Spezialtipp

Kinderkonzert mit dem SWR Symphonieorchester

Bild: SWR/Henrik Hoffmann (S2)

Montag, 13:05 Uhr SWR2

SWR2 Mittagskonzert

Kinderkonzert mit dem SWR Symphonieorchester

Moderation: Malte Arkona. SWR Symphonieorchester spielt Ausschnitte aus den Werken von Ludwig van Beethoven

Tagestipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Fremde Blicke Nach dem Roman von Karin Fossum Übersetzung: Gabriele Haefs Bearbeitung: Andrea Czesienski Regie: Götz Naleppa Mit: Winfried Glatzeder, Markus Meyer, Stefan Gossler, Elena Uhlig, Götz Schulte, Reiner Heise, Udo Kroschwald, Lars Rudolph, Swetlana Schönfeld Komposition: Hanna Hartman Ton: Lutz Pahl Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2001 Länge: 54"20 Als Annies Leiche gefunden wird, spricht alles für einen Sexualmord. Doch die Obduktion ergibt: Tod durch Ertrinken. Die erst 15-Jährige war eine begeisterte Handballerin, bis sie vor einem Jahr abrupt mit dem Sport aufhörte. In der Nähe eines norwegischen Dorfes findet man die Leiche eines jungen Mädchens. Es ist die 15-jährige Annie. Sie ist nackt und nur mit einer Windjacke bedeckt. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen Sexualmord hin. Doch die Obduktion ergibt: Tod durch Ertrinken. Spuren eines Kampfes sind nicht vorhanden. Kommissar Sejer übernimmt den Fall. Seine Ermittlungen führen lange nicht zu den entscheidenden Erkenntnissen, wohl aber tief in das Innenleben der Familien in einem modernen norwegischen Dorf. Karin Fossum wurde 1954 in Sandefjord/Norwegen geboren. Ihre literarische Karriere begann sie mit Gedichten und Erzählungen. 1995 erfand sie die Figur des Kommissar Konrad Sejer, inzwischen sind 13 Romane in dieser Reihe erschienen, auf Deutsch zuletzt 2017 "Böser Wille". Für ihr Werk, das in zwölf Sprachen übersetzt ist, erhielt Karin Fossum mehrere internationale Preise. Die Autorin lebt in Sandefjord. Deutschlandfunk Kultur produzierte außer "Fremde Blicke" noch weitere Hörspieladaptionen der Sejer-Romane: "Wer den Wolf fürchtet" (2003), "Dunkler Schlaf" (2004).

Konzerttipp

Heute, 20:04 Uhr SR2 Kulturradio

Euro-Radio-Konzert

Konzert aus Vantaa Barocco Boreale Unico Wilhelm Graaf van Wassenaer Die "Concerti Armonici" Nr. 1 - 6 Aufnahme vom 5. August 2019 aus der St. Lawrence"s Church in Vantaa (Übernahme hr2 Kultur)

Hörspieltipp

Heute, 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Fremde Blicke Nach dem Roman von Karin Fossum Übersetzung: Gabriele Haefs Bearbeitung: Andrea Czesienski Regie: Götz Naleppa Mit: Winfried Glatzeder, Markus Meyer, Stefan Gossler, Elena Uhlig, Götz Schulte, Reiner Heise, Udo Kroschwald, Lars Rudolph, Swetlana Schönfeld Komposition: Hanna Hartman Ton: Lutz Pahl Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2001 Länge: 54"20 Als Annies Leiche gefunden wird, spricht alles für einen Sexualmord. Doch die Obduktion ergibt: Tod durch Ertrinken. Die erst 15-Jährige war eine begeisterte Handballerin, bis sie vor einem Jahr abrupt mit dem Sport aufhörte. In der Nähe eines norwegischen Dorfes findet man die Leiche eines jungen Mädchens. Es ist die 15-jährige Annie. Sie ist nackt und nur mit einer Windjacke bedeckt. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen Sexualmord hin. Doch die Obduktion ergibt: Tod durch Ertrinken. Spuren eines Kampfes sind nicht vorhanden. Kommissar Sejer übernimmt den Fall. Seine Ermittlungen führen lange nicht zu den entscheidenden Erkenntnissen, wohl aber tief in das Innenleben der Familien in einem modernen norwegischen Dorf. Karin Fossum wurde 1954 in Sandefjord/Norwegen geboren. Ihre literarische Karriere begann sie mit Gedichten und Erzählungen. 1995 erfand sie die Figur des Kommissar Konrad Sejer, inzwischen sind 13 Romane in dieser Reihe erschienen, auf Deutsch zuletzt 2017 "Böser Wille". Für ihr Werk, das in zwölf Sprachen übersetzt ist, erhielt Karin Fossum mehrere internationale Preise. Die Autorin lebt in Sandefjord. Deutschlandfunk Kultur produzierte außer "Fremde Blicke" noch weitere Hörspieladaptionen der Sejer-Romane: "Wer den Wolf fürchtet" (2003), "Dunkler Schlaf" (2004).

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Ö1

Radiokolleg - Nicht mit mir

Die Kunst der Verweigerung (1). Gestaltung: Johannes Gelich Der literarische Ahnherr aller Aussteiger und Verweigerer ist wohl der amerikanische Schriftsteller und Philosoph Henry David Thoreau. Er zog Mitte des 19. Jahrhunderts als junger Mann in eine Blockhütte, um dort einige Jahre alleine als Aussteiger zu leben. Mit seiner Schrift "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat" gilt er aber auch als Apologet des zivilen Ungehorsams, wenn sich der Staat unethisch oder unmoralisch verhält. In Zeiten der Klimakrise gibt es aber auch und gerade heute viele Aussteiger und Aussteigerinnen in der Tradition Thoreaus. Sie leben alleine oder zu zweit in Wäldern oder in umgebauten Wohnwägen, um sich von den Zwängen der Konsumgesellschaft zu befreien und ein nachhaltiges Leben auszuprobieren. Die Verweigerung gegenüber einem eingespielten und belastenden Konformismus spielt jedoch auch beim Nein-Sagen und Loslassen in der Beziehungswelt eine große Rolle. Erfolgreiche Ratgeber wie "Nein - was vier mutige Buchstaben im Leben bewirken können". "Klingt logisch - mach ich aber nicht" oder "Die Kunst des darauf Scheißens" künden von einem zunehmenden Wunsch der Gesellschaft in der Kunst der Verweigerung unterrichtet zu werden. Gerade junge Menschen scheinen dabei durch die permanente digitale Präsenz ihrer Ex-Freunde oder Ex-Geliebten ein erhöhtes Bedürfnis nach Orientierung und Hilfestellung beim Nein-Sagen zu haben. Auch in der Arbeitswelt spielt das Thema der Verweigerung gegenüber unmoralisch oder unmenschlich empfundenen Arbeitsbedingungen oder illegalen Machenschaften des Arbeitgebers eine immer größere Rolle. Seien es Steuer-CDs, die von Bankbeamten angefertigt werden, um organisierte Steuerhinterziehung aufzudecken, seien es Hotlines für potentielle Whistle-Blower, die immer öfter von großen Konzernen und Firmen eingerichtet werden - der Wunsch, in einem als ungerecht empfundenen System nicht mehr mitzuspielen, scheint zu wachsen. Doch mit der Verweigerung und dem Nein-Sagen alleine ist es im Kampf um ein besseres Leben und Zusammenleben nicht getan - ein gewichtiges NEIN braucht auch immer ein großes, inneres JA in Form einer Utopie vom besseren Leben. Gerade innerhalb der jüngeren Generation der Schüler und Studenten scheint sich ein neuer Trend zur Re-Organisation des gesellschaftlichen Zusammenlebens abzuzeichnen. Initiativen wie die "tbase" in der Seestadt Aspern, wo junge Menschen Architekturformen mit alternativen, kostengünstigen Materialien ausprobieren, das Seedcamp in Niederösterreich oder die "Extinction rebellion", bei der sich junge Menschen gegen den Klimawandel und für eine ökologische Revolution einsetzen, künden von einem steigenden Bedürfnis nach Rebellion und Erneuerung. Von den zarten Ansätzen zum Nein-Sagen bis zu einem nachhaltigen Ja, das auch die Gesellschaft erfasst, ist es jedoch mitunter ein weiter Weg. Diese Sendung ist Teil der Ö1 Initiative "Reparatur der Zukunft".

Podcast

Deutschlandfunk

Nachrichten vom 20.01.2020, 15:00 Uhr

Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten

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SWR 2

Roter Glamour (2/2). Polit-Thriller von Dominique Manotti

Über der Türkei explodiert ein Flugzeug voller Waffen, was allerdings mit dem Wahlkampf in Frankreich zu tun hat. In einem äußerst nüchternen Stil arbeitet Dominique Manotti eine nahe Vergangenheit auf, die geprägt ist von zerstörten Utopien und verlorenen Hoffnungen. | Aus dem Französischen von Andrea Stephani | Mit: Barbara Nüsse, Felix von Manteuffel, Gerd Wameling, Marc Hosemann, Jürgen Uter u. v. a. | Musik: Andreas Bick | Hörspielbearbeitung und Regie: Beatrix Ackers | (Produktion: NDR/SWR 2019)

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