Kindgerecht?! Wie sexuell missbrauchte Kinder besser betreut werden Von Luise Binder und Teresa Stiens In jeder Schulklasse haben statistisch gesehen bis zu zwei Kinder sexuellen Missbrauch erlebt. Retraumatisierende Untersuchungen und Befragungen sowie lange Verfahren belasten sie weiter. Wie kann, wie muss gute Betreuung dieser Opfer aussehen? Was sagt die Forschung? Das Modellprojekt "Childhood House" verspricht Hoffnung.
Aus der Berliner Philharmonie Ennio Morricone: "Omaggio a Mauro Bolognini" "The Hateful Eight" - Three Pieces "Once Upon a Time in America" - Concert Suite "Camera Obscura" - Cinema Italiano Sconosciuto "Vuoto d"Anima Piena" - Cantata Mistica in Tre Navate "The Mission - Symphonic Journey for Double Choir and Orchestra "La Modernità del Mito" nel Cinema di Sergio Leone: "Zwei glorreiche Schurken"- The Good, the Bad and the Ugly Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Rundfunkchor Berlin Ltg.: Frank Strobel Aufzeichnung vom 03.12.2025 in der Berliner Philharmonie 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter
Fünf Ringe Von Fanny Opitz Die Welt blickt in diesen Tagen nach Cortina und Mailand. Die Olympischen Winterspiele sind ein globales Fest, bei dem Sport und Musik untrennbar verbunden sind. Ob beim Hissen der Fahnen, beim Einzug der Nationen oder auf dem Siegerpodest: Musik prägt die emotionalen Höhepunkte. Schon dem Gründungsvater der modernen olympischen Spiele, Pierre de Coubertin, ging es vor mehr als 100 Jahren um die Verbindung von Muskeln und Geist. Fanny Opitz mit einem musikalischen Streifzug durch die Klangwelt der fünf Ringe.
Mit Martin Zingsheim und Susanne Herzog Auf Weltreise mit dem WDR Funkhausorchester In 80 Minuten um die Welt: Die Wette gilt! Das WDR Funkhausorchester und der Dirigent Michael Seal bewegen sich in einem musikalischen Abenteuer auf den Spuren von Jules Verne. Per Zug und Dampfschiff oder auch auf dem Rücken eines Elefanten geht"s in Vernes berühmtem Abenteuerroman in 80 Tagen um die Welt. Das WDR Funkhausorchester ist mit Geigenbögen und Klaviertasten schneller: Von London über Italien nach Ägypten, weiter nach Indien, China, in die USA und am Ende zurück nach London brauchen Michael Seal, der Pianist Ben Dawson und das WDR Funkhausorchester nur 80 Minuten! Eric Coates Covent Garden aus: London Suite Gioachino Rossini Ouvertüre zu "Il barbiere di Siviglia" Johann Strauß Egyptischer Marsch op. 335 Michael Seal (Bearbeitung) Bollywood Medley Tan Dun Eternal Vow aus: "Crouching Tiger, Hidden Dragon" Joe Hisaishi Merry go round of life aus: "Howl"s moving castle" Earl Wild Variations on a Theme by Stephen Foster "Doo-Dah Variations" für Klavier und Orchester Bill Whelan Riverdance Eric Coates Knightsbridge Marsch aus: London Suite Ben Dawson, Klavier WDR Funkhausorchester Leitung: Michael Seal Aufnahme vom 9. Januar 2026 aus dem Funkhaus am Wallrafplatz, Köln
Bias-Forschung - Wie eigene Einstellungen uns lenken Von Kathrin Kühn und Luca Rehse-Knauf. Es ist eigentlich eine Binsenweisheit: Wir Menschen haben keinen objektiven Blick auf die Welt. Eigentlich. Denn in vielen Diskussionen fällt genau das hinten über. Wir diskutieren gerne über die "Sache", aber selten darüber, wer warum anders auf die Sache blickt. Wo unser Weltwissen und unsere Einstellungen auch unbewusst unseren Blick lenken. Eine Studie im Fachjournal "Science Advances" bringt genau das neu auf. Sie kommt am Beispiel der Migrationsforschung zu dem Ergebnis, dass eigene Einstellungen die Arbeit der Wissenschaftler beeinflussen. Gleichzeitig wird über einen der Studienmacher selbst diskutiert, da er zwischenzeitlich US-Präsident Trump beraten hat. Der Fall zeigt, wie schwierig es oft ist, zu unterscheiden: Was sind Fakten, was ist Meinung.
In der ersten Sendung beschäftigt sich Jana mit der Musik der frühen Shooter und wie deren Musik sich über die Jahre verändert haben. Mal melodiös, mal metal, viel elektronisches und Störgeräusche bis hin zu Klassik, Swing und herzzerreißenden Klavierstücken. Von erwartbar düster bis unerwartet tanzbar erfahrt ihr, warum Egoshooter oft mehr sind als Schießbude.
Eigentlich unverständlich, dass der Name Igor Lumpert so wenigen Jazzfans geläufig ist. Dabei spielt der in New York lebende Slowene überragend gut Tenorsaxofon. Außerdem schreibt er für seine prominent besetzte Band "Inner Textures" und andere Formationen abenteuerliche, rhythmisch und melodisch verwegene Musik, in der Takt für Takt unglaublich viel passiert. In der "Jazztime" lässt sich der 50-Jährige, der einst in Linz und New York studierte, nun entdecken. Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad
Freunde Von Irina Nekrasov/a Bearbeitung und Regie: Wiebke Stark Mit: Johanna Dähler Musik: Helena Paun und weitere Ton und Technik: Julian Hoffmann, Wiebke Stark Regieassistenz: Laura Eliana Bein Experimentelles Radio Bauhaus Universität Weimar 2025 Länge: 27"55 Weltreise, Altbauwohnung, Plattensammlung - was alles bedeutet "Bürgerlichkeit"? In Zeiten wachsender Ungleichverteilung werden aus armutsbetroffener Perspektive die blinden Flecken von Menschen mit "Bürgi-Background" erhellt. Anschließend: Lala Means I Love Lala Von Leo Hofmann Regie, Ton und Musik: der Autor Mit: Alexander Merbeth, Angelika Löfflat, Filomena Krause, Benjamin van Bebber, Marion Tampon-Lajariette Autor:innenproduktion im Auftrag des WDR 2018 Länge: 26"30 Schluss mit Äußerlichkeiten und Lookismus. Wie attraktiv ist deine Stimme? In diesem Hörspiel geht es um Arbeit an der Phonopotenz! "Lala" macht deine Stimme zur besten Version ihrer selbst. Für die Protagonist:innen in diesem Hörstück ist finanzielle Sicherheit so wenig selbstverständlich wie weitläufige Wohnflächen. Sie "müssen" sich nicht mit Erbschaftskonflikten oder Anlagestrategien herumschlagen. Der Mangel an Geld zeigt seinen Einfluss: in Freundschaften, Beziehungen und Biografien. Wo driftet die Weltwahrnehmung von Menschen mit "Bürgi-Background" und armutsbetroffenen Menschen auseinander? Welche Konflikte bleiben verborgen, welche sollten ausgetragen werden? Wie können sich Menschen über Klassengrenzen hinweg begegnen? Und was sagt man sich dann: Willst du mit mir befreundet sein? Irina Nekrasov/a, geboren 1993 in Tscheljabinsk (Russland), ist Kulturwissenschaftler*in und Autor*in aus Leipzig. Seit 2018 ist Irina Teil des Autor*innenkollektivs PMS Postmigrantische Störung. Veröffentlichung von Essays und Kurzprosa in vielfachen Anthologien und Zeitschriften. Themen sind immer wieder Queerness, Migration, Klasse, sowjetische Erinnerungskultur und die darin enthaltene Gewalt. Biographisches Hörstück über Klassismus Freunde Länge: 25:05 Minuten