Bottesinis Kontrabass Als Soloinstrument vor einem Orchester ist er nur selten zu erleben: Der Kontrabass. Umso spannender, wenn es dann mal passiert - wie in diesem Konzert aus der "Quick & Classy"-Reihe des hr-Sinfonieorchesters.
mit Antje Keil Berliner Philharmoniker Emanuel Ax (Klavier) Leitung: Mirga GraEinyte-Tyla Mieczyslaw Weinberg: "Burattino und das goldene Schlüsselchen", Orchestersuite Nr. 4 op. 55d John Williams: Klavierkonzert Fryderyk Chopin: Walzer a-Moll op. 34/2 Sergej Prokofjew: Auszüge aus "Romeo und Julia" op. 64 (Konzert vom 17. April 2026 in der Berliner Philharmonie) Isata Kanneh-Mason: Hiraeth The Kanneh-Masons George Gershwin: 3 Präludien Isata Kanneh-Mason (Klavier) Earl Wild: "Summertime" aus Grand fantasy on Porgy and Bess Isata Kanneh-Mason (Klavier) Zwei verfeindete Familien und ein junges Liebespaar - Shakespeares Tragödie "Romeo und Julia" ist ein Klassiker. Sergej Prokofjew verwandelte den Stoff in ein mitreißendes Ballett. Für ihr Debüt bei den Berliner Philharmonikern hat die litauische Dirigentin Mirga GraEinyte-Tyla Höhepunkte aus dem Ballett zusammengestellt. Den Auftakt bildet die heiter-ironische Ballettsuite "Burattino und das goldene Schlüsselchen" von Mieczyslaw Weinberg. Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist Emanuel Ax als Solist im neuen Klavierkonzert von John Williams.
Orchestra dell"Accademia Nazionale di Santa Cecilia Leitung: Jakub Hrusa Solistin: Karen Gomyo, Violine Felix Mendelssohn: "Ein Sommernachtstraum", Ouvertüre, Violinkonzert e-Moll, op. 64 Jean Marie Leclair: Gavotta - Grazioso, aus "Sonate für 2 Violinen e-Moll op. 3/5" Astor Piazzolla: Tango-Étude Nr. 4 (Zugabe) Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Sinfonie Nr. 4 f-Moll, op. 36 Aufnahme vom 18. Juni 2026 Anschließend: Solist: Michael Korstick, Klavier Felix Mendelssohn: 6 Lieder ohne Worte für Klavier, op. 30
a cappella - Internationales Festival für Vokalmusik Lutherkirche, Leipzig Aufzeichnung vom 06.05.2026 Tomás Luis de Victoria "Alma redemptoris mater" Johna Wilbye "Cruel behold" "Sweet honey-sucking bees" Thomas Weelkes "Noel adieu" Orazio Vecchi "Misero, che farò" "Daspuo ch"ò stabilio" Claudio Monteverdi "Sfogava con le stelle" "Cruda Amarilli" "Anima mia, perdona" Herbert Howells "The summer is coming" Adrian Williams "Sweetest love" Joanna Marsh "Batter my heart" Geocentric" Jean-Yves Daniel-Lesur "La voix du bien aimé" "Le jardin clos" Leo Ferré "Chanson d"automne" I Fagiolini Leitung: Robert Hollingworth
Ensemble Irini Leitung: Lila Hajosi "Printemps Sacré - Leben - Tod - (Wieder)geburt" - Heinrich Isaac (1450-1517) und liturgische Gesänge des 15. Jahrhunderts aus Georgien Aufnahme vom 22. Mai 2026 L"Escadron Volant de la Reine Alessandro Scarlatti (1660-1725) - Miserere - Responsorien zur Karwoche - Concerti grossi Aufnahme vom 23. Mai 2026
Mit Johannes Zink Vox Luminis und Lionel Meunier begeben sich in Werken des 17. Jahrhunderts auf musikalische Spurensuche zu Johannes Brahms" "Deutschem Requiem". Lange vor Brahms fanden Barockkomponisten wie Johann Hermann Schein und Andreas Hammerschmidt bewegende Töne für Tod und Hoffnung. Das preisgekrönte belgische Ensemble Vox Luminis unter Leitung von Lionel Meunier spürt diesen Wurzeln nach. Mit vokaler Präzision und instrumentaler Wärme erwecken sie geistliche Schätze zum Leben, die heute wie damals durch ihre schlichte Schönheit und Tiefe beeindrucken. Werke von Johann Hermann Schein, Andreas Hammerschmidt, Christian Geist, Tobias Michael, Wolfgang Carl Briegel, Johann Philipp Förtsch u.a. Vox Luminis Leitung: Lionel Meunier Aufnahme vom 7. Juni 2026 aus der Basilika St. Maria im Kapitol, Köln Moderation: Johannes Zink Redaktion: Susanne Rump
Songs für Heldinnen Das Anke Helfrich Trio Anke Helfrich, Piano Dietmar Fuhr, Kontrabass Jens Düppe, Schlagzeug Aufnahme vom 13.12.2025 aus dem "Beethoven-Haus" Bonn Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer Klaviertriomusik mit dem Fokus auf exzellente, aber vergessene Jazzpianistinnen: Empowerment durch musikalische Porträts. Frauen, die Außerordentliches geleistet haben, aber dafür kaum anerkannt wurden, haben Anke Helfrich zu einer Reihe musikalischer Porträts inspiriert. Helfrich, 1966 in Horb am Neckar geboren, gehört zur Topriege der deutschen Jazzpiano-Szene. Seit über 25 Jahren veröffentlicht sie Alben als Bandleaderin, häufig mit namhaften internationalen Gästen. Als einzige Deutsche ist sie mit einer Komposition im vielbeachteten US-Kanon "New Standards - 101 Lead Sheets By Women Composers" vertreten. Auslöser für ihr aktuelles Trioprogramm war die Beschäftigung mit exzellenten, aber völlig vergessenen Jazzpianistinnen. Dafür recherchierte Helfrich inspirierende Frauen, die lange vergeblich um Anerkennung kämpfen mussten, wie die Aborigine-Sprinterin Cathy Freeman oder die Biochemikerin Rosalind Franklin. Ihnen widmete Anke Helfrich die Kompositionen ihres Albums "We"ll Rise".