Bayern 2

radioWissen

nelson mandelaAfrikanische Politiker als politische Mythen Nelson Mandela Der lange Weg zur Freiheit Patrice Lumumba Eine afrikanische Tragödie Das Kalenderblatt 16.7.1951 Salingers "Der Fänger im Roggen" erscheint Von Susi Weichselbaumer Nelson Mandela - Der lange Weg zur Freiheit Autor: Herbert Becker / Regie: Antje Wegener Nelson Mandela, geboren im Juli 1918 in einem kleinen Dorf in der Transkei in Südafrika, ist einen langen Weg gegangen - vom Sohn eines Stammesoberen, der die weiße Kultur bewunderte, zum Gandhi-Anhänger und Verfechter des gewaltfreien Widerstands bis hin zum ANC-Aktivisten, der Gewalt als legitimes Mittel im Kampf gegen die Apartheid nicht mehr ausschließen wollte. 27 Jahre verbrachte er als politischer Gefangener in Haft. Nach seiner Freilassung setzte er sich dafür ein, das Land zu versöhnen, und den Übergang vom Apartheid-Regime in ein neues gleichberechtigtes, buntes Südafrika ohne Blutvergießen und Gewalt zu erreichen. Dafür wurde er 1993 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Im Jahr darauf wurde er zum ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas gewählt. Das blieb er fünf Jahre lang. Neben Martin Luther King gilt Mandela als wichtigster Vertreter des Kampfs um die Gleichberechtigung der Schwarzen. Patrice Lumumba - Eine afrikanische Tragödie Autorin: Gerda Kuhn / Regie: Sabine Kienhöfer Als Patrice Émery Lumumba am 2. Juli 1925 im Herzen des Kongo zur Welt kommt, ahnt niemand, dass sein Name für immer mit der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegung verbunden sein wird. Der Bauernsohn wächst in einer Kolonialgesellschaft auf, in der die belgische Oberschicht das Sagen hat. Einheimische können allenfalls dann aufsteigen, wenn sie mit den Weißen kollaborieren. Doch genau das will Lumumba nicht: Er kämpft für die Selbständigkeit des Landes. Aus den Parlamentswahlen im Mai 1960 geht seine Partei als stärkste Kraft hervor, Lumumba wird der erste Ministerpräsident eines freien Kongo. Doch vielen gefällt das nicht. Die belgische Presse denunziert Lumumba als Kommunisten, die USA fördern insgeheim einen ehrgeizigen jungen Offizier namens Joseph Mobutu, der einen Putsch gegen die junge Regierung organisiert. Lumumba wird gefangengenommen, gefoltert und schließlich erschossen. Die genauen Hintergründe werden erst 2012 durch eine eigens einberufene Fachkommission des belgischen Parlaments aufgeklärt. Sie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass der belgische König Baudouin von den Plänen zur Tötung Lumumbas wusste. Der französische Philosoph Jean-Paul Sartre schrieb nach der Bluttat: "Seit Lumumba tot ist, hört er auf, eine Person zu sein. Er wird zu ganz Afrika." Moderation: Florian Kummert Redaktion: Thomas Morawetz
Montag 09:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Allein in der Menge

einsamkeitWenn Einsamkeit krank macht (1). Gestaltung: Madeleine Amberger Großbritannien hat neuerdings eine eigene Ministerin für Einsamkeit. Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf neueste Daten: Rund 15 Prozent der Briten geben an, sie fühlten sich häufig einsam. In Australien will die Regierung mit rund 30 Millionen Euro lokale Organisationen unterstützen, die beim Knüpfen zwischenmenschlicher Kontakte helfen. In Deutschland steht im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD, man werde angesichts einer zunehmend individualisierten, mobilen und digitalisierten Gesellschaft "Strategien und Konzepte entwickeln, die der Einsamkeit in allen Altersgruppen vorbeugen und Vereinsamung bekämpfen". Einsamkeit und die sozialen sowie gesundheitlichen Folgen gelten als demographische Zeitbombe. Denn: Immer mehr Menschen leben länger. Je älter der Mensch, desto eher fühlt er sich im Abseits. Einer der Gründe ist, dass Senioren im Laufe des langen Lebens Freunde und Familienmitglieder verloren haben. Das soziale Netz wird also immer schwächer. Ein weiterer Grund: die eingeschränkte Mobilität. In einen Klub oder zu einer Veranstaltung zu gehen, ist nicht mehr möglich. Gerade für Senioren können daher digitale Hilfsmittel wie Skype und soziale Medien eine Bereicherung darstellen. Doch das ist nur eine Seite der technologischen Medaille: Viele jüngere Menschen sind zwar bestens vernetzt, doch beschreiben sich zunehmend als einsam. Soziale Medien befriedigen nur eingeschränkt, was der Mensch als soziales Wesen braucht: Gespräche, Zuwendung, Geborgenheit, Liebe. Eine britische Befragung kam zu dem überraschenden Schluss, dass 18- bis 35-Jährige häufiger an Einsamkeit leiden als die über 55-Jährigen. Dieses Ergebnis, so die Forscher, sei auf alle westlichen Gesellschaften umzulegen, denn: Es gebe immer weniger Platz für gewachsene Gemeinschaften. Menschen ziehen für die Ausbildung weiter von daheim weg als früher; im Berufleben werden die Pendelzeiten immer länger. Die Arbeitszeit dehnt sich dank Technologie in die Freizeit aus. Kurz: Das moderne Leben macht es also schwieriger, bedeutsame Beziehungen zu knüpfen und zu pflegen. Einsamkeit verursacht nicht nur emotionales Leid, sie kann krank machen. Laut einer US-amerikanischen Studie liegt das Demenz-Risiko bei alten Menschen umso höher je einsamer sie sich fühlen. Finnische und schwedische Wissenschafter analysierten Langzeitdaten von fast einer halben Million Menschen. Demnach leiden sozial Isolierte eher an chronischen Erkrankungen. Eine britische Studie bestätigte ein um 43 Prozent höheres Risiko einen ersten Herzinfarkt zu erleiden. Daraus ergibt sich: Einsamkeit zu bekämpfen würde auch das Gesundheitssystem entlasten. Diesen Schluss lässt ein Pilotprojekt in einer englischen Kleinstadt zu: Seit Ärzte, Gemeinde und private Organisationen versuchen, vereinsamten Menschen mit ihren behördlichen sowie gesundheitlichen Problemen zu unterstützen und ihnen zu sozialen Kontakten zu verhelfen, gingen die Aufnahmen in den Notambulanzen zurück.
Montag 09:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Silvio Gesell und die Freiwirtschaftslehre

Von Schwundgeld und kleinen Wundern (1). Gestaltung: Juliane Nagiller In den Jahren 1932 / 1933 ereignete sich in der kleinen, Tiroler Gemeinde Wörgl ein regelrechtes Wunder. Während im ganzen Land die Arbeitslosigkeit stieg, ging die Zahl der Arbeitslosen in Wörgl um 25 Prozent zurück. Das Wiener "12-Uhr-Blatt" schrieb: Wörgl hat plötzlich Weltbedeutung erlangt. Hinter diesem Weltruhm stand ein Experiment des damaligen Wörgler Bürgermeisters Michael Unterguggenberger. Er führte eine eigene Währung im Tausch für Arbeitskraft ein, die nur im Umkreis von Wörgl gültig war - das Schwundgeld. Damit es gültig blieb, musste man jeden Monat eine Wertmarke auf den Schein kleben. Wer beispielsweise einen 10-Schilling-Schein über das Monatsende hinaus behalten wollte, musste für zehn Groschen eine Marke kaufen und sie auf den Schein kleben. Über die Idee zum Schwundgeld stolperte Michael Unterguggenberger regelrecht. Als er im Jahr 1916 als Lokomotivführer in der Nähe der Front seinen Dienst tat, fand er im Zug eine Ausgabe der Zeitschrift "Der Physiokrat". Diese monatliche Zeitschrift wurde zwischen 1912 und 1916 von Silvio Gesell und seinem Mitstreiter Georg Blumenthal herausgegeben. Der 1862 geborene Silvio Gesell gilt als Begründer der Freiwirtschaftslehre, die er in seinem Hauptwerk Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld veröffentlichte. Um Stagnationserscheinungen und eine wirtschaftliche Rezession zu vermeiden, sei es die primäre Aufgabe des Staates für einen stabilen Umlauf im Geldwesen zu sorgen, argumentierte Silvio Gesell. Freigeld, also Geld das einem Wertverfall unterworfen ist, steht unter Umlaufzwang. Da es schnell ausgegeben wird, regt es Investitions- und Konsumausgaben an und verhindert Deflation und Arbeitslosigkeit. Der ökonomische Autodidakt Gesell lehnte den Zins ab und beklagte, dass das Geld tauschdynamisch den Waren und der Arbeitskraft überlegen sei. Denn diese lassen sich nicht unbegrenzt bewahren, verderben oder verlieren an Wert. Wird hingegen Geld aufbewahrt gewinnt es durch den Zins sogar an Wert. Würde das Geld jedoch "rosten", dann würden sich Geldbesitzer nicht mehr weigern das Geld zirkulieren zu lassen, so Gesells Idee. Seit der letzten Finanz- und Wirtschaftskrise werden die Ideen von Silvio Gesell wieder stärker diskutiert. Das Problem, dass Menschen und Banken Geld horten anstatt es zu investieren, erscheint wieder aktuell. Auf regionaler Ebene wird aktuell nach Alternativen zum bestehenden Geldsystem gesucht. So gibt es in Österreich die Regionalwährung Waldviertler und in Bayern den Chiemgauer. Das Schwundgeld-Projekt in Wörgl wurde übrigens nach einem Jahr von der Bundesregierung verboten, da es gegen das Notenbank-Privileg verstieß. Eine Problematik mit der auch aktuelle Kryptowährungen bald konfrontiert werden könnten.
Montag 09:30 Uhr

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Ö1

Radiokolleg - Mucho gusto! Sehr angenehm!

Lateinamerikanisch-österreichische Musikszenen (1). Gestaltung: Maria Reininger Das ist zum einen die Vielzahl lateinamerikanischer Tanzlokale, die zu besuchen in Österreich schon lange nicht mehr als Begegnung mit dem Fremden gilt. Salsatanzen in einem der Wiener Innenstadtlokale ist eine Selbstverständlichkeit geworden. Auch Sambaschulen und Candomblékurse befeuern seit vielen Jahren diverse Festln in Österreich. Das lateinamerikanisch-österreichische Zusammenwirken abseits des Breitenvergnügens hat auch Worldmusicstars hervorgebracht: Juan Garcia Herreros zum Beispiel - der E-Bassist aus Bogotà hat sich mit seinen Worldjazzkompositionen schon vor 10 Jahren einen Martin Kollerpreis erspielt, und sein Album Snow Owl wurde international gefeiert. Und Luis Ribeiro, Drummer und Percussionist, ursprünglich aus Sao Paulo. Er hat seine Virtuosität in den vergangenen Jahren in zahlreichen Formationen eingesetzt, und wird immer wieder für die großen Konzerthäuser nachgefragt. Einige seiner Musikerkollegen aus Brasilien sind wieder zurückgekehrt, nachdem sie jahrelang die österreichische Worldmusiczene geprägt haben: der Gitarrist, Sänger und einer der ersten Cajonspieler in Österreich, Alegre Correa gehört dazu. Und die Sängerin und Gitarristin Celia Mara pendelt seit ein paar Jahren zwischen Österreich und ihrem Kulturhaus in Salvador de Bahia in Brasilien. - Eine Lebensform von Kulturschaffenden, die zunimmt. Wiederkommen wird der kolumbianische Dirigent Andrès Orozco Estrada, und zwar als Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Seine Arbeit wirkt der Gefahr allzu deutscher Klassik-Interpretationen entgegen. Abseits des großen Konzertbetriebs feiern auch zahlreiche südamerikanische Immigranten-Communities ihre Musik. Die der Chilenen zum Beispiel, die in den 1970er Jahren vorm Militärputsch geflohen sind. Mit rund 1.000 von 18.000 Menschen lateinamerikanischer Herkunft hier in Österreich, ist das Grüppchen zwar überschaubar, aber im Vergleich kulturell aktiver als andere, mit mehreren Organisationen. Auch eine internationale Gesellschaft für chilenische Musik gehört dazu, die hier die chilenischen Komponisten der vergangenen hundert Jahre bekanntmachen möchte.
Montag 09:45 Uhr

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SWR2

SWR2 Leben

mumbaiGroßstadt-Dschungel Mumbai Leoparden als Nachbarn Von Achim Nuhr Umgeben von Slums und Hochhäusern liegt mitten in der indischen Metropole Mumbai der Gandhi National Park: ein Urwald, in dem neben Leoparden auch Ureinwohner leben. Diese "Adivasis" kennen die Raubkatzen und kommen mit ihnen aus. Aber der Park ist nicht umzäunt. Die Leoparden streifen auch durch anliegende Straßen und Gassen, wo sie Anwohner verletzen, manche töten. Das Feature führt durch den Urwald zu den Adivasis, dann zu den Bewohnern der Slums und Apartmentblöcke. Wie lebt man mit Leoparden als Nachbarn? (Produktion 2016)
Montag 10:05 Uhr

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Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

Fremdenverkehr BayernBayerische Mythenmacher Fremdenverkehr in Bayern Klischee und Wirklichkeit Die Brüder Wallach Wie das Dirndl in die Stadt kam Das Kalenderblatt 16.7.1951 Salingers "Der Fänger im Roggen" erscheint Von Susi Weichselbaumer Fremdenverkehr in Bayern - Klischee und Wirklichkeit Autor: Thomas Grasberger / Regie: Gereist ist der Mensch zu allen Zeiten. Aber in früheren Jahrhunderten nur selten um des Reisens willen. Allenfalls Adlige begaben sich damals auf Bildungsfahrten, später folgten ihnen betuchte Bürger. Der Tourismus im heutigen Sinn entwickelte sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts. Die sogenannten Sommerfrischler mit Ihrem Baedeker-Reiseführer in der Hand entdeckten die malerischen Landschaften vor allem Oberbayerns, das mit seinen Bergen und Seen schnell zum Inbegriff einer intakten, gesunden Welt mit kernigen und "grüabigen" Eingeborenen wurden. Die Verkehrs- und Verschönerungsvereine pflegten das geschäftstaugliche (ober-) bayerische Image, und auch die Sektionen des Alpenvereins sorgten dafür, dass immer mehr Besucher dem Drang nach Süden folgen konnten. Vor allem seit dem Bau der Eisenbahnen kamen zunehmend Gäste aus dem Norden Deutschlands. Und die hatten so manches Klischee im Gepäck, worüber nicht alle Bayern glücklich waren. Der Tourismus veränderte nämlich nicht nur das Bild, sondern auch Land und Leute selbst. Aufhalten ließ sich sein Siegeszug freilich nicht. Bayern ist heute das Fremdenverkehrsland Nummer eins in Deutschland. Die Brüder Wallach - Wie das Dirndl in die Stadt kam Autorin: Carola Zinner / Regie: Eva Demmelhuber Bis vor wenigen Jahren befand sich im Zentrum von München das traditionsreiche Geschäft "Wallach", spezialisiert auf Trachten und bunt bedruckte Stoffe. Die jüdischen Gründer Julius und Moritz Wallach galten zu Beginn des 20. Jahrhundert als "die" kenntnisreichen Sammler und Händler europäischer Volkskunst. Wallach war entscheidend am Siegeszug des Dirndls beteiligt, stattete Oktoberfestzüge und die Opernrevue "Im Weißen Rössl" aus und prägte entscheidend das folkloristische Bayern-Bild. 1939 wurden die Firmeninhaber zum Verkauf gezwungen. Da der arische Käufer nicht mal den erpresserisch niedrigen Kaufpreis jemals ganz bezahlte, erhielten nach dem Krieg die rechtmäßigen Besitzer Wallach ihr Eigentum ohne größere Rechtsstreitigkeiten zurück. Moderation: Redaktion: Thomas Morawetz
Montag 15:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Politik und Soziales

GroßwohnsiedlungenFeature Soziale Stadt oder Gettoplan? Die Krise von Großwohnsiedlungen Von Jane Tversted und Martin Zähringer Berlin-Marzahn und Aarhus Gellerupparken sind zwei Beispiele für ganz unterschiedliche Pläne im sozialen Wohnungsbau. Satellitenstädte und Großwohnsiedlungen sind in ganz Europa in die Krise geraten. Berlin-Marzahn, gebaut von 1977 bis 1987 und eigentlich begehrter Wohnraum, verlor nach dem Ende der DDR Tausende Mieter, sie zogen in den Westen. Gegen das Kippen der Wohnlage durch Verwaisung setzt Berlin integrative Modelle behutsamer Stadterneuerung und den bundespolitischen Masterplan ,Soziale Stadt". Im dänischen Aarhus Gellerupparken dagegen - es wurde zum Sammelpunkt ausländischer Mieter und damit angeblich zu einer Parallelgesellschaft - geht die Regierung mit einem Gettoplan vor und sucht in der Privatisierung die gesunde Mischung. Politische Strategien im sozialen Wohnungsbau.
Montag 19:30 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

In der Kolonie Bilder aus einer ehemaligen Bergmanns-Siedlung Von Gotthard Schmidt Aufnahme des hr 1974
Montag 20:04 Uhr

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NDR Info

Das Forum

fahrradDie Wende auf der Straße Hamburg auf dem Weg zur Fahrrad Stadt Feature von Axel Schröder Der Hamburger Senat hat ein ehrgeiziges Ziel: Verdrängung des Autos zugunsten des Rades. 100 Millionen will die Hansestadt dafür bereitstellen, dass Radwege gebaut oder zumindest ausgebaut werden. Die Luft soll besser, der Lärm geringer und die Wohnviertel sowie die Innenstadt sollen nicht länger verstopft werden. Außerdem strebt Hamburg Verkehrssicherheitssysteme an, um Unfälle beim Rechtsabbiegen zu vermeiden. Noch immer aber hat der Autoverkehr in Hamburg Vorrang. Andere Städte sind da viel weiter. Nicht nur Kopenhagen und Amsterdam, sondern auch Münster und Hannover. Aber immerhin ist Hamburg jetzt die erste deutsche Stadt, in der auf zwei Straßenabschnitten Durchfahrverbote für alte Diesel gelten. Das Forum
Montag 20:30 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

Silvio GesellAllein in der Menge. Wenn Einsamkeit krank macht (1). Gestaltung: Madeleine Amberger Silvio Gesell und die Freiwirtschaftslehre. Von Schwundgeld und kleinen Wundern (1). Gestaltung: Juliane Nagiller Mucho gusto! Sehr angenehm! Lateinamerikanisch-österreichische Musikszenen (1). Gestaltung: Maria Reininger
Montag 22:08 Uhr

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Eins Live

1LIVE Soundstories

digitalisierungHörspiele und Features. Wirklichkeiten neu montiert Aus dem Bauch der Digitalisierung Von Frank Odenthal Regie: Ulrich Gerhardt Aufnahme des rbb 2017 bis 24:00 Uhr Stumpfsinnige Jobs in der digitalisierten Welt Auch die digitalisierte Welt von heute braucht Bodenpersonal. Menschen, die völlig sinnentleert die Realität um sie herum in Daten wandeln. Frank Odenthal war einer von ihnen.
Montag 23:00 Uhr

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