Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

Todsicher Von Walter Niklaus Regie: der Autor Mit: Thomas Thieme, Sylvester Groth, Jutta Hoffmann und Walter Niklaus Produktion: MDR 2015 Länge: ca. 54" Die Schauspieler Karl und Franz Baumbach sind eineiige Zwillinge, doch ein höchst ungleiches Paar. Karl war schon zu DDR-Zeiten beliebt und blieb nach der Wende ein Star. Franz dagegen schlug sich mit Ach und Krach durch und landete nach einem missglückten Kunstraub sogar im Gefängnis. Doch jetzt hat ausgerechnet der verhasste Karl, der in der Stadt gastierte, Franz auf ein todsicheres Projekt gebracht: Er könnte sich als sein Bruder ausgeben, sich bei der Witwe von Karls einstigem Bühnenkollegen Gunter Neubert einschleichen, die Dame vorübergehend außer Gefecht setzen und dann mit Neuberts kostbarer Bildersammlung verschwinden. Doch Karl und die Neuberts verbindet mehr, als Franz sich vorstellen kann. Walter Niklaus, Jahrgang 1925, Schauspieler und Regisseur in Cottbus, Schwerin und Erfurt. Zahlreiche Film-, Fernseh- und Synchronrollen. Seit 1964 Hörspielregisseur, daneben Theaterarbeit. Unter dem Pseudonym Peter Kramer schrieb Niklaus die Kriminalhörspiele "Der stille Teilhaber" (Rundfunk der DDR 1981) und "Zwölf Fotos zuviel" (MDR 1999). Todsicher
Samstag 00:05 Uhr

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Ö1

Die Hörspiel-Galerie

christine lavant"Das Wechselbälgchen". Von Christine Lavant. Zum 100. Geburtstag der Dichterin Mit großer Eindringlichkeit, direkt, rau und zeitlos beschreibt Christine Lavant (1915-1973) die Ausgrenzung einer Schwachen aus der Dorfgemeinschaft. Stoff und Motive schöpft Lavant aus der Volksüberlieferung, der (Kärntner) Zeit- und Sozialgeschichte und aus ihrer Biografie. Die Sage vom Wechselbalg, dem von dämonischen Mächten untergeschobenen, missgestalteten und unersättlichen Kind, das dem Haus, in dem es lebt, Unglück bringt, ist an die 1000 Jahre alt und in unzähligen Variationen in ganz Europa verbreitet. Lavants zwischen 1945 und 1949 geschriebene Erzählung wurde erst 1998 veröffentlicht. Peter Rosmaniths Inszenierung mit Sophie Rois als Erzählerin zeigt die Universalität des Themas. Irrationalität und Abwehr des "Fremden", des von der Norm Abweichenden gefährden die Basis zivilisierten Zusammenlebens - damals wie heute. "Das Wechselbälgchen ist eine zeitlose Parabel über die Besessenheit. Das schließt besonders mit ein, was nur wenige Jahre vor der Entstehung der Erzählung von den Nationalsozialisten, den deutschen und österreichischen, ins Werk gesetzt wurde: Die Vernichtung "unwerten" Lebens" (zit. Klaus Amann). Das Wechselbälgchen: "Weltliteratur aus dem Lavanttal" (Klaus Nüchtern, Falter). Mit Sophie Rois, Musik: Franz Hautzinger, Matthias Loibner, Peter Rosmanith, Regie: Peter Rosmanith (ORF 2015).
Samstag 14:00 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

tim staffelDas verlorene Paradies Wiederholung: 23.05 Von Tim Staffel Komposition: Alexandra Holtsch Sounddesign: Jochen Jezussek Halim: Christoph Bach Simon: Trystan Pütter Lynn: Alice Dwyer Passant: Murat Seven Regie: der Autor
Samstag 15:05 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

ingo schulzeDas Deutschlandgerät Von Ingo Schulze Edgar Schmidt - Kai Scheve Bernd Claasen - Thomas Thieme Elzbieta Kühn - Imogen Kogge Theresa Manger - Bettina Hoppe Ines Schmidt - Ulrike Krumbiegel Ferner: Maria Radomski, Elisabeth Möckel Regie: Stefan Kanis MDR 2014 In der DDR wusste jeder, wer Claasen war, auch wenn er das eine Buch, das von ihm hatte erscheinen können, nicht kannte. Aber der Mann war ein aufrührerischer Geist und hatte dafür im Gefängnis gesessen! Nach seiner Abschiebung in den Westen kommen die Interviews, die Preise und Stipendien. Seit dem Mauerfall aber und erst recht seit den NATO-Luftangriffen im Kosovo-Krieg erregt sein sonst so bewunderter Nonkonformismus Befremden. "Entgegen dem Metapher-schweren Titel vom "Deutschlandgerät" (einem hydraulischen Gerät zum Aufrichten von entgleisten Lokomotiven) ist Ingo Schulzes Hörspiels nicht auf eine deutsch-deutsche Literatengeschichte zu reduzieren." (Jury-Begründung der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste "Hörspiel des Monats Oktober 2014") Ingo Schulze, geb. 1962 in Dresden, lebt als Autor in Berlin. Werke u.a. "33 Augenblicke des Glücks" (1995), "Simple Storys" (1998), "Handy" (2007). Auszeichnungen u.a. Joseph-Breitbach-Preis 2001, Preis der Leipziger Buchmesse 2007. Ingo Schulzes Bücher wurden in über 30 Sprachen übersetzt. Weiteres Hörspiel "Die Abflussrohre spuckten ihre Eisblöcke wie abgelutschte Bonbons auf den Gehsteig" (SWR/Ensemble Modern 2015).
Samstag 15:05 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

Doctor Mendacii Wiederholung: 23.05 Von Hans Delbruck Carlo Schäfer: Daniel Montoya Melanie Meyer-Manowski: Marie Lou Sellem Clemens Guldenschuh: Robert Frank Alois Hinterkircher: Thomas Kügel Hans Hubert Hocke: Michael Rehberg Kurt Brandl: Peter Weiss Oumar Cissi: Amadeus Meaini Veronika Sendlinger: Lena Vogt Huber-Bauer: Martin Engler Dr. Moritz Sendlinger: Wilfried Hochholdinger Regie: Judith Lorentz Aufnahme DKultur
Samstag 17:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

Hörspiel des Monats Orpheus in der Oberwelt: Eine Schlepperoper von andcompany&Co Regie: Sascha Sulimma, Alexander Karschnia, Nicola Nord Produktion: WDR 2015 Lange:49"39 anschließend: Das Hörspielmagazin Jeden ersten Samstag im Monat "Das Hörspiel zur Stunde: Im Mittelmeer ertrinken fast täglich Flüchtlinge, andcompany&co schufen ihre "Schlepperoper" noch bevor es der Politik und den Medien einmal wieder eine Reaktion wert war. So entsetzlich aktuell diese Produktion auch ist, sie vergeudet keine Sekunde an die landläufigen Betroffenheitsposen. Andcompany&co informieren, zeigen, klagen an, aber sie erstarren nie hölzern didaktisch oder appellativ vor der brutalen Wirklichkeit der Ereignisse. Im Vollbesitz nahezu aller Mittel des Mediums verweben Sulima, Karschi und Nord den Orpheus-Mythos mit tagespolitischen Zeitgeschehen. Das wurde und wird immer wieder versucht, andcompany&co gelingt es. Selbstironie bei bitterem Ernst, sprachlich genau und sicher bis in die Soziolekte, gutgelaunt im Spiel mit Opernstereotypen, Reportagekommentar, Moderatoren- und Reiseleiterfloskeln, Idiomen klassisch griechischer Dramatik - eine formale Fabulierlust, die nie ihren Anlass und den Ernst ihres Themas vergisst. "Orpheus in der Oberwelt: Eine Schlepperoper" vereint politische Klarsicht mit künstlerischer Meisterschaft: Hörspiel des Monats April!" (Aus der Begründung der Jury der Akademie der Darstellenden Künste) Orpheus in der Oberwelt: Eine Schlepperoper
Samstag 20:05 Uhr

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SWR4 Baden-Württemberg

Mundart und Musik

Hörspiele und Sketche in Mundart
Samstag 21:00 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

Rodney D. Wingfield«Härtetest» von Rodney D. Wingfield John Somersham arbeitet in der Rüstungsindustrie. Der Karrierist steht kurz vor einer Beförderung. Doch da wird sein Sohn entführt - und Somersham erpresst. Entweder er schmuggelt Waffenpläne nach draussen, oder sein Sohn wird ermordet. Karriere oder Familie? Somersham will beides.Wingfields Hörspiele sind mehr als klassische Krimis. Hier wird nicht einfach nur ein Mörder gesucht - nein, hier werden ganz normale Menschen auf die Probe gestellt. In «Höhere Gewalt» einem anderen Hörspiel in der Reihe «Crime classis» etwa Bankangestellte, die eines Abends nicht wissen, ob sie es mit einer unangekündigten Rechnungsprüfung, oder aber mit einem Überfall zu tun haben. In «Härtetest» wird die Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit geradezu tödlicher Schärfe gestellt. Wingfield nimmt sich die kleinen Rädchen vor, die eigentlich doch nur funktionieren wollen.Mit: Gerd Kunath (John Somersham), Rosalinde Renn (Gwen Somersham), Jochen Porger (Collins), Hans-Dieter Jendreyko (Garwood), Melitta Gautschi (Lautsprecherstimme) u.a.Aus dem Englischen von Clemens Badenburg - Regie: Martin Bopp - Produktion: SRF 1971 - Dauer: 43"Rodney David Wingfield (1928 - 2007) war ein englischer Autor, der zahlreiche Hörspiele schrieb, die vor allem in den 1970er Jahren von vielen deutschsprachigen Rundfunkanstalten adaptiert wurden. Seine bekannteste Figur ist Inspector Jack Frost, der es neben Auftritten in Hörspielen und Romanen zu einer 20 Jahre fortdauernden Fernsehserie («A Touch of Frost») schaffte.
Samstag 21:00 Uhr

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NDR 4 Info

Das Kriminalhörspiel

Der stumme Schrei Nach dem Roman "Mord vierhändig" von Hilda Lawrence Übersetzung aus dem Englischen: Margitta de Hervàs Bearbeitung: Valerie Stiegele Regie: Hans Rosenhauer Mit Kornelia Boje, Horst Mendroch, Robert Düssler, Volker Kraeft, Angela Schanelec, Klaus Schreiber, Annemarie Schradiek, Peter Heinrich, Karin Rasenack, Traudel Sperber, Katharina Matz, Jörg Gillner NDR 1987 Tag für Tag sitzt sie am Fenster - gelähmt und stumm. Doch ihre Augen und ihr Gehirn registrieren messerscharf, was um sie herum geschieht: Sie beobachtet ihren Mann und ihre Pflegerin, die sich beide fürsorglich um sie kümmern. Sie analysiert die Anteilnahme sowie die Gleichgültigkeit aller Personen, die sie besuchen. Eines ist sicher: Unter all diesen Personen befindet sich ein Mörder, und sie soll sein nächstes Opfer sein.
Samstag 21:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

Das verlorene Paradies bis 24:00 Uhr
Samstag 23:05 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

Doctor Mendacii bis 24:00 Uhr
Samstag 23:05 Uhr

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