Kurzstrecke 170 Feature, Hörspiel, Klangkunst - Die Sendung für Hörstücke aus der freien Szene Moderation: Ingrid Wenzel und Johann Mittmann Autor*innen / Deutschlandfunk Kultur 2026 Länge: 54"21 Neue Hörkunst aus der freien Szene. Heute mit einem Hörstück über eine Nähwerkstatt und ein Töpferatelier in Hangzhou in China. In der aktuellen Ausgabe der Kurzstrecke: openear Von Gerd Michalek mutnegie Von Carolin Krahl Typical Records Von Frank Merfort
25 Jahre nach 9/11 - Wie sich der Islamismus in Deutschland entwickelt hat Von Joseph Röhmel Am 11. September 2026 jähren sich die Anschläge von New York und Washington zum 25. Mal. Die Terrorakte veränderten die Sicherheitsarchitektur westlicher Staaten. Und sie prägten die Debatten über Terrorismus, Überwachung, Integration und den Umgang mit Muslimen. In Deutschland rückten islamistische Netzwerke, Radikalisierung und die Arbeit von Sicherheitsbehörden stärker in den Fokus. Während die Gefahr lange vor allem mit Al-Qaida und später dem sogenannten Islamischen Staat verbunden wurde, beschäftigen Behörden heute zunehmend auch langfristig angelegte islamistische Einflussnetzwerke und salafistische Milieus. (Übernahme DLF Zeitfragen)
Moderation: Klaus Schneider 9.10 Aktuelles Interview 9.20 Bayern 2 Radiowissen 11. September - Der Tag, der Sicherheit neu definierte 9.50 Bayern 2 Kalenderblatt 11.9.1297: William Wallace siegt über die Engländer 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 10.10 Interaktion 11.10 Nahaufnahme 11.56 Werbung Moderation: Klaus Schneider
9/11 und das Feuilleton - Apokalypse und Melange Von Alexander Wasner 9/11 ist kein "historisches Ereignis", sondern ein Startschuss für die Welt von morgen: Kriege, Terror, Gott gegen Gott, die Politik im Panikmodus, die KI im Anmarsch. 25 Jahre nach den islamistischen Attentaten in den USA kramt Autor Alexander Wasner alte Zeitungen vom 12. September 2001 aus der Schublade - und zieht damit durch Kaffeehäuser in Wien und Berlin. Das Kaffeehaus ist sowas wie ein Versuchslabor der Gelassenheit, ein Ort, in dem man Katastrophen im Gespräch aushält und bestenfalls neu einordnet: mit den Anschlägen ist die Geschichte nicht zu Ende gegangen, sie hat bloß ihre Richtung verloren.
Selling Out or Giving Up 13 Popmusik zwischen Kunst und Kommerz Es gab eine Zeit, da konnte man Musikerinnen und Musiker wenig Schlimmeres schimpfen als ein «Sellout» zu sein 13 eine Person, die ihre Kunst, ihre Werte, ihre Authentizität und Autonomie verkauft hat: an ein Unternehmen, an eine Marke, an den Mainstream. Doch die Zeiten haben sich geändert. Billie Eilish macht Werbung für Chanel, Bob Dylan verkauft die Rechte an all seinen Songs, Rapper wie Capital Bra lassen Eistee produzieren. Und: Viele werden dafür von ihren Fans gefeiert. Wo führt das hin, und welche Folgen hat das für die Kunst?
"Life in plastic, it"s fantastic" Wie Barbie Glück und Grauen in die Welt bringt Von Markus Metz und Georg Seeßlen Regie: Matthias Kapohl Deutschlandfunk 2024 (Wdh. am 15.09.2026, 22.05 Uhr, Deutschlandfunk Kultur) Barbie schlägt sie alle. Zumindest an den Kinokassen. Greta Gerwigs Film, in dem die Plastik-Puppe mit ihrem Freund Ken ihre pinke Traumwelt verlässt, war der Blockbuster des Jahres 2023. Und der Höhepunkt einer langen, nicht nur umjubelten Karriere. Seit die Puppe mit den langen blonden Haaren, dem unmöglichen Körperbau und der unstillbaren Konsumlust 1959 Einzug in den Kinderzimmern hielt, durchlief sie mehrere Transformationen: Sie und ihre Welt spiegeln Modewellen und Medienhypes, Digitalisierung und Emanzipation, Globalisierung und Diversity. Gerade durch ihre äußere Anpassungsfähigkeit konnte Barbie zum weltweiten Role Model werden. Durch Kosmetik, Mode und schließlich Chirurgie versuchen reale Menschen, dem immer auch umstrittenen Idealbild so nahe wie möglich zu kommen. Mehr mythisches Wesen als bloßes Spielzeug: Barbie, ein Kult mit vielen Facetten. Markus Metz, geboren 1958, studierte Publizistik, Politik und Theaterwissenschaft. Er lebt als Hörfunkjournalist und Autor in München. Zuletzt erschien von ihm "Wir Kleinbürger 4.0. Die neue Koalition und ihre Gesellschaft" (Edition Tiamat, Berlin) und "Apokalypse Karneval. Neoliberalismus: Next Level" (Bertz Fischer, Berlin), beide gemeinsam mit Georg Seeßlen. Georg Seeßlen, geboren 1948, studierte in München Malerei, Kunstgeschichte und Semiologie. Er war Dozent an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland und schreibt als freier Autor unter anderem für Die Zeit, Frankfurter Rundschau, taz und epd-Film. Außerdem hat er rund 20 Filmbücher verfasst und Dokumentarfilme fürs Fernsehen gedreht. "Life in plastic, it"s fantastic"