Tagestipps im Radio  (08.06.2026)

Tagestipps

Montag 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Moderation: Katrin Materna Algen aus Norwegen - Farmen für die Zukunft Von Jana Sinram Öl und Gas haben Norwegen reich gemacht. Das nordische Land hat aber noch einen weiteren Rohstoff, den viele nicht auf dem Schirm haben: Algen. Die könnten in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Lösung vieler globaler Probleme leisten, glauben die Vereinten Nationen und die EU-Kommission, als Nahrungsquelle für Millionen Menschen, Energieträger, Plastik-Ersatz und CO2-Speicher im Meer. Momentan wachsen noch fast alle weltweit kultivierten Algen in Asien. Auf dem kleinen europäischen Markt ist Norwegen - auch dank seiner langen Küstenlinie - ein Hoffnungsträger.

Montag 18:30 Uhr SRF 2 Kultur

Kulturplatz Talk

Die Künstliche Intelligenz revolutioniert die Museen (W) Im Museum der Zukunft werden dereinst Chatbots Touren anbieten, die auf die Interessen der Besucherinnen und Besucher zugeschnitten sind. Hinter den Kulissen dürfte es möglich werden, dank Künstlicher Intelligenz die zum Teil riesigen Sammlungen an Objekten, Fotografien und Dokumenten rasch zu erfassen und der Forschung zugänglich zu machen. Allerdings steht laut Denise Tonella viel auf dem Spiel: Eine KI sei für Museen erst dann wirklich einsetzbar, wenn sie auf kuratierten Informationen beruhe. Ansonsten setzten die Museen ihr wichtigstes Gut aufs Spiel: die Glaubwürdigkeit. Erstsendung: 24.10.2025

Montag 19:00 Uhr HR2

Hörbar Totó La Momposina & mehr Musik grenzenlos

Moderation: Adelheid Kleine Sie war die "Königin des Cumbia" - die Kolumbianerin Sonia Bazanta Vides, besser bekannt als Totó La Momposina. Die Sängerin und Tänzerin aus Santa Cruz de Mompós war weit über Kolumbien hinaus bekannt, spätestens seit ihrer Zusammenarbeit mit Peter Gabriel.

Montag 19:10 Uhr RadioEINS

Klez.e

Fast 25 Jahre gibt es die Band Klez.e, die im Post-Punk-Dark-Wave-Universum zu Hause ist. Nun steht das sechste Album der Berliner Formation an - und das laut eigenen Aussagen einen Wendepunkt der Band markiert.

Montag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Organisierte Kriminalität Wie Menschen durch Kryptobetrug mehr als nur ihr Geld verlieren Von Ulrike Köppchen (Wdh. v. 04.11.2025) Sha zhu pan heißt auf Deutsch so etwas wie "Schweineschlacht-Spiel" und bezeichnet die wohl bösartigste und raffinierteste Form des Krypto-Anlagebetrugs im Internet. Ursprünglich aus China, hat sie sich in letzten Jahren weltweit ausgebreitet. Die Opfer sind häufig ältere, alleinstehende Männer, die in sozialen Netzwerken wie LinkedIn von angeblichen erfolgreichen Geschäftsfrauen angesprochen werden. Mithilfe vorgefertigter Skripte und KI-Tools bauen diese erst ein Vertrauensverhältnis auf und verwickeln die Opfer dann in langwierige, unübersichtliche, aber angeblich todsichere Kryptogeschäfte. Am Ende blickt keiner mehr durch - und das Geld ist weg. Eines der Opfer ist ein Rentner aus Niedersachsen, der so innerhalb einiger Wochen etwa eine halbe Million Euro an die Scammer verlor. Das Feature erzählt, wie es dazu kommen konnte, welche Dimensionen das Phänomen Krypto-Anlagebetrug angenommen hat und was sich dagegen tun lässt.

Montag 20:00 Uhr Deutschlandfunk Kultur

In Concert

Jazzdor-Festival Straßburg-Berlin Club Gretchen, Berlin Aufzeichnung vom 02.06.2026 WAKAN: Francesca Han, Piano Pierre Fénichel, Bass Fred Pasqua, Schlagzeug Moderation: Matthias Wegner

Montag 20:00 Uhr MDR KULTUR

Mörder sind blöd

von Dunja Arnaszus (Erstsendung) Kelli und Melli sind mittendrin im True-Crime-Geschäft, genauso wie Caro und Jonas von "Krass Tot". Und die peniblen Kollegen von "Gescheit sprechen". Der Podcast-Markt ist eng, aber stabil, denn gestorben wird immer, wenn auch nicht immer freiwillig. So weit so gut. Doch plötzlich hält sich das Sterben nicht mehr an die Regeln - immer häufiger klopft Gevatter Tod an die Studiotür. Ein Team nach dem anderen muss arge Verluste hinnehmen. Die Szene ist verunsichert. Woher kommt die plötzliche Gefahr? Geht ein meuchelnder Kommunikationsethiker um, der die Welt von Sensationslust und niederen Interessen reinigen will? Aber wer legt heute fest, was niedere Interessen sind? Kommt ganz darauf an, von welcher Höhenlinie man aufs mediale Geschehen blickt. Und was man im Leben schon einstecken musste. Melli und Caro, zwei Überlebende der Podcast-Meuchelei vertrauen in dieser Frage ihrem eigenen Spürsinn und wechseln außerdem die Seiten: Lasst uns das Leben feiern und nicht den Tod. Und kommen damit dem Mörder immer näher. Mit leichtem Humor und knackigem Spannungsbogen seziert Dunja Arnaszus in ihrem neuen Stück Gehirn und Muskelstränge des True Crime. Diagnose: Wahrscheinlich untot. Dunja Arnaszus, geboren 1970 in Göttingen. Nach der Schule konnte sie sich nicht entscheiden, ob sie lieber eine berühmte Strafverteidigern oder eine glitzernde Zirkusartistin werden wollte, also wurde sie beides nicht. Dafür kann sie nach dem halben Studium jetzt ganz gut Juristisch und erinnert sich nach der Zirkusschule noch immer daran, wie man am Trapez einen Half Angel Drop macht, ohne in die Tiefe zu stürzen. Sie lebte einige Jahre in Frankreich (surfen und essen) und England (klettern und nicht essen). Zwischendurch war sie Dramaturgin an der Volksbühne in Berlin. Heute lebt sie in Hamburg als Schauspielerin, Autorin und Dozentin. Hörspiele (Auswahl): "Wir fallen nicht" (DLF 2013) "Die letzte Schlacht" (NDR 2011), "Die Nächsten Besten", "Zeppelini", (DLF/RBB 2008); "Nebeneinander Gehen" (DLF 2011), "Der Richtige" (MDR 2016), "Efeu" (MDR 2018), "Außergewöhnliche Belastung" (WDR/DLF 2019) sowie "Was ich hätte sagen sollen" (MDR 2020). Regie: Dunja Arnaszus Komposition: Peta Devlin; Thomas Wenzel Produktion: MDR / rbb 2026 Mitwirkende: Amira Pauletta Pollmann - Caro Amira Merai - Kelli Benjamin Radjaipour - Tauno Winnie Böwe - Irene Sira-Anna Faal - Melli Jan Bülow - Jonas Niklas Wetzel - Tim Nina Kronjäger - Rüggert Rainer Reiners - Sänger (55 Min.)

Montag 20:03 Uhr SWR Kultur

ARD Konzert

Blaue Nacht Schwetzinger SWR Festspiele 2026 The Clarinet Trio Anthology: Daniel Ottensamer (Klarinette) Stephan Koncz (Violoncello) Christoph Traxler (Klavier) Michail Glinka: Trio pathétique d-Moll Marko Tajcevic: 7 Balkantänze, bearbeitet von A. Srebotnjak Nino Rota: Klarinettentrio Jörg Widmann: "Nachtstück" Carl Frühling: Klarinettentrio a-Moll op. 40 (Konzert vom 6. Mai 2026 im Mozartsaal) Franz Schubert: Sinfonie Nr. 3 D-Dur SWR Symphonieorchester Leitung: Omer Meir Wellber Cécile Chaminade: Nr. 1: Réveil. Allegro aus Six piéces humoristiques für Klavier op. 87 Mark Viner (Klavier) Der Klarinettist Daniel Ottensamer liebt die Abwechslung: als Solo-Klarinettist der Wiener Philharmoniker spielt er die große Orchesterliteratur, mit seinem Ensemble "Philharmonix" taucht er in die Welt des Gypsy, Klezmer und Latin Jazz ein und mit dem Pianisten Christoph Traxler und dem Cellisten Stephan Koncz, der bei den Berliner Philharmonikern spielt, widmet er sich dem Klarinettentrio. Gemeinsam haben die drei eine 7-teilige CD-Box mit Klarinettentrios aus verschiedenen Epochen aufgenommen. Einen Teil daraus musizieren sie im Mozartsaal des Schwetzinger Schlosses.

Montag 22:00 Uhr radio3

ARD Jazz: Spotlight

Moderation: Konrad Bott Zwischen schlagenden Zungen - Eine Reise durch das Akkordeon Vermutlich haben Sie 2026 schon viel Akkordeonmusik genossen oder über sich ergehen lassen müssen. Immerhin scheiden sich am Instrument des Jahres 2026 die Geister doch deutlich. Aber egal ob man das Akkordeon liebt oder hasst - interessant aufgebaut ist es allemal! Reisen Sie mit durch das Innere eines Akkordeons, lernen Sie mit uns, wie so eine Quetschekasten funktioniert und entdecken Sie en passant - zwischen Füßen, Balg und Zunge - die vielfältigsten Jazzspielarten auf dem Akkordeon.

Montag 22:00 Uhr Radio Blau

Katzenmeditation

Katzen-Meditation Die Katzen-Meditation ist für katzige Menschen. Sie führt dich auf Samtpfoten in katzige Entspannung, wo du deiner inneren Katze begegnen und mit ihr auf eine meditative Reise gehen darfst. Begleitet wird die Meditation von einem experimentellen Chill-Sound-Teppich... so flauschig, dass sich jede Katze darin wohl fühlt. Hörspiel

Montag 22:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

La Belle - Terror auf der Tanzfläche (2/2) Von Viviane Koppelmann Regie: Eva Solloch Mit: Patrick Güldenberg, Hanna Plaß, Arnd Klawitter, Jeff Burell, Jeremy Mockridge, Ingo Hülsmann, Felix Goeser, Manuel Harder, Samir Fuchs, Hassan Akkouch, Sami Nasser, Claude De Demo, Alexander Radszun, Uwe Preuss, Imad Mardnli, Georg Scharegg, Sascha Alexander Gersak, Christoph Richter, Susanne Papawassiliu Ton und Technik: Martin Eichberg, Christoph Richter Regieassistenz: Beate Becker Dramaturgie: Jakob Schumann Deutschlandfunk Kultur 2020 Länge: 53"43 Von der Stasi verfolgt, von der CIA angeworben, verwickelt in Waffendeals mit libyschen Oppositionellen. Zweiter Teil der Lebenserzählung von Wolfgang Sobotka, der sich nach dem Anschlag auf den Nachtclub "La Belle" selbst anzeigt. Ein ehemaliger DDR-Bürger soll verantwortlich sein für den Bombenschlag auf die Westberliner Diskothek "La Belle"? Der BKA-Beamte Menken folgt ungläubig der Lebensgeschichte des Doppelagenten Wolfgang Sobotka, der sich nach Tagen auf der Flucht selbst angezeigt hat, denn als er in Gefahr gerät, wähnt Sobotka sich einzig im Gefängnis in Sicherheit. Was Menken nicht versteht: Warum ist Sobotka nicht viel früher ausgestiegen? Und wieso sitzt er nun in Todesangst wieder vor ihm? Viviane Koppelmann, 1975 in Leverkusen geboren, arbeitet als Regisseurin sowie Drehbuch- und Hörspielautorin. Sie schrieb u.a. die Krimireihen "Sherlock und Watson" (SWR/DAV) und "Märchen Verbrechen - Die Gebrüder Grimm" (HR). "La Belle" Terror auf der Tanzfläche (2/2) Länge: 53:47 Minuten

Montag 23:00 Uhr byteFM

PopKocher

mit Goetz Steeger - King Crimson - 21st Century Schizoid Man

Montag 23:03 Uhr WDR3

WDR 3 Open

Mit Noelle O"Brien-Coker und Noelle O"Brien Coker Ya Ghorbati: Judeo-arabische Diven Einige der größten Sängerinnen des Maghreb waren arabische Jüdinnen, deren Biografien von Mehrfachdiskriminierung geprägt waren. Noelle O"Brien-Coker über ein Projekt, das ihr Erbe neu aufleben lässt. Entlang der Geschichten von Line Monty, Zhora Elfassia oder Habiba Msika zeichnet die französisch-marokkanische Sängerin Laura Elkeslassy ihre eigene Biografie nach und inszeniert die Musik der algerischen, marokkanischen und tunesischen Diven in ihrem Multimedia-Album

Sonntag Dienstag