Der verräterische Garten Kein Mucks! Zum 50. Todestag von Agatha Christie Nach Agatha Christie Aus dem Englischen von Adi Oes Mit: Felix von Manteuffel, Friedhelm Ptok, Susanne Heydenreich, Leslie Malton u. a. Hörspielbearbeitung: Alexander Schnitzler Regie: Stefan Hilsbecher (Produktion: SWR/MDR 2006) Hercule Poirot erhält einen Hilferuf von einer alten Frau. Noch bevor er etwas unternehmen kann, erscheint deren Todesanzeige in der Morning Post. Ein Besuch bei Inspector Sims bestätigt Poirots Verdacht: Amelia Barrowby ist vergiftet worden. Auf ihrem Anwesen trifft er als erstes auf die Pflegerin, ein misstrauisches russisches Mädchen. Mrs. Barrowby hat ihr einen Großteil des Vermögens hinterlassen, und die Nichte der alten Frau sowie ihr Mann vermuten in der Pflegerin die Mörderin. Die Beweise für eine Schuld des Mädchens häufen sich - doch der Garten erzählt Poirot eine andere Geschichte. "Kein Mucks!" finden Sie als Krimi-Podcast mit Bastian Pastewka in der ARD-Audiothek.
«Das Leben ist viel zu kurz, um offene Weine zu trinken» Geri hilft Louis aus der Patsche, weil dessen Portemonnaie geklaut worden ist. Zu zweit warten sie auf Louis 19 Zug nach Hause, vertreiben sich die Zeit gemeinsam beim Bier und kommen einander im Gespräch über Gott und die Welt näher. Louis verpasst den letzten Zug und strandet mit seinem Trinkkumpan gegen Morgen in einem Nachtlokal. Der Barkeeper, ein ehemaliger Bärenwärter vom Bärengraben, weckt in den beiden eine verborgene Liebe zu den Bären. Das Hörspiel in Mundart ist die Radiofassung des gleichnamigen Theaterstücks. Es thematisiert auf eine augenzwinkernd sympathische Art die Bundesstadt Bern als Begegnungsort von Politikern unterschiedlicher Strömungen. Die wahrhaftigen Dialoge der beiden über ihre Karrieren lassen immer wieder ganz persönliche Abgründe zweier ungleicher Männer aufblitzen und entlarven sie als typische Vertreter einer speziellen Kaste und ihres Geschlechts. Mit: Ueli Jäggi (Louis), Martin Hug (Geri), Marco Morelli (Barkeeper) Musik: Jürg Kienberger 13 Tontechnik: Norbert Elser, Roland Fatzer, Jack Jakob 13 Regie: Geri Dillier Produktion: SRF 2007 Dauer: 48 19
Winterlied Von Jochen Langner Regie: der Autor Mit: Hanna Werth und Jochen Langner Künstlerische Mitarbeit und Beratung: Elena Ubrig und Dr. Werner-Dieter Klucke Storytelling: Hanna Steger Ton und Technik: Stegermeister Regie: Jochen Langner Dramaturgie: Sabine Küchler Eine Autorenproduktion im Auftrag des Deutschlandfunk 2026 Länge: ca.75" (Ursendung) (Wdh. am 25.01.2026, 18.30 Uhr, Deutschlandfunk Kultur) Gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW Vier Frauen aus der Ukraine, Belarus und Russland. Manche von ihnen leben heute im Exil. Wie ist es ihnen ergangen, seit Russland die Ukraine überfallen hat? Jochen Langner hat in den letzten Jahren immer wieder Projekte realisiert, die den Zweiten Weltkrieg umkreisten. Das große zweisprachige Hörspiel "Horchposten 1941" (gemeinsam mit Andreas von Westphalen) thematisierte den Überfall der Deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion. "Ein paar Dutzend Worte" (nach Swetlana Alexijewitsch) beschäftigte sich mit Kindheitserinnerungen an den Zweiten Weltkrieg. Viele Freundschaften sind entstanden auf den Reisen durch Osteuropa, Freundschaften mit Schauspielerinnen und Regisseurinnen, Theatermachern und Kulturschaffenden. Was machen sie heute? Wie leben sie? Und warum zieht es den Autor immer wieder nach Osteuropa? Eine Spurensuche beginnt. Jochen Langner, Schauspieler und Regisseur. Arbeiten für Rundfunk, Theater und Film. Für den Deutschlandfunk entstand 2020 das Hörspiel "Ein paar Dutzend Worte. Reise in einen fast vergessenen Krieg".