Hörspiele im Radio  (15.05.2026)

Hörspiele

Freitag 00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

Kurzstrecke 166 Feature, Hörspiel, Klangkunst - Die Sendung für Hörstücke aus der freien Szene Moderation: Johann Mittmann und Julia Tieke Autor:innen / Deutschlandfunk 2026 Länge: ca. 54"30 Neue Hörkunst aus der freien Szene. Heute unter anderem mit einem Hörstück über die psychischen Belastungen durch Bürokratie. Sechs Stimmen, drei von ihnen anonymisiert, berichten von prägenden Erfahrungen. Ungewöhnlich und nicht länger als 20 Minuten: Wir stellen regelmäßig innovative, zeitgemäße, radiophone Hörstücke vor. In der aktuellen Ausgabe der Kurzstrecke: Immer wieder schwimme ich ein bisschen raus Von Mariam Ibrahim Produktion und Klavierbegleitung: Abdullah Ibrahim Autonom Von Adrian Breda Pitch Shifting Von Grgur Savic und Sanja Star Lasst von euch hören! Euch interessieren Geschichten zum Hören? Schickt uns eure Hörstücke! Alle Informationen hier: hoerspielundfeature.de/kurzstrecken-bewerbung-100.html Call for audio works! Are you interested in storytelling with sound? Send us your audio pieces! More Information here: hoerspielundfeature.de/kurzstrecken-bewerbung-100.html

Freitag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel - Krimi

ARD Radio Tatort: Blasted Von Su Turhan Wiederholung: WDR 5 Sa. 17.04 Uhr Explosive Eskalation in München Regie: Ulrich Lampen Produktion: BR 2026

Freitag 20:03 Uhr SRF 1

Hörspiel

«Rosina 1918» von Ferruccio Cainero und Franco Di Leo Rosina lebt mit ihrer Familie in Tenero, im Tessin. Es ist das Jahr 1917. Die Familie ist arm. Zu essen gibt es nur wenig. Da kommt das Angebot eines Deutschschweizer Fabrikanten gelegen: Er sucht junge Tessinerinnen, die in seiner Spinnerei arbeiten. So kommt Rosina mit 17 Jahren nach Uster. Im sonntäglichen Gottesdienst lernt sie Jakob kennen, und die beiden verlieben sich ineinander. Durch den jungen Zürcher Anwalt kommt Rosina mit der ihr völlig fremden Welt der Dadaisten und Sozialisten in Kontakt. Die Ereignisse überschlagen sich, und sie findet sich mitten in der turbulenten Zeit des Landesstreiks von 1918 wieder. Mit: Anna Galante (Rosina 1), Anna Schinz (Karin), Joachim Aeschlimann (Peter), Margherita Coldesina (Rosina 2), Peter Hottinger (Jakob), Nicola Mastroberardino (Karl Widmer), Dimitri Stapfer (Freund 1), Bella Neri (Zia Olga), Maja Stolle (Schwester Agnes), Heidi Maria Glössner (Oberin), Kamil Krejci (Gast 1/Soldat), Dani Mangisch (Gast 2/Offizier), Andrea Bettini (Kommissar), Leonardo Nigro (Arbeiter/Notar), Franco Di Leo (Firmino), Ferruccio Cainero (Don Giuseppe Torri), Daniel Rohr (Herr Widmer) Übersetzung und Musik: Flurin Caviezel 13 Tontechnik: Franz Baumann, Ueli Karlen 13 Regie: Karin Berri Produktion: SRF 2018 Dauer: 51 19

Freitag 20:03 Uhr Bayern 2

Bayern 2 Salon

Hörspiel & Podcast Podcast Seelenfänger - John (5/5) Wir treffen John. Er ist bereit, über seine Geschichte zu sprechen. Wir hören den Part der Story, der uns bisher verborgen geblieben ist. Von Katja Paysen-Petersen, Christiane Hawranek, BR 2025 Verfügbar in ARD Sounds. Hörspiel "Stahnke" - 15-teilige Hörspielserie von Frank Witzel Stahnke fährt durch die Bundesrepublik, um in Kleinstädten Möglichkeiten für Bauprojekte zu erkunden. Er ahnt, dass diese Projekte die Gemeinden in den Ruin treiben werden. Aber Stahnke hat seine berufliche Ehre längst verloren. Als er nach einer Reihe mysteriöser Morde in Verdacht gerät, ist Stahnke bereits verschwunden. Ein tragikomisches Roadmovie. Gralsberg (1/15) Stahnke fährt auf seiner Erkundungstour durch die deutsche Provinz auf regennasser Straße einen jungen Mann an. Der Mann lehnt ab, dass Stahnke ihn in ein Krankenhaus bringt. Stattdessen will er zu einer alternativen Siedlung am Rand der Kleinstadt Gralsberg gefahren werden. Stahnke wittert ein Projekt. Bald darauf erhält er einen beunruhigenden Anruf, nach dem er spurlos verschwindet. Von Frank Witzel Mit Wiebke Puls, Martin Feifel, Nicole Heesters, Axel Milberg, Fabian Hinrichs, Jutta Speidel und anderen Komposition: Frank Witzel Regie: Leonhard Koppelmann BR 2018 Diese Sendung hören Sie auch in ARD Sounds bei Bayern 2.

Samstag 00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Lange Nacht

Wiedersehen mit Hogwarts Eine Lange Nacht mit Harry Potter Von Markus Metz und Georg Seeßlen Regie: Giuseppe Maio Wenn es eine Erfolgsgeschichte aus der populären Kultur gibt, die für die Generation prägend wurde, die ins neue Jahrtausend hinein aufwuchs, dann ist es "Harry Potter". Dabei schien die britische Autorin Joanne K. Rowling zunächst einmal einer einfachen Formel zu folgen: Die mehr als erfolgreiche Reihe "Harry Potter" - ab 1997 Roman, dann Kino, bald auch Streaming-Serie - verbindet zwei Genres der Kinder- und Jugendliteratur miteinander, Fantasy und Internatsgeschichte. Natürlich geht es in beiden Genres um das Abenteuer, an der Schwelle von Kindheit und Jugend zu erfahren, wer man eigentlich ist. Versteckt in Nostalgie und magischem Effekt, fragt "Harry Potter": Was ist Autorität und wo liegen ihre Grenzen? Und "Harry Potter" traut sich an die Frage: Was ist das Böse in der Welt? Und wieviel davon steckt in jedem Menschen, in jedem Ort, in jeder Institution? Das Zauber-Internat Hogwarts ist nicht, wie eine Burg Schreckenstein, ein Bollwerk gegen eine schlimme (Erwachsenen-)Welt, das Böse ist hier mittendrin, im Lehrkörper wie in den Familien. Was "Harry Potter" so revolutionär macht, ist der Schritt von einer behütenden und beschwichtigenden zu einer erregenden und "analytischen" Erzählweise. Einfach gesagt: Die Geschichte nimmt ihre Subjekte ebenso wie ihre Adressaten ernst. Mit "Harry Potter" wird das kindliche Fantasy-Epos vom Anhängsel zum kulturellen Leit-(Multi)-Medium. Mythisch, semantisch und nicht zuletzt kommerziell.

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