WDR5

Neugier genügt

Feature: Gefahrenzone öffentlicher Dienst Redezeit mit Karamba Diaby, Bundestagsabgeordneter Wiederholung: 24.01.
Montag 10:05 Uhr

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Deutschlandradio Kultur

Zeitfragen. Feature

CDU2017 - Parteien im Umbruch Schafft die CDU die Wende? Befindlichkeiten einer schwächelnden Volkspartei. Von Mirko Heinemann Die Beliebtheit der CDU schwindet, viele konservative CDU-Wähler und Teile der Basis empfinden die erneute Kandidatur Angela Merkels als Belastung. Ihre Flüchtlingspolitik, die Energiewende, die Griechenlandpolitik, die Annäherung an die Grünen, die Liberalisierung des Familienrechts - damit konnte die Partei zwar im Feuilleton punkten, doch in den Wahlergebnisssen, selbst in Großstädten schlug sich das nicht nieder. In den ländlichen und kleinstädtischen CDU-Verbänden wurde es als Angriff auf die Identität der Partei empfunden. Vor allem im Osten Deutschlands wenden sich viele von ihrer Partei ab. Und von rechts lockt die AfD. Doch ausgerechnet im roten Nordrhein-Westfalen wittern die Traditionalisten Morgenluft. Ihr Hoffnungsträger Armin Laschet könnte nach der Landtagswahl im Mai 2017 Hannelore Kraft als Ministerpräsidentin ablösen. Ein Signal für den Bund? Mit welcher Strategie könnte die CDU ihre abtrünnigen Wähler wiedergewinnen?
Montag 19:30 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

evangelische pfarrhausDas evangelische Pfarrhaus Ein Abgesang Von Michael Hollenbach Aufnahme des Deutschlandradio Kultur 2009
Montag 20:05 Uhr

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Ö1

Tonspuren

Stefan Troller."Ich bin ein hinter dem Pessimisten verborgener Optimist." Porträt des Filmemachers und Autors Georg Stefan Troller. Feature von Nikolaus Scholz Georg Stefan Troller, Sohn eines jüdischen Pelzhändlers aus Brünn, wurde im Dezember 1921 in Wien geboren, und wuchs in Döbling auf, in unmittelbarer Nachbarschaft zur späteren Filmdiva Hedy Lamarr und des Schriftstellers Arthur Schnitzlers. 1938, nach dem Anschluss Österreichs an Hitlerdeutschland, gelingt dem damals 17-Jährigen die Flucht über die Tschechoslowakei und Frankreich in die USA, wo er 1943 zum Kriegsdienst eingezogen wird, und am 1. Mai 1945 an der Befreiung Münchens beteiligt ist. Aufgrund seiner Deutschkenntnisse wird er von der US Army bei der Vernehmung von Kriegsgefangenen eingesetzt. Nach dem 2. Weltkrieg arbeitet Troller beim österreichischen Sender Rot-Weiß-Rot, studiert später an der Sorbonne in Paris, und wird ebendort Hörfunkreporter für den RIAS Berlin. 1962 beginnt er mit seinem von der ARD gesendeten "Pariser Journal". Georg Stefan Troller schreibt Dutzende von Drehbüchern, so etwa - gemeinsam mit Axel Corti - die autobiografische Trilogie "Wohin und zurück", die in den 1980 er Jahren verfilmt, und 1987 für den Oscar nominiert wird. Sein bislang letztes Buch "Unterwegs auf vielen Straßen" ist 2016 in der Edition Memoria erschienen. Nikolaus Scholz hat Georg Stefan Troller in Paris getroffen, wo der 95-jährige Autor nur unweit vom Eiffelturm seit 1949 lebt und arbeitet.
Montag 21:00 Uhr

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