Monsieur Bougran geht in Pension Nach der Novelle von Joris-Karl Huysmans Übersetzung aus dem Französischen: Gernot Krämer Bearbeitung und Regie: Elisabeth Panknin Mit: Michael Rotschopf, Jens Harzer, Barbara Nüsse, Friedhelm Ptok, Wolfgang Rüter, Matthias Ponnier, Ernst-August Schepmann, Jean Paul Baeck und Louis Friedemann Thiele Komposition: zPIAo Ton und Technik: Karl-Heinz Stevens, Ernst Hartmann, Wolfgang Rixius und Jutta Stein Produktion: Deutschlandfunk 2014 Länge: 48"08 - Realsatire - Der kleine Beamte Bougran wurde vorzeitig in den Ruhestand versetzt - wegen "moralischer Invalidität". Das will er auf keinen Fall hinnehmen und wehrt sich auf skurrile Weise. Nach einer Novelle von Joris Karl Huysmans Monsieur Bougran will sich mit den Regeln des öffentlichen Dienstes, die ihn aus seinem Büro vertreiben, nicht abfinden. Er begibt sich in einen wahrhaft heroischen Widerstand gegen die Pensionierung, das fortschreitende Alter und die unerbittlich fortschreitende Zeit. Er gedenkt, seine Tätigkeit als Beamter bis zum letzten Atemzug fortzusetzen, richtet sich zu Hause detailgetreu sein eigenes Büro ein, schreibt sich selbst Bittgesuche, die er dann meist abschlägig beantwortet - ein Herold der von vornherein verlorenen Sachen. In dem Augenblick, als er die Ablehnung seines eigenen Einspruchs verfasst, trifft Monsieur der Schlag ... am Schreibtisch, die Feder in der Hand. Die Vorlage des Hörspiels, "La Retraite de M. Bougran", entstand 1888, wurde aber erst 1964 veröffentlicht. Joris Karl Huysmans (1848-1907 in Paris) war ein französischer Romancier, der mit seinem radikalen Roman "À rebours" ("Gegen den Strich", Hörspielfassung: Deutschlandfunk 2010) als Vertreter einer ästhetizistischen "Dekadenz"-Literatur wahrgenommen wurde. Er gehörte allerdings wie Émile Zola der Gruppe der "Naturalisten" an. Monsieur Bougran geht in Pension
Raderbergkonzert Live aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal Köln Wolfgang Amadeus Mozart Flötenquartett Nr. 1 D-Dur KV 285 Fabian Johannes Egger "Nach(t)gedanken" für Flöte und Violoncello Claude Debussy Sonate für Flöte, Viola und Harfe Heitor Villa-Lobos "Assobio a Jato" für Flöte und Violoncello Nino Rota Sonate für Flöte und Harfe André Jolivet "Chant de Linos" für Flöte, Harfe und Streichtrio Fabian Johannes Egger, Flöte Louise Grandjean, Harfe HANA Streichtrio: Gyurim Kwak, Violine Simon Rosier, Viola Tzu-Shao Chao, Violoncello
Monsieur Bougran geht in Pension Nach der Novelle von Joris-Karl Huysmans Übersetzung aus dem Französischen: Gernot Krämer Bearbeitung und Regie: Elisabeth Panknin Mit: Michael Rotschopf, Jens Harzer, Barbara Nüsse, Friedhelm Ptok, Wolfgang Rüter, Matthias Ponnier, Ernst-August Schepmann, Jean Paul Baeck und Louis Friedemann Thiele Komposition: zPIAo Ton und Technik: Karl-Heinz Stevens, Ernst Hartmann, Wolfgang Rixius und Jutta Stein Produktion: Deutschlandfunk 2014 Länge: 48"08 - Realsatire - Der kleine Beamte Bougran wurde vorzeitig in den Ruhestand versetzt - wegen "moralischer Invalidität". Das will er auf keinen Fall hinnehmen und wehrt sich auf skurrile Weise. Nach einer Novelle von Joris Karl Huysmans Monsieur Bougran will sich mit den Regeln des öffentlichen Dienstes, die ihn aus seinem Büro vertreiben, nicht abfinden. Er begibt sich in einen wahrhaft heroischen Widerstand gegen die Pensionierung, das fortschreitende Alter und die unerbittlich fortschreitende Zeit. Er gedenkt, seine Tätigkeit als Beamter bis zum letzten Atemzug fortzusetzen, richtet sich zu Hause detailgetreu sein eigenes Büro ein, schreibt sich selbst Bittgesuche, die er dann meist abschlägig beantwortet - ein Herold der von vornherein verlorenen Sachen. In dem Augenblick, als er die Ablehnung seines eigenen Einspruchs verfasst, trifft Monsieur der Schlag ... am Schreibtisch, die Feder in der Hand. Die Vorlage des Hörspiels, "La Retraite de M. Bougran", entstand 1888, wurde aber erst 1964 veröffentlicht. Joris Karl Huysmans (1848-1907 in Paris) war ein französischer Romancier, der mit seinem radikalen Roman "À rebours" ("Gegen den Strich", Hörspielfassung: Deutschlandfunk 2010) als Vertreter einer ästhetizistischen "Dekadenz"-Literatur wahrgenommen wurde. Er gehörte allerdings wie Émile Zola der Gruppe der "Naturalisten" an. Monsieur Bougran geht in Pension
Keine Arbeit, keine Arbeitskräfte "Mismatch" in Deutschland Von Paul Hildebrandt Warum finden viele junge Menschen in Deutschland keinen Ausbildungsplatz, während den Unternehmen der Nachwuchs fehlt? Die Quote der sogenannten unqualifizierten jungen Arbeitslosen steigt seit Jahren um durchschnittlich 2,5 Prozent. Und auch fast 40.000 Hochschulabsolvent*innen unter 30 Jahren waren 2024 arbeitslos - mindestens 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Auf der anderen Seite fehlen Unternehmen geeignete Mitarbeitende, was der gesamten Wirtschaftslage zusetzt. Wie kommt dieses "Mismatch" zustande? Wie sehen die praktischen Konsequenzen für Unternehmen und Arbeitsuchende aus? Und was muss passieren, damit zusammenfindet, wer zusammengehört? In diesem Feature kommen junge Menschen zu Wort, die keinen Ausbildungsplatz finden, Unternehmen, die vergeblich um Nachwuchs werben, und Expert*innen, die einen Ausweg aus dieser Situation suchen.
Es gibt einen dringenden Mordverdacht, aber keine Leiche. Stattdessen eigenartige Anrufe auf dem Handy einer Frau, die sich von einem Mann bedroht fühlt.
Von Dirk Josczok
Mit Nina Petri, Axel Milberg, Ulrike Bliefert, Peter Davor, u.v.a.
Regie: Burkhard Ax
WDR 2003