Hamburg Jazz Open 2024: Moisés P. Sanchez Quartett Eine Sendung von Thomas Haak Der 1979 in Madrid geborene Pianist Moisés P. Sánchez hat sich innerhalb von zwei Dekaden ein Universum aus Jazz, Klassik, Rock und Weltmusik erschaffen - zusammen mit so unterschiedlichen Künstlern wie Plácido Domingo, Benny Golson oder Jorge Pardo. Mit seinem Quartett tritt der begehrte und vielfach ausgezeichnete Komponist, Arrangeur und Produzent seit über 14 Jahren in Erscheinung, was man diesem auch deutlich anmerkt. Etwa 2024 beim Hamburger Festival Jazz Open, wo die Band spielerisch eng verzahnt und in einer reichen Kombination unterschiedlichster Einflüsse ihr Album "Dedication 2" vorstellte.
Hector Berlioz: "La damnation de Faust" Légende dramatique in vier Akten In französischer Sprache Faust - Petr Nekoranec Marguerite - Victoria Karkacheva Méphistophélès - Christian Van Horn Brander - Thomas Dolié Choeur de Radio France Maîtrise de Radio France Les Siècles Leitung: Jakob Lehmann Aufnahme vom 15. November 2025 im Théâtre des Champs-Élysées, Paris
Erzählen wie es weitergeht Von Jürgen Becker, mit unveröffentlichten Gedichten des Autors Regie: Matthias Kapohl Mit: Martin Brambach, Anja Laïs, Christian Redl, Kristin Steffen, Ilse Strambowski Ton und Technik: Christoph Rieseberg und Thomas Widdig Komposition und Musik: Gregor Schwellenbach Dramaturgie: Sabine Küchler Deutschlandfunk 2024 Unveröffentlichte Gedichte von Jürgen Becker Länge: 115"56 Jörn versucht, mit dem Alleineleben zurande zu kommen, nachdem seine Frau gestorben ist. Maria steht auf ihrem Balkon und schaut hinab auf den Parkplatz des gegenüber liegenden Einkaufsmarkts. Hanni erzählt aus ihrem Zimmer, was Vater und Großvater erzählen und was die Tante aus Magdeburg dazu sagt. Johann wartet in der Halle eines Hochhauses auf den Aufzug. Und Lonny spricht mit dem Anrufbeantworter, in der Erwartung, dass ihr Mann zurückruft. Fünf Stimmen in alltäglichen Situationen, und in jeder Situation spricht Erinnerung mit. Was außerdem hörbar gemacht wird: ein stilles Unbehagen und die Verwunderung, dass der Alltag so weitergeht, wie er noch ist. Die binaurale Tonmischung des Hörspiels klingt am besten mit Kopfhörern. Jürgen Beckers Hörspiel steht am Ende einer jahrzehntelangen Radiopraxis. Dazu gehören auch die 20 Jahre als Hörspielredakteur im Deutschlandfunk. Er lebte in Köln, wo er 1932 geboren wurde und 2024 verstarb. 2022 erschien, neben der Gesamtausgabe seiner Gedichte, der Lyrikband "Die Rückkehr der Gewohnheiten". Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter für seine Hörspielarbeit 2013 den Günther-Eich-Preis, 2014 den Büchner-Preis. Erzählen, wie es weitergeht
Als Georges Simenon in seine Heimatstadt Lüttich kommt, um seine 90-jährige Mutter während ihrer letzten Tage zu begleiten, fragt sie ihn: "Warum bist du gekommen, Georges?" Ein letztes, regloses "Duell" zwischen Mutter und Sohn beginnt. Wer war diese Frau? Wieso war ihr Kontakt zeitlebens gestört? Drei Jahre nach ihrem Tod schrieb Simenon seiner Mutter einen Brief.
Von Georges Simenon
Übersetzung aus dem Französischen: Melanie Walz
Musik: Fatima Dunn
Bearbeitung u. Regie: Elisabeth Weilenmann
Mit Werner Wölbern
NDR 2020