FRRF vereint Humor, Magie und tierisch gute Unterhaltung. Désirée und Gregor Börner bringen mit ihrer humorvollen Art frischen Wind in den inoffiziellen Nachfolger der legendären "Bombi-Show" aus dem hessischen Radio. Gregor Börner
Musik a la carte 69 Heute: "Single-Party im Waschsalon" Torsten präsentiert wieder eine Sendung direkt vom Plattenteller, dabei sind u.a. BAP, Deodato und Peter Schilling.
Moderation: Yana Adu Tourismus in Laos Zwischen kultureller Tradition und Ausverkauf Von Felix Lill Laos ist eines der ärmsten Länder in Südostasien. Doch seit mehreren Jahren erlebt es einen anhaltenden Touristenboom. Vor allem die Stadt Luang Prabang im Norden des Landes. Berühmt für ihre vielen alten buddhistischen Tempel und die hohe Anzahl der dort lebenden Mönche. Tourismus als Ausweg aus der Armut? Zwar kurbeln die vielen ausländischen Besucher die lokale Wirtschaft an, aber immer öfter wird vom Ausverkauf kultureller und religiöser Traditionen gesprochen.
Moderation: Karmen Mikovic Rund um die Ostsee, hoch in den Norden, bis weit in den Westen nach Island: Das ist die Spielwiese des Plattenlabels "Nordic Notes", das unsere Musikhorizonte nicht nur erweitert, sondern ständig aktualisiert. Gerade feiert es seine 200. Veröffentlichung.
Alt-J-Fans aufgepasst: Hinter dem Pseudonym JJerome87 verbirgt sich niemand geringeres als deren Sänger und Song-Schreiber Joe Newman, der im Juni mit "The Canyon" sein erstes Solo-Album veröffentlichen wird.
Herr Gammer gibt nicht auf Eine Psychiatrie-Geschichte aus der DDR Von Jörn Klare Regie: Eva Solloch Ton und Technik: Gunther Rose und Marcell Christmann Redaktion: Wolfgang Schiller Deutschlandfunk 2026 (Ursendung) Mike Gammer ist wütend. Auf den Staat, die Justiz und die Menschen, die ihn in den 70er und 80er Jahren in einer sächsischen Psychiatrie-Einrichtung gequält haben. Seine Geschichte ist kaum zu glauben. Es beginnt mit Bettnässen, der Diagnose einer nie belegten Hirnschädigung und einem Verhalten, das man heute wohl mit ADHS in Verbindung bringen würde. 1974 landet der siebenjährige Gammer dafür in der Fachklinik für Neurologie und Psychiatrie Altscherbitz. Mit wenigen Unterbrechungen bleibt er dort für 14 Jahre und reagiert vor allem mit Wut, auf welche die Klinik mit überbordendem Einsatz von Psychopharmaka und massiver Gewalt antwortet. Er ist noch ein Teenager, als man ihn auf eine geschlossene Station mit psychisch kranken Schwerstkriminellen verlegt. Die Missbrauchs-Erfahrungen prägen ihn bis heute. Doch niemand übernimmt die Verantwortung, und in Gammers Wut mischt sich immer mehr Verzweiflung. Jörn Klare, 1965 in Hohenlimburg geboren, zwischen Sauerland und Ruhrgebiet aufgewachsen, lebt als Autor in Berlin. Er schreibt Sachbücher, Theaterstücke und Radiofeatures, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Herr Gammer gibt nicht auf
Business as usual? Wie Unternehmen mit Trauer umgehen Von Anna Goretzki (Wdh. v. 20.05.2025) Rund eine Millionen Menschen stirbt jährlich in Deutschland. Freunde und Familienangehörige trauern oft über eine lange Zeit. Aber bisher gilt Trauer gemeinhin als etwas Privates, etwas, das am Arbeitsplatz nichts verloren hat. Dabei ist der Arbeitsplatz ein Alltagsort - wir alle verbringen hier viel Zeit. Immer mehr Unternehmen versuchen, ihren Mitarbeitenden Hilfe und Unterstützung in einer solchen Krisensituation zu bieten, wenn sie das denn wollen. "Business as usual" ist nicht (mehr) zeitgemäß. Aber es herrscht viel Unsicherheit im Umgang mit Trauer. Was eigentlich ist Trauer, wie vielfältig kann sie sich ausdrücken, und wo liegen kulturell große Unterschiede? Unternehmen und Mitarbeitende sind vom Umgang mit Tod, Trauer und Sterben oft überfordert. Es ist eine wichtige "Zeitfrage", Trauerbegleitung als Teil der Unternehmenskultur zu etablieren. Die Autorin Anna Marie Goretzki hat für das Feature Betroffene interviewt, mit Unternehmen sowie Expertinnen und Experten zum Thema Trauer gesprochen.
Mit Johannes Zink Finalkonzert des Deutschen Musikwettbewerbs 2026 wird der Deutsche Musikwettbewerb in Bonn ausgetragen - wie immer in den geraden Jahren. Dessen Preisträger präsentieren sich in einem Konzert mit dem Beethoven Orchester. Seit der Gründung des Deutschen Musikwettbewerbs misst sich dort der professionale musikalische Nachwuchs. Der Wettbewerb ist eines der dreizehn Förderprojekte des Deutschen Musikrats und wird in jährlich wechselnden Kategorien ausgetragen. Auch in diesem Jahr darf man wieder gespannt sein, wer es aufs Treppchen schafft - oder anders gesagt: auf die Bühne der Aula der Bonner Uni zum Finalkonzert. Programm und Interpreten werden noch bekanntgegeben Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs 2026 Beethoven Orchester Bonn Aufnahme vom 28. März 2026 aus der Aula der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Moderation: Johannes Zink Redaktion: Michael Breugst
Mit Frank Goosen Goosen und Gäste: Genuss ohne Reue Wiederholung: Mi. 20.03 Uhr Zu Gast: Patrick Nederkoorn, Dr. Pop, Johanna Wack und Vera Deckers Aufnahme einer Veranstaltung vom 11. April aus dem Bahnhof Langendreer
absolute zero! Von Klaus Buhlert Regie: der Autor Mit: Bibiana Beglau, Jens Harzer, Wolfram Koch, Franz Pätzold, Stefan Wilkening und Klaus Buhlert Musik: Klaus Buhlert ANOTHER PLUS Ton und Technik: Andreas Stoffels und Gunda Herke Regieassistenz: Beate Becker Dramaturgie: Sabine Küchler Deutschlandfunk 2024 Länge: 50"10 Wo verlaufen die Grenzen zwischen "anything goes!" und "absolute zero!"? Geschult an der Literatur von Thomas Pynchon inszeniert Klaus Buhlert den Übergang von postmoderner Willkür zu unerwartetem Stillstand. Ein imaginärer Ort: das Studio in der Hitze der Nacht. Eine Konstruktion, ein körperloser Ort, Sammelpunkt von Emigranten, Heimatlosen, Spinnern, Träumern. Hier werden Sendungen produziert, die keiner mehr hören wird, Wahrheiten aufgezeichnet, die niemals das Ohr eines Hörers erreichen können. Experten sind hier, um dort Unruhe zu schaffen, wo sie herkamen. Jeder sendet täglich einen Bericht, frei, ganz nach individuellem Ermessen. Scheinbar die totale künstlerische Freiheit - aber alles ist Fiktion: Das Sendekabel liegt abgeschnitten draußen vor der Studiotür im Straßengraben: No ear - no sound! Jeder spricht über eine Welt, die es nicht mehr gibt. So als gäbe sie es noch ... Klaus Buhlert, geboren 1953, lebt als Komponist für Theater und Film und als Autor, Bearbeiter und Regisseur von Hörspielen in Berlin. Nach dem Studium der Musik, Akustik und Informatik ging er ans MIT in Cambridge und promovierte dort. 1983 holte ihn George Tabori als Komponisten ans Theater. Neben Hörspielprojekten wie Herman Melvilles "Moby Dick" (BR 2015) oder Thomas Pynchons "Die Enden der Parabel" (SWR/Deutschlandfunk 2020) produzierte er immer wieder auch eigene, klangorientierte Hörstücke. absolute zero!
Peteris Vasks zum 80. Geburtstag Von Andreas Göbel Der lettische Komponist ist einer der bekanntesten Vertreter der Moderne, weit über sein Land hinaus. Die Musik von Peteris Vasks kombiniert archaisch-folkloristische Elemente der lettischen Tradition mit zeitgenössischen Techniken. Oft tragen seine Werke programmatische Titel, die sich auf Naturvorgänge beziehen. Während der Sowjetzeit von offizieller Seite aufgrund seines Glaubens und seiner Musiksprache kritisch beäugt, zählt er heute unangefochten zu den bedeutendsten Komponisten der Gegenwart. "Musik ist die größte aller Musen, da sie mit größter Leichtigkeit das Göttliche erreicht", so Peteris Vasks. Am 16. April wird er 80 Jahre alt.
Moderation: Thomas Haak Jazzkonzert JBBG Smål vom 16.08.2025 - Festival see more jazz, Rostock Dass orchestraler Jazz keineswegs ausgereizt ist, beweist die Jazz Bigband Graz seit ihrer Übernahme durch den Saxofonisten Heinrich von Kalnein und den Trompeter Horst Michael Schaffer im Jahre 2003. Seitdem erspielte sich die JBBG mit ihrem Abschied von tradierten Bigband Mustern einen ausgezeichneten Ruf als Jazzorchester der Zukunft. Und zwar mit einem Gesamtsound aus Electronica, Minimal Music, Drum & Bass und außereuropäischen Musikkulturen, der die JBBG zu einer Ausnahmeerscheinung in der improvisierten Musik macht. Die JBBG Smål pflegt diesen Geist seit 2018 in Septett Besetzung und war so auch beim Festival SEE MORE JAZZ in Rostock.