Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

heinrich pommerenkeFrauenmörder Heinrich Pommerenke - eine Spurensuche Von Johannes Weiß Regie: Mark Ginzler Musik: Andreas Bernhard Mit: Martin Rentzsch, Lisbeth Felder, Boris Koneczny, Eva Derleder, Bernd Tauber u.a. Produktion: SWR 2013 Länge: 53"41 Ende der 50er-Jahre versetzt eine Serie grausamer Frauenmorde Südwestdeutschland in Angst. Irgendwo lauert ein Killer, hinter Büschen, auf einsamen Wegen, an Bahnunterführungen. Im Juni 1959 wird der Täter schließlich gefasst: der 22-jährige Heinrich Pommerenke. 1EVor Ihnen sitzt der Teufel 1C, sagt er von sich selbst, als er ein umfassendes Geständnis ablegt. 1960 wird er zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt: wegen Mordes in vier Fällen, Mordversuchs, Notzucht, Körperverletzung, Raub und Erpressung. 1ALebenslang 18 - für Heinrich Pommerenke heißt das 49 Jahre im Gefängnis Bruchsal. Für viele seiner überlebenden Opfer, seiner Angehörigen und früheren Nachbarn bedeutet es lebenslange Angst. Einige von ihnen kommen - neben weiteren Zeitzeugen, Sachverständigen und Pommerenke selbst - in diesem Dokumentarspiel zu Wort. Johannes Weiß, Jahrgang 1952, seit 2007 SWR2-Programmchef, hat sich viele Jahre mit dem Fall beschäftigt und Pommerenke häufig besucht.
Samstag 00:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Spielraum - Hörspiel

Judith RuytersDie Füchse von Andorra Hörspielbearbeitung: Judith Ruyters Mit: Johanna Burg, Luca Kämmer, Elisabeth Juhnke, Lucy Kurth, Ben Falkenroth, Ulrich Noethen u.v.a. Musik: Daniel Roth Regie: Annette Kurth (Produktion: WDR / SWR 2011) Sophie ist 10 Jahre alt, genau wie ihre Geschwister Jonathan, Felix und Frederike. Sie sind Vierlinge! Aber auch wenn sie alle im gleichen Bauch wuchsen, sind sie doch sehr verschieden und jeder muss auf seine Art klarkommen. Zum Beispiel damit, dass ihre Mutter nicht nur ein bisschen müde, sondern wirklich krank ist. Zwar hat sie kein Halsweh, kein Bauchweh und kein Fieber, aber sie muss trotzdem ins Krankenhaus. Dort finden die Ärzte heraus, warum die Mutter immer traurig ist: Sie hat eine Depression. Das ist etwas ziemlich Schlimmes, weil das Leben überhaupt keinen Spaß mehr macht. Die Mutter muss unbedingt gesund werden.
Samstag 14:05 Uhr

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WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

Moderation: Ralph Erdenberger Die Abenteuer des Monsieur Sax Von und mit Martin Heim und dem Pindakaas Saxophon Quartett Regie: Thomas Werner
Samstag 14:05 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

francis durbridgeWiederholung: 23.05 Bastian Pastewka und Komplizen in: Paul Temple und der Fall Gregory (1) Hörspiel in 2 Teilen von Francis Durbridge Bearbeitung: Leonhard Koppelmann und Bastian Pastewka Mit Inga Busch, Janina Sachau, Alexis Kara, Kai-Magnus Sting und Bastian Pastewka als Paul Temple Regie: Leonhard Koppelmann Aufnahme WDR/SWR
Samstag 15:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Hörspiel am Feiertag

In Zeiten des abnehmenden LichtsIn Zeiten des abnehmenden Lichts(1/2) Nach dem gleichnamigen Roman von Eugen Ruge Mit: Dieter Mann, Devid Striesow, Hans Teuscher, Eva-Maria Hagen, Irina Platon, Michael Schweighöfer u.v.a. Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann Komposition: Henrik Albrecht (Produktion: SWR 2012) Eugen Ruge erzählt die wechselvolle Geschichte einer vier Generationen umfassenden Familie in der DDR, über die Nachkriegsjahre und die Wende bis in die heutige Zeit. So entsteht ein weites Panorama, das von Mexiko über Sibirien bis in die neu gegründete DDR reicht, über Gipfel und durch Abgründe des 20. Jahrhunderts führt. Im Zentrum steht dabei ein Familienereignis, das mehrmals geschildert wird: die Feier zum 90. Geburtstag von Wilhelm Powileit, die jeweils aus verschiedenen Perspektiven weitererzählt, umgedeutet und korrigiert wird. Die multiperspektivische Erzählweise des Romans ermöglicht es dem Hörspiel, in die Köpfe gleich mehrerer Hauptfiguren hinein zu hören. (Teil 2, Sonntag, 2. November, 18.20 Uhr)
Samstag 18:20 Uhr

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WDR5

Bärenbude - Erst hören ... dann träumen!

erwin groscheModeration: Erwin Grosche Heute: Erinnerungen Darin: Der kleine Herr Wunder Von Erwin Grosche Bearbeitung und Regie: Uwe Schareck Ohrenbär Radiogeschichten für kleine Leute Anton, Emma und die Wunderlinge (6) Siebenteilige Lesung von Susanne Friedmann Aufnahme rbb/WDR/NDR Das klingende Bilderbuch Der Baum der Erinnerung Die bärenstarke Bärenbande Johannes & Stachel Knoten im Taschentuch Fernohr
Samstag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

oleg jurjewHörspiel des Monats Versuch über die kasachische Steppe. Lieder aus Stalins Lager Autoren: Oleg Jurjew / Olga Martynova Regie: Andrea Getto Produktion: Hessischer Rundfunk Länge: 52 18 30 anschließend: Cinch - ihre Verbindung zur akustischen Kunst Jeden ersten Samstag im Monat Begründung der Jury der Akademie der Darstellenden Künste: Was gibt es Schöneres, als gut erzählten Geschichten zu lauschen? Geschichten, die den 1AHorror dieser Zeit 18 bannen, die anrühren, die menschliche Schicksale lebendig werden lassen und die die Verwobenheit von großer Politik und individuellem Handeln vor Augen führen? Oleg Jurjew und Olga Martynova gelingt genau dies. Das russische Schriftstellerehepaar, das seit mehreren Jahren in der literarischen Szene für Aufmerksamkeit sorgt, kann wunderbar erzählen. Nun haben die beiden in Frankfurt am Main lebenden Autoren dies auch im Hörspiel unter Beweis gestellt. Ihr 1AVersuch über die kasachische Steppe 18 verwebt Geschichten vom Großvater, der in den späten 40er-Jahren als Literaturwissenschaftler verbannt wurde und im Lager überleben muss, mit Einblicken in die Protesthaltung des in den 70er-Jahren studierenden Enkels sowie mit der Erzählzeit dieses Enkels, der inzwischen als Professor in den USA lehrt. Die 1ALieder aus Stalins Lage 18 durchziehen dieses Textgewebe wie ein roter Faden. Im Gulag sind es schwermütige Melodien von Kriminellen, die ihren intellektuellen Mitinsassen zwar immer wieder demütigen, sich aber auch von ihm in die russische Literatur entführen lassen. Im Leningrader Studentenmilieu dienen die Lieder 30er-Jahre später als romantische Protestsongs. Heute erklingen sie an den protzigen Gräbern von Bandenchefs auf den Friedhöfen Petersburgs. Wir lauschen Oleg Jurjew, der diese schönen, schrecklichen, balladesken Lieder im Hörspiel zur Gitarre singt. Doch wir werden nicht folkloristisch mit russischer Schwermut konfrontiert, sondern sind eingeladen, ein zartes, kluges Textgewebe der beiden Autoren, gesprochen von Heinrich Giskes (Großvater) und Michael Evers (Enkel), mitzuverfolgen. Entstanden ist ein Hörspiel um Geschichte, um Geschichten und um die Macht des Erzählens. Versuch über die kaskaische Steppe. Lieder aus Stalins Lager
Samstag 20:05 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

andrej tarkowskiHoffmanniana Nach einem Szenario für einen nicht realisierten Film Von Andrej Tarkowskij Aus dem Russischen von Gertraude Krueger Mit Ulrich Noethen, Dagmar Manzel, Otto Mellies, Arta Preuß, Joachim Siebenschuh, Jule Böwe, Peter Panhans, Annemone Haase, Philine Zebralla, Andreas Leupold und Kai-Uwe Kohlschmidt Komposition: Kai-Uwe Kohlschmidt Bearbeitung und Regie: Kai Grehn RBB/SWR 2004 Den Künstlern der deutschen Romantik fühlte sich Andrej Tarkowskij in besonderem Maße wahlverwandt. Bereits seit Mitte der sechziger Jahre trug er sich mit dem Gedanken, das Leben des Schriftstellers E. T. A. Hoffmann zum Thema eines seiner Filme zu machen. Hoffmanniana enthält das Szenario für diese niemals realisierte Filmnovelle. Darin verknüpft Tarkowskij Episoden aus Hoffmanns Leben mit Zitaten, Motiven und Passagen aus dessen literarischem Werk zu einer szenischen Collage. Ort der Rahmenhandlung ist das Sterbezimmer Hoffmanns. Freunde, Verwandte und Figuren aus Hoffmanns Erzählungen finden sich am Bett des Todkranken ein, entführen ihn in seine Erinnerungen und in die phantastische Gegenwelt seiner Dichtung. Tarkowskij bedient sich dabei Hoffmannscher Stilmittel, die auch sein eigenes filmisches Werk kennzeichnen: Die Erzählperspektiven wechseln ebenso sprunghaft wie die Zeitebenen, Schilderungen biographischer und historischer Wirklichkeit gehen nahtlos in Traumsequenzen über, die Grenzen zwischen Realität und Phantasie scheinen aufgehoben. Andrej Arsenijewitsch Tarkowskij, geb. 1932 in Sawraschje, gest. 1986 in Paris, Filmemacher. Werke u.a. Iwans Kindheit (1962), Stalker (1979), Nostalghia (1983). BR-Hörspiel von Kilian Leypold Schwarzer Hund. Weißes Gras (2011), nach Motiven von Tarkowskijs Film Stalker.
Samstag 21:00 Uhr

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SWR4 Baden-Württemberg

Mundart und Musik

Hörspiele und Sketche in Mundart
Samstag 21:00 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

Thomas Kapielski«Was war eigentlich 1989? 13 Weihnachten im Kuhstall der LPG Florian Geyer» von Thomas Kapielski Thomas Kapielski war dabei! Mit Freunden wagt er den Schritt über die Grenze und besucht Bauern des Ostens. Anfangs für zurückgekehrte Grossgrundbesitzer gehalten, kann man die Ossis bald von der eigenen Harmlosigkeit überzeugen und dann beginnt das kräftige Fraternisieren in Stall und Wirtshaus.Als im Spätherbst 1989 die große Absetzwelle von Osten nach Westen rollte, erinnerten sich einige grundsatzlose Westberliner Intellektuelle an die alte Technik, in besonders verzweifelten Momenten in die entgegengesetzte Richtung zu fliehen, unter Verzicht auf dieses beleidigende Begrüssungsgeld.Unter ihnen war auch der gelegentliche SWR2-, damals SWF2-Mitarbeiter Helmut Höge sowie Sabine Vogel, beide Freunde des Autors. Sie stiessen weit im Osten Berlins auf eine LPG (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft), wo sie für geisteskrank gehalten, aber als Schaufler von Kuhkacke gegen Ostmark willkommen geheissen wurden, da die Ostkollegen alle im Westen einkaufen waren.Als endlich Schnee lag, kamen die anderen Westberliner Intellektuellen von der Blase mit ihren etwas älteren Mercedes" und mit ihren selbstgedrehten Zigaretten zu einem frohsinnigen Besuch, und endlich wurde auch Kapielski kurz Kollege im Kuhstall der LPG Florian Geyer und verbrachte da die Weihnachtstage des Jahres 1989.Mit: Thomas KapielskiProduktion: SDR/SWF 1995 - Dauer: 60"Thomas Kapielski (geboren 1951 in Berlin-Charlottenburg) studierte Philologie, physische Geographie und Philosophie in Berlin. Er ist Schriftsteller, Musiker, bildender Künstler, Hörspielmacher sowie Fotograf und präsentiert seine Arbeiten und Texte regelmässig bei Live-Auftritten. Werke u.a. «Veduten, Lampen, Tierchen» (Fotografien von 1984-2005), «Sämtliche Gottesbeweise» (2009) und «Je dickens, destojewski!» (2014).
Samstag 21:00 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

bis 24:00 Uhr
Samstag 23:05 Uhr

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