Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

margaret millarMcGowneys Wunder Von Margaret Millar Übersetzung aus dem kanadischen Englisch und Bearbeitung: Corinne Frottier Regie: Norbert Schaeffer Mit: Uwe Friedrichsen, Manfred Steffen, Rose Renée Roth, Angelika Thomas, Dominique Horwitz und Joachim Baumert Produktion: NDR 1988 Länge: 40"10 Die Leiche der verstorbenen Mrs. Keating ist verschwunden 14 und mit ihr der Leichenbestatter McGowney. Kurz vor der Testamentseröffnung erhält Mrs. Keatings Anwalt Meecham einen anonymen Brief, der besagt, die Leiche von Mrs. Keating sei gar nicht bestattet worden. Und in der Tat: Im Sarg liegen alte Zeitungen und angeschimmelte Steine. Meecham vermutet, dass McGowney den Schlüssel zur Lösung der Fragen in der Hand hat, und spürt den Beerdigungsunternehmer schließlich in San Francisco auf. McGowney, der sich schon immer zu Höherem berufen fühlte, behauptet, er glaube schlichtweg nicht mehr an den Tod und habe das Geheimnis der Wiederbelebung entdeckt. Margaret Millar (1915-1994) studierte klassische Sprachen an der Universität von Toronto. 1938 heiratete sie Kenneth Millar (Ross MacDonald). Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte sie bis zu ihrem Tod im kalifornischen Santa Barbara. McGowneys Wunder
Samstag 00:05 Uhr

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Ö1

Die Hörspiel-Galerie

arthur schnitzler"Später Ruhm" nach der Novelle von Arthur Schnitzler. Bearbeitung: Helmut Peschina und Harald Krewer. Die 2013 in Cambridge aufgefundene, ursprünglich verschollen geglaubte frühe Novelle Arthur Schnitzlers wurde von der Kritik als sensationelle Wiederentdeckung eingestuft. (NDR/ORF 2015) In diesem frühen Porträt der literarischen Wiener Bohème werden die Ängste und Zweifel des 32-jährigen Schriftstellers erlebbar. Der Inhalt: Eduard Saxberger steht vor seiner Pensionierung. In seiner Jugend hatte er einen Gedichtband veröffentlicht, ohne auf besondere Resonanz zu stoßen. Von den "Begeisterten", einer Gruppe junger Dichter, wird er plötzlich wiederentdeckt. Saxberger lässt sich hofieren und sogar überreden, an einem Vortragsabend eigene Gedichte vorzutragen. Der Abend gerät für ihn zu einem Fiasko. Regie: Harald Krewer, Musik: Max Nagl. Mit Joachim Bißmeier, Thomas Reisinger, Michael Dangl, David Miesmer, Matthias Mamedof, Florian Teichtmeister, Helmut Bohatsch, Christian Dolezal, Julian Loidl, Petra Morzé, Peter Simonischek und Michael Rotschopf.
Samstag 14:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Spielraum extra

nicht Ismael Nennt mich nicht Ismael! Die Ismael-Trilogie Hörspiel nach dem gleichnamigen Jugendroman von Michael Gerard Bauer Musik: Sabine Worthmann Hörspielbearbeitung: Andreas Sauter Regie: Nicole Paulsen (Produktion: SWR 2015) Dieses Hörspiel steht nach der Ursendung eine Woche als On-Demand-Stream auf: SWR2.de/hoerspiel Ismael kommt auf das St. Daniels-College, und vom ersten Tag an wird ihm sein Name, den er von seinem durchgeknallten Vater nach einer Figur aus Moby Dick bekommen hat, zum Verhängnis: Der gefürchtete Schulrowdy Barry Bagsley macht ihm mit seiner Bande von Neandertalern das Leben zur Hölle. Ismaels Minderwertigkeitskomplex wuchert. Er will nur noch eines: den Mund halten, sich wegducken. Bis ein neuer Mitschüler die Klasse betritt: James Scobie. Dessen freakiges Aussehen und Verhalten machen ihn zum Opfer schlechthin - keiner eignet sich wie er für Barrys gemeine Attacken. Doch Scobie besitzt magische Fähigkeiten: Seit einer lebensbedrohlichen Gehirntumor-Operation hat er vor nichts und niemandem mehr Angst, und er beherrscht die Macht der Sprache. (Teil 2, Ostersonntag, 14.05 Uhr)
Samstag 14:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

marguerite durasWiederholung: 23.05 La Musica Von Marguerite Duras Übersetzung aus dem Französischen: Walther Böhlich Komposition: alva noto Anne-Marie Roche: Birgit Minichmayr Michel Nollet: Alexander Fehling Frauenstimme: Paula Beer Männerstimme: Christoph Letkowski Dame an der Rezeption/An- und Absage: Brigitte Grothum Regie: Kai Grehn Aufnahme SR/rbb
Samstag 15:05 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

Bruno SchulzWie Jakub, mein Vater, sich von uns wegverwandelte Ein Familiendrama Von Bruno Schulz Aus dem Polnischen von Josef Hahn/Mikolaj Dutsch Mit Walter Renneisen, Horst Bollmann, Grete Wurm, Werner Wölbern und Gabriela Maria Schmeide Musikcollage, Bearbeitung und Regie: Heinz von Cramer HR 1998 "Wie, um Himmels willen, in der akustischen Übertragung diese Welt zum Leben erwecken, diese versunkene, vernichtete, faszinierende Welt der polnisch-jüdischen Kultur, die Welt des Schtetls eben. Es ging ja nicht nur darum, aus der Fülle der phantastischen Episoden eine halbwegs erzählbare Geschichte herauszuschälen, die Geschichte jenes Vaters, der sich zu verwandeln begann, erst in einen Vogel, dann in eine Fliege, eine Kakerlake, bis er schließlich als Schalentier in gekochtem Zustand auf immer aus dem Kreis seiner Familie verschwand. Um den ganzen Hintersinn erkennbar zu machen, so grotesk wie tragisch, so grausig wie komisch, muss er wohl innerhalb seiner Umwelt dargestellt werden, der Welt der Pogrome, der Unterdrückung und Notwehr, des ewigen Juden Ahasver." (Heinz von Cramer) "Wir halten das Wort üblicherweise für den Schatten der Wirklichkeit, für ihr Abbild. Richtiger wäre die umgekehrte Behauptung: Die Wirklichkeit ist der Schatten des Wortes." (Bruno Schulz) Bruno Schulz, geb. 1892 in Drohobycz (damals Österreich-Ungarn, heute Ukraine), 1941 nach Einmarsch der Deutschen Umsiedlung ins Drohobyczer Getto, dort am 19.11.1942 von einem Gestapomann auf offener Straße erschossen. Studium in Lemberg und an der Wiener Kunstakademie, Zeichenlehrer, Autor. Weitere Werke u.a. "Die Zimtläden" (1933), "Das Sanatorium zur Sanduhr"(1938).
Samstag 15:05 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

Mechtild BorrmannWer das Schweigen bricht Von Mechtild Borrmann Robert Lubisch: Ulrich Matthes Therese Mende: Brigitte Grothum Fotograf Heuer: Ernst August Schepmann Kommissar Steiner: Matthias Haase Luisa: Eva Maria Arteaga Rita Albers: Frauke Poolman Thomas: Daniel Berger Hanna Höver: Ingrid van Bergen Paul Höver: Heinrich Giskes Karl van den Boom: Thomas Balou Martin Theo Gerhard: Rolf Becker Therese als junge Frau: Laura Maire Paul als Kind: Luca Kämmer Wilhelm: Jona Mues Hanna Höver als junge Frau: Svenja Niekerken Alwine: Luzie Kurth Leonard: Max von der Groeben Thereses Vater: Wolfgang Rüter Thereses Mutter: Johanna Gastdorf Der alte Höver: Volker Lippmann Jurij: Maxim Mumber Regie: Annette Kurth
Samstag 17:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

Hörspiel des Monats BLOWBACK | DER AUFTRAG Von Elodie Pascal Regie: Elisabeth Putz Produktion: DKultur 2014 Länge: 50"42 anschließend: Making of Game oder Der Klang von Schritten Von Anna Seibt Aus der Begründung der Jury der Akademie der Darstellenden Künste: Das Hörspiel ist keinesfalls vor dem Aussterben bedroht, wie es immer wieder gern behauptet wird. Für das Interesse einer jungen Generation an der akustischen Kunstform zeugt eine wachsende alternative Hörspielszene mit ihren unabhängigen Festivals, Verlagen und Internetplattformen. Altmodisch ist nicht das Hörspiel selbst, als vielmehr die traditionellen Wege seiner Verbreitung. Denn die Generation der "Digital Natives" hören schon längst nicht mehr vor dem Radiogerät und zu festen Zeiten, sondern mobil auf ihrem Smartphone, per stream, podcast oder wieder vermehrt in Gemeinschaft. Umso wichtiger ist es, dass sich die Hörspielabteilungen mit diesen neuen Rezeptionsbedingungen auseinandersetzen und der technologischen Entwicklung durch neue Formate Rechnung tragen. Das ist dem Deutschlandradio Kultur mit seinem neuesten Experiment bestens gelungen. "Blowback - die Suche" verbindet geschickt ein Science-Fiction-Hörspiel, das den Kampf um die letzten Trinkwasserreserven im Jahr 2047 zum Thema hat, mit einem modernen Game für das Handy. Besonders an dem Game ist: es handelt sich um ein reines Hör-Game. Ausgestattet mit guten Kopfhörern und einem Interface, das visuell nur die wichtigsten Tools zur Navigation anzeigt, begibt man sich auf den virtuellen Audiowalk, navigiert durch die verschiedenen Levels, die verschiedenen Etagen des unterirdischen Hotels. Die Skills für das erfolgreiche Spielen sind konzentriertes Zuhören und ein guter akustischer Orientierungssinn. Damit hat das Team von Deutschlandradio Kultur zusammen mit der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft nicht nur den Begriff "Hör-Spiel" beim Wort genommen und neu interpretiert, es hat auch die schon fast vergessene Technik der Kunstkopf-Stereophonie wieder ins Leben gerufen und darauf aufmerksam gemacht, dass diese 40 Jahre alte Technik in Zeiten von mobilen Endgeräten ein Comeback erfahren kann: in der Gameindustrie, aber auch im Bereich der Audio-Guides und der akustischen Kunst überhaupt. "Blowback" schlägt Brücken zwischen unterschiedlichen Medien und Szenen. Das Hörspiel wird an die Welt der Games herangeführt, während die Gameindustrie vielleicht von der Radiokunst lernen und eine ihrer typischsten Gestaltungsformen für sich entdecken kann: die Narration, die alleine durch Gestaltung von und dem Spiel mit akustischen Hörräumen gelingt. Blowback - Der Auftrag
Samstag 20:05 Uhr

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SWR4 Baden-Württemberg

Mundart und Musik

Hörspiele und Sketche in Mundart
Samstag 21:00 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

michail bulgakow«Jerschalaim Jerusalem» von Michail Bulgakow 2/2 Michail Bulgakows «Der Meister und Margarita» enthält als Roman im Roman eine selbständige Erzählung, die sogenannten Pilatus-Kapitel. Sie liegen dem Hörspiel zugrunde. In ihnen erzählt Bulgakow frei von der Beschreibung übernatürlicher Ereignisse von den letzten Tagen des Jeschua Han-Nasri.Hauptaugenmerk liegt aber auf Pontius Pilatus, der als greiser und kranker Statthalter Roms despotisch über Jerusalem herrscht. Sein seltsamer Gefangener Jeschua, der mehrere Sprachen spricht und davon überzeugt ist, dass kein Mensch auf der Welt böse ist, gerät in das Getriebe politischer Machtkämpfe und widerstreitender Interessen von Besatzern und Besetzten. Obwohl von Jeschuas Unschuld überzeugt, opfert Pilatus den «wahnsinnigen Philosophen» aus Feigheit.Dann gibt es Levi Matthäus, bei Bulgakow der einzige Jünger Jeschuas, der ihm zwar treu ergeben ist, aber meist etwas völlig anderes niederschreibt, als dieser gesagt hat. Eine weitere Figur kommt vor: die des Geheimdienstchefs Afranius. Und auch die Geschichte Judas wird neu erzählt.Nicht dem Heilsgeschehen, das noch als utopische Prophezeiung aus der Geschichte herausklingt, galt das Hauptinteresse Bulgakows, sondern den Mechanismen der Macht, mit ihren Intrigen und dem Verrat, der Bespitzelung und Überwachung der Gegner.Mit: Michael Degen (Erzähler), Ulrich Wildgruber (Jeschua), Thomas Holtzmann (Pontius Pilatus), Hermann Lause (Levi Matthäus), Gerlach Fiedler (Marcus Rattenschlächter), Franz Josef Steffens (Henker), Fritz Schediwy (Afranius), Marcus Bluhm (Judas), Annette Paulmann (Nisa) sowie Rolf Hoppe und Balduin BaasAus dem Russischen von Thomas Reschke- Musik: Klaus Buhlert - Hörspielbearbeitung und Regie: Jörg Jannings - Produktion: NDR 1991 - Dauer: Teil 1: 60" und Teil 2: 94"Michail Bulgakow (1891-1940), der als einer der grössten russischen Satiriker gilt, hatte sehr unter der stalinistischen Zensur gelitten. So durften seine Dramen nicht aufgeführt und Prosawerke nicht publiziert werden. «Meister und Margarita» (1928-1940) konnte erst 1966 in zensierter Form publiziert werden, fand aber sein Publikum, das auch die gestrichenen Stellen durch illegale Kopien und auswendig gelerntes Rezitieren lebendig erhielt. Seit 2012 liegt die vielbeachtete Neuübersetzung des Romans durch Alexander Nitzberg vor.
Samstag 21:00 Uhr

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WDR5

Hörspiel spezial

paul templeBühnenshow im WDR Funkhaus Bastian Pastewka und Komplizen in: Paul Temple und der Fall Gregory Von Francis Durbridge Bearbeitung: Leonhard Koppelmann und Bastian Pastewka Mit Bastian Pastewka, Anke Engelke, Janina Sachau, Alexis Kara, Kai Magnus Sting und dem WDR Funkhausorchester Köln Regie: Leonhard Koppelmann Aufnahme vom 15. März aus dem Klaus-von-Bismarck-Saal des Kölner Funkhauses im Rahmen der lit.COLOGNE
Samstag 21:05 Uhr

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NDR 4 Info

Das Kriminalhörspiel

rolf beckerGestatten, mein Name ist Cox (3/4) Von Malcolm F. Brown alias Rolf Becker Komposition: Siegfried Franz Regie: Hans Gertberg Mit Karl-Heinz Schroth, Gustl Busch, Hans Zesch-Ballot, Heinz Klingenberg, Conrad Mayerhoff, Manfred Steffen u.v.a. NWDR 1952 Rolf Becker schrieb die erste Kriminalserie für das Radio, damals den NWDR. Mit seinem Helden Paul Cox eroberte er die Herzen der Hörer. Als Pionier der Radiokunst bleibt uns Rolf Becker im Gedächtnis. Er starb am 3. November 2014 mit 90 Jahren. Das Kriminalhörspiel
Samstag 21:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

bis 24:00 Uhr
Samstag 23:05 Uhr

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