FM4

FM4 live vom Amadeus

FM4 überträgt die Amadeus-Gala live aus dem Wiener Volkstheater, wo die österreichischen Musikpreise übergeben werden. Der FM4-Award geht an Farewell Dear Ghost - aber wer bekommt die anderen Awards? Eva Deutsch führt durch den Amadeus-Abend.
Donnerstag 19:00 Uhr

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Ö1

Dimensionen

Herrschaftswissen Forschung im Auftrag der Politik Von Tanja Malle Die umstrittene Wiener Kindergartenstudie des Islamwissenschafters Ednan Aslan, eine ältere aber bisher nicht veröffentlichte Untersuchung über Konzernabwanderungen aus Österreich, eine mittlerweile geleakte Studie über Internet-Piraterie in der EU: Immer wieder vergibt die öffentliche Hand, seien es Ministerien oder Behörden, Forschungsaufträge an Hochschulen oder außeruniversitäre wissenschaftliche Institutionen. Mitunter auch zu umstrittenen Themen von tagespolitischer Aktualität. Nicht immer gelangen diese Studien vollständig an das Licht der Öffentlichkeit - obwohl sie mit Steuergeld finanziert und für die Allgemeinheit von Interessen sind. Und selbst wenn abschließende Projektberichte von den beteiligten Wissenschafter/innen publiziert werden, fehlt es oft an Transparenz, was Studiendetails, etwa zur Methodik, bzw. abschließende Empfehlungen an politische Handlungsträger/innen betrifft. Auch die Studienvergabe ist undurchsichtig - ausgeschrieben werden solche Forschungsaufträge in den seltensten Fällen. Für die Wissenschafter/innen ist von Nachteil, dass sie mitunter nicht über solche Aufträge und Ergebnisse sprechen dürfen, bzw. diese nicht auf die Liste ihrer wissenschaftlichen Publikationen eintragen können. - Wie funktioniert Forschung im Auftrag der Politik bzw. der öffentlichen Hand? Ein Sittenbild.
Donnerstag 19:05 Uhr

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NDR 90,3

Kulturjournal Spezial

Hamburgs Stammgäste: Seelen der Stadtkultur Moderation: Thomas Jähn und Peter Helling Ohne sie geht gar nichts in Hamburgs Theatern, Konzertsälen und Museen: Stammgäste. Sie erinnern sich an rauschende Premieren-Abende vor 40 Jahren, sie standen schon als Kind für ein Autogramm von Placido Domingo an, sie kennen jeden Ton der "Heißen Ecke" auf der Reeperbahn und gehen sogar für ihre tägliche Mittagssuppe ins Museum. Die treuesten Besucher haben auch die tollsten Geschichten, denn für sie ist Kultur ein Lebensmittel. Hamburgs Stammgäste: die Seelen der Stadtkultur. 20:00 - 20:05 Uhr NDR 90,3 Nachrichten für Hamburg Kulturjournal Spezial
Donnerstag 20:00 Uhr

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Deutschlandfunk

JazzFacts

Transparenz, Struktur und Freiraum Die Bassistin und Komponistin Hendrika Entzian Von Anja Buchmann Sie hat den WDR-Jazzpreis 2018 im Fach Komposition gewonnen, arbeitet seit vier Jahren als Bandleaderin ihres Quartetts und schreibt regelmäßig für große Formationen: Die Bassistin und Komponistin Hendrika Entzian ist eine starke Stimme im deutschen Jazz. Sie ist Anfang 30, kommt ursprünglich aus Kiel; seit 2009 lebt sie in Köln, hat dort ihren Kontrabass-Bachelor und 2015 den anschließenden Master im Fach Komposition gemacht. Zur Zeit ist Hendrika Entzian im Rahmen einer Artist in Progress-Förderung, zudem an der Musikhochschule Köln als Dozentin beschäftigt. In ihrem Quartett mit Matthew Halpin, Tenorsaxofon, Fabian Arends, Schlagzeug, und Simon Seidl, Klavier, entwirft sie sowohl ruhige, farbenfrohe als auch energetische, zupackende Musik und lässt immer mehr Raum für freie improvisatorische Ausflüge - woraus sie zuweilen auch Ideen in ihre Arrangements für Big Band mit einfließen lässt. Eines ihrer Stücke wurde beim BuJazzO Kompositionswettbewerb 2016 in das Programm Zukunftsmusik aufgenommen; ein ganzes Programm mit Eigenkompositionen hat sie für das Kölner Subway Jazz Orchestra zusammengestellt, und im Herbst 2017 schrieb sie ein Stück für den Arrangers Workshop des niederländischen Metropole Orkest. Orientierung findet Hendrika Entzian an Vorbildern wie Maria Schneider und Gil Evans, aber auch bei Bob Brookmeyer oder John Hollenbeck. Eine musikalische Fundgrube, aus der sie ihren eigenen Stil entwickelt: Klangbilder aus groovebetonter Kraft, Transparenz und lyrisch-holzigen Passagen.
Donnerstag 21:05 Uhr

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Bayern 2

radioTexte am Donnerstag

Francoise Sagan: Bonjour Tristesse(1/2) Sonne, Eifersucht, Liebe, Tod. Ein neunmalkluger Teenager und ein paar manipulierbare Erwachsene. Der französische Bestseller der seinerzeit erst 18-jährigen Sagan in neuer Übersetzung Gelesen von Laura Maire Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp Dunkler Lockenschopf - ein kurzer Schopf, keine langen Mädchenlocken ... ein kühler, auch verletzlicher, auch provozierender Blick und ein ganz junges Gesicht: so waren die Bilder, die durch die Zeitungen gingen, als Francoise Sagan 1954 mit einem Schlag bekannt wurde. Sie war 18, als sie "Bonjour Tristesse" schrieb, das dann ein weltweiter Skandalerfolg war. In den prüden und auf Ordnung und Wiederaufbau bedachten 50er Jahren kam dieser Teenager und erschrieb eine Hauptfigur, die keine Rücksichten nahm, nicht auf Rollenzuschreibungen, nicht auf den sogenannten Anstand, nicht auf andere. Und deswegen räumt Cécile in "Bonjour Tristesse" auch alle Hindernisse aus dem Weg - nein, das ist kein Roman, in dem es darum geht, wann und mit wem Hochzeit gefeiert wird. Sagan selbst lebte ihr Leben schnell, verschwenderisch und rücksichtslos, auch sich selbst gegenüber. Die einstmals reiche Erbin hinterließ bei ihrem Tod 2004 einen Riesenberg Schulden. Ihr Sohn kümmerte sich um Neuauflagen ihres Werks, zu dem auch viele unbekannte Manuskripte gehören. In der klassischen Lesung gibt es die literarische Initialzündung zu Werk und Leben der Fran?oise Sagan, "Bonjour Tristesse", zwei Folgen aus der neuen Übersetzung von Rainer Moritz. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp
Donnerstag 21:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

karl marxRiot 200 Jahre Karl Marx Hörstück von Christoph Korn Unter Verwendung von Friedrich Engels "Die Lage der arbeitenden Klasse in England", Denis Diderots "Encyclopédie" und Textfragmenten aus Frantz Fanons "Die Verdammten dieser Erde" Mitarbeit: Stefan Ettlinger und Katharina Mayer Musik: Christoph Korn und Stefan Ettlinger Realisation: Christoph Korn (Produktion: SWR 2018, gefördert durch die Film- und Medienstiftung NRW und mit freundlicher Unterstützung des Bandwirkermuseums des Ronsdorfer Heimat- und Bürgervereins) An das deutsche Proletariat richtete Friedrich Engels 1845 pathetisch sein Vorwort in seiner Schrift "Über die Lage der arbeitenden Klasse in England". Der Text enthält statistische Erhebungen, Reflexionen und eindringliche literarische Beschreibungen der Lebenssituationen der damals Ausgebeuteten. Vier Jahre später ist Engels in Wuppertal-Elberfeld Anführer eines Aufstandes. Das Hörstück ist eine Collage, die den Engels-Texte über das Proletariat von Manchester in Korrespondenz zu den Elberfelder Ereignissen setzt und versucht, sie für eine heutige Rezeption zu öffnen. Das geschieht über eine Kombination von Erzählformen wie Popsong, literarischer Text, Gedicht, O-Ton, Archivdokument und eine Kompositionen aus Klängen alter Elberfelder Arbeitswerkzeuge der Frühindustrialisierung (z. B. von Webstühlen). Diese Elemente verknüpfen sich zu einem zeitgenössisch arrangierten Hohelied, das dem Aufstand gewidmet ist, dem revolutionären Akt, der die Zeit anhält.
Donnerstag 22:03 Uhr

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Eins Live

1LIVE Krimi

jörg buttgereitDer Thrill vor Mitternacht Summer of Hate Von Jörg Buttgereit Regie: der Autor bis 24:00 Uhr Die Hippiebewegung befindet sich noch auf ihrem Höhepunkt, als aus dem "Summer of Love" ein "Summer of Hate" wird: Hippie-Guru Charles Manson und seine Jünger töten im Woodstock-Jahr 1969 neun Menschen, darunter die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate, Ehefrau von Regisseur Roman Polanski.
Donnerstag 23:00 Uhr

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SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 NOWJazz

Das Dritte Ohr Neue Piano-Trio-Sounds von Django Bates, Sylvie Courvoisier, Pericopes 1 u. a. Von Günther Huesmann Die Flut neuer Piano-Trio-Aufnahmen bringt viel Nebensächliches hervor, da schwimmt viel musikalisches Treibgut mit. Aber immer wieder gelingt es Jazzmusikerinnen und -musikern, in diesem Format kreative Glanzlichter zu setzen. Hört man sich aktuelle Produktionen an, so gewinnt man den Eindruck: Der vor einem Jahrzehnt begonnene Boom der Piano-Trios scheint noch nicht abgeschlossen zu sein, in künstlerischer Hinsicht herrschen hier fast paradiesische Zustände. Wie kommt es dazu? Und was zeichnet die neuen Piano-Trio-Konzeptionen aus?
Donnerstag 23:03 Uhr

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Ö1

Zeit-Ton

Ein Label feiert Geburtstag: Cheap wird 25. Gestaltung: Astrid Schwarz 1993 gründeten die beiden Technopioniere und Musikproduzenten Patrick Pulsinger und Erdem Tunakan das Plattenlabel Cheap in Wien. Es war der Beginn der ersten, großen Welle der Labelgründungen der Wiener Elektronikszene. Cheap stand mit seinen Releases nach kurzer Zeit für einen internationalen Sound. Das Label war nicht nur homebase für die zahlreichen Projekte von Pulsinger und Tunakan, sie veröffentlichten neben Musik von Gerhard Potuznik und Christopher Just auch Alben von Musikern wie Louie Austen. Wir blicken mit den beiden Gründern zurück in eine Zeit als es noch wenige unabhängige Labels gab, in die Anfangszeit des Techno und der elektronischen Musik.
Donnerstag 23:03 Uhr

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HR2

Doppelkopf

Am Tisch mit Hardy Krüger, "Welterfahrener" Hardy Krüger ist ein Weltstar mit vielen Facetten: Schauspieler, Schriftsteller, Dokumentarfilmer und Weltenbummler. Er lebt und lebte in Amerika, Frankreich und England - seine große Liebe gilt Afrika.
Donnerstag 23:04 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

Raung Raya - Das große Brüllen Von Jan Rohlf und Rabih Beaini Mit: Karinding Attack, Tarawangswelas, Uwalmassa, Ivan Gunawan u.a. Produktion: DISK / CTM / Deutschlandfunk Kultur 2018 Länge: ca. 54"30 (Ursendung) Musik aus Indonesien: Lebendige Traditionen treffen auf radikale Avantgardekultur. In Indonesien trifft eine außergewöhnliche Vielfalt lebendiger Musiktraditionen auf eine brodelnde Szene experimenteller musikalischer Subkulturen. Die vom libanesischen Musiker und Produzenten Rabih Beaini konzipierte Konzertreihe Raung Raya (in etwa ,großes Brüllen" , umgangssprachlich auch ,Verkehrsstau") erkundet Berührungspunkte und Austauschprozesse zwischen diesen scheinbar unterschiedlichen Musikpraktiken. Die Autoren stellen indonesische Künstler vor, die musikalische Tradition und Moderne in Einklang bringen wollen. Jan Rohlf, geboren 1975 in Tübingen, lebt in Berlin. Er ist Musikkurator und Teil des künstlerischen Leitungsteams des CTM Festivals Berlin. Rabih Beaini, Musiker, Produzent und Kurator aus Beirut, lebt und arbeitet heute in Berlin. Mit seinem Label "Morphine" sucht er den Dialog zwischen zeitgenössischer Avantgarde, elektronischer Subkultur und traditionellen Musiken. 2016 war er als Ko-Kurator für das Programm des CTM Festivals mitverantwortlich. Seine Reihe "Raung Raya" entstand in Zusammenarbeit mit dem belgischen Musik- und Kunstfestival Europalia, das 2017 und 2018 dem Land Indonesien gewidmet ist. Raung Raya - Das große Brüllen
Freitag 00:05 Uhr

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