WDR3

WDR 3 Hörspiel

Synapsis Von Jörg Diernberger Musik: Toni Nirschl Regie: der Autor Sorgenfrei auf Tastendruck. Das ist die Geschäftsidee des Start-ups Synapsis. Doch die Testphase des Programms verläuft weniger reibungslos als geplant.
Montag 19:04 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

hartz ivWer nicht arbeitet, soll auch nicht essen Hartz-IV-Sanktionen und ihr Nutzen Von Maximilian Klein "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen", hat Franz Müntefering als Arbeitsminister gesagt. Zu einer Zeit, als die SPD-Parteiführung Hartz IV noch in allen Punkten für richtig hielt. Die Haltung, die hinter diesem Spruch steckt, ist bis heute bestimmend für die Leistungskürzungen im ALG II. Rund eine Million Sanktionen wurden 2015 bundesweit gegen Hartz-IV-Bezieher verhängt. Durchschnittlich wurde um rund 100 Euro gekürzt. Es betrifft junge Arbeitslose, es betrifft 50-Jährige mit 30 Jahren Berufserfahrung, die sich weigern, an weiteren, sinnlosen Qualifizierungsmaßnahmen teilzunehmen. Und es betrifft die Schwächsten der Schwachen, Kinder. In jedem dritten sanktionierten Haushalt leben sie. Den drakonischen Maßnahmen der Arbeitsagentur steht eine sich rasend verändernde Arbeitswelt gegenüber: Digitalisierung und Automatisierung, ein Arbeitskräftemarkt, der überaltert ist und eine Wirtschaft, die klagt, dass geeignete Fachkräfte fehlen. Muss das Konzept von Arbeit, Lohn und Disziplin nicht völlig neu gedacht werden? Was sagen Volkswirte, Betroffene, Unternehmer und Politiker dazu?
Montag 19:30 Uhr

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Ö1

On stage

Franz KoglmannOn stage mit Andreas Felber. Veranstaltet von der Wiener Musikgalerie, feiert Trompeter und Komponist Franz Koglmann seinen heutigen 70. Geburtstag mit einem kontrastreichen Konzertabend. Koglmann, der mit Kompositionen zwischen Cool-Jazz und von Franz Schubert bis Alban Berg beeinflusster Kammermusik zu einer völlig eigenständigen musikalischen Signatur gefunden hat und zuletzt mit dem Musiktheaterwerk "Join!" hervorgetreten ist, wird als Instrumentalist im Duo mit Peter Herbert, im Trio mit Mario Arcari und Attila Pasztor sowie mit dem "Pipe Trio" zu hören sein. Zudem wirkt er an der Uraufführung seiner Sextett-Komposition "My Sweet Old etcetera ... " mit. Den zweiten Teil des Abends, den Andreas Felber live aus dem Wiener RadioKulturhaus moderiert, bestreitet das Trio des französischen Trompeters Stéphane Belmondo mit seiner "Love for Chet" benannten Hommage an Cool-Jazz-Ikone Chet Baker.
Montag 19:30 Uhr

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MDR KULTUR

MDR KULTUR im Konzert

St PepperEin Abend mit den Beatles - 50 Jahre St. Pepper Mit Stefan Maelck
Montag 20:05 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

joe jacksonDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Joe Jackson (1/2) Der englische Musiker veröffentlicht schon seit 1979 Musik - mit "Steppin" Out" hatte er Anfang der 80er wohl seinen größten Hit. In seiner Musik machte er auch Ausflüge in die Klassik, größtenteils ist er aber dem Pop und Rock verschrieben. Bis heute ist Joe Jackson aktiv, im Oktober 2015 erschien zuletzt sein Album "Fast Forward". Ein paar Monate später stellte er das in der Muffathalle in München vor - wir haben für Sie den Mitschnitt des Konzertes vom 2. März 2016.
Montag 20:05 Uhr

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NDR 2

NDR 2 Soundcheck Live

gregory porterGregory Porter -Gregory Porter ist mit 1,90 nicht nur groß von Statur, er ist einer der wenigen Jazzsänger, der große Hallen füllt und auf ausverkaufte Welttourneen geht. Der gefeierte Aufsteiger der letzten Jahre, der von Soul, Gospel und Rhythm& Blues geprägt wurde, wuchs als eines von acht Kindern in einfachen Verhältnissen in Bakersfield, Kalifornien auf - der Vater war kaum präsent, die Mutter hielt die Familie zusammen. Der Sänger mit der weichen Baritonstimme wollte eigentlich Footballspieler werden, doch eine Schulterverletzung bedeutete damals das frühe Aus für die Collegekarriere. Porters Mutter predigte in kleinen Nachbarschaftskirchen in Bakersfield und lehrte ihn, sich nie unterkriegen zu lassen. Sie war es, die ihm riet, Sänger zu werden. "Der Erfolg kam, als ich verstand worüber ich singen wollte," erinnert sich der heute 45-Jährige. Jeder Ton seiner Musik erzählt auch die Geschichte der Afroamerikaner in den USA, Porter versteht sich und seine Musik wie seine großen Vorbilder Nat King Cole, Duke Ellington, Langston Hughes oder Marvin Gaye. Fünf erfolgreiche Studioalben, mehrere Auszeichnungen der führenden Jazz-Zeitschrift DOWN BEAT und ein Grammy geben Zeugnis von Gregory Porters künstlerischen und kommerziellen Erfolgen. Im November 2016 gastierte Porter mit seiner Band bei den Ingolstädter Jazztagen, der Bayrische Rundfunk zeichnete auf. Wir senden den Mitschnitt im NDR 2 Soundcheck Live! Aufgenommen in Ingolstadt im November 2016
Montag 21:00 Uhr

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Bayern 2

Theo.Logik

Feministische TheologieVon der weiblichen Seite Gottes Der Kampf um Anerkennung und Gleichberechtigung von Frauen führte auch in den Kirchen dazu, feministische Lehrstühle einzurichten. In Bayern gibt es jedoch nur eine einzige staatliche und kirchliche Hochschule, in der es eine fest eingerichtete Professur für Feministische Theologie gibt. An der evangelischen Augustana-Hochschule in Neuendettelsau denken seit 20 Jahren Studentinnen und Studenten über Gleichberechtigung nach. Feministische Theologie ist von Anbeginn mit der Frage verbunden, wie gehören Frauen zur christlichen Tradition? Fest steht aber auch, dass der christliche Gott vor allem männlich assoziiert und mit Gott Vater angesprochen wird. Wie passen dann Feminismus und Kirche zusammen? Ist die feministische Theologie nur eine Spielwiese - geschaffen von Männern, um Frauen ruhig zu stellen? Theo.Logik geht dem nach. Obwohl die christlichen Kirchen inzwischen vielfältige Programme zu Förderung von Frauen aufgelegt haben, in leitenden Ämtern sind diese noch Mangelware. Und auch ein Blick in die muslimische Welt zeigt: dort sind Frauen in führenden Positionen die Ausnahme. Erst vor einem Jahr wurde in Kopenhagen die erste nur von Frauen geführte Moschee in Europa eröffnet. Theo.Logik hat sie besucht. Eine geschlechtsneutrale Erziehung und Bildung gibt es nicht. Was bedeutet das für die religiöse Erziehung? Wie sollten Eltern von Gott sprechen, als Vater, Mutter oder als einem höheren Wesen? Monika Jakobs, Leitern des Religionspädagogischen Instituts in Luzern, im Gespräch mit Theo.Logik Moderatorin Karin Wendlinger.
Montag 21:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

tom peuckertSchröders Tod Von Tom Peuckert Regie: Cordula Dickmeiß Mit: Jörg Hartmann, Frauke Poolman, Annette Strasser, Arnd Klawitter, Kai Maertens, Bernd Stegemann, Michael Evers, Sebastian Schwarz, Lisa Hrdina, Markus Hoffmann, Wilfried Hochholdinger und Barbara Becker Komposition: Tilman Ehrhorn Ton: Alexander Brennecke Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015 Länge: 45"04 (Wdh. v. 17.08.2015) Wilhelm Tell open-air. Gaststar Schröder stirbt auf einem Felsen. Schauspieler Tomaschewsky liebt Brecht, die Beständigkeit und das Detektivspiel. Anschließend: Hörspiel- und Featuretipps Bastian Schröder, prominenter Fernsehschauspieler, gastiert auf der Bergbühne eines Stadttheaters. Vor der abendlichen Vorstellung des "Wilhelm Tell" unternimmt er eine Klettertour und verunglückt tödlich. Maxim Tomaschewsky, Ensemblemitglied des Stadttheaters, wartet vergeblich auf den Auftritt seines Kollegen, die Vorstellung muss abgebrochen werden. Die Polizei sieht in Schröders Absturz einen Unfall. Doch Tomaschewsky stößt auf Widersprüche, die Schröders Tod in neuem Licht erscheinen lassen. Tom Peuckert, geboren 1962 in Leipzig, studierte Theaterwissenschaft und lebt als Autor, Theaterregisseur und Dramaturg in Berlin. Zuletzt: "Traumhochzeit" (Radio-Tatort, RBB 2016), "Doberschütz und der Krieg der Generäle" (WDR 2016). Schröders Tod
Montag 21:30 Uhr

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MDR KULTUR

Toter Acker

Robert HültnerVon Robert Hültner (Erstsendung) Ihre Nachtschicht hat eben erst begonnen, als Senta und Rudi die Meldung von einer Schießerei im Gewerbegebiet außerhalb der Stadt erreicht. Als sie wenig später auf dem Gelände einer Recycling-Firma eintreffen, finden sie den Firmeninhaber und seinen Vorarbeiter in ihrem Blut liegend. Während bei letzterem jede Hilfe zu spät kommt, gibt der Unternehmer Max Hörbacher noch Lebenszeichen von sich und kann gerettet werden. Da für die Kripo alle Indizien auf einen Raubmord deuten, schenkt sie dem Hinweis, dass Hörbacher seit einiger Zeit von einem jungen Landwirt mit unbändigem Hass verfolgt wird, zunächst wenig Beachtung. Dann aber lassen die Ergebnisse der Kriminaltechnik Zweifel an der Raub-Hypothese aufkommen. Als sich der junge Landwirt zudem in Widersprüche und Lügen verstrickt, wird er zum Hauptverdächtigen. Senta und Rudi zweifeln daran, müssen aber erkennen, dass der Festgenommene sehr wohl einen Grund gehabt haben könnte, sich an Max Hörbacher zu rächen. Aber ist er ein Mörder? Robert Hültner, geborene 1950 im Chiemgau, arbeitete nach einer Lehre als Schriftsetzer und dem Studium an der Filmhochschule München unter anderem als Regieassistent, Regisseur von Dokumentar- und Kurzfilmen, Drehbuchautor, Filmrestaurator und Betreiber eines Wanderkinos. Er schreibt Kriminal- und historische Romane, Theaterstücke, Hörspiele, Drehbücher (u. a. Tatort) und Kurzgeschichten. Hültner lebt in München und in Südfrankreich. 2009 wurde er mit dem Tukan-Preis für "Inspektor Kajetan kehrt zurück" ausgezeichnet, 2014 erhielt er den Deutschen Krimipreis für "Am Ende des Tages". Robert Hültner schrieb für den BR die ARD Radio Tatorte "Irmis Ehre" (2008), "Hexenjagd" (2009), "Dienstschluss" (2009), "Unter sticht Ober" (2010), "Vanitas" (2011), "Unter Verdacht" (2011), "Der Stalker" (2012), "Wasser bis zum Hals" (2013), "Wallfahrt" (2014), "Winterliebe" (2014), "Schenja" (1915) und "Unten am Fluss" (2016). Regie: Ulrich Lampen Komponist: Zeitblom Produktion: BR 2017 Sprecher: Brigitte Hobmeier - Senta Pollinger
Montag 22:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Essay

ZufallDie andere Möglichkeit Über Zufall, Freiheit und Selbstbehauptung Von Christian Schärf Alles, was ist, könnte auch anders sein. Statt wohlhabend zu sein, könnte man darben. Statt so schön zu sein, wie man ist, könnte man auch ein Mauerblümchen sein. Und wäre da nicht diese hinreissende Frau oder dieser hinreissende Mann auf dem Fest damals aufgetaucht - wer weiß?, vielleicht wäre man immer noch einsam. Alles ist immer auch anders möglich. Für alles gibt es - wie unser Autor Christian Schärf es nennt - eine "andere Möglichkeit"? Das kann einen verrückt machen. Dass nichts vorherbestimmt, sondern mehr oder minder zufällig ist. Dass immer wieder Dinge, vielleicht sogar Katastrophen, geschehen, die einen völlig aus der Bahn werfen...Wie sind die verschiedenen Epochen unserer Kultur mit diesem Zufälligen, mit dieser Kontingenzerfahrung, umgegangen? War eigentlich schon immer alles zufällig - oder hat man die Welt auch einmal anders gelesen?
Montag 22:03 Uhr

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BR-Klassik

Jazztime

Carlos BicaJazztoday Neues aus Berlin: Mit dem Trio "Azul" des Bassisten Carlos Bica, der Band "Grand Slammers" des Schlagzeugers Christoph Schlemmer und mit der Band des Gitarristen Sebastian Böhlen (feat. Efrat Alony). Auswahl und Moderation: Henning Sieverts
Montag 23:05 Uhr

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