Deutschlandfunk

Mitternachtskrimi

anne chapletMord auf Deutschlandtour Tod unterm Hellweg Von Anne Chaplet Regie: Thomas Werner Mit Janina Sachau, Uwe Rohde, Claus-Dieter Clausnitzer, Walter Renneisen, Heinz W. Krückeberg, Helga Uthmann, Katharina Palm, Jochen Kolenda u.a. Produktion: WDR 2010 Länge: 53"53 Ein ganzes Jahr lang reist der Deutschlandfunk-Krimi an jedem letzten Samstag im Monat zu den dunkelsten Verbrechensorten unserer Republik. Der Westfälische Hellweg wurde seit vorrömischer Zeit als Handelsstraße genutzt, aber auch als Stätte für Menschenopfer. Das ist lange her. Oder? Entlang des historischen Hellwegs verschwinden Kinder. Nach der kleinen Anna wird nun auch der achtjährige Jan vermisst. Man vermutet ihn auf dem Gelände der stillgelegten Hattinger Hütte. Bei der Durchsuchung der Gräben und Schächte des Industriedenkmals wird ein Skelett gefunden, das aber nicht von einem Kind stammt. Der Journalistin Bettina Quast vom Soester Anzeiger lässt das keine Ruhe. Es quält sie die Vorahnung, dass bald ein weiteres Mädchen verschwinden wird, und so beginnt sie zur Geschichte des Hellwegs zu recherchieren. Von Dr. Thomas Freiknecht, einem Historiker des Archäologischen Museums, erfährt Bettina, dass neben römischen Feldlagern, Münzen, Rüstungen, merowingischen Waffen und Mauerresten mittelalterlicher Siedlungen immer wieder auch menschliche Knochen ausgegraben werden. Das sei nicht ungewöhnlich, erklärt Freiknecht, denn der Wegesrand wurde häufig als Grabstätte genutzt. Erst kürzlich sei ein germanisches Kindergrab gefunden worden. Beigaben wie Tonkrüge und Besteck wiesen auf ein besonderes Ritual hin, das die Germanen vollzogen, um die Götter gnädig zu stimmen. Freiknecht und seine Mitarbeiter seien gerade noch rechtzeitig gekommen, bevor der örtliche Archäologieverein die Stätte durch seine laienhafte Buddelei entweihen konnte. Der Hobby-Archäologie Dr. Deters bestätigt Bettina, dass sein Verein das Germanengrab entdeckt hat. Seitdem hat Deters ein mulmiges Gefühl, denn gleich nach dem letzten Grabfund war ein Vereinsmitglied auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen. Kurz nach ihren Gesprächen mit den konkurrierenden Ausgräbern verschwindet tatsächlich ein weiteres Mädchen an der Staumauer des nahegelegenen Möhnesees. Bettina kommt ein unglaublicher Verdacht. Tod unterm Hellweg - Von Anne Chaplet
Samstag 00:05 Uhr

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Ö1

Ö1 Hörspiel

karl kraus"Die letzten Tage der Menschheit" (Teil 2 von 2) von Karl Kraus. Mit Erwin Steinhauer, Musik: Georg Graf, Pamelia Stickney, Joe Pinkl, Peter Rosmanith. Bearbeitung: Franz Schuh und Erwin Steinhauer (Autorenprod. 2014). Karl Kraus hat sein in fünf Akte gegliedertes und insgesamt 200 Szenen umfassendes und in einem Weltuntergang endendes "Marsdrama" in den Jahren 1915 bis 1922 geschrieben, als Reaktion auf den Ersten Weltkrieg, dem bis dahin umfassendsten Krieg der Geschichte. 70 Millionen Menschen waren unter Waffen, 17 Millionen starben. Erwin Steinhauer und Franz Schuh haben für Ö1 eine Auswahl aus den mehr als 200 Szenen der "Letzten Tage der Menschheit" getroffen. Ihre Fassung zeigt deutlich, dass die "letzten Tage der Menschheit" mehr sind als nur ein Stück gegen den Militarismus. Die "Letzten Tage der Menschheit" sind - ex negativo - ein Plädoyer für Humanismus und Toleranz. Ein Plädoyer für das, was eine zivilisierte Gesellschaft ausmacht: Anerkennung der anderen, Wertschätzung, Respekt und Empathie. "Theatergänger dieser Welt", so meinte Kraus, "vermöchten dem Stück nicht stand zu halten". "Denn das Blut der ?Letzten Tage" sei Blut von ihrem Blute". Deshalb hat Karl Kraus sein Stück "einem Marstheater" zugedacht. "Die Mitwelt, die geduldet hat, dass die Dinge, die hier geschehen, die hier aufgeschrieben sind, stelle das Recht zu lachen, hinter die Pflicht, zu weinen. Die unwahrscheinlichsten Taten, die hier gemeldet werden, sind wirklich geschehen; die unwahrscheinlichsten Gespräche, die hier geführt wurden, sind wörtlich gesprochen worden; die grellsten Erfindungen sind Zitate" (Karl Kraus).
Samstag 14:00 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

im westen nichts neuesIm Westen nichts Neues Von Erich Maria Remarque Mit Patrick Güldenberg, Janusz Kocaj, Sebastian Urzendowsky, Tino Mewes, Matti Krause, Ole Lagerpusch und anderen Bearbeitung: Matthias Eckoldt Komposition: Michael Riessler Regie: Christiane Ohaus RB 2014 Der Erste Weltkrieg forderte aufgrund seiner gigantischen maschinellen Zerstörungskraft über 16 Millionen Menschenleben und wurde zur Urkatastrophe der Moderne. Es gibt wenige Dokumente, die das Grauen dieses Krieges so überzeugend aus der Innenansicht eines Soldaten erzählen wie der 1928 erschienene Roman Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque. Er gehört zu den auflagenstärksten Büchern weltweit und gilt als "das" Antikriegsbuch. Durch ihre Authentizität sind Remarques Erlebnisse in den Schützengräben der Westfront bis heute von alarmierender Intensität. Der 19-jährige Protagonist, Paul Bäumer, und seine Klassenkameraden haben das Abitur in der Tasche und melden sich mit Begeisterung zum Kriegsdienst. Auf Tuchfühlung mit den Ereignissen an der Front erfährt er, was Krieg wirklich bedeutet. Vier Jahre überlebt er im ständigen Angesicht des Todes und seine Kriegserlebnisse scheinen ein gutes Ende zu nehmen, das Schicksal aber hat einen anderen Plan für Paul: "Er fiel im Oktober 1918, an einem Tag, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden." Erich Maria Remarque (1898-1970), deutscher Schriftsteller. Zu Beginn der NS-Zeit Emigration über die Schweiz in die USA, Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft, Verbot und Verbrennung seiner Bücher. Seit 1996 Erich Maria Remarque-Friedenszentrum in Osnabrück. Weitere Hörspieladaption Arc de Triomphe (DLR 1996).
Samstag 15:05 Uhr

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WDR5

Krimi am Samstag

john burnsideHörerwunsch Fügung Von John Burnside Übersetzung aus dem Englischen: Bernhard Robben Mit Christian Redl, Felix von Manteuffel und Elmar Roloff Regie: Iris Drögekamp Aufnahme des SWR
Samstag 17:04 Uhr

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WDR5

WDR 5 KiRaKa. Radio für Kinder

rafik schamiWiederholung: So 14.04 Uhr Eine Hand voller Sterne Von Gudrun Hartmann nach Rafik Schami Komposition: Martin Bezzola Regie: Robert Schoen Aufnahme hr/WDR 2018 Bomben fallen auf Damaskus. Die 10-jährige Salima sitzt mit ihren Großeltern im Schutzkeller. Um sich vom Schrecken abzulenken, der über ihnen tobt, bittet sie ihren Opa aus seinem alten Tagebuch vorzulesen. Das steckt voller lustiger und poetischer Geschichten aus dem so schillernden wie lebensfrohen Damaskus seiner Kindheit. So gelangen sie - und mit ihnen die Hörer - in die syrische Hauptstadt viele Jahre vor dem Bürgerkrieg, in der einst unterschiedlichste Nationalitäten und Religionen friedlich miteinander lebten. Salima lauscht den Weisheiten des alten Kutschers und Geschichtenerzählers Salim. Sie, lernt, dass ihre Uroma eine Meisterin im Handeln auf dem Bazar war und erfährt, dass ihr Opa nicht nur ein Leben als Bäckerjunge führte, sondern auch eines Tages die Sterne in die Hand nahm, um seinen Traum vom Journalismus zu verwirklichen - mit einer geheimen und äußerst gefährlichen Sockenzeitung.
Samstag 19:04 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

mary shelleyMeine Erinnerungen reißen mich in Stücke Von Cristin König Frei nach Motiven aus Mary Shelleys biografischen Notizen Komposition: Friederike Bernhardt Mary Shelley: Julika Jenkins Percy Shelley: Patrick Güldenberg Claire Clairmont: Veronika Bachfischer Lord Byron: Trystan Pütter John Polidori: Sebastian Schwarz Das Monster: Steven Scharf Regie: die Autorin Aufnahme des DLR Kultur
Samstag 19:04 Uhr

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SRF 2 Kultur

Hörspiel

Hertha Kräftner«Weil immer das Meer vor der Liebe ist» von Jürg Amann Hertha Kräftner war eine der wichtigen österreichischen Dichterinnen der Nachkriegszeit. Sie wurde nur 23 Jahre alt. Unter dem Aspekt «Es ist alles ein Augenblick» ist ein berührendes Hörspiel aus ihren Texten entstanden, das Liebe, Leben und Todessehnsucht nicht voneinander trennen kann und will. Die junge Hertha Kräftner (19281951) wächst hinein ins literarische Trümmerfeld der Nachkriegszeit, weigert sich aber, diese «Situation in Europa» zu beschreiben. Ihre ersten Gedichte veröffentlichte sie mit 20; mit 21 begann sie Prosa zu schreiben. Das Hörspiel besteht aus Texten und Gedichten, die in diesen wenigen Jahren entstanden sind. Von Hermann Hakel und Hans Weigel gefördert, vertraut sie allein ihren Seelenbildern, mit denen sie in ihrer kurzen Zeit als Dichterin eine wortgewaltige Sprache hin zum Jenseits erschafft: Sehnsüchte und die Angst vor deren Erfüllungen, Trauer ohne Grund, Liebe ohne Glück - und ihre rastlose Treue, die dem Tod gehört. Hertha fühlt sich dem Existenzialismus verpflichtet, liebt Sartre und Camus. Am 13. November 1951 wählt die 23-Jährige den Freitod: «Ich werde mich auflösen in einen Gedanken an Weiden und eine Fähre über den Fluss». Der Schweizer Schriftsteller Jürg Amann (1947-2013) hat Kräftners Texte zu einem sprach-musikalischen Monolog der letzten Stunde zusammengestellt. Der Schweizer Theater- und Hörspielregisseur Stefan Weber hat Amanns Theatertext, diese «Literatur einer Seele», ins Hörspiel transformiert - zu einer Elegie von und für Hertha Kräftner. Entstanden ist ein eindrückliches, atmosphärisch dicht produziertes Hörspiel, grandios performt von der Burgschauspielerin Sylvie Rohrer. Mit: Sylvie Rohrer Musik: Arvo Pärt und Stefan Weber - Hörspielbearbeitung, Regie und Tontechnik: Stefan Weber - Eine Autorenproduktion im Auftrag des ORF 2018 - Dauer: 55"
Samstag 20:00 Uhr

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NDR Info

Das Kriminalhörspiel

heilige mörderinHeilige Mörderin (2/2) Nach dem gleichnamigen Roman von Keigo Higashino Übersetzung aus dem Japanischen: Ursula Gräfe Komposition: Andreas Bick Bearbeitung und Regie: Janine Lüttmann Mit Peter Kurth, Sascha Icks, Sonja Beißwenger, Samuel Weiss, Anne Müller, Wolf-Dietrich Sprenger, Gerd Wameling, Tilo Werner, Karoline Eichhorn u.a. NDR 2018 / Ursendung Yohitaka, erfolgreicher Geschäftsmann, liegt tot im Wohnzimmer seiner Villa. Neben sich eine verschüttete Kaffeetasse. Er wurde vergiftet. Gefunden hat ihn seine junge Geliebte. Der ermittelnde Kommissar hat es mit zwei potenziellen Täterinnen zu tun. Der Ehefrau und der Geliebten. Beide wirken auf ihn sympathisch. Und jede der Beiden auf den ersten und den zweiten Blick völlig unverdächtig. Die Ehefrau hat sogar ein wasserfestes Alibi, da sie zum Zeitpunkt des Giftmordes nicht in der Stadt war. 12 Monate Download in der NDR Hörspiel Box und auf ndr.de/radiokunst Das Kriminalhörspiel
Samstag 21:05 Uhr

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NDR Info Spezial

Das Kriminalhörspiel

heilige mörderinHeilige Mörderin (2/2) Nach dem gleichnamigen Roman von Keigo Higashino Übersetzung aus dem Japanischen: Ursula Gräfe Komposition: Andreas Bick Bearbeitung und Regie: Janine Lüttmann Mit Peter Kurth, Sascha Icks, Sonja Beißwenger, Samuel Weiss, Anne Müller, Wolf-Dietrich Sprenger, Gerd Wameling, Tilo Werner, Karoline Eichhorn u.a. NDR 2018 / Ursendung Yohitaka, erfolgreicher Geschäftsmann, liegt tot im Wohnzimmer seiner Villa. Neben sich eine verschüttete Kaffeetasse. Er wurde vergiftet. Gefunden hat ihn seine junge Geliebte. Der ermittelnde Kommissar hat es mit zwei potenziellen Täterinnen zu tun. Der Ehefrau und der Geliebten. Beide wirken auf ihn sympathisch. Und jede der Beiden auf den ersten und den zweiten Blick völlig unverdächtig. Die Ehefrau hat sogar ein wasserfestes Alibi, da sie zum Zeitpunkt des Giftmordes nicht in der Stadt war. 12 Monate Download in der NDR Hörspiel Box und auf ndr.de/radiokunst
Samstag 21:05 Uhr

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