Kurzstrecke 165 Feature, Hörspiel, Klangkunst - Die Sendung für Hörstücke aus der freien Szene Moderation: Ingrid Wenzel und Ingo Kottkamp Produktion: Autor*innen/Deutschlandfunk Kultur 2025 Länge: ca. 54"40 Neue Hörkunst aus der freien Szene. Heute unter anderem mit einer Figur, die vor fast 300 Jahren von den deutschen Theaterbühnen verbannt wurde. Ungewöhnlich und nicht länger als 20 Minuten: Wir stellen freie, innovative, zeitgemäße Audioproduktionen aus den Genres Feature, Hörspiel und Klangkunst vor. In der aktuellen Ausgabe der Kurzstrecke: Atemübung Von Judith Geffert Die Sintflut 2.0 Von Anjo Haase und Rieke Hettinger Hanswurst Von Marta Piras Bialetti, my love Von Manuel Mühl Lasst von euch hören! Euch interessieren Geschichten zum Hören? Schickt uns eure Hörstücke! Alle Informationen hier: hoerspielundfeature.de/kurzstrecken-bewerbung-100.html Call for audio works! Are you interested in storytelling with sound? Send us your audio pieces! More Information here: hoerspielundfeature.de/kurzstrecken-bewerbung-100.html
Mentale Gesundheit am Arbeitsplatz - Was Unternehmen tun können Von Britta Mersch Fast jede*r zweite Beschäftigte fühlt sich am Arbeitsplatz mental erschöpft. Ursachen dafür sind eine zu große Aufgabenfülle oder fehlende Planung. Dazu kommen Belastungen, die außerhalb des Berufs liegen. Aktuelle Zahlen zeigen, dass knapp 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland von einer psychischen Erkrankung wie Angststörungen oder Depressionen betroffen sind. Doch Berufstätige scheuen sich oft, mit Führungskräften über mentale Probleme zu sprechen. Zu groß ist die Angst vor Stigmatisierung. Mit einer offenen Gesprächskultur und Präventionsangeboten können Unternehmen Angestellte unterstützen.
Moderation: Ruslan Amirov 9.10 Aktuelles Interview 9.20 Bayern 2 Radiowissen Äther und Narkose - Wie sich die Medizin als Wissenschaft fand 9.50 Bayern 2 Kalenderblatt 17.04.2012: 007 rast bei Dreh 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 10.10 Interaktion 11.10 Nahaufnahme 11.56 Werbung Moderation: Ruslan Amirov
Unsere Asche wird weiter brennen - Der Brandanschlag in Lübeck 1996 Von Steffi Wassermann und Erika Harzer (Produktion: DLF Kultur 2026) Am 18. Januar 1996 starben sieben Kinder und drei Erwachsene bei einem Brandanschlag auf eine Unterkunft für Geflüchtete in Lübeck. Bis heute ist unklar, wer für die Tat verantwortlich ist. Der Verdacht fiel auf einen Hausbewohner. Den Indizien, die auf einen Anschlag Rechtsextremer hinwiesen, wurde kaum nachgegangen. Der 18. Januar hat das Leben der von dem Anschlag betroffenen Menschen für immer verändert. Für die Tat wurde nie jemand verurteilt. Was bedeutet das 30 Jahre später für die Überlebenden und für die Stadt Lübeck? Gibt es noch eine Chance auf Gerechtigkeit?
Ab Juni 2025 am dritten Freitag, 17 Uhr. Ostdeutsche Künstlerinnen, die 1945 bis 1989 auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt gearbeitet haben, sollen für unsere heutige Gesellschaft sichtbar und hörbar werden. Ihre künstlerischen Arbeiten wurden und werden bisher strukturell ausgeblendet und marginalisiert. Die regelmäßige Radiosendung "Kunst Ost Frau" begleitet die Aufarbeitung und Dokumentation des Projektes SICHTBAR MACHEN 13 Ostdeutsche Künstlerinnen 1945-1989 in Sachsen-Anhalt, das von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gefördert und vom Verein Dornrosa initiiert und getragen wird. In der Auftaktsendung kommen die Projektinitiatorinnen und Kunsthistorikerinnen Jutta Jahn und Katja Reindel zu Wort, sowie Dr. Jeanette Drygalla als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Patricia Werner von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung verortet SICHTBAR MACHEN im überregionalen Kontext der ostdeutschen Kunst. Und auch die Stimmen und Positionen von noch lebenden Künstlerinnen, die vor 1989 schon gewirkt haben, werden zu hören sein.
Leseprojekt Hamburg "Der Lehrer ist verschwunden - eine Klasse schreibt einen Roman" Von Claas Christophersen In jedem Schulhalbjahr schreiben in Hamburg jeweils zwei Klassen einen Roman und präsentieren ihn im Literaturhaus der Hansestadt. Das Projekt heißt "Schulhausroman" - nach einem Konzept des Schweizer Autors und Journalisten Richard Reich. Durchgeführt wird es an Schulen in ärmeren Gegenden. Jugendliche, die zu Hause wahrscheinlich eher nicht mit Literatur in Berührung kommen, sollen so ihre eigene Stimme finden. Das Feature begleitet die Entstehung eines dieser Kollektivromane von Anfang bis Ende in einer 8. Klasse im Hamburger Bezirk Bergedorf. Themenvorgabe: Ein Lehrer ist verschwunden. Die bekannte Jugendbuchautorin Isabel Abedi leitet die Schülerinnen und Schüler beim Schreiben an. Und eines ist sicher: Die jungen Erzählerinnen und Erzähler haben viel zu sagen.
Mein Männerbild kriselt - und jetzt?! (1-2/4) Von Luisa von "Geliebte auf Zeit" Deutschlandfunk 2026 (Ursendung) (Wdh. am 21.04.2026, 22.05 Uhr Deutschlandfunk Kultur) Kann man Männer zu besseren Menschen machen, indem man mit ihnen Sex hat? Episode 1 Escort, Naivität und Nähe Luisa finanziert ihr Kunststudium mit Sexarbeit. Eigentlich kein Problem. Doch seit sie sich vermehrt mit Feminismus beschäftigt, kommen ihr manchmal Zweifel, ob sie das Verhalten einiger Männer so unkommentiert hinnehmen sollte. Kann man Männer zu besseren Menschen machen, indem man mit Ihnen schläft? Wer sind "die Männer" eigentlich und warum sind sie so wie sie sind? Im Freundeskreis, in der Familie, gemeinsam mit ihren Kunden - wir begleiten die Spurensuche einer jungen Frau, die sich selbst als "hoffnungslos naiv" bezeichnet. Episode 2 Sexarbeit, Feminismus und Frauenwahl Vielleicht hast du einfach sehr viel Verständnis für Männer, vermutet eine Freundin. Velleicht sollte ich mich auch dafür bezahlen lassen, dass ich mir die Probleme von Männern anhöre, sagt die Mitbewohnerin. Aber vielleicht bringt dich dein Job persönlich weiter, glaubt ein Kunde. Und einen anderen Kunden versucht Luisa sogar dazu zu bringen, sich feministischer zu verhalten, damit es bei ihm auch endlich mal mit einer festen Beziehung klappt. Auch wenn sie dabei fast verzweifelt und bei ihrer Arbeit in den einen oder anderen Abgrund blickt - am Ende zieht Luisa ein überraschendes Resumé: Irgendwie liebt sie Männer ja auch. Escort, Naivität und Nähe weitere Beiträge
Keine Angst vor Gedichten! Eine Lange Nacht über Tomas Tranströmer und die Poesie Von Burkhard Reinartz Regie: der Autor (Wdh. v. 06./07.05.2023) Der schwedische Dichter Tomas Tranströmer (1931 - 2015) zählt zu den renommiertesten Lyrikern Europas und hat Schriftsteller von Lars Gustafsson bis zu Joseph Brodsky beeinflusst. 2011 erhielt der Dichter den Literaturnobelpreis. Tranströmers Gedichte verbinden existenzielle Tiefe mit verblüffender Einfachheit. Sie beginnen oft in schlichten Alltagssituationen, beim Zeitunglesen oder Busfahren. Dann schlägt der lapidare Einstieg innerhalb weniger Zeilen in Erstaunliches um. "So wie bei Tomas Tranströmer Dichtung entsteht, stehen wir vor dem alten Wunder: Worte werden etwas Reales, werden Dinge, Substanz, Wirklichkeit", schreibt Lars Gustafsson. Poesie hat es heutzutage nicht leicht und gilt als eher unverständlich und abgehoben. Deshalb widmet sich die Lange Nacht zugleich mit dem Portrait Tranströmers der Frage, was es mit der konzentriertesten Form von Literatur auf sich hat. Warum die Alltagssprache verlassen und die Welt in einer ungewohnten Bildersprache erforschen und zum Klingen bringen? Wie lässt sich der Weg zur Lyrik leichter machen?