Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

tom peuckertDoberschütz und der Krieg der Generäle Von Tom Peuckert Regie: Thomas Leutzbach Mit Felix Goeser, Bianca Nele Rosetz, Jördis Triebel, László Kish, Thomas Arnold, Olaf Burmeister, Stefan Plepp, Lorenz Christian Köhler u.a. WDR 2016 Länge: 52"50 In den letzten Jahren der DDR arbeitet Frank Doberschütz offiziell in der Garderobe der Staatsbibliothek in Ostberlin, inoffiziell aber als Privatdetektiv. Zehn Jahre nach dem Abbruch seines Kriminalistik-Studiums steht auf einmal seine damalige Bekannte Barbara Fischer vor Doberschütz" Tür, inzwischen Offizier der Staatssicherheit. Offenbar ist sie auf der Flucht. Am nächsten Morgen ist Barbara verschwunden, hat aber einen Koffer voller Geheimpapiere bei Doberschütz zurückgelassen: Material, das gegen jeden in der oberen Führungsriege des Politbüros verwendet werden könnte - bis auf eine Ausnahme. Mithilfe des befreundeten Westjournalisten Petruschka muss Doberschütz die brisanten Dokumente so einsetzen, dass nicht nur Barbara Fischer ungeschoren davon kommt, sondern auch er selbst. Doberschütz und der Krieg der Generäle
Samstag 00:05 Uhr

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Ö1

Die Hörspiel-Galerie

Rosenkavalier Hofmannsthal"Der Rosenkavalier" von Hugo von Hofmannsthal. Bearbeitung: Renate Pittroff und Chris Pichler. Mit Julia Stemberger, Robert Meyer, Chris Pichler, Leonie-Carolina Adam und Christoph Wagner-Trenkwitz. Komposition: Anton Burger, Regie: Renate Pittroff. Prod. ORF 2016 Hugo von Hofmannsthals Text zur Oper "Der Rosenkavalier" kann als eigenständiges literarisches Werk gelten. Nach 100 Jahren sind Sprache und Inhalt allerdings ein wenig fremd geworden. Die Hörspiel-Adaption der Regisseurin Renate Pittroff versucht auf vielfältige Weise, uns die Welt des "Rosenkavaliers" wieder näherzubringen. Durch das Darstellerteam (Erzähler/Faninal: Christoph Wagner-Trenkwitz, Marschallin/Annina: Julia Stemberger; Octavian: Chris Pichler; Ochs: Robert Meyer, Sophie: Leonie-Carolina Adam) und den Musikern Toni Burger und Christian Kapun wurde ein entspannter Zugang zum Text gefunden, mit dem Richard-Strauss-Experten Christoph Wagner-Trenkwitz kommen auch die Hintergründe der Entstehung von Libretto und Oper, die Beziehung zwischen Autor und Komponist und inhaltliche Details des Werks zur Sprache.
Samstag 14:00 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

Oskar PastiorOskar Pastior: Die letzte Lesart Wenige Tage bevor ihm der Georg-Büchner-Preis verliehen werden sollte, ist Oskar Pastior im Oktober 2006 gestorben. Mehr noch als auf die feierliche Preisverleihung hatte er sich auf die Lesung am Tag davor gefreut, seinem 79. Geburtstag: an ihrem Aufbau und Ablauf arbeitete er über Monate hinweg ähnlich intensiv wie an seiner fulminanten Büchner-Rede. Was ihm vorschwebte, war ein bis ins feinste austariertes Zusammenspiel all der sichtbaren und vor allem unsichtbaren Facetten seines OEuvres, die er vor allem in der auskalkulierten Abfolge der einzelnen Gedichte zum Funkeln bringen wollte. Aus unterschiedlichen Tondokumenten hat Klaus Ramm - mit Hilfe von Urs Engeler und dessen Tonarchiv - die Lesung in Oskar Pastiors eigener Stimme nach dessen Aufzeichnungen originalgetreu rekonstruiert und mit kurzen kommentierenden Zwischentexten begleitet: Eine letzte kleine Führung in das unerschöpfliche poetische Universum dieses großen Dichters. Oskar Pastior, geb. 1927 in Hermannstadt/Siebenbürgen, gest. 2006 in Berlin. Deportation von der Schule weg für fünf Jahre in sowjetische Zwangsarbeiterlager. Germanistikstudium. 1960-68 Rundfunkredakteur in Bukarest. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Georg-Büchner-Preis 2006. Hörspieladaptionen u.a. "Beiß nicht in die Birne" (SDR 1971), "Mordnilapsuspalindrom" (WDR 1988). Elfriede Jelinek: DAS KOMMEN "Der Sprecher, welcher? Einer, der neueste: Die Zuversicht vertreiben wir aus dem Land, denn wir sind stark! Entschuldigung, nein, wir bringen sie, die Zuversicht, mit federleichtem Leib. Wenn wir uns selber anschaun, ist die Angst auf einmal klein. Verläßlich sind wir wie der Tod, jetzt sind wir da. Noch nicht recht wissen wir, wann und wo, egal, wir sind nicht willkommen, überall, doch bei den Guten, die nicht geschändet werden wollen, von Fremden in ihren Betten, auf dem Bahnhof, vor der Kirche, bei denen schon. Das Gift der Schreiberlinge nutzlos tropft zu Boden. Sie verbreiten Lügen, die Frucht und Feld verseuchen. Wir tanzen Polka, Ländler, Plattler, Reigen, und unbekümmert fallen dazu Schnee und Sonne. Uns um den Hals. Auf unsrer Seite. Nicht fliehn wir, wir hörn auf die Heimat, die Eltern, vor allem den lieben Vater. Das Land gehört uns, nach langer glücklicher Reise, da wir pflügten durch das, was da nutzlos gebrüllt vor unserem Bug. Der Zorn der Schreiber, ihr Gift hielt uns nicht auf, niemand hielt uns auf, wir kamen immer wieder, da die Bürger beieinander warn und das Gericht über uns in Freuden endet, im Gericht über andre. Jetzt sind wir da. Wir kamen wie gerufen, wir wurden auch gerufen schließlich! Nichts, was tun wir werden, wird ganz falsch sein und nichts ganz richtig, und nichts wird bringen Gefahr." (DAS KOMMEN, 26.04.2016/18.10.2016; elfriedejelinek.com) Elfriede Jelinek, geb. 1946 in Mürzzuschlag/Steiermark. Lyrik, Prosa, Theatertexte, Libretti, Drehbücher, Hörspiele. BR-Hörspiele u.a. "Die Jubilarin" (1977), "Die Ausgesperrten" (SDR/BR/RB 1978, SDR 1990), "Burgteatta" (BR/ORF 1991), "Präsident Abendwind" (1992), "Todesraten. Hörstück nach zwei Monologen von Elfriede Jelinek" (1997, Hörspiel des Monats Juni 1997), "Moosbrugger will nichts von sich wissen" (2004), "Bambiland" (2005), "Sportchor" (2006), "Ulrike Maria Stuart" (2007), "Rechnitz" (2011), "Neid" (2011), "Kein Licht." (2012), "Die Straße. Die Stadt. Der Überfall" (2013), "Die Schutzbefohlenen" (BR/ORF 2014), "Wirtschaftskomödie" (BR/DKultur 2015), "Das schweigende Mädchen" (BR 2015).
Samstag 15:05 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

monika buscheyVereinzelt etwas Nieselregen Von Monika Buschey Claus: Michael Wittenborn Robert: Matthias Brandt Holger: Siegfried W. Kernen Bettina: Irina Wanka Sylvia: Inga Busch Hanna: Anna Maria Mühe Herbert: Martin Bross Polizist: Meinhard Zanger Arzt: Folker Banik Regie: Uwe Schareck Niemand kann begreifen, dass Claus Geldner, hoch geschätzter Reporter bei einer Ruhrgebietszeitung, einen ihm persönlich unbekannten Mann umgebracht hat. War es ein schizophrener Schub?
Samstag 17:05 Uhr

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WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

anna böhmWiederholung: 30.04. Das Phantom der Schule Von Anna Böhm Komposition: Lexa A. Thomas Regie: Klaus Michael Klingsporn Aufnahme DKultur/NDR/WDR Chrissi hat in der Schule gekokelt, aber nur aus Versehen! Trotzdem darf er nicht mit zum großen Ausflug und muss mit zwei anderen Kindern, die auch was ausgefressen haben, in der Schule bleiben. Von der strengen Direktorin bekommen sie Strafarbeiten aufbrummt. Chrissi hat vor, die ganze Woche über wütend in der Ecke zu sitzen. Doch dann liegt ein halber Döner in der Schulküche und niemand kann sich erklären, wie der da hingekommen ist. Das ist allerdings nur der Anfang der Spukerei. Chrissi ist davon überzeugt, dass ein Phantom in der leeren Schule umgeht. Die drei Kinder machen sich auf die Suche.
Samstag 19:05 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

David Mamet«Enten-Variationen» von David Mamet Zwei alte Männer sitzen auf einer Bank im Park, am Ufer eines prächtigen Sees, in einer grossen Stadt. Sie unterhalten sich in vierzehn Variationen hauptsächlich über Enten. Sie haben die Welt der Aktivitäten bereits verlassen, und das Nichtstun liegt als eine unendliche Weite vor ihnen. Eine Grenze zwischen Blödsinn und höherem Blödsinn gibt es nicht, und auch der Tiefsinn artikuliert sich «entenmässig» - man endet lediglich bei Vögeln im Allgemeinen und schliesslich bei den alten Griechen. Was sich im Stück bewegt, ist die Beziehung zweier Männer, die in der skurrilen Verspieltheit des Sprechaktes Fährten legen und wieder verdecken. Man kann es auch als dialogisches Gedicht in vierzehn Strophen auffassen. Matthias von Spallarts kongeniale Inszenierung zeichnet sich auch durch grosse Sparsamkeit und Präzision aus. Mit: André Jung (Zwischenansagen), Hans Helmut Dickow (alter Mann), Walter Kiesler (alter Mann) Aus dem Amerikanischen von Hans Hausmann - Tontechnik: Aldo Gardini; Schnitt: Vreny Palm-Rupp - Regie: Matthias von Spallart - Produktion: SRF 1979 - Dauer: 36" David Mamet, 1947 in Chicago geboren, gehört zu den wichtigsten amerikanischen Film- und Theaterautoren. Er ist auch als Filmregisseur, Produzent, Dichter und Schriftsteller tätig, dessen Stil häufig mit dem von Harold Pinter verglichen wird. Zu seinen bekanntesten Drehbüchern gehören «The Postman Always Rings Twice» (1981) und «Hannibal» (2001). 1984 erhielt er den Pulitzer-Preis für das Drama «Glengarry Glen Ross» (1992 verfilmt von James Foley), 1988 eine Oscar-Nominierung für das beste adaptierte Drehbuch für «The Verdict» und 1989 für das beste adaptierte Drehbuch für «Wag the Dog». Matthias von Spallart, 1944 in Klagenfurt geboren, floh noch im selben Jahr mit seinen Eltern, der Schauspielerin Milena von Eckhardt und dem Schauspieler Johannes von Spallart, vor dem Zweiten Weltkrieg in die Schweiz. Nach einem Studium der Malerei und Grafik an der Kunstgewerbeschule Basel und einer Ausbildung am «Bühnenstudio Zürich» war er als Schauspieler tätig, u.a. an der Komödie Basel. Er absolvierte eine Film- und Fernsehausbildung an der London School of Film Technique. Ab 1975 arbeitete er bei Schweizer Radio SRF als Hörspielregisseur und weitete sein Tätigkeitsgebiet auch auf das Feature aus. Vor Fertigstellung seines Brasil-Features starb er 1981. Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen auf unserer Internetseite nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.
Samstag 20:00 Uhr

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ERF Plus

ERF Plus spezial

hanno herzlerLuther - Das Geheimnis des Glaubens (3/3) Ein Hörspiel von Hanno Herzler über die letzten Lebensjahre Luthers. Links zur Sendung Infos zum Luther-Hörspiel Homepage von Hanno Herzler "Katharina Lutherin zu Wittenberg"
Samstag 20:00 Uhr

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SWR4 Baden-Württemberg

SWR4 BW Mundart und Musik

Hörspiele und Sketche in Mundart
Samstag 21:00 Uhr

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NDR Info

Das Kriminalhörspiel

ethel lina whiteDie Wendeltreppe Von Ethel Lina White Komposition: Michael Rodach Bearbeitung und Regie: Regine Ahrem Mit Chris Pichler, Michael Mendl, Christine Oesterlein, Karin Gregorek, Tina Engel, Alexander Radszun, Regina Lemnitz, Carl Heinz Choynski, Alan Berns, Gerd Wameling, Annika Reinicke RBB 2015 Ein geheimnisvoller Mädchenmörder sorgt in der englischen Provinz für Angst und Schrecken. Die Spur seiner Verbrechen rückt unaufhaltsam zu dem einsamen Landhaus vor, in dem die junge Helen als Dienstmädchen arbeitet. Während draußen ein Gewitter tobt, das alle Straßen unpassierbar macht, mehren sich die Anzeichen, dass der Mörder bereits im Innern des Hauses ist. Das Hörspiel basiert auf dem berühmten Hollywoodklassiker von Robert Siodmak aus dem Jahre 1945.
Samstag 21:05 Uhr

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