WDR 3 Hörspiel

Der Durchbruch

Der Durchbruch Von Peter Steinbach, Regie: Claudia Johanna Leist, Produktion WDR 2008, "Der Durchbruch". Der KZ-Häftling Achill muss zwischen zwei Wohnungen einen Durchbruch bauen, damit man sich bei Luftangriffen unter den Häusern bewegen kann. Beim Durchbruch in den Nachbarkeller entdeckt er eine junge Jüdin, die dort von dem blinden Mathematikprofessor Meyer-Grieben versteckt wird. Die Beiden entwickeln Fluchtpläne, die sie während eines schweren Luftangriffs in die Tat umsetzen wollen. (während der Aufnahmen zum Hörspiel: Hans Peter Hallwachs als Professor Meyer-Grieben und Claudia Johanna Leist, Regie)
Mittwoch, 19:04 Uhr auf WDR3
(Bild: WDR/S. Anneck)
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Tagestipp

Musik unserer Zeit

Jenseits von Bollywood: Experimentelle Musik in Neu Delhi In Neu Delhi etabliert derzeit eine junge Szene Musik fernab vom Mainstream. Sie veranstaltet Wohnzimmerkonzerte wie die «Listening Room Sessions» und teilt ihre Musik über SoundCloud und Facebook mit der Welt. Ihre Experimente sind oft im eigenen Schlafzimmer produziert, liegen irgendwo zwischen popkulturellem Underground und elektronischer Soundkunst und sind inspiriert vom Lärm und Chaos der Stadt. Die künstlerischen Visionen der jungen Musiker sind gross, aber die Realitäten in der indischen Hauptstadt setzt ihnen immer wieder Grenzen: Für Nischenmusiken gibt es kaum Kulturförderung, wenig Auftrittsmöglichkeiten und nur ein kleines Publikum. Für ihre Reportage hat Theresa Beyer diese Musiker getroffen und mit ihnen, mit Produzenten, Bloggerinnen und Veranstaltern darüber gesprochen, wie sie sich in Neu Delhi trotzdem ihre Räume erobern.
Heute 20:00 Uhr auf SRF 2 Kultur

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Konzerttipp des Tages

Weltklasse auf SRF 2 Kultur

Shop at radio-today.de Wittener Tag für neue Kammermusik: Englands neue Klassiker Im Eröffnungskonzert der Wittener Kammermusiktage 2017 präsentierten das Arditti String Quartet und das Ensemble Modern die beiden Altmeister der englischen Moderne Brian Ferneyhough und Harrison Birtwistle. «Umbrations» («Verschattungen») nennt Brian Ferneyhough seinen Zyklus, der über 15 Jahre hinweg kontinuierlich gewachsen ist. Fluchtpunkt des Werkes ist die Musik des Renaissance-Komponisten Christopher Tye, die Ferneyhough behutsam «verbessert» und in seiner Sprache fortschreibt. Dazu: «The Silk House Sequences», das 3. Streichquartett von Harrison Birtwistle; der Titel verweist auf die Adresse Birtwistles, eine alte Seidenfabrik und zugleich auf die innere Mechanik der Musik. Dahinter steckt ein rotierendes Räderwerk von Ostinati, die wie Zahnräder ineinandergreifen, die aber auch durch unvorhersehbare Akzente und Impulse gestört und belebt werden. Brian Ferneyhough: «Umbrations, The Tye Cycle» für Streichquartett und Ensemble (Uraufführung) Harrison Birtwistle: Streichquartett Nr. 3 «The Silk House Sequences» Arditti String Quartet Ensemble Modern Brad Lubman, Leitung Konzert vom 5. Mai 2017, Festsaal Witten
Heute 21:00 Uhr auf SRF 2 Kultur

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Hörspieltipp des Tages

Plattdeutsches Hörspiel

Kreisliga Von Gunda Wirschun Mit Frank Grupe, Erkki Hopf, Sandra Keck, Birte Kretschmer u.v.a. Regie: Michael Uhl RB/NDR 2017 Zu seinem 50. Geburtstag lässt Jürgen es richtig krachen. Am Vorabend der großen Feier laden Jürgen und seine Frau ihre damals engsten Freunde zum Grillen ein. Alles könnte so friedlich sein, gäbe es da nicht die alte Geschichte, die immer noch Schatten auf die ehemalige Kreisliga-Gemeinschaft wirft, denn vor 26 Jahren wurde Ulrike, eine gemeinsame Freundin, ermordet. Der Fall wurde nie aufgeklärt, doch nun könnte mit Hilfe von neuen DNA-Tests der Täter doch noch ermittelt werden. Ein groß angelegtes Screening ist für die nächste Woche anberaumt und jedem ist klar: Der Mörder könnte auch aus ihrer Mitte kommen. Gunda Wirschun (geb. 1955 in Bremerhaven) wuchs in Flögeln auf, heute Teil der Gemeinde Geestland im Landkreis Cuxhaven. Nach dem Abitur absolvierte sie in Hamburg ein Fachhochschulstudium im Bereich Bibliothekswesen. Seit 1978 schreibt sie Hörspiele auf Niederdeutsch. Die Autorin ist langjährige Leiterin der Kinder- und Jugendbibliothek der Stadtbüchereien Hamm/Westfalen. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. Ihr "Heimweh" nach dem Norden ist ungebrochen. 21:00 - 21:05 Uhr NDR 90,3 Nachrichten für Hamburg
Heute 21:00 Uhr auf NDR 90,3

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Featuretipp des Tages

Radiokolleg - Die Welt als Narrenschiff

Shop at radio-today.de Die Bilderzählungen des Malers Pieter Bruegel (2). Gestaltung: Nikolaus Halmer Pieter Bruegel der Ältere ist einer der innovativsten Maler und Zeichner des 16. Jahrhunderts. Er lebte in einer Epoche der politischen, sozialen und religiösen Umbrüche, die von politischer und religiöser Repression geprägt war. Kurz vor dem Beginn des niederländischen Unabhängigkeitskampfes gegen die spanische Herrschaft schuf Bruegel ein umfangreiches Werk, in dem er die zeitgenössischen gesellschaftlichen Verhältnisse und den religiösen Dogmatismus seiner Zeit kritisch kommentierte. Bis in das 20. Jahrhundert hatte Bruegel den Ruf eines "Bauernmalers", der in derben, teilsweise obszönen Szenen das Alltagsleben der Bauern schilderte. Genau gegen dieses Klischee wendet sich die von Eva Michel und Laura Ritter kuratierte Ausstellung "Pieter Bruegel der Ältere" in der Albertina, die vom 9. September bis zum 3. Dezember zu sehen ist. In dieser Ausstellung wird die komplexe Bilderwelt von Bruegel vorgestellt, in dem jedes Detail beabsichtigt ist und häufig als Symbolträger fungiert. Die Aktualität Bruegels besteht darin, dass er auf eine drastisch satirische Weise die Dekadenz einer Gesellschaft beschreibt, in der das Streben nach "Immer mehr" dominiert. In der Zeichnung "Die großen Fische fressen die kleinen Fische" illustriert der moralistische Künstler allegorisch den Antriebsmotor einer Gesellschaft, die sich der Habgier verschrieben hat. Hand in Hand geht damit die hemmungslose Befriedigung der sinnlichen Bedürfnisse, die in maßlosen Essgelagen, Besäufnissen und sexuellen Aktivitäten ausgelebt werden. Das Synonym für solch ein orgiastisches Treiben ist die "Bauernhochzeit", bei der sich die verschiedenen Laster ein Stelldichein geben. Die satirische Darstellung verschont auch nicht die herrschenden politischen und religiösen Mächte der Zeit. In den Zeichnungen und Gemälden nimmt Bruegel Bezug auf gelehrte Esel, korrupte Politiker und ungebildete und den Sinnesfreuden verfallene Kleriker. Ein besonderes Anliegen des Künstlers war die Darstellung von Gräueltaten, die im Namen der Staatsräson von den Schergen der Mächtigen ausgeübt wurden. In dem bestürzend aktuellen Gemälde "Der Bethlehemitische Kindermord" schildert Bruegel detailliert das bestialische Abschlachten von Kindern durch eine militärische Tötungsmaschinerie, die kein Erbarmen kennt. Ein weiterer wichtiger Bestandteil von Bruegels oeuvre sind die beeindruckenden Landschaften, die in den Gemälden und in den Zeichnungen zu finden sind. Sie vermitteln den Eindruck einer mächtigen, erhabenen Natur, in der die Menschen nur eine unbedeutende Rolle spielen. Die Landschaftsdarstellungen gleichen einem Suchbild, in dem Bauern, Hirten und Wanderer als kleinste Figuren eingefügt sind. Breugels Landschaften sind keine bloßen Abbilder der realen Natur, sondern bilden einen vorerst rätselhaften Schauplatz eines Geschehens, das vom Betrachter erst erkundet werden muss.
Heute 09:30 Uhr auf Ö1

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Programmübersicht

Jetzt im Radio Heute 20:00
Antenne Bayern: Der Mehr-Musik-Mix Radio Swiss Classic: Ludwig van Beethoven Rondo aus dem WDR4: WDR 4 Mein Mittwoch Bayern 1: Bayern 1 am Nachmittag BR-Klassik: Panorama bigFM: MUSICWORKOUT AUS SAARBRÜCKEN Deutschlandfunk: Campus & Karriere Eins Live: 1LIVE Beeck und Middendorf thejazzofwiesbaden: Focus On Vocals (1) 104.6 RTL Berlin: Koschwitz am Nachmittag NDR 2: Wiswedel BB RADIO: BB RADIO Marlitt bei der Arbeit Bayern 2: Breitengrad Die Neue Welle: Mehr Musik-Nachmittag SR3 Saarlandwelle: SR 3 - Kiosk

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Wolfgang Hörner, Tobias Roth, Peter Wawerzinek: Extrempoesie - 30.07.2017

Bild: Bayerischer Rundfunk Mit Wolfgang Hörner, Tobias Roth, Peter Wawerzinek / Realisation: Stefanie Ramb / BR 2017 // Regelbruch, Entgrenzung, Verabschiedung von Form und Sinn, Zertrümmerung der Sprache - das sind Eigenarten von Poesie, die man gemeinhin mit der Moderne in Verbindung bringt. Allerdings gab es die Moderne schon vor der Moderne, Hunderte von Jahren vorher. Seit dem Mittelalter feiert das Sinn- und Zwecklose Urständ, und es wird mit anarchischer Lust Sprache gehäckselt und rekombiniert. Konventionen werden gesprengt, Sprachen vermischt, Sprachen neu erfunden und Klanggedichte allein um des Klangs Willen intoniert. Auf der Reise durch die Extrempoesie geht es aber nicht um eine stringente Literaturgeschichte oder den Nachweis einer Entwicklung, die beispielsweise im klassischen Dadaismus Zürichs seine Vollendung findet...
(Bild: Bayerischer Rundfunk)
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