Alex Offener Kanal Berlin

Atopia

Political CorrectnessPolitical Correctness - das war mal positiv besetzt. Mittlerweile wird es fast als Schimpfwort - selbst in liberalen, linken Kreisen - gebraucht. Warum? Was ist Political Correctness? Und was ist das Gute an ihr?
Dienstag 19:00 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

dna-spurenVon der DNA zum Verdächtigen Ermittler hoffen auf die erweiterte DNA-Analyse Von Vera Pache Regie: Axel Scheibchen Produktion: Dlf 2018 Wenn die Polizei an einem Tatort DNA-Spuren findet, darf sie in Deutschland damit genau zwei Dinge tun: Sie darf das Geschlecht bestimmen und sie darf prüfen, ob die DNA schon im Zusammenhang mit anderen Straftaten aufgetaucht ist. Das ist alles. Technisch möglich ist inzwischen mehr. Denn natürlich bestimmt die DNA wesentlich unser Aussehen: Augenfarbe, Haarfarbe, Hauttyp. Sogar das Alter lässt sich ablesen. Und sie lässt Rückschlüsse auf unsere geografische Herkunft und unsere Verwandtschaftsverhältnisse zu. Wissenschaftler arbeiten an Methoden, diese Informationen immer genauer aus der DNA herauszulesen. Und Forensiker würden sie gern in der Verbrechensbekämpfung einsetzen dürfen. Kritiker sagen: Mit diesen Methoden wird die Diskriminierung von Minderheiten vorangetrieben und der Datenschutz Unschuldiger verletzt. Während in Deutschland noch über diese Techniken gestritten wird, werden sie in anderen Ländern bereits eingesetzt. In den Niederlanden wurde mithilfe der erweiterten DNA-Analyse nach 13 Jahren der Mord an einer 16-Jährigen aufgeklärt. Von der DNA zum Verdächtigen
Dienstag 19:15 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

PrivatschuleFack yu Bildungsghetto! Von Bildungswagenburgen und ihren Alternativen Von Peter Kessen Im Dezember 2017 hagelte es wieder Schlagzeilen zum Bildungsdesaster. Im weltweiten Vergleich sinkt Deutschland bei der Leseleistung der Grundschüler um 16 Plätze ab. Fast ein Fünftel kann nicht richtig lesen. Gestiegen ist laut der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung Iglu auch die soziale Spaltung bei den Bildungschancen. 2001 war die Chance auf eine Gymnasialempfehlung für Kinder aus oberen Schichten 2,6 Mal so hoch wie bei sozialschwächeren Elternhäusern. 2016 war diese Chance 3,4 Mal so hoch. In keinem OECD-Land hängt der Bildungserfolg so stark von der sozialen Herkunft ab wie in Deutschland, so lautete schon der schockierende Befund aus der Pisa-Studie des Jahres 2001. Ist das tatsächlich so? Verstärken Privatschule dieses Problem oder können sie vielleicht sogar Teil der Lösung sein? Auch in sogenannten Problemvierteln gibt es Privatschulen, zum Beispiel die Internationale Waldorfschule in Mannheim-Neckarstadt und die Quinoa Schule im Berliner Wedding.
Dienstag 19:30 Uhr

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NDR kultur

Feature

WüstenblumenWüstenblumen Oder: Die Beschneidung von Mädchen Feature von Heike Tauch SWR 2015 Nach Schätzungen der WHO leben heute auf der Welt rund 150 Millionen Frauen mit Genitalverstümmelung - in Deutschland sind es ca. 50.000. Durch das ehemalige Topmodel aus Somalia, Waris Dirie, UN-Sonderbotschafterin gegen die Beschneidung weiblicher Genitalien und ihr Buch "Wüstenblume" ist die brutale Praxis auch hierzulande bekannt geworden. Dirie gründete eine eigene Stiftung und eröffnete zusammen mit dem Berliner Klinikum "Waldfriede" 2013 ein weltweit bislang einzigartiges Behandlungszentrum für Betroffene. Was ist erforderlich, damit diese archaische Tradition hierzulande endet?
Dienstag 20:00 Uhr

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Bayern 2

Nachtstudio

AktionismusAktionismus? Nein, danke! Von der Kunst des Nichthandelns Von Michael Reitz "Hyperaktiv" ist zwar immer noch ein Schimpfwort, gleichzeitig aber scheint kaum jemand mehr ruhig dasitzen zu können. Sozialpsychologen sprechen von einem"Action Bias", dem Drang zum blinden Aktionismus. Lieber irgendetwas tun, als anderen zu zeigen, dass man gerade nichts zu erledigen hat. Zum Glück stehen andere Konzepte diesem Aktivitätsimperativ entgegen: das einfach so einmal Aussetzen, die absichtslose Absicht, den Dingen ihren Lauf lassen. Und Überraschung: Je weniger eingegriffen wird, desto besser funktionieren soziale, ökonomische und politische Abläufe. Diese Vorstellungen wurden in den letzten Jahren unter dem Etikett "Die Kunst des Nicht-Handelns" von Strategieberatern aufgegriffen. Nichthandeln bedeutet ausdrücklich nicht Nichtstun: es kommt aus einer Wahlmöglichkeit, die abwägt, abwartet und sich nichts diktieren lässt. Innehalten, Rückzug, Zaudern und Schweigen werden hier als Bedingungen der Produktivität gesehen. Das zugrundeliegende Prinzip lautet: "Handle stets so, dass sich die Anzahl deiner Wahlmöglichkeiten vergrößert". Denn ein Großteil dessen, was unternommen wird, geschieht einfach nur deshalb, damit etwas geschieht. Trendforscher wie Stephan Grünewald sprechen in diesem Zusammenhang von "Erschöpfungsstolz": erst wenn man wegen Überforderung auf der Nase liegt, ist man zufrieden. Da doch lieber nichts tun.
Dienstag 20:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

Eugen RugeRestwärme Von Eugen Ruge Regie: Barbara Plensat Mit Dieter Mann Produktion: ORB 1993 Länge: Am Morgen vor dem Bewerbungsgespräch übt er den Ernstfall: Ein flottes "Grüß Gott" statt "Guten Tag", ein gewinnendes Lächeln, die gute Flanellhose, Jeans würden linke Gesinnung verraten. Der erste Eindruck ist entscheidend, das sind die Spielregeln in der Marktwirtschaft. Er muss nur den inneren Widerstand aufgeben, die Übelkeit wegatmen, sich selbstbewusst präsentieren, potent und flexibel, cool. Aber er ist aus dieser verdammten Generation mit den linken Idealen, er hat diese Restwärme in sich und immer das Gefühl, es könnte alles falsch sein. Restwärme
Dienstag 20:10 Uhr

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SRF 2 Kultur

Jazz Collection

bojan zBojan Z, mit Nils Wogram Phänomenaler Pianist und Kommunikations-Talent: Bojan Z, der Serbe in Paris. «Zulfikarpacic»? Zu lang, befand der serbische Pianist. Und kürzte seinen Namen kurzerhand auf «Z». Womit schon im Namen klar wird: Bojan Z, der Serbe in Paris, ist ein Kommunikations-Talent. Und ein phänomenaler Pianist dazu. Mit seinen Wurzeln in der Volkmusik aus den Balkanländern und seiner Liebe zur Melodie kann er fast alles spielen, ohne dabei sein Publikum aussen vor zu lassen. Und brilliert so auch an den Tasten immer wieder mit seinen kommunikativen Fähigkeiten. Einer der vielen musikalischen Partner von Bojan Z ist der Wahl-Zürcher und Posaunist Nils Wogram. Er ist Gast in der Jazz Collection von Jodok Hess.
Dienstag 21:00 Uhr

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SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 Jazz Session

Sam AmidonAvantgarde im Hinterland (1) Impressionen vom Jazzfestival Willisau 2017 Mit dem Sam Amidon Trio, Flury and the Nuborns Am Mikrofon: Thomas Loewner Seit 1975 steht die kleine Stadt Willisau im Schweizer Kanton Luzern jedes Jahr im Spätsommer im Rampenlicht der Jazzwelt. Vor allem Freunde des zeitgenössischen Jazz mit Mut zum Experiment kommen hier traditionell auf ihre Kosten. Das Programm spiegelt sowohl aktuelle Entwicklungen der amerikanischen genauso wie der europäischen und insbesondere der Schweizer Szene wider. Auch der Jahrgang 2017 bot an fünf Tagen wieder eine ganze Fülle unterschiedlicher Spielarten aktueller Musik. Der amerikanische Gitarrist und Sänger Sam Amidon etwa machte sich zunächst als Folk-Musiker einen Namen. Inzwischen hat er sich aber zunehmend Einflüssen der elektronischen und improvisierten Musik geöffnet. In Willisau trat er gemeinsam mit den beiden New Yorker Jazzmusikern Shahzad Ismaily und Ben Goldberg auf. Flury And The Nuborns ist ein Projekt des Schweizer Posaunisten Michael Flury. In ihrer Musik verschmelzen Flury und sein neunköpfiges Ensemble Einflüsse des frühen Jazz mit Afrobeat, Electronic und Minimal Music. Sam Amidon: Another Story Told Sam AmidonTrio Sam Amidon: As I Roved Out Sam AmidonTrio Shahzad Ismaily: Sadness Four Sam AmidonTrio Sam Amidon: I Seek the Sign Sam AmidonTrio Traditional: Weeping Mary/Down The Line Sam AmidonTrio Sam Amidon/Ben Goldberg: Murray In A Hurry Sam AmidonTrio Michael Flury/Sarah Palin: Resolution Flury And The Nuborns Michael Flury/Andrina Bollinger: Touanen Flury And The Nuborns Michael Flury/Andrina Bollinger/Evelinn Trouble: Master And The Slave Flury And The Nuborns
Dienstag 21:03 Uhr

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SWR2

SWR2 Lesenswert Feature

krimKrim, Krieg, krude Geschichten Ein Mythos wird vergewaltigt Von Thomas Franke Urlaub auf der Krim, ein Mythos. Dichter haben daran mitgeschrieben. Puschkin besang den Brunnen des Khan in Bachtschissarai, Tschechow ließ eine Dame mit Hündchen in Jalta promenieren. 2014 hat Russland die Krim annektiert. "Krym nasch" - "Die Krim ist unser", heißt es seitdem ganz unpoetisch. Und die Autoren reiben sich daran. Die Leichtigkeit ist dahin. Wem gehört die Halbinsel wirklich? Tataren, Ukrainern, Russen? Die Krim literarisch - ein Feature von Thomas Franke.
Dienstag 22:03 Uhr

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BR-Klassik

Jazztime

django batesPiano and straight Einer, der anders klingt - der Pianist Django Bates in Aufnahmen mit seinem Trio "Belovèd" und anderen Moderation und Auswahl: Roland Spiegel
Dienstag 23:05 Uhr

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