Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

Kurzstrecke 84 Feature, Hörspiel, Klangkunst Zusammenstellung: Barbara Gerland, Ingo Kottkamp, Marcus Gammel Produktion: Autorinnen und Autoren / Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 54"30 (Ursendung) Neue Hörstücke im Taschenformat: Die Kurzstrecke bringt knackige Radiokunst unter 20 Minuten. Diesmal mit einer akustischen Spekulation über die kühnsten Träume des Komponisten Karlheinz Stockhausen. Dramatic Stockhausen Dream Von Hans Kämmerer Nemzi Von Jurij Babelkow Zoodirektor Von Anne Krüger und Thomas Müller Außerdem: Neues aus der "Wurfsendung" mit Julia Tieke Neues, Kurzes und Selbstgemachtes aus Feature, Hörspiel, Klangkunst. Kurzstrecke 84
Montag 00:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

massenWie Sprache unser Denken und Handeln bestimmt (1). Gestaltung: Tanja Malle Worte haben bemerkenswerte Wirkung. Hören Menschen, dass sich eine Person im fünften Stock befindet, wandert ihr Blick automatisch nach oben. Lesen sie den Satz "John tritt den Ball", aktiviert ihr Gehirn jenen Bereich, der für das Planen von Fußbewegungen zuständig ist. Wer das Bild eines Geparden zu sehen bekam, schätzte die Geschwindigkeit eines Läufers schneller ein, als der, dem das Bild einer Schildkröte gezeigt wurde. Zu diesen Ergebnissen kommen Kognitionswissenschafter/innen. Das bedeutet: Das Gehirn simuliert den Inhalt von Sprache automatisch, um ihn zu begreifen. Und es überträgt Gehörtes oder Gelesenes auf andere Dinge und Menschen, die mit dem Erlebten nichts zu tun haben. Das alles passiert unbemerkt. Politikerinnen und Politiker nutzen das. Sie verwenden Worte bewusst, um in unseren Köpfen so genannte Frames zu stärken. Gemeint sind damit Interpretationsrahmen, die das Gehörte oder Gesehene mit Bedeutung aufladen. Ein Beispiel ist das Wort Steuerlast, das Steuern als Belastung darstellt. Tatsächlich aber werden über Steuern auch Krankenhäuser, Schulen und das Verkehrsnetz finanziert. Weitere Beispiele sind etwa die Begriffe Flüchtlingswelle und Flüchtlingsstrom - geflüchtete Menschen werden dabei als Wassermassen, als lebensbedrohliche Naturkatastrophe, dargestellt. Damit wird das Bild einer Bedrohung gezeichnet, der nur beizukommen ist, indem die Schotten dicht gemacht werden - oder, indem, wie von dem US-Präsidenten Donald Trump gefordert, eine undurchlässige Mauer errichtet wird. Durch gezielte Provokationen und die Bereitschaft, Tabus zu brechen, bekommt Donald Trump enorme Medienpräsenz. Mitunter schien es, als würde er seine Reden und Statements unüberlegt und spontan aus dem Ärmel schütteln, doch dahinter steht Strategie. Auf sein Konto gingen in den ersten beiden Jahren seiner Amtszeit 7.654 Lügen bzw. irreführende Behauptungen. Medien geben diese oft eins zu eins wider - doch so werden diese Lügen und irreführende Behauptungen in unseren Köpfen verankert. Das bestätigen Erkenntnisse aus der Neurolinguistik und Psychologie. Deren bekanntester Vertreter ist wohl George Lakoff von der University of California in Berkley. Er hat Strategien entwickelt, wie dem strategischen Einsatz von bestimmten Worten, Metaphern, irreführenden Behauptungen und Lügen beizukommen ist. Ein weiteres Beispiel für die Macht der Worte sind Hassreden. Sie verschieben nicht nur die Grenzen des Sagbaren, sondern bereiten den Boden für manifeste Gewalt auf. Wiederkehrende Hasssprache entwertet bzw. entmenschlicht bestimmte gesellschaftliche Gruppen und senkt die Hemmschwelle, Gewalt gegen sie zu üben. Faktenbasierte Kommunikation verschafft sich dann nur noch schwer Gehör. Tanja Malle präsentiert aktuelle (neuro)linguistische Erkenntnisse über die Macht der Worte und fragt nach, wie diese genutzt werden können.
Montag 09:05 Uhr

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Bayern 2

radioWissen

johannes gutenbergJohannes Gutenberg Erfinder des Buchdrucks Die Idee vom Lexikon Alles in einem Buch Das Kalenderblatt 25.3.1811 Napoleon Bonaparte ordnet Zuckerrübenanbau an Von Isabella Arcucci Johannes Gutenberg - Erfinder des Buchdrucks Autorin: Ulrike Beck / Regie: Christiane Klenz 1450 probiert Johannes Gutenberg in seiner Mainzer Werkstatt ein Druckverfahren aus, das später als Erfindung des Jahrtausends in die Weltgeschichte eingeht: den Buchdruck mit beweglichen Metalllettern. Gutenberg ist nicht der Einzige, der zu seiner Zeit experimentiert, wie sich Bücher preiswert und in höher Stückzahl drucken lassen, damit Wissen und Bildung für jedermann zugänglich werden. Aber er ist der Einzige, der eine so ausgereifte Technik entwickelt, dass er damit in die Mediengeschichte eingeht und im Jahr 2000 zum "man of millenium" gewählt wird. 14 Jahre lang hat er zuvor schon in Straßburg im Geheimen experimentiert, bis sein Verfahren ab 1450 so perfekt ist, dass es bis zur Industrialisierung im 19. Jahrhundert die gängige Methode bleibt, Bücher zu drucken. Die ersten Drucke, die Gutenbergs Werkstatt verlassen, sind Kleindrucke. Kalenderblätter, Ablassbriefe und eine lateinische Grammatik. Allesamt Verkaufsschlager, mit denen Gutenberg sein großes Projekt finanziert: den Druck der Bibel. Aus seinem Privatleben hat der Vater der Massenkommunikation allerdings Zeit seines Lebens ein großes Geheimnis gemacht. Die Idee vom Lexikon - Alles in einem Buch Autorin: Anja Mösing / Regie: Susi Weichselbaumer Es ist mehr als eine fixe Idee, es ist eine Kulturtechnik und hat eine lange Geschichte. Ein Lexikon zu verfassen, das alles Wichtige in einem Buch sachlich erläutert, so etwas unternahmen nicht erst aufklärerische Gelehrte Europas. Bücher, die Wörter und Wissen speichern und praktisch sortiert darbieten, so dass jeder Benutzer davon einen Nutzen hat, die gibt es schon seit Jahrtausenden. In Mesopotamien verfasste man schon vor 4000 Jahren, als noch auf Tontafeln geschrieben wurde, zwei- und dreisprachige "Wörterbücher". In Zeiten als weniger als vier Prozent der Bevölkerung überhaupt Lesen konnten, dienten sie vor allem den Gelehrten und den Dichtern. Als Gelehrsamkeit eine Mode wurde, gehörten solche "schlauen Bücher" möglichst in jeden Haushalt. Allgemeinwissen ohne Lexikon - undenkbar. Und wer sich am Verfassen eines Lexikons beteiligte, übte sich in der Kunst des Verzettelns. Eine Sendung über eine uralte Kulturtechnik, die aber auch immer schon um ihre Glaubwürdigkeit kämpfen musste. Moderation. Michael Zametzer Redaktion: Thomas Morawetz
Montag 09:05 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

InsiderhandelI wie Insiderhandel, J wie Joint Venture, K wie Kartell, L wie Leerverkäufe (1). Gestaltung: Juliane Nagiller, Marlene Nowotny *I wie Insiderhandel* Auf Finanzmärkten sollte der Zugang zu allen kursrelevanten Informationen idealerweise niederschwellig und fair sein. Das heißt, all jene, die Aktien, Unternehmensanleihen oder Verbriefungen kaufen oder verkaufen wollen, sollten zur gleichen Zeit über Entwicklungen informiert werden, die Preise und Kursverläufe beeinflussen können. Niemand, der aufgrund eines Wissensvorsprungs Kursschwankungen vorhersehen könnte, soll unredliche Gewinne machen. Wäre das möglich, würde es zu einer Wettbewerbsverzerrung kommen. Nutzt jemand einen Informationsvorsprung aus, etwa ein Unternehmensvorstand oder eine Managerin, ein Unternehmensberater oder eine Sekretärin, dann spricht man von Insiderhandel. Gelingt einem Pharmaunternehmen ein Durchbruch in der medizinischen Forschung oder droht eine Aktiengesellschaft eine feindliche Übernahme, darf dieses Wissen nicht dazu genutzt werden, frühzeitig Unternehmensanteile zu kaufen bzw. zu verkaufen. In Österreich ist u.a. die Finanzmarktaufsicht dafür zuständig, Insiderhandel aufzudecken und die strafrechtliche Verfolgung einzuleiten. So will man das Vertrauen der Anlegerinnen und Anleger in die Märkte sicherstellen. Gestaltung: Marlene Nowotny
Montag 09:30 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

Constanze MozartGemeinsam arbeiten - gemeinsam leben (1). Gestaltung: Nadja Kayali, Michaela Schierhuber Inspiration und Konkurrenz, gemeinsames Schaffen oder rivalisierendes Oeuvre, Spannungen zwischen der Wahrnehmung als Individuum und in Verbindung mit der zweiten Person: das Verhältnis von Komponist/innen zu musikalisch künstlerisch schaffenden Partner/innen ist von vielen Besonderheiten geprägt. Doch zunächst: was ist das überhaupt, ein Paar? Im Rahmen der verschiedenen Möglichkeiten, die eine Antwort auf diese Frage darstellen kann, stehen die Beziehungen als "Liebespaar" und "Geschwisterpaar" im Mittelpunkt, in der zumindest ein Part komponierend tätig ist. Denn alleine in diesen Kombinationen gibt es in der Musikgeschichte zahlreiche Beispiele, von Wolfgang Amadé Mozart, sowohl mit seiner Schwester Maria Anna als auch mit seiner Ehefrau Constanze Mozart, über Clara Wieck und Robert Schumann bis zu Felix Mendelssohn und Fanny Hensel, von Louise und Aristide Farrenc über Alma und Gustav Mahler zu Nadia und Lily Boulanger, von Faustina Bordoni und Johann Adolf Hasse über Guiseppe Verdi und Giuseppina Strepponi zu Benjamin Britten und Peter Pears. Gemeinsam arbeiten, gemeinsam leben. Welchen Herausforderungen sind Menschen in "musikalischen Paarbeziehungen" ausgesetzt und wie sieht das gemeinsame Berufs- und Privatleben von ausgewählten Paaren im Bereich der Klassischen Musik aus. Gegenseitige künstlerische Befruchtungen, Neid auf das Schaffen des Anderen, Rollenverteilungen und Rollenbilder, aber auch Veränderungen der eigenen Künstlerpersönlichkeit durch die Paarbeziehung und unterschiedliche Selbst- und Fremdwahrnehmung stellen die Eigenheiten in diesen Beziehungen dar.
Montag 09:45 Uhr

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Bayern 2

radioWissen am Nachmittag

daniel pastoriusFranz Daniel Pastorius Der vergessene "Pilgervater" Carl Schurz Vom Revolutionär zum US-Minister Das Kalenderblatt 25.3.1811 Napoleon Bonaparte ordnet Zuckerrübenanbau an Von Isabella Arcucci Franz Daniel Pastorius - Der vergessene "Pilgervater" Autor: Johannes Munzinger / Regie: Susi Weichselbaumer Die "Pilgerväter", die ersten englischen Siedler in "Neuengland" im Nordosten der USA, sind weltberühmt. Wer aber hat deutschen Auswanderern in die Neue Welt den Weg bereitet? Wer war der deutsche "Pilgervater"? Es gibt ihn tatsächlich, auch wenn er in seiner Heimat fast vergessen ist: Franz Daniel Pastorius. Er hätte als Anwalt und Universalgelehrter in Europa Karriere machen können. Doch Europa mit all seinen Zwisten, seiner gottlosen Genusssucht und seinen verdorbenen Kirchen widerte ihn an. Durch einen Zufall wurde er auserkoren, 1683 die erste bleibende deutsche Siedlung in Amerika aufzubauen: Germantown in Pennsylvania. Bis zu seinem Tod arbeitete er dort wie ein Besessener daran, eine fromme, perfekte Gesellschaft aufzubauen. Auch dann noch, als seine Utopie zu bröckeln begann. Carl Schurz - Vom Revolutionär zum US-Minister Autor: Florian Kummert / Regie: Rainer Schaller Er gilt als ein politischer Held der deutschen Vergangenheit und ist doch hierzulande wenig bekannt: Carl Schurz. 1829 in Erftstadt bei Köln geboren, entflammte Schurz als Student für die Ideale der Märzrevolution von 1848 und für die erste demokratische Verfassung auf deutschem Boden. Als die Revolution scheitert, entrinnt er durch eine abenteuerliche Flucht knapp dem Tode, befreit seinen Freund und Mentor Gottfried Kinkel auf raffinierte Weise aus dem Zuchthaus Spandau und beginnt ein neues Leben in Amerika. Im Selbstunterricht lernt er die englische Sprache und wird bald der wichtigste politische Vertreter und die Stimme der wachsenden Gruppe der Deutschamerikaner. Als Helfer und Vertrauter von Abraham Lincoln kämpft er für die Befreiung der Sklaven, für den Schutz der einfachen Leute in der Wirtschaftspolitik und gegen Korruption. Ein Reformer und Mahner, der ab 1877 vier Jahre lang als US-Innenminister diente. Nach seinem Tod 1906 wurde Carl Schurz - der erste Deutsche, der in Amerika ein Ministeramt innehatte - mit einem Denkmal geehrt. Die Inschrift lautet: "Ein Verteidiger der Freiheit und ein Freund der Menschenrechte." Moderation: Florian Kummert Redaktion: Thomas Morawetz
Montag 15:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

KindschaftsrechtMutter, Vater, Trennungskind Was bringt ein neues Gesetz zum Kindschaftsrecht? Von Annette Wilmes Nach der Trennung der Eltern ist es wichtig für Kinder, sowohl zur Mutter als auch zum Vater Kontakt zu behalten. Das ist nicht leicht, wenn die Mutter das Kind betreut und der Vater zahlt - wie beim sogenannten Residenzmodell. Aber auch das Wechselmodell, in dem sich Eltern nach der Trennung die Betreuungszeit zur Hälfte teilen, bringt viele Probleme mit sich. Wenn der Streit ums Kind vor Gericht landet, wird es schwierig, weil der gesetzliche Rahmen für die vielgestaltigen neuen Lebensmodelle fehlt. Bei den nötigen Reformen im Sorge-, Umgangs- und Unterhaltsrecht soll das Wohl des Kindes weiterhin an erster Stelle stehen.
Montag 19:30 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

querfront"Rechts" und "Links" gemeinsam gegen "die da oben" Erkundungen an der Querfront Von Matthias Holland-Letz Aufnahme des WDR 2019 AfD-Anhänger bei Demonstrationen gegen eine US-Basis in der Pfalz. Linke, die Migranten für eine Bedrohung des Sozialstaates halten. Beifall von beiden Seiten, wenn die Kabarettistin Lisa Fitz von "Schattenstaat", "Schurkenbank" und "Gierkonzern" singt und die Sünden der "Rothschilds, Rockefeller, Soros und Konsorten" anprangert. Auch in Deutschland geraten traditionelle politische Lager und Überzeugungen in Bewegung. In Italien, aber auch in Frankreich gibt es sie längst: Populistische Querfronten von vormaligen Rechten und Linken, die sozialen Protest und nationale Ideologien miteinander verbinden. Und auch in Deutschland gab es sie in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts - sie halfen den Feinden der Demokratie, die Macht zu ergreifen. Davon ist die Lage hier und heute weit entfernt. Doch es ist sinnvoll, genauer hinzuschauen, wo Zukunftsangst, Wut auf "die da oben" und das Gefühl, belogen und von fremden Mächten manipuliert zu werden, "lechts" und "rinks" vermischen. Nicht zuletzt, weil dabei auch alte Stereotype (das Kapital ist "US-amerikanisch" bzw. "jüdisch") und Verschwörungstheorien (die gezielte Schwächung und "Umvolkung" Europas durch Flüchtlinge) neue Urstände feiern.
Montag 20:04 Uhr

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NDR Info

Das Forum

spenderorganeWiderspruchsregelung bei Spenderorganen Eine Lösung für den Engpass? Feature von Daniela Remus Seit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Herbst des letzten Jahres forderte, auch in Deutschland müsse die Widerspruchsregelung für die Organspende eingeführt werden, wird darüber heftig gestritten. Bisher gilt in Deutschland die sogenannte Zustimmungslösung. Das bedeutet: Ein Mensch muss zu Lebzeiten einer Organentnahme ausdrücklich zugestimmt haben, um als Organspender in Betracht zu kommen. Bei der Widerspruchsregelung dagegen wäre jeder Bürger automatisch Organspender, es sei denn, er oder sie hat dieser Regelung ausdrücklich und verbindlich widersprochen. Der Widerstand gegen die Widerspruchslösung formiert sich auf vielen Ebenen. Mit welchen Argumenten, erfahren Sie von Daniela Remus. Das Forum
Montag 20:30 Uhr

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Ö1

Radiokolleg

insiderhandelDie Macht der Worte. Wie Sprache unser Denken und Handeln bestimmt (1). Gestaltung: Tanja Malle Das ABC der Finanzwelt. I wie Insiderhandel, J wie Joint Venture, K wie Kartell, L wie Leerverkäufe (1). Gestaltung: Juliane Nagiller, Marlene Nowotny Musikpaare in der Klassik. Gemeinsam arbeiten - gemeinsam leben (1). Gestaltung: Nadja Kayali, Michaela Schierhuber
Montag 22:08 Uhr

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