WDR 5 Krimi am Samstag

Puntland

Puntland Von Holger Siemann, Thomas Werner, Produktion: WDR 2012. Kommissar Alexander Flores (Nic Romm) und seine Kollegin Heike Xiao vom BND müssen einen Giftgasmord an einem Chinesen im Berliner Hotel Adlon aufklären.Was hat der großflächige Landankauf in Afrika damit zu tun?
Samstag, 17:05 Uhr auf WDR5
(Bild: WDR/Sibylle Anneck)
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Tagestipp

Feature

Shop at radio-today.de Illegale Drogen töten Alternativen zum gescheiterten Prohibitionskrieg Von Christian Lerch Regie: der Autor Mit: Patrick Güldenberg, Christian Lerch, Mandy Rudski, Jörg Taszman, Barbara Becker Ton: Alexander Brennecke Produktion: Deutschlandradio Kultur/ORF 2016 Länge: 53"44 (Wdh. v. 03.09.2016) An jedem Gramm Kokain klebt Blut. Plädoyer für eine neue Drogenpolitik. Zum Feature gehört eine Webdokumentation, zu finden mit den Suchworten: "Pageflow Illegale Drogen töten". Das Feature begleitet Kokain: von einer Hölle aus giftigen Pflanzenvernichtungsmitteln in Kolumbien über mexikanische Städte, wo der Drogenkrieg bislang über 70.000 Tote forderte, nach Rotterdam, von wo aus der Stoff in die europäischen Zentren geschmuggelt wird. An jeder Nase Kokain klebt das Blut, das der erfolglose Krieg gegen seine Verbreitung kostet. Was wäre, wenn die Droge legal wäre? Zum Feature gehört eine Webdokumentation, zu finden mit den Suchworten: Pageflow Illegale Drogen töten. Christian Lerch, geboren 1978 am Bodensee, Journalist und Feature-Autor. Das Feature "Illegale Drogen töten" bildet nach "¡Viva la muerte!" (WDR/ORF 2012) und "Crystal Meth - Sucht nach Leistung" (RBB/MDR 2014) den Abschluss von Christian Lerchs Drogen-Trilogie. Die Sendung wurde 2017 beim New York Radio Festival mit dem silbernen Award ausgezeichnet, u.a. anderem wegen des Online Auftritts: http://deutschlandfunkkultur.pageflow.io/illegale-drogen-toten Zuletzt: "Papa, wir sind in Syrien!" (RBB/WDR 2016). Lerch lebt und schreibt synkopisch pendelnd zwischen Berlin und Wien. Illegale Drogen töten
Heute 18:05 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur

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Konzerttipp des Tages

Sounds in Concert

Shop at radio-today.de Blue Rose Code (GB) Konzertmitschnitt vom 25. April 2018, KITO, Bremen Er hat eine dieser Songwriter-Stimmen, bei denen man unweigerlich hinhört. Und: Ross Wilson weiß zu erzählen. In seinen Stücken schöpft der Schotte aus einer gehörigen Portion Lebenserfahrung. Man spürt: der sanfte Mann, der hinter dem Projekt-Namen Blue Rose Code steckt, hat schon so Einiges durch gemacht. Die dunkelsten Jahre liegen zum Glück lange hinter ihm. Aus seinen heutigen Songs spricht mehr Optimismus, als er sich selbst je zugetraut hätte. Ross Wilson gehört zu jenen beseelten Songwriter-Persönlichkeiten, deren Verletzlichkeit zum Schlüssel einer besonderen Kreativität wird. Wilson ist alles andere als ein Folk-Singer/Songwriter klassischer Prägung. Auf den Alben der letzten Jahre variieren die Zutaten und Besetzungen. Da gibt es Jazz-, Soul- und Pop-Einflüsse. Die Palette reicht vom intimen Solo- oder Duo-Stück bis zur großen Band. Ross Wilson stammt aus Edinburgh. Er wuchs ohne seine leiblichen Eltern bei seiner Großmutter auf. Die brachte ihm die Liebe zur Musik nahe, konnte aber nicht verhindern, dass Wilson als Teenager den Boden unter den Füßen verlor. Statt zur Schule zu gehen, hörte er lieber Jazzplatten. Drogen und Alkohol trugen das ihre dazu bei, dass Wilson von einer zutiefst unglücklichen Jugend spricht. Als die Großmutter starb, zog er nach London. Jahrelang sorgte seine schwere Alkoholabhängigkeit dafür, dass ihm alle Chancen durch die Finger glitten. Ein Aufenthalt in New York brachte die Wende. Wilson wurde trocken. Daheim in Großbritannien halfen ihm Kollegen und Branchenleute auf die Beine. Ersten nachhaltigen Erfolg brachte 2013 das Album "North Ten". Seither ist der Schotte am Ball geblieben. In Trio-Besetzung war Blue Rose Code jetzt erstmals in Deutschland.
Heute 22:00 Uhr auf Bremen Zwei

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Hörspieltipp des Tages

Hörspiel

Shop at radio-today.de Leben und Tod des Kornettisten Bix Beiderbecke aus Nord-Amerika Von Ror Wolf Mit Walter Gontermann, Wolfgang Hess, Olaf Queiser, Michael Thomas, Helmut Wöstmann, Douglas Welbat und anderen Regie: Heinz Hostnig SWF/HR/NDR/WDR 1987 Eine Radioballade: Bix Beiderbecke, 1903 am Mississippi als Sohn einer wohlhabenden deutsch-stämmigen Familie geboren, starb 1931 nur 28-jährig in elenden Verhältnissen auf Long Island. Heute gilt er als der "erste große Cool-Solist des Jazz". Im Hörspiel fahren drei fiktive Zeitgenossen den Mississippi-Strom aufwärts zu seinem Geburtsort und erzählen sich die Geschichte seines Lebens - auf einem der Flussdampfer, deren Bands ihm einst die ersten Jazzrhythmen ans Ohr getragen haben. "Ror Wolf beschreibt am Beispiel des legendären Musikers Bix Beiderbecke ein Stück Jazz-Geschichte der Zwanziger Jahre. Das persönliche Schicksal des Kornettisten zeigt das Scheitern des Künstlers, wenngleich nicht seiner Kunst, an den harten Bedingungen des Musikmarktes. Der weitschwingende Erzählbogen verbindet sich mit den originalen Tondokumenten zu einer mitreißenden polyphonen Ballade. Ror Wolfs eigenständige und eigenwillige fast 20 Jahre dauernde Beschäftigung mit der Radiokunst hat damit einen neuen Höhepunkt erreicht." (Aus der Jurybegründung Hörspielpreis der Kriegsblinden 1987) Ror Wolf, geb. 1932 in Saalfeld/Thüringen, Autor. Weitere Hörspiele u.a. "Das langsame Erschlaffen der Kräfte - Ein Fußball-Hörstück in 6 Kapiteln" (mit Jürgen Roth, BR 2006), "Raoul Tranchirers Bemerkungen über die Stille" (SWR 2007, Hörspiel des Jahres). Auszeichnungen u.a. Günther-Eich-Preis 2015.
Heute 15:05 Uhr auf Bayern 2

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Featuretipp des Tages

Hörbilder

Shop at radio-today.de Es gibt den gerechten Zorn. In memoriam Irenäus Eibl-Eibesfeldt. Der Verhaltensforscher und Humanethologe im Porträt. Feature von Stefan Weber Kurz vor seinem 90. Geburtstag ist Irenäus Eibl-Eibesfeldt am 2. Juni 2018 gestorben. Aus diesem Anlass wiederholen wir eine Sendung aus dem Jahr 2013. Schon während seiner "glücklichen und idyllischen Kindheit in Kierling" bei Wien steht für Eibl-Eibesfeldt fest, dass er Forscher werden will. Nach dem Studium der Zoologie und Botanik unternimmt er zusammen mit dem Tauchpionier Hans Hass zahlreiche Expeditionen auf die Galàpagos-Inseln und wird mit seiner vergleichenden Verhaltensforschung einer breiten Öffentlichkeit bekannt. In den 1970er Jahren beginnt Eibl-Eibesfeldt, seine aus der Tierwelt gewonnenen Verhaltensmuster auf den Menschen zu übertragen. Während zahlreicher Forschungsaufenthalte in Afrika, Südamerika und Ostasien untersucht er Mimik, Gestik und Sozialverhalten verschiedener Volksgruppen. 1984 begründet der Konrad-Lorenz-Schüler mit seinem Buch "Die Biologie des menschlichen Verhaltens" die Humanethologie als eigenständige wissenschaftliche Disziplin - und spaltet die Öffentlichkeit. Seine Studien zur Aggression im menschlichen Verhalten und die These, dass die "Fremdenfurcht" dem Menschen angeboren sei, finden zahlreiche Kritiker. Die Warnungen des Wissenschafters vor dem unkontrollierten Vermischen von Kulturen werden teils von rechten Gruppierungen missbraucht und finden, wie Eibl-Eibesfeldt selbst sagt, "oft Beifall von der falschen Seite". Im Feature kommt der streitbare und vielfach ausgezeichnete Forscher ebenso zu Wort wie Zeitgenossen, Freunde und Kontrahenten. "Ich bin Pazifist", erklärt Eibl-Eibesfeldt. "Meine Eltern wollten, dass ich dem Frieden diene, und vielleicht tue ich das auch in einer etwas kämpferischen Art und Weise. Irenäus kommt vom griechischen Eirene und meint Frieden". Produktion: Stefan Weber Redaktion: Eva Roither
Heute 09:05 Uhr auf Ö1

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Fußball-WM 2018

Samstag, 20:00 Uhr

Deutschland - Schweden

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bigFM: bigWEEKEND Radio Swiss Classic: Domenico Scarlatti Sinfonia Nr. 2 B-Dur für Oboe, Antenne Bayern: Samstag Abend Hit-Mix Ostseewelle: "Das Wochenendmagazin" Deutschlandfunk: Nachrichten BB RADIO: Der BB RADIO Abend Eins Live: 1LIVE Moving SWR3: SWR3 Die Wochenendshow Bayern 1: Bayern 1 am Samstag WDR4: WDR 4 Scheinwerfer Deutschlandfunk Kultur: Feature Radio Paloma: Die Hitkiste Antenne Düsseldorf: Am Wochenende - Clubtour 104.6 RTL Berlin: 104.6 RTL Supersamstag WDR5: WDR 5 Sportecho

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Erlösung. Ein Making-of

Bild: Colourbox.com Auftragsfilmemacher Philipp kann gar nicht so zynisch sein, wie die Dokumentation über "Moral" ihn nervt. Jetzt sitzt er im Schnitt und ärgert sich über die Statements seiner Interviewpartner. Taugen alle nichts.
(Bild: Colourbox.com)
SWR 2

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Gefällt mir Kofferradio

Samstag 14:00 Uhr auf Alex Offener Kanal Berlin
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