Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

daniel pennacWenn alte Damen schießen Von Daniel Pennac Aus dem Französischen von: Eveline Passet Bearbeitung: Sabine Grimkowski Regie: Philippe Bruehl Musik: Stereo Total Mit: Patrick Güldenberg, Linda Olsansky, Berthold Toetzke, Wolf-Dietrich Sprenger, Jens Harzer u.a. Produktion: SWR 2015 Länge: 53"55 Paris, Januar 1983. Der Stadtteil Belleville ist in hellem Aufruhr. Innerhalb weniger Wochen wurden vier alten Damen die Kehlen durchgeschnitten. Die Polizei ermittelt fieberhaft. Eine der Spuren führt zur munteren Sippe der Malaussènes. Bei ihnen hat die Journalistin Julia, die Freundin des ältesten Sohns Benjamin, vier Greise zur Entgiftung untergebracht. Anscheinend ist Julia einer heißen Sache auf der Spur. Als sie plötzlich verschwindet, forscht Benjamin selbst nach und kommt hinter einen Riesenschwindel mit Amphetaminen, der von der städtischen Altenpflege betrieben wird. Und das ist nur ein Teil des Filzes aus Drogenhandel, Betrug und Korruption. Wenn alte Damen schießen
Samstag 00:05 Uhr

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Ö1

Die Hörspiel-Galerie

jürg amann"Nachgerufen". Von Jürg Amann. Dieses Stück ist das Ergebnis eines so interessanten wie riskanten Abenteuers: sich als Schriftsteller, als Mann, einmal in die andere Seite einzudenken, von der sonst nicht gesprochen wird - in die Seite der Frau. (ORF Salzburg 1984) In acht Monologen kommen Frauen und ihr Verhältnis zu berühmten Dichtern zu Wort: Was haben diese Frauen zu sagen, woran erinnern sie sich, erinnern sie uns? Wir hören u.a. über Gottfried Keller, über Kafka, Kleist, Goethe, Brentano, Hölderlin und Schiller. In fiktiven Briefen, in Gesprächen und Selbstgesprächen, lassen sie ihre Begegnungen mit diesen Dichtern an sich vorüberziehen, rufen sie "ihren" Dichtern nach. "Jürg Amann erzählt in einer behutsamen, eindringlichen Prosa von Frauen, die, von der Historie kaum beachtet, mit ihrer Verletzbarkeit und Stärke Männer begleitet und mitgeformt haben, die als Köpfe der Literatur fast unantastbar vor uns stehen - bis heute. Zart aquarellierend zeichnet Amann Frauenbilder in Augenblicken des Erinnerns, in Situationen, die menschliche Größe erhellen, Leid und Zuversicht in der Nähe und Ferne von Liebe". U.a. mit Christiane Hörbiger, Helmuth Lohner, Paul Hoffmann, Sonja Sutter, Nicole Heesters, Sabine Sinjen, Rosmarie Fendel, Regie: Klaus Gmeiner (ORF Salzburg 1984)
Samstag 14:00 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

raoul schrottRaoul Schrott: Erste Erde Epos - Erste Pflanzen Der Vorarlberger Botaniker Thomas Amann schildert die allmählich vor 500 Jahrmillionen beginnende Landnahme der Pflanzen und ihre Entstehung aus einer Grünalgenart, deren heutige Verwandte sich auf Gletscherfeldern und in alpinen Seen und Weihern finden. Er erzählt von einer Reise nach Irland zu der Fundstelle der ältesten fossil erhaltenen Pflanze, vom Sein der Bäume und von seiner an der Totgeburt eines Kindes zerbrochenen Ehe. "Jedes Reden von der Welt kommt irgendwann auf die Koordinaten unserer Existenz zu sprechen: auf Liebe, Kinder und immer wieder auf den Tod. Er ist der Spiegel, in dem sich das Leben abhebt, er gibt ihm den Raum vor und stellt den Punkt dar, in dem alle Parallelen zusammenlaufen - das Schreiben ist stets auch ein Versuch, Welt und Tod in eine Perspektive zu bringen." (Raoul Schrott)
Samstag 15:05 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

yves raveyBruderliebe Von Yves Ravey Übersetzung aus dem Französischen: Angela Wicharz-Lindner Bearbeitung: Annette Berger Max: Ulrich Noethen Jerry: Wolfram Koch Samantha: Susanne Wolff Pourcelot: Rüdiger Vogler Damprichard: Martin Reinke Clotilde: Jele Brückner Dédé: Andreas Grothgar Leiter des Altenheims: Ernst August Schepmann Pfleger: Philipp Schepmann Bruneau, Bankangestellter: Gregor Höppner Regie: Walter Adler Max und Jerry sind zwei ungleiche Brüder, und sie kennen einander besser als ihnen lieb ist. Aber gerade deshalb planen sie gemeinsam ein Verbrechen.
Samstag 17:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Spielraum - Die Geschichte

Fantastische Welten - Das Freiburger Krokodil Kurzhörspiel von Leah Biebert und Cornelius Thoma Mit: Klaus Müller-Williams, Charlotte Heyng, Laurin Freiberg, Christoph Ruetz und Klaus Gülker Die Geschichte steht nach der Sendung ein Jahr zum Download bereit unter: www.kindernetz.de/spielraum Wer kennt es nicht, das Krokodil im Freiburger Gewerbebach? Alle halten es für ein Kunstwerk, nur Paula weiß, dass das Krokodil lebendig ist. Zusammen mit ihrem Bruder Pete macht sie Ferien im Schwarzwald, und im Zuge einer langweiligen Stadtführung überschlagen sich nun die Ereignisse. Eine lustige Feriengeschichte, die uns zeigt, dass das Abenteuer oft gerade da lauert, wo man es nicht vermutet. Man muss es nur an der Schnauze packen! Das Kurzhörspiel entstand als Produktion des SWR in Kooperation mit dem Zentrum für Schlüsselqualifikationen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Samstag 18:40 Uhr

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WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

bernd giesekingWiederholung: 17.07. Mit Christian Schmitt Frau Fledder und Herr Zitrone Von Bernd Gieseking Komposition: Michael Kessler Regie: Christine Nagel Aufnahme des hr Die eine frisst Motten, der andere Körner. Sie verbringt den Tag lieber kopfüber hängend, er kopfhoch stehend. Sie ist schwarz, er blau. Frau Fledder ist eine Fledermaus, die es in sich hat und sich Hals über Flügel in Herrn Zitrone verliebt, einen kleinen blauen Wellensittich von der eher sensiblen, ängstlichen Sorte. Ausgerechnet er wohnt bei Marie, die ihm am liebsten Gruselgeschichten vorliest. Mit Jonas, dem neuen Nachbarsjungen, versteht er sich jedoch auf Anhieb bestens. Zu dumm nur, dass dieser eine feine Spürnase für die dunklen Seiten manch anderer Nachbarn hat und selbst vor einer nächtlichen Verbrecherjagd nicht zurückschreckt. Dabei wird Herr Zitrone plötzlich mutiger, als er es sich je erträumt hat. Ein flatterhaft poetischer Kinderkrimi über das Anders- und Mutigsein.
Samstag 19:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

ingomar von kieseritzky«Dogs Underdogs» von Ingomar von Kieseritzky Im Himmel der Hunde blicken verblichene Vierbeiner zurück auf ihr irdisches Dasein und auf ihre Erfahrungen mit dem Homo sapiens. Aus ihrer Perspektive gewinnt die Welt einen besonderen Witz, Irrwitz, und Aberwitz. Der Meister des Grotesken Ingomar von Kieseritzky trat mit seinem tierischen Hörspiel in La Fontaines Fussstapfen. Hier sprechen Tiere wie Menschen, und Menschen wird mitunter ein bestialisches Image verpasst. Mit: Gerry Wolff (Ede), Hans Wyprächtiger (Charon), Friedhelm Ptok (Hector), Dieter Laser (Fritz), Ulrich Wildgruber (Sir John), Matthias Habich (Mattik), Christine Davis (Flossier), Kyra Mladek (Daysi) Regie: Norbert Schaeffer - Produktion: SWR 1997 - Dauer: 60" Ingomar von Kieseritzky stammt aus dem baltischen Adelsgeschlecht Kieseritzky. Er besuchte Schulen in Stadthagen, Freiburg, Königsfeld und auf der ostfriesischen Insel Langeoog. Danach war er ein Jahr lang Requisiteur am Goetheanum in Dornach, anschliessend Buchhändler in Berlin und Göttingen. Seit 1971 lebt er als freier Schriftsteller in Berlin. Kieseritzky ist zum einen Verfasser experimenteller Prosa, die stets eine Tendenz zum Grotesken und Absurden aufweist. Zum anderen ist er mit über 100 Titeln einer der produktivsten deutschen Hörspielautoren der Gegenwart. Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen auf unserer Internetseite nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.
Samstag 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

b. travenDas Totenschiff Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von B. Traven von Ernst Schnabel Regie: Karl Peter Biltz komposition: Karl Szuka Mit: Wolfgang Golisch, Hans Goguel , Agi Prandhoff , Horst Uhse, Alfred Hückmann, Oskar Möbius, Günther Vulpius, Horst Schimmelpfennig, Peer Lhot, Ludwig Baschang, Horst Scharfenberg u.a. Produktion: SWF 1947 Länge: 78"35 Anschließend: "Ernst Schnabel - Seefahrer und Radiopionier" von Sabine Ochaba Bill, ein Seemann, ist einer der Verlorenen, die von einem Land ins andere abgeschoben werden. Keine Papiere, kein Recht, keine Heimat. Ein dummer Zufall, ein Mädchen in irgendeinem Hafen im alten Europa, eine durchbummelte Nacht: Das Schiff dampft ab, mit den Papieren, die allein die menschliche Existenz vor den Augen der Behörden glaubwürdig und legitim machen. Die letzte Station Bills ist ein verrosteter Pott irgendwo auf See, im Sturm. Das Stück gewann 1947 im Nachkriegsdeutschland für viele Flüchtlinge, die "displaced persons" waren, erneute Aktualität. B. Traven, vermutlich alias Richard Maurhut. Nach der Münchner Räterepublik zum Tode verurteilt, floh nach Mexiko, wo er nach der Veröffentlichung vieler abenteuerlicher und sozialkritischer Romane 1969 starb. Das Totenschiff
Samstag 20:05 Uhr

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NDR 4 Info

Das Kriminalhörspiel

Der Hahn ist totDer Hahn ist tot Nach dem gleichnamigen Roman von Ingrid Noll Bearbeitung: Andrea Czesienski Regie: Ulrike Brinkmann Mit Evelyn Hamann, Peter Simonischek, Rainer Heise DLR Berlin 1997 Abend für Abend ging Rosemarie Hirte in Witholds Garten, um ihn hinter dem Fenster seines Hauses zu beobachten, während er Abhandlungen über Vormärzlyrik schrieb oder sich mit anderen Frauen vergnügte. Rosemarie war süchtig nach Liebe, wenn sie ihn sah. Doch sie konnte ihren ganzen Charme in die Waage schmeißen, sich liften lassen, im Lotto gewinnen, er wollte sie einfach nicht haben. Doch dann wurde er des vierfachen Mordes überführt. Dass es zu keiner Inhaftierung kam, ist dem Umstand geschuldet, dass Withold nicht mehr ganz der Alte ist. Jetzt hat Rosemarie ihn endlich ganz für sich.
Samstag 21:05 Uhr

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