Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

whitechapel-mordeSherlock Holmes und die Whitechapel-Morde (2/3) Von Alfred Marquart nach Arthur Conan Doyle und John Wilding Regie: Patrick Blank Produktion: SWF 1996 Länge: 43"30 (Teil 3 am 27.12.14) Neben der brillanten BBC-Fernsehreihe "Sherlock" haben alle nachkommenden Sherlocks einen schweren Stand. Doch auch schon in der Vergangenheit fand sich unter den unzähligen nachahmenden oder parodierenden "Holmes" Adaptionen kaum eine, die dem Geist des Originals gerecht wurde. Alfred Marquart hat die Aufgabe 1996 so gelöst: In einer Spielhandlung fährt er zum einen Sir Arthur Conan Doyles gesamtes Stammpersonal um Holmes und Watson auf - die Haushälterin Mrs Hudson, Inspector Lestrade, die von Sherlock verehrte Irene Adler und seinen Bruder Mycroft. Darüber hinaus ermöglicht Marquart durch Sherlocks breit angelegte Ermittlungen im Fall Jack the Ripper die Begegnung mit realen zeitgenössischen Berühmtheiten: mit dem damaligen Polizeichef Sir Charles Warren, dem sozial engagierten Journalisten und Dramatiker George Bernard Shaw sowie dem "göttlichen" Dichter und Spötter Oscar Wilde und nicht zuletzt mit Ihrer Majestät Queen Victoria höchstpersönlich. Sherlock Holmes und die Whitechapel-Morde (2/3)
Samstag 00:05 Uhr

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Ö1

Apropos Friederike Mayröcker

friederike mayröckermit Irene Suchy. (ca. 14:05 Uhr): Die Hörspiel-Galerie. "Das zu Sehende, das zu Hörende". Von Friederike Mayröcker. Regie: Götz Fritsch, Komposition: Ernst Kölz. Mit Elfriede Irrall, Rudolf Wessely, Ulrich Wildgruber, Otto Sander, Andrea Vincze, Gernot Kranner, Otto Probst. (ORF/BR/WDR/DLR 1997) * (ca. 15:30 Uhr): Himmelfahrts-Mozart - Zum 90er der Friederike Mayröcker. Hörspiel-Galerie: "Das zu Sehende, das zu Hörende". Von Friederike Mayröcker. Mit Elfriede Irrall, Rudolf Wessely, Ulrich Wildgruber und Otto Sander. Regie: Götz Fritsch. Sängerin: Andrea Vincze, Sänger: Gernot Kramner, Pianist: Otto Probst. Angeregt von zwei Bildern, also von rein optischen Eindrücken, setzt Friederike Mayröcker diese Impulse in ein poetisch-akustisches Hörspiel um, das selbst ununterbrochen Bilder erzeugt. Ein strukturelles Element dieses Hörspiels ist der griechische Mythos der Echo, die von Narkissus verachtet wird. Sie ist Opfer eines Geschlechterkampfs, freilich keines Strindberg"schen, sondern von eher Beckett"scher Provenienz, einer Auseinandersetzung, die auch im hohen Alter noch anhält. Neben Echo, die von der Stimme eines Mezzosoprans "gefärbt" wird, und Narkissus, dem ein Countertenor zugeordnet ist, instrumentieren ein "Narrator" und die Figur Henry das vielschichtige Erinnerungs- und Beziehungsgewebe. Ein Echo der Vergangenheit wird zur "Redeverflossenheit" einer Liebesbeziehung, und das schöne Spiegelbild des Narkissus wird "in brackigem Wasser ertränkt". Apropos Musik: "Himmelfahrts-Mozart". Sie ist Inspirationsquelle, Librettistin, Ansporn und Liebhaberin der Musik ihrer Zeit - für die Feste der Dichterin spielten Peter Ponger und Beat Furrer, Rudolf Jungwirth und Kurt Schwertsik auf. In ihren Hörspielen haben Mauricio Kagel und Wolfgang von Schweinitz komponiert. Elisabeth Harnik und Gloria Coates, Eva Maria Hoben und Gottfried von Einem, Balduin Sulzer und Thomas Pernes und sind dem Klang ihrer Worte in Kantaten, Opern und Liedern gefolgt, Martin Haselböck hat den ihrem Lebenspartner Ernst Jandl nachgerufenen Requiems-Text vertont. Welche Stimme passt am besten? - ihre eigene zu ihrer Hör-Poesie und Stimm-Dichtung.
Samstag 14:00 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

Francis HungerWelten Räume Galaxien Schwerelosigkeit für alle Von Francis Hunger Lena Schukowa: Mareike Hein Vorsitzender: Reinhart Firchow Valentina Tereschkowa: Katharina Schmalenberg Mikhail Shura-Bura: Gregor Höppner Dmitri Jevgenevic Okhozimski: Hans-Martin Stier Junger Soldat: Jonas Minthe Alter Soldat: Volker Lippmann Nikolai Petrowitsch Kamanin: Thomas Anzenhofer Kyrill Schukow, 10 Jahre: Ben Falkenroth Kyrill Schukow, 18 Jahre: Luca Kämmer Lenas Mutter: Therese Dürrenberger Arzt: Volker Risch Sprecher: Klaus Feldmann Regie: Thomas Werner
Samstag 15:05 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

friederike mayröckerDas zu Sehende, das zu Hörende Von Friederike Mayröcker Echo - Elfriede Irrall Narkissus - Rudolf Wessely Henry - Ulrich Wildgruber Narrator - Otto Sander Komposition: Ernst Kölz Regie: Götz Fritsch ORF/BR/WDR/DLR Berlin 1997 Angeregt von zwei Bildern, also von rein optischen Eindrücken, setzt Friederike Mayröcker diese Impulse in ein poetisch-akustisches Hörspiel um, das selbst ununterbrochen Bilder erzeugt. Strukturelles Element ist auch der griechische Mythos der Echo, die von Narkissus verachtet wird, weil sie ihm nachspricht, nachläuft. Sie ist Opfer eines Geschlechterkampfes, einer Auseinandersetzung, die auch im hohen Alter noch anhält. Neben Echo, die von der Stimme eines Mezzosoprans "gefärbt" wird, und Narkissus, dem ein Countertenor zugeordnet ist, instrumentieren ein "Narrator" und die Figur Henry das vielschichtige Erinnerungs- und Beziehungsgewebe. Ein Echo der Vergangenheit wird zur "Redeverflossenheit" einer Liebesbeziehung, und das schöne Spiegelbild des Narkissus wird "in brackigem Wasser ertränkt". Der Narrator in Mayröckers Hörspiel beginnt mit folgender poetologischer Bemerkung: "in der Komposition eines Spiels (Radiospiels z.B.) kannst du nicht einfach emotional rotieren wie in einem langen Prosatext, sondern es gibt da Zipfel, die irgendwie geknüpft, zusammengeknüpft werden wollen - man kann sie nicht einfach so herunterhängen lassen, sie können nicht aussehen wie Diwanquasten, wie es für ein längeres Prosawerk denkbar, ja, wünschenswert ist, sondern sie müssen Richtung, Galopp, Frage- und Antwortkonstellation besitzen. Es ist also etwas ganz Besonderes: es ist darin besonders viel Konzept und Kalkül ..." "Das zu Sehende, das zu Hörende" wurde in Österreich als Hörspiel des Jahres 1997 ausgezeichnet.
Samstag 15:05 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

Fräulein SmillasWiederholung: 23.05 Fräulein Smillas Gespür für Schnee (1) Hörspiel in 2 Teilen von Peter Høeg Übersetzung aus dem Dänischen: Monika Wesemann Bearbeitung: Valerie Stiegele Komposition: Peter Zwetkoff Smilla Jaspersen: Krista Posch Peter Føjl, der Mechaniker: Matthias Habich Jesaja: Holger Rapp Professor Johannes Loyen: Lothar Blumhagen Kommissar Ravn: Rolf Schult Dr. Lagermann: Berthold Toetzke Elsa Lübing: Rosemarie Fendel Angestellter im Handelsregister: Markus Hoffmann Kommissar Telling: Heinz Meier Andreas Fine Licht: Peter Fricke Moritz Jaspersen: Jürgen Thormann Birgo Lander: Walter Renneisen Kapitän Siegmund Lukas: Dieter Eppler philippinischer Bootsmann: Andreas Szerda Tørk Hviid: Hans Peter Hallwachs Regie: Hermann Naber Aufnahme SWF/NDR
Samstag 17:05 Uhr

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MDR FIGARO

Figarino

Geschichten aus der Fahrradwerkstatt Das Hörspiel "Figarino hilft dem Weihnachtsmann" Der Weihnachtsmann ist erschöpft, er kann nicht mehr! So viele Geschenke - er schafft es einfach nicht, sie alle zu verteilen und braucht dringend eine Pause. Und seine Rentiere auch! Aber zum Glück hat er einen Ersatzschlitten und einen Freund, auf den er sich verlassen kann: Figarino. Und schon ist Figarino als Aushilfsweihnachtsmann unterwegs und verteilt mit Bärbel als Weihnachtsengel mit Pappflügeln und Hansi als Weihnachtself in Strumpfhosen die Geschenke in der Stadt. Kater Long John mag es jedoch gar nicht, in einem Rentierschlitten hoch oben über die Stadt zu fliegen.
Samstag 18:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

Samuel BeckettMurphy Von Samuel Beckett Aus dem Englischen von Elmar Tophoven Bearbeitung und Regie: Oliver Sturm Komposition: Sabine Worthmann Mit: Graham Valentine, Marek Harloff, Kathrin Angerer, Irm Hermann, Wolfgang Michael, Josef Ostendorf, Wilfired Hochholdinger, Astrid Meyerfeldt, Bernd Kuschmann, Heinrich Giskes, Peter Clös u.a Produktion: DLF 2014 Länge: ca. 112" Ursendung Murphy ist der häufigste Nachname in Irland, ein Allerweltsname wie Müller im Deutschen. Und eigentlich müsste man sich bei Samuel Becketts gleichnamigem Roman - um die eigentümliche Komik des Originals zu spüren - immer Müller denken, wenn von Murphy die Rede ist. Becketts Held indes ist nun alles andere als ein Allerweltscharakter. Er ist gewissermaßen eine Übertreibung seines damals, im Jahr 1934 erst 28-jährigen Schöpfers Samuel Beckett selbst, der - wie Murphy - vor der Enge und Tristesse der irischen Wirklichkeit ins Londoner Exil geflohen war, um dort die Bürde seiner irischen Wurzeln loszuwerden. Während Beckett es mit Psychoanalyse und Schreiben probierte, schlägt Murphy den Weg einer konsequenten Entkörperlichung ein. Murphy lebt, abgetaucht und für seine irischen Freunde unerreichbar, in einer schwierigen Liebesbeziehung mit der Londoner Prostituierten Celia und frönt den Exerzitien einer radikalen Vergeistigung. Er ahnt nicht, dass das Böse, dem er für immer zu entrinnen trachtete, sich bereits auf die Suche nach ihm gemacht hat und in Gestalt seiner Ex-Geliebten, seines Professors und eines ehemaligen Dubliner Kommilitonen auf dem Weg nach London ist. Murphy
Samstag 20:05 Uhr

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SWR4 Baden-Württemberg

Mundart und Musik

Hörspiele und Sketche in Mundart
Samstag 21:00 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

paul plamper«Stille Nacht (Ruhe 3)» von Paul Plamper Alle Jahre wieder, kommt der Weihnachtsmann. Paul Plamper und sein Team spielen eine nicht enden wollende Reihe von Weihnachtsfesten in einer zeitgemässen Patchworkfamilie durch. Kein Weg scheint an den festen Ritualen, zwanghaften Verhaltensmustern und Beziehungssackgassen vorbeizuführen.Die Ruhe beim Auspacken der Geschenke ist der Dreh- und Angelpunkt der Beziehungen. Das Hörspiel durchleuchtet einen familiären Kosmos und die Funktion von Geschenken darin als Kommunikationsmittel und emotionale Währung und fährt den Kursschwankungen dieser Währung durch die Jahre hindurch nach.Mit Carolin Peters (alleinerziehende Mutter), Franz Broich-Wuttke (Sohn Arthur), Thomas Blisniewski (Patenonkel Klaus), Margarita Broich (junggebliebene Oma Iris), Schorsch Kamerun (Omas On-Off-Beziehung Stefan)Musik: Ronja Scheler, Hannes Höfer, Wiebke Köplin (Blockflöten) - Regie: Paul Plamper - Produktion: WDR 2013 - Dauer: 54 18Paul Plamper, geboren 1972 in Ulm, macht als Regisseur und Autor Theater- und Hörspielproduktionen. Nach dem Germanistikstudium war er u.a. beim Berliner Ensemble und an der Volksbühne Berlin tätig. Mit seinen zahlreichen Hörspielen hauptsächlich für den Westdeutschen Rundfunk hat er sich einen internationalen Ruf erworben.Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen auf unserer Internetseite nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.
Samstag 21:00 Uhr

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NDR 4 Info

Das Kriminalhörspiel

Die Nacht der RabenDie Nacht der Raben (1/2) Nach dem gleichnamigen Roman von Ann Cleeves Übersetzung aus dem Englischen: Tanja Handels Komposition: Peter Kaizar Hörspielbearbeitung und Regie: Mark Ginzler Mit Winnie Böwe, Robert Gallinowski, Helmut Stange, Ulrike Grote, Laura Maire, Martin Bross, Felix von Manteuffel, Christoph Gawenda u.v.a. SWR 2008 Winter auf den Shetland-Inseln. Oben in Hillhead wohnt ein seltsamer Außenseiter: Er grinst, wenn andere weinen, bewundert Raben für ihre Klugheit und Grausamkeit und hört die Stimme seiner toten Mutter. Seit acht Jahren hat ihn niemand mehr besucht, er wurde damals verhaftet, weil die kleine Catriona verschwunden war. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Man konnte ihm nichts nachweisen. In dieser Neujahrsnacht entscheiden die angetrunkenen Schulfreundinnen Catherine und Sally, dem alten Sonderling auf dem Heimweg von einer Silvesterparty einen Besuch abzustatten... Das Kriminalhörspiel
Samstag 21:05 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

bis 24:00 Uhr
Samstag 23:05 Uhr

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