang das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Doch "Wie ich das geschafft habe, Dirigent zu werden, weiß ich selbst nicht", sagt Sir Colin Davis, der zunächst nicht in die Dirigierklasse des Royal College of Music aufgenommen wurde, weil er nicht Klavier spielen konnte. Jetzt steht einer der bedeutendsten Dirigenten unsere Zeit wieder am Pult des BR-Symphonieorchesters und dirigiert Haydns Sinfonie Nr. 87 in A-Dur, das Violinkonzert in a-Moll von Antonin Dvorák und die Enigma-Variationen von Edward Elgar. Lange Zeit waren Elgars Variationen ein Rätsel. Denn bei der musikalischen Gestaltung der 14 Variationen bezog sich Elgar auf die Eigenschaften seiner Freunde und Familie. Als einzigen Anhaltspunkt hinterließ er nur deren Initialen. So spielt zum Beispiel die erste Variation (CAE) auf Elgars Frau Alice an. Sie beschreibt die Melodie, die Elgar abends beim Nachhause kommen pfiff und die seiner Frau so gefiel. Die Geigerin Arabella Steinbacher spielt das Violinkonzert von Dvorák. BR-Klassik überträgt das Konzert live. Leitung: Colin Davis Solistin: Arabella Steinbacher, Violine Joseph Haydn: Symphonie Nr. 87 A-dur; Antonín Dvorák: Violinkonzert a-moll, op. 53; Edward Elgar: "Enigma-Variationen", op. 36 Ca. 21.10 - 21.30 Uhr: PausenZeichen * Ben Alber im Gespräch mit Arabella Steinbacher und Colin Davis * Als Podcast verfügbar
Freitag 20:05 Uhr
HR2
Martin Grubinger, Schlagzeug Special Guests: Blumentopf, DJ Kitsune u.a. Leitung: Frank Strobel Percussion Mania mit Musik von Varèse, Strawinsky u.a. (Aufnahme vom 26. Februar 2010 aus der Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst) Beim Music Discovery Project geht das hr-Sinfonieorchester in jedem Jahr ein grenzüberschreitendes Wagnis ein. Unter dem Titel "Percussion Mania" hat es Musiker bereits zum vierten Mal zu einem außergewöhnlichen musikalischen Projekt eingeladen. Waren es in den letzten drei Jahren DJ Tom Wax und die aus dem Pop-Bereich bekannten Musiker Mousse T. und Paul van Dyk, so sind in diesem Jahr der Multiperkussionist Martin Grubinger, die Rapper von Blumentopf, DJ Kitsune und Musiker von DePhazz bis Bro‘Sis zu erleben. Energetische Musik steht im Mittelpunkt des außergewöhnlichen Konzertabenteuers unter der Leitung von Frank Strobel, darunter Igor Strawinskys "Der Feuervogel" und Edgard Varèses "Ionisation für 13 Schlagzeuger". Alle Kompositionen dieses vierten "Music Discovery Projects" stammen aus dem 20. Jahrhundert, sie reflektieren die großen Themen Industrialisierung und Beschleunigung der Zeit. Und wieder prallen unterschiedlichste Musikstile aufeinander, Klassik, Jazz, Pop und Rap. Etwas Neues entwickelt sich. hr2-kultur sendet die Aufnahme des Konzerts vom 26. Februar in der Jahrhunderthalle Frankfurt Höchst.
Freitag 20:05 Uhr
Deutschlandfunk
Avishai Cohen "Aurora" Avishai Cohen, Kontrabass, Gesang Karen Malka, Gesang Shai Maestro, Piano Amos Hoffman, Oud Itamar Doari, Perkussion Aufnahme vom 29.8.09 von den Leipziger Jazztagen Mit Bert Noglik Vielen dürfte er zuerst durch seine Mitwirkung in den Bands von Chick Corea bekannt geworden sein - der israelische Bassist Avishai Cohen. In seinem Spiel verbindet er Virtuosität mit musikalischer Hingabe. Nachdem er über eine Dekade in New York mit Prominenten der amerikanischen Jazzszene zusammengearbeitet hat, lebt er seit einigen Jahren wieder in Tel Aviv. Mit seinem Trio fusionierte er Einflüsse aus der israelischen Musik und der Kultur des Nahen Ostens mit dem Jazz. Sein neues Bandprojekt "Aurora" vereint nicht nur Piano, Kontrabass und Perkussion mit der arabischen Laute (Oud), sondern auch das instrumentale Spiel mit vokalem Ausdruck. Avishai Cohen lässt sich neben seinem Kontrabassspiel dabei erstmals auch selbst als Sänger vernehmen - auf Hebräisch, Englisch, Spanisch und in der alten Sephardensprache Ladino. Gemeinsam mit seiner Band entwirft er magische Klanglandschaften, in denen sich die ganze Vielfalt einer weit gespannten, kulturell reichen und musikalisch grenzenlosen Region spiegelt. Avishai Cohen "Aurora"
Freitag 21:05 Uhr