Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

gisbert haefsDas Triumvirat Von Gisbert Haefs Regie: Heinz Dieter Köhler Mit: Hans Korte, Peter Pasetti und Heinz Trixner Produktion: WDR 1984 Länge: 52 1910 Drei Honoratioren beim wöchentlichen Skat. Der jüngste Fernsehkrimi animiert Oberst a.D. Albrecht, Pfarrer Bargmann und Dr. med. Korff zu einem gewagten Gedankenspiel: Ließe sich nicht ein überzeugenderes Motiv als das des Films finden, um einen angesehenen Mitbürger umzubringen? Zu ihrer Überraschung stellen die Herren fest: Ein jeder von ihnen hätte einen guten Grund, den Pillendreher des Ortes zu beseitigen. Einen Tag später ist Apotheker Wilsing tot. Gisbert Haefs, geboren 1950 in Wachtendonk/ Niederrhein, lebt in Bonn. Übersetzer, Verfasser von historischen Romanen ("Hannibal"), Science-Fiction- und Kriminalromanen ("Mord am Millionenhügel"), Mitherausgeber der deutschen Werkedition von Jorge Luis Borges. Das Triumvirat
Samstag 00:05 Uhr

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Ö1

Die Hörspiel-Galerie

daniel kehlmann"Der Mentor". Von Daniel Kehlmann. Regie: Götz Fritsch (Koprod. MDR/ORF/WDR 2014) "Der Mentor" ist eine Literaturbetriebskomödie. Im Rahmen des sogenannten "Mentor"-Projekts - von der ausrichtenden Stiftung bestens bezahlt - sollen der einst gefeierte Dramatiker Benjamin Rubin und der Nachwuchsautor Martin Wegner eine Woche lang an Wegners neuem Stück arbeiten. Rubin, seine Allüren pflegend und wenig umgänglich, missbehagt die "Literaturförderung", er kann jedoch das Honorar mehr als gebrauchen. Auch Wegner verspricht sich vom Zutun des "Altmeisters" nicht allzu viel, bestenfalls Protektion. Dafür ist seine Frau Gina umso eher bereit, dem "großen alten Mann" die Bewunderung zu zollen, derer er dringend bedarf. Dass er am Stück ihres Mannes kein gutes Haar lässt, bringt sie in eine Zwickmühle. Martin verlangt den Offenbarungseid: ob sie an ihn als Schriftsteller glaubt oder nicht. Und dann reist er auch noch ab, gekränkt, wie er ist. Rubin könnte triumphieren, hätten die Peinlichkeiten in dieser Komödie nicht einen sehr ernsten Grund: die existentielle Abhängigkeit davon, anerkannt, nein: geliebt zu werden. Zum Autor: Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, seit seinem Roman "Die Vermessung der Welt" einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftsteller der Gegenwart. Neben der "Vermessung der Welt" (NDR 2007) wurden auch sein Roman "Ich und Kaminski" (WDR 2004) und sein Theaterstück "Geister in Princeton" (NDR/ ORF 2013) für das Hörspiel adaptiert.
Samstag 14:00 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

hermann bohlenLebensabend in Übersee Sha Ji Jing Hou (Ein Huhn schlachten um die Affen einzuschüchtern) Von Hermann Bohlen Regie: Hermann Bohlen und Judith Lorentz
Samstag 15:05 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

Jacobs ZimmerJacobs Zimmer (1-2) Von Virginia Woolf Aus dem Englischen von Gaby Hartel Mit Friedhelm Ptok, Britta Hammelstein, Wiebke Puls, Sylvana Krappatsch, Annette Paulmann, Benedikt Lückenhaus, Caroline Ebner, Sabine Kastius, Johannes Zirner, Dominik Kaschke, Michaela Steiger, Julia Loibl und Hans Kremer Komposition: Jakob Diehl Bearbeitung: Gaby Hartel Regie: Katja Langenbach BR 2012 im Hörspiel Pool "Jacobs Zimmer", erschienen1922 und ein wenig bekanntes Meisterwerk der Moderne: eine multisensorische Folge von atmosphärischen Ausschnitten, kurzen Einblicken, vielstimmigen Einschätzungen, die lose chronologisch aneinandergereiht sind. Wir begegnen Jacob als Kleinkind am Strand, erhaschen Eindrücke aus seiner Schulzeit, seinem Studentenleben in Cambridge, sehen ihn durchs nächtliche London zu einer Geliebten gehen oder nach Griechenland reisen. Das Unerhörte daran: Jacob selbst spricht nie und genau das war Virginia Woolfs Schlag gegen die viktorianische Erzählkonvention, in der sie sozialisiert wurde, und deren autoritäre Vorgaben sie zeitlebens angriff. Ihre gelungene Romanerfindung arbeitet erstmals mit einer Art fotografischer Schnitttechnik und zeigt, dass Jacob durchaus "da" ist: heraufbeschworen, nicht aus der Aufzählung von charakterbestimmenden Fakten und gedrechselten Sätzen eines allwissenden Erzählers, sondern auf geisterhafte Weise in Facetten gespiegelt: in den Blicken, Gedanken- und Gesprächsfetzen seiner Umgebung. Es ist, als blättere man mit angehaltenem Atem durch das Fotoalbum eines Fremden. So stehen wir heutzutage im Leben, meinte Woolf, so erfahren wir die Welt: Wir gleiten durch eine Abfolge von symbolischen Räumen, durch sprechende Atmosphären, angerissene Szenen und Gesprächsfetzen, und wenn wir sie lesen lernen, verstehen wir vielleicht ein bisschen besser, wer wir sind.
Samstag 15:05 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

wolfgang zanderHappy Birthday Von Wolfgang Zander Katrin Baumert: Gitta Schweighöfer Klaus Werfel: Fabian Gerhardt Matthias Scholz: Heiko Senst Werner Geiser: Michael Evers Björn Lauterberg: Winfried Glatzeder Anderer Schauspieler: Florian Anderer Frau Wolf: Meriam Abbas Rita Wegener: Jacqueline Macaulay Martin Stoffel: Jürgen Mai Sekretärin des Innensenators: Katharina Palm Regisseur: Christoph Pragua Handystimme: Julia Wolf Regie: Christoph Pragua
Samstag 17:05 Uhr

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MDR FIGARO

Figarino

Zur ARD-Radionacht für Kinder "Flossen hoch!" am 28.11.2014 Das Hörspiel "Figarino unter Wasser" Im Dorfteich zischt und brodelt es. Was das wohl sein mag? Und ob das gefährlich ist? Fahrradladenbesitzer Figarino ist der erste, dem dieses seltsame Geräusch auffällt. Es gelingt ihm, seine Freunde Bärbel und Hansi zu überzeugen, der Sache auf den Grund zu gehen. Sie wollen den Dorfteich genau untersuchen. Bärbel rät zur Vorsicht und Hansi hat Angst, kommt aber trotzdem mit. Er will nicht, dass Bärbel ihn für einen Feigling hält. Figarinos superschlauer Kater Long John Silver ist selbstverständlich mit von der Partie. Immerhin gibt es im Teich schmackhafte Fische. Das Abenteuer kann beginnen!
Samstag 18:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

henry jamesWashington Square Von Henry James Bearbeitung: Klaus Schmitz Regie: Silke Hildebrandt Mit: Oliver Urbanski, Dörte Lyssewski, Ulrich Pleitgen, Meike Droste, Karina Plachetka, Ulrich Noethen, Nina Weniger Produktion: MDR 2014 Länge: 74"22 Anschließend: Harry Smith und die "Anthology of American Folk Music" Von Karl Lippegaus Dr. Sloper, ein angesehener New Yorker Arzt, hat nie viel von seiner Tochter gehalten. Dass Männer sie anziehend finden könnten, hält er für ausgeschlossen. Bald jedoch umwirbt der charmante wie mittellose Morris Townsend die arme Catherine. Der hartnäckige Verehrer wird schon bald ihr Verlobter. Dr. Sloper jedoch sieht in ihm nur den Mitgiftjäger und untersagt die Verbindung. Doch Catherine gibt ihre Hochzeitspläne nicht auf. Schließlich verfügt Dr. Sloper ihre Enterbung, falls sie Morris gegen seinen Willen heiraten sollte. Zugleich nimmt er sie auf eine ausgedehnte Europareise mit. Als sie zurückkehren, ist Catherine entschlossener denn je, Morris zuliebe auf das väterliche Vermögen zu verzichten. Aber um diesen Preis will Morris die Ehe nicht. Tief verletzt bleibt Catherine fortan allein in dem großen Haus am Washington Square, ein Leben lang. Washington Square
Samstag 20:05 Uhr

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SWR4 Baden-Württemberg

Mundart und Musik

Hörspiele und Sketche in Mundart
Samstag 21:00 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

ernst burren«Chrüzfahrte» von Ernst Burren Kaum einer kann die Schweizer so einfangen wie er: Ernst Burren. Was er im Alltag beobachtet, formt er zu Geschichten. Belehrt dabei nicht, schönt nicht, verklärt nicht, sondern unterhält und zeigt: Menschen.In den 46 Mundartgeschichten, die 2003 unter dem Titel «Chrüzfahrte» im Cosmos Verlag erschienen sind, erweist sich Ernst Burren einmal mehr als subtiler Beobachter seiner Zeitgenossen. Die kleinen, scheinbar alltäglichen Geschichten, die er in Schulzimmern, Wirtshäusern oder auf Bahnfahrten aufgeschnappt hat, werden unter seiner Hand zu dichten, kleinen Kunstwerken. Sie erzählen vom Leben und Sterben, von den Freuden und Leiden eines jeden von uns. Und viel und oft lacht man, wenn man sie liest oder hört, und fast ebenso oft bleibt einem das Lachen im Hals stecken. Für dieses Hörspiel wurden aus der Sammlung 19 Geschichten ausgewählt.Mit: Stefanie Glaser, Dominik Leuenberger, Robert Schmid, Regula Siegfried, Birgit Steinegger, Dieter StollMusik: Ruedi Häusermann - Regie: Charles Benoit - Produktion: SRF 2004 - Dauer: 38"Ernst Burren wurde am 20.11.1944 im solothurnischen Oberdorf geboren, wo er heute noch lebt. Für seine Werke wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Alemannischen Literaturpreis, dem Kunstpreis des Kantons Solothurn und dem Preis der Schweizerischen Schillerstiftung. Beim Cosmos Verlag erschienen in den letzten Jahren weitere Bände mit Mundartgeschichten u.a. «Füürwärch» (2008), «Schnee schufle» (2010) und «Dr Troum vo Paris» (2012)Ruedi Häusermann, 1948 in Lenzburg geboren, studierte Ökonomie und Musik. Früh wandte er sich dem Jazz und der freien Improvisation zu. Mit seinem Soloprogramm «Der Schritt ins Jenseits» stellte er 1993 seine Musik erstmals in einen theatralen Zusammenhang. Häusermann arbeitet an den verschiedensten Theatern im Dreieck Basel, Berlin und Wien. Zahlreiche Preise, u. a. Bayerischer Theaterpreis 1999 und Zürcher Kunstpreis 2011.Hörspiele für SRF u. a. «Max und Moritz» (1994), «Weshalb Forellen in Rapperswil essen, wenn wir im Appenzellerland Speck haben können?» (1995), «Ad Wölfli - Portrait eines produktiven Un=Falls» (2004) und «Ich setze die Wahrheit über die Schönheit - Der Hodler und die Hodlerquartette» (2012).
Samstag 21:00 Uhr

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WDR5

WDR 5 spezial

 Mord am Hellweg Die lange Kriminacht vom "Mord am Hellweg" bis 03:00 Uhr
Samstag 21:05 Uhr

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NDR 4 Info

Das Kriminalhörspiel

Whitechapel-MordeSherlock Holmes und die Whitechapel-Morde (1/3) Nach den Figuren von Sir Arthur Conan-Doyle und den Untersuchungen von John Wilding Von Alfred Marquart Regie: Patrick Blank Mit Klaus Barner, Wolfgang Condrus, Margarete Salbach, Rolf Schult, Klaus Spürkel, Heinz Meier, Matthias Haase, Andreas Szerda SWF 1996 London im Jahre 1888: Ein geheimnisvoller Mörder geht um. Er nennt sich selbst: "Jack the Ripper". Bis heute ist seine Identität unbekannt; doch die mittlerweile geöffneten Archive des Scotland Yard lassen Rückschlüsse auf seine Person zu. Was wäre gewesen, wenn Sherlock Holmes sich damals in die Ermittlungen eingemischt hätte? Alfred Marquart spielt diese Vorstellungen in seiner dreiteiligen szenischen Dokumentation durch. Das Kriminalhörspiel
Samstag 21:05 Uhr

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