Features im Radio  (08.12.2025)

Features

Montag 08:30 Uhr SWR Kultur

Das Wissen

Russisch besetzte Gebiete in der Ukraine - Folgen für die Bevölkerung Von Andrea Beer und Ellina Samowilowa Russland hält - Stand Dezember 2025 - etwa 20 Prozent der Ukraine besetzt. In diesen Gebieten leben schätzungsweise fünf bis sechs Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer. Menschen, die die russische Besatzung erleben mussten, berichten von Rechtlosigkeit, Folter und Willkür. Wer sich weigert, einen russischen Pass anzunehmen, verliert Ansprüche auf Rente und medizinische Versorgung. In Gesprächen über ein mögliches Kriegsende spielen diese Regionen, darunter die Halbinsel Krim, eine zentrale Rolle. Und der Kreml will sich auch nicht besetzte Gebiete vollständig einverleiben und russifizieren.

Montag 09:05 Uhr Bayern 2

Bayern 2 Nah dran

Moderation: Klaus Schneider 9.10 Aktuelles Interview 9.20 Bayern 2 Radiowissen Frontier Females - Wie Frauen den Westen der USA eroberten 9.50 Bayern 2 Kalenderblatt 8.12.2005: Der teuerste Tippfehler der Welt 10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 10.10 Interaktion Umziehen, Ausmisten, Loslassen - von der Kunst des Neuanfangs Gespräch mit Werner Tiki Küstenmacher, Buchautor und Theologe 11.10 Nahaufnahme Warum dienen? Die Reservisten der Bundeswehr 11.30 Gründerinnen vor - Warum so wenige Frauen ein Startup ins Leben rufen 11.56 Werbung Moderation: Klaus Schneider

Montag 13:00 Uhr Radio CORAX

Onda Info

Onda? das sind Reportagen, Magazinsendungen oder Features über alles, was die lateinamerikanische Welt bewegt: indigene Rechte, Landreformen und Migration ebenso wie Ska-Musik aus Mexiko-Stadt oder Ökotourismus in Costa Rica. Dabei arbeitet Onda eng mit lateinamerikanischen KorrespondentInnen und nichtkommerziellen Radionetzwerken aus dem gesamten Subkontinent zusammen. Alle zwei Wochen produziert ein Redaktionsteam in Berlin das ondainfo. Die Mischung aus alten Radiohasen, Lateinamerika-Heimkehrern und NachwuchsjournalistInnen sorgt für ein Programm, das genau so bunt und hintergründig ist wie die AutorInnen selbst. Was vor Jahren mit viel Improvisation begann, ist heute mit Hilfe der lateinamerikanischen Partnerorganisationen eine anspruchsvolle Magazinsendung: etwa 40 Freie Radios im deutschsprachigen Raum senden das ondainfo. Auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist Onda zu hören. Manche Beiträge produziert das deutsches Team, andere werden von den lateinamerikanischen KollegInnen erarbeitet. Das Redaktionsteam macht die Reportagen, Features oder Nachrichten dann für deutsche Ohren zugänglich. onda c/o Nachrichtenpool Lateinamerika e.V. Köpenicker Str. 187/188, 10997 Berlin tel. 49 30 - 789 913 61 fax. 49 30 - 789 913 62 onda[ät]npla.de http://www.npla.de/de/onda

Montag 16:35 Uhr Deutschlandfunk

Wissenschaft im Brennpunkt

Drohnen im Anflug Kriegsforschung in der Kampfzone Von Tom Schimmeck Überwachungsdrohnen, Logistikdrohnen, Unterwasserdrohnen, Kampfdrohnen, Anti-Drohnen-Drohnen - binnen weniger Jahre sind die unbemannten Fluggeräte vom Spielzeug zu einer entscheidenden Kriegswaffe geworden. Selbst teuerste Hightech-Systeme wirken bei der Abwehr der Drohnen oft machtlos. Im Ukraine-Krieg sind sie zur dominanten Waffe geworden, die verheerende Schäden anrichtet und viele Tote hinterlässt. Beide Seiten produzieren Drohnen und Abwehr-Drohnen in riesiger Stückzahl und entwickeln die Modelle ständig weiter. Auch NATO-Staaten prüfen nach zahlreichen Drohnen-Sichtungen über Militäranlagen, Flughäfen und anderer kritischer Infrastruktur ihre Abwehrbereitschaft, suchen nach besseren Techniken und stocken die Arsenale auf. Die Industrie profitiert von Investitionen in Milliardenhöhe - und von den Erfahrungen an der Front.

Montag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Steigende Bodenpreise Die unterschätzte Gefahr Von Caspar Dohmen Boden ist zum Spekulationsobjekt geworden, die Preise steigen ungebremst. Das treibt Mieten und Lebensmittelpreise in die Höhe. Eine Entwicklung mit gesellschaftlichem Sprengstoff. In Berlin haben sich die Bodenpreise in 15 Jahren verachtfacht. Das ist ein entscheidender Grund, warum auch die Immobilienpreise und Mieten in der Hauptstadt - wie auch in anderen Großstädten - so stark gestiegen sind. Auch in den ländlichen Regionen steigen die Bodenpreise - für Bauland und für landwirtschaftliche Flächen. Viele Landwirte bekommen Probleme, weil sie die steigenden Pachtpreise für die Äcker nicht mehr bezahlen können. Eine gefährliche Entwicklung. Wohnen, Essen und andere lebensnotwendige Güter werden immer teurer. Das birgt gesellschaftlichen Sprengstoff. Denn damit verbunden ist eine große Umverteilung. Vor allem Vermögende profitieren als Grundbesitzer von leistungslosen Renten, Geringverdiener dagegen leiden unter steigenden Mieten und Lebensmittelpreisen. Wie kann man diese Entwicklung stoppen oder zumindest bremsen? Sollte der Staat stärker eingreifen, zum Beispiel, indem er Land aufkauft und zu bezahlbaren Preisen zu Verfügung stellt? Könnte eine Bodenpreisbremse helfen, die den Preisanstieg per Gesetz reguliert?

Sonntag Dienstag