Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

michael koserScience Fiction Der letzte Detektiv: Reservat Von Michael Koser Regie: Heiner Schmidt Mit Bodo Primus, Joachim Wichmann, Astrid Jacob, Erich Hallhuber, Madeleine Stolze, Michael Habeck, Joachim Höppner, Michael Gahr, Herbert Weicker, Bernd Stephan und Ilse Neubauer Produktion: BR 1984 Länge: 48"17 Die Vereinigten Staaten von Europa in naher Zukunft. Jonas, der letzte Vertreter der Detektivzunft, erhält einen Auftrag, der ihn in die verbotene Zone der letzten intakten Metropole Babylon führt. Jonas" neue Klientin ist Frau Marcus-Pallenberg. Gekleidet in echtes Naturleinen, das mit fast echtem Naturpelz besetzt ist, garniert mit rund drei Kilo Platin und Brillanten und belastet von einer großen Sorge: Ihre 15-jährige Tochter Cora ist zu ihrem Freund Zombie ins ,Reservat" geflüchtet. Dort leben Typen, die in der Welt draußen nicht zurechtkommen können oder wollen. Man hat eine Mauer herumgebaut, eine elektronische Schutzglocke draufgestülpt, und es ist fast unmöglich, drinnen zu überleben, wenn man nicht dazugehört. Bei seinen Ermittlungen stößt Jonas auf die Lust & Qual GmbH, eine staatlich lizensierte Produzentin von Holovisionen voller gewaltstrotzender Unappetitlichkeiten. Doch nun macht Zombie der Firma mit seinen Holos Konkurrenz. Er hat einen Marktvorteil: In seinen Massaker-, Blutbad- und Folterszenen ist alles echt! In stockfinsterer Nacht schlüpfen Jonas und sein vorlauter Supercomputer Sam durch einen Riss in der Schutzglocke und hangeln sich über die Mauer mitten ins Getto hinein ... Der letzte Detektiv: Reservat
Samstag 00:05 Uhr

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Ö1

Die Hörspiel-Galerie

felix mittererMuseum der Meisterwerke: "Kein Platz für Idioten". Von und mit Felix Mitterer. Mit Albert Peychär, Felix Mitterer, Helmut Haidacher, Margit Hartmann, Helmut Maurer, Franz Paul Mattes, Josef Pittl, Karl Holzer, Gottfried G. Dahlen, Gerti Rathner, Margit Seeber u.a. Regie: Franz Hölbing (ORF Tirol 1976) Im Jahr 1976 schrieb der damalige Zollbeamte Felix Mitterer für das Landesstudio Tirol sein erstes Hörspiel: "Kein Platz für Idioten". Ein Stück, das - wie viele weitere Arbeiten von Felix Mitterer - einen Außenseiter in den Mittelpunkt stellt. Der alte Plattl-Hans nimmt einen offenbar geistig und körperlich behinderten Buben zu sich und zieht ihn auf. Es stellt sich heraus, dass der Bub nur anscheinend behindert war; Elternhaus und Schule haben ihn zum Idioten gemacht. Sobald der Plattl-Hans seinen Zögling zu pflegen beginnt, entwickelt der Bub alle von der Umgebung verlangten Eigenschaften. Aber er ist bereits gezeichnet, hat den Stempel des Versagers, das Kreuz der Hilflosen auf der Stirn und wird deshalb - allen Vernunftgründen zum Trotz - aus der Gemeinschaft entfernt ... Ein Jahr später, 1977, nahm sich die Tiroler Volksbühne Blaas mit Felix Mitterer in der Rolle des Idioten des Stückes an, es wurde ein Riesenfolg, übersiedelte bald darauf nach Wien und wird bis zum heutigen Tag von vielen deutschsprachigen Theatern nachgespielt. Mit "Kein Platz für Idioten" begann Mitterers Karriere als freier Autor. Felix Mitterer, der sich bis heute stolz und gern als "Tiroler Heimatdichter und Volksautor" bezeichnet, avancierte innerhalb sehr kurzer Zeit zum gefragten Bühnen- und Drehbuchautor. Es folgten "Stigma", "Sibirien", eine große Zahl weiterer Theaterstücke, die "Piefke-Saga" und zahlreiche Drehbücher für die Fernseh-Krimireihe "Tatort". Seinem Grundanliegen ist Felix Mitterer über all die Jahrzehnte treu geblieben: Er kämpft für Menschlichkeit und Gerechtigkeit, und nutzt dafür jene Medien, über die er möglichst viele Menschen zu erreichen vermag: Das Fernsehen, den Film, das Theater - und auch das Hörspiel.
Samstag 14:00 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

mann ohne eigenschaftenMusil: Der Mann ohne Eigenschaften. Remix(Teile 8, 9, 10) Weltberühmt und ohne Leser: Auf diese ebenso paradoxe wie griffige Formel ließe sich vielleicht die Wirkungsgeschichte von Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften kurz und bündig bringen. Aber damit ist die Methode der Vereinfachung auch schon mit ihrem Latein am Ende. Zum Beispiel, was heißt schon "Roman" in diesem Fall? Von einem Romanprojekt kann die Rede sein, besser noch von einem Schreibexperiment, das seinen Autor zwanzig Jahre vollkommen beanspruchte und bis zum Ende seines Lebens - 1942 - nicht losließ. Der Mann ohne Eigenschaften blieb unvollendet, Torso, Fragment. Die zu Lebzeiten veröffentlichten Teile hatten ein Volumen von mehr als 1.600 Druckseiten; die Entwürfe im Nachlass des Autors umfassten circa 6.000 Manuskriptseiten. Der Mann ohne Eigenschaften als vielschichtige, nicht abgeschlossene Textkonstruktion, über die ihr Urheber die Nachwelt wissen lässt: "Am liebsten wäre mir, ich würde am Ende einer Seite mitten in einem Satz mit einem Komma aufhören." Geldmangel, Krankheit, politische Umstände und das Scheitern an seinen eigenen Ansprüchen - es gibt viele Gründe, warum der Roman unvollendet blieb. Dennoch hinterließ Musil ein Werk, das an literarischer Brillanz, an sprachlicher Präzision, Ideenfülle und Identifikationspotenzial kaum zu überbieten ist. Die Machtübernahme der Nazis 1933 und die Angliederung Österreichs an das Deutsche Reich 1938 verhinderten die Veröffentlichung einer Zwischenfortsetzung des Romans. Notizen und Entwürfe aus dem Nachlass zeigen, dass Musil vorhatte, dem Roman im Finale eine ganz neue Wendung zu geben. Der Mann ohne Eigenschaften. Remix präsentiert erstmals eine künstlerische Darstellung des Schreibexperiments Musils in seiner Gesamtheit. Die Produktion des Bayerischen Rundfunks, die im Zeitraum von 2002 bis 2004 entstand, stützte sich dabei auf die damals noch unveröffentlichte kommentierte digitale Ausgabe von Walter Fanta, Klaus Amann und Karl Corino mit sämtlichen Werken, Briefen und nachgelassenen Schriften Musils, sowie die laufende Forschung des Robert-Musil-Instituts für Literaturforschung der Universität Klagenfurt. Ein Remix im Bereich der Pop-Musik ist die Neuabmischung eines Songs oder Tracks, die die Tanzbarkeit erhöhen soll. Beim Mann ohne Eigenschaften bezieht sich der Terminus Remix dagegen nur in zweiter Linie auf die Soundästhetik und die Arbeit im Studio. In erster Linie gemeint ist ein Spiel mit Möglichkeiten, das aus einem Konvolut von Materialien schöpft, aus Musils veröffentlichten und unveröffentlichten Texten, aber auch aus Gesprächen, die für diese Produktion geführt und aufgenommen wurden. Der Remix-Begriff umfasst weiter die Einbeziehung von Elfriede Jelineks im Studio aufgenommener Paraphrase und die Integration von verschiedenen Aufnahmen mit Künstlern und Forschern, etwa mit dem Musil-Biografen Karl Corino, mit Alexander Kluge, Volker Schlöndorff und anderen. Der Remix spielt mit Optionen bzw. Varianten von Handlungsabläufen und führt damit zu Musils Schreibexperiment zurück, das in Permanenz einen Gegenstand umkreist und in den verschiedensten Formen der Darstellungen erprobt. Gleichzeitig beinhaltet der Remix keineswegs eine explizite Beschränkung auf den Musilschen Text, vielmehr wird vom Roman weg erzählt und reflektiert.
Samstag 15:05 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

kai henselDas Perseus-Protokoll (1) Hörspiel in 2 Teilen von Kai Hensel Bearbeitung und Regie: Martin Zylka Maria: Tanja Schleiff Undine: Sybille Jacqueline Schedwill Gabriel: Fabian Gerhardt Eléni: Gustav Peter Wöhler Gerakákis: Hüseyin Michael Cirpici Erzähler: Wolfgang Pregler Darius: Navid Akhavan Takis: Vittorio Alfieri Antiquarin: Sigrid Bode Gabriel (jung): Ben Falkenroth Julian: Oskar Krüger Panourgiás: Hans Peter Hallwachs Rezeptionist: Frank Musekamp Yannis Kostaki: Walter Renneisen Hamoudi: Herbert Schäfer Während eines Kreta-Urlaubs gerät die Politikstudentin Maria Brecht ins Visier eines Mörders. Sie kann ihm entkommen, es wird ihr aber angeraten, vorübergehend in Athen unterzutauchen. Sie erlebt eine Stadt im Ausnahmezustand.
Samstag 17:05 Uhr

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WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

kirsten boieWiederholung: So 14.05 Uhr Der Junge, der Gedanken lesen konnte (2) Hörspiel in 2 Teilen von Kirsten Boie Bearbeitung: Angela Gerrits Regie: Hans Helge Ott Aufnahme des NDR Verwirrendes passiert im Leben des 10-jährigen Valentin: Er entdeckt an sich die Fähigkeit, Gedanken anderer Leute lesen zu können. Dieses Talent beunruhigt ihn, doch dann kommt es ihm zugute: Valentin erfährt, wer hinter einem gemeinen Diebstahl steckt, der auf dem Friedhof passiert ist. Ob die Polizei ihm glaubt? Doch es ist nicht allein kriminalistisches Interesse, das Valentin immer wieder auf den Friedhof lockt. Gemeinsam mit seinem neuen Freund Mesut begegnet er dort liebenswerten und skurrilen Menschen, die sich - jeder auf seine Weise - mit dem Tod auseinandersetzen und die sich auf dem Friedhof sehr wohl zu fühlen scheinen.
Samstag 19:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

Jelinek  Jackie«Jackie» von Elfriede Jelinek Jackie, ehemalige First Lady und Heroine Amerikas, ein längst verstorbenes Idol, lässt ein Leben voller Glanz und Glamour, Bedeutung und Behauptung, Schicksalsschläge und Schocks Revue passieren. Mit biografischen Fakten und einem permanenten Vergleich mit Marilyn Monroe, Jackies stärkster Gegenspielerin, umkreist Jelinek in ihrem Hörspielmonolog Jacqueline Bouvier (192994), die Witwe des US-Präsidenten John F. Kennedy und des griechischen Milliardärs Aristoteles Onassis. «Die Dichterin leiht dieser Jackie ihre unbarmherzige Intelligenz für die Durchleuchtung ihres Lebens, und bei der müden Intonation dieses Selbstbespiegelungstextes lernen wir mehr als aus psychologischen oder soziologischen Untersuchungen etwas über die Existenzen im dauernden Scheinwerferlicht der Medien». (Jury-Begründung zum Hörspielpreis der Kriegsblinden 2004) Mit: Marion Breckwoldt Regie: Karl Bruckmaier - Produktion: BR 2003 - Dauer: 56" Elfriede Jelinek, geboren 1946, aufgewachsen in Wien, studierte ab 1960 am Wiener Konservatorium Klavier und Komposition und nach dem Abitur 1964 Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Nach Abbruch des Studiums 1967 begann sie zu schreiben: Romane, Theaterstücke, Lyrik, Essays, Übersetzungen, Hörspiele, Drehbücher und Libretti. Zahlreiche Auszeichnungen: u.a. Mülheimer Dramatikerpreis (2002, 2004, 2009, 2011), Stig-Dagermann-Preis, Lessing-Preis, Franz-Kafka-Literatur-Preis, Hörspielpreis der Kriegsblinden, Nobelpreis für Literatur (alle 2004). Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen auf unserer Internetseite nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.
Samstag 20:00 Uhr

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SWR4 Baden-Württemberg

SWR4 BW Mundart und Musik

Hörspiele und Sketche in Mundart
Samstag 21:00 Uhr

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NDR Info

Das Kriminalhörspiel

Jähnickes Ohr Von Eva Lia Reinegger Regie: Stefanie Lazai Mit Milan Peschel, Sven Fricke, Jasna Bauer, Wilfried Hochholdinger, Katja Sieder, Ulf Schmitt, Michael Schumacher, Nico Holonics, Marie Gruber, Natalia Belitski, Jenny Schily, Christoph Gawenda, Julia Brabandt, Matthias Walter, Martin Seifert DKultur 2012 Privatdetektiv Jähnicke ist bei der aus Südkorea stammenden HNO-Ärztin Dr. Chang in Behandlung. Als er wegen seines Tinnitus-Leidens zur zweiten Akkupunktur erscheint, ist die Praxis geschlossen. Dr. Changs Tochter Ji-Hyun, Cellistin am Stadttheater, wurde Opfer eines brutalen Verbrechens. Da die Polizei Informationen zurückhält, bittet Dr. Chang ihren Patienten Jähnicke um eigene Ermittlungen. Der Privatdetektiv nutzt dabei seine guten Kontakte zu Kommissar Dengler. Ji-Hyans Freundin Silvia, Oboistin, findet auf ihrem Balkon ein blutverschmiertes Messer und gerät unter Mordverdacht. Das Kriminalhörspiel
Samstag 21:05 Uhr

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