Webradio und Livestream

Spezialtipp

Ein Mann und 100.000 Schritte

Bild: WDR/Lena Heckl

Montag, 08:00 Uhr Eins Live

24 Stunden

Ein Mann und 100.000 Schritte

1LIVE-Gefahrensucher Daniel Danger

Tagestipp

Heute, 19:05 Uhr Ö1

Dimensionen

Konzernverantwortung Mit Lieferkettengesetzen gegen Ausbeutung und Umweltzerstörung Von Alexander Behr Es ist ein offenes Geheimnis, dass manche europäische Unternehmen von Menschenrechtsverletzungen profitieren, die entlang ihrer Lieferketten begangen werden. In nahezu jeder Tafel Schokolade steckt Kinderarbeit, nahezu jedes Handy oder Auto enthalten Rohstoffe, bei deren Abbau Menschenrechte verletzt werden. Der 24. April 2013 markiert diesbezüglich einen drastischen Wendepunkt in der Diskussion um die Verantwortung der Konzerne: Nach einem verheerenden Brand in der Textilfabrik Rana Plaza in Bangladesch sterben mehr als tausend Menschen. Nach diesen schrecklichen Ereignissen stieg der gesellschaftliche Druck, westliche Unternehmen für Verbrechen haftbar zu machen, von denen sie profitieren. Seitdem haben die Debatten um einklagbare menschenrechtliche Pflichten für Unternehmen an Schwung aufgenommen. Auf UN-Ebene und in der EU wird intensiv über Konzernverantwortung diskutiert. Auch in Österreich mehren sich die Stimmen für ein Lieferkettengesetz.

Konzerttipp

Heute, 20:00 Uhr rbb Kultur

RBBKULTUR RADIOKONZERT

Franz Schrekers Oper "Der ferne Klang" an der Staatsoper Berlin Es dirigiert: Michael Gielen Oper in drei Akten Anne Schwanewilms, Sopran Robert Künzli, Tenor Uta Priew, alte Frau Wolfgang Newerla, Baron Klaus Häger, Schauspieler Gerd Wolf, Graf / Polizist Bernd Zettisch, Graumann Hanno Müller-Brachmann, Rudolf Stephan Rügamer, Der Chevalier Aufnahme vom 21.10.2001 in der Staatsoper Unter den Linden Berlin

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Die letzte Instanz Nach dem Roman von Elisabeth Herrmann Bearbeitung und Regie: Andrea Getto Mit: Martin Engler, Cathlen Gawlich, Michael Rotschopf, Susanne Wolff, Dieter Montag, Shorty Scheumann, Alexander Khuon, Ingeborg Medschinski, Matthias Walter, Martin Seifert, Maria Hartmann, Eva Maria Kurz, Anne Schirmacher, Mehmet Yilmaz, Fritz Hammer, Mario Klieschies, Barbara Becker Komposition: Sabine Worthmann Ton und Technik: Thomas Monnerjahn, Eugenie Kleesattel Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012 Länge: 56"29 Vor dem Landgericht schießt eine alte Frau auf einen Obdachlosen. Das Opfer flieht, die Seniorin bricht zusammen. Anwalt Vernau verteidigt sie und stößt auf eine tragische Familiengeschichte. Anwalt Joachim Vernau gerät finanziell ziemlich in Bedrängnis: Es mangelt ihm an lukrativen Aufträgen, noch dazu soll seine Wohnung saniert werden. Er braucht also dringend einen Mandanten. Da kommt der merkwürdige Vorfall vor dem Berliner Landgericht wie gerufen. Vernau wird Zeuge, wie eine alte Dame versucht, einen Mann zu erschießen. Während das Opfer fliehen kann, bricht die gescheiterte Mörderin kraftlos zusammen. Vernau übernimmt ihre Verteidigung und sucht die Rentnerin im Krankenhaus auf. Sie bittet ihn, in ihre Heimatstadt Görlitz zu fahren. Für Vernau wird die Reise zu einer bedrückenden Begegnung mit der Vergangenheit der alten Dame. Außerdem muss er herausfinden, welche Rolle die ehrgeizige Staatsanwältin Salome Noack in dem Fall spielt. Alle Fäden laufen im Landgericht Berlin zusammen. Elisabeth Herrmann, geboren 1959 in Marburg/Lahn, lebt und arbeitet als Autorin in Berlin und schreibt neben Kriminalromanen auch Drehbücher und Hörspiele. "Die letzte Instanz" erschien 2009 als dritter Roman in der Reihe der Vernau-Krimis, von denen einige auch verfilmt wurden. Der erste, "Das Kindermädchen", erschien 2005 und wurde ebenfalls von Deutschlandradio als Hörspiel produziert. Für ihren Kriminalroman "Zeugin der Toten" (2012) wurde Elisabeth Herrmann mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Für den NDR schrieb die Autorin bisher sechs Radio-Tatorte, zuletzt 2016 "Im Jahr des Affen". Die letzte Instanz

Featuretipp

Heute, 22:08 Uhr Ö1

Radiokolleg

Epikur und Epidemie. Philosophische Handreichungen für eine kranke Welt (1). Gestaltung: Günter Kaindlstofer Das ABC der Speisepflanzen. E wie Erbse, F wie Fenchel, G wie Gerste, H wie Hanf (1). Gestaltung: Ilse Huber, Renate Pliem, Kim Shirin Cupal Lexikon der österreichischen Popmusik. Orange Power/Gino Pertot, The Moreaus, Rainhard Fendrich, Sigrid Horn (1). Gestaltung: Walter Gröbchen, Stefan Trischler, Stefan Niederwieser

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NDR

Im Keller

Nach dem gleichnamigen Buch von Jan Philipp Reemtsma. Am 25. März 1996 wurde Jan Philipp Reemtsma vor der Tür seines Hauses in Hamburg-Blankenese niedergeschlagen und verschleppt. 33 Tage lang hielten ihn seine Entführer im Kellerraum eines angemieteten Hauses bei Bremen gefangen. Reemtsmas Bericht über seine Gefangenschaft "Im Keller" ist eine Chronik der Ereignisse. Die Hörspieladaption unter der Federführung des Norddeutschen Rundfunks wurde zum Hörspiel des Jahres 1998 gewählt: "Ein literarisches Hörspiel, streng, ohne Mätzchen. Und gerade deshalb zutiefst bewegend," urteilte die Jury. Mit Günther Einbrodt. Bearbeitung: Charlotte Drews-Bernstein. Komposition: Ronald Steckel. Ton und Technik: Peter Kainz und Venke Decker. Regie: Ulrich Gerhardt. Regieassistenz: Heike Tauch. Redaktion: Michael Becker. Produktion: NDR/SWF/SFB 1998. Verfügbar bis 23.03.2022. https://ndr.de/radiokunst

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