Ö1

Das Ö1 Konzert

marc bouchkovMarc Bouchkov, Violine; Christian-Pierre La Marca, Violoncello; Philippe Cassard, Klavier. Ferdinand Ries: Klaviertrio c-Moll op. 143 * Niels W. Gade: Drei Noveletten op. 29 * Felix Mendelssohn-Bartholdy: Klaviertrio Nr. 1 d-Moll op. 49 (aufgenommen am 21. Juli im Le Corum, Salle Pasteur in Montpellier im Rahmen des "Festival Radio France Montpellier 2017"). Präsentation: Peter Kislinger Die 33. Spielsaison der Musikfestspiele Festival de Radio France et Montpellier Languedoc-Roussillon fand vom 10. bis zum 28. Juli statt. Die meisten der über 180 Veranstaltungen finden immer in der regionalen Hauptstadt Montpellier statt. ? kopiert Beethoven (nicht nur) Ferdinand Ries ist ja mittlerweile kein Unbekannter mehr. Er stammte wie Beethoven aus Bonn und war sogar Beethovens Kopist und Sekretär - ganze drei Jahre lang. Beethoven seinerseits hatte bei Franz Anton Ries, dem Vater Ferdinands, Musikunterricht erhalten. Im August 1804 - Ries war noch keine 20 - überließ ihm Beethoven den Solopart in seinem 3. Klavierkonzert. In der Folgezeit war Ries fast ständig auf Reisen, die ihn durch ganz Europa führten. Ab 1813 lebte er elf Jahre lang als Pianist und Komponist in London, wurde Mitglied, später sogar Direktor, der Philharmonic Society und komponierte in London sechs seiner insgesamt acht Sinfonien. Über sein 3. Klaviertrio, seinem Opus 143, schrieb die Leipziger Allgemeine musikalische Zeitung 1828: "Das Allegro con brio ? ist in Form und Führung kräftig; das Adagio ? innig und zart, und desshalb zu kurz; das Presstissimo ? im Allgemeinen kräftig, feurig, brillant, mit breitem Schlusse in der harten Tonart. Das Ganze keine Halsbrecherey. - Ein Trio demnach sich auszeichnend durch Einheit, Feuer, Kraft, gute Vertheilung der Solos durch alle Instrumente, durch wahre, innige, nicht Schellen und Kappe tragende Melodie, ist daher wohl ernstlich zu empfehlen." Die Anzeige endet mit den Worten: "Alles recht gut, Herr Recensent, aber etwas Neues, Originelles ist es doch nicht." Sehr wahr, aber das ist gerade (im jetzt geltenden Sinne ausgesprochen) das beste Lob." ? sieht aus wie der leibhaftige Mozart Ein "junge(r) Däne kam ? vor einigen Monaten in Leipzig an ?, und sein Mozartkopf mit dem starken wie in Stein gehauenen Haupthaar paßte gut zu den Sympathien, die seine Ouverture zu Ossian und seine 1ste Symphonie unter den hiesigen Musikern schon vorher erregt hatten? Mit diesen Worten beginnt Robert Schumann seinen Artikel über den dänischen Komponisten Niels Wilhelm Gade, der 1843 mit einem Stipendium nach Leipzig kam und Aufnahme in den Mendelssohn-Schumann-Kreis fand. Titel und Stil von Gades 1863 in Leipzig publizierten "Noveletten" orientieren sich an Schumanns Noveletten, "größere zusammenhängende abenteuerliche Geschichten" sollten sie erzählen, wie Schumann über sein Opus 21 schrieb: "Spaßhaftes, Egmontgeschichten, Familienszenen mit Vätern, eine Hochzeit, kurz äußerst Liebenswürdiges - und das ganze Novelletten genannt." Als Hausmusik wurden Gades "kleine Novellen" im späten 19. Jahrhundert recht beliebt. ? komponiert wie der leibhaftige Mozart Zum Ausklang eines Konzerts, das Schumann miterlebte, hatten drei Musiker "eine gar schöne Komposition" angesetzt, "die nach Jahren noch Enkel und Urenkel erfreuen wird." Noch immer weiß das 1. Klaviertrio von Mendelssohn zu erfreuen. Im selben Artikel fielen die berühmten Worte: "Mendelssohn ist der Mozart des neunzehnten Jahrhunderts, der hellste Musiker, der die Widersprüche der Zeit am klarsten durchschaut und zuerst versöhnt."
Mittwoch 14:05 Uhr

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BR-Klassik

Schwetzinger SWR Festspiele

martin helmchenKammerkonzert Martin Helmchen, Klavier; Antje Weithaas, Violine; Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello Franz Schubert: Klaviertrio Es-Dur, D 929; Antonín Dvorák: Klaviertrio f-Moll, op. 65 Aufnahme vom 1. Mai 2017
Mittwoch 18:05 Uhr

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Ö1

Alte Musik - neu interpretiert

Attilio Cremonesipräsentiert von Jörg Duit. Concerto Köln, Dirigent: Attilio Cremonesi. Werke von Georg Philip Telemann und Antonio Vivaldi (aufgenommen am 27. Mai im Concertgebouw Amsterdam)
Mittwoch 19:30 Uhr

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NDR kultur

ARD Radiofestival 2017

avi avitalKonzert: Schleswig-Holstein Musik Festival 2017 Avi Avital, Mandoline / Giora Feidman, Klarinette Murat Coskun, Percussion / Enrique Ugarte, Akkordeon / Guido Jäger, Kontrabass Kremerata Baltica Avner Dorman: Konzert für Mandoline und Streichorchester Anna Clyne: "Three Sisters" für Mandoline und Streichorchester (Uraufführung) Dmitrij Schostakowitsch: Zwei Stücke op. 11 Klezmer mit Feidman Aufzeichnung des NDR vom 8. August im Kieler Schloss anschließend: Sommerliche Musiktage Hitzacker 2017 Ensemble Resonanz / Parker Quartet u.a. Werke von CPE Bach, Saunders, Mendelssohn, u.a. Aufzeichnungen des NDR vom 29. bis 31. Juli 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter ARD Radiofestival 2017
Mittwoch 20:00 Uhr

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BR-Klassik

Lucerne Festival

riccardo chaillyLucerne Festival Orchestra Leitung: Riccardo Chailly Richard Strauss: "Also sprach Zarathustra", op. 30; "Tod und Verklärung", op. 24; "Till Eulenspiegels lustige Streiche", op. 28 Aufnahme vom 11. August 2017 Es war eine geniale Idee von Claudio Abbado, 2003 zusammen mit Festspielintendant Michael Haefliger ein eigenes Lucerne Festival Orchestra ins Leben zu rufen. Eine internationale Musikerelite - Solisten, Kammermusiker, Professoren und Orchestermusiker - kommt seither alljährlich projektweise zusammen und verleiht dem Lucerne Festival unverwechselbares Profil. Abbado leitete das Luzerner "Orchester der Freunde" bis zu seinem Tod 2014. Als quasi "natürlichen" Nachfolger konnte man Riccardo Chailly gewinnen - war er doch einst Assistent von Abbado an der Mailänder Scala gewesen, wo Chailly heute selber Musikchef ist. Zum zweiten Mal stand Chailly heuer am Pult des Lucerne Festival Orchestra und erarbeite mit dieser Formation drei verschiedene Programme - mit Repertoire, das bei dem Orchester bislang nicht im Mittelpunkt stand. Dazu gehört auch die virtuose Orchestermusik von Richard Strauss, mit der Chailly das diesjährige Sommerfestival in Luzern eröffnete. Die drei von Chailly ausgewählten Tondichtungen passten auch ideal zum brandaktuellen Festival-Thema "Identität", das Fragen nach Geschlecht und Nation, Politik und Religion, Migration und Integration, nicht zuletzt nach künstlerischer Eigenart aufwirft. So ließ sich Strauss in "Also sprach Zarathustra" von Nietzsches fragwürdigem Ideal eines "Übermenschen" inspirieren, reflektiert in "Tod und Verklärung" - durchaus autobiografisch - die Rolle des Künstlers auf dem Weg zur Vollendung, um im "Till Eulenspiegel" schließlich den Titelhelden bis zum bitteren Ende am Galgen wechselnde Identitäten durchleben zu lassen.
Mittwoch 20:03 Uhr

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RBB kulturRadio

( ARD RADIOFESTIVAL 2017 | KONZERT

avi avitalSchleswig-Holstein Musik Festival Mieczyslaw Weinberg: Sinfonietta Nr. 2 für Streichorchester und Pauke Avner Dorman: Konzert für Mandoline und Streichorchester Klezmer mit Avital, Feidman und Kremerata Anna Clyne: Three Sisters für Mandoline und Streichorchester (UA) Dmitrij Schostakowitsch: Zwei Stücke für Oktett op. 11 (Fassung für Streichorchester) Klezmer mit Feidman Avi Avital, Mandoline Giora Feidman, Klarinette Murat Coscun, Percussion Guido Jäger, Kontrabass Kremerata Baltica Aufnahme vom 8. August 2017 aus dem Schloss, Kiel anschließend: 72. Sommerliche Musiktage Hitzacker Kompilation tba Aufnahmen vom 29. Juli bis 6. August 2017
Mittwoch 20:04 Uhr

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SR2 Kulturradio

ARD Radiofestival 2017. Konzert

avi avitalSchleswig-Holstein Musik Festival und 72. Sommerliche Musiktage Hitzacker Avi Avital und Giora Feidman im Kieler Schloss "Ich fühle mich wie ein Kind im Spielzeugladen", sagt Mandolinist Avi Avital über seine Residenz beim Schleswig-Holstein Musik Festival: "Sie sagten, egal was Du willst, wir machen das!" Unter anderem spielt er mit Giora Feidman. Schleswig-Holstein Musik Festival Über Giora Feidman sagt der Mandolinist Avi Avital, er sei für ihn Mentor, Adoptiv-Großvater, Kollege und Freund in einer Person. Am 8. August spielen die beiden zusammen mit der Kremerata Baltica im Kieler Schloss. Das hochkarätig besetzte Ensemble bestehend aus Avi Avital, Giora Feidman, Murat Coscun, Guido Jäger und der Kremerata Baltica präsentiert ein vielfältiges Programm. Von Schostakowitsch und Weinberg über barocke Klänge, brasilianische Melodien bis hin zum traditionellen Klezmer färben die Musiker diesen Konzertabend in äußerst facettenreiche Töne. Zu hören ist auch das von Avner Dorman für Avi Avital komponierte Mandolinenkonzert, mit dem Avital 2010 für einen Grammy nominiert war. Avner Dorman Konzert für Mandoline und Streichorchester Ora Bat Chaim Prayer für Klarinette solo Sam Liberman "My friend Mijele" für Klarinette und Streichorchester (bearb. von Peter Breiner) Anna Clyne "Three Sisters" für Mandoline und Streichorchester (UA) Dmitrij Schostakowitsch Zwei Stücke für Oktett op. 11 (Fassung für Streichorchester) Traditional/Giora Feidman Klezmer Tunes - The Happy Nigun - Wonderful World - Ne Aglarsin (Improvisation) - Die goldene Chasene Astor Piazzolla "Libertango" (bearb. von Raul Jaurena) Avi Avital, Mandoline Giora Feidmann, Klarinette Murat Coskun, Percussion Guido Jäger, Kontrabass Kremerata Baltica Aufnahme vom 8. August 2017 aus dem Kieler Schloss 72. Sommerliche Musiktage Hitzacker Die Sommerlichen Musiktage in Hitzacker, das älteste deutsche Festival für Kammermusik, bieten traditionell eine große stilistische Bandbreite. Dieses Jahr sind u.a. das Ensemble Resonanz, das Parker Quartet sowie der Geiger und Festival-Intendant Oliver Wille mit dabei. Carl Philipp Emanuel Bach Sinfonie G-Dur Wq 173 Ensemble Resonanz Rebecca Saunders "Ire", Konzert für Cello, Streicher und Schlagzeug Jean-Guihen Queyras, Violoncello Ensemble Resonanz Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett Nr. 1 Es-Dur op. 12 Parker Quartet Ottorino Respighi "Nevicata", "Luce" Christianne Stotijn, Mezzosopran Eric Schneider, Klavier Aufnahmen vom 29. bis 31. Juli aus dem VERDO Konzertsaal, Hitzacker
Mittwoch 20:04 Uhr

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MDR KULTUR

Das Konzert

Schleswig-Holstein Musik Festival / 72. Sommerliche Musiktage Hitzacker Schleswig-Holstein Musik Festival
Mittwoch 20:04 Uhr

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WDR3

ARD Radiofestival. Konzert

giora feidmanSchleswig-Holstein Musik Festival Avi Avital, Mandoline; Giora Feidman, Klarinette; Murat Coscun, Percussion, Guido Jäger, Kontrabass; Kremerata Baltica Mieczyslaw Weinberg Sinfonietta Nr. 2 für Streichorchester und Pauke Avner Dorman Konzert für Mandoline und Streichorchester Klezmer mit Avi Avital, Giora Feidman und der Kremerata Baltica Anna Clyne Three Sisters, für Mandoline und Streichorchester, Uraufführung Dmitri Schostakowitsch 2 Stücke für Oktett, op. 11, in einer Fassung für Streichorchester Klezmer mit Giora Feidman Aufnahme vom 8. August aus dem Kieler Schloss Anschließend: 72. Sommerliche Musiktage Hitzacker Oliver Wille, Violine; Jean-Guihen Queyras, Violoncello; Ensemble Resonanz; Parker Quartet Kompilation Aufnahmen vom 29. Juli bis 6. August "Ich fühle mich wie ein Kind im Spielzeugladen", sagt Mandolinist Avi Avital über seine Residenz beim Schleswig-Holstein Musik Festival: "Sie sagten, egal was Du willst, wir machen das!" Unter anderem spielt er mit Giora Feidman. Über Giora Feidman sagt der Mandolinist Avi Avital, er sei für ihn Mentor, Adoptiv-Großvater, Kollege und Freund in einer Person. Am 8. August spielen die beiden zusammen mit der Kremerata Baltica im Kieler Schloss. Das hochkarätig besetzte Ensemble bestehend aus Avi Avital, Giora Feidman, Murat Co?cun, Guido Jäger und der Kremerata Baltica präsentiert ein vielfältiges Programm. Von Schostakowitsch und Weinberg über barocke Klänge, brasilianische Melodien bis hin zum traditionellen Klezmer färben die Musiker diesen Konzertabend in äußerst facettenreiche Töne. Zu hören ist auch das von Avner Dorman für Avi Avital komponierte Mandolinenkonzert, mit dem Avital 2010 für einen Grammy nominiert war. Die Sommerlichen Musiktage in Hitzacker, das älteste deutsche Festival für Kammermusik, bieten traditionell eine große stilistische Bandbreite. Dieses Jahr sind u.a. das Ensemble Resonanz, das Parker Quartet sowie der Geiger und Festival-Intendant Oliver Wille mit dabei.
Mittwoch 20:04 Uhr

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SWR2

ARD Radiofestival. Konzert

avi avitalSchleswig-Holstein Musik Festival Avi Avital (Mandoline) Giora Feidman (Klarinette) Enrique Ugarte (Akkordeon) Murat Coskun (Percussion) Guido Jäger (Kontrabass) Kremerata Baltica Avner Dorman: Konzert für Mandoline und Streichorchester Ora Bat Chaim: Prayer für Klarinette solo Sam Liberman: My friend Mijele für Klarinette und Streichorchester, bearbeitet von Peter Breiner Anna Clyne: Three Sisters für Mandoline und Streichorchester (UA) Dmitrij Schostakowitsch: 2 Stücke für Oktett op. 11 (Fassung für Streichorchester) Traditional / Giora Feidman: Klezmer Tunes: The Happy Nigun, Wonderful World, Ne Aglarsin (Improvisation), Die goldene Chasene Astor Piazzolla: Libertango, bearbeitet von Raul Jaurena (Konzert vom 8. August im Kieler Schloss) anschließend: 72. Sommerliche Musiktage Hitzacker Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie G-Dur Wq 173 Ensemble Resonanz Rebecca Saunders: "Ire", Konzert für Violoncello, Streicher und Schlagzeug Jean-Guihen Queyras (Violoncello) Ensemble Resonanz Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett Nr. 1 Es-Dur op. 12 Parker Quartet Ottorino Respighi: "Nevicata" "Luce" Christianne Stotijn (Mezzosopran) Eric Schneider (Klavier) (Ausschnitte aus den Konzerten vom 29. - 31. Juli) Über Giora Feidman sagt der Mandolinist Avi Avital, er sei für ihn Mentor, Adoptiv-Großvater, Kollege und Freund in einer Person. Am 8. August spielen die beiden zusammen mit der Kremerata Baltica im Kieler Schloss. Das hochkarätig besetzte Ensemble bestehend aus Avi Avital, Giora Feidman, Murat Coscun, Guido Jäger und der Kremerata Baltica präsentiert ein vielfältiges Programm. Von Schostakowitsch und Weinberg über barocke Klänge, brasilianische Melodien bis hin zum traditionellen Klezmer färben die Musiker diesen Konzertabend in äußerst facettenreiche Töne. Zu hören ist auch das von Avner Dorman für Avi Avital komponierte Mandolinenkonzert, mit dem Avital 2010 für einen Grammy nominiert war. Die Sommerlichen Musiktage in Hitzacker, das älteste deutsche Festival für Kammermusik, bieten traditionell eine große stilistische Bandbreite. Dieses Jahr sind u.a. das Ensemble Resonanz, das Parker Quartet sowie der Geiger und Festival-Intendant Oliver Wille mit dabei.
Mittwoch 20:04 Uhr

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SRF 2 Kultur

Weltklasse auf SRF 2 Kultur

Oberwalliser SpillitLucerne Festival im Sommer: Des Sennen Geister-Geige Die Oberwalliser Spillit haben sich in den 70er Jahren nicht nur mit Witz und Spielfreude die alten Weisen und Tänze der Eidgenossenschaft vorgenommen und ins Heute gebracht, sie liessen sich auch von zeitgenössischen Komponisten neue Werke auf den Leib schreiben. Zum Beispiel von Heinz Holliger. In Alb-Chehr vertonte er eine Walliser Sage um zwei Hirten und einen übellaunigen Senn, die auf musizierende Geister treffen was für den Senn tödlich endet. Kurz nach der Auflösung der Oberwalliser Spillit im Jahr 2001 gründete der Klarinettist Elmar Schmid das Ensemble sCHpillit, das nun erneut zusammenkommt, um neben Holligers «Klassiker» eine brandneue Partitur der Komponistin und Geigerin Helena Winkelman vorzustellen. Heinz Holliger: Fünf Kinderlieder nach «Brienser Tiitsch Väärsa» von Albert Streich Heinz Holliger: Alb-Chehr. Geischter- und Älplermüsig nach einer Walliser Sage Heinz Holliger: Gränzä Grenzen. Gseits, Gsungus und Gspillts uber 10 Gedichtjieni va dr Bernadette Lerjen-Sarbach Helena Winkelman: Ronde des Lutins (Uraufführung) sCHpillit Geisterchor (Peter Siegwart, Leitung) Dani Mangisch, Sprecher Sylvia Nopper, Gesang Aufnahme vom 19. August, Lukaskirche Luzern
Mittwoch 21:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Spielweisen

elisabeth kulmanAuswärtsspiel - Konzerte aus Europa Mozartwoche 2017 Joseph Haydn "Missa in Angustiis" d-Moll, Hob. XXII:11 "Nelson-Messe" Miah Persson, Sopran Elisabeth Kulman, Alt Michael Schade, Tenor Florian Boesch, Bass Robert Howarth, Orgel Salzburger Bachchor Leitung: Alois Glaßner Mozarteumorchester Salzburg Gesamtleitung: Ivor Bolton Aufnahme vom 5.2.2017 aus dem Großen Saal der Stiftung Mozarteum Salzburg Am Mikrofon: Christiane Lehnigk 1956 wurde die Mozartwoche gegründet und seither veranstaltet die Stiftung Mozarteum Salzburg alljährlich in der Zeit um Mozarts Geburtstag am 27. Januar eine gute Woche lang Konzerte mit renommierten Orchestern, Ensembles und Solisten. Im Mittelpunkt stehen natürlich die Werke des berühmtesten Sohnes der Stadt, aber auch Zeitgenossen und Wegbereiter werden bedacht. Es spielen dort ebenfalls die ansässigen Klangkörper, so stellten am 5. Februar der Salzburger Bachchor und das Mozarteumsorchester Salzburg ein Programm vor, in dem die ,Missa in Angustiis", die ,Messe in der Bedrängnis" von Joseph Haydn im Fokus stand. Haydn hatte mit Mozart eine enge Freundschaft verbunden. Diese große Messe entstand in der Zeit der neapolitanischen Kriege für den Fürsten Esterhazy und es ist die einzige der insgesamt vierzehn Messen von Haydn, die in einer Moll-Tonart steht.
Mittwoch 22:05 Uhr

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